Fair Play beim Neujahrs-Cup

„Fairplay und Spaß am Fußballspielen stehen bei uns im Vordergrund“ lautete das Motto des diesjährigen Neujahrs-Cup. Dieses wurde bei zum Teil hitzigen Begegnungen fast immer eingehalten. Sogar „Michael“ aus dem Gästebuch meldete sich wie versprochen bei der Regie, so dass alle Unklarheiten beiseite geräumt werden konnten. Von den Mannschaften fiel lediglich TUS SW Löwensen aus der Rolle. Spieler und Betreuer beschimpften Schiedsrichter Hübner im Spiel gegen TUS Brake II (0:3) auf das Übelste. Dem Wunsch des Betreuers, beim Neujahrs-Cup im kommenden Jahr nicht mehr eingeladen zu werden, entsprechen wir daher gerne. Er hätte vielleicht eher mit seinen Spielern so hart ins Gericht gehen sollen.

Sportlich machten in der Vorrunde Bega/Humfeld II, RSV Barntrup II und SUS Pivitsheide II den besten Eindruck, die ihre Gruppenspiele mit jeweils 7 Punkten beendeten. Einige Mannschaften der Gruppen C und D hatten etwas zeitliche Probleme bei ihren Spielen. Hier lag wohl ein Fehler bei der Weitergabe der vorgezogenen Spielzeiten vor. Hierfür entschuldigen wir uns noch einmal. Der Betreuer des TUS Brake II meldete sich genau 8 Minuten vor Spielbeginn bei der Regie. Trotzdem konnte die Partie gegen SV Cappel fast pünktlich angepfiffen werden, ging aber mit 2:5 in die Hose. Auch A-Ligist Post SV Detmold hatte diese Probleme und kam in der Vorrunde nur auf 4 Punkte, die aber trotzdem für das Viertelfinale reichten.

Kurios war auch Gruppe B. Vor der letzten Begegnung führte RSV Barntrup III diese mit 4 Punkten an, verlor dann mit 1:4 gegen Union Entrup II und wurde am Ende noch punktgleich mit allen drei Kontrahenten Gruppenletzter. TUS Sonneborn II kam dadurch noch auf Platz 2 und „Anführer Dante“ musste seine Elektrolytaufnahme kurzfristig unterbrechen.

In den Viertelfinals gabes dann relativ eindeutige Ergebnisse, wobei es zwischen Entrup II und RSV Barntrup II zwar hart zur Sache ging, der RSV aber mit 3:1 die Oberhand behielt.

Endstation für den Gastgeber war dann das Halbfinale. Post Detmold hatte sich von Begegnung zu Begegnung gesteigert und war gegen die RSV-Reserve mit 2:0 siegreich. Im anderen Halbfinale gab es einen wahren Torrausch. Obwohl United Pyrmont zwischenzeitlich mit 2 Toren vorne lag, behielt Bega/Humfeld mit dem überragenden Torschützen Tim Bsufka (am Ende die Bestmarke von 6 Buden) mit 5:4 die Oberhand.

Siegerteam 2012 vom Post SV Detmold II

Auch im Finale musste sich die klassentiefer spielende SG den starken Postlern nur mit 0:1 beugen. Damit gab es hier das gleiche Finalergebnis wie am Tag zuvor beim Classic-Cup.

Besonders zu erwähnen sind natürlich die vielen Helfer, ohne die ein solches Turnierwochenende nicht durchzuführen wäre. Vielen Dank dafür! Auch der Bandenaufbau nach anderthalbstündiger Unterbrechung durch das Einlagespiel der „Jahn“ Baskets klappte hervorragend. Als dann ganz zum Ende Edelhelfer und Edelfan Günter verkündete, er würde just an diesem Tag seinen 68. Geburtstag feieren, war der Abend endgültig gerettet. Herzlichen Glückwunsch noch einmal, Günter!

Im kommenden Jahr wollen wir versuchen, mehr A-Ligisten an diesem Turnier teilnehmen zu lassen, um so das spielerische Niveau weiter anzuheben.

 

 

Bester Torschütze:
Tim Bsufka (6)
TuS Bega/Humpfeld

Bester Torhüter:
Paul Hirsch
Post SV Detmod

Classic Cup war ein voller Erfolg !

Classic Cup war ein voller Erfolg !

Bereits am vergangenen Samstag fand der heiß umkämpfte Classic-Cup 2012 statt. Die sechzehn eingeladenen Mannschaften sollten ansehnlichen Fußball versprechen, was auch zumindest in der Vorrunde zutraf.

In Gruppe A setzte sich erwartungsgemäß der RSV durch. Nach drei Spielen mit jeweils der maximalen Punteausbeute konnte Coach Guido Freitag zufrieden sein. Auf Platz zwei positionierte sich das Team von FCO Extertal, die das Viertelfinalticket erst im letzten Spiel gegen den machtlosen Blomberger SV lösen konnten. Ausschlaggebend war jedoch die deutliche Niederlage der Pivitsheider gegen den RSV. Vor der Partie FCO Extertal gegen Blomberger SV waren die Pivitsheider noch besser positioniert. Leider, aus pivitsheider Sicht, kassierte man gegen die Barntruper eine saftige 7:1 Niederlage, so dass bei Punktgleichheit von FCO und Pivitsheide das Torverhältnis entschied.  Angebl. habe der Trainer der Pivitsheider nach der herben Niederlage die Halle umgehend verlassen.

In Gruppe B setzte sich erwartungsgemäß der letztjährige LZ Cup Gewinner aus Jerxen-Orbke durch. Dennoch war es auch hier eine zittrige Angelegenheit, denn bereits das Auftaktspiel der Jerxer  gegen den TuS Sonneborn ging mit 1:2 in die Buchse. Letztendlich konnte sich TuS Sonneborn ebenfalls mit sechs Punkten in der Gruppe hinter den Jerxern positionieren, was bei einigen Sonneborner Akteuren den gesamten Wochenendplan durcheinander brachte. An diesem Tag „hatte der TuS soviel Punkte gesammelt, wie bei den letzten drei Teilnahmen nicht mehr“, berichtete ein Sonneborner Akteur. Schließlich musste/durfte auch Sonneborn ins Viertelfinale.

