Erste Mannschaft spielt am Freitagabend

Zwei Spielverlegungen unserer 1. Mannschaft sind zu verkünden. Damit am Samstag die RSV-Weihnachtsfeier auch gebührend ausgekostet werden kann, wurde die Partie gegen den Blomberger SV vorgezogen auf Freitag, den 30.11.2012, Anstoß um 19.30 Uhr im Waldstadion.

Auch das nächste Heimspiel und zugleich das letzte Meisterschaftsspiel in diesem Jahr wird vorgezogen ausgetragen: RSV Barntrup vs. FC Augustdorf am  Freitag, den 14.12.2012, Anstoß 19.30 Uhr.

Torloses Remis gegen Arminia Bielefeld

Die PINK-Devils zeigten am heutigen Spieltag eine Klasse-Leistung und spielten gegen den Tabellenzweiten DSC Arminia Bielefeld II 0:0. Vor dem Spiel wäre der Trainer des RSV sicherlich mit einem Punkt zufrieden gewesen, doch nach dem Spiel deutlich zu wenig. Die Devils waren 90 Minuten klar überlegen.

Schon von Beginn übernahmen die Mädels vom RSV Barntrup das Kommando über das Spiel und kamen schon nach wenigen Spielminuten zu ersten Möglichkeiten. Die größte hatte Swantje Bockelmann, die einen Eckball direkt an die Latte setzte.

Arminia fand keine Lösung gegen die bissigen Spielerinnen des RSV und so konnte die überragende Offensive der Gäste in Schach gehalten werden. Die letzten beiden Spiele gewann Bielefeld immerhin jeweils mit 8:0. Umso höher ist die Leistung der PINK-Devils anzusehen, dass Arminia in der gesamten Spielzeit zu keiner einzigen Torchance kam.

Eine weitere gute Möglichkeit auf den Führungstreffer hatte Mittelfeldspielerin Stephi Poole in der 34. Minute, die einen Freistoß wenige Zentimeter neben den Kasten setzte.

So ging es leider mit einem torlosen Unentschieden in die Halbzeitpause. Und die Devils spürten, dass nach der starken Leistung in Weser Leteln die nächste Überraschung möglich wäre.

Im zweiten Durchgang ein unverändertes Bild.  Arminia verteidigt, RSV drängt auf das Tor. Doch erst fehlt die Fortune um in Führung zu gehen und dann kam auch noch Pech dazu. Lara Schröder, die glänzend in Szene gesetzt wurde, schoss den Ball aus 16 Metern an die Latte – unglaublich!  Und auch weitere Möglichkeiten durch Marina Pook, Nina Pielsticker und Sandra Hübner blieben ungenutzt. So blieb es letztendlich auch und die PINK-Devils müssen trotz einer bärenstarken Leistung mit einem torlosen Remis leben.

In der Offensive spürte man den Ausfall und die Kaltschnäuzigkeit der beiden Stürmerinnen Sabrina Hoffmann und Renée Schünemann (beide verletzt).  Doch spielerisch und kämpferisch war das eine glanzvolle Leistung des RSV, die erst wieder in zwei Wochen beim Spitzenreiter SV Bökendorf im Einsatz sind.

„Es war wichtig, die starke Leistung aus Weser Leteln zu bestätigen. Und das haben wir geschafft! Leider wollte der Ball heute nicht ins Tor, ein Sieg wäre mehr als verdient gewesen“, so Trainer Andy Hoffmann nach dem Spiel.

RSV-Mittelfeldspielerin Sandra Hübner trauerte nach dem Spiel den Chancen hinterher: „Wir standen hinten sicher und hatten vorne unsere Möglichkeiten. Unglaublich, dass wir heute nicht gewonnen haben.“

RSV ringt Nieheim nieder

FC Nieheim – RSV Barntrup 0:1

 

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge gewann der RSV das Auswärtsspiel in Nieheim durch einen Treffer von Olli Sölter mit 1:0.
Auf schwer bespielbarem Geläuf entwickelte sich von Beginn an ein Kampfspiel. Der Gastgeber erwischte zunächst den besseren Start und hatte durch Kapitän Westkamp die erste Möglichkeit des Spiels. Sein Schuss landete allerdings nur am Außennetz.
Auch der RSV versteckte sich nicht und hätte durch Funk die Führung erzielen müssen. Kapitän Haase verunglückte zunächst ein Distanzschuss, welcher dann aber zu einem perfekten Pass auf Funk mutierte. Dieser tauchte vollkommen frei vor dem FC-Tor auf, schloss aber überhastet und schwach ab. Weiter 0:0
Dieses änderte sich nach etwas mehr als zwanzig Spielminuten. Ein Eckball von Hagemann fand punktgenau den Kopf von Sölter, der am kurzen Pfosten lauerte und ins kurze Eck einköpfte. 1:0 für den RSV.
Mit diesem Spielstand gingen beide Teams auch in die Kabine. In der zweiten Halbzeit feierte Jannik Schalofsky nach langer Verletzungspause sein Comeback in der ersten Mannschaft. Welcome back.
Beide Teams agierten in der Folgezeit weiter auf Augenhöhe, wobei Barntrup sich deutlich mehr klarere Chancen herausarbeiten konnte. So scheiterte Lesemann beispielsweise, dicht bedrängt, in einer Eins-gegen-Eins Situation am Heimkeeper.
Wenig später verpasste es Hagemann nach Traumpass von Sölter die Führung für den RSV zu erhöhen. Sein Heber verfehlte das Tor jedoch knapp.
Unsanft gestoppt wurde wenig später Schalofsky, der über die rechte Außenbahn durchgebrochen war. Spieler und Fans konnten nicht nachvollziehen, dass für das rüde Foul (zudem eine eindeutige Notbremse) kein Platzverweis für Nieheim verhängt wurde.
In der Schlussphase versuchte die Heimmannschaft über mehrere Standardsituationen vehement den Ausgleich zu erzielen. Klare Chancen konnte sich Nieheim jedoch nicht erarbeiten, sodass es bei dem nicht unverdienten Auswärtssieg für den RSV blieb.
Am kommenden Wochenende ist auf Grund des Totensonntags kein Spielbetrieb.
Aufstellung RSV:
Felde – S. Schlingmann – Bobe – D. Schlingmann – Meier – Funk – Haase – Esau (Schalofsky) – Hagemann – Sölter – Lesemann (Neide)

