Pink Devils punkten erneut – 0:0 in Thülen

Die Pink Devils des RSV Barntrup spielten im Nachholspiel beim SV Thülen 0:0. In einem chancenarmen Spiel holten die Devils damit den fünften Punkt aus den vergangenen drei Meisterschaftsspielen.
Am heutigen Nachholspieltag mussten die Devils ordentlich auf die Zähne beißen. 4 Spiele in 8 Tagen (!) mussten die Devils bewältigen und sie machten es besser als wohl jeder zuvor erwartet hätte. Dass nach einer starken ersten Hälfte am heutigen Tage die Kräfte irgendwann schwinden werden war wohl abzusehen. Doch gekämpft wurde bis zum Schluss!
Zum Spiel:
Die Devils fanden gut in die Partie, standen in der Defensive kompakt und ließen der Heimmannschaft nichts gefährliches zu. Direkt nach Spielbeginn hatten die Devils eine gute Tormöglichkeit durch Lara Schröder. Diese konnte allerdings nicht genutzt werden.
Bis zum Strafraum wurden einige gute Ballstaffeten der Devils auf den Platz gebracht, doch fehlte letztendlich der notwendige Punch in Richtung des gegnerischen Gehäuse.
So spielten zwar beide Teams nach vorne und wollten den Führungstreffer erzielen, Chancen waren dabei jedoch Mangelware. So war es für neutrale Zuschauer sicherlich kein Leckerbissen, für parteische Zuschauer aber durchaus spannend.
Es ging mit einem torlosen Remis in die Halbzeitpause und das Gefühl das man am heutigen Tag erneut drei Punkte entführen könnte.
Der zweite Durchgang war geprägt von Kampf und Leidenschaft. Eine spielerische Klasse war von beiden Seiten nun nicht mehr feststellbar. Die Devils mussten den Anstrengungen der vergangenen Tage Tribut zollen und so wurde jeder Meter zur „Hölle“. Verletzungsbedingt mussten gleich drei Spielerinnen ausgewechselt werden.
Bis auf eine Ausnahme, bei der Keeperin Jasmin Eder glänzend hielt, kam Thülen zu keiner nennenswerten weiteren Torchance und so pfiff der Schiedsrichter das Spiel bei schlechtem Wetter beim Stand von 0:0 ab.
Es war eine gute und punktreiche Woche für die Devils. Aber nicht nur die Punkte waren wichtig, sondern die Erkenntnis, dass die Devils eines leben… – den TEAMGEIST -> denn sie halten stets zusammen, beißen und kratzen füreinander!!!

Pink Devils siegen gegen den SC Wiedenbrück

Die Pink Devils gewannen das gestrige Nachholspiel gegen den Favoriten SC Wiedenbrück mit 1:0. In einer spannenden Partie siegten die Devils durch einen Treffer von Lara Schröder hochverdient.
Zum Spiel:
Die Vorzeichen standen zunächst nicht optimal. Erneut mussten die Devils wichtige Leistungsträger ersetzen und so musste die Defensive im Gegensatz zum starken Auswärtsspiel in Werther umgestellt werden. Die Mädels machten aber einen so guten „Job“, dass dies während des Spiels zu keiner Zeit auffiel.
Die ersten zehn Spielminuten gehörten klar den Devils. Mit Einsatz und spielerischer Klasse konnte Wiedenbrück sofort in Bedrängnis gebracht werden. Ein frühes Tor der Devils wurde durch Sandra Hoffmann nur knapp verpasst.
Nach etwa einer Viertelstunde kam der Gast aus Wiedenbrück besser ins Spiel und so erspielten sie sich erste Fernschüsse. Diese allerdings kein Problem für Keeperin Eder im Tor des RSV.
Wiedenbrück nun spielbestimmend, die Devils jedoch immer wieder mit Nadelstichen. Neuzugang Akin, sowie die schnelle Hoffmann erspielten sich Tormöglichkeiten auf Seiten der Devils. Leider konnten diese nicht verwertet werden.
Knapp wurde es in der 32. Minute, als Wiedenbrück eine Flanke an den Außenpfosten schoss – Glück gehabt.
So ging es letztendlich mit einem guten Gefühl und einer guten Leistung in die Halbzeitpause.
Der zweite Durchgang war wohl die stärkste Mannschaftsleistung des RSV in der Landesliga. Belohnt haben sich die Devils bereits in der 54. Minute durch die Mannschaftsführerin Lara Schröder, die einen fulminanten Sololauf mit einem hervorragenden Torabschluss krönte – 1:0 – Riesenjubel – Ausrasten war angesagt!
Wer nun glaubte, die Devils ziehen sich zurück, überlassen dem Gegner das Spielfeld, sah sich am heutigen Tag getäuscht. Die Devils übernahmen weiterhin das Kommando und erspielten sich in den folgenden zehn Minuten Chance um Chance. Akin freistehend vorm Tor sowie Hoffmann und Schröder mit Fernschüssen hatten gute Möglichkeiten auf dem Fuß. Der spielentscheidene Treffer blieb allerdings aus.
So wurden die letzten Minuten zur Zitterpartie. Wiedenbrück drängte nun auf den Ausgleich, ohne sich dabei allerdings eine Tormöglichkeit zu erspielen. Immer wieder konnte die RSV-Defensive klären und das Spiel neu eröffnen.
Nach 92. Minuten pfiff der Schiedsrichter die Partie ab und der Jubel riesig. Ein verdienter und sicherlich nicht zu erwartener Sieg der Devils im Spiel gegen den Tabellenfünften.

Pink Devils mit verdientem Auswärtspunkt in Werther – Endstand 1:1

Die Pink Devils des RSV Barntrup erkämpften sich beim BV Werter ein 1:1 Unentschieden. In einem ausgeglichenen Spiel schoss Franziska Schulz die Devils zunächst in Front. Ein guter Auftakt in die Rückrunde…

 

Zum Spiel:

Noch immer haben die Devils große Verletzungsprobleme zu beklagen und so konnte eine Reihe an Spielerinnen die Auswärtsreise nach Werther nicht antreten. Die Devils konnten jedoch eine schlagkräftige Truppe auf den Platz bringen und so boten sie bis zum Abpfiff einen harten Kampf.

