Arbeitseinsatz am 20.06.2015, ab 11.00 Uhr

Arbeitseinsatz am 20.06.2015, ab 11.00 Uhr

Es ist mal wieder soweit. Nicht nur reden und andere machen lassen, anpacken ist der Plan.

Auch an diesem Wochenende können wieder eure Hände fliegen.

 

Geplant ist ein erneuter Arbeitseinsatz im Waldstadion. Durch die Verantwortlichen wurde Erde, Sand und Rasensamen geordert. Wie sich der interessierte Kicker sicher denken kann, soll der Rasenplatz ausgebessert werden. Derzeit ist der Zustand der einzigen grünen Spielfläche des RSV mehr als fragwürdig.Darüberhinaus können auch die Büsche geschnitten werden und die Verkaufshütte einer Generalreinigung unterzogen werden. Also kurzum, super wären einige helfende Hände, die zur betreffenden Uhrzeit oben am Platz wären. Toll, wäre auch, wenn sich nicht einer auf den anderen verlassen und tatsächlich erscheinen würde. Ick freu mir; Bauleitung ist vor Ort. Für Getränke ist gesorgt. Folglich macht euch schick, Schubkarre, Spaten, Heckenschere, Handschuhe einpacken und ab dafür.

 

Bis Samstag

Festung Waldstdion weiterhin nicht zu erzwingen

Gegen die SG Großenrieden hatte der RSV, im Hinspiel, nur mit großer Mühe und in buchstäblich letzter Sekunde einen Punkt geholt. Somit war das Team um Trainergespann Hilker und Pettenpohl gewarnt, wenn man nicht untergehen will, muss vor allem der Kampf sofort angenommen werden. Große Sorgen bereiten die sich seit Montag zuspitzende Personalsituation und stellte die Trainer, schon vor den Anpfiff, vor eine große Herausforderung, waren es zwischenzeitlich nur noch 9 verfügbare Spieler, konnte am Ende mit 11 Spielern begonnen werden. Mit Nico Haase konnte ein hervorragender Ersatz für den kurzfristig ausgefallenen Gabriel gefunden werden, für L. Müther beackerte Richard Motzkun die Außenbahn.

Mit Beginn der Partie nahm der RSV das Heft in die Hand und mit 2 aufgestellten Stürmern war die Marschrichtung klar auf Offensive gestellt. De Taktik ging vor allem in der ersten 10 Minuten perfekt auf, denn es konnten gute Chancen durch Haase und Gehlhaus erspielt werden, welche die Chancen leider nicht nutzen konnten. Die SG reagiert eher pasiv und mit wenig Drang auf das Barntruper Tor. Danach verflachte die Partie ein wenig und der RSV ließ sich von Nicklichkeiten anstecken und so kam Hektik ins Spiel. In dieser Phase gelang es der SG, sich aus der Umklammerung des RSV mehr und mehr zu lösen. Trotzdem scheiterten die Bemühungen zumeist an der Abwehr um Dirk Hilker, welche gewohnt sicher und mit gesunder, aber zumeist fairer Härte, die Angriffe unterbinden konnte. Nachdem der RSV sich wieder auf sein eigenes Spiel konzentrierte kam man wieder zu guten Angriffen und Chancen, N. Haase hatte gleich 2 x die Möglichkeit für den RSV den ersehnten Führungestreffer zu erzielen und auch weitere Möglichkeiten bot sich für die Offensive. Kurz vor Abpfiff war es ein tolles Solo von Haase, welcher dieses mit einer unhaltbaren Fackel aus 20 Metern abschloss, unhaltbar und das wichtige 1:0 noch vor der Halbzeit.

Vor allem die Fehlerrate und die Löcher zwischen den Reihen sollten in der zweiten Halbzeit vermieden werden, ansonsten gab es kaum Kritik vom Trainer.

Sofort nach Anpfiff gleich der nächste offensive Höhepunkt des RSV, welcher kurzzeitig die SG wachrüttelt, den diese konnte im Gegenangriff die beste Chance verbuchen, einen Kopfball aus 7 Metern, welcher nur knapp das Barntruper Tor verpasste. Jetzt war auch der RSV wach und dieses Chance sollte die einzige in der zweiten Halbzeit bleiben, denn der RSV zog nun die Zügel an. Das Mittelfeld verschob gut zwischen den Reihen und die Angriffsversuche wurde schnell unterbunden. Damit konnte zahlreiche Chancen erspielt werden, welche, wie sooft, nicht genutzt werden konnten.  So waren es Ullrich nach Pass von Gelhaus, Köller, aus dem Halbfeld,  Gelhaus nach Vorlage von Motzkun, Haase nach Solo und Berges nach butterweicher Flanke von Ullrich, welche an sich oder am Torwart scheiterten. Höhepunkt war eine Doppelchance von Gelhaus und Berges, welche der Torhüter der SG Großenwieden durch einen tollen Reflex vereiteln konnte. Der RSV behielt bis zum Schluss das Heft in der Hand, trotzdem gab die knappe Führung nur bedingt Sicherheit. Es wurde weiter versucht sicher von Hinten heraus zu spielen und die Defensive zu halten. Am Ende war es C. Ullrich, der seine gute Form der vergangenen Wochen, mit dem verdienten 2:0 für den RSV krönte. Die Erleichterung war den Spielern sichtlich anzumerken, denn das Tor setzte den Schlusspunkt der Partie, in der der RSV über die gesamte Spielzeit dominierte. Ein Großer Dank gilt nochmals an N. Haase und R. Motzkun, welche kurzfristig eingesprungen sind.

