Altliga mit 4:2 Erfolg über DoVo

Nachdem das Team der Hilker Mannen in der vergangenen Woche die Blomberger Altliga mit 2:0 nach Huase geschickt hatte ging es am gestriegen Freitag gegen DoVo.

Hilker vertraute in der Abwehr auf eine alt bekannte Vraiante in der Zentrale, mit Schulz und Betke wurde die alte Kreisliga A Inneverteidigung aufgestellt. Die Aussenbahnen beackerten Götzel und Seidler. Das Mittelfeld besetzten Hilker und Hill in der Zentralen und auf den Aussenbahnen sorgten Pettenpohl und Ullrich für Flankenläufe. Das Sturmdou bildeten Köller und Sensu.

Der RSV zeigt von Beginn an, welche Mannschaft den Ton angiebt machte mächtig Druck auf den gegner. Folgerichtig fiel das 1:0 durch Andre Köller, der sich in gewohnter Art durchtankte, nachdem Sensu Ihn in Szene gesetzt hatte. Stefann Hill sorgte mit seinem Kopfballtreffer für das 2:0. In der Folgezeit spielte der RSV eine um die andere Chance heraus, konnte diese allerdings nicht nutzen. Köller, Ullrich und Sensu verfehlten das Ziel nur knapp. DoVo kam nur bedingt zum Spiel und wurde größtenteils an der Mittellinie schon gestoppt, ansonsten war die Defensive zur Stelle.  Die Dominanz war dann so groß, dass der RSV noch vor der Halbzeit, durch A. Köller, auf 3:0 erhöhen konnte, wieder war es Sensu der für Köller auflegte.

Nach der Halbzeit brachte Hilker für Schulz Danlowski und für Pettenpohl Kopecki. Durch diese Umstellung musste sich die Mannschaft erst einmal finden. DoVo hatte seinerseits neben U. Pape noch einen Stürmer aus der aktuelle A-Liga Mannschaft gebracht und diese beiden bestimmten in der ersten viertel Stunde der zweiten Halbzeit das Spiel. Der RSV hatte hier mächtig Probleme und D. Hilker stellte mehrfach die Defensive um. In der Offensive wurden die Bälle zu leichtfertig vergeben und so kam DoVo innerhalb kürzester Zeit auf 2:3 heran. Danach stellte Trainerfuchs Hilker nochmals um und stellte den eingewechselten Rosemeier gegen U. Pape…. diese Umstellung zeigte Wirkung und der RSV kam zurück ins Spiel. Hilker selbst rückte in die Abwehr. Weitere gute Chancen wurden heraus gespielt, doch die finale Konsequenz fehlte, bis zur 90 Minute… doch dann wollte Ersan auch nochmal ran und dieser nutzte die letzte Gelegenheit zum verdienten 4:2 aus Barntruper Sicht.

Aufstellung: Möller, Götzel (55. Rosemeier), Hilker, Betke, Runtastic, Hill, Schulz (46. Danlowski), Ullrich, Pettenpohl (46. Kopecki), Köller, Sensu

1:0 Erfolg über Holzhausen/Sylbach – Damen im Pokalhalbfinale

In einem spannenden Pokalspiel setzten sich die PINK-Devils gegen den Bezirksligisten Holzhausen/Sylbach knapp mit 1:0 durch. Stephi Poole sorgte mit einem Freistoß für die Entscheidung…

Ohne die verletzte Stammtorhüterin Jasmin Eder ging es in das Pokalspiel gegen das starke Team aus Holzhausen. In der Liga belegen sie knapp hinter den RSV-Damen den dritten Tabellenplatz und siegten in den vergangenden Begnungen klar und deutlich.

Das Spiel versprach also ein Leckerbissen für Fußballfans zu werden. Wurde es allerdings nicht wirklich… Spannung war sicherlich da, doch die spielerischen Elemente fehlten an diesem Tag weitesgehend. Und das auf beiden Seiten.

Hohe Bälle, teilweise harte Zweikämpfe und Chancen Mangelware. So plätscherte das Spiel so vor sich hin.

Mit dem ersten gefährlichen Torschuss gelang auch prompt die Führung. Stephi Poole knallte einen Freistoß aus 20 Metern in die Maschen. Keine Chance für die Gästetorhüterin, 1:0.  Die Defensive stand bei beiden Teams gut und so ließen sie keine Chancen zu. Ersatztorhüterin Jasmin Funke brauchte im gesamten Spiel nicht eingreifen.

Die Konter, die vor allem in der zweiten Halbzeit entstanden, wurden kläglich hergeschenkt. So wurde zwar auf das zweite Tor gedrängt, gefährlich wurde es jedoch nur selten.

Coach Andy Hoffmann war über den Einzug ins Halbfinale zufrieden: „Es war heute sicherlich kein Fußballfest. Doch wir haben unser Ziel erreicht und stehen im Pokalhalbfinale.“

Das Halbfinale wird am Dienstag, 14. Mai ausgetragen. Dort spielen die Devils beim starken Kreisligisten Oesterholz/Kohlstädt.

 

Am kommenden Sonntag geht es bereits mit dem nächsten Meisterschaftsspiel weiter. Zu Gast wird das Team aus Höxter sein, die ebenfalls noch auf den zweiten Tabellenplatz schielen. Das Hinspiel wurde mit 2:0 verloren. Die PINK-Devils wollen jedoch ihren guten Lauf nutzen und auch am Sonntag im heimischen Waldstadion punkten.

PINK-Devils siegen 6:0 in Bünde – Dienstag Lipperderby im Pokal!