In Gruppe C konnte sich der zweite Landesligist aus Bad Salzuflen durchsetzten. Mit schlanken fünf Punkten und einem Torverhältnis von 7:3 Toren setzte man sich an die Tabellenspitze. Dahinter platzierte sich das Team aus Horn-Bad Meinberg, was an diesem Tag zwei Mannschaften auf die Beine stellte, und eben diese andere Combo nach Horn zur Veranstaltung des TSV Horn schickte.

In Gruppe D lösten, wie gewohnt, die Postler aus Detmold völlig ungefährdet das Ticket. Post schlug den weiteren Landesligisten aus Espelkamp mit 2:1 und sorgte früh für ein Ausrufezeichen. Preußen Espelkamp konnte sich ebenfalls aufgrund eines besseren Torverhältnisses noch qualifizieren. bei Punktgleichheit mit FC Augustdorf sorgte der eigene Sieg gegen TuS Leopoldshöhe mit 5:2 für ein besseres Torverhältnis.

Die Viertelfinalpaarungen wurden gelost. Im ersten Spiel musste sich der TuS Sonneborn gegen Preußen Espelkamp beweisen. Aufgrund einer gewissen Abschlussschwäche kassierte man jedoch eine Niederlage und durfte wieder, wie ursprünglich von einigen TuS Kickern geplant, nach Hause fahren.

Das zweite Viertelfinale wurde zwischen TuS Horn-Bad Meinberg und SC Bad Salzuflen entschieden. In einer guten Partie konnte sich TuS HBM mit 2:1 durchsetzen und der Fänger der Horner, zeigte wie schon in den übrigen Spielen  ein ums andere Mal sehr guten Paraden, was nicht ohne Folgen bleiben sollte.

Die dritte Partie ging an die Postler aus Detmold, die FCO Extertal klar mit 3:0 in die Kabine schickten. Im letzten Viertelfinale sollte der große RSV gegen Jerxen aufspielen. Die Neuauflage des letztjährigen Lz-Cup Finals war geprägt von Sicherheitsfußball und strategischer Disziplin. Keiner wollte dem Anderen eine Chance zum Tor ermöglichen, keiner setzte alles auf eine Karte. Infolgedessen musste die Partie, wie auch im o.g. Finale, vom Punkt entschieden werden. Diesmal hatten wir die Nase vorn und konnten Jerxen mit 4:3 nach Neunmeterschießen bezwingen. Eine kleine Revanche war also geglückt.

In den Halbfinalen kam es zur Paarung Preußen Espelkamp gegen Horn-Bad Meinberg, was mit 0:2 an die Mannen aus Horn ging. Das zweite Halbfinale gewann der letztjährige Classic-Cup Gewinner aus Post Detmold mit 3:1 gegen den RSV. Leider konnte der RSV erneut keinen Cup Sieg vor eigenem Publikum feiern, was der Stimmung der extra angereisten 1000 Schlachtenbummler keinen Abbruch tat. Irgendwie ist es schon geil, wie die Jungs nach vorne gepeitscht werden. Ich hoffe, dass es am kommenden Wochenende nicht weniger sein wird.

Das Spiel um Platz drei wird wie immer vom Punkt entschieden. Leider hatten auch diesmal die Jungs aus Barntrup das Nachsehen, so dass der Kontrahent aus der Landesliga, Preußen Espelkamp, die besseren Schützen hatte und seine lange Anfahrt durch einen dritten Platz zumindest etwas wieder ausgleichen konnte. Der Endstand vom Punkt lautete 4:3 für die „Espelcamper“.

 

der Classic-Cup Sieger 2012 kommt aus Horn-Bab Meinberg

Im letzten Spiel des langen Fußballtages konnte Toni Knöfel unmittelbar vor Ende der Partie nochmals einnetzen und die Partie sowie die Gedanken des Schiedsgerichts ad acta legen.  Durch den Treffer etwa 20 Sekunden vor Schluss beendete Horn alle Siegesgedanken der Postler und Toni Knöfel konnte sich mit einem Treffer mehr, als seine zwei Mitkonkurrenten, u.a. Bene Hagemann,  an die Spitze der Torjägerstatistik setzen.

Bester Torwart Marcel Zimmer vom Siegerteam. Es gratuliert Steffen Lesemann rechts vom Ihm

Aufgrund des souverän geführten Turniers geht der Titel in diesem Jahr verdient an die Mannen aus Horn-Bad Meinberg, die neben der Torschützenkanone für Toni Knöfel (sechs Treffer) auch noch den Preis für den besten Torhüter einsammeln. Marcel Zimmer, der Schlussmann der Hornschen, ließ an diesem Samstag nichts anbrennen und sorgte mit diversen Paraden ein ums andere Mal für Aufsehen bei den Zuschauern. Meines Wissens ist es noch nie vorgekommen, dass ein Team alle drei Preise kassiert. Dazu nochmals herzlichen Glückwunsch.

Insgesamt war der Classic-Cup aus Barntruper Sicht wieder eine gelungene Veranstaltung. Wir möchten uns bei allen Helfern vor und hinter den Theken bedanken. Ein besonderer Dank gilt natürlich den Schiedsrichtern, die es sicher nicht immer einfach hatten, aber dennoch ausnahmlos gute Leistungen boten. Wir hoffen, dass auch ihr im kommenden Jahr wieder mit dabei sein werdet.

Letztendlich bleibt nur den Sponsoren eines solchen Turniers zu danken. Ohne eure Unterstützung, sei es an Preisen, Getränken oder anderer Hilfe wären derartige Veranstaltungen nicht möglich.

Den teilnehmenden Mannschaften wünsche ich alles Gute für die anstehenden Rückrunden. Wir wünschen Erfolg, viel Glück und hoffen, dass ihr eure gesteckten Ziele erreichen werdet. Vielen Dank für eure Teilnahme.

Bilder des Turniers sind in der nebenstehenden Galerie zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bester Torschütze:
Toni Knöfel (6)
TUS Horn Bad Meinberg
Bester Torwart:
Marcel Zimmer
TUS Horn Bad Meinberg

Herforder SV siegt beim „All around Indoor Cup“

Der Bundesligist Herforder SV hat den „All around Indoor Cup“ souverän im Finale gegen die Pink Devils gewonnen.

