„Black Pearl“ Bodo Danlowski fischt sicher den Sieg – RSV Altliga seit nunmehr 21 Spielen ungeschlagen

Nachdem der Trainer des TSC schon im Vorfeld mächtig getrommelt hatte, waren alle Spieler bestens auf das Spiel eingestellt und auch ohne Ansprache hellwach. Leider musste der RSV im Vorfeld Absagen von gleich 6 Spielern verkraften, so fehlten von Einem, Gabriel, Möller, Pape, Ulrich, Fricke uvm.  Während die Feldspieler adäquat ersetzt werden konnten musste ein Torwart her. Die Trainerfüchse Dirk und Roger schauten kurz in die Wundertüte und zauberten die Springmaus Danlowski heraus. Schon beim Ankleiden bekam dieser erste Schweißausbrüche, nachdem dieser seine kurze Hose wieder abgeben musste.  Torschüsse sollten zumindest in der Anfangsphase verhindert werden.

Der RSV kam mit viel Druck aus der Kabine und nahm das Heft von Beginn an in die Hand. Im Mittelfeld wurde jeder Ball gewonnen und die Abwehr hielt hinten dicht. Ersan und Henning beschäftigten die gegnerische Abwehr und somit hatte Fischbeck kaum etwas dagegen zu setzen. Es entwickelte sich so ein klasse Partie vom RSV, leider konnten beste Chance durch Gelhaus, Köller und Sensu nicht genutzt werden. Nach einem Eckball klatschte ein Kopfball  von Röhr ans Lattenkreutz, was die letzte Chance der ersten Halbzeit blieb. Denn ab dieser Chance verlor der RSV den Faden, die Männer wurden vernachlässigt und es kam zu einfachen Verlusten in der Vorwärtsbewegung. So wurde der Gegner unnötig stark gemacht und dieser kam seinerseits zu Chancen. Erst jetzt bemerkte der Gegner dass wir die „Black Pearl“ im Tor hatten und wollte nun öfters aufs Tor schießen.

In der Halbzeit ermahnte Roger das Team, wenn man nicht mit der gleichen Einstellung wie zu Beginn der ersten Halbzeit zu Werke gehen würde, verliert man das Spiel. Leider wurde der RSV kalt erwischt, nach einem Eckball kurz nach der Halbzeit konnte das Gästeteam zum 0:1 einnetzen. Der heranstürmende Spieler wuchtete das Ding unhaltbar in die Maschen. Keine Chance für Köller und Bodo Danlowski. Doch dieses Tor weckte den RSV auf und nach lediglich 2 Minuten konnte Gelhaus, nach Vorarbeit von Betke, den Ausgleich markieren. Der RSV nun wieder auf der Höhe, aggressiv, nah am Mann und es wurde um jeden Meter gekämpft. Durch einen erkämpften Ball im Mittelfeld ging es schnell über Sensu, welcher Mustergültig für Gelhaus auflegte und dieser köpfte den bis dahin verdienten Führungstreffer. Danach kam der Gegner allerdings wieder besser ins Spiel und es begann die große Zeit der „Black Pearl, warum eigentlich Black Pearl?? Egal….Wieder gab es Probleme im Spielaufbau und die Kondition ließ lies langsam nach. Fischbeck spielte nun einen guten Ball und gewann mehr und mehr Spielanteile. Der RSV setzte mit Kampf und Leidenschaft dagegen und hinten rettete Bodo Danlowski mit Glanzparaden und gekonnten Flugeinlagen, den Rest hämmerte die Abwehr  soweit es ging vom Tor. Selbst der frei heran stürmenden top Scorer des TSC konnte unsere „Black Pearl“ nicht überwinden. Mit gekonnter Körpertäuschung verwirrte er diesen so sehr, dass er  kaum noch wusste was er tun sollte und die Krake fischte das Ding in Handballtorwart Manier aus dem unteren Eck. Einen weiteren Schuss aus der zweiten Reihe klatschte er an den Pfosten. Doch auch der RSV hatte noch seine Chancen, konnte diese allerdings durch Sensu und Betke nicht nutzen.  Die letzte Möglichkeit durch Köller klatschte an den Innenpfosten und wieder heraus. Nach dem Schlußpfiff große erleichterung und stolz, durch großen Einsatz konnten die drei Punkte eingefahren werden und durch  . . . . . .  ..  .“ THE BLACK PEARL “ der seine Kondition heut voll ausspielen konnte.

Aufstellung: Rene Higuita, Matze Haase, Christian Götzel, Sandro Betke, Karsten Schulz, Dirk Hilker, Heiko Röhr (52. Andre Seidler), Larsis Mutta, Andreromario Köller, Ersan Sensu, Henning Gelhaus

Tore: 0:1 Gerull (41.), 1:1 Gelhaus (42.), 2:1 Gelhaus (50.)

Fazit:

Der RSV ist in der neuen Liga angekommen  mit der Erkenntnis, dass dieses Jahr, in den 70 Minuten Spielzeit, höchste Konzentration herrschen  muss. Auch im konditionellen Bereich muss man voll auf der Höhe sein um Spaß zu haben. Wieder einmal haben die alten Böcke gezeigt, dass durch Teamgeist und vollen kämpferischen Einsatz fehlende Spieler kompensiert werden können und selbst ein Torwartproblem uns nicht umhaut….Man hatte das Gefühl der junge Bodo Ilgner ist auferstanden, Danny the „Black Pearl“ Danlowski!!!

Jungs, es war wie immer eine Ehre mit euch aufzulauf….

Mit geschlossener Mannschaftsleistung zum verdienten Derbysieg

Aufgrund einiger Ausfälle, u.A. des top Torjägers D. Philipps erklärten sich ein paar alte Haudegen bereit, bei der Dritten im Derby gegen Alverdorf die Hüften zu schwingen.

Die Mannschaft war hoch motiviert und ein gewisses kribbeln war schon vor dem Anpfiff zu spüren. Sofort ging es von 0 auf 100, denn nach nicht einmal 60 Sekunden zappelte der Ball erstmals im Netz der Alverdorfer, Andreas „Andy“ Heizenreider hatte dem völlig überforderten Abwehspieler des TBV den Ball geschickt abgenommen und eiskalt verwandelt. Nach diesem „hallo wach“ kam Alverdorf besser ins Spiel und konnte mit Glück zum 1:1 Ausgleichen, danach machte die Abwehr dicht und die Angriffe versiegten im Keim. Der RSV erspielte sich seinerseits gute Möglichkeiten und eine von diesen konnte Brian Biehl zur errneuten Führung nutzen. Danach versuchte der TBV wieder das Heft in die Hand zu nehmen, konnte allerdings von Glück sprechen, dass der nächste Konter über bieln nur am Lattenkreutz endete. Nach einem Zuspiel von „uns Bodo“, welcher zuvor vom gut aufgelegten Müther bedient wurde, konnte Andy das zweite Mal an diesem Tag jubeln und auf 3:1 erhöhen. Der RSV ging somit mit einer ordentlichen Führung in die Pause.