Der RSV fand sofort ins Spiel, die Defensive stand kompakt. Die Maßgabe des Trainers wurde umgesetzt und so beschränkten sich die Devils nicht nur auf die Defensive, sondern spielten zielstrebig zum gegnerischen Gehäuse. Dies wurde in der 17. Spielminute belohnt, bei dem Franziska Schulz gleich drei Spielerinnen austanzte und der Keeperin aus spitzen Winkel nicht den Hauch einer Chance lies – überragendes Tor.

Der Jubel nach dem Führungstreffer natürlich riesig.

Im weiteren Verlauf versuchte Werther den Ausgleich zu schaffen. Die Defensive des RSV stand weiterhin sicher und ließen bis auf zwei Ausnahmen nichts zu. Dort allerdings glänzte RSV-Rückhalt Jasmin Eder, indem sie den Ball aus der Ecke „fischte“.

Kurz vor der Halbzeitpause hatte Lara Schröder das 2:0 auf dem Fuß. Nach einer schönen Kombination verfehlte sie das Tor nur um wenige Zentimeter.

So ging es mit der knappen Führung in die Halbzeitpause.

Im zweiten Durchgang lief Werther weiterhin an, ohne dabei jedoch gefährlich vor das RSV-Tor zu kommen. Immer wieder blockte die RSV-Defensive die Bälle ab und ließen dem Gegner keine Chance zu.

Eine Unaufmerksamkeit brachte den Ausgleich in der 67. Spielminute. In der Folge erspielten sich beide Teams keine nennenswerte Möglichkeiten mehr. Einzig in der Nachspielzeit stockte dem RSV der Atem. Einen Eckball von Werther köpfte die Stürmerin ins RSV-Eck. Glücklicherweise stand dort Defensivspezialistin Sandra Günther, die den Ball von der Linie kratzt – Glück gehabt.

Der Schiesrichter pfiff daraufhin ab und die Devils entführten nicht unverdient nach einer einwandfreien kämpferischen Leistung den Punkt aus Werther.

Rückschlag für die Pink Devils – 0:1 Heimniederlage

Die Pink Devils des RSV Barntrup mussten an diesem Spieltag einen herben Rückschlag erleiden. Mit einer 0:1 Heimniederlage gegen den Gast aus Scheidingen verlor man ein 6-Punkte Spiel. Der Gast hatte zuvor lediglich zwei Punkte mehr auf dem Konto gehabt.

Zum Spiel:

Das Spiel ist eigentlich schnell zusammengefasst. Keiner der Teams wollte verlieren und beschränkten sich somit auf die Defensive – Torchancen auf beiden Seite Mangelware.

Es ist jedenfalls bitter, wenn der Gegner nur eine große Torchance zur Führung bekommt und diese auch sofort nutzt. Weitere Möglichkeiten waren nicht vorhanden und so blieb RSV-Keeperin Eder weitesgehend beschäftigungslos.

Alledings ist zu erwähnen, dass der RSV ebenfalls kaum Torchancen zu verzeichnen hatte. Die einzig nennenswerte hochkarätige Tormöglichkeit vergab Tina Sperling in der 70. Spielminute.

So pfiff der Schiedsrichter die Partie ab und die Spielerinnen der Pink Devils gingen mit hängenden Köpfen in die Kabine.

„Wir haben heute ein wichtiges Spiel verloren, sehr bitter für uns. Ich kenne aber unsere Qualitäten und vertraue dem Team. Uns fehlt momentan die Erfahrung…“, so der Coach.

Am kommenden Sonntag erwarten die Devils im Heimspiel den Gast aus Oeventrop. Anpfiff ist um 12:30 Uhr.

 

„Es war mehr drin“ – Pink Devils vergeigen Derby

„Es war mehr drin“ – Pink Devils vergeigen Derby

Die Pink Devils des RSV Barntrup mussten an diesem Spieltag mit einer 4:1 Derbyniederlage gegen Donop-Voßheide die Heimreise antreten. In einem umkämpften Spiel fiel die Entscheidung erst kurz vor Spielende. Das Tor der Devils erzielte Caroline Berdin. Es war mehr drin…

Zum Spiel:

Vor einer Woche trafen beide Mannschaften bereits aufeinander. Im Barntruper Waldstadion behielten die Pink Devils die Oberhand und schickten Donop-Voßheide bereits in der ersten Runde aus dem lippischen Pokal. Das dem „Seriensieger“ dies wurmte, merkte man bereits direkt nach dem Pokalspiel. Mit einer gehörigen Portion Wut wurde daher Donop-Voßheide zur Revanche erwartet.

Bei den Devils erfolgten im Gegensatz zum Pokalspiel einige Umstellungen im Team. Die Defensive des RSV vollzählig dabei, fehlten doch einige Offensivkräfte. Teresa Lohre, Mara Fischer, Chiara Müller, Irina Fuchs und Renee Schünemann (allesamt Offensivspielerinnen) fehlten arbeits- oder verletzungsbedingt.

Die ersten Minuten des Spiel gehörten dem Gastgeber. Das Spiel weitesgehend in der Hälfte der Devils verlagert, spielte Donop ausnahmslos mit langen Bällen. Bereits im Pokalspiel war auffällig zu sehen, dass hier kein spielerischer Unterschied zu sehen war, sondern durch lang geschlagene Bälle das körperbetone Spiel des Gastgebers ein Vorteil bringen sollte.

Donop-Voßheide setzte ihre Außen gekonnt ein und so kamen sie zu einigen Flanken. Torchancen konnte keine gezählt werden, stand die RSV-Defensive wie zuletzt gewohnt sicher.

In der 20. Minute lief Caroline Berdin zum Freistoß für die Devils an. Der Ball flog..flog…flog…und LATTE. Riesenaufregung und viel Pech für den RSV. Eine Führung hätte dem Spiel der Devils sicherlich gut getan.