PINK-Devils hautnah – „Einfach mal nachgefragt bei……“

PINK-Devils hautnah – „Einfach mal nachgefragt bei……“

In der heutigen Ausgabe der Reihe „PINK-Devils hautnah“ beantwortet Abwehrspielerin Melissa Wallrafen eine Vielzahl an spannenden, sportlichen und privaten Fragen zu ihrer Person. Nach den vielen positiven Reaktionen auf die erste Ausgabe (vor zwei Wochen mit Sandra Günther) werden in den kommenden Wochen immer wieder Spielerinnen der Devils vorgestellt und ihr könnt euch mal ein ganz anderes Bild von unseren erfolgreichen PINK-Devils machen. Melissa ist eine richtige Kämpferin des Vereins und gibt Spiel für Spiel ihr bestes. Seit einigen Jahren spielt sie beim RSV Barntrup und ist ein wichtiger Rückhalt im Team.

 

Melissa, die letzten beiden Spiel konnten jeweils verdient mit 1:0 gewonnen werden. Wie ist die Stimmung in der Mannschaft?

Melissa: „ Auszuzeichnen ist unsere Mannschaft insbesondere durch unseren starken Teamgeist und Zusammenhalt in der Mannschaft. Wir verstehen uns alle sehr, sehr gut und das ist auch auf dem Spielfeld zusehen. Jeder ist für jeden da, jeder kämpft für jeden und man motiviert sich, zieht sich mit, was mich immer wieder an der Mannschaft fasziniert!! Das war auch gut zu sehen bei den beiden Spielen. Wir sind sehr, sehr glücklich und ich bin sehr, sehr stolz auf meine Mannschaft, dass wir gegen schwere Gegner wie Schweicheln und Weser Leteln zwei 3er einfahren konnten. Die Stimmung in der Mannschaft ist richtig gut und wir freuen uns schon auf unser nächstes Spiel gegen Arminia Bielefeld II!!“

 

Was sind deine persönlichen sportlichen Ziele in dieser Saison und welche Ziele stehen für die Mannschaft im Mittelpunkt?

Melissa: „ Meine persönlichen sportlichen Ziele sind, dass ich meine Mannschaft aufs Beste unterstützen kann!! Natürlich möchte ich mich auch spielerisch verbessern. Meine Ziele sind, dass wir auf einem guten Mittelfeldplatz stehen, für viele Überraschungen sorgen und wieder ins Pokalfinale einziehen. Eine der Überraschungen könnte der Pokalsieg sein.“

 

Am kommenden Spieltag kommt Armina Bielefeld II ins Waldstadion. Du hast des Öfteren schon mit einem Arminia-Trikot trainiert. Ein besonderes Spiel für dich?

Melissa: „Das Spiel gegen Arminia Bielefeld II ist ein besonderes Spiel für mich. Ich habe oft im Stadion dem DSC Arminia Bielefeld zugesehen und sie angefeuert. Auch haben wir schon zwei Freundschaftsspiele gegen Arminia Bielefeld I absolviert. Nun kommt Arminia Bielefeld II, eine der stärksten Mannschaften aus der Bezirksliga und Aufstiegskanidat, zu uns ins Waldstadion. Ein sehr schweres Spiel, aber wir wollen an die erfolgreichen Spieltage anknüpfen!!“

 

Bielefeld ist Favorit in dem Spiel am Sonntag. Was ist drin für die PINK-Devils und kann der Ausfall der beiden Stürmerinnen Sabrina und Renée aufgefangen werden?

Melissa: „Es wird sehr schwer sein den Ausfall unserer Stürmerinnen Bina und Renée aufzufangen. Gute Besserung euch beiden und werdet schnell wieder gesund und fit!!  Wir werden aber alles dafür tun, gestärkt durch unseren Teamgeist und auch durch die Erfolge, dass wir für eine Überraschung sorgen und die 3 Punkte im Waldstadion bleiben.  Wir wollen auch erreichen, dass nicht zu merken ist, wer der eigentliche Favorit in dem Spiel ist.“

 

Was war – gefühlt – dein größter Erfolg/deine größte Niederlage?

Melissa:“ Mein größter Erfolg war der Eintritt beim RSV- und somit bei der besten Mannschaft der Welt- den PINK-Devils <3 <3

Die größte Niederlage war gegen die, wie Sanni sagt: Unaussprechlichen 😉 und somit der so knapp verpasst Nicht-Aufstieg in unserem Waldstadion in der Saison 2010/11. Darauf folgte direkt in der Saison 2011/12 der mit größte Erfolg!! Nach einer überragenden Saison durften wir uns „Die Aufsteiger“ nennen. Das war ein unbeschreibliches Gefühl, was mir immer noch Tränchen in die Augen bringt Mädels, ich würde sagen, das müssen wir unbedingt wiederholen!!“

 

Wie lange spielst du schon Fußball?  Wie kamst du dazu?

