Classic Cup und Neujahrscup in Barntrup

Classic Cup

Am vergangenen Wochenende fanden erneut die beiden allseits bekannten und beliebten Hallenturniere des RSV v. 1911 Barntrup e.V. statt. Bereits am Samstag konnten sich die A- bzw. Bezirksligisten in dem gut besetzten Teilnehmerfeld messen. Am darauffolgenden Sonntag fand das Turnier für die Kreisliga B und C Mannschaften statt, was ebenfalls spannende Momente und ansehnlichen Hallenfußball bot.

Der Classic Cup wurde diesmal in einem neuen Modus ausgespielt, in diesem Jahr gab es zwei Gruppen à sechs Mannschaften In Gruppe A traten die Mannschaften aus Blomberg, vom TBV Lemgo, SV Diestelbruch und der SG Bentorf/Hohenhausen und des RSV Barntrup gegeneinander an. Leider fehlte in dieser Gruppe ein Team, da die Mannen des FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen aufgrund von Personalsorgen kurzfristig absagen mussten. Folglich waren hier nur 5 Temas in einer Gruppe. Die Gruppe B bestand aus den Teams des TuS Sonneborn, des Post TSv Detmold, SuS Pivitsheide, SV Werl-Asspe, TSV Kirchheide und TSV Schötmar. Somit hätten beide Gruppe aus je drei A-Ligisten und drei Bezirksligisten bestanden.

In den spannenden Spielen der Vorrunde konnten sich in Gruppe A die beiden Teams der SG Bentorf/Hohenhausen und die Mannschaft des Blomberger SV durchsetzen. Dritter in dieser Gruppe und somit nicht mehr für die Finalspiele qualifiziert war die Mannschaft des TBV Lemgo. Auf dem vierten Platz und damit ebenfalls nicht qualifiziert konnte sich die erste Mannschaft des RSV Barntrup anschließen. Die Gruppenspiele wurden ohne einen Sieg durch die Mannschaft des  SV Diestelbruch/Mosebeck beendet.

In Gruppe B konnte sich die Mannen des SV Werl-Aspe auf Platz 1 der Tabelle behaupten und verwiesen damit das Team des Post TSV Detmold auf den zweiten Platz. Die Mannschaften aus Schötmar, Pivitsheide, Sonneborn und Kirchheide belegten die Plätze drei bis sechs und konnten sich somit nicht für die Finalspiele qualifizieren.

In den Halbfinalspielen trafen somit die Teams Der SG Bentorf/Hohenhausen und Post TSV Detmold aufeinander. In einem mit Spannung geladenen Spiel konnte sich Post mit 5:4 knapp durchsetzen.

Im Zweiten Halbfinale errang Blomberg den Sieg über die Mannschaft des sehr gut parierenden Torhüters und Spielertrainers Carsten Schulze einen Sieg, so dass es zum Finale Post TSV Detmold gegen Blomberger SV kam. Um Platz drei schossen die beiden Mannschaften aus Bentorf/Hohenhausen und Werl-Aspe, wobei durch einen klasse agierenden Schlussmann Carsten Schulze die Asper die Nase vorne hatten und das Neunmeterschießen mit 2:1 gewinnen konnten.

Im Finale wurde es dann nochmal spannend, so dachte der ein oder andere Zuschauer in der Barntuper Holstenkamphalle, nach wenigen Sekunden wurde er jedoch eines besseren belehrt. Blomberg ging zwar mit 1:0 in Front, konnte aber im weiteren Spielverlauf dem Druck der Detmolder Kicker nicht mehr standhalten, so dass ein regelrechtes Scheibenschießen stattfand. Post TSV Detmold gewann das Finale verdient mit 11:2 und stellt damit erneut den Classic Cup Sieger.

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Classic Cup Sieger 2017 der Post TSV Detnold

Auch in diesem Jahr wurden wieder der beste Torschütze sowie der beste Torhüter mit einem Sonderpreis bedacht. Bester Torhüter war an diesem Tag, der alte Fuchs, Carsten Schulze, der diverse Paraden bot. Der Preis des besten Torschützen ging ebenfalls nach Detmold. Alexander Felker traf insgesamt neun Mal.

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Zweiter Vorsitzender, Andreas Pape, mit dem Torschützenkönig Alexander Felker, Post TSV Detmold

 

 

Neujahrscup

Wie bereits erwähnt, fand auch der Neujahrscup an diesem Wochenende statt. Das Turnier stellt ebenfalls seit Jahren eine wunderbare Ergänzung zum Classic Cup dar und bietet Mannschaften aus den unteren Gefilden der Kreisligen ebenfalls die Möglichkeit sich an einem Hallenturnier zu messen. Insgesamt traten hier in zwei Gruppen zehn Mannschaften gegeneinander an. Neben den beiden Reserveteams aus Barntrup, wurde das Teilnehmerfeld in Gruppe A durch TuS Sonneborn II, FC Fortuna Schlangen II, SG Bega/Humfeldd I und TuS Brake II ergänzt. In Gruppe B nahmen neben RSV Barntrup II, Blomberger SV II, SSV Diestelbruch II, Yunus Lemgo i und FC Laßbruch/Silixen an den Gruppenspielen teil. Auch dieses Turnier wurde selbstverständlich mit Vollbande gespielt, was durch die Akteure nach Ansicht vieler Beobachter nicht ausreichend genutzt wurde. In der Gruppenphase konnte sich in Gruppe A die Mannschaft der SG Bega/Humfeld und das Team vom TuS Brake II durchsetzen. Die Teams RSV Barntrup III, FC Fortuna Schlangen II und TuS Sonneborn schieden bereits nach der Vorrunde aus. In Gruppe B entschieden die Gruppenspiele die Teams von Yunus Lemgo I und die Reserve des Blomberger SV für sich. In den Halbfinalspielen kam es damit zu folgenden Partien SG Bega/Humfeld I gegen Blomberger SV II sowie Yunus Lemgo I gegen TuS Brake II. IN beiden Partien setzte sich jeweils der Erstgenannte durch. Im ersten Spiel glang dder SG Bega/Humfeld ein 3:1 über die Blomberger. Im zweiten Spiel setzte sich Yunus gg. TuS Brake in einem spannenden Neunmeterschießen mit 6:5 durch.

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Neujahrs Cup Sieger 2017 die SG Bega/Humfeld

Der Sieger im Spiel um Platz drei zwischen Blomberg und Brake wurde durch Neumeterschießen ermittelt. Hier hatte die Truppe aus Brake die Nase vorn, so dass Blomberg II am Ende den vierten Platz belegte und Brake Platz drei. Im Finale konnte sich das Team der SG Bega/Humfeld mit 5:3 nach Neunmeterschießen gegen die Mannen von Yunus Lemgo durchsetzen. Bester Torschütze mit acht Treffern war  Jeroen Veenstra. Zum besten Torhüter des Turniers wurde Muhammed Eyigün erwählt. Beide wurden mit einem Sonderpreis des Sporthauses Babion bedacht.