Wenige Minuten später konnte konnte M. Heidebrecht einen missglückten Abstoß ungestört auf das RSV-Gehäuse schießen. Der Ball knallte in den linken Winkel unter die Latte – 1:0 für den Gastgeber. Kleiner Schock für die Devils, die bis dahin keine Chance zuließ. Eine Minute später der Doppelschlag durch M. Gutsch, die eine Unordnung und Platzfehler eiskalt ausnutzen konnte – 2:0.

Die Devils ließen sich jedoch nicht hängen und so zeigten sie fortan mehr Mut im Offensivspiel. Mit dem Halbzeitpfiff schoss Caroline Berdin den Ball erneut an die Latte des Tores von Donop – wieder Pech. So blieb es beim unglücklichen 2:0.

Die Devils gewannen im zweiten Durchgang mehr Zweikämpfe, zeigten sich mutiger in der Offensive und konnten den Ball länger in den eigenen Reihen behaupten.

Donop-Voßheide spielte weiterhin mit langen Bällen und versuchte Stürmerin Friedel in Szene zu setzen, die zweifelslos eine überragende Qualität besitzt.

Nach einigen guten Offensivszenen des RSV plätscherte das Spiel ab der 60. Minute so vor sich hin. Erst ab der 72. Minute war wieder Feuer im Spiel. Mit dem Anschlusstreffer durch Caroline Berdin (sehenswerter Distanzschuss) spielte der RSV nun auf den Ausgleich.

Sandra Hoffmann hatte wenige Minuten später die große Chance, lief sie alleine auf das gegnerische Tor zu. Bei allem Pech am heutigen Spieltag rutsche sie beim Schuss aus, so dass es keine großen Probleme für die Keeperin darstellte. Eine Riesenchance vertan. Wie bereits beim Pokalspiel wurden die Verantwortlichen des Gastgebers nun wieder unruhig …. Den Devils gelang der Ausgleichstreffer allerdings nicht.

Zehn Minute vor Spielende fiel die Entscheidung durch einen Eckball des Gastgebers. Meier konnte den Ball nach einem Gewühl im Tor unterbringen – 3:1.

Die Devils kämpften weiterhin, spielten noch offensiver und wollten sich nicht geschlagen geben. Das brachte Räume für den Gastgeber und so konnten sie mit dem Schlusspfiff auf 4:1 erhöhen. Zuvor allerdings ein klare Foulspiel an Stephi Poole nicht gepfiffen, die vor Schmerzen auf dem Boden liegen blieb (ein Unterbinden des Spiels durch den Schiedsrichter oder das Ausschießens des Balles erfolgte nicht).

Die Devils konnten mit erhobenen Hauptes den Platz verlassen, ein spielerischer Unterschied war hier selten zu sehen. Allein die körperliche Präsenz gab am heutigen Tag den Aussschlag auf dem tiefen und schwer bespielbaren Rasenplatz in Voßheide.

„Leider haben wir die erste Halbzeit trotz zweier Aluminiumtreffer verschlafen. Mit der zweiten Hälfte bin ich zufrieden, wir haben toll gekämpft. Die Ausfälle unserer Offensivkräfte spürt man natürlich“, so Devils-Coach Hoffmann.

 

Anmerkung:

Bei dem Spiel handelte es sich tatsächlich um ein Derby, da merkte man beiden Teams an. Hart gespielte Zweikämpfe – leider manchmal an der Grenze des erlaubten – konnte der Schiedsrichter nicht in den Griff bekommen. Was jedoch auffällig ist (und so sprechen wir wahrscheinlich aus vielen Herzen des lippischen Fußballs), dass Donop-Voßheide bei Niederlagen ein komplett anderes Gesicht zeigt. Und so meinen wir nicht die Spielerinnen (!!!), die alles für den Erfolg machen, sondern die Verantwortlichen.

Nach dem Pokalspiel erfolgten keine Glückwünsche in Richtung des RSV, sondern es werden Aussagen getätigt, bei denen ein freundschaftliches Verhältnis sicherlich gestört werden kann. Bei Siegen sind sie jedoch die Ersten die beglückwünscht werden wollen.

In Berichten des heutigen Spieltags ist zu lesen, dass Spiel hätte auch 10:4 ausgehen können. Devils-Keeperin Eder musste doch kaum einen Ball halten – waren ja leider alle ernstzunehmenden Chancen im Tor. Wird so ein Bericht veröffentlich um die Macht im lippischen Fußballs zu demonstrieren?! Natürlich ist Donop-Voßheide noch ein Stück vor den anderen lippischen Teams. Aber es ist wohl nur ein kleines Stückchen, denn Teams wie Holzhausen, Asemissen, Sabbenhausen und Oesterholz-Kohlstädt machen sehr gute Arbeit und rücken immer näher heran.

Wir erinnern mal an die Hallenkreismeisterschaften der letzten Jahren, bei dem die Pink Devils zweimal in den vergangenen drei Jahren die Oberhand behielten. So war es aus Sicht der Verantwortlichen IMMER nur Glück. Warum nicht den Erfolg mal anerkennen? Aber das zeigt, dass der RSV Barntrup ernst genommen wird und wir uns nicht verstecken brauchen. Gerade in Niederlagen zeigt sicher der wahre Charakter!

NOCH BILDER VOM SPIEL

 

 

 

 

 

 

 

 

Pink Devils siegen im Pokal gegen Donop-Voßheide

Die Pink Devils des RSV Barntrup sind weiter im Aufwärtstrend. In der ersten Runde des Kreispokal siegten die Devils gegen den Ligakonkurrenten Donop-Voßheide mit 1:0. Das goldene Tor zum Sieg erzielte Caroline Berdin bereits in der ersten Halbzeit.