Sieben Minuten hielten die RSV-Girls das Spiel offen und konnten keinen Gegentreffer kassieren. Und fast hätte es auch noch eine Sensation gegeben…Stephi Poole lief seitlich alleine auf das gegnerische Tor und schoss den Ball leider nur ans Lattenkreuz. Das wäre die Führung für den RSV gewesen….aber der Bundesligist aus Herford war unbeeindruckt und drängte weiter auf das erste Tor. Sechs Minute vor Ende fiel dann auch das 1:0 für die spielerisch und technisch überragenden Herforderinnen. Nun fehlte den Pink Devils die Kraft und weitere Tore fielen, sodass es am Ende 5:0 stand.

Ganz tolle Leistung des RSV!!! (Das Finale wurde nun wirklich nicht eingeplant )

 

Aber nun erstmal zur Vorrunde:

In der Gruppe 1 standen sich die Mannschaften von Herford, Hameln, All-Star-Team, RSV I und SC Lemgo/West gegenüber.

Mit 29:0 Toren setzt sich der Bundesligist mehr als souverän durch.  Zweiter wurden die Pink-Devils, die bis auf das 1:1 gegen den Landesligisten Hameln und das 0:4 gegen Herford beide anderen Spiele verdient gewann.

In der Gruppe zwei trafen die Teams aus Hastenbeck, Donop/Voßheide, Holzhausen/Sylbach, VFL Lieme und RSV II aufeinander.

Die erste Überraschung hätte es schon fast zu Beginn gegeben…die Zweite Mannschaft der RSV-Girls verloren nur knapp und sehr unglücklich gegen den Oberligisten Hastenbeck 1:2. Diese allerdings mussten sich wohl erst an die Halle gewöhnen, gewannen sie doch danach auch alle anderen Spiele in ihrer Gruppe. Zweiter wurde Donop/Voßheide, die sich ebenfalls sehr stark präsentierten.

So stand also das Halbfinale fest:

Herforder SV – Donop/Voßheide

RSV I – SV Hastenbeck

 

Donop/Voßheide wusste natürlich um die sehr torgefährlichen Spielerinnen der Herforder und hatte bis drei Minuten vor Ende sehr gut verteidigt. Doch dann hielten sie den Druck nicht mehr stand und der Bundesligist erzielte das erlösende 1:0. Weitere zwei Tore folgten zum 3:0 Endstand.

Mit viel Respekt trafen die Pink-Devils auf den Oberligisten aus Hastenbeck. Doch von Angst keine Spur…

Die RSV-Girls spielten tollen Fußball und zeigten, dass sie zurecht im Halbfinale stehen. So gingen sie auch nicht unverdient mit 1:0 in Führung. Eine Minute vor Schluss dann der Ausgleich durch den Oberligisten.

So ging es ins 9m schießen…

Hastenbeck verschoss zwei, die Pink-Devils knallten alle rein…..

FINALE…OHOOOOO, FINALE…OOOOOHHHHHHH!!!

So (oder so ähnlich) klang es auf den sehr gut besuchten Zuschauerrängen, die Stimmung war nicht zu überbieten!!!

 

Hier das Ergebnis der Platzierungsspiele:

10. SC Lemgo/West

9. RSV II

8. Eintracht Hameln

7. VFL Lieme

6. All-Star-Team

5. Holzhausen/Sylbach

Beim Spiel um Platz 3 standen sich die Teams aus Hastenbeck und Donop/Voßheide gegenüber. In der Vorrunde gab es das Duell bereits und endete 2:1 für die Hastenbecker. Nun stand es am Ende der Spielzeit 1:1 und so musste ebenfalls ein 9m schießen entscheiden. Hier behielt erneut Hastenbeck die Nase vorn und sicherte sich so den dritten Platz.

Am Ende ein sehr erfolgreiches und spannendes Turnier mit viele Toren und sehr ansehnlichen Fußball. Wir hoffen, dass wir den „All around Indoor Cup“ nächstes Jahr erneut austragen und es vielleicht sogar noch steigern können

Ein ganz besonderer Dank geht an die vielen Helfern, den Teams und den Zuschauern, die das Turnier zu einem absoluten Highlight machten!

 

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Es hat nicht sollen sein

Es hat nicht sollen sein

Am gestrigen Mittwoch Abend trat der RSV erstmals im Verbandspokal Westfalen an und bekam mit dem Hövelhofer SV einen Gegner aus der Westfalenliga vor die Nase gesetzt.
Alle Spieler, ob auf oder neben dem Platz, freuten sich auf dieses Ereignis, wäre doch im Falle eines Erfolges in der nächsten Runde Arminia Bielefeld der mögliche Gegner gewesen.
Vor einer fantastischen Kulisse im heimischen Waldstadion präsentierte sich der Gast auf Hövelhof spielbestimmend. Die Spieler des HSV ließen den Ball gepflegt laufen und brachten den Ball ein ums andere Mal gefährlich vor das Barntruper Tor. Der RSV hingegen konnte nach vorne kaum Akzente setzen, bestach aber durch eine bis dahin selten gesehene taktische Disziplin. So endete die erste Halbzeit dieses für alle Barntruper spannenden Spiels torlos.
Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich an diesem Bild nicht viel. Hövelhof spielte überlegen, kam aber kaum zu klaren Chancen. Nach einer Stunde dann der Schock für den RSV. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte machte sich Kapitän Haase auf den Weg in Richtung Gästetor und wurde hierbei rüde zu Fall gebracht. Die niederschmetternde Diagnose: Schlüsselbeinfraktur! El Capitano, auf diesem Weg noch einmal gute Besserung. Werd bald wieder fit.
Kurz vor Ende kam der RSV noch einmal ordentlich unter Druck. Hövelhof wollte das Spiel in der regulären Spielzeit beenden, fand aber wieder keine Lücke in der engmaschigen Verteidigung.
Nachdem auch die Verlängerung ohne Torerfolg für beide Mannschaften blieb, musste das Duell vom Punkt entschieden werden. Passend zum gesamten Spielverlauf gab es nach fünf Schützen immer noch keine Entscheidung. Erst beim siebten Anlauf wendete sich das Blatt zu Gunsten des HSV, die das ‚Ausschießen‘ schlussendlich mit 6:5 gewannen und folgerichtig in die nächste Runde einzogen.
Man muss der Mannschaft trotz alledem ein Kompliment machen. Die junge Truppe hat 120 Minuten gekämpft und gerackert und hat bewiesen, dass sie einem höherklassigen Gegner Paroli bieten kann. Am nächsten Sonntag beginnt dann der zweite Anlauf in der Landesliga. Im ersten Spiel tritt der RSV in Clarholz an und hofft, die gute Leistung von Mittwoch wiederholen zu können.