Nach der Pause wurde vorerst noch wieter in der Formatin der ersten hälfte  gespielt, Alverdorf dagegen packte noch die letzten hoffnungen aus und kam wacher aus der Halbzeit. trainerfuchs V. Landgraf reagiert promt und stellte das Mittelfeld und die Abwehr um , um auf diesen Schachzug zu reagieren. Leider konnte diese Maßnahme allerdings den nächsten Treffer der Alverdorfer nicht verhindern, nach einer scharfen Hereingabe versenkte S. Betke den Ball, unhaltbar, im eigenen Winkel und machte das Spiel nochmals spannend. Ein Aufbäumen der Alverdorfer blieb allerdings aus und so plätscherte das Spiel dahin… Schulz und Stykov zogen die Fäden im Mittelfeld und setzen immer wieder die Nebenmänner wie Bräunlein und Biehl in Szene. Erst gegen Ende der Partie warf Alverdorf nochmals alles nach vorne, doch Schulz, Kröker, Kuhr und Betke warfen sich in jeden Ball. Für große Entlastung sorgte immer wieder Lars Fischer,  der durch seine Vorstöße und Sprints die Alverdorfer mächtig nervte.  Aber auch das Mittelfeld um Grogan und Stykov bekämpften Ihre Gegner Zentimeter für Zentimeter. Wieder war es ein gekonntes Zuspiel von „uns Bodo“ welches Andy nutzen konnte, um seinen dritten Treffer an diesem Tag zu markieren. Damit war das Spiel gelaufen und der erste Dreier der Saison im Sack und…. Derbysiege zählen doppelt.

Fazit:

Trotz aller Widrigkeiten und fehlendem Personal passt bei der Dritten eines, die Einstellung eines jeden Spielers, jeder kämpft und rackert für den anderen und die „Opas“ wurden herzlich in die Gemeinschaft aufgenommen. Egal wie stark der Einzelne ist, egal wie viel Puste man hat, jeder hat hier das Gefühl gebraucht zu werden. so macht es Spaß, so soll es sein und soll es bleiben. Macht weiter so Jungs!!!

Aufstellung: Kröker, Fischer, Betke, Kuhr, Biehl, Schulz, Larsis und seine Muther, Stykow, Heizenrieder, Grogan, Bodo Philipps

Eingewechselt: Bräunlein

Dem FC Bayern so nah….

Dem FC Bayern so nah….

Nachdem schon inder Vorwoche die Meisterschaft errungen wurde, hieß es am vergangenen Freitag:

„Aufgalopp zum letzten Schaulaufen der Meister auf heimischen Geläuf“

Natülich waren zahlreiche Fans erschienen um den „Niedersachsen Meistern“ die Ehre zu erweisen, leider wurden diese von der Mannschaft enttäuscht, denn wie beim FC Bayern lief nicht mehr viel zusammen, die Gedanken schienen schon bei der anschließenden Meisterfeier gewesen zu sein.

Zum Spiel:

Zu Beginn setzte der RSV den Gegner, welcher anfäglich nur mit 9 Spielern auflief zwar unter Druck, konnte die sich bietenden Chancen allerdings nicht verwerten. Der Gegner kam auch in der Folgezeit nicht groß aus der eigenen Hälfte, schaffte allerdings dann die Mannschauft aus 11 Spieler aufzufüllen. Dieses hatten allerdings wohl einige RSV Akteure nicht bemerkt und der Gegner kam besser ins Spiel. Der RSV agierte träge und unkonzentriert, leichte Bälle gingen verloren und so geschah es, dass der Gegner auch bei seinem ersten Eckball frei walten konnte und die Kugel einschob. Lange Gesichter beim RSV, doch die Antwort folgte durch T. Gabriel promt, denn dieser konnte aus kruzer Distanz einnetzen. Durch einen Fehler im Spielaufbau gelangte der Ball über Reese zu Sensu und dieser brachte den RSV in Front. Leider konnte dieser Vorsprung wiederum nicht lange gehalten werden und Torwart D. Möller musste erneut hinter sich greifen… alles in Allem passte die Körpersprache und der Einsatz in vielen Situationen nicht.

Trainer D. Hilker versuchte in der Halbzeit die Mannschaft aufzuwecken, dem einzig gefählichen Spieler C. Geschle wurde ein ständiger Begleiter an die Seite gestellt, um diesen zu neutralisieren. R. Pettenpohl sollte die Fäden im Mittelfeld ziehen und für mehr Ordnung sorgen. Trotz der genannten Aktionen kam der RSV nicht ins Spiel, es zeigte sich das gleiche bild wie in Halbzeit 1. Die sich bietenden 100%tigen Chancen konnten allesamt nicht genutzt werden und der Gegner spielte auch in Halbzeit 2 munter mit, so dass auch dieser seinerseits gute Chancen herausspielen konnte. Auch wenn diese nicht so zahlreich waren, waren diese umso gefährlicher.Zum Ende des Spieles wurde es nochmals hektisch, denn alle RSVer hatten es auf den einen gewissen Spieler abgesehen. Hierzu muss man sagen, wer einen solchen Spieler in seinen Reihen hat, der wird von vielen Gegnern geahsst….

Am Ende ein Punktgewinn und ein weiteres ungeschlagenes Spiel für den RSV nicht mehr und nicht weniger. Es war eine lange Saison und die Spieler sind nach der langen Hallenserie inkl. Mettigelorgien schlicht und einfach ausgelaugt. Am 23.05.2014 findet das letzte Auswärtsspiel statt, dann geht das Team in die verdiente WM Pause, bevor im Juli die 6 wöchige Vorbereitungsphsae beginnt, inkl. über die Barrier, Steigerunsläuf und Lasis Mutta….Wir hoffen bis dahin, dass wir noch einigen Nachwuchs gewinnen können…

Schon jetzt kann man mit Stolz sagen, das Projekt Altliga hat voll funktiniert und unseren Verein bereichert. Es gilt dank an alle Betreuer, Trainer und Spieler die diese Saison so bunt gestaltet haben. Es macht einfach Spaß ein Teil der Truppe zu sein. Wir hoffen, dass wir auch im nächsten Jahr in der neuen Liga diese tolle Erfahrungen, den Zusammenhalt und den Spaß haben werden. Vielen Dank!

Aufstellung: Möller, Haase, Betke, Pape, Schulz, Danlowski (Ullrich), Müther, Sensu, Gabriel, Röhr (Pettenpohl), Reese

Tore: 1:1 Gabriel (15.), 2:1 Sensu (25.)

 

Niedersachsen verneigt sich, Röhr und Ullrich schießen den RSV zur Meisterschaft!

Am gestriegen aben kam es zum Showdown in der Meisterschaft der Altherren der Kreisklasse zwischen dem RSV Barntrup und der SG Süntel -Flegessen. Mit einem Sieg konnte der RSV die Meisterschaft perfekt machen, mit einem Sieg hätte sich Sünteln weiterhin Hoffnung auf die Meisterschaft und den Aufstieg machen können. Somit optimale Voraussetzungen für ein spannendes Spiel. Der Wettergott spielte zu Beginn zwar nicht mit, so dass der Platz erst einmal geflutet wurde. Zu diesem ist zu sagen, dass ein Rasenplatz dieser Güte seines gleichen sucht, wehleidig wurden die RSV Akteure, als dann noch mitgeteilt wurde, dass dieser nur für den Spielbetrieb der Altliga gepflegt wird.