 

Zum Spiel:

Für viele war es das bereits vorweggenommene Finale um den Kreispokal des Kreises Lippe. Bis auf das voherige Jahr standen sich die Teams dreimal in Folge im Finale gegenüber. Nun wurde das Spiel, welches zugleich auch ein Derby darstellt, in der ersten Runde zugelost.

In den ersten Spielminuten versuchten beide Teams ein frühes Tor zu erzielen. Den Devils gelang dies durch ein Traumtor von Caroline Berdin. Aus etwa 25 Metern schoss sie den Ball nach einem Freistoß in den oberen rechten Winkel – großer Jubel im gut besuchten Barntruper Waldstadion – 1:0 (14. Spielminute).

Der Gast wollte sich mit dem Rückstand nicht zufrieden geben und so drückten sie die Devils in die eigene Hälfte. Viele Ecken seitens der Gäste konnten vom RSV entschärft und aus der Gefahrenzone geklärt werden. Jasmin Eder im Tor des RSV erwischte einen Sahntag, zeigte zwei überragende Glanzparaden und hielt den Kasten somit sauber.

Mit der Führung im Rücken spielten die Devils sehr kompakt ohne allerdings auf Konter zu verzichten. So schlichen sich Schröder, Fischer und Schulz des Öfteren in den Strafraum der Gegner, ohne dabei zwingend zu sein. Flanken fanden selten eine Abnahme.

So ging es mit der Führung in die Halbzeitpause.

Die zweite Halbzeit war ein Kraftakt beider Teams. Donop lief an und wollte mit aller Macht den Ausgleich. Der RSV stand sattelfest und ließ nun kaum noch Chancen zu. Spätestens am Strafraum stand die gut geordnete Defensive parat und eroberte sich Ball für Ball.

Die spielerische Leichtigkeit fehlte den Devils im zweiten Durchgang, doch der Kampf war ununterbrochen.

Die Vorentscheidung hätte bereits in den letzten zehn Minuten des Spiels fallen können. Erst Fischer und zuletzt Schulz hatten freistehend die Möglichkeit vor dem Gäste-Gehäuse. Doch die Keeperin von Donop-Voßheide hielt ebenfalls stark.

„Wir freuen uns über den Sieg und den Einzug in die nächste Pokalrunde“, so der Trainer der Devils.

Die zweite Runde des Kreispokals findet am Samstag, 21. November in Lieme statt. Anpfiff dort um 17:00 Uhr.

 

Bereits am kommenden Sonntag treffen die Pink Devils erneut auf Donop-Voßheide. Dabei geht es dann wieder um wichtige Punkte in der Landesliga.

Das Derby steigt um 14:30 Uhr.

Pink Devils erkämpfen Punkt gegen Enger

Die Pink Devils des RSV Barntrup sind nun drei Spiele in Folge ungeschlagen und in der Liga angekommen. In einem umkämpften Spiel trotzten sie dem starken Gast vom SC Enger ein 1:1 Unentschieden ab. Das Tor der Devils erzielte Teresa Lohre mit einem sehenswerten Distanzschuss.

 

Zum Spiel:

Im Gegensatz zum Spiel in Hovestadt mussten die Devils für das Heimspiel gegen den SC Enger drei Umstellungen vornehmen. Diese schienen aber zu fruchten, legten die Devils einen Traumstart hin. Bereits nach zwei Minuten wurde Teresa Lohre in Szene gesetzt, diese umkurvte nach toller Ballannahme ihre Gegenspielerin und schoss zur 1:0 Führung ein. Großer Jubel im gut gefüllten Waldstadion.

Der Gast aus Enger ließ sich allerdings nicht schocken und so spielten sie energisch auf das RSV-Gehäuse. Immer wieder konnte die Defensive des RSV die Angriffe abwehren.

Nachdem der erste Angriffsturm der Gäste vorbeischien, stand es plötzlich 1:1. Nach einem Querschläger oder Distanzschuss (was auch immer?!), kam der Ball so unglücklich auf das RSV-Tor, dass dieser nicht verteidigt werden konnte, 1:1.

Im weiteren Verlauf zeigte Enger die spielerische Klasse und so wurden einige gute Möglichkeiten herausgespielt. Diese konnten dank der aufmerksamen Jasmin Eder im Tor erfolgreich abgewehrt werden. Nach etwa 35 Minuten kamen die Devils zurück und erspielten sich nun selbst wieder gute Torchancen. Mara Fischer lief freistehend auf die Keeperin der Gäste zu, konnte den Ball allerdings nicht im Kasten unterbringen.

So ging es mit dem 1:1 in die Halbzeitpause.

Für den zweiten Durchgang nahmen sich natürlich beide Teams viel vor. Das Spiel verlief jedoch weitesgehend so wie in Abschnitt 1. Enger machte das Spiel, die Devils bei Kontern gefährlich.

Die RSV-Defensive stand nun noch sicherer und so konnte sich Enger in der gesamten zweiten Halbzeit nur eine Tormöglichkeit erspielen. Spätestens an der Strafraumgrenze konnten Bockelmann, Günther und Co. den Ball klären, sie zeigten eine gute und engagierte Leistung.

In der 80. Minute hatten Mara Fischer und Franzi Schulz die Führung auf dem Fuß. Die Torhüterin bereits ausgespielt, war der Winkel zu einem erfolgreichen Torabschluss jedoch etwas zu spitz.

So endete die Partie mit einem Remis. Ein toller Punktgewinn für die Pink Devils.

„Wir freuen uns über den Punktgewinn gegen Enger. Zwar hatten wir selbst die Möglichkeit erneut in Führung zu gehen, müssen wir uns aber bei unserer Keeperin bedanken, dass wir hier einen Punkt geholt haben. Bis zuletzt haben wir aber super gekämpft“, so der Trainer der Devils.

Am kommenden Samstag erwarten die Devils Donop/Voßheide zum Derby im heimischen Waldstadion. Dabei geht es allerdings nicht um Punkte, sondern um den Einzug in die nächste Pokalrunde. Anpfiff am 31. Oktober ist um 17:00 Uhr.