Die PINK-Devils der Barntruper Damenmannschaft gewannen das Spiel beim Bünder SV klar mit 6:0. Der zweite Tabellenplatz konnte somit erfolgreich verteidigt werden. Der Wahninn geht also weiter…

Zum Spiel:

Ohne Torhüterin Jasmin Eder, die verletzungsbedingt passen musste, kamen die Devils zaghaft ins Spiel. Bünde zunächst hellwach, stellten sie die Räume gut zu. Doch nach etwa 10 bis 15 Minuten lösten die Devils die Handbremse und erspielten sich die ersten klaren Möglichkeiten. Nina Pielsticker und Renee Schünemann vergaben dicke Chancen. Und es konnten in der ersten Halbzeit eine Masse an Chancen registriert werden. Das schnelle Kombinationsspiel brachte in der 30. Minute die ersehnte Führung. Nina Pielsticker vollendete freistehend zum 1:0.

Der Bünder SV hatte keine gefährliche Tormöglichkeit im Spiel. Zwei Fernschüsse konnten von Torhüterin Jasmin Funke ohne Probleme pariert werden. So ging es in die Halbzeit.

Im zweiten Durchgang zogen die Devils das Tempo an und so konnte Sina Nispel bereits in der 46. Spielminute zum 2:0 einschießen. Die Enscheidung fiel drei Minuten später. Erneut Sina Nispel schoss zum mehr als verdienten 3:0 ein.

Nach dem 3:0 ein Doppelwechsel beim RSV. Stephi Poole und Julia Funke kamen in die Partie. Und sie fügten sich sofort reibungslos ins Spiel ein. Wenige Minuten nach der Einwechslung schoss Stephi Poole einen Freistoß mit einem Schlenzer über die Mauer, 4:0.

In der 70. und 72. Minute machte Sandra Hübner den Sack zu und schnürrte einen schönen Doppelpack. Durch schnelles Kurzpassspiel und einer tollen Einzelleistung sorgte sie so für den Endstand, 6:0.

Vor dem Spiel wären sicher alle Barntruper mit dem Ergebnis zufrieden gewesen, doch bei nur annähender Chancenverwertung wäre ein zweitstelliges Ergebnis ein MUSS gewesen. Viele Möglichkeiten wurden kläglich und ohne Konzentration vergeben.

„Positiv ist, dass wir uns viele 100 prozentige Möglichkeiten herausgespielt haben. Nur mit der anschließenden Verwertung können wir nicht zufrieden sein „, zeigte sich Coach Andy Hoffmann nur bedingt zufrieden.

Für die PINK-Devils geht es bereits am Dienstag, 30. April um 19:30 Uhr im heimischen Waldstadion weiter. Zu Gast ist der Tabellendritte Holzhausen/Sylbach. In dem Lipperderby geht es allerdings nicht um Punkte, sondern um den Einzug in Pokalhalbfinale.

 

Ein ganz bitteres Ding ! ! !

SVE Jerxen Orbke – RSV Barntrup 2:1

 
Wenn man bis in die Nachspielzeit mit 1:0 führt, sollte man meinen, dass man auch gewinnt oder zumindest noch einen Punkt entführen kann. Dass dies nicht immer der Fall ist, hat jüngst die Champions League Partie Dortmund gegen Malaga bewiesen. Auch der RSV bekam diese schmerzliche Erfahrung beim Auswärtsspiel in Jerxen zu spüren. Ein Elfmeter und ein schöner Schlenzer bedeuteten den technischen K.O. für Rot-Schwarz.

Doch der Reihe nach:
Für den privat verhinderten Coach Freitag stellten Haase und der verletzte Daniel Schlingmann das Team auf die Aufgabe ein. Wie bereits in den letzten Spielen wollte man aus einer geordneten Defensive Nadelstiche nach vorne setzen.
Den ersten dieser Stiche setzte Olli Sölter bereits in der Anfangsphase, als er mutterseelenallein auf Jerxen’s Keeper zuging, den Abschluss dann jedoch verpatzte. In der Folge zeigte sich die Heimmannschaft offensiver und hatte einige gute Schussmöglichkeiten, die jedoch von der RSV-Defensive geblockt oder von Keeper Ehlert entschärft wurden.
Nach knapp einer halben Stunde meldete sich dann der RSV zurück. Erneut ging es über den im rechten Mittelfeld aufgebotenen Sölter, der sich schön auf außen durchsetzte. Seine Hereingabe erreichte den eingerückten Funk, der jedoch nicht sofort den Abschluss suchte, sondern den Ball schließlich in der kompakten Eintracht-Defensive verlor. Da war mehr drin.
Bis zur Pause blieb die Partie ohne weitere nennenswerte Chancen auf beiden Seiten. Ein gerechtes, aber nicht unansehnliches 0:0 im Lippederby.

Mit dem Anpfiff zum zweiten Durchgang nahm die Partie dann Fahrt auf. Zunächst vergab Jerxen aus aussichtsreicher Position die Führung, im Anschluss hatte Hoffmann auf Seiten des RSV Pech im Abschluss. Seine Direktabnahme strich nur Zentimeter am gegnerischen Gehäuse vorbei.
Wenig später durfte der RSV-Anhang dann jubeln. Nach einem erneut schönen Angriff über die rechte Seite wurde Hoffmann’s Schuss zunächst geblockt. Den Abpraller versenkte Hagemann sehenswert zur Führung in die Maschen.
Danach ging es Schlag auf Schlag. Jerxen scheiterte zunächst mit einem Freistoß am wachsamen Ehlert, kurz darauf parierte Jerxen’s Schlussmann gegen Lesemann ebenso überzeugend.
In der Schlussphase setzte Jerxen alles auf eine Karte und brachte den angeschlagenen Schönwälder in die Partie. Sein Kopfball, im Anschluss an einen Eckstoß, landete zunächst noch neben dem RSV-Tor, doch dann folgte die Nachspielzeit, in der das Spiel auf den Kopf gestellt wurde.
Bei einer Flanke von Jerxen reklamierte der RSV Abseits. Die Pfeife des Schiris blieb stumm. Der Ball landete schließlich bei Sölter, der den heranstürmenden Will zu spät sah und ihm, beim Versuch den Ball zu klären, das Bein zur Sichel trat. Keine Frage, Strafstoß. 1:1 nach 92 Spielminuten.
Wer nun dachte „OK, dann retten wir wenigstens den Punkt über die Zeit“, sah sich getäuscht. Jerxen hatte noch einen Trumpf im Ärmel. Nach einem langen Ball wurde Neide beim Versuch den Ball wegzuköpfen, deutlichst unsauber attackiert. Die Pfeife des Unparteiischen blieb erneut stumm. Der Ball gelangte so zu Will, der mit einem perfekten Schlenzer von der Strafraumecke das Glück für Jerxen perfekt machte.