Bedanken möchte sich der RSV noch bei allen Zuschauern, die die Mannschaft über die gesamte Spielzeit hin perfekt unterstützten.

 

RSV holt das Double

RSV holt das Double

Der RSV Barntrup hat es geschafft und nach der Meisterschaft in der Bezirksliga auch noch den Sieg im Krombacher-Cup durch einen 5:2 gegen die Mannschaft aus Lipperreihe geholt.

Dabei sah es in der ersten Halbzeit nicht unbedingt danach aus. Der Gastgeber aus Lipperreihe legte los wie die Feuerwehr. In den ersten 25 Minuten hatte das Team von Trainer Fulland gefühlte 80 % Ballbesitz und führte nach einer schnell ausgeführten Ecke in der 16. Minute durch einen Treffer von Thomas Krause verdient mit 1:o. Unser Team fand bis dahin nicht statt. Der erste gut vorgetragene Angriff brachte dann aber den Ausgleich in der 29. Minute. Oli Sölter brachte eine Flanke von rechts in die Mitte des Strafraumes und Bene Hagegoal nickte mit dem Kopf oben links ein.

Doch die Freude über diesen Treffer hielt nicht lange an. Edu Kryker brachte 5 Minuten später einen Spieler von Lipperreihe im Strafraum zu Fall und erneut Thomas Krause ließ sich die Chance nicht entgehen und erzielte durch einen verwandelten Foulelfmeter die erneute Führung für sein Team. Erst jetzt wurde unsere Mannschaft etwas besser und verzeichnete noch einige Torchancen. Daniel Schlingmann in der 37., Nico Haase in der 38. und Simon Schlingmann in der 43. Minute hatten Möglichkeiten zum Ausgleich.

Nach einer Ansprache von Coach Freitag ging es dann aber deutlich besser in die zweite Halbzeit. Der Gastgeber aus Lipperreihe musste seinem hohen Tempo aus der ersten Halbzeit Tribut zollen, sodass ab der 55. Minute unser Team die Initiative übernahm.

Der Ausgleich zum 2:2 erzielte Steffen Lesemann in der 59. Minute, nachdem Alex Neide einen Freistoß von Nico Haase aus der eigenen Hälfte im Strafraum von Lipperreihe mit dem Kopf verlängerte. Nur 3 Minuten später dann die erste Führung für uns. Bene nimmte einen Pass von Schöni auf und zieht aus 18 Metern ins lange Eck. Nun lief der Ball gut in den eigenen Reihen und Lippereihe kam nicht mehr ins Spiel. Oli Sölter hämmerte in der 65. Minute den Ball aus 12 Metern an den kurzen Pfosten. Die Führung baute dann Manuel Altrogge in der 71. Minute auf 4:2 aus. Nach einem Freistoß von Haase aus der eigenen Hälfte, zog der „Schwatte“ mit seinem rechten Fuß aus 12 Metern den Ball in den linken Winkel. Nur zwei Minuten später dann die endgültige Entscheidung. Erneut Manuel Altrogge traf zum 5:2 nachdem er sich nach Hagemann Pass im Laufduell gegen seinen Gegenspieler durchgesetzt hatte und aus 14 Metern vollendete.

Danach war der Drops gelutscht. Lediglich zwei Szenen waren noch erwähnenswert. In der 77. Minute die einzige Torchance von Lipperreihe in der zweiten Halbzeit, die Henning Brinker aus 7 Meter aber verzieht und eine Minute später einen Lattenknaller von Bene Hagemann aus 22 Metern. Ansonsten dümpelte das Spiel nun so vor sich hin.

Nachdem die Mannschaft vom RSV sich spontan in den Gesang der TuS-Anhänger eingestimmt hat, war das Eis gebrochen

Nach 90 Minuten der Apfiff und der RSV Barntrup steht als Sieger des Krombacher-Cup 2011 fest. Gut gemacht Jungs und nun ab in die verdiente Sommerpause.

Aufstellung: M. Felde, E. Kryker, E. Esau. D. Meier, (Y. Scharlofsky, 24′), D. Schlingmann, (A. Neide, 46′), O. Sölter, N. Haase, S. Schlingmann, (S. Schönfelder, 46′), M. Altrogge, B. Hagemann, S. Lesemann

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MEISTER, LANDESLIGA wir kommen

MEISTER, LANDESLIGA wir kommen

Im Herzschlagfinale zwischen Nieheim und Barntrup setzt sich der RSV durch !

Kurz zur Konstellation vor diesem Spiel:

Nieheim und Barntrup sind Punktgleich, wobei der RSV ein um 3. Tore besseres Torverhältnis hat.

Zur Halbzeit lag der RSV mit 3:0 gegen Luerdissen in Führung, bei Nieheim gegen Oesterholz blieb es noch ruhig 0:0. Alle konnten gelassen in die zweite Hälfte gehen. Aber dann, alle 5 min ertönte das Handy, ein Beobachter in Nieheim meldet sich. Der RSV legt noch zwei Tore nach. Meistertrainer Guido Freitag feuerte seine Mannschaft an, weiter nach vorne zu spielen. Aber Gott oder besser den Oesterholzer sei es gedankt, der 7.te Anruf

Meister 2010/2011

meldet das Ende der Partie. Somit glückt dem RSV nach der Meisterschaft 2007/2008, erneut der Aufstieg in die Landesliga. Den ausführlichen Spielbericht wird sich sicherlich Pascal nicht nehmen lassen.

