Nach 10 Minuten war die Messe gelesen……

TUS Hohenshausen – RSVII

Wer an diesem Spieltag zu spät zum Spiel kam, der hatte schon die ersten 3 Tore verpasst. Unglaublich aber wahr, denn die Chancenauswertung in den ersten 10 Minuten lag bei glatten 100%!

Aber zurück zum Anfang. R. Motzkun hatte noch vor dem Spiel sein Team optimal eingestellt. Auch wenn es gegen den Letzten der Tabelle geht, so darf man auch dieses Team nicht unterschätzen sondern muss mit gleicher Leidenschaft und gleichem Kampf wie gegen die oberen Teams zu Werke gehen. Das Team begriff diese Ansprach und setzte sie bestens um. Nach einer tollen Kombination über Dubbert und Dümpe konnte Sajoscha „Air“ Danlowski gleich die erste Möglichkeit zum  0:1.  Nur 2 Minuten später erhöhte Hanke nach einer Dubbert Ecke zum 0:2. D. Phillips war es, der wiederum 3 Minuten später gleich seine erste Chance zum 0:3 setzen konnte. Was für ein Auftakt. In der folgezeit verwaltete der RSV das Ergebnis, bei den heißen Temperaturen wurden gleich mehrere Gänge zurück geschaltet, ohne das Hohenhausen gefährlich werden konnte. Nach einem Mustergültigen Konter stockte D. Phillips das Ergebnis noch auf 0:4 auf. Kaum zu glaube aber wahr, Hohenhausen hätte sich auch nicht beschweren können, wenn es mit 0:7 in die Halbzeit gegangen wäre, trotzdem ein gutes und konzentriertes Spiel vom RSV.

In der zweiten Hälfte brauchte der RSV wieder seine 5 Minuten, bis wieder alle wach waren und Hohenhausen kam einmal gefährlicher vors Tor. Danach rollte die RSV Lawine wieder an. Nach einem Zuspiel von Danlowski konnte Dubbert die Kugel zum 5:0 mit der Hacke versenken, nach 2 Vorlagen durfte er nun selbst mal ran. Von Hohenhause weiterhin nur wenig bis nichts zu sehen und so konnte sich auch die Abwehr mehr und mehr in die Offensive einschalten. Nach einem Zuspiel von Peeters konnte D. Phillips mit einem Klasse Drehschuss seinen dritten Treffer markieren und bei Hohenhausen gingen nun die Nerven durch. Nach einer Schiedsrichterbeleidung wurde der Kapitän vom Platz gestellt. Mehr Platz für den RSV und es konnte weitere Chancen erspielt werden. S. Danlowski wurde von diAndrea gottesgleich bedient und konnte zum 0:7 einnetzen. Hohenhausen reklamierte hier lauthals Abseits und beschwerte sich dermaßen beim Schiedsrichter, so dass dieser abermals gezwungen war einen Spieler von Hohenhausen vorzeitig zum Duschen zu schicken. Mit viel Raum und Platz erspielte sich der RSV weitere Chancen, doch diese blieben durch Betke, Seidel und Dubbert ungenutzt. Nach einer tollen Kombination zwischen Betke und Schnüll setzte dieser den Schlusspunkt und hämmerte das Leder aus 20 Metern unter die Latte. Wow, 8:0 und man hätte durchaus auch zweistellig gewinnen können.

Fazit:

Zugegebener Maßen war der Gegner mehr als überfordert mit dem RSV. Alle Spieler haben bis zum Schluss Biss gezeigt und weiter nach vorne gespielt. Eine deutliche Steigerung der Chancenauswertung war heute der Schlüssel zum Erfolg. Dies beweist einmal wieder, ist erst der Knoten geplatzt, kommt der Rest von ganz alleine. Der 1:0 Erfolg über Westdorf war immens wichtig für das Selbstvertrauen und die Moral der Truppe.

Am kommenden Wochenende hat der RSV spielfrei, am Samstag findet sich die komplette Truppe allerdings zu einer Sondertrainingseinheit bei Kapitän Betke zusammen. Ab 9.00 Uhr heißt es dann Krafttraining, zwar ohne Medizin Bälle, dafür mit 8 to Steinen, Phosphatschläuchen und Kaltschale……

Aufstellung:

Sievert, Betke, Peeters, Schmidt, Dubbert, Hundertmark(Seidel 46.), Dümpe (Schnüll 65.), Phillips C. (diAndrea 72.), Phillips D., S. Danlowski

Tore: 0:1 Danlowski 3., 0:2 Hanke 5., 0:3 D. Phillips 7., 0:4 D. Phillips 36., 0:5 Dubbert 59., 0:6 D. Phillips, 0:7 Danlowski, 78., 0:8 Schnüll 82.

Es fehlt einfach das Glück……

RSVII – TUS Lüdenhausen

Wie schon sooft in den vergangenen Wochen kann man sich nur wiederholen. Man macht gute Spiele und leider verliert man. Daher ist es schwierig neue Worte für die Berichte zu finden….