 

 

YEEEAAAHHHH – 3:1 Auswärtssieg der Pink Devils

YEEEAAAHHHH – 3:1 Auswärtssieg der Pink Devils

Die Pink Devils des RSV Barntrup feierten am 8. Spieltag der Landesliga einen 3:1 Auswärtssieg beim Tabellenzweiten Germania Hovestadt-Nordwald. Der Jubel und die Erleichterung nach der stark geführten Partie des RSV unendlich groß. Die Tore zum verdienten Sieg der Devils steuerten Celine Busch, Franziska Schulz sowie Swantje Bockelmann bei.

 

Zum Spiel:

Beide Teams kannten sich bereits aus der Vergangenheit. Im Jahr 2014 lieferten sich beide Teams ein Kopf-an-Kopf Rennen um die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Landesliga. Damals hatten die Hovestädter die Nase leicht vorn (0:1 und 1:1).

Die Devils hatten vor dem starken Team aus Hovestadt viel Respekt, lagen diese vor dem Spiel verdient auf dem zweiten Tabellenplatz der Tabelle. Verstecken wollten sich die Devils allerdings nicht, denn werden ja auch dringend Punkte benötigt.

Die Devils fanden sofort gut ins Spiel, nahmen die Zweikämpfe an und lösten knifflige Situationen mit viel spielerischer Klasse. Die Defensive stets geordnet und aufmerksam, sodass Hovestadt lediglich durch Standardsituationen in die Nähe des RSV-Gehäuses kamen.

Fernschüsse wurden durch Keeperin Jasmin Eder souverän pariert. Durch die gut organisierte Defensive wurde das Spiel auch in der Offensive angekurpelt. Immer wieder zeigten Lara Schröder und Caroline Berdin ihre Klasse und setzen die Offensivspielerinnen gekonnt ein.

So konnte Celine Busch mit einem strammen Schuss aus 16 Metern die Führung für die Devils markieren – großer Jubel bei den RSV-Anhängern. Weniger erfreulich war die Leistung des Unparteiischen, der hart geführte Fouls nicht unterbrach – zum Ärger der RSV-Verantwortlichen.

In der 44. Spielminute setzte Franziska Schulz zu einem Solo-Lauf an, bei dem sie in Messi-Manier gleich mehrere Spielerinnen umspielte und anschließend zum 2:0 vollstreckte – Wahnsinns TOR!!!

So ging es in die Halbzeitpause. Eine völlig verdiente 2:0 Führung, bei dem endlich wieder die spielerische Klasse des RSV zu sehen war.

Es war natürlich klar, dass Hovestadt im zweiten Durchgang ordentlich Druck machen würde und sie die Punkte nicht herschenkten. Bereits in der 46. Minute stand der Pfosten dem Anschlusstreffer im Wege – Glück für die Devils und gleichzeitig ein Wachrüttler!

In den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit fanden die Devils keinen wirklichen Zugriff auf das Spiel. Die Defensive zwar weiterhin gut geordnet, waren Torchancen der Devils in diesem Zeitraum allerdings Mangelware. Hovestadt machte Druck, ohne Keeperin Eder jedoch ernsthaft zu gefährden.

Im weiteren Verlauf der Partie kam der RSV nun wieder besser ins Spiel uns setzten einige Nadelstiche. Celine Busch sowie Franziska Schulz vergaben aussichtsreichende Möglichkeiten.

Besser machte es Swantje Bockelmann in der 90. Spielminute, die einen perfekt gespielten Konter zum 3:0 einnetzte. Mit einem Feingefühl im Fuß – welches an einer Brasilianerin erinnerte – lupfte sie den Ball über die Keeperin ins Tor –  einfach unglaublich!

So stand es 3:0 und der Auswärtssieg in greifbarer Nähe. Mit dem Gefühl des sicheren Siegers erlaubte sich die RSV-Defensive dann doch einen Patzer und so kam Hovestadt zum Anschlusstreffer – 1:3.

Dies interessierte nun jedoch niemanden mehr, das Spiel war aus – vorbei – Ende!

Der erste Dreier der Landesliga war perfekt – das Gefühl des Siegers unendlich schön!!!

RSV-Coach Hoffmann war nach dem Spiel natürlich äußerst zufrieden: „Ich bin wirklich stolz auf die Leistung des Teams. Wir haben gegen einen starken Gegner verdient gewonnen.“

Das nächste Meisterschaftsspiel findet bereits am kommenden Freitag im heimischen Waldstadion statt. Um 20:00 Uhr empfangen die Devils den Gast aus Enger.

 

 

Zweite Mannschaft des RSV Barntrup

Die „zweite“ der Pink Devils machen erneut viel Laune. Das Spiel gegen den TuS Ahmsen konnte mit 1:0 gewonnen werden. Torschützin des goldenen Tores war Stürmerin Irina Fuchs. Das Team präsentiert sich auch in dieser Saison hervorragend, zeigen spielerische Klasse und stellen eine Alternative zum Landesliga-Kader dar. Weiter so!!!

 

Torloses Remis im Derby – Pink Devils vergeben zuviele Chancen

Torloses Remis im Derby – Pink Devils vergeben zuviele Chancen

Die Pink Devils des RSV Barntrup kamen trotz zahlreicher Chancen nur zu einem torlosen Unentschieden. Vor allem im ersten Durchgang überzeugten die Devils auf ganzer Linie und erspielten sich einige gute Möglichkeiten. Leider blieb es bei einem Unentschieden….

 

Zum Spiel:

Die Devils übernahmen sofort das Kommando über das Spiel und kamen bereits nach den ersten Zeigerumdrehungen zu guten Chancen. Mara Fischer und Franziska Schulz fehlte dabei noch das nötige Glück.

Die Defensive des RSV ließ rein gar nichts anbrennen und so zeigten sie auch im Spielaufbau eine positive Entwicklung. Keeperin Jasmin Eder, die ihr Debüt im Trikot der Devils gab, wurde kaum gefordert.