Melissa: „Ich spiele seit ca. 5 bis 6 Jahren Fußball. Angefangen habe ich zusammen mit Lara und Sandra H. in der Mädchen-Fußball-AG unserer ehemaligen Schule. Die beiden haben mich mit zum Training genommen, wohin ich seitdem immer begeistert hingehe. Hier anzufangen war eine meiner besten Entscheidungen!! Dafür bin ich den beiden immernoch unendlich dankbar.“

 

Jetzt packen wir den Sport mal beiseite. 🙂  Was sind deine privaten und beruflichen Ziele?

Melissa: „Eine glückliche, gesunde Familie mit einem schnuckeligen Häuschen. Ich möchte gerne dem Beruf der Physiotherapeutin nachgehen, am liebsten im Bereich der Sportphysio. Sportlich möchte ich auch noch laaange aktiv bleiben, natürlich im Bereich des Fußballs.“

 

Gibt es etwas das Du unbedingt noch machen willst in deinem Leben?

Melissa: „Ich möchte unbedingt mal nach Amerika reisen und ich möchte mal ein Känguru streicheln.“

 

Wie sieht ein Wochenende ohne Fußball bei dir aus?

Melissa: „Ein Wochenende ohne Fußball gibt es nicht 🙂 Ich unternehme super gerne etwas mit meinen Freunden & meinem  Freund, feiern, Chilli-Vanilli;), arbeiten, lernen,..“

 

 

Das letzte Buch wofür das du dich begeistern konntest?

Melissa: „Ich bin mir gerade nicht mehr so sicher wie das Buch hieß.. aber ich möchte jetzt mit dem Buch „Die Tribute von Panem“ beginnen.“

 

Auf welche Musik stehst du?

Melissa: „Ich hab keinen speziellen Musikgeschmack. Ich höre alles gerne was so in den Charts ist, natürlich auch Klassiker, wie „Mamma Mia“ und ein paar Schlager dürfen auch nicht fehlen . Mein Lieblingslied ist das der „PINK-Devils“!!“

 

Drei Dinge ohne die du nicht auskommst?

– meine Liebsten

– Fußball

–  Besuche meiner Lieblingsinsel Fehmarn

PINK-Devils siegen in Weser Leteln – Schwere Verletzung bei Hoffmann

Die PINK-Devils sorgten für die Überraschung des Spieltags, sie gewannen 1:0 beim bisher ungeschlagenen Tabellenzweiten Weser Leteln. Doch ausgelassen konnte der Sieg nicht gefeiert werden, Stürmerin Sabrina Hoffmann zog sich eine schwere Knieverletzung zu (Verdacht auf Kreuzbandriss) und wird den Devils monatelang nicht zur Verfügung stehen.

Als klarer Außenseiter gingen die Damen vom RSV Barntrup in das Auswärtsspiel. Weser Leteln bis dato ungeschlagen, zeigte sich sichtlich überrascht vom forschen Auftreten der PINK-Devils. Von Beginn an wurde Druck auf den Gegner ausgeübt und Zweikämpfe konnten gewonnen werden. Vor allem zeigten die Devils, dass sie nicht nur Kämpfen, sondern auch richtig gut Fußball spielen können. Immer wieder konnten die Außenspielerinnen in Szene gesetzt werden um gefährliche Angriffe vor das Tor zu bringen. Ein Freistoß von Stephi Poole sorgte in der 10. Minute erstmals für richtige Gefahr. Die mitgereisten Zuschauer hatten den Jubelschrei schon auf den Lippen, doch die Torhüterin aus Leteln parierte den Ball überragend. Weitere Möglichkeiten durch Nina Pielsticker blieben ungenutzt.

Die hochgehandelten Spielerinnen aus Weser Leteln konnten ihr gutes Kombinationsspiel nicht aufziehen. Die Defensive um Kim Elsner, Tina Sperling und Sandra Günther stand wie eine Mauer und konnten sich sogar im Aufbauspiel beteiligen, klasse Leistung. In der 25. Spielminute fiel das 1:0 für den RSV. Eine Rakete aus 20 Metern feuerte Mittelfeldspielerin Stephi Poole auf das gegnerische Tor, die Torhüterin konnte nur noch hinterher schauen. Dieses Tor gab den Devils noch mehr Antrieb und so drängten sie auf ein weiteres. Dann plötzlich der Riesenschock: Sabrina Hoffmann verdrehte sich ihr Knie in einem Zweikampf so, dass sie schreiend vor Schmerzen liegen blieb. Sie wurde sofort ins Krankenhaus befördert, das Spiel war 15 Minuten unterbrochen (Gute Besserung Sabrina!!!).

In den Minuten vor der Halbzeit passierte nicht mehr viel, weiterhin 1:0. Es war klar, dass sich der Tabellenzweite für die zweite Halbzeit viel vornehmen wollte und dass gerade die ersten Minuten nicht einfach werden würden. Eine Unachtsamkeit in der 47. Minute brachte die größte Tormöglichkeit für Weser Leteln. Die Stürmerin lief freistehend auf RSV-Torhüterin Jasmin Eder zu, doch glücklicherweise konnte sie den Ball nicht im Gehäuse unterbringen. Nach diesem Wachrüttler spielten nur noch die PINK-Devils. Es wurde keine Chance mehr zugelassen und immer wieder setzten die Mädels vom RSV Akzente nach vorne. Nina Pielsticker mit einem Lattentreffer, erneut Stephi Poole mit einem Freistoß und Lara Schröder konnten gute Möglichkeiten nicht verwerten.