Der RSV kam besser in die Partie und konnte sofort den Gegner unter Druck setzen. E. Sensu hätte schon nach 2 Minuten die Seinen in Führung schießen können, leider verpasst dieser nu knapp. Dieses beeindruckte den Gegner und dieser zog sich in die Defensive zurück und der RSV machte weiter Druck und kam ein weiteres Mal durch Sensu und Reese zu guten Möglichkeiten. Nach einer beherzten Aktion im Mittelfeld wurde der Ball auf Reese weitergespielt und dieser setzte zu einer perfekten Flanke an, die genau den Kopf von Heiko Röhr traf, dieser konnte aus kurzer Distanz den Ball versenken. Die hochverdiente Führung zu diesem Zeitpunkt, Sünteln nur bedingt gefährlich. Wer nun glaubte, dass der Treffer mehr Ruhe ins Spiel der Barntruper brachte, irrte leider. In der Folgezeit baute der RSV den Gegner durch leichte Ballverluste in der Vorwärtsbewegung auf und dieser kam besser ins Spiel. In dieser Phase musste der RSV auch den Gegentreffer hinnehmen. Dieser wirkte wie ein Weckruf, der RSV nach dem Gegentreffer wieder voll da und postwendend, nur 2 Minuten nach dem Ausgleich war es erneut Röhr, der durch Reese bedient wurde und zur erneuten Führung einnetzte. Kurz vor der Halbzeit hatte die SG dann nochmals eine Großchance, die glücklicherweise vergeben wurde.

Mit mehr Ruhe sollte in die 2te Halbzeit gegangen werden, vor allem die leichtfertigen Ballverluste sollten unterbunden werden.

Diese Ruhe wurde tatsächlich ausgestrahlt, was dazu führte, dass sich beide Mannschaften in der Folgezeit im Mittelfeld egalisierten und es zu keinen nennenswerten Chancen kam. Das Spiel hatte mit der Halbzeit an Fahrt verloren. Diese kam allerdings mit zunehmender Spielzeit zurück, denn je mehr der RSV das Spiel desto mehr ging die SG auf die Hölzer und setzte zur Grätsche an. Irgendwann wurde es den RSV Akteuren zu bunt und die Partie wurde hektisch, vor allem Reese platzte nach einer Aktion von Hinten, mit anschließendem Nachtreten der Kragen, die Rudelbildung wurde schnell vom Schiedsrichter aufgelöst. Beide Spieler konnten sich, mit der gezeigten gelben Karte, als gut bedient ansehen. Die gelben Karten zeigten allerdings keine Wirkung, denn in der Folgezeit ging es weiter auf die Hölzer und die gelbe Karte kam noch des Öfteren an die Luft. Der RSV musste in dieser Phase aufpassen, dass die Kontrolle nicht verloren geht, denn schon wie in der ersten Hälfte wurde der Gegner stärker. Vor allem die Nummer 10 der SG bereitete dem RSV Kopfzerbrechen. Dieses erkannte Trainerfuchs Hilker und beordertete Betke als Kettenhund an diesen Spieler und dieser Verlor in der Folgezeit die Lust an Offensivaktionen. Zu Ende der 2ten Hälfte wurde der RSV wieder Stärker, doch musste immer wieder aufpassen und hellwach sein. Nach einer Ecke hatte der RSV großes Glück, als D. Fricke schon geschlagen war und Freund und Feind den durch den 5er trudelnden Ball verpassten. Im Gegenzug wurde dann schnell über Hilker und Ullrich gespielt und dieser wurde kurz vor dem 16er zu Fall gebracht. Den fälligen Freistoß zirkelte D. Hilker direkt auf den Kopf von E. Sensu, dieser drückte den Ball an die Latte und von dort gelangte der Ball zu Ullrich, dieser konnte aus kurzer Distanz abstauben und das erlösende 3:1 erzielen. Danach war nur noch Zeitablaufen angesagt, der RSV hielt den Ball in seinen Reihen und nach dem Schlusspfiff brachen alle Dämme, Fans, Betreuer und die Reservebank stürmten den Rasen. Selbst der Staffelleiter war extra angereist, um mit einer Rede dem Meister zu gratulieren. Mit im Gepäck hatte er den Meisterpokal, danach folgte nur noch pure Freude. Erstmals steigt ein lippisches Team in Niedersachsen auf und wie. Bei noch 3 verbleibenden Spielen hat der RSV 41 Punkte und 72:6 Tore auf seinem Konto.

„nie mehr 2te Liga schallte es durch die Kabinen“ – Der RSV aufgestiegen, unfassbar, wer hätte dieses noch vor einem Jahr geglaubt. Man muss einfach sagen, dass es eine gute und mutige Entscheidung gewesen ist, die Mannschaft in Niedersachsen anzumelden. Keiner konnte genau sagen, wie sich die Saison entwickeln wird. Für die Altliga kann man sagen, dass es für den Zusammenhaltund9+ den Spaß in der Truppe und der gesamten Altliga, Gold wert war. Tolle Trainingsbeteiligung und viel Spaß hatten wir in diesem Jahr, die Krönung mit der Meisterschaft und dem Aufstieg einfach genial. Was folgt nun, die Altliga wird wohl nun vom Barntruper Bürgermeister zum Eintrag in das goldene Buch der Stadt Barntrup eingeladen, auch beim niedersäschen Ball des Sports soll der RSV vertreten sein. Auch wird gemunkelt, dass Landrat F. Heuwinkel zum nächsten Spiel den Meistern für ihre Verdienste, über die lippischen Grenzen hinaus, persönlich ehren will.

Eins ist ebenfalls gewiss, nun muss der Kunstrasen kommen!!! Denn…. Nie mehr 2te Liga, nie mehr, nie mehr nie mehr…..

Aufstellung: Fricke, Betke, Haase, Pape, Schulz, Hilker, Müther, Ullrich, Reese, Sensu, Röhr

Reservebank: Sieksmeier, Danlowski, Pettenpohl

Tore: 0:1 Röhr (15.), 1:1 (25.), 1:2 Röhr (27.), 1;3 Ullrich (68.)

 

 

Danlowski erlöst den Spitzenreiter….

Danlowski erlöst den Spitzenreiter….

Nach allen Ankündigungen der Woche war, sowohl die Mannschaft als auch die Fans des RSV gespannt, was von den Anhängern von Osterwald wahr gemacht wird…. Und vorab, keiner wurde enttäuscht. Schon um 18.00 Uhr belagerten die Gästefans das Waldstadion, mit Pauken und Trompeten machten sie auf sich aufmerksam, immer die Kaltschale Herforder im Blick. Mit tollen Fangesängen stimmten sie beide Teams auf die Partie ein. Eine echte Fanfreundschaft scheint hier zu reifen. Beide Mannschaften wurden mit Bengalos zu Beginn begrüßt, was eine Kulisse…

Zurecht erstaunt zeigten sich die Mannen von Hilker und Pettenpohl. Nach den ersten 10 Minuten bekam der RSV das Spiel allerdings besser in den Griff und kontrollierte das Geschehen. Beste Möglichkeiten wurde allerdings von Köller, Reese und Gabriel nicht genutzt. Letzterer musste sich mit der Latte, aus kurzer Entfernung, begnügen. Trotzdem steckte der RSV nicht auf und versuchte weiter die Führung zu erzielen. Nach einem tollen Zuspiel von Gabriel auf Reese markierter dieser den verdienten Führungstreffer. Osterwald blieb allerdings weiter gefährlich und der RSV musste bis zur Pause die Konzentration hoch halten. Und auch wenn die Kontrolle gehalten wurde, war Osterwald immer für eine gefährliche Aktion gut.

Hilker ermahnte die Seinen in der Pause, nicht nach zu lassen und weiter konzentriert zu Werke zu gehen. Für Ullrich kam Röhr, sonst änderte sich nichts.