Leider wurden die guten zahlreichen Chancen ausgelassen. Die größte Möglichkeit des Spiels hatte Celine Busch, die einen satten Schuss an den Pfosten knallte.

Zudem gab es eine nicht unerhebliche fragwürdige Entscheidung des Schiedsrichters. Nach einem Eckball köpfte Lara Schröder den Ball in die Maschen – großer Jubel im Waldstadion. Der Schiedsrichter entschied auf Foulspiel….  Selbst der Gegner wusste nicht warum?!

Die Devils mussten die Entscheidung so hinnehmen und so blieb es zur Halbzeit beim torlosen Remis.

Holzhausen konnte sich im zweiten Durchgang steigern und so verloren die Devils zunächst die Kontrolle. Es war fortan ein ausgeglichenes Spiel. Die Gäste kamen ebenfalls zu einem Pfostenschuss, dieser resultierend aus einem Fernschuss.

Die Devils wollten unbedingt den Dreier im Waldstadion behalten, Chancen wurden auch im zweiten Durchgang herausgespielt – diese allerdings nicht mehr so zwingend wie im ersten Durchgang.

Das Lipperderby endete nach 90 Minuten. Der RSV zwar mit der Leistung zufrieden, mit dem Ergebnis jedoch weniger.

Auf diese Leistung können die Devils jedenfalls aufbauen.

Am kommden Sonntag spielt der RSV beim Tabellenzweiten Germania Hovestadt. Anpfiff dort um 13 Uhr.

 

RSV-Damen treten auf der Stelle

Die Pink Devils des RSV Barntrup warten weiter auf den ersten Dreier in der neuen Saison. In dem niveauarmen Spiel gewann der Gast aus Sennelager mit 4:1. Das Tor der Devils erzielte Kapitän Lara Schröder.

„Wir machen zuviele individuelle Fehler. Bekommen wir das in den Griff, werden wir auch erfolgreich sein. Ich vertraue meinem Team“, so der Coach der Devils.

Es ist eine „NeverEndingStory“… nur aufgrund des breiten Kaders können die Devils momentan Spieltag für Spieltag eine schlagkräftige Mannschaft stellen. In Bestbesetzung scheint es die Devils allerdings nicht zu geben. Dabei wäre es wirklich interessant zu sehen, wie der RSV sich in der Liga schlagen würde, wenn alle Mädels an Bord wären. So gibt es jeden Sonntag interne Umstellungen, die selbstverständlich eine gewisse Sicherheit bei den Spielerinnen vermissen lässt.

Ein 4:1 ist ein klares Ergebnis und sicherlich auch aufgrund der zweiten Halbzeit verdient für den Gast aus Sennelager. So klar wie das Ergebnis vermuten lässt, war das Spiel allerdings erneut nicht.

Ein qualitativer Unterschied machte sich in den ersten 45 Minuten nicht bemerkbar. Die Devils hatten viele Spielanteile, Sennelager meist nur mit langen Bällen gefährlich.

Torchancen wurden herausgespielt, Fernschüsse durch Lohre und Berdin verfehlten das Tor. Die größte Chance der Devils hatte Kasia Maszke, die einen volley Schuss knapp neben das Gehäuse setzte.

Mit einem sehenswerten Solo – die RSV Defensive dabei viel zu passiv – erzielte Sennelager die Führung. So ging es mit einem Rückstand in die Halbzeitpause.

Mit neuer Motivation sollte das Spiel gedreht werden und so sah es zu Beginn des zweiten Durchgangs auch durchaus gut aus. Die Devils drückten den Gegner zunächst in die eigene Hälfte und sie übernahmen das Kommando.

Durch einen erneut schweren Patzer des RSV erhöhte Sennelager allerdings auf 2:0. Völlig unnötig den Gegner zum Tore schießen eingeladen. Das Spiel daher so gut wie entschieden…

Sennelager konnte das Erebnis nach einem Konter sogar auf 3:0 ausbauen. Den Anschlusstreffer markierte Lara Schröder, die einen Pass von Irina Fuchs vollenden konnte. Sehenswerter Treffer!

Den Schlusspunkte setzte der Gast, der den 4:1 Endstand kurz vor Schlusspfiff einnetzen konnte.

 

Fazit:

Die Devils treten auf der Stelle. Es waren sicherlich schon mehr Punkte in der laufenden Saison drin, doch reichen meist 45 gute Minuten nicht aus um Spiele für sich zu entscheiden. Fehler werden eiskalt bestraft. Das positive ist, dass die Devils ihr Leistungslimit bisher nicht erreicht haben und das eine Steigerung definitiv möglich ist. Mit der momentanen Spielweise wäre der RSV ja auch nicht Erster der Bezirksliga geworden. Ärmel hochkrempeln und anpacken – das steht für den RSV!!!

 

 

Pink Devils suchen nach Erfolgserlebnis

Die Pink Devils mussten am 4. Spieltag der Landesliga eine 1:3 Heimniederlage einstecken. In einem spannenden Spiel konnten die Devils in der zweiten Hälfte dem Gegner nur noch wenig entgegensetzen und gaben das Spiel nach einer bärenstarker erster Halbzeit aus der Hand. Das Tor der Devils erzielte Mara Fischer.

 

Zum Spiel:

Die Devils nahmen sich für das Spiel gegen den spielstarken Gast aus Werther viel vor und so übernahmen sie auch zu Beginn das Kommando über das Spiel. Viele Zweikämpfe prägten das Spiel im ersten Spielabschnitt, die Pink Devils brachten eine starke Leistung aufs Feld und erspielten sich einige gute Möglichkeiten.

Belohnt wurden sie in der 42. Minute durch Stürmerin Mara Fischer. Nach einem Traumpass von Teresa Lohre netzte die Torschützin eiskalt ins gegnerische Tor – Riesenfreude bei den Devils und den anwesenden Anhängern.

So ging es nach einem Kraftakt mit einer verdienten Führung in die Halbzeitpause. Sandra Günther musste verletzungsbedingt in der Kabine bleiben, Kasia Maszke neu im Team.