Gegen Lüdenhausen war ganz klar, dass man mit voller Konzentration und Einsatz zu Werke gehen musste, um gg. den Zweiten der Liga bestehen zu können. Die Offensive wurde diesmal durch E. Sensu verstärkt und auch im Abwehrverband wurde rotiert. Das Spiel begann verhalten und es konnte keine Mannschaft klare Vorteile für sich verbuchen. Mit zunehmenden Spielverlauf kam der RSV allerdings besser ins Spiel und hätte durch Sensu und D. Phillips in Führung gehen können, doch Leider konnte die Kugel nicht versenkt werden. Gleich 2x blieb zudem der fällige Pfiff zum Strafstoss aus, nachdem der Ball im 16ern klar mit der Hand gespielt wurde.  Lüdenhausen kam während der gesamten ersten Hälfte lediglich einmal gefährlich vors Tor. Die Taktik war nicht spielen, sondern die Dinger lang nach vorne zu hauen uns gucken was kommt.

In der Halbzeit wurde ganz klar gemacht, dass wir weiter mit gleichem Elan und Kampfeswille spielen müssen.

Leider hielt dieses wieder nur 3 Minuten, denn dann konnte Lüdenhausen zum 0:1 einnetzen. Weder die Abwehr noch Schlussmann Sievert machten in dieser Situation eine gute Figur. Der RSV zeigte sich von diesem Rückstand keineswegs beeindruckt und setzte den TUS nun mächtig unter Druck. Leider konnten auch diesmal die Chancen nicht gemacht werden. Nach einer tollen Kombination hatte Betke Pech im Abschluss, wieder hatte ein Gegner in letzter Sekunde das Bein ausgestreckt. Die darauf folgende Ecke allerdings konnte Kai Hanke zum verdiente 1:1 nutzen. Der RSV machte weiter Druck und hätte durch Reese (Lattentreffer) führen können. Doch es kam wie es kommen musste, nach einer Ecke und einem Stellungsfehler machte der TUS aus dem Nichts heraus das 1:2. Durch einen Stellungsfehler von Betke wurde das Ergebnis noch auf 1:3 erhöht, was allerdings in dieser Höhe in keinster Weise auf das Spiel Rückschlüsse ziehen ließ. Mit einem 3:1 für den RSV hätte sich der TUS auch nicht beschweren können.

Fazit:

Betrübte Mienen auf Seiten des RSV. Gut gespielt und wieder verloren, man kann einfach nicht mehr dazu sagen….Die ersten 5 Teams sind effektiver und auch ein Stück abgeklärter als wir und daran müssen wir gemeinsam arbeiten.

Aufstellung:

Sivert, Betke, Peeters (Dubbert 46.), Schmidt, Dümpe (Seidel 75.), Reese (Danlowski 72.), Hundertmark, Hanke, Sensu, Phillips, Phillips D.

Gleich 2 Debütanten gg. Lürdissen – Offensive einfach zu uneffektiv

Lürdissen – RSVII 2:1

Auch gg. Lürdissen gab es für den RSV wenig auswahl an Spielern. Gleich 7 zur Zweiten zählenden Spieler waren nicht eisatzbereit. Mit Carsten Kormeyer konnte ein altes neues Gesicht für die Defensive gewonnen werden. Vielen Dank nochmals, dass du uns in der derzeit schwierigen Phase spontan unterstützt hast. Dieses würde man sich auch von anderen Spielern wünschen.

Der VFL begann Druckvoll die ersten 10 Minuten der ersten Halbzeit. In der einen oder anderen Situation konnte die neu formierte Abwehr zwar unter Druck gesetzt werden, doch danach funktionierten die alt bekannten Abläufe zwischen Cormeyer und Betke wieder wie in alten Zeiten. Danach gestaltete der RSV das Spiel offener und kam immer besser in die Partie. Es konnte wieder einmal einige gute Chancen erspielt werden. Man kann sich an dieser Stelle nur wiederholen, die sich bietenden guten Chancen werden leichtfertig und zu unkonzentriert vergeben. Trotzdem spielte zum Ende der Halbzeit nur ein Team und das war der RSV. Nach einem Zuspiel von Betke auf Schnüll setzte dieser eine Mustergültige Flanke an, welche N. Weber zum verdienten 0:1 nutzen konnte. Endlich einmal!!!

Trainer Motzkun hatte an der ersten Halbzeit wenig auszusetzen. Gut gespielt und gut gekämpft, so sollte es weiter gehen.

Die Halbzeit begann mit einem Fehlpass direkt nach dem Anstoss, welcher fast zu einem Tor geführt hätte. Von da an waren zwar alle wieder wach und dennoch kam wieder Lürdissen besser in die Halbzeit. doch diesmal wieder gleiches Bild. Nach zehn Minuten war der RSV wieder da. Leider verletzte sich N. Weber in der 55. Minute, so dass dieser durch P. Dauer ersetzt werden musste. Eben dieser war es, der nach nur 30 sekunde die große Chance zum 0:2 auf dem Fuß hatte…. Es blieb allerdings beim 0:1. Nach einem Lürdisser Eckball wurde ein schneller Konter gefahren und D. Phillips war es, der nun an der Reihe gewesen wäre das Ergebnis aufzustocken, doch weiter blieb es beim 0:1… Ein Abschlag von Lürdissen ging dann im Gegenzug direkt durch das Mittelfeld und gelangte unglicklich zum Gegner. Dieser musste die Kugel nur noch freistehend an Sivert vorbei schieben. Da war es wieder, alle ungenutzten Chancen rächen sich irgentwann. Und es sollte noch schlimmer kommen. Denn nur 5 minuten nach dem Ausgleich konnte der VFL mit 2:1 in Führung gehen. In dieser Phase war der RSV einfach zu passiv und stand zu weit von den Gegnern entfertn. Danach rappelte man sich wieder auf und konnte den VFL weiter unter Druck setzen… Doch ohne die Chancen zu verwerten bringt das einfach nichts. Höhepunkt in den letzten 10 Minuten, Coach Motzkun musste sich für den verletzten C. Phillips einwechseln. Der RSV kämpften weiter bis zur letzten Minute doch es blieb beim endstand von 2:1…. Bitter.