Tore: Haase (35. +2), Ullrich (68.)

Aufstellung: Fricke, Hilker, Betke, Pape, Schulz, Haase, Motzkun (Pettenpohl 56..), Köller, Gelhaus, Ullrich, Berges

Hart umkämpfter Auswärtssieg, Fricke hält die 3 Punkte fest

Nach der ersten Niederlage in 2 Jahren ist der RSV wieder in der Spur. Dem Erfolg gegen Sabbenhausen folgte ein Auswärtssieg gegen den TSC Fischbeck..

Aufgrund des knappen Hinspiels war der RSV gewarnt. Vor allem in der Offensive hat der TSC sehr gute Leute. Trotzdem setzte Trainer Pettenpohl bewusst auf fleißige und Spieler die immer da sind wenn man sie braucht. So war es uns Moppi, welcher von Anfang an die Rechte Aussenbahn abgrasen und die Stürmer mit Flanken füttern sollte.

Der TSC begann, wie erwartet, offensiv und die RSV Defensive hatte mächtig viel zu tun in den ersten Minuten, trotzdem war meistens am 16er Schluss. Der RSV spielte zwar einen ruhigen Ball von hinten raus, dennoch wurden die Bälle in der Vorwärtsbewegung immer wieder zu leicht vergeben. Es entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel, wo Fischbeck immer wieder versuchte Nadelstiche zu setzen, meist konnten diese allerdings sicher von der Abwehr oder von Goalie Fricke abgewehrt werden. Gegen Ende der ersten Halbzeit kam der RSV besser ins Spiel und erarbeitete sich einige Chance. Insgesamt allerdings waren die Bemühungen einfach zu wenig für den Anspruch. Bei warmen Temperauren machte sich auch die Kondition bei dem einen oder anderen bemerkbar.

Coach Roger mahnte in der Halbzeit nochmals die hohe Fehlerquote an und verlangte eine ruhige und einfach Spielweise. Auch das Defensivverhalten sollte vor allem im Mittelfeld verbessert werden. Gesagt getan, sofort mit Wiederanpfiff merkte man dem Spiel des RSV gleich mehr Körpereinsatz und Laufbereitschaft an. Die Bälle wurde einfach weiter gespielt und der TSC kam kaum noch in Ballbesitz. Die vormals schnellen Konter konnten nicht mehr gespielt werden und so entwickelte sich ein klares Übergewicht für den RSV. Leider konnten sich bietende Chancen durch Gabriel, Gelhaus, Ulrich und Sieksmeier nicht genutzt werden und so war es nach einer Flanke von Köller ein Spieler des TSC der den Ball in die Maschen versenkte. Zum Entsetzen aller entschied der Schiedsrichter in dieser Situation auf Abseits… Unglaublich… Nur 5 Minuten später verwandelte der TSC ein zweites Mal an diesem Abend im eigenen Netz. Vorausgegangen war eine scharf angeschnittene Flanke von Gelhaus… wieder Abseits?? Nein, dieses Mal nicht, trotzdem vergewisserte sich Andi Eftan Pape nochmals und sah verwundert gelb für diese einfache Frage. Danach verwaltete der RSV das Ergebnis.. Spannend wurde es dann nochmals, wo niemand mit gerechnet hatte, noch einmal kam der Ball in die Spitze und der Stürmer kam im 16er durch eine „Gottesberührung“ zu Fall. Denn sowohl Betke als auch Schulz können sich an keine Berührung erinnern. Den fälligen Elfmeter hielt Fricke im Eck per Fuß… Glanztat. Der RSV danach wieder wach und auf der höhe, es hätte sogar noch zum 2:0 reichen können. Ein hartes Stück Arbeit für den RSV!