Zurück blieb eine jubelnde Heimmannschaft und ein zutiefst enttäuschter RSV, der sich in der Nachspielzeit noch die Butter vom Brot nehmen ließ. Warum der Schiedsrichter sowohl die klare Abseitssituation vor dem Ausgleich, aber vor allem das eindeutige Foul an Neide vor dem Führungstreffer nicht unterband, bleibt wohl leider ein Rätsel.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Kryker – Bobe – Neide – Schalofsky – Funk (Aschti) – S. Schlingmann (Meier) – Hagemann – Sölter – Hoffmann – Lesemann (Lindemeyer)

Erneut nur unentschieden

Die Nachholpartie gegen den TSV Horn endete leider nur mit einem Unentschieden.
1:1 hieß es am Ende und nach dem Spielverlauf sicherlich auch für beide Mannschaften ein gerechtes Ergebnis.
Allerdings hätte die Partie schon nach 20 Minuten für unser Team entschieden sein können, wenn die sich bietenden Chancen besser genutzt worden wären.
Alex Neide in der 7. Minute mit dem Kopf scheiterte genauso wie Andreas Hoffmann in der 17. Minute ebenfalls mit dem Kopf. Die größte Chance zur Führung dann aber in der 18. Minute. Ein Konter wurde über Hoffi und Jakob gespielt. Funk dann mit dem feinen Querpaß am Torwart vorbei zu Steffen, der aber letzlich an dem Knoten in seinen Beinen und an dem Pfosten scheitert.
Ab der 20. Minute dann die Gäste besser im Spiel, ohne sich jedoch in der ersten Halbzeit eine richtige Torchance zu erspielen.
Anders unser Team. In der 27. Minute die Chance für Jakob nach Paß von Hoffi. Doch wird der Ball vertendelt und landet bei Jogi, der aber dann aus 14 Metern übers Tor zielt.
Besser macht Jogi es dann 6 Minuten später, als er nach schönem Pass von Jakob aus 12 Metern freistehend flach ins kurze Eck zum 1:0 trifft. Endlich.
Mit diesem Ergebnis geht es dann in die Pause.
Leider findet unser Team nach dem Pausentee nicht mehr in die Partie zurück, sodass in der zweiten Halbzeit lediglich zwei Torchancen zu Buche stehen. In der 46. Minute scheitert erneut Alex nach einer Flanke von links mit dem Kopf und nach langem Warten verzieht Edu Krycker nach einer Flanke von Maik Reese in der 78. Minute bei seiner Volleydirektabnahme nur knapp aus 12 Metern.
Ansonsten spielt mehr oder weniger nur Horn, erspielt sich aber auch nur wenige Chancen.
Eine davon landet in der 55. Minute durch Serkan Cabuk nach einem Schuß aus 7 Metern am Pfosten.
Auch in der 69. Minute muss der Pfosten für uns retten. Kemal Ünal diesmal der Schütze. Die anschließende Hereingabe landet dann unglücklich am Arm von Alex Neide, sodass der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt zeigt. Markus Oetterer lässt sich die Chance nicht entgehen und trifft zum verdienten 1:1 halbhoch ins rechte Eck.
Danach geben sich beide Mannschaften mit dem Ergebnis zufrieden, auch nachdem Steffen Lesemann in der 74. Minute noch die gelb-rote Ampelkarte wegen wiederholtem Foulspiel sieht.
Aufgrund der fehlenden Alternativen an Spielern, muss man wohl mit dem Ergebnis zufrieden sein und hoffen, dass Sonntag in Jerxen-Orbke wieder mehr Spieler zur Verfügung steht.

Aufstellung:
Felde, Egchig,(Freitag 77′), Neide, Scharlofsky, S. Schlingmann, Sölter, Funk, (Reese 56′), Lindemeyer, (Krycker 72′), Lesemann, Hagemann, Hoffmann

RSV teilt die Punkte gegen Brakel

RSV Barntrup – Spvg Brakel 0:0

Nun ist es also doch passiert. Der RSV teilt gegen Brakel zum ersten Mal in dieser Serie die Punkte. Ob diese torlose Punkteteilung als Erfolg oder Misserfolg zu bewerten ist, muss jeder für sich selbst beurteilen.
In einer von Taktik geprägten Partie blieben Torchancen größtenteils Mangelware. Die Verunsicherung des RSV, bedingt durch die negativen Ergebnisse nach der Winterpause, wollte Coach Freitag erneut durch eine defensive Grundordnung lösen. Der Fokus lag eindeutig auf der Vermeidung von Gegentoren.

Hagemann wurde hierdurch ins defensive Mittelfeld zurückbeordert, Lesemann und Esau teilten sich die Spitze bzw. die Kreativarbeit. Die beste Torchance des Spiels hatte der RSV bereits in der Anfangsphase. Nachdem Barntrup einen Angriff der Gäste abfangen konnte, wurde Hagemann freigespielt, der jedoch an Gästekeeper Schnatmann scheiterte.

Während der gesamten restlichen Spieldauer ergaben sich keine bzw. kaum weitere Torchancen für beide Mannschaften. Zwei weitere Aufreger gab es dennoch. Zu Beginn des zweiten Durchgangs gab es einen Zweikampf zwischen Esau und Gästekeeper Schnatmann. Die Barntruper Anhänger forderten Strafstoß, die Pfeife des Schiedsrichters blieb, wahrscheinlich zurecht, stumm.