Fazit:

Gut gespielt, gut gekämpft und doch verloren…. Es ist einfach schade. So viel Pech kann man einfach nicht haben. Wir möchten uns nochmals bei C. Kormeyer bedanken. Er hat gespielt, als ob ernie weg gewesen wären. Röddel is back!

Aus der derzeitigen Situation muss sich das Team selbst rausholen. Jeder muss jetzt Charakter zeigen und in dieser schwierigen Situation zeigt sich der Teamgeist. Ohne diesen geht es nicht. Wir müssen uns auf alte Stärken besinnen und weiter das Beste geben.

Aufstellung: Sievert, Kormeyer, Betke, Dubbert, Peeters, Hanke, Weber (55. Dauer), C. Phillips (80. Motzkun), Schnüll, Danlowski, D. Phillips

Mit Personalsorgen ins Osterwochenende

Der RSV II trifft am heutigen Samstag auf den VFL Lürdissen. Anstoss ist um 13.00 Uhr in Lürdissen. Die Vorzeichen stehen, was die Personalsituation angeht, allerdings nicht so gut. Mit Schmidt und Dümpe fallen gleich 2 Defensivkräfte aus.  Hier muss sich Trainerfuchs Motzkun wieder etwas neues einfallen lassen. Hierfür wurden schon am gestriegen Karfreitag die Weichen gestellt… Ein neues altes Gesicht wird erstmals für den RSV II auflaufen. Es muss heite einfach wieder 3-fach gepunktet werden, alles andere zählt nicht.

Am Montag geht es dann zum bisherigen Ligaprimus Donop-Voßheide. Auch hier bleibt die Personlasituation gleich. Trotzdem brennt das Team darauf die Liga nochmals spannend zu machen, auch wenn man selbst nicht mehr eingreifen kann. Anstoss ist um 15.00 Uhr in Donop.

Schon am Freitag den 29.04. empfängt der RSV II den TUS Lüdenhausen im heimischen Waldstadion. Anstoss 19.00 Uhr.

Sievert gibt Debüt als Stürmer!

TUS Almena – RSV Barntrup

Derzeit steht die Zweite im Niemandsland der Tabelle. Es geht weder nach oben, noch wirklich nach unten. Somit ist die Motivation diejenige, dass man so viel wie möglich Punkte bis zum Saisonende holt, um mit viel Selbstvertrauen in die neue Saison zu starten. Leider, wie sooft in den vergangenen Wochen, musste das Team wieder komplett umgestellt werden. Mit Reese, Köller, Seidel und Rausch fehlten gleich 4 wichtige Akteure, die es zu ersetzen galt.

Die erste Halbzeit gestaltete sich eher ausgeglichen. Beiden Teams konnte man anmerken, dass die Situation eine Ähnliche ist. Trotzdem wurden mit zunehmender Spielzeit einige Chancen erspielt, welche allerdings nicht genutzt werden konnten. Die Beste Möglichkeit für den RSV wurde durch Weber eröffnet und konnte von D. Phillips, freistehend, aus 8 m nicht genutzt werden. Wenn es einmal gelänge diese Dinger zu verwerten, dann könnte man endlich einmal befreit aufspielen, so blieb es bis zur Pause beim 0:0.

Trainer Motzkun hatte noch davor gewarnt, dass man sofort wieder hell wach sein müsse und das der TUS nach der Halbzeit nochmals kommen wird… leider wurden die Wort nicht erhört und so konnte der TUS mit dem ersten Angriff in der zweiten Hälfte den Siegtreffer zum 1:0 erzielen. Danach verflachte die Partie noch weiter und es kam kaum noch zu nennenswerten Aktionen auf beiden Seiten. Zu allem Unglück verletzte sich M. Dümpe so schwer, dass dieser nicht weiterspielen konnte. Mitte der zweiten Hälfte gab dann B. Sievert sein Debüt als Feldspieler und konnte den einen oder anderen überraschenden Akzent setzen. Damit hatte wohl auch die Gegenspieler nicht gerechnet, schnell, wendig und Ballsicher agierte er im Sturmzentrum und hätte man ihn das eine oder andere mal nicht übersehen, so wäre ein Tor drin gewesen. Mit ihm kam auf jeden Fall nochmals frischer Wind in die Offensive, denn S. Danlowski hatte sich 70 Minuten voll reingehauen und musste diesem aufopferungsvollen Spiel Tribut zollen. Die Beste Möglichkeit hatte Kai-Philipp Hanke mit dem Schlusspfiff, sein Schuss aus 20 Metern rutschte dem Keeper durch die Hosenträger, allerdings nicht über die Linie. Schade, denn der Treffer wäre die Krönung seiner tollen Leistung an diesem Tag gewesen.