Nutzt man die Chancen nicht, so wird das oft bestraft. Doch nicht am heutigen Tage, die Devils spielten äußerst konzentriert und engagiert. Die Auswärtspunkte sollten unbedingt mitgenommen werden.

In der 65. Minute musste die eingewechselte Marina Pook ebenfalls verletzungsbedingt vom Spielfeld, daraufhin kam Jana Ruddigkeit ins Spiel.  Die Minuten vergingen und die Devils schnupperten an dem Überraschungssieg. In den letzten Spielminuten kam noch einmal ein wenig Aufregung auf. Der Schiedsrichter zeigte eine Nachspielzeit von zwei Minuten an, gespielt wurden (ohne ersichtlichen Grund) über fünf Minuten. Doch auch diese Hürde wurde gemeistert und der Sieg konnte perfekt gemacht werden.

Trainer Andy Hoffmann war nach dem Spiel nur bedingt mit dem heutigen Spieltag zufrieden: „Die Verletzung wiegt sehr schwer für uns, diese Saison wird Sabrina nicht mehr spielen können. Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden, spielerisch haben wir uns stark verbessert.“

Der RSV Barntrup wünscht Sabrina alles Gute, damit sie schnell wieder fit wird und bald wieder viele viele Tore für die PINK-Devils schießen kann!!!

Am kommenden Sonntag treffen die PINK-Devils auf die Spitzenmannschaft Arminia Bielefeld II. Anpfiff ist um 13 Uhr im Waldstadion in Barntrup.

PINK-Devils feiern Last-Minute-Sieg!

Nach der 1:2 Auswärtsniederlage am letzten Spieltag waren die PINK-Devils auf Wiedergutmachung aus. Neben der Verletzten Renée Schünemann musste auch kurzfristig Defensivspezialistin Tina Sperling krankheitsbedingt absagen. So mussten erneut Umstellungen im Team der Devils erfolgen.

Man wusste von der Offensivstärke des Gegners SG Schweicheln, haben sie doch die letzten beiden Spiele mit 11:0 Toren gewonnen. Im heimischen Waldstadion sind die PINK-Devils jedoch eine Macht und so sollten die nächsten drei Punkte erzwungen werden.

Von Beginn an kamen die RSV-Damen gut ins Spiel. Der Ball wurde gut in den eigenen Reihen kombiniert und die Zweikämpfe gegen die meist körperlich überlegenden Gäste durch vollen Einsatz gewonnen. So konnten vereinzelte Tormöglichkeiten herausgespielt werden, bei Lara Schröder und Nina Pielsticker fehlte allerdings noch die Präzision. Etwas besser macht es Sabrina Hoffmann in der 27. Minute, als sie eine Flanke von Swantje Bockelmann volley auf das Tor schoss – leider nur die Latte. Jedoch eine tolle Aktion der PINK-Devils, die nun mit vollem Selbstbewusstsein auf das Tor der Gäste anrannten. Weitere Torschüsse von Sandra Hübner und erneut Nina Pielsticker verfehlten das Tor knapp. So ging es torlos in die Kabine.

Für den zweiten Durchgang nahm sich der RSV viel vor, doch die Realität sah vorerst anders aus. Die Gäste aus Schweicheln übernahmen fortan das Kommando über das Spiel und drängten die Devils in die eigene Spielhälfte. Schweicheln war hierbei nur durch Flanken gefährlich, ohne dabei zwingend zu sein. Torschüsse aus 25 Metern waren für RSV-Keeperin Jasmin Eder kein Problem.

Erst in der 65. Minuten drehte sich das Spiel wieder. Nun zündeten Pielsticker & Co. nochmal den Turbo und drängten fortlaufend auf den Führungstreffer. Schweicheln konnte ab der 70. Minute nichts mehr entgegen setzen und so erspielten sich die PINK-Devils mehrere gute Chancen.

Stephi Poole mit einem tollen Freistoß und Sabrina Hoffmann mit einem Drehschuss sorgten für erhöhte Gefahr im Strafraum der Gäste. Aber noch fehlte das entscheidende Tor. Und dafür sorgten überraschender Weise die Gäste in der 85. Minute selbst. Eine Bananenflanke von der stark spielenden Swantje Bockelmann konnte die Torhüterin der Gäste gerade so an die Torlatte lenken, im Gewühl auf der Torlinie vollendete die Abwehrspielerin aus Schweicheln zum 1:0 für Barntrup. Großer Jubel im Waldstadion.

In den letzten Minuten passierte nicht mehr viel und so feierten die PINK-Devils einen wichtigen 1:0 Heimsieg. „Wir haben verdient gewonnen, auch wenn es letztlich glücklich zustande kam“, so Barntrups Trainer Andy Hoffmann. Auch Mittelfeldspielerin Swantje Bockelmann war nach dem Spiel überglücklich: „So macht Fußball Spaß. Wir haben alles gegeben und wurden am Ende belohnt.“

Am kommenden Sonntag reisen die PINK-Devils zum spielstarken Tabellenzweiten Weser Leteln. Auch dort wollen die Devils möglichst einen Punkt mitnehmen.

Quo Vadis, RSV?