Barntrups Bürgermeister Herbert Dahle (leider verdeckt) und Kreisvorsitzender Heinz Osterhage(l.) gratulieren Kapitän Nico Haase

In der Halbzeitpause wurde Alexander Hermann verabschiedet, den es nach München gezogen hat. Dir in deinem weiterem Leben alles Gute.

Alexander Hermann (Bild Mitte) kam in der Landesliga Saison 2008/2009 von Blomberg zum RSV

Zu vermelden ist noch das der Torschützenkönig in dieser Saison Benne „Hagegol“ Hagemann (22 Treffer) auch in der nächsten Saison für den RSV spielen wird.

Torschützenkönig Benedikt Hagemann

Hier sind noch einige Bilder zum Spiel. Wer noch weiteres Video und Bildmaterial gemacht hat, möge sich mit mir in Verbindungen setzen und es in die Galerie hochladen.

Auffrischprämie 2011 der TargoBank, PREVIEWE

Der RSV nimmt dieses Jahr an der Aktion „Auffrischprämie 2011“ der TargoBank teil. Vom 15.06- 04.07. beginnt dann das Voiting bei dem IHR gefragt seit. Der Link hierzu wird noch bekannt gegeben .

Die Bewerbung besteht aus zwei Teilen:

1. Steckbrief des Vereins:

(an dem wird noch gearbeitet)

2. Das Nachstellen einer berühmten Fußballszene:

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Regisseur: Guido Freitag

Michael Felde als Rene Higuita

Manuel Altrogge als Roberto Carlos

Kamera/Schnitt: Stefan Hill

Diestelbruchs Rethmeier zieht es nach Barntrup

Der RSV kann heute seinen ersten Neuzugang für die kommende Serie bekanntgeben. Auch wenn es in den letzten Wochen bereits die Spatzen von den Dächern pfiffen, wurde auf Wunsch von Martin mit der Bekanntgabe bis jetzt gewartet.

Martin Rethmeier noch bei Diestelbruch in Aktion. Die Trikotfarben passen aber schon.

Martin Rethmeier noch bei Diestelbruch in Aktion. Die Trikotfarben passen aber schon.

Für die kommende Saison hat der Diestelbrucher Vollblutstürmer bereits zugesagt. Aufgrund einiger angeschlagener Akteure und dem Weggang von Alex Hermann ist die Offensive derzeit leicht gebeutelt, so dass Martin mit Sicherheit eine Verstärkung darstellen wird. Martin hat in seinen bisherigen 15 Spielen vier Tore für die Dörenwalder erzielt. Wir wünschen Martin und dem SV Diestelbruch zunächst viel Erfolg im herrschenden Abstiegskampf.

Der RSV hofft, dass das gute Verhältnis der beiden Vereine nicht unter dem Wechsel leidet.

Testspiel der Ersten gg. VfL Theesen endet 5:2

Am gestrigen Sonntag gastierte unser Team beim Landesligaprimus Theesen zu einem Testspiel. In den ersten Minuten wurde Coach Freitag Angst und Bange, denn Theesen spielte sich mehrere Chancen heraus. Nach und nach kam unser Team aber immer besser ins Spiel, so dass es zur Halbzeit mit nur 2:0 für Theesen in die Katakomben ging. Trotz einiger stark angeschlagener Spieler (Simon S. hatte Geburtstag) kam unser Team in Halbzeit Zwei auf drei zu zwei heran und spielte einen ansehnlichen Ball.

Letztendlich war Theesen aber dennoch das bessere Team, erzielte sich weitere Chancen und gewann verdient mit 5:2.

Am Dienstag dem 15.02.2011, 19.00 Uhr, kommt es möglicherweise erneut zu einem Testspiel der Ersten. Gegner könnte an diesem Tag die Mannschaft vom TSV Horn werden. Sofern das Spiel stattfindet, werden unsere Akteure nach Horn reisen. Es bleibt abzuwarten, entsprechende Nachberichte werden folgen.

Lippe Cup war nix. RSV Team nutzte Möglichkeiten nicht

Lippe Cup war nix. RSV Team nutzte Möglichkeiten nicht

Hoffnungsvoll ging es los, die Abfahrt nach Lemgo. Plötzlich schlug die Stimmung schlagartig um, denn einige der Akteure, die vergangene Nacht in D’dorf auf der Rolle waren, erteilten dem Coach in den Morgenstunden eine Absage. Kaum zu fassen, aber wahr. Schnell wurde eine geeignete Sanktion für die „Schwänzer“ festgelegt. Donnerstag, so wurde gemunkelt, soll es Frikadellen und eine Bier-Flat in der Halle geben. Wollen mal gucken, wer sich da nicht lumpen lässt.

Nun zum Spielerischen. RSV – Entrup lautete die erste Partie. Schon früh zeichnete sich ab, dass der RSV den Sieg wollte und spielte Entrup mit aller Macht an die Wand. „An die Wand“ ist allerdings hier ein passendes und gutes Stichwort, denn dort landeten auch zahlreiche Torschüsse der Truppe. Bezeichnend für unsere Torungefährlichkeit war eine Szene, die hier nur als Beispiel herausgestellt wird. Andre´, übrigens ein Düsseldorfer Nachtschwärmer, wurde gut freigespielt und hätte eigentlich ungehindert einschieben können. Leider versetzte ihn das Düsseldorfer Altbier aber in erstzunehmende Rückenlage, so dass der Ball beinahe unter das Hallendach flog. Wie gesagt, diese Szene sei nur beispielhaft erwähnt. Letztendlich könnte man noch die gesamte Mannschaft mit entsprecheden Beispielen hier aufzählen. Ich glaube Jeder hat am heutigen Tag unzählige Dinger versemmelt. Mit ein bißchen mehr Pech geraten wir auch noch beinahe in Rückstand. Glücklicherweise war unser Keeper zu diesem Zeitpunkt noch auf der Höhe. Letztendlich blieb es beim, für Entrup sehr glücklichen, 0:0.

Im zweiten Spiel, weiß ich auch nicht, was uns da geritten hat. Werl-Aspe ohnehin nur mit fünf Akteuren angereist glich nach zwei null Führung aus und versetzte und mit dem drei zwei Führungstreffer den Nackenschlag. Nicht zu fassen. Auch in diesem Spiel wurden zwei, drei Dinger vorne einfach nicht weggemacht, hinten wurde aber den Werl-Aspern bei zwei Treffern tüchtig unterstützt.