Fazit:

Der RSV verfügt derzeit einfach nicht über das nötige Glück. Viele Situationen wären garantiert anders verlaufen, hätte man die unzähligen Chancen verwertet. So bleibt es bei einer Rückserie, von der man sich viel mehr erwartet hätte.

Trotzdem muss an dieser Stelle auch gesagt werden, dass man wöchentlich auf andere Formationen zurückgreifen muss und die Spieler ihr Bestes geben. Es fehlt dem Kader einfach an gewisser Homogenität, denn wir können derzeit keinen Spieler der Stammformation 1:1 ersetzen. Dies sollte auch für die weitere Zukunftsplanung deutlich angesprochen und bedacht werden.

Aufstellung: Weber, Betke, Dümpe (60. Schnüll), Peeters, Schmidt, Hanke, Dubbert, Phillips C., Weber, Danlowski (70. Sievert), D. Phillips

Unglaublich aber Wahr, DANLOWSKI trifft wieder und kann letzendlich doch nicht Jubeln

RSV Barntrup II – UK 1:2

Zu diesem Spiel brauchte Trainer Motzkun nicht viel zu sagen. Das Hinspielergebnis von 1:7 hatte sich bei allen Spielern fest eingebrannt. Hinzu kamen noch viele Dinge aus dem Hinspiel, die Motivation genug waren, um zu brennen. Bei bestem Fußballwetter musste der RSV auf M. Reese verzichten, welcher bei der Ersten einspringen musste.

Die erste Halbtzeit begann auf beiden Seiten verhalten. Die Abwehrreihen ließen nur wenige Chancen zu und das Mittelfeld egalisierte sich. Erst nach 15 Minuten des Abtastens kam der RSV besser ins Spiel. Nach einer tollen Kombination über Köller hatte D.Phillips die Chance das 1:0 zu markierten, leider ging dessen Schuss knapp vorbei. Weitere Chancen durch Phillips C., Köller und N. Weber konnten in der Folgezeit erspielt werden, leider waren diese nicht zwingend genug. Ab der 30 Minute kam auch UK besser ins Spiel und konnte eine Großchance durch Jobs erspielen. Der RSV fiel in der Endphase der ersten Halbzeit eher durch Härte und Foul als durch Spielkombinationen auf. Somit sah ein Spieler nach dem anderen die gelbe Karte…Nach einem dummen Foul auf 20 m Höhe konnte UK den Freistoss nutzen um zu 0:1 einzunetzen. Viel zu weit Stand man hier vom köpfenden Akteur entfernt, so dass dieser nur noch hinhalten musste und den Ball ins lange Eck verlängern konnte. Trotz des Gegentreffers passte die Einstellung der Spieler.

Nach der Halbzeit benötigte der RSV ca. 5 Minuten um wieder ins Spiel zu kommen und mit der Einwechselung von S. Danlowski und einer Umstellung im Mittelfeld konnte der RSV den Gegner mehr und mehr unter Druck setzen. Erwähnenswert war die Kombination über Köller und Phillips C., welche allerdings nicht genutzt werden konnte. Der RSV ließ auch in der Zweiten Hälfte dem Gegner keine Luft zum Atmen und stand gut am Mann. Nach einem Eckball passierte dann das UNGLAUBLICHE, Ausgleichstreffer durch S. Danlowski! Unglaublich deshalb weil dieser erstmals wieder, seit der Ära Haase, ein Tor in einem Pflichtspiel erzielen konnte. Wir hoffen der Knoten ist nun geplatzt, Sasch. Nach dem Ausgleich drängte der RSV weiter aufs gegnerische Tor, UK konnte sich nur noch mit weiten Bällen wehren. Leider war es genau ein solcher weiter Ball, der zur erneuten Führung für UK führte. Libero Seidel traf den heranspringenden Ball nicht und der durchlaufende Stürmer hatte keine Mühe den Ball im Tor zu versenken. Bitter für den RSV, aber so ist das nun mal, ein Fehler in der Defensive wird zu 90% bestraft. Trotz des Gegentreffers war der RSV weiter bemüht, den Ausgleich zu erzielen, leider ohne Erfolg. Unrühmlicher Höhepunkt in der Schlussphase war die gelb-rote Karte für M. Dümpe, der dem Schiedsrichter im Vorbeilaufen, nochmals seine Meinung meinte geigen zu müssen. In dieser Situation war dieser einmal konsequent, was man vom restlichen Spielverlauf nicht sagen konnte. Schon Mitte der 2ten Hälfte hätte ein UK Akteur vom Platz fliegen müssen, nachdem dieser N. Weber aus vollem Lauf von den Beinen geholt hatte. Aber es nützt nichts, jeder muss mit diesen Entscheidungen klar kommen und diese letztendlich auch akzeptieren. Bis auf V. Weber und A. Köller  hatten allerdings alle RSV Akteure die gelbe Karte gesehen.

Fazit:

Ein kampfbetontes Spiel wird im Endeffekt nicht belohnt. Trotz guter Chancen war UK an diesem Tag einfach das effektivere Team, ob nun verdient sei einmal dahingestellt. Trotzdem darf das Team den Kopf nun nicht in den Sand stecken und muss weiter hart arbeiten, um die Saison positiv zu Ende bringen zu können. Voraussichtlich ab dem kommenden Wochenende wird dem RSV eine weitere Alternative, sowohl in der Defensive, als auch in der Offensive zur Verfügung stehen. Mehr dazu im Vorbericht zum Wochenende.