Aufstellung: Fricke/Schulz/Betke/Eftan/Müther/Seidler(Sieksmeier)/Müther (Ullrich)/Köller/Gelhaus/Berges/Röhr

RSV mit perfekter Woche

SV Atteln – RSV Barntrup 0:2

RSV Barntrup – FC Dahl / Dörenhagen 2:1

Diese Woche war Balsam für die Seelen des RSV. 6 Punkte aus zwei Begegnungen vertrieben die Abstiegssorgen für den Moment.

Unter der Woche musste der RSV in Atteln antreten. Da vier Spieler (D. Schlingmann, Schönfelder, Funk, P. Sölter) verhindert fehlten, reiste man mit gedämpften Erwartungen an. Umso größer die Freude nach dem Abpfiff, als der 2:0 Sieg unter Dach und Fach war. Sompare und Baumeister erzielten die Treffer für Rot-Schwarz.

Am Sonntag dann kam der in der Rückrunde schwache FC Dahl / Dörenhagen ins Waldstadion. Mit einem Sieg konnte der RSV die Punkteausbeute auf 31 Zähler ausbauen und ins Tabellenmittelfeld vorrücken.

Auch ohne den verhinderten Coach Freitag legte der RSV los wie die Feuerwehr. Bereits in der ersten Spielminute ergab sich die erste Möglichkeit. Nach einer schönen Flanke von Schönfelder an den zweiten Pfosten verpasste es P. Sölter den Kopfball in die Maschen zu drücken.

Die RSV-Anhänger brauchten sich jedoch nicht lange Gedanken über die vergebene Möglichkeit zu machen. Leon Baumeister erzielte in der 11. Spielminute mit einem schönen Schuss ins rechte Eck die Führung für den RSV.

Die anfängliche Dominanz des RSV verebbte nach dem Führungstreffer relativ schnell. Die Gastmannschaft attackierte den RSV früher, sodass Rot-Schwarz Probleme im Spielaufbau bekam. Da auch die Konzentration nachließ, verflachte die Partie bis zum Ende des ersten Durchgangs. Auch die Gastmannschaft konnte sich keine klaren Möglichkeiten erarbeitem.

Pause, 1-0 für den RSV.

Auch nach dem Seitenwechsel entwickelte sich kein Spiel für Genießer des gepflegten Ballsports. Viele hohe Bälle, wenige gelungene Kombinationen, wenig Torraumszenen.

So fiel der Ausgleichstreffer für Dahl / Dörenhagen auch eher zufällig. Lucas Schmidt konnte einen Ball in der Defensive nicht entscheidend klären und legte den Ball so mustergültig für den eingewechselten Jaksties vor. Sein Schuss schlug präzise im oberen Torwinkel ein. 1-1 nach knapp einer Stunde.

Beide Mannschaften drängten nun auf den Siegtreffer, wirkten aber in ihren Mitteln oft limitiert. Schönfelder scheiterte zunächst mit einem Distanzschuss, als er versuchte den Ball über den Gästekeeper zu lupfen.

In der Folge erarbeiteten sich beide Mannschaften mehrere Halbchancen, wirklich gefährliche wurde es aber in der 84. Spielminute, als P. Sölter die umjubelte Führung für den RSV erzielte. Auf Vorlage von Meier behielt Sölter im Eins-gegen-Eins gegen den Torwart die Nerven.

Dass Dahl / Dörenhagen die Niederlage nicht akzeptieren wollte, zeigte die Nachspielzeit, in der die Gäste noch einmal alles versuchten. RSV-Keeper Ehlert parierte jedoch die letzte Möglichkeit der Gäste.

Wenig später ertönte der Schlusspfiff und die 6-Punkte Woche des RSV war perfekt.  Großer Jubel allerorten und zumindest für den Moment sind die Abstiegssorgen in die Ferne gerückt.

Gelingt dem RSV am kommenden Wochenende noch ein Sieg gegen Bad Driburg, kann man von einem nahezu perfektem Frühjahr sprechen.

Aufstellung RSV:

Ehlert – O. Sölter – Schmidt – D. Schlingmann – Samake – P. Sölter – Haase – Meier – Funk (Schlathaus) – Schönfelder – Baumeister (S. Schlingmann)

RSV trotzt Marienloh einen Punkt ab

SV Marienloh – RSV Barntrup 2:2

Mühsam aber stetig ernährt sich der RSV-Eichhörnchen. Beim 2:2 in Marienloh gab nach den Punkteteilungen in Peckelsheim und gegen Blomberg bereits das dritte Remis der letzten Wochen.

Auf der sehr schönen Anlage im Paderborner Norden entwickelte sich von Beginn an ein munteres Spiel. Die Heimmannschaft agierte zunächst feldüberlegen und ließ den RSV laufen. Große Torchancen gab es zunächst nicht.

Nach knapp 25 Spielminuten fand auch der RSV in die Begegnung. Zunächst scheiterte Funk, danach P. Sölter (nach schönem Solo) am stark reagierenden Heimkeeper.