Gerade einmal 3 Minuten waren gespielt, als Osterwald den Treffer zum 1:1 markieren konnte. Eine Unstimmigkeit zwischen Zühlke und Betke brachte den Gegner so gut in Position, dass dieser frei zum Abschluss kam. Pech für Torwart Fricke, dass der Ball von A. Pape noch unhaltbar abgefälscht wurde. Der Ausgleich verunsicherte den RSV und der Spielfluss ging komplett verloren. Osterwald war in dieser Phase einfach Präsenter, der RSV fand kein probates Mittel diesem entgegen zu hakten. Das Team wurde immer weiter angepeitscht durch seine tollen Fans. Doch im Verlauf des Spiels übernahm der RSV wieder das Heft in die Hand. Nach einer Ecke kam der RSV durch Betke in gute Position, doch dieser scheiterte kläglich.. Auch Reese konnte den klasse Torwart von Osterwald nicht überwinden. Nach einer Ecke war es dann S. Danlowski, der den Ball, am ehemaligen Oberliga Torwart, unhaltbar und mit viel Leidenschaft in die Maschen jagte. Osterwald blieb auch nach dem erneuten Führungstreffer weiter kämpferisch, konnte allerdings keine Akzente mehr setzen. Köller und Reese hätten, freistehend, das Ergebnis noch höher schrauben können. Hervorzuheben war heute ebenfalls L. Mühter, der auf der linken Seite eine klasse Leistung ablieferte.

Fazit: Der RSV kann auch mit Druck umgehen. Nun geht es in die Winterpause und die Altliga freut sich auf ein paar ruhige Monate. Die Saison ist bisher genauso gelaufen, wie sich dieses unsere Trainer vorgestellt haben. Das Team funktioniert in sich, auch wenn man des Öfteren mit unterschiedlichen Teams auflaufen muss. Die Altliga würde sich über den einen Oder anderen Zuschauer mehr feuen.

Osterwald und seine Fans werden beim RSV immer wieder gerne gesehen.

Newsflash – AH Team fiebert Abschlusstraining entgegen

Nach der großen Ankündigung durch „Uns“ Andi Pape fiebert unser AH Team dem heutigen Abschlusstraining entgegen. Das Trainerteam Hilker und Pettenpohl wird sich seine Schützlinge heute nochmals genau ansehen, um dann zu entscheiden, wer morgen im absoluten Spitzenspiel, von Beginn an ran darf. Keiner ist gesetzt, denn alle haben Ihre Leistungen in den vergangenen Wochen gebracht. Somit werden Nuancen im Training und am Mettigel entscheiden ob es heißt: Bank oder Startelf.

Bis auf C. Kormeyer, S. Hill und C. Schulz kann aus dem Vollen geschöpft werden, was die Angelegenheit nicht leichter macht.

Gerüchten zufolge wird wohl erst kurz vor Anpfiff die Katze aus dem Sack gelassen….wer aufläuft. Man will noch die Eindrücke vom Warmlaufen auswerten.

Unser Altliga hofft auf zahlreiches erscheinen der Barntruper Fans, alle die bisher noch kein Spiel gesehen haben, sollten dies an diesem Spitzen-Spieltag dringend nachholen, den auch unser Gegner fährt mit einem 50er Fanbus vor. Hinzu kommt, dass danach erst einmal Schluss für dieses Jahr sein wird mit der goldenen Generation.

Aufgrund der angekündigten Bengalos wird der Sicherheitsdienst, um Dieter Ape, morgen schärfer kontrollieren als üblich.

Auf ein ausverkauftes Waldstadion…. bei herrlichem RSV Wetter.

 

Ersatzgeschwächter Spitzenreiter gibt sich keine Blöße

Das Trainerteam um Hilker und Pettenpohl hatte es an diesem Spiletag relativ einfach, die Mannschaft stellte sich quasi von selbst auf. Die Fehlenden- oder Verletztenliste ist derzeit doch relativ lang, nicht dabei waren Schulz, v. Einem, Köller, Röhr, Cormeyer, Robocop, Götzel, Lübbeck, Hill, Gabriel uvm.

Kurzfristig konnten G. Freitag und N. Haase verpflichtet werden, nachdem schon Torwart Fricke, sich als Ersatzspieler zur Verfügung gestellt hatte.

Der Gegner Löwensen, welcher im Hinspiel mit 15:0 geschlagen werden konnte, lief dieses Mal mit einer komplett anderen Mannschaft auf. Zusätzlich hatten sie Gerald Asamoah im Sturm verpflichtet. Daher zeigten sich die Mannen des Spitzenreiters doch ein wenig beeindruckt.

Von Beginn an merkte man jedoch an, dass die Mannschaft sofort das Heft in die Hand nehmen wollte, machte sie doch sofort gehörig Druck auf die gegnerische Abwehr. Diese verteidigte mit Mann und Maus…. mehr wild als kontrolliert und der anfänglich Respekt ließ doch schnell nach. Gerald wurde zudem von Danlowski und Betke in Schach gehalten. Die ersten gut herausgespielten Chancen konnte der RSV aus bester Position leider nicht nutzen.. Sensu, Freitag, Ullrich, Reese und Pettenpohl scheiterten gleich mehrfach vorm Schlussmann der Löwenser. So musste die Abwehr ein Zeichen setzen, um die Offensive aufzuwecken… Nach einem Eckbal bekam Betke den Ball am 16er Eck, drehte sich elegant und schlenzten den Ball ins lange Eck. Dieses Tor war die Initialzündung, denn dieses ließ Sensu nicht auf sich sitzen und markierte kurze Zeit später den Treffer zum 2:0. Der RSV nun vollkommen überlegen und nachdem G. Freitag noch leicht und locker zum 3:0 eingenetzt hatte, war allen klar, wohin die Reise geht…Vor allem dem Gegner. Reese, Sensu, Danlowski und Ullrich hätten das halbe Dutzend schon vor der Halbzeit voll machen können, doch so blieb es bei einer sicheren 3:0 Führung.

Für Freitag kam Haase, ansonsten blieb das Team unverändert. Gleich der erste Angriff brachte den Treffer zum 4:0, Ullrich hatte gekonnt auf Sensu abgelegt und dieser netzte zum 4:0 ein. Der RSV blieb weiterhin überlegen, leistete sich allerdings in der Folgezeit einige leichte Fehler und Löwensen kam ein wenig besser ins Spiel, so dass sogar Torwart Möller sich bewegen musste… Doch dann kam wieder der RSV nach einem Angriff über Betke und Sensu war es Reese, der den Ball locker und leicht im Gehäuse versenken konnte. Der RSV schaltete nun einen Gang zurück, blieb allerdings weiterhin gefährlich und erspielte sich klasse Möglichkeiten. Eine dieser konnte unser 10er Roger nutzen und zum 6:0 einschieben. Für die Schlusspunkte sorgte dann wiederum Sensu, der mit seinem 3+4ten Treffer mal wieder unter beweis stellte, dass man das Tore schießen, auch im Alter, nicht verlernt.

Fazit:

Der Spitzenreiter bleibt, trotz vieler abwesender Spieler, das Maß aller Dinge in der Liga. Am kommenden Wochenende dann der Knaller und das absolute Spitzenspiel gegen die Nummer 3 der Tabelle SF SV Osterwald, eine der Mannschaft, wo der RSV in der Hin-Serie Punkte abgeben musste. Der SF hat sich bereits mit einem 50er Bus angemeldet und um genügend Versorgung mit Herforder gebeten. Die RSV Altliga wünscht sich natürlich auch von den Barntruper Fans eine zahlreiche Anwesenheit, um dieses Spitzenspiel gebührend zu feiern.