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Christian Götzel mit dem bester Torschützen Jeroen Veenstra vom Blomberger SV II

 

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Bester Torhüter des Neujahrscups Muhammed Eyigün von TuS Brake II.

 

Spielplan des Neujahrs Cup

Der NeujahrsCup  am Sonntag den 04.01. startet um 11.00, wir wünschen allen Teams viel Erfolg !

Hier der Link zum online Spielplan

„Jaaaaaaaaaaaa, wir schaffen das!“ – Arbeitseinsatz am kommenden Samstag, 19.07.2014, 14.00 Uhr

„Jaaaaaaaaaaaa, wir schaffen das!“ – Arbeitseinsatz am kommenden Samstag, 19.07.2014, 14.00 Uhr

Hallo Fans, Mitglieder und Gönner des RSV,

am kommenden Samstag, 19.07.2014, ab 14.00 Uhr findet ein Arbeitseinsatz im Waldstadion statt. Sicher brauche ich nicht zu erwähnen, dass alle Mannschaften, insbesondere die Senioren, starkes Interesse an einer schönen und gepflegten Anlage haben. Gerne sind natürlich auch die Eltern der Jugendspieler eingeladen. Daher bittet euch der Vorstand am Samstag, ab 14.00 Uhr bei dem Einsatz zu helfen. Mitzubringen sind allerlei Werkzeuge für die Gartenarbeit, wie Hecken- und Astscheren, Schubkarren, Hochdruckreiniger und Gartenschlauch,  Spaten sowie Motorsensen usw..

Wie immer wird für Getränke gesorgt. Sicher kann auch der Grill angefeuert werden.

"Jaaaaaaaaaaaa, wir schaffen das!"

"Jaaaaaaaaaaaa, wir schaffen das!"

Wir bitten daher von JEDEM Seniorenteam jeweils fünf Sportsfreunde zu erscheinen.Verlasst euch nicht auf den anderen und kommt selbst!

Schön wäre es auch, wenn die Altherren sowie die Dritte Mannschaft in diesem Jahr etwas Menpower investieren würden.

 

Danke.

Dem Tor so nah und doch so fern

Nach den guten vergangenen Wochen geht es nun in den Endspurt dieser Saison. Nach dem hart umkämpften 4:4 aus dem Hinspiel machte sich die Mannschaft von R. Motzkun wieder zu einem kampfbetonten Spiel bereit. Nur über den absoluten Kampf kann man gegen diese Truppe bestehen. Gerade auf eigenem Platz wollte man die Punkte nicht hergeben.

Das Spiel begann recht schleppend, den ersten Angriff konnter der RSV für sich verbuchen. Nachdem Betke einen langen Ball unterschätzte kam der TSV zur ersten guten Gelegenheit. Man war nun gewarnt und die Defensive fortan hellwach. Das Spiel plätscherte so wie der seichte Regen so dahin. Die beste Chance vergab Dümpe, der dem heranstürmenden Hoffmann dem Ball vom Fuss schnappte aber leider verzog. Der TSV immer wieder durch Konter gefährlich und mit kapfbetonten Spiel. M. Reese hätte die seinen durch einen Fernschuss in front schießen können, leider ging dessen Schuss knapp vorbei. Insgesamt gab es zu viele Ballverluste im Aufbauspiel und der Vorwärtsbewegung. Ein solcher Fehlpass führte leider auch zum Gegentreffer, im Mittelfeld den Ball vertendelt und der Mittelfeldspieler des TSV spielte den Ball schnell in die Spitze. Hier konnte die RSV Defensive den perfekt angespielten Stürmer leider nicht mehr stoppen und so musste man mit der ersten wirklichen Gegenchance das 0:1 hinnehmen.

R. Motzkun weckte sein Team nochmal auf, mit mehr kampfgeist der Truppe des TSV entgegen zu treten. Gesagt getan….

In der zweiten Halbzeit machte der RSVein komplett anderes Spiel. War der TSV noch mit leichtem Übergewicht in die Halbzeit gegangen, ließ der RSV dem Gegner keine Luft mehr zum Atmen. Sofort hellwach und angriffslustig, jedem Ball wurde hinterher gegangen und man spielte sich über dümpe und Philipps beste Chancen heraus. Die RSV Defensive war ab der Halbzeit fast arbeitslos und konnte sich in die Angriffsbemühungen einschalten. Die Chacen ergaben sich im Minutentakt und leider konnte keine dieser genutzt werden. Betke traf nach Ecke die Latte, C. Philipps scheiterte frei vorm Tor, A. Hoffmann scheiterte nach klasse Einzelleistung wieder an der Querlatte. Der eingewechselte Arning erlöste schließlich den RSV, nach Kopfballverlängerung von Schmidt konnte dieser am langen Pfosten stehend die Kugel versenken. Nun wollte der RSV mehr und machte weiter Druck nach vorne, Arning scheiterte wieder frei stehend vor dem Gästekeaper. Doch es kam noch dicker….mit der zweiten Chance im Spiel, wieder begünstigt durch einen Fehler im Spielaufbau in der Defensive. Der herausstürmende Sievert bemerkte zu spät, dass er den Ball nicht erreichen konnte und rutschte zu großen Pech noch aus… Unfassbar aber wahr. Trotzdem steckte das Team nicht auf und warf alles nach vorne, in der letzten Minute war es Betke, der am langen Pfosten den Ball urplötzlich  vor den Füßen hatte, doch anstatt die Kugel zu versenken, verzog dieser…… Der letzte Aufreger des Spiels nach einem Ball von C. Philipps auf Betke, dieser wurde einschussbereit am 5er zu Fall gebracht, doch der fällige Pfiff blieb aus… Auch die anschließende rangelei blieb ohne Ergebnis:-)

Fazit:

Der TSV kann sich glücklich schätzen, dass der RSV nur eine seiner Chancen nutzen konnte, nicht einmal ein Unentschieden wäre gerecht gewesen…. Aber so ist das im Fussball, manchmal gewinnt einfach das effektivere Team und das war eindeutig der TSV. Trotzdem hat der RSV nie aufgegeben und Teamgeist, auch nach den Rückschlägen, gezeigt. So soll es weiter gehen, mit Spaß und Teamgeist, das Ergebnis ist nur Nebensache…. auch in der nächsten Saison… Gell Jungs???

Zumal man in den letzten 7 Minuten ohne Fabi Arning auskommen musste, welcher sich zu allem Übel eine schwere Verletzung zugezogen hatte. Fabi, wir wünsche dir alles Jute.

Aufstellung: Sievert, Betke, Dümpe (Özen 80.), Dan the Man (Arning 66.), Reese, Rausch, C. Philipps, Lübbeck, Gelhaus, Hoffmann

Tore: 0:1, 1:1 Arning 78., 1:2 85.