In den ersten beiden Spielen hätten wir uns locker in die Endrunde spielen können. Aber wie heißt es so schön? Genau, „Hättiche sind Habichte!“, also war auch das nix. Letztendlich kam es nun im letzten Spiel auch auf Nichts mehr an. Werl-Aspe hatte Entrup geschlagen und war mit Pivitsheide durch. Beide Teams konnten je sechs Punkte erwirtschaften. Barntrup brachte es sage und schreibe auf EINEN! Im letzten Spiel gegen den SuS aus dem Detmolder Vorort fing alles gut an. Eins null Führung, aber dann…. Es kam ein Typ auf’s Feld, der scheinbar Harz an den Füßen hatte. Keiner der Barntuper konnte ihn vom Ball trennen und er schob uns ein Ei ums andere ins Netz. Immerhin waren wir diesmal mit drei Treffern vorne deutlich erfolgreicher. Problem bei diesem kleinen Erfolg war jedoch, dass uns besagter Kicker alleine vier Hütten reinschob und ordentlich gezeigt hat, was es bedeutet, wenn der Ball am Fuß klebt. Ich schätze mal, dass einigen Akteuren unseres Teams immer noch ganz schwindelig ist. Letztendlich sind wir mit 5:3 in die Katakomben der Karla Raveh Schule geschickt worden.

Da die Akteure natürlich alles gegeben und nichts, aber auch garnichts, falsch gemacht  haben, haben wir als Schuldige die mitgereisten Zuschauer ausgemacht.

Ich habe fertig und freue mich auf Frikadellen mit Bierchen. ..Danke

Classic – Cup geht an Post SV Detmold. Post schlägt Theesen mit 2:1

Beim diesjährigen Classic – Cup traten 16 Mannschaften gegeneinander an. Wie auch in den vergangenen Jahren wurden die Mannschaften in vier Gruppen à vier Teams eingeteilt. Leider sagte einen Tag vor Turnierbeginn die Mannschaft des FC Nieheim ab.Trotz der Absage wurde den zahlreichen Zuschauern wieder sehr gute Hallenkost in der Barntruper Arena geboten. In Gruppe A konnten sich die SG Bega/Humfeld und FC Augustdorf durchsetzen. In Gruppe B setzte sich der Gastgeber vor Post SV Detmold durch. Gruppe C wurde beherrscht von der überragenden Mannschaft des VfL Theesen. Theesen gab sich keine Blöße und schoß in den drei Gruppenspielen 16:2 Tore und bot ansehnlichen Hallenfußball. Ferner kamen die Mannen von Holm Hänsgen, TuS Horn-Bad Meinberg, in die Zwischenrunde bzw. das Viertelfinale, da sie sich bei Punktgleichheit mit FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen und TuS Leopolsdöhe aufgrund eines besseren Torverhältnisses durchsetzten. In Gruppe D erreichten die Mannschaften von der SG Hörtsmar/Lieme sowie FCO Extertal den Lostopf des Viertelfinals. Aufgrund der bereits erwähnten Absage des FC Nieheim konnte keine entsprechende Ersatzmannschaft mehr organisiert werden, so dass unsere zweite Garde in die Bresche sprang. Wer jetzt jedoch annahm, dass sich dort „Kanonenfutter“ freiwillig wegschießen lässt wurde eines Besseren belehrt. Bereits im ersten Spiel konnte die Zweite dem diesjährigen LZ-Cup Gewinner aus Jerxen mit einem 2:2 einen Punkt abtrotzen. In dieser Gruppe herrschte Spannung bis zum Schluß. Im letzten Gruppenspiel entschied sich, wer als weiteres Team in den Viertelfinal-Lostopf kommt. Bei einem Sieg der Zwoten gegen FCO Extertal, wäre das Team von Richard Motzkuhn weitergekommen, bei einem Unentschieden in diesem Spiel wäre es die Mannschaft von Jerxen/Orbke gewesen. Leider ging das Spiel mit 2:1 an die Mannen von FCO Extertal, so dass FCO ins das Viertelfinale kam und die Zweite somit ausgeschieden war.

Bekanntermaßen wurde das Viertelfinale gelost; es kam zu folgenden Paarungen. Bega/Humfeld gegen FC Augustdorf, VfL Theesen gegen FCO Extertal, Post SV Detmold gegen TuS Horn-Bad Meinberg und RSV Barntrup gegen SG Hörstmar/Lieme.

Bereits die erste Partie des Viertelfinals musste durch eine Entscheidung vom Punkt beeendet werden, stand es doch nach regulärer Spielzeit 0:0. Im Schießen bewies die Mannschaft von der SG Bega/Humfeld die besseren Nerven und siegte mit 4:3.

VfL Theesen gab sich im Viertelfinale keine Blöße und schoss FCO mit 5:0 aus der Halle. Im dritten Viertelfinale konnte, wie bereits im ersten Spiel, keine Entscheidung in der regulären Spielzeit (1:1) erzielt werden, so dass auch hier die Teams an den Punkt geführt wurden. Am Ende hatte Post SV Detmold mit 7:6 die Nase vorn und zog neben den anderen ebenfalls ins Halbfinale ein. Im letzten Viertelfinale füllte sich die Halle nochmals bis unters Dach, spielte doch unsere Erste. Leider zahlten sie u.a. der langen Pause Tribut und wurden von der Mannschaft aus Hörstmar/Lieme vorgeführt. Den Zuschauern blieb der Kuchen im Halse stecken, als Alex Neide unglücklich ins eigene Netz köpfte. Am Ende erlaubte sich der Schlussmann Pascal Ehlert einen Schnitzer, so dass Hörstmar/Lieme ungehindert zum 4:2 Endstand einschieben konnte. Zahlreiche Fehlpässe, wenig Kampf und kaum herausgespielte Torchancen prägten das Barntruper Spiel. Leider spielte von nun an keine der beiden RSV Mannschaften mehr eine Rolle im Turnier.