Der zweite Aufreger wird den RSV in den weiteren Wochen noch verfolgen. Esau wurde im Mittelfeld gefoult und wollte den folgenden Freistoß schnell in die Spitze spielen. Dabei schoss er jedoch einen im Weg stehenden Gästespieler an. Dieses „Vergehen“ bewertete der Unparteiische als Tätlichkeit und schickte Esau nach einer Stunde mit „glatt rot“ zum Duschen. Eine mehrwöchige Sperre bei der angespannten Personalsituation kommt dem RSV hierbei natürlich gar nicht gelegen.
Da der RSV auch in Unterzahl kaum Torchancen für Brakel zuließ, blieb es am Ende beim 0:0. Am kommenden Donnerstag gastiert der TSV Horn im Waldstadion. Ob der RSV hier mal wieder dreifach Punkten kann, wird wohl von der Tagesform beider Teams abhängen.

Auch ein dreckiger Sieg bringt 3 Punkte

Nach dem hart umkäpften 6:5 im Hinspiel war der RSV gewarnt. LaSi ist ein Team, was immer kämpft und keinen Ball verschenkt. Genauso wie der RSV am Wochenende aufgetreten war, sollte auch diesmal wieder rangegangen werden.

Das Spiel der ersten Halbzeit ist eigentlich einfach erklärt, es war so trocken und staubig wie der Platz. Es kam von beiden Mannschaften nicht viel und so spielten sich die meisten Szenen im Mittelfeld ab. Die Teams egalsierten sich, was die Fehler in der Offensive anging und so gibt es kaum nennenswerte Szenen. Für die Barntruper Schlachtenbummler eine harte Kost. Was man beiden Mannschaften nicht nachsagen konnte, dass nicht gekämpft wurde. Beide Teams ließen sich keinen Meter Platz. Die beste Szenen für den RSV hatten C. Philipps und M. Dümpe.

Trotz des Unentschiedens war Coach Motzkun mit der Disziplin seiner Elf zufrieden. Es fehlt im Mittelfeld teilweise die Laufbereitschaft und das Auge für die Mitspieler, darauf sollte einfach mehr geachtet werden.

Für Özen kam Lübeck auf der linken Aussenbahn und der RSV hatte in der Anfangsphase der zweiten Hälfte eine optische Überlegenheit und konnte LaSi in die eigene Hälfte zurückdrängen. Leider waren es immer wieder Fehler in der eigenen Vorwärtsbewegung, die die sich bietenden Chancen vereitelten. Trotzdem kamen Hoffmann, S. Betke und C. Philipps zu Abschlüssen, welche das Tor allerdings verfehlten. Mit zunehmender Spielzeit merkte man den Akteuren des RSV das schwere Spiel vom Sonntag an und die Beine wurden schwerer und schwerer. S. Danlowski kam in Folge dessen, um im Sturmzentrum nochmals für Wirbel zu sorgen. Dieser hatte kurz nach seiner Einwechslung gleich eine gute Aktion, doch das Zuspiel wurde leider zu lang für den kleinen Flitzer. In der Schlussviertelstunde drängte dann LaSi mehr auf das Tor des RSV, doch die Jungs gaben nicht auf und kämpften um den Punkt. Zählbare Aktionen blieben aus und zu allem Übel platzte Fabian Arning nach einem Sprint eine Krampfader im Oberschenkel, was den Bewegungsablauf erheblich störte. Da keine Auswechselspieler mehr zur Verfügung standen, musste er auf die Zähne beissen und die letzten 10 Minuten weiter Spielen. Mit dem buchstäblich letzten Befreiungsschlag auf C. Philipps legte dieser den Ball per „Fallrückzieherbogenlampe“ nochmals in den Strafraum, wo der Gästetorwart den Ball unglücklich in die Höhe faustete. Danlowski schaltete am schnellsten, dieser Köpfte den Ball aufs lange Eck, wo kein geringerer als Magic Arning bereit stand und die Kugel versenkte… Ein Tor in de letzten Minute. Die Barntruper Spieler waren so kaputt, dass ein euphorischer Jubel ausblieb… Nach dem Abpfiff lag sich das Team erschöpft in den Armen. Keiner konnte wirklich glauben, dass man gewonnen hatte.

Fazit:

Endlich einmal hat sich die kämpferische Leistung für die Motzkun Mannen bezahlt gemacht. Einfach nicht aufgeben lautet die Devise und mit etwas Glück gelingt dir dann eben so ein Ding. Über das gesamte Spiel wäre wohl ein Unentschieden gerecht gewesen, aber wie oft wäre auch für den RSV schon ein Sieg gerecht gewesen….

Eins steht fest, das Mannschaftsgefüge, der Kampfgeist und der Siegeswille passt. Gute Nacht – Respekt FC Bayern

Aufstellung: Sievert, Schnüll, Dümpe, Schmidt, Dan the Man, Rausch, Betke, Hoffmann (Danlowski 70.), Özen (Lübeck 46.), C. Philipps, Arning

PINK-Devils schweben weiter auf Erfolgswelle – 3:1 Sieg gegen Schildesche

Die Erfolgsserie geht weiter… Die PINK-Devils gewannen gegen das Team vom VFL Schildesche verdient mit 3:1.

Im Hinspiel kamen die Barntruper Devils nicht über ein 2:2 Remis hinaus. Man wusste also von der Stärke der Schildescher Damen. Und sie brauchten auch zu Beginn ca. 20 Minunten um ins Spiel zu finden um das gewohnte Kombinationsspiel zu praktizieren. Die ersten Tormöglichkeiten konnten daraufhin verzeichnet werden, doch Schüsse von Sina Nispel und Sandra Hübner konnten gerade noch abgewehrt werden. Auch Renee Schünemann fehlte bei einem Distanzschuss an den Pfosten das Glück.