Aufstellung: V. Weber, Betke, Schmidt, Dümpe, Peeters, Seidel, Schnüll (S. Danlowski 50.), Phillips C., A. Köller, Phillips D.,N. Weber

Tore: 0:1 (38.), 1:1 Danlowski (64.), 1:2 (78.)

Bes. Vorkommnisse: gelb – rot Dümpe (81.)

1 gute Halbzeit reicht nicht aus, schade RSVII

TSV Kirchheide – RSV Barntrup II: 3-0

Die Vorzeichen zum Spiel standen denkbar schlacht. Gleich auf 6 Akteure musste der RSV an diesem wichtigen Spieltag ersetzen. Selbst R. Motzkun musste sich das Trikot überstreifen und wäre beinahe noch zum Einsatz bekommen. So wusste jeder Spieler, was nur gelten Konnte, über Kampf musste das Spiel angegangen werden. Aufgrund der dünnen Personladecke wurde da System der 4er Kette wieder auf das System mit Libero umgestellt. Dieses erwies sich zumindest in  der ersten Halbzeit als gute Lösung. Von Beginn an ließ die Abwehr um Betke, Schmidt und Dümpe keine Chance zu. Die Gegner wurden sofort bei der Ballannahme bekämpft und gestört. Beide Teams egalisierten sich in der ersten Halbzeit, so dass auf beiden Seiten lediglich 2 Chancen zustande gekommen sind. Man muss nochmals erwähnen, dass alle Spieler eine tolle kämpferische Leistung abgeliefert haben.

Nach der Halbzeit erhöhte sich der Druck von Kirchheide und bedingt durch die kräftezährende erste Halbzeit ging einigen Akteuren die mentale und physische frische verloren. Alle Tore waren auf jeden Fall vermeidbar, da diese, wie schon so oft aus individuellen Fehlern entstanden sind. Es kamen, bedingt durch die Verletzungen, nur noch wenige Chanen zu stande, welche allerdings durchaus zu Toren hätten führen können. Leider ist Fortuna derzeit nicht auf Seiten des RSVII. Neben V. Weber konnte auf F. Seidel ab Mitte der zweiten Halbzeit nicht mehr mit voller Kraft das Team unterstützen. D. diAndrea ersetzte V. Weber und F. Seidel tauschte die Zentrale Position mit S. Danlowski, da lediglich noch Trainer Motzkun zur Verfügung stand.

Fazit:

Ein denkbar schlechtes Wochenende für die Zwote. Wir können uns nun nur selbst wieder in Spur bringen. Am nächsten Wochenende kommt es auf heimischen Platz zum Knaller gg. UK. Hierzu sollte es keine Motivationsprobleme geben, wenn sich jeder an die Schmach vom Hinspiel zurück erinnert.

Aufstellung:

Sievert, Betke, Schmidt, Dümpe, Peeters, Seidel, Dubbert, Phillips C., V. Weber (diAndrea 55.), Phillips D., S. Danlowski

Tore: Fehlanzeige

KO mit dem Schlusspfiff…..

Der RSV hatte sich in diesem Spiel vorgenommen. Sollte doch Endlich einmal wieder die Punkte aus Entenhausen entführt werden.

Das Spiel begann ganz nach dem Geschmack von Trainerfuchs Motzkun. Der Kampf wurde von Beginn an angenommen und die Räume eng gemacht. So wurde LaSi mit den eigenen Mitteln in Schach gehalten. Der RSV zeigte den angereisten Fans den einen oder anderen schönen Spielzug. Leider konnten die herausgespielten Chancen leider nicht genutzt werden. So waren es Dümpe, C. Philipps und D. Philipps, die beste Chancen nicht verwerten konnten. LaSi fiel in der ersten Halbzeit vor allem durch Fehlpässe und überhartes Spiel auf. Folgerichtig wurde noch vor der Halbzeit ein Akteur  zum vorzeitigen Duschen geschickt. Wirkliche Chancen ließ die Abwehr um Schmidt eher selten zu.

In der Zweiten Hälfte sollte weiter mit gleichem Elan zur Sache gegangen werden. Der RSV setzte dies vor allem in der ersten viertel Stunde von Halbzeit 2 super um. Leider wurden allerdings, wie auch in Halbzeit 1, beste Chancen vergeben. Erst ein Schuß aus der zweiten Reihe durch Dubbert brachte die Erlösung und leitete leider auch eine Wende im Spiel ein. Der RSV hörte nach der Führung auf zu spielen. Viele Fehler im Spielaufbau machten den Gegner stark und brachten die Abwehr zum Wanken. Der Todesstoß dann in der 93 Minute, denn mit dem Schlußpfiff erzielte LaSi den ausgleich. Vorausgegangen war ein katastrophaler Fehler im Mittelfeld, denn statt das Leder einfach in die Wolke zu hauen, wurde der Ball verdaddelt und zu allem Überfluss hatte einige Spieler die 3 Punkte schon geistlich auf dem Habenkonto….