Auch ein dreckiger Sieg bringt 3 Punkte

Nach dem hart umkäpften 6:5 im Hinspiel war der RSV gewarnt. LaSi ist ein Team, was immer kämpft und keinen Ball verschenkt. Genauso wie der RSV am Wochenende aufgetreten war, sollte auch diesmal wieder rangegangen werden.

Das Spiel der ersten Halbzeit ist eigentlich einfach erklärt, es war so trocken und staubig wie der Platz. Es kam von beiden Mannschaften nicht viel und so spielten sich die meisten Szenen im Mittelfeld ab. Die Teams egalsierten sich, was die Fehler in der Offensive anging und so gibt es kaum nennenswerte Szenen. Für die Barntruper Schlachtenbummler eine harte Kost. Was man beiden Mannschaften nicht nachsagen konnte, dass nicht gekämpft wurde. Beide Teams ließen sich keinen Meter Platz. Die beste Szenen für den RSV hatten C. Philipps und M. Dümpe.

Trotz des Unentschiedens war Coach Motzkun mit der Disziplin seiner Elf zufrieden. Es fehlt im Mittelfeld teilweise die Laufbereitschaft und das Auge für die Mitspieler, darauf sollte einfach mehr geachtet werden.

Für Özen kam Lübeck auf der linken Aussenbahn und der RSV hatte in der Anfangsphase der zweiten Hälfte eine optische Überlegenheit und konnte LaSi in die eigene Hälfte zurückdrängen. Leider waren es immer wieder Fehler in der eigenen Vorwärtsbewegung, die die sich bietenden Chancen vereitelten. Trotzdem kamen Hoffmann, S. Betke und C. Philipps zu Abschlüssen, welche das Tor allerdings verfehlten. Mit zunehmender Spielzeit merkte man den Akteuren des RSV das schwere Spiel vom Sonntag an und die Beine wurden schwerer und schwerer. S. Danlowski kam in Folge dessen, um im Sturmzentrum nochmals für Wirbel zu sorgen. Dieser hatte kurz nach seiner Einwechslung gleich eine gute Aktion, doch das Zuspiel wurde leider zu lang für den kleinen Flitzer. In der Schlussviertelstunde drängte dann LaSi mehr auf das Tor des RSV, doch die Jungs gaben nicht auf und kämpften um den Punkt. Zählbare Aktionen blieben aus und zu allem Übel platzte Fabian Arning nach einem Sprint eine Krampfader im Oberschenkel, was den Bewegungsablauf erheblich störte. Da keine Auswechselspieler mehr zur Verfügung standen, musste er auf die Zähne beissen und die letzten 10 Minuten weiter Spielen. Mit dem buchstäblich letzten Befreiungsschlag auf C. Philipps legte dieser den Ball per „Fallrückzieherbogenlampe“ nochmals in den Strafraum, wo der Gästetorwart den Ball unglücklich in die Höhe faustete. Danlowski schaltete am schnellsten, dieser Köpfte den Ball aufs lange Eck, wo kein geringerer als Magic Arning bereit stand und die Kugel versenkte… Ein Tor in de letzten Minute. Die Barntruper Spieler waren so kaputt, dass ein euphorischer Jubel ausblieb… Nach dem Abpfiff lag sich das Team erschöpft in den Armen. Keiner konnte wirklich glauben, dass man gewonnen hatte.

Fazit:

Endlich einmal hat sich die kämpferische Leistung für die Motzkun Mannen bezahlt gemacht. Einfach nicht aufgeben lautet die Devise und mit etwas Glück gelingt dir dann eben so ein Ding. Über das gesamte Spiel wäre wohl ein Unentschieden gerecht gewesen, aber wie oft wäre auch für den RSV schon ein Sieg gerecht gewesen….

Eins steht fest, das Mannschaftsgefüge, der Kampfgeist und der Siegeswille passt. Gute Nacht – Respekt FC Bayern

Aufstellung: Sievert, Schnüll, Dümpe, Schmidt, Dan the Man, Rausch, Betke, Hoffmann (Danlowski 70.), Özen (Lübeck 46.), C. Philipps, Arning

Renaissance des RSVII – Der Teamgeist ist zurück….

Nach der harten und berechtigten Kritik aus der Hinserie präsentiert sich der RSV II in der Rückserie von einer ganz anderen Seite. Waren Teamgeist und Wille in der Hinserie zu vermisen, so ist dieser aktuell auf höchstem Niveau. Man hat sich einfach zu sehr hinter den Namen Hoffmann, Altrogge und Spielern aus der Ersten versteckt, aufgrund der Personalnot kann sich aktuell niemand mehr verstecken. Jetzt heißt es kämpfen und Spaß haben an der Seite von Danlowski, Dauer und Schnüll. So war es auch wieder an diesem Wochenende. War man am Samstag noch zu neunt, so konnten bis Sonntag alle halbwegs gesunden mobilisiert werden. Termine wurden verschoben, so dass gegen den Topfavoriten Almena letztendlich mit B. Sievert als Feldspieler und N. Peeters 13 Mann an Bord waren. Alle 13 hochmotiviert Almena so gut es geht zu ärgern und dabei Spaß zu haben.

In der ersten Halbzeit musste sich das Team um das neu formiert Mittelfeld Özen, Rausch und Betke erst finden und so kam Almena schnell zu Möglichkeiten, welche allerdings von M. Felde vereitelt werden konnten. Nach ca. 15 Minuten hatten Rausch und Betke die Defensive dann im Griff und die Chancen von Almena wurde weniger, ohne dass Allerdings der Druck nachließ. Immer wieder waren es die Abwehrrecken um Schnüll, Dümpe, Dan the Man und Lukas Schmidt, die die Almenaer Offensive wie eine Wand abprallen ließ. Nach ca. 35 Minuten dann der erste schnelle Angriff es RSV, vorgetragen über den bienenfließigen Rausch und Dauer. Leider verpasste letzterer den Ball in die Mitte zu flanken, dann wäre es ganz gefährlich geworden. Diese Chance war wie ein Weckruf, danach bekam der RSV das Geschehen besser in den Griff. In der 43 Minute dann fast der Paukenschlag P. Dauer konnte die Kugel frei stehend vorm Heimtorwart nicht versenken, was für eine Chance.

R. Motzkun war zur Halbzeit sehr zufrieden, wie diszipliniert die Mannschaft aufgetreten war. R. v. Einem hatte sich zudem gemeldet, um in den letzten 25 Minuten noch auszuhelfen. Das nennt man Einsatz und genau das ist es, was wir jetzt brauchen, Zusammenhalt.