Besser macht es in der 35. Minute Nina Pielsticker, die eine glänzende Vorarbeit von Sina Nispel verwandeln konnte, 1:0.

Schildesche hatte keine gefährlichen Torraumszenen, doch konnten sie einige Ecken in der ersten Halbzeit herausholen. Diese konnten jedoch ohne Probleme abgewehrt werden. Noch vor der Halbzeitpause konnte der RSV auf 2:0 erhöhen. Mittelfeldspielerin Lara Schröder ließ eine ordentliche Fackel ab, die seinesgleichen sucht. Aus 20 Metern vollendete sie einen tolle Einzelaktion zur 2:0 Führung.

So ging es in die Halbzeitpause. Captain Julia Funke kam für Melissa Wallrafen ins Spiel. Im weiteren Verlauf der Partie nahmen die Devils nun das Zepter vollkommen in die Hand und das Spiel verlagerte sich ausschließlich in die Hälfte der Schildescher. Jedoch kamen die Gäste vor allem in zweiten Durchgang zu einigen Konterszenen, bei der die schnelle Angreiferin kaum zu stoppen war. Nach einem Fehler in der RSV-Defensive fiel so auch der Anschlusstreffer, nur noch 2:1.

Es wurde also nochmal spannend..Allerdings nur fünf Minuten. Die Devils übten fortan wieder mehr Druck auf den Gegner aus und kamen so erneut zu guten Einschussmöglichkeiten. Nach einem hervorragenden Zuspiel stand Swantje Bockelmann frei vor der Hütte. Ohne Schwierigkeiten schoss sie zum 3:1 ein – die Entscheidung.

Jenny Becker und Stephi Poole brachten in der Schlussviertelstunde nochmal frischen Wind ins Spiel des RSV. Die größte Chance hatte Sandra Günther kurz vor Spielende mit einem Kopfball zu verzeichnen. Doch leider konnte sie ihre starke Leistung nicht krönen. Weitere Tore blieben aus. Die PINK-Devils fuhren somit den nächsten Dreier ein und konnten den zweiten Tabellenplatz behaupten.

Devils-Trainer Andy Hoffmann zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis: „Wir haben heute etwas gebraucht um ins Spiel zu kommen, doch dann haben wir es sehr gut ausgespielt gegen einen starken Gegner. Kompliment an mein Team!“

Bereits am Samstag steigte das nächste Meisterschaftsspiel in Bünde auf dem Kunstrasenplatz. Das Team aus Bünde hat wie die Devils einen Lauf vom feinsten. Sie haben in der Rückrunde mehrfach punkten können und haben zuletzt Langenheide besiegt. Unsere PINK-Devils sind daher gewarnt! Los geht’s am Samstag um 13 Uhr.

Renaissance des RSVII – Der Teamgeist ist zurück….

Nach der harten und berechtigten Kritik aus der Hinserie präsentiert sich der RSV II in der Rückserie von einer ganz anderen Seite. Waren Teamgeist und Wille in der Hinserie zu vermisen, so ist dieser aktuell auf höchstem Niveau. Man hat sich einfach zu sehr hinter den Namen Hoffmann, Altrogge und Spielern aus der Ersten versteckt, aufgrund der Personalnot kann sich aktuell niemand mehr verstecken. Jetzt heißt es kämpfen und Spaß haben an der Seite von Danlowski, Dauer und Schnüll. So war es auch wieder an diesem Wochenende. War man am Samstag noch zu neunt, so konnten bis Sonntag alle halbwegs gesunden mobilisiert werden. Termine wurden verschoben, so dass gegen den Topfavoriten Almena letztendlich mit B. Sievert als Feldspieler und N. Peeters 13 Mann an Bord waren. Alle 13 hochmotiviert Almena so gut es geht zu ärgern und dabei Spaß zu haben.

In der ersten Halbzeit musste sich das Team um das neu formiert Mittelfeld Özen, Rausch und Betke erst finden und so kam Almena schnell zu Möglichkeiten, welche allerdings von M. Felde vereitelt werden konnten. Nach ca. 15 Minuten hatten Rausch und Betke die Defensive dann im Griff und die Chancen von Almena wurde weniger, ohne dass Allerdings der Druck nachließ. Immer wieder waren es die Abwehrrecken um Schnüll, Dümpe, Dan the Man und Lukas Schmidt, die die Almenaer Offensive wie eine Wand abprallen ließ. Nach ca. 35 Minuten dann der erste schnelle Angriff es RSV, vorgetragen über den bienenfließigen Rausch und Dauer. Leider verpasste letzterer den Ball in die Mitte zu flanken, dann wäre es ganz gefährlich geworden. Diese Chance war wie ein Weckruf, danach bekam der RSV das Geschehen besser in den Griff. In der 43 Minute dann fast der Paukenschlag P. Dauer konnte die Kugel frei stehend vorm Heimtorwart nicht versenken, was für eine Chance.

R. Motzkun war zur Halbzeit sehr zufrieden, wie diszipliniert die Mannschaft aufgetreten war. R. v. Einem hatte sich zudem gemeldet, um in den letzten 25 Minuten noch auszuhelfen. Das nennt man Einsatz und genau das ist es, was wir jetzt brauchen, Zusammenhalt.

Almena ging sofort nach Wiederanpfiff voll in die Offensive und mit Glück konnte ein Tor verhindert werden. Leider konnte der RSV diesem Druck nur bis zur 65 Minute stand halten, durch einen individullen Fehler konnte der TUS das 1:0 erzielen. Nach dieser Führung war die Moral leicht geknickt, so dass man beim 2:0 in der 67. Minute noch mit dem 1:0 beschäftigt war. Die kurze Phase der Verwirrung dauerte allerdings nicht lange an und jeder kniete sich wieder richtig rein. Mit Rafael kam dann nochmals frischer Wind in die offensive, was Almena veranlasste einen weiteren Abwehrspieler zu bringen. Der Respekt war während des Spieles enorm gewachsen, vor allem der Einsatz und Wille von jedem einzelnen Spieler. B. Sievert hätte noch beinahe auf 1:2 verkürzt, leider legte sich dieser den Ball zu weit vor. Almena beschränkte sich zum Ende auf Ergebnis halten und der RSV versuchte nochmals alles, was die Kräfte zuließen.