RSV Barntrup – FC Dahl / Dörenhagen 0:2

 

Was soll man nun daraus schließen? Nach der doch unglücklichen Niederlage am vergangenen Wochenende in Horn, kam heute im Heimspiel gegen den FC Dahl / Dörenhagen eine verdiente 0:2 Schlappe hinzu.
In einem Spiel mit sehr überschaubarem Niveau egalisierten sich beide Truppen in den ersten 20 Minuten. Beide Teams konnten spielerisch keine Akzente setzen und versuchten es oftmals mit langen Bällen, die von beiden Defensivreihen souverän geklärt wurden. Nach 22 Minuten entwickelte der RSV zum ersten Mal Torgefahr. Nach einem schönen Pass von Funk auf Esau, wurde dieser von der Gästedefensive geblockt. Den nun frei liegenden Ball schnappte sich Simon Schlingmann, dessen Distanzschuss das Tor nur knapp verfehlte. Der Gast machte nach einer halben Stunde zum ersten Mal auf sich aufmerksam. Ein Schuss aus der Distanz senkte sich noch gefährlich auf die Querlatte. Keeper Felde und allen anderen RSV-Akteuren stockte kurz der Atem. Im direkten Gegenzug konnte der RSV noch eine Aktion setzen. Erneut wurde Esau in der Spitze in Szene gesetzt, doch auch sein Versuch verfehlte knapp sein Ziel knapp. Pausenstand 0:0.
Das spielerische Niveau besserte sich auch in Halbzeit zwei nicht. Der Gast aus Dahl / Dörenhagen ging nach einem Missverständnis in der Innenverteidigung des RSV nach einer Stunde in Führung. Bobe ließ einen an und für sich harmlosen Ball passieren, der noch herausstürzende Keeper Felde kam zwar noch vor dem FC-Stürmer Hess an den Ball, der folgende Pressschlag senkte sich jedoch unheilvoll ins RSV-Tor. Die glückliche, aber nicht unverdiente Führung für den Gast. Zehn Minuten später hatte Neide im Anschluss an eine Standardsituation die einzige Chance für den RSV im zweiten Durchgang. Auch er vergab in Bedrängnis. Zehn Minuten vor Spielende dann die Entscheidung für den Gast. Keeper Felde konnte zunächst einen Distanzschuss an die Latte klären. FC-Stürmer Appiah schaltete am schnellsten und bugsierte den ins Feld zurückspringenden Ball in die Maschen. Da auch Meier die letzte Möglichkeit in der Nachspielzeit vergab, blieb es beim enttäuschenden 0:2.

 

Da am nächsten Wochenende das Spiel gegen Warburg auf dem Programm gestanden hätte, greift der RSV erst in 14 Tagen wieder ins Geschehen ein. Dann hoffentlich mit besserer Leistung…

Aufstellung RSV:
Felde – S. Schlingmann – Bobe (Kryker) – Neide – D. Schlingmann – Funk – Haase (Lesemann) – Sölter – Hagemann – Lindemeyer (Meier) – Esau

moderater Anstieg, Hoffnung ruht auf unerfüllte Wünsche !

moderater Anstieg, Hoffnung ruht auf unerfüllte Wünsche !

Leider kann ich für den Oktober nur einen moderaten Anstieg unseres Kontos bei Amazon vermelden. Die Investitionen einer Kalletaler Schule blieben wohl in diesem Monat aus.

Amazon hat termingerecht das erst Geld für August  (ca. 75 Euro) auf unser Konto überwiesen. Also, bleiben gespannt wie der Rest des Jahres verlaufen wird und informieren all unsere Lieben die einen Internetanschluss haben, ne ?

PINK-Devils hautnah – „Einfach mal nachgefragt bei……“

PINK-Devils hautnah – „Einfach mal nachgefragt bei……“

„PINK-Devils hautnah“ – so nennt sich der Titel einer spannenden „meet and greet“ Reihe. Hierbei lernt der RSV seine Mädels mal von einer ganz anderen Seite kennen.  In der heutigen Woche beantwortet Sandra Günther sportliche und private Fragen, die von euch Fans gewünscht wurden. Die Mittelfeldspielerin spielt seit knapp drei Jahren beim RSV Barntrup und fühlt sich hier im Verein pudelwohl. Sie ist Stammspielerin/Leistungsträgerin der PINK-Devils und sportlich und menschlich nicht aus der Mannschaft wegzudenken…

 

Sandra, du warst noch eine der wenigen Lichtblicke am vergangenen Spieltag. Woran lag es deiner Meinung nach, dass das Derby gegen Holzhausen verloren wurde und die Mannschaft nicht richtig in Tritt kam?

Sanni: Ich denke was zum Sieg gefehlt hat war die Durchschlagskraft. Hinten haben wir uns ungewohnt grobe Schnitzer erlaubt, anstatt den Ball „einfach“ raus zu hauen. Dazu konnten wir uns vorne  zu selten durchsetzen und Chancen erarbeiten.  Ärgerlich war auch das durch viele Unterbrechungen des Unparteiischen, die das ein oder andere Mal unnötig waren, kein flüssiges Spiel zu Stande kam. Den Druck den wir zwischenzeitlich und zum Ende des Spiels aufgebaut haben, müssen wir konstanter halten, dann wären 3 Punkte sicher gewesen

 

Der Verein kann bisher wirklich stolz auf euch Mädels sein. Ihr könnt mit jedem Gegner mithalten und konntet sogar schon für die ein oder andere Überraschung in der Bezirksliga sorgen. Was zeichnet die PINK-Devils aus und was sind eure Ziele für die aktuelle Saison?

Sanni: Viele gute Spielerinnen sind im Laufe der Zeit zu einem super Team zusammen gewachsen. Das sich alle so gut verstehen (sowohl privat, als auch auf dem Platz), man für einander einsteht und vor allem mit viel Spaß bei der Sache ist, habe ich bisher in keiner Mannschaft erfahren dürfenJ. Mein Ziel ist es am Ende der Saison auf einem guten Mittelfeldplatz zu stehen und wieder ins Pokalfinale einzuziehen und für eine Überraschung zu sorgen.