Fazit:

So heißt es nun, wieder einmal 2 Punkte liegen gelassen. Es hilft nicht, dieses Ergebnis schön zu reden. Es sind immer wieder die individuellen Fehler, die das Team um den verdienten Lohn bringen. Dabei müssen sich nicht nur die Abwehrspieler, sondern auch die Offensive an die Nase packen, denn auch die Chancenauswertung muss einfach besser werden, wenn man sich zu den Top-Teams der Liga zählen will. Leider klaffen Anspruch und Wirklichkeit derzeit weit auseinander. Es muss einfach mehr kommen!!!

So kann man von nun an befreit aufspielen, denn nach Oben geht es wohl vorerst nicht mehr. Nun heisst es Arschbacken zusammen kneifen, Kopf hoch und am Sonntag einen direkten Konkurrenten weghauen.

Tore: 0:1 Dubber (62.), 1:1 Fabio (90.+3)

Aufstellung: Sievert, Betke, Dubbert, Schmidt, Peters, Schlingmann, Seidel, Dümpe, Philipps (Schnüll75.), Köller, Philipps (Danlowski 82.)

Englisches Wochenende für die Zwote

Schon am heutigen Freitag muss der RSV an diesem Wochenende erstmals ran. Gegner im wichtigen Auswärtsspiel ist LaSi. In der vergangenheit war hier auf des Gegners Platze nur wenig für die Zwote zu holen. Der RSV geht allerdings mit breiter Brust aufs Feld, sschließlich will man sich weiter oben festsetzen.

Am Sonntag geht es dann im Knallerspiel um 15.00 Uhr gg. den TSV Kirchheide. Auch hier will der RSV unbedingt punkten. Vor allem auf Kunstrasen hat der RSV in der Vergangenheit tolle Spiele gezeigt.

Verzichten muss der RSV bis auf weiteres auf M. Rausch, der sich am vergangenen Wochenende eine schwere Aussenbandverlatzung zugezogen hat. Mario, auf diesem Wege nochmals alles Gute und werd schnell wieder gesund.

Ansonsten herrscht bei der Zwoten derzeit eine gute Stimmung. Das neue System wird fleißig trainiert und es macht Spaß dem Team beim Training zuzusehen. In den vergangenen Einheiten standen beim Training zw. 14 und 18 Spieler auf dem Platz, die wirklich auch beim Training alles geben. Dem Richard sei dank.

An dieser Stelle möchten wir von der Zweiten dem frisch gebackenen Vater Gelhaus und Nadine beste Glückwünsche zur Geburt Ihres Sohnes übersenden.

Dem Dümpe sei Dank…..

Dem Dümpe sei Dank…..

Kreisliga B

RSVII-TSV KirchheideII

Der RSVII hatte sich nach den Punktverlusten aus dem Bega Spiel viel vorgenommen. Es sollte auf jeden Fall ein 3er her. Von Beginn an nahm der RSV das Zepter in die Hand. Leider blieben die wirklich zwingenden Chancen aus. Immer wieder war es Köller, der die Mannschaft in dieser Phase antrieb. Nach einer tollen Kombination über Dubbert verpasste C. Philipps nur ganz knapp die Flanke und das 1:0. Nach einer Standartsituation schien alles schon geklärt, allerdings verpasste ein Spieler des TSV Kirchheide dem Ball einen solchen Drive, dass die Situation wieder gefährlich wurde. Von D. Philipps gelangte der Ball zu N. Weber, von diesem wiederum zu M. Dümpe und dieser zelebrierte den Ball ins Tor. Nach dem ersten Haken folgte der Zweite, der Ball wurden von links nach rechts gelegt und wieder zurück, so dass M. Dümpe sich selbst so schwindelig gespielt hatte und den Ball einfach nur noch los werden wollte. Im Fallen bugsierte er den Ball dann, gekonnt, ins rechte untere Eck. Der Torschütze zog es nach dieser Aktionvor, das Feld nicht wieder zu betreten.

Mit S. Danlowski und M. Reese sollten zwei frische Kräfte in Halbzeit 2 für noch mehr Zug zum Tor sorgen. Dies gelang in den ersten 20 Minuten auch sehr gut, wobei der eine oder andere RSV Akteur seine Mitspieler nicht gut in Szene zu setzten wusste. Der RSV hätte zu diesem Zeitpunkt schon viel höher in Führung liegen müssen, das Ergebnis war für den TSV eher schmeichelhaft. Im weiteren Spielverlauf verflachte die Partie zunehmend. Höhepunkte waren lediglich Rangeleien und die Leistung des Schiedrichters in dieser Phase. Eine Schrecksekunde ereignete sich mit dem Schlusspfiff, Torwart V. Weber verunglückte ein Abstoss direkt auf die Füße des Angreifers König, doch dieser blieb, wie auch im gesamten Spiel, blass in dieser Situation und vergab die Chance kläglich.

Fazit:Ein Spiel zu null tut immer gut. Was weiterhin voran getrieben werden muss ist das Spiel in Überzahl. Allzu oft fehlte der notwendige Überblick um die Mitspieler erfolgreich in Szene zu setzen. Trotzdem machen die ersten beiden Spiele Lust auf mehr. Die Ergebnisse der übrigen Teams haben gezeigt, dass der Drops noch nicht gelutscht ist.