Almena ging sofort nach Wiederanpfiff voll in die Offensive und mit Glück konnte ein Tor verhindert werden. Leider konnte der RSV diesem Druck nur bis zur 65 Minute stand halten, durch einen individullen Fehler konnte der TUS das 1:0 erzielen. Nach dieser Führung war die Moral leicht geknickt, so dass man beim 2:0 in der 67. Minute noch mit dem 1:0 beschäftigt war. Die kurze Phase der Verwirrung dauerte allerdings nicht lange an und jeder kniete sich wieder richtig rein. Mit Rafael kam dann nochmals frischer Wind in die offensive, was Almena veranlasste einen weiteren Abwehrspieler zu bringen. Der Respekt war während des Spieles enorm gewachsen, vor allem der Einsatz und Wille von jedem einzelnen Spieler. B. Sievert hätte noch beinahe auf 1:2 verkürzt, leider legte sich dieser den Ball zu weit vor. Almena beschränkte sich zum Ende auf Ergebnis halten und der RSV versuchte nochmals alles, was die Kräfte zuließen.

Fazit:

Trotz Niederlage hat sich gestern wieder jeder als Sieger gefühlt. Es mach einfach Spaß mit der Truppe aufzulaufen, da jeder für jeden kämpft und alles gibt. Vor allem M. Rausch muss hier genannt werden, der zu einem der wichtigsten Spieler der vergangenen Wochen geworden ist.

Die Niederlage gegen Almena geht in Ordnung, da die Feldüberlegenheit über 90 Minuten einfach nicht weg diskutiert werden kann. Am Ende waren die Spieler von Almena froh, dass die 90 Minuten vorbei waren.

Aufstellung: Felde, Dümpe (Peeters 85.), Dan the Man, Schmidt, Schnüll, Dauer (Sievert 70.), Arning (von Einem 68.), Betke, Rausch, Özen, Danlowski

Kein Fußballleckerbissen…

Mit genau 10 Spielern und einem Trainer musste die RSV-Reserve Heute nach Matorf reisen, mit im Gepäck auch die zwei A-Jugendlichen Robin Beck und Kenneth Klocke, die am Morgen schon 90 Minuten im Einsatz waren (Hier schon mal vielen Dank für euren Einsatz!!!).

Die Spielberichtsbogen zeigte in der Folge also 10 Leute, die in den 80er bzw. 90er Jahren geboren wurden, sowie einen Geburtsjahrgang 1959. „Richie“ Motzkuhn fungierte ob der argen Personalnot als Spielertrainer.

Bis zur Halbzeit durchhalten war angesagt, aber es wurde mehr. Der RSV bestimmte eigentlich die Partie, Matorfs Angriffe wurden oft spätestens direkt vor dem 16er abgefangen und es wurde gekontert. Starke Bälle von Rausch und Beck wurden auf die einzige Spitze Fabi Arning geschlagen, der leider noch Pech haben sollte.

Der letzte Pass oder das Selbstbewusstsein selbst zu schießen fehlte dem RSV in dieser Phase.

Besser machte es Matorf in der 35. Spielminute. Nach einem Einwurf und Gewühl in der RSV Defensive landete der Ball plötzlich beim Matorfer Spielmacher, der nicht lang überlegte und am Herauseilenden Keeper Sievert in die lange Ecke vorbeischob. 1-0 Martorf.

Dies war dann auch der Pausenstand, nachdem Barntrups Schlussmann kurz vor dem Pausentee noch einmal retten konnte. Nachdem von der Dritten noch Stege und „Bodo“ Phillips hinzukamen konnte Comebacker Motzkuhn seine Fußballschuhe wieder an den Nagel hängen. Stege kam für ihn und Özen nahm den Platz in der Viererkette für ihn ein.

Weiter kämpfen und versuchen Fußball zu spielen war nun die Devise. Das war einfacher als gesagt, schließlich war der Platz mehr als mäßig zu bespielen. Nahezu jeder Ball versprang.Die Matorfer wollten und die Barntruper konnten in dieser Phase wohl nicht mehr nach Vorne bringen. Jeder RSV Angriff verpuffte circa 20 Meter vorm gegnerischen Tor. Der Gastgeber wurde erst wieder wach, als ein Querpass von Dümpe beim gegner landete, der plötzlich frei vor der RSV Kiste auftauchte. Dieses mal konnte Sievert parieren und sein Team im Spiel halten.

Matorf wurde dadurch aber wach und konterte zielstrebiger. Die Angriffe brachten aber auch nicht das, was sie versprachen, entweder wurden diese zu einfachen Aufgaben für den RSV Schlussmann oder Schüsse gingen weit drüber bzw. vorbei. Nach eben so einem Schuss spielte der RSV seinen schönsten Spielzug an diesem Tage. Kurz ausgeführter Abstoß von Sievert, langer Ball von Beck, durchgesteckt von Stege und eiskalt abgeschlossen von Arning (1-1, 80. Spielminute).In den letzten 10 Minuten hielt die RSV Abwehr dicht. Mehr noch, nach einer verunglückten Flanke von Stege wären die drei Punkte fast in Barntrup gelandet…Schade!!!

Alles in allem war es ein gerechtes Unentschieden. Der RSV hat gerackert was das Zeug hält und stand mannschaftlich geschlossen zusammen. Vielleicht war es fußballerisch nicht schön anzusehen, aber am Ende steht ein verdienter Punkt, damit hat man zu Beginn sicherlich nicht rechnen können.

Am kommenden Dienstag (09.04.2013) kommt das Team von Lüerdissen II ins Waldstadion. Mit mehr Personal dürfte auch mehr drin sein, am Einsatz darf es natürlich auch nicht fehlen, nur so kann man erfolgreich sein, wie sich Heute herausstellte.

Das Ziel ist der erste Dreier in der Rückrunde am Dienstag!!

Aufstellung: Sievert, Motzkuhn (45., Stege), Schmidt, D’Andrea, Dümpe, Özen, Rausch, Beck, Klocke (70., Phillips), Lübeck, Arning

Björn Sievert

Nur Motzkun kommt das Zittern…….

Nach dem hervorragendem Spiel vom vergangenen Wochenende war es wichtig, mit gleicher Konzentration gegen Branke anzutreten. Nicht ganz leicht wie sich jeder vorstellen kann, denn nach Euphorie kommt oft der Leichtsinn.

Daher ermahnte Motzkun sein Team, Brake nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Man konnte endlich wieder auf einen gefüllteren Kader zurückgreifen, C. Philipps war wieder dabei und F. Arning und F. Seidel meldeten sich nach Krankheit zurück. Im Gegensatz zum erfolgreichen Sonntagsspiel mussten P. Kluge und S. Özen aus der Startelf weichen.