 

Am kommenden Spieltag geht es gegen deinen Ex-Verein Schweicheln. Was bedeutet das Spiel für dich? Hast du noch Kontakte zu Verein und Spielerinnen? Was erwartest du für ein Spiel?

Sanni: Damals sind über 10 Spielerinnen von Schweicheln zum Landesligisten Enger gewechselt, ich mit eingeschlossen. Die alte Mannschaft besteht in diesem Sinne nicht mehr. Für mich ist es ein Spiel wie jedes andere auch, an dessen Ende hoffentlich ein Sieg auf unserer Seite zu verbuchen ist. Das sind wichtige Punkte für uns!!!

 

Hast du sportliche Vorbilder? Was zeichnet für dich einen „herausragenden“ Fußballer aus?

Sanni: Sportliche Vorbilder habe ich keine. (Obwohl mein Freund, der gerade neben mir sitzt immer sagt ich soll seinen Namen aufschreibenJ) Ein „herausragender“ Fußballer muss für mich verschiedene Fähigkeiten und Fertigkeiten besitzen. Neben Laufbereitschaft, Technik und einer guten Übersicht, sollte er auch Ehrgeiz und Willens- bzw. Durchsetzungskraft haben.

 

Was war – gefühlt – dein größter Erfolg/deine größte Niederlage?

 Sanni: (…Ich beziehe die Frage mal auf den Sport). Erfolg und Niederlage liegen in diesem Fall nah beieinander. Niederlage gegen die Unaussprechlichen 😛 und damit der Nicht-Aufstieg in Saison 2010/11. Aber der größte Erfolg bis dato direkt eine Saison später, nach einem überragenden Jahr mit nur einem verlorenem Spiel und Pokalfinaleinzug endlich der angestrebte Aufstieg in die Bezirksliga. Die Aufstiegsparty war der Wahnsinn, schreit nach Wiederholung!!!

 

Was sind deine privaten, beruflichen und sportlichen Ziele?

Sanni: Ich plane meine Zukunft nur grob und lasse lieber alles auf mich zukommen. Aber ich möchte wohl doch einem Beruf nachgehen der mir Spaß macht und fürs nötige Kleingeld sorgt. Ein Häuschen mit Garten und eine glückliche, gesunde Familie. Sportlich möchte ich noch lange aktiv bleiben und gerne nochmal aufsteigen oder aber in den nächsten Serien oben in der Bezirksliga mitspielenà Nr.3 in Lippe 😉

 

Jetzt schieben wir den Sport mal beiseite J… was ist dein liebstes Urlaubsziel? (Was kannst du uns empfehlen?)

Sanni: Ich brauche immer ein bisschen Sonne und fliege gerne in den Süden. Dieses Jahr war ich auf Rhodos, kann die abwechslungsreiche Insel nur empfehlen. Super Wetter und klares Meer, wenn man dann noch die Richtige Begleitung dabei hat, kann gar nichts schief gehen.

 

Was ist für dich „wahrer Luxus“?

Sanni: Eine eigene Yacht . Die Freiheit zu haben viele wunderschöne Orte zu bereisen und jeden Tag woanders aufzuwachen, das ist für mich wahrer Luxus.

 

Dein letzter Kinofilm war…?

Sanni: Ich bin echt selten im Kino anzutreffen aber ich glaube es war Men in Black II

 

Drei Dinge ohne die du nicht auskommst?

Sanni:  -meine Lieblingsmenschen

                -Handy

                -und natürlich Fußball 😉

 

 

 

 

 

Arbeitseinsatz am Freitag, ab 09.00 Uhr

Liebe Mitglieder und -innen,

 

wie bereits einige von euch gemerkt haben dürften, sind diverse Paletten Pflastersteine angeliefert worden. Weitere Paletten werden noch morgen Abend folgen. Aus diesem Grund findet am Freitag, dem 02.11.2012, ab 09.00 Uhr ein eerneuter Arbeitseinsatz statt.

Es wäre wieder klasse, wenn aus den Seniorenmannschaften jeweils fünf bis sieben Leute mit anpacken würden. Neben den Pflasterarbeiten sind auch lapidare Dinge wie Laub entfernen und Büsche schneiden geplant. Getreu dem Motto „Unser Platz soll schöner werden.“ wäre es klasse wenn genug Leute kommen.

1:2 – Derbyschlappe für PINK-Devils

Die Damen vom RSV Barntrup haben das Derby in der Bezirksliga gegen die Mannschaft aus Holzhausen/Sylbach mit 2:1 verloren. Bereits vor dem Spiel waren die Voraussetzungen alles andere als gut, mit Sabrina Hoffmann und Renée Schünemann fehlten den Devils ihre torgefährlichsten Spielerinnen.

Die ersten Minuten des Spiels gehörten den Devils aus Barntrup, das Team hatte mehr Ballbesitz und ließ den Ball kontrolliert durch die eigenen Reihen laufen. Doch aus dem Nichts führte plötzlich die Heimmannschaft. Ein typischer langer Ball von Holzhausen verarbeitete die Stürmerin hervorragend und schoss volley zum 1:0 ein. Die PINK-Devils waren sichtlich geschockt und die Abwehr des RSV träumte noch Minuten später so vor sich hin, sodass das 2:0 schnell folgte.

Es hätte sogar noch das 3:0 fallen können, doch Glück und Keeperin Jasmin Eder sorgten dafür, dass es so blieb. Nach dem Schock der zwei Gegentore fingen sich die Devils so langsam und kamen zu vereinzelten Möglichkeiten. In der 37. Minute dann Foulelfmeter für den RSV, Sandra Hübner wurde im Strafraum klar zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Nina Pielsticker sicher zum Anschlusstreffer.