P.S. Eine Aktion sollte hier allerdings nicht unerwähnt bleiben:

Beim Versuch sich anzukleiden verletzte Sich M. Reese so schwer, dass dieser durch seine Kameraden erstversorgt werden musste. Kurzzeitig wurde in Erwägung gezogen den RTW zu alamieren. Doch durch das beherzte Eingreifen von Dubbert und Betke konnte die Blutung, mittels eines schicken Turbans, gestoppt werden. Wir wünschen Maik und dem Brett gut Genesung, wobei es dem Brett wohl ans Holz gehen wird…..

Aufstellung:

V. Weber, N. Peters, Betke, Schmidt, Dubbert, F. Seidel, M. Dümpe (M. „The Turban“ Reese 45.), C. Philipps, A. Köller, N. Weber (di Andrea, 75), D. Philipps (S. Danlowski 45.)

Ein wichtiger Sieg für die Moral

Kreisliga B-Lemgo

Gruppe 1

Spieltag 16

SSWII – RSVII

Nach der Magerkost der letzten Wochen sollte endlich wieder ein ordentliches Spiel gezeigt werden. Nachdem Trainerfuchs Motzkun kurzfristig nicht zugegen war, übernahmen Reese und Betke die Trainerrolle. Die Mannschaft wurde, im Vergleich zur vergangenen Woche, wieder fast komplett verändert. Dies wurde zum einen durch die Ausfälle von Weber, D. Philipps und C. Philipps bedingt, zum anderen stieß Schlingmann wieder zu Kader hinzu. Insgesamt sollte gegen diesen Gegner mehr Druck in der Offensive ausgeübt werden und somit wurde auf der 6er Position lediglich mit Rausch agiert, während Reese und Schlingmann mehr in die Offensive einschalten sollten.

Das Spiel begann ganz nach den Vorstellungen vom RSV. Denn schon nach 12 Minuten konnte Hoffmann den Torwart der Hausherren überlupfen und zum 0:1 einnetzen. Dieses Tor sollte eigentlich ein wenig ruhe in das Spiel bringen, doch wie sooft wurden viele Bälle unnötig in der Vorwärtsbewegung verloren, so dass nur wenige Chancen bis zum Ende durchgespielt werden konnten. Der SSW warf sich mit Mann und Maus immer wieder in die Bälle und den Gegner. Der RSV dominierte zwar das Spiel, trotzdem waren die Aktionen noch nicht zwingend genug. Kämpferisch bot das Team eine klasse Leistung von Defensive bis zur Offensive. Das 0:1 wurde, auf tiefem matschigem Geläuf, bis zur Halbzeit verwaltet.

Auch in der zweiten Hälfte sollte mit gleichem Engagement zu Werke gegangen werden. Doch es sollte anders kommen, gleich der erste Eckball nach 1:30min konnte vom SSW genutzt werden. Defensivspezialist Weithauer traf den Ball aus 18m Volley und dieser kullerte mehr oder wenige durch Freund und Feind ins linke untere Eck. Ein Rückschlag, welcher allerdings nichts am Spielgeschehen änderte. Das Gefühl war einfach wieder da, dass man hier nicht verlieren wird und das Siegtor kommt. Der RSV drückte weiter auf das Tor, die Chancen konnten allerdings nicht genutzt werden. In der 65min dann die erlösenden Führung, nach einem Eckball schaltete Betke am schnellstens. Aus 14m halbrechter Position beförderte er den abgewehrten Ball volley unter die Latte. Ein Tor der Kategorie „einmalig in der Karriere“**. Nach der erneuten Führung drückte der RSV weiter, von SSW war kaum noch Gegenwehr zu spüren. Nach einem klasse vorgetragenen Angriff über Schnüll, Reese und Hoffmann konnte Kryker mit seinem 2ten Versuch in dieser Szene zum 1:3 Endstand einnetzen.

Fazit:

Es war kein hochklassiges Spiel, aber der Einsatz und die Moral passten und trotz aller Ausfälle hat der RSV zu alter Stärker zurück gefunden.  Darauf muss man am nächsten Sonntag aufbauen, wenn es auf heimischen Geläuf gg. Talle geht.

(**PS: Beim anschließenden Jubel hätte sich der Torschütze beinahe einen Kreuzbandriss zugezogen)

Tore:

0:1 Hoffmann(12.), 1:1 Weithauer(47.), 1:2 Betke(65.), 1:3 Kryker(84.)

Aufstellung:

Weber, Seidel, Betke, Schmidt, Rausch, Dubbert (46. Kryker), Dümpe (78. Schnüll), Reese, Schlingmann, Danlowski, Hoffmann

RSVII verliert Nachbarschaftduell

RSVII verliert Nachbarschaftduell

Kreisliga B-Lemgo

Gruppe 1

Spieltag 15

RSVII – TBV Alverdissen

In der ersten Halbzeit egalisierten sich beide Mannschaften. Der RSV hatte zwar mehr vom Spiel, dennoch konnten keine zwingenden Aktionen verbucht werden. In der Vorwärtsbewegung wurden einfach zu viele leichte Bälle vergeben. Vor allem in der Offensive hakte es gewaltig an diesem Sonntag. Im Mittelfeld harmonierten Reese und Hoffmann auf der 6er Position. Letzterer zeigte nach langer Verletzungsabstinenz eine tolle Leistung und brachte gute Ideen in das Spiel der Zwoten. Leider konnten diese noch nicht umgesetzt werden, Hoffi, das kommt noch.