In den Halbfinalpaarungen kam es als erstes zum Spiel SG Bega/Humfeld gegen VfL Theesen. Auf dem Papier eine scheinbar klare Sache. Auf dem Spielfeld bot sich jedoch ein anderes Bild. Bega führte zwischenzeitlich mit 2:0 und den mitgereisten VfL – Anhängern stand schon der Angstschweiß auf der Stirn, stand doch bei Nichterreichen des Finals für kommenden Samstag ein 10km Lauf auf dem Plan. Letztendlich konnte Theesen noch den Ausgleich schaffen, obwohl Bega/Humfeld durchaus in der Lage gewesen wäre, nochmal das Runde ins Eckige zu  befördern. Vom Punkt bewies der VfL die besseren Nerven, so dass der erste Finalist feststand. Im zweiten Halbfinale trafen die Teams von Post SV Detmold sowie SG Hörstmr/Lieme aufeinander. Post hatte sich im Turnierverlauf immer weiter gesteigert und konnte die Partie mit 2:1 nach Hause schaukeln. Folglich kam es zum Endspiel Theesen gegen Post Detmold und zum Neunmeterschießen um Platz 3  zwischen Bega/Humfeld und Hörstmar/Lieme. Bega bewies diesmal, dass sich das „Übungsschießen“ aus dem Halbfinale gegen Theesen gelohnt hat und gewann gegen Hörstmar/Lieme mit 5:3.

Auch im Finale waren sich erneut alle anwesenden Experten einig, dass der Pott in diesem Jahr eine weite Reise antreten und beim VfL Theesen zwischengelagert wird. Auch in diesem Fall wurden alle eines Besseren belehrt. Post beherrschte zeitweise die Partie und ging verdient mit eins zu null in Front. Nach dem Ausgleich des VfL Theesen mit seinem alles überragenden Torschützen Eduard Hertel setzte sich Johann Felker nochmals sehenswert durch und konnte wenige Minuten vor Schluss den Führungstreffer für Post erzielen. Im weiteren konnte Theesen nicht mehr herankommen, so dass es beim Endstand von 2:1 geblieben ist. Folglich „sackte“ Post SV Detmold die Siegprämie von 250 Euro, dem Spielball vom Sporthaus „Babion“ und natürlich den „Classic – Cup“ ein.

Sieger des Classic-Cups Post SV Detmold. Herzlichen Glückwunsch!

Sieger des Classic-Cups Post SV Detmold. Herzlichen Glückwunsch!

Bester Torschütze und Gewinner des 50 Euro Gutscheins vom Sporthaus „Babion“ sowie der 50 Euro Barprämie war der bereits genannte Eduard Hertel vom Team des VfL Theesen. Eduard führte mit neun Treffern die Torschützenliste klar an. Herzlichen Glückwunsch! Somit heimste Theesen nicht nur die 125 Euro Platzierungsprämie und den Adidas Ball vom Sporthaus „Babion“ ein, sonderte sicherte sich auch noch die Prämie für den besten Torschützen.

Bei der Wahl des besten Torhüters war die Entscheidung nicht ganz so eindeutig, boten doch zahlreiche Keeper schöne Paraden. Um Haaresbreite setzte sich der „Fänger“ der SG Bega/Humfeld, Björn Topp, durch. Auch er gewann eine Barprämie von 50 Euro sowie einen Gutschein des Sporthauses „Babion“. Auch dazu: herzlichen Glückwunsch!

Der RSV gratuliert allen Siegern zum erfolgreichen Abschneiden am gestrigen Tag und bedankt sich bei allen Mannschaften, dass sie ohne große Umschweife der Terminverschiebung zugestimmt haben. Insbesondere beim Team des VfL Theesen möchten wir uns ausdrücklich bedanken, dass sie doch die weite Anfahrt in Kauf genommen haben, um bei unserem Hallenturnier anzutreten.

Meinen Dank möchte ich außerdem an alle diejenigen richten, die sich hinter der Theke befunden haben und für Speisen und Getränke gesorgt haben. Entsprechedens gilt natürlich auch den Helfern, die beim Auf- sowie Abbau der Bande und beim Herrichten der Halle geholfen haben. Super!

Dank auch an die LZ, die unserem Turnier erneut eine Sonderseite gegönnt hat.

Ganz besonders möchte ich mich bei den eingesetzten Schiris bedanken, die gestern nicht immer einen einfachen Stand hatten, aber dennoch eine gute Leistung boten.

Auch im nächsten Jahr werden wir ein entsprechend gut besetztes Turnier anbieten.

RSV Meister der Herzen. Bombenfußball von unserer Ersten

RSV Meister der Herzen. Bombenfußball von unserer Ersten

Gestern war es wieder einmal soweit. Die Creme de la Creme des lippischen Hallenfußballs gab sich die Ehre. Unsere Erste war in der vermeintlichen Hammergruppe B mit Leopoldshöhe, SC Bad Salzuflen und Tus Horn-Bad Meinberg gelandet. Gleich im ersten Spiel zeigte die Mannschaft was die Stunde geschlagen hat. Das erste Spiel, was traditionsgemäß eigentlich immer einen Stolperstein darstellt wurde klar und deutlich mit 5:1 nach Hause gefahren. Leopoldshöhe war noch nicht richtig im Turnier angekommen, was sich im weiteren Turnierverlauf aber noch ändern würde. Im zweiten Gruppenspiel gegen Horn Bad Meinberg lief es anfangs ebenfalls gut. Nach wenigen Minuten führten unsere Mannen bereits deutlich mit 3:0. Vermutlich durch den vorangegangenen Sieg beeindruckt nahmen die Jungs sowie auch die zahlreich angereisten Fans an, dass es nun ein Selbstläufer werden würde. Doch in diesem Punkt irrten sich alle gewaltig. Es ging schneller als Haarewaschen, da hatte Horn völlig verdient den Ausgleich erzielt. Voran gingen allerdings weitere klare Chancen der RSV’er die allesamt ungenutzt blieben. Zu blöd dann auch noch die Zeitstrafe von D. Schlingmann, der in des Gegners Hälfte seinen Gegenspieler von hinten ordentlich in die Schranken wies. Völlig zurecht gab es eine Zwei-Minuten-Strafe gegen die roten Teufel. Die Unterzahl der roten Teufel wurde von den Hornschen kurz vor Ablauf der Zeitstrafe in Zählbares umgemünzt, so dass es eine Minute vor Schluß 4:3 stand, was auch gleichzeitig den Endstand bedeutete.