Die Anfagsminuten waren eher geprägt von gegenseitigem Abstasten. Die Aktionen spielten sich vor allem im Mittelfeld ab, wobei Köller und Gelhaus dieses von Beginn an gut im Griff hatten. Trotzdem merkte man einen gewissen Schlendrian an. Einfach Bälle wurden zum Gegner gespielt und im Zweikampf fehlte die Konsequenz. Erst nach 15 Minuten bekam der RSV das Spiel besser in den Griff und hatte eine gute Möglichkeit durch M. Altrogge. Von Brake wenig bis nichts mehr zu sehen in dieser Phase. Nach einer Balleroberung in der Defensive ging es dann ganz schnell von Betke zu Lübeck und dann zu A. Köller. Dieser drehte sich kurz und hatte an der Mittellinie den Blick für den startenden C. Philipps und brachte diesen, mit einer perfekt getimten Flanke an den 16er, in Szene. Dieser bedankte sich für die tolle Leistung mit seiner ersten Chance mit dem 1:0. Durchatmen an der Aussenlinie, das lang ersehten 1:0. Dieser Treffer sollte nun mehr Ruhe ins Spiel bringen, doch das Gegenteil trat ein. Der RSV kurzzeitig von der Rolle, Diskussionen mit den Fans und dem Schiedsrichter, welcher mehr und mehr Fehlentscheidungen traf. Doch trotz einer Druckphase des Gegners, wurde es für die RSV Defensive nicht aufregender, denn diese hatte mal wieder alles im Griff. Danach bekam der RSV das Spiel wieder in den Griff und kam durch Köller, Lübeck, Altrogge und Gelhaus zu guen Möglichkeiten. Es waren dann C. Philipps und Gelhaus, die M. Dümpe den Weg zum 2:0 bereiteten. Eine beruhigende Führung zur Hlabzeit.

Trotz der Führung ermahnte Coach Motzkun, mit zitternder Stimme, nicht locker zu lassen, denn wir wissen ja, wie schnell sich eine Führung drehen kann. Mit diesem Bewusstsein und dem absoluten Siegeswillen ging es in Halbzeit zwei.

Diese begann perfekt für die roten Teufel, mit Ansage am Anstoßpunkt spielte Köller den langen Ball auf F. Arning und dieser versenkte die Kugel eiskalt in den Maschen, was hatte Köller heute nur getrunken…. Mit dieser verdienten Führung im Rücken schaltete der RSV gleich mehrere Gänge zurück, ohne allerdings das Offensivspiel ganz einzustellen. Trotzdem gelang in der Folgezeit wenig und Brake kam nochmals besser ins Spiel. Es bot sich  aber weiterhin kein Durchkommen durch die RSV Defensive. Nur ein einziges mal wurde es für Sievert gefährlich, doch der Braker Stürmer verzog freistehend. Dies blieb die einzigste gefährlich Chance für den TUS im kompletten Spiel. Diese Chance und die lautstarken Ermahnungen von der Seitenlinie waren wie ein Weckruf, denn der RSV bemühte sich nun wieder mehr darum, das Spiel zu kontrollieren. Vor allem Köller und Gelhaus kämpften im Mittelfeld um jeden Zentimeter und mussten dafür einiges einstecken. Brake war nun kämpferisch, konditionell und auch vom Teamgeist am Ende. Jeder Ball der hinten herausgespielt wurde, kam postwendend von der RSV Offensive zurück. Es war eine Frage der zeit, wann Altrogge, Philipps, Özen oder Kluge das Ding versenken. Die Flanken von A. Köller schienen allerdings auf das gesamte Team abzufärben und so war es diesmal Dan the Man, der einen ähnlichen Pass von der Mittellinie in den 16er brachte und C. Philipps nur noch einschieben brauchte. Das überfällige 4:0 und wie stark vorbereitet von Dan, der sich mittelerweile zur echten Größe ins Team gespielt hat. Nach einem Eckball von Özen konnte sich dann auch H. Gehaus in die Torschützeliste eintragen, mit einem getimten Kopfball traf er zum Endstand von 5:0.

Fazit:

Wieder einmal eine klasse Teamleistung, wenn man einmal von den Phasen absieht, wo man den Gegner zu viel Raum zum Spielen gelassen hat. Die Mannschaft hat sich gefunden und funktioniert in sich als Einheit. Jeder kann sich im Spiel auf den anderen verlassen, keiner lässt sich hängen und sofern dieses bemerkt wird, wird der Einzelne vom Team wieder aufgebaut und nach vorne gepuscht. Das Mittelfeld um Köller, Gelhaus und Lübeck hat sich gefunden, Köller der Zuspieler, Gelhaus fängt jeden Ball ab und Lübeck der Verteiler.

Und nur so viel, dass erste Finale bis zum Sommer ist gewonnen…..:-)

Aufstellung:

Sievert, Betke, Schmidt, Jazz, Dümpe (Seidel 75.), Köller, Gelhaus, Lübeck (Özen 66.), C. Philipps, Arning (Kluge 75.), Altrogge

Tore: C. Philipps 20./80., Dümpe 40., Arning 46., Gelhaus 82.

 

Großen Team- und Mannschaftsgeist bewiesen

Unter der Woche wurde im Training, zumindest am Dienstag gut gearbeitet. Mit 12 Spielern konnte sich die Einheit sehr gut sehen lassen, was man vom Freitag nicht ganz behaupten konnte. Trotzdem waren die Verantwortlichen am Samstagmorgen noch frohen Mutes. Doch wie schon so oft ging dann das großes Bangen los, ob man überhaupt 11 fitte Spieler aufbieten kann. Man kam dann kurz vor Tore Schluss auf 12, mehr oder weniger einsatzfähige Männer. Hinzu kam noch A. Schnüll von der Dritten, dem wir an dieser Stelle nochmals einen großen Dank aussprechen wollen. Alex du bist immer zur Stelle wenn mal Not am Mann ist.

Nach dem gewonnenen Spiel der Vorwoche gg. SSW ging es nun gegen eine ganz andere Hausnummer der Liga. UK unter den ersten 4 der Liga mit drei Siegen in Folge im Nacken. Trotzdem machte S. Betke schon im Vorfeld darauf aufmerksam, dass die Heimauftritte des Teams von Trainer M. Krügel eher dürftig waren. Gewarnt werden musste vor Stürmerstar Jobst, der vor dieser Partie bereits 17 Treffer erzielt hatte.

Tief drinnen stehen, die Null halten und dann auf die eigene Konterstärke setzen lautete die Devise vor dem Spiel.

Genau dieses wurde, trotz dezimierten und teilweise angeschlagenen Kaders, klasse umgesetzt. Vor allem die Offensive um Altrogge, Kluge und Lübeck setzte dem Gegner von Beginn an zu. M. Altrogge, der zu alter Stärke zurückgefunden hat, setzte gleich den Rückkehrer Kluge toll in Szene, doch dieser blieb in der Defensive hängen. Ein erstes Warnsignal an das Heimteam. Der RSV verteidigte in der Folgezeit mit großem Herz und den beiden 6ern Gelhaus und Köller gelang es fast jeden Angriff schon im Keim zu ersticken. Im Spiel nach vorne immer wieder Altrogge und Lübeck. Nach einem Pass von Dan the man auf Altrogge steckte dieser den Ball gekonnt durch die Abwehr hindurch auf Gelhaus und dieser versenkte die Kugel in altgewohnter Manier zum 0:1. Ein perfekter Start für den RSV, der nun den Gegner kontrollierte. Von UK war in der Folgezeit nur wenig zu sehen, bis auf einen Schuss durch Jobst, welchen Sievert brillant parieren konnte, kam fast nichts. Der RSV machte sich durch teilweise unnötige Fouls das Leben selber schwer, wobei allerdings keiner der Freistöße gefährlich wurde. Es war einfach nicht der Tag von UK und der RSV zeigte seinerseits keine Schwächen. So hätte man vor der Halbzeit noch mindestens 1 Tor höher führen können, doch Kluge verpasste die Chance ein zweites Mal. Auf der anderen Seite hatten die Mannen des RSV Glück, dass Ronschke den perfekt getimten Ball total am Tor vorbei zog. Wieder einmal war die rechte Abwehrseite um Özen und Dümpe durchbrochen worden.