Eins ist Fakt, ein Sieg ist Pflicht. Denn…. Spitzenreiter, Spitzenreiter…. so soll es sein so soll es bleiben!!!! Der Mettigel am Donnerstag wird uns die nötige Kraft geben….

 

Aufstellung: Möller, Betke, Zühlke, Danlowski, Ulrich, Müther, Freitag (46. Haase), Hilker, Pettenpohl, Sensu, Reese

Tore: 1:0 Betke (15.), 2:0 Sensu (18.), 3:0 Freitag (24.), 4:0 Sensu (46), 5:0 Reese (55.), 6:0 Pettenpohl (61.), 7:0 Sensu (66.), 8:0 Sensu (69.)

Dem Tor so nah und doch so fern

Nach den guten vergangenen Wochen geht es nun in den Endspurt dieser Saison. Nach dem hart umkämpften 4:4 aus dem Hinspiel machte sich die Mannschaft von R. Motzkun wieder zu einem kampfbetonten Spiel bereit. Nur über den absoluten Kampf kann man gegen diese Truppe bestehen. Gerade auf eigenem Platz wollte man die Punkte nicht hergeben.

Das Spiel begann recht schleppend, den ersten Angriff konnter der RSV für sich verbuchen. Nachdem Betke einen langen Ball unterschätzte kam der TSV zur ersten guten Gelegenheit. Man war nun gewarnt und die Defensive fortan hellwach. Das Spiel plätscherte so wie der seichte Regen so dahin. Die beste Chance vergab Dümpe, der dem heranstürmenden Hoffmann dem Ball vom Fuss schnappte aber leider verzog. Der TSV immer wieder durch Konter gefährlich und mit kapfbetonten Spiel. M. Reese hätte die seinen durch einen Fernschuss in front schießen können, leider ging dessen Schuss knapp vorbei. Insgesamt gab es zu viele Ballverluste im Aufbauspiel und der Vorwärtsbewegung. Ein solcher Fehlpass führte leider auch zum Gegentreffer, im Mittelfeld den Ball vertendelt und der Mittelfeldspieler des TSV spielte den Ball schnell in die Spitze. Hier konnte die RSV Defensive den perfekt angespielten Stürmer leider nicht mehr stoppen und so musste man mit der ersten wirklichen Gegenchance das 0:1 hinnehmen.

R. Motzkun weckte sein Team nochmal auf, mit mehr kampfgeist der Truppe des TSV entgegen zu treten. Gesagt getan….

In der zweiten Halbzeit machte der RSVein komplett anderes Spiel. War der TSV noch mit leichtem Übergewicht in die Halbzeit gegangen, ließ der RSV dem Gegner keine Luft mehr zum Atmen. Sofort hellwach und angriffslustig, jedem Ball wurde hinterher gegangen und man spielte sich über dümpe und Philipps beste Chancen heraus. Die RSV Defensive war ab der Halbzeit fast arbeitslos und konnte sich in die Angriffsbemühungen einschalten. Die Chacen ergaben sich im Minutentakt und leider konnte keine dieser genutzt werden. Betke traf nach Ecke die Latte, C. Philipps scheiterte frei vorm Tor, A. Hoffmann scheiterte nach klasse Einzelleistung wieder an der Querlatte. Der eingewechselte Arning erlöste schließlich den RSV, nach Kopfballverlängerung von Schmidt konnte dieser am langen Pfosten stehend die Kugel versenken. Nun wollte der RSV mehr und machte weiter Druck nach vorne, Arning scheiterte wieder frei stehend vor dem Gästekeaper. Doch es kam noch dicker….mit der zweiten Chance im Spiel, wieder begünstigt durch einen Fehler im Spielaufbau in der Defensive. Der herausstürmende Sievert bemerkte zu spät, dass er den Ball nicht erreichen konnte und rutschte zu großen Pech noch aus… Unfassbar aber wahr. Trotzdem steckte das Team nicht auf und warf alles nach vorne, in der letzten Minute war es Betke, der am langen Pfosten den Ball urplötzlich  vor den Füßen hatte, doch anstatt die Kugel zu versenken, verzog dieser…… Der letzte Aufreger des Spiels nach einem Ball von C. Philipps auf Betke, dieser wurde einschussbereit am 5er zu Fall gebracht, doch der fällige Pfiff blieb aus… Auch die anschließende rangelei blieb ohne Ergebnis:-)

Fazit:

Der TSV kann sich glücklich schätzen, dass der RSV nur eine seiner Chancen nutzen konnte, nicht einmal ein Unentschieden wäre gerecht gewesen…. Aber so ist das im Fussball, manchmal gewinnt einfach das effektivere Team und das war eindeutig der TSV. Trotzdem hat der RSV nie aufgegeben und Teamgeist, auch nach den Rückschlägen, gezeigt. So soll es weiter gehen, mit Spaß und Teamgeist, das Ergebnis ist nur Nebensache…. auch in der nächsten Saison… Gell Jungs???

Zumal man in den letzten 7 Minuten ohne Fabi Arning auskommen musste, welcher sich zu allem Übel eine schwere Verletzung zugezogen hatte. Fabi, wir wünsche dir alles Jute.

Aufstellung: Sievert, Betke, Dümpe (Özen 80.), Dan the Man (Arning 66.), Reese, Rausch, C. Philipps, Lübbeck, Gelhaus, Hoffmann

Tore: 0:1, 1:1 Arning 78., 1:2 85.

Altliga mit 4:2 Erfolg über DoVo

Nachdem das Team der Hilker Mannen in der vergangenen Woche die Blomberger Altliga mit 2:0 nach Huase geschickt hatte ging es am gestriegen Freitag gegen DoVo.

Hilker vertraute in der Abwehr auf eine alt bekannte Vraiante in der Zentrale, mit Schulz und Betke wurde die alte Kreisliga A Inneverteidigung aufgestellt. Die Aussenbahnen beackerten Götzel und Seidler. Das Mittelfeld besetzten Hilker und Hill in der Zentralen und auf den Aussenbahnen sorgten Pettenpohl und Ullrich für Flankenläufe. Das Sturmdou bildeten Köller und Sensu.

Der RSV zeigt von Beginn an, welche Mannschaft den Ton angiebt machte mächtig Druck auf den gegner. Folgerichtig fiel das 1:0 durch Andre Köller, der sich in gewohnter Art durchtankte, nachdem Sensu Ihn in Szene gesetzt hatte. Stefann Hill sorgte mit seinem Kopfballtreffer für das 2:0. In der Folgezeit spielte der RSV eine um die andere Chance heraus, konnte diese allerdings nicht nutzen. Köller, Ullrich und Sensu verfehlten das Ziel nur knapp. DoVo kam nur bedingt zum Spiel und wurde größtenteils an der Mittellinie schon gestoppt, ansonsten war die Defensive zur Stelle.  Die Dominanz war dann so groß, dass der RSV noch vor der Halbzeit, durch A. Köller, auf 3:0 erhöhen konnte, wieder war es Sensu der für Köller auflegte.