Fazit:

Trotz Niederlage hat sich gestern wieder jeder als Sieger gefühlt. Es mach einfach Spaß mit der Truppe aufzulaufen, da jeder für jeden kämpft und alles gibt. Vor allem M. Rausch muss hier genannt werden, der zu einem der wichtigsten Spieler der vergangenen Wochen geworden ist.

Die Niederlage gegen Almena geht in Ordnung, da die Feldüberlegenheit über 90 Minuten einfach nicht weg diskutiert werden kann. Am Ende waren die Spieler von Almena froh, dass die 90 Minuten vorbei waren.

Aufstellung: Felde, Dümpe (Peeters 85.), Dan the Man, Schmidt, Schnüll, Dauer (Sievert 70.), Arning (von Einem 68.), Betke, Rausch, Özen, Danlowski

Wie gewonnen, so zerronnen

VfB Beverungen – RSV Barntrup 3:0

 

Im Nachholspiel in Beverungen wollte der RSV an die gute Leistung vom Sonntag anknüpfen und weiter punkten. „Man dürfe nach dem Sieg am Sonntag nicht wieder zufrieden sein und hoffen, dass alles von allein laufe“, mahnte Coach Freitag seine dezimierten Mannen vor dem Spiel. Vor allem das Fehlen von Haase und Lesemann tat dem RSV weh.
Doch kaum war die Ansprache des Trainers verklungen, stand es auch bereits 1:0 für die Heimmannschaft. Lindemeyer wurde bei einem Rückpassversuch zu Keeper Ehlert grenzwertig attackiert, sodass die geplante Rückgabe zu einem strammen Torschuss wurde. Ehlert, seines Zeichens kein Edeltechniker vor dem Herren, konnte den Ball nicht entsprechend verarbeiten. VfB-Topstürmer Dittmer bedankte sich artig. Kaltstart für den RSV.

Nach dem frühen Rückstand entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, in der Beverungen optisch etwas überlegen agierte. Der Spielaufbau des RSV funktionierte nur sporadisch.

Nach etwas mehr als 20 Minuten dann der nächste Nackenschlag für Rot-Schwarz. Nach einem eigenen Einwurf, der wie so häufig direkt beim Gegner landete, wurde der Ball über die linke Angriffsseite ins Zentrum gespielt, wo Dittmer erneut zur Stelle war und aus der Drehung zur 2:0 Führung für den VfB vollstreckte. Erschreckend bei diesem Gegentreffer allerdings, wie viel Zeit dem Torschützen zugestanden wurde, um die gesamte RSV-Defensive zu narren.
Der RSV hatte vor dem Seitenwechsel noch die große Möglichkeit durch Funk zum Anschlusstreffer zu kommen, doch dieser scheiterte zuerst am gegnerischen Keeper und im Nachschuss an seinen Nerven. Da war mehr drin.

Ebenfalls noch vor dem Seitenwechsel trat der (Un)parteiische in Erscheinung, als er dem RSV, in Person von Olli Sölter, einen klaren Strafstoß verweigerte.

Nach dem Pausentee war der RSV erneut um den Anschlusstreffer bemüht, konnte sich jedoch wenig Torchancen herausarbeiten. Die Präzision beim letzten Pass ließ erneut zu Wünschen übrig. Besser machte es die Heimmannschaft, die bei ihren Konterangriffen stets gefährlich blieb, jedoch auch häufig an sich selbst oder an RSV-Keeper Ehlert scheiterte.

Den Deckel auf das Spiel setzte erneut Dittmer, der einen zunächst parierten Kopfstoß im Abpraller zum 3:0 in die Maschen drückte.

Warum der Referee auch Hagemann im zweiten Durchgang keinen Strafstoß zusprach, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Zeitweise hatte der RSV allerdings das Gefühl, sich gegen 12 Gegner behaupten zu müssen.

Am Ende blieb es beim deprimierenden 3:0. Sonntag gegen Brakel will sich die Mannschaft wieder von der guten Seite präsentieren und zeigen, dass man gegen Spitzenteams noch etwas reißen kann.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Schalofsky – Bobe – Neide – Kryker (Beck) – Funk – Sölter – S. Schlingmann – Lindemeyer – Hagemann – Esau

Damen spielen 1:1 gegen Spitzenreiter Bökendorf – PINK-Devils nun Tabellenzweiter!

Tore: SV Bökendorf 1 –  RSV Barntrup 2

Doch leider wollte der Schiedsrichter selbst zwei Punkte mit nach Hause nehmen, sodass den PINK-Devils nur noch einer übrig blieb. Schade…. Es blieb somit beim Endergebnis von 1:1.

 

Die Voraussetzungen waren vor dem Spiel gegeben. Gutes Wetter, zahlreiche Zuschauer und ein Gegner, der das Maß aller Dinge in dieser Saison ist. Gespickt mit ehemaligen Bundesliga- und Westfalenligaspielerinnen führen sie die Tabelle der Bezirksliga Staffel I souverän an. Dass es ein schweres Match werden sollte, war allen Beteiligten klar.

Zum Spiel:

Zu Beginn des Spiels merkte man beiden Mannschaften an, dass es kein normales Match war. Die Nervosität war bei allen Anwesenden in der Anfangsphase deutlich spürbar.

Das Spiel war über die gesamten 90 Minuten hart umkämpft und  das schöne daran – es war absolut fair!