Vier Minuten später eine ähnliche Situation im Strafraum, diesmal wurde Torschützin Nina Pielsticker zu Fall gebracht. Der Pfiff erfolgte, die klare rote Karte wurde jedoch nicht gegeben.

Diesmal trat Mittelfeldspielerin Stephi Poole an und scheiterte an die Torhüterin, große Chance zum Ausgleich vergeben.

Für die zweite Spielhälfte nahmen sich die PINK-Devils viel vor, doch so richtig ins Spiel kamen sie an diesem Tage nicht. Immer wieder war man ein Schritt zu langsam und die sonst so gute Passgenauigkeit ging immer mehr verloren. Torchancen waren auf beiden Seiten kaum vorhanden, kein Spiel für Genießer.

In den letzten Minuten stellte der RSV nochmal um und warf alles nach vorne. Ein Tor wollte jedoch nicht mehr fallen und so mussten die Devils eine ganz bittere Derbyschlappe einstecken.

„Es gibt diese Tage wo nichts geht, doch ich kenne meine Mannschaft. Nächsten Sonntag wird sie sicher anders auftreten“, so Trainer Andy Hoffmann.

Leicht wird es jedoch nicht. Zu Gast wird die Mannschaft aus Schweicheln sein, die am vergangenen Spieltag einen 5:0 Sieg gegen TuS Langenheide einfahren konnte. Los geht´s um 12:45 Uhr im heimischen Waldstadion.

 

RSV kassiert zweite Saisonniederlage

TuS Horn Bad Meinberg – RSV Barntrup   1:0

Trotz einer ansprechenden Leistung unterlag der RSV im heutigen Spiel gegen den TuS Horn Bad Meinberg mit 1:0. Bis auf die letzten 20 Minuten der ersten Halbzeit hatte der RSV die Partie im Griff, vermisste es aber, zählbares auf seinen Aktionen zu generien.
Doch, der Reihe nach:
Der Start gehörte eindeutig dem RSV, der bei klirrenden Temperaturen sofort heiß auf das Spiel war. Nach sieben Spielminuten hatte der RSV die ersten Chancen-Serie. Zunächst legte Hagemann einen Freistoß quer auf Haase ab. Dessen Fernschuss wehrte der Heimkeeper nach vorne zu Lesemann, dessen Nachschuss allerdings auf Grund einer Abseitsposition zurückgepfiffen wurde. Der anschließenden Freistoß für Horn eroberte der RSV sofort zurück. Lesemann setzte zum Sololauf an und versuchte es ebenfalls mit einem Distanzschuss, den der Keeper zur Ecke klärten konnte. Hagemann Eckstoß fand daraufhin das Haupt von Kryker, der seinen Kopfball leider etwas zu hoch ansetzte.
Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit vergaben erneut Haase und auch Hagemann weitere Möglichkeiten zur RSV-Führung.
Es folgte die schwächste Phase im Spiel der Rot-Schwarzen. Bis zum Ende des ersten Durchgangs ließ sich der RSV Stück für Stück von der destruktiven Spielweise der Heimmannschaft anstecken, die ihrerseits nun zu ersten Möglichkeiten kam. Einen ersten Distanzschuss konnte Keeper Ehlert nach 23 Minuten zur Ecke klären. Kurz darauf entschied der Referee auf Freistoß für Horn. Der von Stork getretene Ball blieb zunächst in der RSV-Mauer hängen. Den folgenden Nachschuss fälschte D. Schlingmann gefährlich ab. Ehlert’s Mittelfingerkuppe und der Außenpfosten verhinderten den RSV-Rückstand nach etwas mehr als einer halben Stunde. Bis zum Seitenwechsel plätscherte die Partie vor sich hin. Ein durchaus gerechtes 0:0 zur Pause.
Nach dem Pausentee fackelte der RSV ein wahres Offensiv-Feuerwerk ab, traf aber einfach das Tor nicht. 2x Lesemann, D. Schlingmann und Funk vergaben in den ersten 10 Minuten allein vier Möglichkeiten für Rot-Schwarz.

Die Heimmannschaft machte es nach mehr als 70 Spielminuten wieder auf sich aufmerksam. Seehrich konnte die sich bietende Großchance nach einer Kopfballvorlage im Anschluss an einen Einwurf jedoch nicht verwerten. Kurz darauf brachte der kurz zuvor eingewechselte Anoumou Hagemann rüde zu Fall und wurde mit der roten Karte des Feldes verwiesen.

Der RSV, längst hinten nur noch mit einer Dreierkette spieltend, machte weiterhi Druck, kassierte jedoch kurz darauf nach einem Konter den einzigen Treffer des Tages. Über die linke Angriffsseite brachen die Hornschen durch und behielten dank eines Ausrutschers von D. Schlingmann den Ball. Die folgende flache Hereingabe verwerte Lippmann zur Führung für Horn. Obwohl der RSV in den letzten zehn Minuten noch einmal alles nach vorne warf, reichte es nicht zu einem Treffer.
Am Ende steht eine unnötige, aber vor allem eine unglückliche Niederlage für den RSV zu Buche. Diese gilt es am kommenden Wochenende vergessen zu machen.

 

Aufstellung RSV:
Ehlert – S. Schlingmann (Sölter) – Bobe – D. Schlingmann (Lindemeyer) – Kryker – Funk (Neide) – Haase – Esau – Hagemann – Schönfelder – Lesemann

Nur Motzkun kommt das Zittern…….

Nach dem hervorragendem Spiel vom vergangenen Wochenende war es wichtig, mit gleicher Konzentration gegen Branke anzutreten. Nicht ganz leicht wie sich jeder vorstellen kann, denn nach Euphorie kommt oft der Leichtsinn.