Nach der Halbzeit brachte Hilker für Schulz Danlowski und für Pettenpohl Kopecki. Durch diese Umstellung musste sich die Mannschaft erst einmal finden. DoVo hatte seinerseits neben U. Pape noch einen Stürmer aus der aktuelle A-Liga Mannschaft gebracht und diese beiden bestimmten in der ersten viertel Stunde der zweiten Halbzeit das Spiel. Der RSV hatte hier mächtig Probleme und D. Hilker stellte mehrfach die Defensive um. In der Offensive wurden die Bälle zu leichtfertig vergeben und so kam DoVo innerhalb kürzester Zeit auf 2:3 heran. Danach stellte Trainerfuchs Hilker nochmals um und stellte den eingewechselten Rosemeier gegen U. Pape…. diese Umstellung zeigte Wirkung und der RSV kam zurück ins Spiel. Hilker selbst rückte in die Abwehr. Weitere gute Chancen wurden heraus gespielt, doch die finale Konsequenz fehlte, bis zur 90 Minute… doch dann wollte Ersan auch nochmal ran und dieser nutzte die letzte Gelegenheit zum verdienten 4:2 aus Barntruper Sicht.

Aufstellung: Möller, Götzel (55. Rosemeier), Hilker, Betke, Runtastic, Hill, Schulz (46. Danlowski), Ullrich, Pettenpohl (46. Kopecki), Köller, Sensu

Auch ein dreckiger Sieg bringt 3 Punkte

Nach dem hart umkäpften 6:5 im Hinspiel war der RSV gewarnt. LaSi ist ein Team, was immer kämpft und keinen Ball verschenkt. Genauso wie der RSV am Wochenende aufgetreten war, sollte auch diesmal wieder rangegangen werden.

Das Spiel der ersten Halbzeit ist eigentlich einfach erklärt, es war so trocken und staubig wie der Platz. Es kam von beiden Mannschaften nicht viel und so spielten sich die meisten Szenen im Mittelfeld ab. Die Teams egalsierten sich, was die Fehler in der Offensive anging und so gibt es kaum nennenswerte Szenen. Für die Barntruper Schlachtenbummler eine harte Kost. Was man beiden Mannschaften nicht nachsagen konnte, dass nicht gekämpft wurde. Beide Teams ließen sich keinen Meter Platz. Die beste Szenen für den RSV hatten C. Philipps und M. Dümpe.

Trotz des Unentschiedens war Coach Motzkun mit der Disziplin seiner Elf zufrieden. Es fehlt im Mittelfeld teilweise die Laufbereitschaft und das Auge für die Mitspieler, darauf sollte einfach mehr geachtet werden.

Für Özen kam Lübeck auf der linken Aussenbahn und der RSV hatte in der Anfangsphase der zweiten Hälfte eine optische Überlegenheit und konnte LaSi in die eigene Hälfte zurückdrängen. Leider waren es immer wieder Fehler in der eigenen Vorwärtsbewegung, die die sich bietenden Chancen vereitelten. Trotzdem kamen Hoffmann, S. Betke und C. Philipps zu Abschlüssen, welche das Tor allerdings verfehlten. Mit zunehmender Spielzeit merkte man den Akteuren des RSV das schwere Spiel vom Sonntag an und die Beine wurden schwerer und schwerer. S. Danlowski kam in Folge dessen, um im Sturmzentrum nochmals für Wirbel zu sorgen. Dieser hatte kurz nach seiner Einwechslung gleich eine gute Aktion, doch das Zuspiel wurde leider zu lang für den kleinen Flitzer. In der Schlussviertelstunde drängte dann LaSi mehr auf das Tor des RSV, doch die Jungs gaben nicht auf und kämpften um den Punkt. Zählbare Aktionen blieben aus und zu allem Übel platzte Fabian Arning nach einem Sprint eine Krampfader im Oberschenkel, was den Bewegungsablauf erheblich störte. Da keine Auswechselspieler mehr zur Verfügung standen, musste er auf die Zähne beissen und die letzten 10 Minuten weiter Spielen. Mit dem buchstäblich letzten Befreiungsschlag auf C. Philipps legte dieser den Ball per „Fallrückzieherbogenlampe“ nochmals in den Strafraum, wo der Gästetorwart den Ball unglücklich in die Höhe faustete. Danlowski schaltete am schnellsten, dieser Köpfte den Ball aufs lange Eck, wo kein geringerer als Magic Arning bereit stand und die Kugel versenkte… Ein Tor in de letzten Minute. Die Barntruper Spieler waren so kaputt, dass ein euphorischer Jubel ausblieb… Nach dem Abpfiff lag sich das Team erschöpft in den Armen. Keiner konnte wirklich glauben, dass man gewonnen hatte.

Fazit:

Endlich einmal hat sich die kämpferische Leistung für die Motzkun Mannen bezahlt gemacht. Einfach nicht aufgeben lautet die Devise und mit etwas Glück gelingt dir dann eben so ein Ding. Über das gesamte Spiel wäre wohl ein Unentschieden gerecht gewesen, aber wie oft wäre auch für den RSV schon ein Sieg gerecht gewesen….

Eins steht fest, das Mannschaftsgefüge, der Kampfgeist und der Siegeswille passt. Gute Nacht – Respekt FC Bayern

Aufstellung: Sievert, Schnüll, Dümpe, Schmidt, Dan the Man, Rausch, Betke, Hoffmann (Danlowski 70.), Özen (Lübeck 46.), C. Philipps, Arning

Renaissance des RSVII – Der Teamgeist ist zurück….

Nach der harten und berechtigten Kritik aus der Hinserie präsentiert sich der RSV II in der Rückserie von einer ganz anderen Seite. Waren Teamgeist und Wille in der Hinserie zu vermisen, so ist dieser aktuell auf höchstem Niveau. Man hat sich einfach zu sehr hinter den Namen Hoffmann, Altrogge und Spielern aus der Ersten versteckt, aufgrund der Personalnot kann sich aktuell niemand mehr verstecken. Jetzt heißt es kämpfen und Spaß haben an der Seite von Danlowski, Dauer und Schnüll. So war es auch wieder an diesem Wochenende. War man am Samstag noch zu neunt, so konnten bis Sonntag alle halbwegs gesunden mobilisiert werden. Termine wurden verschoben, so dass gegen den Topfavoriten Almena letztendlich mit B. Sievert als Feldspieler und N. Peeters 13 Mann an Bord waren. Alle 13 hochmotiviert Almena so gut es geht zu ärgern und dabei Spaß zu haben.

In der ersten Halbzeit musste sich das Team um das neu formiert Mittelfeld Özen, Rausch und Betke erst finden und so kam Almena schnell zu Möglichkeiten, welche allerdings von M. Felde vereitelt werden konnten. Nach ca. 15 Minuten hatten Rausch und Betke die Defensive dann im Griff und die Chancen von Almena wurde weniger, ohne dass Allerdings der Druck nachließ. Immer wieder waren es die Abwehrrecken um Schnüll, Dümpe, Dan the Man und Lukas Schmidt, die die Almenaer Offensive wie eine Wand abprallen ließ. Nach ca. 35 Minuten dann der erste schnelle Angriff es RSV, vorgetragen über den bienenfließigen Rausch und Dauer. Leider verpasste letzterer den Ball in die Mitte zu flanken, dann wäre es ganz gefährlich geworden. Diese Chance war wie ein Weckruf, danach bekam der RSV das Geschehen besser in den Griff. In der 43 Minute dann fast der Paukenschlag P. Dauer konnte die Kugel frei stehend vorm Heimtorwart nicht versenken, was für eine Chance.