Im zweiten Abschnitt übernahm Werther mehr und mehr das Kommando über das Spiel und so kamen sie zu ersten Möglichkeiten durch Fernschüsse. Diese wurden durch Keeperin Schulz stark abgewehrt.

In der 62. Minute kam Werther zum Ausgleich. Die Defensive nun ungeordneter und so konnte eine Hereingabe nicht ausreichend geklärt werden. Die Gegenspielerin musste den Ball nur noch ins leere Tor einschieben., 1:1.

Die Devils nun geschockt, die Kräfte am heutigen Tage nicht mehr vorhanden. Werther erspielte sich zwar wenige Torchancen, diese aber gefährlich. So konnten sie nicht nur in Führung gehen, sondern auch auf 3:1 erhöhen. Die Devils konnten nichts mehr entgegensetzen und so war die Niederlage in trockenen Tüchern.

Die Devils können auf die erste Halbzeit aufbauen, die wirklich bärenstark war. In der Landesliga reicht dies allerdings nicht aus, sodass man am 4. Spieltag mit leeren Händen da steht.

„Mit der ersten Hälfte bin ich sehr zufrieden. Wir haben gemerkt, dass wir Landesliganiveau haben. Allerdings war die zweite Halbzeit einfach schlecht…“, so Trainer Hoffmann.

Am kommenden Sonntag erwarten die Devils im heimischen Waldstadion den Gast aus Sennelager.

Dort müssen die Pink Devils nicht nur eine Schippe drauf legen, sondern endlich die drei Punkte in Barntrup behalten.

Anpfiff ist um 13 Uhr.

Punktgewinn der Pink Devils – Irres 3:3 im Waldstadion

Die Pink des Devils des RSV Barntrup zeigten am 2. Spieltag der Landesliga Moral und drehten einen 0:3 Rückstand zu einem 3:3 Unentschieden. In einem irren Spiel netzten Mara Fischer und Caroline Berdin (Doppelpack) zum Punktgewinn für die Devils ein.

Zum Spiel:

Es wird einfach mal Zeit, dass die Devils in Bestbesetzung antreten können. Mit Lara Schröder, Stephi Poole, Kim Elsner und Kasia Mazke fehlten erneut wichtige Spielerinnen des RSV. Zurück im Team dafür Abwehrchef Sandra Günther, die in der vergangenen Woche noch im Urlaub weilte.

Die Devils fanden zunächst gut ins Spiel und suchten sofort die Offensive. Der erste große Aufreger des Spiels bereits nach fünf Spielminuten. Nach einem Traumpass in die Spitze lief Stürmerin Chiara Müller alleine auf das gegnerische Tor zu. Kurz vor der Strafraumgrenze grätschte die Thülener Abwehrspielerin dazwischen und brachte Devils-Stürmerin Müller zu Fall. Hier wurde eine klare Torchance vereitelt.

Der Schiedsrichter pfiff den Freistoß, die Karten hatte er allerdings anscheinend zu Hause vergessen – unglaubliche Entscheidung des Referees. Die Barntruper Ultras außer sich!

Die Freistoßmöglichkeit durch Caroline Berdin brachte nichts ein, der Schuss verfehlte das Tor.

Mit dem ersten richtigen Angriff/Torschuss sofort die Führung für die Gäste. Die Defensive des RSV in der Situation zu passiv, die Stürmerin vom SV Thülen eiskalt – 0:1.

Im weiteren Verlauf taten sich die Devils zunächst sehr schwer. Thülen ließ den Ball gut laufen und erspielten sich Tormöglichkeiten durch Fernschüsse. Diese konnte Keeperin Franziska Schulz souverän abwehren.

Nachdem die Devils eine gefühlte Pause zwischen der 20. und 40. Minute eingelegt haben, wurden sie kurz vorm Pausentee nochmal wach. Nach einem schönen Doppelpass zwischen Chiara Müller und Mara Fischer tauchte die letztgenannte freistehend vor der Torhüterin der Gäste auf. Leider hatten die Devils Pech, landetet der Ball unglücklich an dem linken Pfosten. So ging es mit einem 0:1 Rückstand in die Kabine.

Natürlich nahmen sich die Devils für den zweiten Durchgang viel vor, doch bereits wenige Zeigerumdrehungen nach dem Wechsel die Ernüchterung.

Nach einem langen Ball herrschte große Unordnung in der RSV-Defensive, die Thülen gekonnt ausnutzte – 0:2. Ein großer Schock für den RSV.

Weitere zehn Minuten später erneute Ratlosigkeit/Wut und Ärger im Barntruper Waldstadion. RSV-Keeperin Schulz ließ einen Fernschuss nach vorne abprallen – dieser wird im Nachuss von Thülen aus abseitsverdächtiger Position ins Tor geschossen. Der Schiedsrichter pfiff die Situation ab und entschied auf Freistoß für den RSV.

Schulz stand bereits zum Schuss parat, da revidierte der Schiedsrichter seine Entscheidung und zeigte auf den Mittelpunkt. Unglaubliche Situation, die so manchen Zuschauer, Betreuer und vor allem Trainer zur Weißglut brachten. Jegliche Diskussionen brachten nichts ein – 0:3.

Es gibt Mannschaften, die nach dem Spielverlauf, den fragwürdigen Entscheidungen und natürlich auch dem starken Gegner bei solch einem 0:3 Rückstand auseinanderfallen. Nicht die Pink Devils!

Dieses Team ist grandios und so kämpften sie trotz des vermeintlich hoffnungslosen Rückstand weiter und gaben nie auf. Belohnt wurden die Devils durch Mara Fischer. Nach einem feinen Zuspiel von Renee Schünemann lupfte Mara den Ball rechts in die Machen – 1:3. (Glückwunsch zum ersten Pflichtspieltor für die Pink Devils)

In der 84. Minute Eckball für den RSV. Spezialistin Caroline Berdin nahm sich den Ball und verwandelte diesen direkt – Wahnsinn!!!  Nur noch 2:3 – es waren noch sechs Minuten plus Nachspielzeit auf dem Zeiger.