Bökendorf hatte in den ersten 30 Spielminuten mehr Spielanteile, jedoch kamen sie nicht zwingend vor das RSV-Gehäuse. So konnte bis dato keine einzige Möglichkeit auf beiden Seiten verzeichnet werden.

In der 31. Minute wollten die PINK-Devils jedoch Geschenke verteilen. Eine Unachtsamkeit in der RSV-Defensive brachte die Führung für die Gäste. Sarah Moennekes spitzelte den Ball durch die RSV-Abwehr und legte ihn quer auf die dorthin stürmende Rike Tolckmitt. Diese schob den Ball locker ins Tor ein, 1:0 für Bökendorf.

Ein sichtlicher Schock für die Devils, ließ man doch bis zu diesem Zeitpunkt absolut nichts zu. Doch das Gegentor tat den Gastgebern fortan gut und so drängten sie kurz vor der Halbzeit auf den Ausgleich. Nach einer Ecke von Swantje Bockelmann brannte es lichterloh im Strafraum der Gäste. Aus fünf Metern schoss Renee Schünemann den Ball in Richtung Tor. Daraufhin brach großer Jubel aus – und zugleich auch großes Unverständnis. Der Ball war eindeutig (ca. ein halber Meter) hinter der Torlinie. Bei allen dort stehenden (auch unparteiischen Zuschauern) war klar – das muss der Ausgleich sein! Doch der Schiedsrichter hatte wohl nicht den Mut dieses zu pfeifen. Tor geklaut – weiterhin 0:1.

Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause.

Der zweite Durchgang war ebenfalls sehr umkämpft und beide Teams taktisch sehr gut eingestellt. Vereinzelte Fernschüsse von beiden Teams fanden keine richtige Gefährlichkeit.

Eine Schrecksekunde musste der RSV in der 65. Minute überstehen. Dort stand eine Gegenspielerin plötzlich frei vor Jasmin Eder, die allerdings mit einer Glanzparade die Situation klären konnte.

In der 76. Minute hatten die zahlreichen Barntruper Zuschauer erneut den Jubelschrei auf den Lippen. Sina Nispel ballerte aus 25. Metern Richtung gegnerisches Tor. Der brandgefährliche Schuss konnte jedoch von der Gästekeeperin gerade noch so gehalten werden. Somit verging die Zeit, doch die Devils wollten sich nicht geschlagen geben…

Nachdem Trainer Andy Hoffmann des Feldes verwiesen wurde (warum weiß wohl nur der Schiedsrichter mit den zwei Punkten im Gepäck) 🙂 und zusätzliche Stürmer eingewechselt wurden, konnten die PINK-Devils nochmals Druck auf den Gegner ausüben.

Und endlich wurden sie in der 85. Minute belohnt. Sandra Günther köpfte den Ball nach einer Ecke von Swantje Bockelmann unhaltbar ins Tor der Bökendorfer, 1:1. Riesenjubel im Barntruper Waldstadion!

Die letzten Spielminuten spielten beide Teams nochmal auf Sieg, doch Chancen konnte nicht mehr herausgespielt werden.

Es blieb beim 1:1 unentschieden und aufgrund des späten Ausgleichs fühlte es sich wie ein Sieg der Barntruperinnen an.

Fazit:

Es war ein spannendes und hart umkämpftes Match. Schade, dass ein Tor geklaut wurde – doch war das Unentschieden letztendlich absolut gerecht. Beide Teams spielten fair, was bei aller vorhandener Rivalität auch wichtig war. Auch nach dem Spiel klatschten sich die Damen beider Teams ab – dies war in der Vergangenheit ja leider nicht immer der Fall.

 

Nach dem Unentschieden sind die Barntruper PINK-Devils weiterhin ungeschlagen im Jahr 2013 und konnten mit dem Punkt sogar den zweiten Platz in der Tabelle erreichen – großes Kompliment!

Weiter geht’s bereits am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den VFL Schildesche (Hinspiel 2:2). Anstoß ist um 13 Uhr im Barntruper Waldstadion.

Öffentliche Infoveranstaltung am kommenden Montag, 22.04.2013 um 19.00 Uhr

Wie alle Mitglieder wissen findet am Montag, dem 22.04.2013 um 19 Uhr eine öffentliche Infoveranstaltung zum Thema Kunstrasenplatz in Barntrup in der Aula der Hauptschule statt. Sicher ist es kein Geheimnis mehr, dass wir uns einen derartigen Platz wünschen. Um eben diesem Wunsch gewissen Nachdruck zu verleihen und um unseren Plan transparent zu machen, findet nun diese Veranstaltung statt.

An dieser Stelle sei nochmals darauf hingewiesen, dass es kaum eine Veranstaltung des RSV in den letzten Jahren gegeben hat, die wichtiger sein wird als eben diese. Wir vom Vorstand des RSV und dem dazugehörigem Förderverein hoffen, dass wir auf die Hilfe und Unterstützung aller Mitglieder zählen können. Unserer Meinung nach ist der RSV noch nie zuvor so in den Blickpunkt der Barntruper Bewohner und der Geschäftswelt gerückt, wie am kommenden Montag. In Barntrup ist der Bau des Platzes bereits ein offenes Thema und man unterhält sich bereits ausgiebig über unsere Pläne. Seit einiger Zeit finden schon Gespräche mit potentiellen Sponsoren statt.

Es ist mit Recht davon auszugehen, dass diverse Lokalpolitiker aller Parteien und Unternehmer aus Barntrup an der Veranstaltung teilnehmen werden, so dass ein Verein wie der RSV es sich nicht leisten kann, dass dieser Vortrag von den eigenen Mitgliedern  nicht angenommen wird.

Ihr als Mitglieder habt euren Wunsch nach einem Kunstrasenplatz auf der Jahreshauptversammlung kund getan. Mit eurem offiziellen Auftrag haben sich die Vorstände des Fördervereins sowie des RSV an die Arbeit gemacht und ein Konzept zum Bau des Platzes erarbeitet, so dass wir hoffen, euch in Zukunft angenehmeren Fußballsport bieten zu können.