In der Halbzeit wurden die wenigen Schwachpunkte von Coach Motzkun kurz angesprochen, ansonsten war dieser allerdings voll des Lobes über die gezeigte Leistung.

Trotz Problemen bei Köller und Dümpe ging es unverändert in Halbzeit 2. Der RSV erwartete nun den Ansturm von UK, doch dieser blieb aus. Der RSV konnte weiter sein Spiel runterspulen. Leider war es eine Einzelaktion durch Jobst, die UK zurück ins Spiel brachte. Dieser tankte sich in der Mitte durch, wurde nur zaghaft angegangen und zu allem Überfluss wurde sein Schuss noch abgefälscht. Ein bitteres 1:1, was einen schnell mal von der Rolle bringt. Doch wer nun eine Zitterpartie für den RSV erwartet hatte, der täuschte. Es weiter wurde munter nach vorne gespielt und auch nach den Auswechselungen von Köller und Özen blieb die Defensive dicht. Immer wieder waren es Angriffe über Kluge, Gelhaus, Altrogge und Lübeck, die bei UK für Angst und Schrecken sorgten. Durch diese Nadelstiche und eine tolle Kampf und Laufbereitschaft im Mittelfeld gelang UK in der Folgezeit nur noch wenig. Dann der große Auftritt des RSV, nach einer Balleroberung von Kluge ging es blitzschnell über Lübeck und dieser bediente mustergültig Gelhaus am langen Pfosten, 1:2 für den RSV, der nackte Wahnsinn! Aber es waren immerhin noch mehr als 20 Minuten zu spielen und schon zu oft hat der RSV in dieser Saison sicher geglaubte Punkte in den letzten Minuten verschenkt. Coach Motzkun trieb sein Team immer wieder zur Wachsamkeit und zum Kampf in der eigenen Hälfte an. Nachdem bei UK dann Jobst das Feld verließ spürte man einen Ruck in beiden Teams, negativ für UK, positiv für den RSV. Die letzten 15 Minuten waren erbitterter Kampf auf beiden Seiten, wobei gesagt werden muss, dass beide Teams äußerst fair zur Sache gingen. Eine Schrecksekunde hatte der RSV noch zu überstehen, als Alex Schnüll im Strafraum mit seinem Gegner zu Boden ging. Doch vollkommen zu Recht entschied der Schiedsrichter auf Abstoß. Die Minuten tickerten runter und der RSV hätte, bei konsequenter Ausnutzung durch Lübeck, Altrogge und Kluge noch einen draufsetzen können. Doch der große Kampf zollte seinen Tribut. Nach dem Abpfiff dann kollektives Niedersinken, alle waren vollkommen platt und brauchten kurz Zeit zum Luftholen, ehe der RSV Schlachtenruf durchs Kalletal und Weserbergland schallte.

Fazit:

Man frag sich wirklich, wo eigentlich das Problem der letzten Wochen lag. Nach dieser Leistung hat der RSV wieder Anschluss an die obere Tabellenregion. Endlich einmal einen knappen Sieg nach Hause gefahren.

Über das ganze Spiel gesehen ist der RSV als verdienter Sieger vom Platz gegangen. Mehr Engagement, mehr Einsatz und der absolute Wille waren der Grundstein für diesen Sieg. Die Mannschaft war eine geschlossene Einheit und zeigte einfachen und effektiven Fußball. Alle angeschlagenen Spieler holen das Letzte und noch mehr aus sich heraus. So muss es weitergehen neben dem Platz, beim Training und am nächsten Sonntag.

Jungs:                                                                                         ICH BIN STOLZ AUF EUCH

Aufstellung: Sievert, Dümpe, Schmidt, Jazz, Betke, Köller (Danlowski 55.), Gelhaus, Özmen (Schnüll 67.), Kluge, Lübeck, Altrogge

Tore 0:1 Gelhaus 14., 1:1 Jobst 53., 1:2 Gelhaus 67.

Joker Arning versetzt SSW den Todesstich

Nach turbulenten und erfolgslosen Wochen hat sich die Mannschaft am Dienstag dem Vorstand gestellt. Viele Themen musste einfach einmal an- und ausgesprochen werden. Ergebnis: Es liegt einfach an der Mannschaft selbst, sich aus dieser Situtaion wieder zu „befreien“. Trotzdem muss auch einmal erwähnt werden, dass die ständigen und notgedrungenen Rotationen, nicht gerade förderlich sind. M. Altrogge und S. Betke werden zudem Trainerfuchs Motzkun noch mehr unterstützen.

R. Motzkun machte schon vor dem Spiel in einer Brandrede deutlich, was wir verbessern müssen, um wieder gemeinsam erfolgreich zu sein. Jeder muss bereit sein, sich für den anderen den Allerwetesten aufzureißen. Zu Hause müssen wir eine Macht sein und keinen Punkt abgeben.

Das Team hatte sich alles zu Herzen genommen und nahm das Heft von Beginn an in die Hand. Gleich in der ersten Minute war es C. Philipps der die Kugel gefährlich Richtung Tor brachte. Es wurde um jeden Ball gekämpft und der Gegner angegangen, SSW konnte sich kaum aus der Umklammerung befreien. So waren es lediglich lange Bälle auf den Sturm, welche für Gefahr sorgten. Doch der RSV hielt das Tempo hoch und kam durch Lübeck, Altrogge und Özen zu guten Möglichkeiten. Nach einem tollen Pass von Lübeck war es dann Altrogge, der die roten Teufel zum Jubeln brachte. Aus 11 Metern netzte dieser in altgewohnter Manier ein. Überhaupt war der Schwatte heute nicht wieder zu erkennen, beweglich, immer anspielbar und brandgefährlich am und im Strafraum. So brachte er 2 Mal Lübeck in Szene, welcher etwas Pech im Abschluss hatte. Mit zunehmender Spielzeit verflachte das Spiel, Barntrups 6er Gelhaus und Seidel kontrollierten das Geschehen und und verteilten die Bälle in der Zentrale. SSW kam in dieser Phase etwas besser ins Spiel, ohne allerdings Gefahr auszustrahlen. So ging es mit einem verdienten 1:0 in die Halbzeit.

Alles bis dahin richtig gemacht, die Zweikämpfe angenommen und um jeden Ball gekämpft. Auch die Angriffe wurden ordentlich und zielstrebig zu Ende gefahren. Die Fehler wurden sofort angesprochen und abgehakt.