Der dritte große Aufreger ereignete sich in der 87. Minute. Nach einem Gefühl im Strafraum sprang der Ball klar an die Hand der Thülener Spielerin. Alle im Waldstadion sahen die Aktion – nur einer nicht.

Das Spiel nun sehr hektisch, mit aller Macht versuchten die Devils zum Ausgleich zu kommen. In der zweiten Minute der Nachspielzeit kamen die Devils noch einmal mit einem langen Ball in den Strafraum. Diesen nahm Celine Busch excellent an, umkurvte die Gegenspielerin und wurde prompt zu Fall gebracht. Elfmeter!

Großer Jubel im Waldstadion – doch gleichzeitig auch eine nicht unerhebliche Drucksituation für die Schützin Caroline Berdin. Diese behielt die Nerven und schoss den Ball unhaltbar ins Tor – 3:3. Unfassbare Aufholjagd der Devils mit einem tollen Punktgewinn.

Der Schiedsrichter pfiff das sehr zerfahrene Spiel nach 94. Minuten ab. Nach einigen merkwürdigen Entscheidungen muss allerdings positiv erwähnt werden, dass der Schiedsrichter nach dem Spiel das Gespräch suchte um einige Situationen zu besprechen.

„Tolle Moral meiner Mannschaft. Wir sind weiter im Lernprozess und müssen uns an einige Umstellungen erst noch gewöhnen. Wir nehmen den Punkt gegen einen starken Gegner natürlich gerne mit und schauen positiv in die Zukunft“, so der Devils-Coach.

Am kommenden Sonntag reisen die Devils zum Auswärtsspiel nach Wiedenbrück. Der Aufstiegsfavorit startete mit zwei Siegen in die Saison. Anpfiff ist um 13 Uhr.

 

Kader: Schulz, Wallrafen, Bockelmann, Günther, Funke (Schünemann), Fischer, Hoffmann (Busch), Berdin, Sperling, Lohre, Müller (Fuchs)

Landesligaauftakt missglückt – Unglückliche Niederlage in Oeventrop

Die Pink Devils des RSV Barntrup mussten am ersten Spieltag der Landesliga eine knappe und unverdiente Niederlage einstecken. Bei gefühlten 20:4 Torschüssen für den RSV fehlte vor dem Tor die notwendige Konsequenz um das Spiel für sich zu entscheiden. Das Tor der Devils erzielte Neuzugang Teresa Lohre.

 

Zum Spiel:

Bei extremen Temperaturen fuhr der RSV mit dem Bus zum Auswärtsspiel ins Sauerland beim TuS Oeventrop.

Verletzungsbedingt mussten die Devils auf einige Akteure verzichten, darunter auch der neue Kapitän der Devils Lara Schröder.

Die ersten 10 bis 15 Minuten gehörten den Gastgebern. Oeventrop versuchte das Spiel zu kontrollieren, ohne sich dabei Torchancen erspielen zu können. Die RSV Defenfive stand sicher und sorgte zudem für einen guten Spielaufbau.

Fortan kamen die Devils besser ins Spiel und hatten Pech im Torabschluss. Während der ersten Halbzeit hatten die Devils fünf sehr gute Möglichkeiten, die leider nicht von Erfolg gekrönt wurden. Meistens landete der Ball knapp neben oder über das Tor oder die Keeperin der Oeventroper stand dem Treffer im Wege. So ging es letztlich mit einem torlosen Remis in die Halbzeitpause.

In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit sollten dann die Tore der Partie fallen. Nachdem der Ball ca. 20 Meter vor dem Tor der Devils etwas unglücklich vom Schiedsrichter abgeprallt wurde, konnte die Oeventroper Spielerin den Ball freistehend aufs Tor schießen – dieser knallte in den linken Winkel, 1:0 für den Gegner.

Die Devils ließen sich nicht hängen und schlugen drei Minuten später zurück. Mit einem sehenswerten Treffer sorgte Neuzugang Teresa Lohre für das 1:1 (Glückwunsch zum ersten Pflichtspieltreffer für die Pink Devils!).

Wiederrum einige Zeigerumdrehungen später eine vermeintlich kleine Unordnung in der RSV-Defensive, die sofort bestraft wurde – 1:2. Ein völlig unnötiges Gegentor, ein Geschenk für den Gegner.

Bei den heißen Temperaturen auf dem Kunstrasenplatz war es für jede Spielerin eine Qual zu kicken, die Devils bewiesen jedoch Moral und kämpften immer weiter.

Torchancen durch Mara Fischer, Sandra Hoffmann und Caroline Berdin scheiterten oftmals knapp und blieben ungenutzt. Der Ball wollte nicht ins Tor, obwohl ausreichend Tormöglichkeiten vorhanden waren.

So pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab und die Enttäuschung natürlich zunächst groß. So hielt man beim ersten Spiel in der Landesliga nicht nur mit, sondern war dem Gegner über weite Strecken sogar überlegen.

„Ich kann den Mädels keinen Vorwurf machen. Wir haben ein starkes kämpferisches Spiel gezeigt, bei dem wir viel Pech im Torabschluss hatten. Mit dieser Leistung werden wir noch einige Punkte in der Landesliga holen“, so Trainer Hoffmann.

Torschützin Teresa Lohre war nach dem Spiel sichtlich unzufrieden: „Wir sind natürlich enttäuscht über den Ausgang des Spiels. Ein unnötiges Gegentor hat das Spiel zwar entschieden, allerdings hätten wir unsere vielen Torchancen einfach nutzen müssen.“

Am kommenden Sonntag wollen es die Devils im Heimspiel gegen den SV Thülen besser machen. Anstoß im Waldstadion ist um 13 Uhr.

Kader: Golüke, Funke (Schünemann), Bockelmann, Sperling (Müller), Wallrafen, Busch (Maszke),  Berdin, Poole, Hoffmann, Fischer, Lohre

 


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