Das gemeinsame Ziel, der Bau eines Kunstrasenplatz soll nun verstärkt angegangen werden, so dass wir auch nach außen hin unseren Wunsch nach einem Kunstrasenplatz zeigen müssen. Eben aus diesem Grund bitten wir alle Mitglieder am Montag zu erscheinen. Hier könnt ihr zeigen, dass ihr diesen Platz wirklich unbedingt wollt und das Knirschen zwischen den Zähnen, die stark blutenden Verletzungen sowie die Sichtbeeinträchtigungen durch den aufgewirbelten Staub satt habt.

Bitte tragt Kleidung, die nach außen hin eure RSV Zugehörigkeit zeigt.

RSV 3 kämpft ums Überleben

Personell durchlebt der RSV momentan schwere Zeiten. In allen drei Seniorenmannschaften und z.T. auch im Jugendbereich sind die Spielerdecken so dünn geworden, dass ein Aufrechterhalten des Spielbetriebs nur mit enormen Kraftanstrengungen zu gewährleisten ist.

So geschehen gestern, als Volker Funke, der alte und neue Coach der 3. Mannschaft, um 14.30 Uhr einen Notruf verschickte, weil er für das auf 18.30 Uhr angesetzte Spiel bei SG Bega / Humfeld II ganze 4 Spieler zur Verfügng hatte. Nach Gesprächen mit der sportlichen Vereinsführung standen die Zeichen also ganz klar auf Nichtantreten beim Nachbarverein. Nicht so beim 2. Vorsitzenden, der auf derartige Drohungen immer sehr empfindlich reagiert. Also wurde statt Absage eine einmalige Telefon- und Chataktion (Hammertechnik) gestartet, um die Mannschaft zusammen zu trommeln. Da wurde mit harten Bandagen verhandelt und z.T. an persönliche Freundschaften appelliert.

Das Ergebnis war eine Mannschaft, die es in dieser Zusammensetzung noch nie gegeben hat und wohl auch nie wieder geben wird. Folgende Personen waren im gestrigen Kader von RSV Barntrup 3:
1 Dennis Möller
2 Andre Köller
3 Andreas Pape
4 Sebastian Stege
5 Stefan Hill
6 Torsten Kopecki
8 Hans Jürgen-Lübeck
9 Alexander Stykov
10 Andreas Hoffmann
13 Florian Seidel
14 Andre Seidler
Ersatzbank: 12 Volker Funke, 2. Halbzeit 15 Richard Motzkuhn

Wie in alten (guten) Zeiten, als RSV 1 auch einmal auf die Ankunft von Spielmacher Tri Nguyen warten musste und mit nur 10 Spielern das Spiel begann, standen auch gestern nur 10 Helden zum Anstoß bereit. Andre Seidler wurde von einem polnischen Trucker auf der A2 behindert (war der von Bumsfeld?) und kam erst nach ca. 25 Minuten in Humfeld an. Edeljoker Volker Funke wurde trotzdem anfangs geschont. Dementsprechend war auf dem wie gewohnt sehr maulwurfhaltigen Sportfeld kein großer Spielfluss zu erwarten. Der Gastgeber machte viel Druck, WTT Dennis Möller konnte sich mehrere Male auszeichnen. In der 18. Minute gelang dies nicht mehr, als ein Torschuss von Angreifer Schröder vom Altinternationalen Pape unglücklich ins eigene Tor abgefälscht wurde. Vom RSV war in dieser Phase offensiv fast nichts zu sehen.

Als der RSV dann nach 25 Minuten vollzählig war, entstand ein anderes Bild. Der durch Runtastic gestählte Andre Seidler machte auf der Sechserposition Meter und entlastete so die wackelige Defensive. Nun konnten auch Entlastungsangriffe inszeniert werden. Zwei davon nutzte Pink-Devils-Coach Hoffi eiskalt zur 2:1-Pausenführung.

Schade nur, dass Hoffi in der Halbzeit aus beruflichen Gründen ausgewechselt werden musste. Für ihn kam nun das Highlight des Abends: Volker „Trommelstöcke“ Funke in vorderster Front als Stoßstürmer! Hut ab, wie seine Ellenbogenchecks immer wieder von Schiri Sascha Kreye abgepfiffen wurden. Andre Köller hatte in der Halbzeitpause seine Geschäfte vergessen und war fortan nicht mehr so laufstark wie zuvor. Dementsprechend wurde der Druck der Gastgeber wieder größer. Sie scheiterten einige Male an ihrem eigenen Unvermögen. Oberwinter mit einem sehenswerten Freistoß und Kopania drehten das Spiel aber bis zur 82. Spielminute erneut. Wer nun den RSV auf der Verliererstraße sah, wurde an diesem historischen Abend aber getäuscht. Reserve-Coach Richard Motzkuhn kam als letzte Option ins Spiel und verzweifelt wurde alles nach vorne geworfen. Kurz darauf war das Glück auf unserer Seite, indem Schiri Kreye berechtigt auf Foulelfmeter für Barntrup entschied. Dirk Fricke, RSV-Neuzugang in der kommenden Saison und Andre Köller beschlossen kurzfristig, den Ball einfach reinzulassen. Also stand es am Ende 3:3 und alle waren glücklich.

Im Nachhinein gab es also einen versöhnlichen Abschluss und einen schönen Abend. Dass eine Mannschaft aber nicht zu jedem Spiel so kurzfristig zusammengestellt werden kann, sollte jedem klar sein. Wem also am Fortbestand dieser Mannschaft liegt, sollte versuchen, in den kommenden Wochen seinen Terminplan so zu gestalten, dass Meisterschaftsspiele Priorität haben. Vielen Dank auf jeden Fall noch einmal an alle Protagonisten des gestrigen Abends.