In der Zweiten Halbzeit galt es weiterhin gegen zu halten und dann den Druck zu erhöhen. Leider blieb alles, was man sich vorgenommen hatte in der Kabine. Nach der Auswechslung von A. Hofmann brachen dann im Mittelfeld die Dämme. M. Reese versuchte noch das Gröbste abzuhalten. Man stand viel zu weit von den Männern und so rollten die Angriffe auf die Barntruper Defensive zu. Immer wieder geriet man in Unterzahl und bettelte förmlich um das Tor. Bezeichnend für die Entstehung des Gegentreffers war es, dass wieder ein sicherer Ball in der Vorwärtsbewegung verloren wurde, halbherzig hinterher gegangen wurde und die Abwehr  nicht schnell genug reagieren konnte. Nach dem Gegentreffer kam keine Trotzreaktion, sonder der gleiche Stiefel wurde weitergespielt. Ohne Mumm und Einsatz kann man gg. diesen Gegner nicht bestehen. Der zweite Gegentreffer fiel unglücklich durch einen Abstimmungsfehler zwischen Dubbert und Sievert. Irgednwie kam der Gegenspieler noch an den schon sicher geglaubten Ball heran und spitzelte Ihn ins lange Eck.

Fazit:

Es muss einfach wieder jeder für jeden spielen, kämpfen und laufen. Das Team entscheidet über Sieg oder Niederlage und nicht der Klasse der Einzelspieler. Ausserdem sollte man von jedem Spieler erwarten können, dass wenn er auf dem Platz steht, sein letztes Hemd gibt und  geil auf das Spiel ist. Alle die dies nicht können oder wollen sind fehl am Platz.

Sievert, Seidel, Betke, Schmidt, Reese, Hoffmann (60. D. Philipps), Rausch, Dubbert, Kryker, Weber (85. Danlowski), C. Philipps

zur Galerie

Am Ende war mehr drin…..

Kreisliga B – Lemgo Gruppe I

10. Spieltag

RSV – Tus Almena 1:1

Nach dem Schock vom letzten Wochenende stand mit dem TUS Almena ein weiterer hochkarätiger Gegner auf dem Platz. Es sollte mit vorsichtiger Offensive begonnen werden. Die Null sollte stehen, damit man wieder an Sicherheit gewinnen konnte. Eins blieb uns auch an diesem Heimspieltag treu, der Regen. Mittlerweile haben sich unsere Zuschauer an dieses Phänomen gewöhnt und kommen mit Schwimmwesten ausgerüstet ins Stadion…Wahrscheinlich werden wir dann im Winter bestes Wetter haben.

Die neu formierte Defensive mit Lucas Schmidt hatte nur in der Anfangsphase kurze Abstimmungsprobleme. Schmidt, der nach 2 Jahren Abstinenz erstmals wieder von Beginn an ein Pflichtspiel für den RSV bestritt überzeugte danach jeden Zuschauer. Ein ums andere Mal pflügte er die Asche um und brachte seine Gegner zur Verzweifelung. Hut ab.

Im Spielverlauf begann der RSV in den ersten 15 min. frecher und hätte wieder einmal in Führung gehen müssen. Leider konnten die Chancen nicht genutzt werden und das gesamte Spiel schlief ein. Man ließ sich das Spiel vom Gegner aufdrücken und sich „einlullern“. Viele Aktionen endeten auf beiden Seiten im Mittelfeld. Nur sporadisch konnten die Stürmer gut in Szene gesetzt werden. Bei, schon erwähnten widrigen Wetter- und Platzverhältnissen, eher Magerkost für die Fans.

Im zweiten Abschnitt begann der RSV wieder besser, jedoch ohne wirklich zwingende Aktionen. Chancen durch C. Philipps, Johnson und Kryker konnte nicht verwertet werden und so kam es wie es kommen musste. Ein Distanzschuss wurde von Betke so unglücklich abgelenkt, dass dieser für Keeper Sievert unhaltbar wurde. 0:1 und lange Gesichter beim RSV. Doch dieser erwachte nach dem Rückstand endlich aus der Lethargie und machte sein Spiel. Die Räume wurden Enge gemacht, das Spiel ohne Ball funktionierte und die Angriffe wurden konsequenter gefahren. Nach einer tollen Kombination zwischen Johnson und Reese, war es D. Philipps, der zum erlösenden 1:1 ausgleichen konnte. Doch nicht genug, kurz vor Schluss vergaben Philipps und in der 89. min. Johnson beste Möglichkeiten um das Spiel zu drehen. Schade, derzeit fehlt uns immer im entscheidenden Augenblick die nötige Konzentration.

Fazit:

Aus 4 Spielen gg. die vermeidlich Großen der Liga konnten 5 Punkte gesammelt werden. Wie dieses zu bewerten ist, kann derzeit schlecht gesagt werden. Am kommenden Sonntag gastiert der RSV beim Tabellenführer in Lüdenhausen, somit bleibt keine Verschnaufpause. Hier kommt es vor allem darauf an, dass mit Leidenschaft und höchster Konzentration ans Werk gegangen wird.

Tore: 0:1 Löwen 70., 1:1 D. Philipps 80.

Aufstellung: Sievert, Rausch, Betke, Schmidt, Reese, Kryker, Schnüll (S. Schlingmann 56.), C. Philipps, Weber (Siemens 67.), Johnson, D. Philipps


1 2 3 4 5 6