R. Motzkun war zur Halbzeit sehr zufrieden, wie diszipliniert die Mannschaft aufgetreten war. R. v. Einem hatte sich zudem gemeldet, um in den letzten 25 Minuten noch auszuhelfen. Das nennt man Einsatz und genau das ist es, was wir jetzt brauchen, Zusammenhalt.

Almena ging sofort nach Wiederanpfiff voll in die Offensive und mit Glück konnte ein Tor verhindert werden. Leider konnte der RSV diesem Druck nur bis zur 65 Minute stand halten, durch einen individullen Fehler konnte der TUS das 1:0 erzielen. Nach dieser Führung war die Moral leicht geknickt, so dass man beim 2:0 in der 67. Minute noch mit dem 1:0 beschäftigt war. Die kurze Phase der Verwirrung dauerte allerdings nicht lange an und jeder kniete sich wieder richtig rein. Mit Rafael kam dann nochmals frischer Wind in die offensive, was Almena veranlasste einen weiteren Abwehrspieler zu bringen. Der Respekt war während des Spieles enorm gewachsen, vor allem der Einsatz und Wille von jedem einzelnen Spieler. B. Sievert hätte noch beinahe auf 1:2 verkürzt, leider legte sich dieser den Ball zu weit vor. Almena beschränkte sich zum Ende auf Ergebnis halten und der RSV versuchte nochmals alles, was die Kräfte zuließen.

Fazit:

Trotz Niederlage hat sich gestern wieder jeder als Sieger gefühlt. Es mach einfach Spaß mit der Truppe aufzulaufen, da jeder für jeden kämpft und alles gibt. Vor allem M. Rausch muss hier genannt werden, der zu einem der wichtigsten Spieler der vergangenen Wochen geworden ist.

Die Niederlage gegen Almena geht in Ordnung, da die Feldüberlegenheit über 90 Minuten einfach nicht weg diskutiert werden kann. Am Ende waren die Spieler von Almena froh, dass die 90 Minuten vorbei waren.

Aufstellung: Felde, Dümpe (Peeters 85.), Dan the Man, Schmidt, Schnüll, Dauer (Sievert 70.), Arning (von Einem 68.), Betke, Rausch, Özen, Danlowski

Nur Motzkun kommt das Zittern…….

Nach dem hervorragendem Spiel vom vergangenen Wochenende war es wichtig, mit gleicher Konzentration gegen Branke anzutreten. Nicht ganz leicht wie sich jeder vorstellen kann, denn nach Euphorie kommt oft der Leichtsinn.

Daher ermahnte Motzkun sein Team, Brake nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Man konnte endlich wieder auf einen gefüllteren Kader zurückgreifen, C. Philipps war wieder dabei und F. Arning und F. Seidel meldeten sich nach Krankheit zurück. Im Gegensatz zum erfolgreichen Sonntagsspiel mussten P. Kluge und S. Özen aus der Startelf weichen.

Die Anfagsminuten waren eher geprägt von gegenseitigem Abstasten. Die Aktionen spielten sich vor allem im Mittelfeld ab, wobei Köller und Gelhaus dieses von Beginn an gut im Griff hatten. Trotzdem merkte man einen gewissen Schlendrian an. Einfach Bälle wurden zum Gegner gespielt und im Zweikampf fehlte die Konsequenz. Erst nach 15 Minuten bekam der RSV das Spiel besser in den Griff und hatte eine gute Möglichkeit durch M. Altrogge. Von Brake wenig bis nichts mehr zu sehen in dieser Phase. Nach einer Balleroberung in der Defensive ging es dann ganz schnell von Betke zu Lübeck und dann zu A. Köller. Dieser drehte sich kurz und hatte an der Mittellinie den Blick für den startenden C. Philipps und brachte diesen, mit einer perfekt getimten Flanke an den 16er, in Szene. Dieser bedankte sich für die tolle Leistung mit seiner ersten Chance mit dem 1:0. Durchatmen an der Aussenlinie, das lang ersehten 1:0. Dieser Treffer sollte nun mehr Ruhe ins Spiel bringen, doch das Gegenteil trat ein. Der RSV kurzzeitig von der Rolle, Diskussionen mit den Fans und dem Schiedsrichter, welcher mehr und mehr Fehlentscheidungen traf. Doch trotz einer Druckphase des Gegners, wurde es für die RSV Defensive nicht aufregender, denn diese hatte mal wieder alles im Griff. Danach bekam der RSV das Spiel wieder in den Griff und kam durch Köller, Lübeck, Altrogge und Gelhaus zu guen Möglichkeiten. Es waren dann C. Philipps und Gelhaus, die M. Dümpe den Weg zum 2:0 bereiteten. Eine beruhigende Führung zur Hlabzeit.

Trotz der Führung ermahnte Coach Motzkun, mit zitternder Stimme, nicht locker zu lassen, denn wir wissen ja, wie schnell sich eine Führung drehen kann. Mit diesem Bewusstsein und dem absoluten Siegeswillen ging es in Halbzeit zwei.

Diese begann perfekt für die roten Teufel, mit Ansage am Anstoßpunkt spielte Köller den langen Ball auf F. Arning und dieser versenkte die Kugel eiskalt in den Maschen, was hatte Köller heute nur getrunken…. Mit dieser verdienten Führung im Rücken schaltete der RSV gleich mehrere Gänge zurück, ohne allerdings das Offensivspiel ganz einzustellen. Trotzdem gelang in der Folgezeit wenig und Brake kam nochmals besser ins Spiel. Es bot sich  aber weiterhin kein Durchkommen durch die RSV Defensive. Nur ein einziges mal wurde es für Sievert gefährlich, doch der Braker Stürmer verzog freistehend. Dies blieb die einzigste gefährlich Chance für den TUS im kompletten Spiel. Diese Chance und die lautstarken Ermahnungen von der Seitenlinie waren wie ein Weckruf, denn der RSV bemühte sich nun wieder mehr darum, das Spiel zu kontrollieren. Vor allem Köller und Gelhaus kämpften im Mittelfeld um jeden Zentimeter und mussten dafür einiges einstecken. Brake war nun kämpferisch, konditionell und auch vom Teamgeist am Ende. Jeder Ball der hinten herausgespielt wurde, kam postwendend von der RSV Offensive zurück. Es war eine Frage der zeit, wann Altrogge, Philipps, Özen oder Kluge das Ding versenken. Die Flanken von A. Köller schienen allerdings auf das gesamte Team abzufärben und so war es diesmal Dan the Man, der einen ähnlichen Pass von der Mittellinie in den 16er brachte und C. Philipps nur noch einschieben brauchte. Das überfällige 4:0 und wie stark vorbereitet von Dan, der sich mittelerweile zur echten Größe ins Team gespielt hat. Nach einem Eckball von Özen konnte sich dann auch H. Gehaus in die Torschützeliste eintragen, mit einem getimten Kopfball traf er zum Endstand von 5:0.

Fazit:

Wieder einmal eine klasse Teamleistung, wenn man einmal von den Phasen absieht, wo man den Gegner zu viel Raum zum Spielen gelassen hat. Die Mannschaft hat sich gefunden und funktioniert in sich als Einheit. Jeder kann sich im Spiel auf den anderen verlassen, keiner lässt sich hängen und sofern dieses bemerkt wird, wird der Einzelne vom Team wieder aufgebaut und nach vorne gepuscht. Das Mittelfeld um Köller, Gelhaus und Lübeck hat sich gefunden, Köller der Zuspieler, Gelhaus fängt jeden Ball ab und Lübeck der Verteiler.