Im letzten Gruppenspiel kam es nun zum endgültigen Show-Down in Gruppe B. Unsere Elf musste gegen bis dahin wenig überzeugende Salzufler gewinnen, um als Gruppensieger in die nächste Runde einzuziehen. Salzuflen auch in diesem Spiel relativ ungefährlich, konnte mit 2:0 bezwungen werden, so dass wir zusammen mit Leopoldshöhe in die Halbfinalspiele eingezogen sind. Leopoldshöhe kam aufgrund des besseren Torverhältnisses bei Punktgleichheit mit Salzuflen weiter. Salzuflen damit raus, wer hätte das gedacht???

Im Halbfinale wartete der Gruppenzweite, SuS Pivitsheide, auf uns. Pivitsheide eigentlich von Einigen als „Kanonenfutter“ verachtet und völlig unterschätzt, bot ansehnlichen Hallenfußball und belehrte die sog. Experten eines Besseren. Auch im Halbfinale versteckten sie sich nicht und gingen sogar mit eines zu null in Führung. Im Anschluß kamen unsere Jungs immer besser ins Spiel und brannten noch einmal ein Feuerwerk ab. Pivitsheide wurde verdient mit 4:1 bezwungen. Im zweiten Halbfinale setzte sich Jerxen/Orbke mit 5:1 gegen Leopoldshöhe auf und beeindruckte ebenfalls mächtig die angereisten Zuschauer.

Im Finale gegen die Jerxer Mannen zeigte sich deutlich, dass hier die beiden besten Mannschaften des Turniers aufeinandertrafen. Beide Mannschaften boten taktisch geprägten aber guten Fußball. Keine der beiden Mannschaften wollte einen dummen Fehler produzieren, so dass hinten gut gestanden wurde. Nach der regulären Spielzeit stand es 0:0. In der anschließenden Nachspielzeit von sieben Minuten hatten unsere Mannen augenscheinlich mehr vom Spiel konnten aber keinen der zahlreichen Torschüsse in Treffer ummünzen. Überhaupt prägten beide Torhüter das Finale. Sowohl der Fänger auf Jerxer Seite als auch „Uns Michi“ Felde boten ausgezeichnete Paraden. Der Jerxer Fänger spielte im anschließenden Neunmeterschießen eine entscheidende Rolle. Barntrup legte vor und verwandelte sicher. Auch Jerxen traf und glich aus. Im Anschluss begann das Elend. Zunächst vereierte Meier, Jerxen verwandelte erneut, dann vergeigte Schlingmann, so dass Jerxen mit dem anschließenden Treffer alles klar machte. Schade, wieder „nur“ Zweiter.

Auch wenn der Schmerz noch tief sitz, ingesamt haben wir eine super Leistung geboten, die allerhöchsten Respekt verdient. Immerhin sind wir erneut unter den zwei besten Hallenmannschaften in Lippe. Das soll uns erst einmal jemand nachmachen. In der ewigen Tabelle führen wir immer deutlicher. In den nächsten Jahren wird uns diese Position niemand mehr streitig machen. Insbesondere die Zwischenrunde stellt immer eine große Herausforderung dar, kommt doch immer nur der Gruppenerste weiter. Auch das ist eine schwere Hürde.

Nico Haase kann bei der Preisübergabe schon wieder etwas lächeln.

Nico Haase kann bei der Preisübergabe schon wieder etwas lächeln.

Sicher hat Bene Hagemann am meisten Tore geschossen, sicher ist er auch der herausragende Mann des gesamten Turniers gewesen; dennoch darf man andere Akteure nicht vergessen, die ebenfalls herzerfrischenden Fußball geboten haben. Jakob „Paule“ Funk, Nico Haase, Dennis Meier, Edwin Esau und auch Olli Sölter setzten neben den hier nicht namentlich genannten Akteuren immer wieder sehr ansehnliche Akzente. Mit den jungen Wilden (Nico diesmal ausgenommen ;-)) in unseren Reihen sind wir für die Zukunft gut aufgestellt. Sicher haben sie unseren Verein noch ein Stück sympathischer gemacht als er ohnehin schon ist.

Es darf an dieser Stelle nicht vergessen werden, dass ohne die mitgereisten Zuschauer des RSV in der Asper Halle wenig los gewesen wäre. Sensationelle Stimmung herrschte, wenn der RSV kickte.

La Ola`in Aspe. Rund hundert RSV - Anhänger sorgten für Heimspielatmosphäre..... Gigantisch

La Ola`in Aspe. Rund hundert RSV - Anhänger sorgten für Heimspielatmosphäre..... Gigantisch

Kein anderer Verein hatte derart  viele Sympathisanten im Gepäck.Auch das ist eine herrausragende Leistung, die nicht jeder Verein auf die Beine stellen kann. Dafür vielen Dank.

Sekt für die Nut..., Champagner für uns. Wir sind alle Barntruper Jungs....

Für Gesprächsstoff sorgt immer wieder, dass nicht jeder Verein in der Lage ist ein entsprechendes Turnier auszurichten. Augustdorf hat alle zwei Jahre das Glück und kann sich mit der Endrunde die Kasse sanieren bzw. gut auffüllen. Im Lemgoer Bezirk geht es zumindest in Aspe immer im Wechsel, dennoch sollte eine Möglichkeit gefunden werden, dass Turnier noch mehr aufzuteilen, so dass jeder Verein mal in den Genuss kommt, eine Endrunde auszurichten. Gerade in den heutigen Zeiten, in denen die finanziellen Zuwendungen immer weniger werden, sollte hier mehr auf Ausgeglichheit geachtet werden.

Der Veranstalter bot eine ausgezeichnete Bewirtung. Ärgerlich das die Anzeigetafel an einer derart dusseligen Stelle angebracht ist, dass sie von kaum jemanden gesehen werden konnte.

Weitere Bilder werden in Kürze in den Artikel eingefügt. Außerdem wird die Galerie noch mit entsprechenden Bildern gefüllt.


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