In der Zweiten Halbzeit erwartete der RSV nochmals ein Aufbäumen, doch diese blieb aus. Der RSV nun mit Angriffen im Minutentakt. So waren es Altrogge und C. Philipps, die beste Chancen liegen ließen. Auch Gelhaus und Betke, beide vollkommen frei vor der Hütte konnten die Kugel nicht über die Linie drücken. So war es dann ein Joker, der den RSV zum zweiten Mal jubeln ließ. Erst drei Minuten im Spiel tankte sich Arning auf links durch und netzte die Kugel gekonnt ein. Danach war SSW entgültig geschlagen. Diese versuchten es nur noch über lange Bälle und der RSV spielte sein Spiel geduldig weiter und wartete auf seine Möglichkeiten. Diese nutzte wiederum Arning am besten, dieser kam im 16er am Ball und schob die Kugel aus 5 Metern am SSW Torwart vorbei. Doppelpack! Nach einem Konter über Betke und Danlowski setzte C. Philipps seine Mitspieler in Szene, doch Betke und Arning rutschten nur Zentimeter vorbei. Auch S. Danlowksi hatte noch einmal die riesige Möglichkeit sein Torkonto zu erhöhen, doch die Nerven versagten. So wurde das Spiel sicher heruntergespielt und die Null gehalten. Wieder einmal eine Bank des RSV waren Dan the man, Schmidt, Betke und Siemens. So wichtig nach 10 Gegentoren und den letzten 2 Spielen.

Fazit:

Jungs, toll gekämpft, toll gefightet…. So macht es Spaß und darauf können wir alle gemeinsam aufbauen. Am Dienstag im Training geht es wieder um die Stammplätze! Erwähnt werden müssen M. Lübeck und F. Arning, die beide eine klasse Leistung zeigten. Vor allem M. Lübeck, der in den vergangenen Wochen die ein oder andere Kritik einstecken musste hat heute gezeigt, was in ihm steckt.

Sievert, Betke, Dan the Man, Siemens, Özen (Arning 62.), Gelhaus, Seidel, C.Philipps, Lübeck, Altrogge (Danlowski 77.)

1:0 Altrogge (18.), 2:0 u 3:0 Arning (65.,77.)

Am Ende geht die Luft aus

Ehlert, Betke, Dan (Seidel 68.), Schmidt, Siemens, Danlowski (Lübeck 54.), Köller, Gelhaus, C. Philipps, Özen (D. Philipps 73.), Arning

Tore:1:0 1. , 1:1 Köller 43. , 1:2 C. Philipps 47. , 1:3 Gelhaus 57. , 2:3 62. , 2:4 Philipps 80. , 3:4 85. , 4:4 88.

Nachdem Coach R. Motzkun an diesem Sonntag nicht zur Verfügung stand, wurden mit Altrogge, Gelhaus und Betke gleich drei Interimstrainer benannt. Vor dem Spiel kam es so zu angeregten Diskussionen, wie aufgelaufen werden sollte. H. Gelhaus machte dem Team klar, dass eine derat blamable Leistung wie in Lüdenhausen, nicht nochmals passieren dürfte. Jeder muss sich voll reinhauen und für den anderen mitlaufen damit wir wieder gemeinsam Erfolg haben. Jeder ging mit dieser Vorgabe und den Gedanken daran ins Spiel.

Mit dem Anstoß erfolgte ein langes Zuspiel durch Köller auf C. Philipps, welcher zu einer Mustergültigen Flanke ansetzte. Diese verpasste die barntruper Offensive nur um Haaresbreite… doch dann der Gegenzug vom TSV, welcher schnell ausgeführt wurde und die Abwehr des RSV wirklich dumm aussehen ließ. Betkes Stellungsfehler lud den Kirchheider Spieler geradezu ein und dieser schloss sicher zum 1:0 ab. Wieder einmal ein unerwünschter Start. Nach der Führung machte Kirchheide weiter Druck und kam immer wieder gefährlich vors Tor, Pfosten und Latte retteten den RSV einen höheren Rückstand. Die neuformierte Abwehr fand einfach nicht die benötigte Ordnung. In der Folgezeit versuchten die 6er Köller und Gelhaus Ruhe ins Spiel zu bekommen. Der RSV kämpfte sich Mitte der Halbzeit zurück ins Spiel und setzte einige gute Offensivaktionen, wobei die klaren Chancen, teilweise kläglich, vergeben wurden… Vor allem Dan the Man zeigte offensiv und defensiv seine Klasse. Der RSV näherte sich von Minute zu Minute dem Tor der Heimmannschaft, immer wieder über Gelhaus, Philipps und Köller ging es nach vorne. Nach einer Kombination über Arning und Köller verpasste dieser nur knapp das Gehäuse, machte es allerdings in der 43 Minute besser und versenkte die Kugel aus 16 Metern. Vielleicht etwas glücklich, doch nicht unverdient.

Die Einstellung zur Halbzeit passte und mit gleicher Truppe ging es in Halbzeit zwei.

Hier hatte der RSV klar den besseren Start, denn in der 47 Minute nutzte C. Philipps seine erste Chance und brachte die roten Teufel in Führung. Der RSV hatte den Gegner nun im Griff und setzte gute Offensivaktionen. Nach einer mustergültigen Flanke von Siemens legte Arning per Brust gekonnt auf Gelhaus ab und dieser versenkte die Kugel in altgewohnter Torjägermanier. Mit der 3:1 Führung sollte nun noch mehr Ruhe ins Spiel kommen, doch genau das Gegenteil trat ein. Der TSV wurde wieder stärker und drückte den RSV in die Defensive und ließ kaum noch Aktionen zu. Viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung und eine Unachtsamkeit führten zum 2:3 des TSV. Wieder begann das große Zittern, wie schon so oft in dieser Saison. Nach einer Balleroberung auf der linken Abwehrseite ging es dann ratz fatz, Gelhaus spielte den Ball in die Gasse und C. Philipps setzte seinen zweiten Treffer an diesem Tag. Alter Abstand wieder hergestellt, doch Kirchheide drückte weiter mächtig gegen den RSV, welcher die Bälle nur noch versuchte vom eigenen 16er abzuhalten. Man sah es so einigen Spielern förmlich an, dass diese platt waren und einfach die Wege nicht mehr mitgehen konnten. Nach einer Unstimmigkeit zwischen Lübbeck und Gehlhaus kam der Ball in die Gasse zwischen Siemens und Ehlert, wobei der Gegenspieler im 16er zu Fall gebracht wurde. Der fällige Strafstoß wurde sicher verwandelt und verleite der Heimmannschaft Flügel. Trotzdem kämpfte der RSV nach Kräften weiter, allerdings musste Ehlert nochmals hinter sich greifen. Bei einem Eckball wurde der TSV Akteur am 5er kollektiv nicht beachtet und dieser bedankte sich mit einem strammen Kopfball genau in den Knick! Wieder einmal alles verschenkt.