Und nur so viel, dass erste Finale bis zum Sommer ist gewonnen…..:-)

Aufstellung:

Sievert, Betke, Schmidt, Jazz, Dümpe (Seidel 75.), Köller, Gelhaus, Lübeck (Özen 66.), C. Philipps, Arning (Kluge 75.), Altrogge

Tore: C. Philipps 20./80., Dümpe 40., Arning 46., Gelhaus 82.

 

Großen Team- und Mannschaftsgeist bewiesen

Unter der Woche wurde im Training, zumindest am Dienstag gut gearbeitet. Mit 12 Spielern konnte sich die Einheit sehr gut sehen lassen, was man vom Freitag nicht ganz behaupten konnte. Trotzdem waren die Verantwortlichen am Samstagmorgen noch frohen Mutes. Doch wie schon so oft ging dann das großes Bangen los, ob man überhaupt 11 fitte Spieler aufbieten kann. Man kam dann kurz vor Tore Schluss auf 12, mehr oder weniger einsatzfähige Männer. Hinzu kam noch A. Schnüll von der Dritten, dem wir an dieser Stelle nochmals einen großen Dank aussprechen wollen. Alex du bist immer zur Stelle wenn mal Not am Mann ist.

Nach dem gewonnenen Spiel der Vorwoche gg. SSW ging es nun gegen eine ganz andere Hausnummer der Liga. UK unter den ersten 4 der Liga mit drei Siegen in Folge im Nacken. Trotzdem machte S. Betke schon im Vorfeld darauf aufmerksam, dass die Heimauftritte des Teams von Trainer M. Krügel eher dürftig waren. Gewarnt werden musste vor Stürmerstar Jobst, der vor dieser Partie bereits 17 Treffer erzielt hatte.

Tief drinnen stehen, die Null halten und dann auf die eigene Konterstärke setzen lautete die Devise vor dem Spiel.

Genau dieses wurde, trotz dezimierten und teilweise angeschlagenen Kaders, klasse umgesetzt. Vor allem die Offensive um Altrogge, Kluge und Lübeck setzte dem Gegner von Beginn an zu. M. Altrogge, der zu alter Stärke zurückgefunden hat, setzte gleich den Rückkehrer Kluge toll in Szene, doch dieser blieb in der Defensive hängen. Ein erstes Warnsignal an das Heimteam. Der RSV verteidigte in der Folgezeit mit großem Herz und den beiden 6ern Gelhaus und Köller gelang es fast jeden Angriff schon im Keim zu ersticken. Im Spiel nach vorne immer wieder Altrogge und Lübeck. Nach einem Pass von Dan the man auf Altrogge steckte dieser den Ball gekonnt durch die Abwehr hindurch auf Gelhaus und dieser versenkte die Kugel in altgewohnter Manier zum 0:1. Ein perfekter Start für den RSV, der nun den Gegner kontrollierte. Von UK war in der Folgezeit nur wenig zu sehen, bis auf einen Schuss durch Jobst, welchen Sievert brillant parieren konnte, kam fast nichts. Der RSV machte sich durch teilweise unnötige Fouls das Leben selber schwer, wobei allerdings keiner der Freistöße gefährlich wurde. Es war einfach nicht der Tag von UK und der RSV zeigte seinerseits keine Schwächen. So hätte man vor der Halbzeit noch mindestens 1 Tor höher führen können, doch Kluge verpasste die Chance ein zweites Mal. Auf der anderen Seite hatten die Mannen des RSV Glück, dass Ronschke den perfekt getimten Ball total am Tor vorbei zog. Wieder einmal war die rechte Abwehrseite um Özen und Dümpe durchbrochen worden.

In der Halbzeit wurden die wenigen Schwachpunkte von Coach Motzkun kurz angesprochen, ansonsten war dieser allerdings voll des Lobes über die gezeigte Leistung.

Trotz Problemen bei Köller und Dümpe ging es unverändert in Halbzeit 2. Der RSV erwartete nun den Ansturm von UK, doch dieser blieb aus. Der RSV konnte weiter sein Spiel runterspulen. Leider war es eine Einzelaktion durch Jobst, die UK zurück ins Spiel brachte. Dieser tankte sich in der Mitte durch, wurde nur zaghaft angegangen und zu allem Überfluss wurde sein Schuss noch abgefälscht. Ein bitteres 1:1, was einen schnell mal von der Rolle bringt. Doch wer nun eine Zitterpartie für den RSV erwartet hatte, der täuschte. Es weiter wurde munter nach vorne gespielt und auch nach den Auswechselungen von Köller und Özen blieb die Defensive dicht. Immer wieder waren es Angriffe über Kluge, Gelhaus, Altrogge und Lübeck, die bei UK für Angst und Schrecken sorgten. Durch diese Nadelstiche und eine tolle Kampf und Laufbereitschaft im Mittelfeld gelang UK in der Folgezeit nur noch wenig. Dann der große Auftritt des RSV, nach einer Balleroberung von Kluge ging es blitzschnell über Lübeck und dieser bediente mustergültig Gelhaus am langen Pfosten, 1:2 für den RSV, der nackte Wahnsinn! Aber es waren immerhin noch mehr als 20 Minuten zu spielen und schon zu oft hat der RSV in dieser Saison sicher geglaubte Punkte in den letzten Minuten verschenkt. Coach Motzkun trieb sein Team immer wieder zur Wachsamkeit und zum Kampf in der eigenen Hälfte an. Nachdem bei UK dann Jobst das Feld verließ spürte man einen Ruck in beiden Teams, negativ für UK, positiv für den RSV. Die letzten 15 Minuten waren erbitterter Kampf auf beiden Seiten, wobei gesagt werden muss, dass beide Teams äußerst fair zur Sache gingen. Eine Schrecksekunde hatte der RSV noch zu überstehen, als Alex Schnüll im Strafraum mit seinem Gegner zu Boden ging. Doch vollkommen zu Recht entschied der Schiedsrichter auf Abstoß. Die Minuten tickerten runter und der RSV hätte, bei konsequenter Ausnutzung durch Lübeck, Altrogge und Kluge noch einen draufsetzen können. Doch der große Kampf zollte seinen Tribut. Nach dem Abpfiff dann kollektives Niedersinken, alle waren vollkommen platt und brauchten kurz Zeit zum Luftholen, ehe der RSV Schlachtenruf durchs Kalletal und Weserbergland schallte.

Fazit:

Man frag sich wirklich, wo eigentlich das Problem der letzten Wochen lag. Nach dieser Leistung hat der RSV wieder Anschluss an die obere Tabellenregion. Endlich einmal einen knappen Sieg nach Hause gefahren.

Über das ganze Spiel gesehen ist der RSV als verdienter Sieger vom Platz gegangen. Mehr Engagement, mehr Einsatz und der absolute Wille waren der Grundstein für diesen Sieg. Die Mannschaft war eine geschlossene Einheit und zeigte einfachen und effektiven Fußball. Alle angeschlagenen Spieler holen das Letzte und noch mehr aus sich heraus. So muss es weitergehen neben dem Platz, beim Training und am nächsten Sonntag.

Jungs:                                                                                         ICH BIN STOLZ AUF EUCH

Aufstellung: Sievert, Dümpe, Schmidt, Jazz, Betke, Köller (Danlowski 55.), Gelhaus, Özmen (Schnüll 67.), Kluge, Lübeck, Altrogge

Tore 0:1 Gelhaus 14., 1:1 Jobst 53., 1:2 Gelhaus 67.


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