Daher ermahnte Motzkun sein Team, Brake nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Man konnte endlich wieder auf einen gefüllteren Kader zurückgreifen, C. Philipps war wieder dabei und F. Arning und F. Seidel meldeten sich nach Krankheit zurück. Im Gegensatz zum erfolgreichen Sonntagsspiel mussten P. Kluge und S. Özen aus der Startelf weichen.

Die Anfagsminuten waren eher geprägt von gegenseitigem Abstasten. Die Aktionen spielten sich vor allem im Mittelfeld ab, wobei Köller und Gelhaus dieses von Beginn an gut im Griff hatten. Trotzdem merkte man einen gewissen Schlendrian an. Einfach Bälle wurden zum Gegner gespielt und im Zweikampf fehlte die Konsequenz. Erst nach 15 Minuten bekam der RSV das Spiel besser in den Griff und hatte eine gute Möglichkeit durch M. Altrogge. Von Brake wenig bis nichts mehr zu sehen in dieser Phase. Nach einer Balleroberung in der Defensive ging es dann ganz schnell von Betke zu Lübeck und dann zu A. Köller. Dieser drehte sich kurz und hatte an der Mittellinie den Blick für den startenden C. Philipps und brachte diesen, mit einer perfekt getimten Flanke an den 16er, in Szene. Dieser bedankte sich für die tolle Leistung mit seiner ersten Chance mit dem 1:0. Durchatmen an der Aussenlinie, das lang ersehten 1:0. Dieser Treffer sollte nun mehr Ruhe ins Spiel bringen, doch das Gegenteil trat ein. Der RSV kurzzeitig von der Rolle, Diskussionen mit den Fans und dem Schiedsrichter, welcher mehr und mehr Fehlentscheidungen traf. Doch trotz einer Druckphase des Gegners, wurde es für die RSV Defensive nicht aufregender, denn diese hatte mal wieder alles im Griff. Danach bekam der RSV das Spiel wieder in den Griff und kam durch Köller, Lübeck, Altrogge und Gelhaus zu guen Möglichkeiten. Es waren dann C. Philipps und Gelhaus, die M. Dümpe den Weg zum 2:0 bereiteten. Eine beruhigende Führung zur Hlabzeit.

Trotz der Führung ermahnte Coach Motzkun, mit zitternder Stimme, nicht locker zu lassen, denn wir wissen ja, wie schnell sich eine Führung drehen kann. Mit diesem Bewusstsein und dem absoluten Siegeswillen ging es in Halbzeit zwei.

Diese begann perfekt für die roten Teufel, mit Ansage am Anstoßpunkt spielte Köller den langen Ball auf F. Arning und dieser versenkte die Kugel eiskalt in den Maschen, was hatte Köller heute nur getrunken…. Mit dieser verdienten Führung im Rücken schaltete der RSV gleich mehrere Gänge zurück, ohne allerdings das Offensivspiel ganz einzustellen. Trotzdem gelang in der Folgezeit wenig und Brake kam nochmals besser ins Spiel. Es bot sich  aber weiterhin kein Durchkommen durch die RSV Defensive. Nur ein einziges mal wurde es für Sievert gefährlich, doch der Braker Stürmer verzog freistehend. Dies blieb die einzigste gefährlich Chance für den TUS im kompletten Spiel. Diese Chance und die lautstarken Ermahnungen von der Seitenlinie waren wie ein Weckruf, denn der RSV bemühte sich nun wieder mehr darum, das Spiel zu kontrollieren. Vor allem Köller und Gelhaus kämpften im Mittelfeld um jeden Zentimeter und mussten dafür einiges einstecken. Brake war nun kämpferisch, konditionell und auch vom Teamgeist am Ende. Jeder Ball der hinten herausgespielt wurde, kam postwendend von der RSV Offensive zurück. Es war eine Frage der zeit, wann Altrogge, Philipps, Özen oder Kluge das Ding versenken. Die Flanken von A. Köller schienen allerdings auf das gesamte Team abzufärben und so war es diesmal Dan the Man, der einen ähnlichen Pass von der Mittellinie in den 16er brachte und C. Philipps nur noch einschieben brauchte. Das überfällige 4:0 und wie stark vorbereitet von Dan, der sich mittelerweile zur echten Größe ins Team gespielt hat. Nach einem Eckball von Özen konnte sich dann auch H. Gehaus in die Torschützeliste eintragen, mit einem getimten Kopfball traf er zum Endstand von 5:0.

Fazit:

Wieder einmal eine klasse Teamleistung, wenn man einmal von den Phasen absieht, wo man den Gegner zu viel Raum zum Spielen gelassen hat. Die Mannschaft hat sich gefunden und funktioniert in sich als Einheit. Jeder kann sich im Spiel auf den anderen verlassen, keiner lässt sich hängen und sofern dieses bemerkt wird, wird der Einzelne vom Team wieder aufgebaut und nach vorne gepuscht. Das Mittelfeld um Köller, Gelhaus und Lübeck hat sich gefunden, Köller der Zuspieler, Gelhaus fängt jeden Ball ab und Lübeck der Verteiler.

Und nur so viel, dass erste Finale bis zum Sommer ist gewonnen…..:-)

Aufstellung:

Sievert, Betke, Schmidt, Jazz, Dümpe (Seidel 75.), Köller, Gelhaus, Lübeck (Özen 66.), C. Philipps, Arning (Kluge 75.), Altrogge

Tore: C. Philipps 20./80., Dümpe 40., Arning 46., Gelhaus 82.