Fazit:

Einen Punkt gegen den dritten der Liga zu holen sollte eigentlich als Erfolg gesehen werden. Dennoch nach dem Verlauf der Tore und der Führungen ist dies mehr als unglücklich, hier war einfach mehr drin. Die Schwächen des RSV mehr als offensichtlich, in der Defensive und der Rückwärtsbewegung passt es nicht und zum Ende fehlt einfach die Kondition um dagegenhalten zu können. Somit findet sich das Team im irgendwo Mittelfeld der Liga wieder. Der TSV hat gezeigt, was man mit mannschaftlicher Geschlossenheit und dem absoluten Willen gemeinsam erreichen kann.

Absoluter Tiefpunkt erreicht

Mit dem gestrigen 3:6 beim TuS Lüdenhausen hat der RSVII seine Negativserie der letzten Spiele fortgesetzt, lediglich ein Punkt aus drei Spielen konnte eingefahren werden. Das Spiel ist einfach an der kompletten Mannschaft vorbeigelaufen. Abspielfehler, leichte Ballverluste, Chancenauswertung, fehlende Körpersprache, schlechtes Stellungsspiel sind die passenden Bezeichnungen für das Spiel.

Vor allem die Defensive zeigte ungewohnte Schwächen, so dass es schon zur Pause 1:4 stand. Einzig C. Götzel stach heraus.

Trotz eine Aufbäumens in Halbzeit zwei und dem 3:4 Anschlusstreffer waren es wieder Unachtsamkeiten in der Vorwärtsbewegung und Stellungsfehler die den Gegner zum Toreschießen einluden. Trotz der Tatsache,  dass sieben  Stammkräfte fehlten, hatte der RSV eine so schlagkräftige Mannschaft auf dem Platz, die diesen Gegener locker hätte besiegen müssen.

Fazit:

Nich möglich!

Bedanken möchten wir uns nochmals bei allen RSV’ern, die kurzfristig zur Verfügung standen, bzw. in den Kader zurückkehrten.

Aufstellung:

Sievert, Götzel, Dan (Dubbert 25.), Betke, Seidel (Schnüll 81.), Hoffmann, Köller, Altrogge, Gelhaus, Lübbeck, D. Philipps (S. Danlowski 70.)

Tore: 1 x Hoffmann, 2 x Gelhaus

Verdienter Tabellenführer

RSV II – TUS Almena: 0-2

Aufstellung:

Sievert, Betke, Schmidt, Reese, Seidel, Altrogge, Hoffmann, Köller, Meier, C. Philipps (75. Lübbeck), Gelhaus

 

Geht man nach dem alten lippischen Spruch, Meisterschaften werden in Barntrup entschieden, dass liegt Almena nun verdient an der Spitze. Dieses wollten die Mannen von R. Motzkun eigentlich verhindern und die Liga wieder spannend gestalten.

Von Beginn an wollte man den Tabellenführer auf der roten Erde unter Druck setzen und sich Respekt verschaffen. Dies gelang in den ersten 15 Minuten der ersten Hälfte sehr gut. Die Männer wurden eng genommen und somit konnte Almena das gefürchtete Offensivspiel nicht entfalten. Die erste dicke Möglichkeit konnte auf seiten des RSV verbucht werden. Nach toller Kombination über aussen verpassten allerdings gleich mehrere Akteure den Ball in die Maschen zu dreschen. Diese ersten Schrecksekunden für almena schien das Team um Trainer Oberländer aufzurütteln. Den Der tabellenführer kam besser und beser ins Spiel und kam seinerseits zu ausgezeichneten Chancen durch Stumpenhagen und Löwen. Dennoch konnte Tormann Sievert die Führung für Almena verhindern. Der RSV in dieser Phase zu weit von den Männern weg und die Offensive konnte kaum noch für Entlastung sorgen. Als alle schon an die Halbzeit dachten, war es wieder ein Fehlpass in der Vorwärtsbewegung, der für die 1:0 Führung für Almena sorgte. Der aufgerückte Reese konnte seinem Gegner nicht mehr folgen und dieser schon die Kugel ins kurze Eck ein. Wieder einmal ein Tor kurz vor dem Ende der Halbzeit. Es muss hier einfach bis zum Abfiff die Konzentration bei allen gehalten werden!!!

Trotz der Führung war noch nichts verloren und der RSV versuchte gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit das Spiel wieder unter Kontrolle zu bekommen. Dies gelang allerdings nur 4 Minuten, nach einem Foul an der Aussenlinie flog die Flanke durch den 16er, tippte noch kurze auf und trudelte direkt neben dem langen Pfosten ins Tor… Pech für den RSV. Ein Treffer der Kategorie ManCity nur um einiges langsamer. Nach der Führung schaltete Almena einen Gang zurück, ohne allerdings das Heft aus der Hand zu geben. Der RSV kämpfte seinerseits um jeden Ball, doch wie schon in der ersten Halbzeit gab es zu viele Ballverluste vor allem in der Offensive. Mitte der zweiten Hälfte konnte sich der RSV etwas aus der Umklammerung des Gegeners lösen und H. Gelhaus hatte die RIESEN Möglichkeit die Partie wieder spannend zu machen, doch wie schon gegen Humfeld fehlt im derzeit das nötige Zielwasser. Kopf hoch Henning, auch Klinsi, Gomez und Co. hatten schon solche Phasen…. Almena war immer dann gefährlich, wenn es schnell nach vorne ging. Oftmals sah sich die RSV Defensive gleich mehrfach in der Unterzahl. Hier hatte man großes Glück, dass Löwen und Stumpenhagen an ihren Nerven oder der RSV Defensive scheiterten. Weitere Chancen des RSV eher Zufallsprodukte, es ging einfach zu wenig über Aussen und die Mitte war kompakt zugestellt.

Fazit:

Aufgrund der Offensivleistung geht der Sieg für Almena in Ordnung. Trotzdem ist Almena, vor allem im Defensivbereich nicht die Übermannschaft und verwundbar. Hier gilt es für die nächsten Genger anzupacken, will man die Liga offen gestalten.

Der RSV stellte mal wieder ein Team mit vielen großen Namen auf, kämpfte gut und haute sich rein, spielte allerdings zu wenig oder zu eigensinnig. Die sich bietenden Möglichkeiten werden einfach zu leichtfertig nicht zu Ende gespielt, die  gefühlte Fehlpassquote lag bei 50%. Jeder Mannschaftsteil funktioniert irgentwie in sich, allerdings nicht flüssig über das gesamte Team. Wünschenswert wäre es, wenn alle Spieler zumindest 1 x pro Woche mit dem Kader trainieren könnten, so dass das „WIR-GEFÜHL“ endlich einmal, nachdem man sich jetzt Jahre kennt, aufkommt und gefestigt wird. Als Team kann man auch technische defizite einmal ausgleichen, indem sich jeder auf den anderen 100% verlassen kann.


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