In den 10 Minuten vor der Pause wurde es turbulent. Nach einem Eckball von Marienloh erzielte Ngoro die 1-0 Führung für den SV. Quasi im direkten Gegenzug egalisierte Baumeister für den RSV. Nach starker Einzelleistung netzte das RSV-Eigengewächs aus 16 Metern ins lange Eck ein.

Nur wenige Minuten später erzielte Baumeister sogar fast die Führung für den RSV. Sein Schuss an den Pfosten prallte jedoch so unglücklich ab, dass der ebenfalls mitgelaufene Funk den Ball aus unmöglichem Winkel nicht mehr einschieben konnte.

Auch die Heimmannschaft schlug noch einmal zu. Über die starke rechte Angriffsseite konnte Ngoro die erste Hereingabe noch nicht nutzten. Sein Kopfball schlug nur an die Latte.

Zwei Minuten später musste sich der RSV dann aber geschlagen geben. Erneut eine Flanke von der rechten Angriffsseite, erneut Ngoro im Zentrum, 2-1 für Marienloh. Da sah die RSV-Defensive nicht gut aus…

Pause, 2-1 für die Heimtruppe.

Coach Freitag fand motivierte seine Mannen in der Halbzeit und hatte die erste Chance des zweiten Durchgangs. Nach einem Freistoß scheiterte Baumeister an der Marienloher Defensive.

Nach gut einer Stunde Spielzeit wurde dann auch die Heimmannschaft wieder gefährlich. Speziell bei Standardsituationen entwickelte der SV immer wieder Gefahr. Die zahlreichen Kopfballchancen fanden jedoch zielsicher den Weg in Ehlert’s fangbereite Arme.

In der 75. Spielminute tat der ansonsten sichere SV-Keeper dem RSV einen großen Gefallen, in dem er den Ball deutlich länger als die erlaubten sechs Sekunden in den Händen hielt. Den fälligen indirekten Freistoß aus 15 Metern schob Lindemeyer überlegt in den Torwinkel. 2-2.

Marienloh hatte in der Schlussphase weitere gefährliche Standardsituationen und hätte in der letzten Minute beinahe den Siegtreffer erzielt. Funke rettete jedoch auf der Linie und hielt so den RSV-Punkt buchstäblich fest.

Barntrup rangiert nun mit 25 Punkten weiter auf dem 14. Rang und hat derzeit fünf Zähler Vorsprung auf den VfL Thüle, der den ersten Abstiegsrang bekleidet.

Aufstellung RSV:

Ehlert – O. Sölter – Schmidt – D. Schlingmann – S. Schlingmann (Schlathaus) – P. Sölter – Haase (Sompare), Meier – Lindemeyer – Funk – Baumeister (Beck)

Lippe-Derby gegen Blomberg endet 2:2

RSV Barntrup – Blomberger SV 2:2

Das Lippe-Derby gegen die Nachbarn aus der Nelkenstadt endet in einer Punkteteilung. In einer verbissen geführten Partie schossen beide Mannschaften 2 Tore.

Bei herrlichem Osterwetter entwickelte sich ein gefällige Partie ohne nennenswerte Torchancen auf beiden Seiten. Erst nach knapp 20 Minuten machten beide Mannschaften offensiv auf sich aufmerksam. Lindemeyer für den RSV (Distanzschuss) und Blomberg mit einem Freistoß sorgten für erste Gefahr in den Strafräumen.

Wirklich Fahrt nahm die Begegnung erst kurz vor dem Seitenwechsel auf, als der RSV die Lücken in der BSV-Defensive besser nutzen konnte. Lucas Schmidt scheiterte zunächst mit einem Kopfball am Blomberger Schlussmann, Funk setzte den folgenden Abpraller dann neben das Tor.

Kurz darauf hatte Rückkehrer Funk erneut die Führung auf dem Fuß. Nach einer gelungenen Kombination durch das Zentrum tauchte Funk frei vorm gegnerischen Gehäuse auf, schoss dem Blomberger Keeper jedoch genau auf die Flossen. Schade !

Konsequenz zur Pause, keine Tore, 0:0.

Nach dem Seitenwechsel wurde der RSV kalt erwischt. Ein Eckball der Gäste, ein starker Kopfball von Pieper, die Führung für Blomberg. 0:1 nach 50 Minuten.

In der Folgezeit tat sich der RSV wieder schwerer in Gang nach vorne. Erst mit der Einwechslung von Baumeister nach gut einer Stunde kam frischer Wind in die Offensiv-Aktionen.

Nach 71 Minuten legte Baumeister mustergültig für Funk auf, der aus kurzer Entfernung zum 1-1 Ausgleich einschob.

Haase machte nur zwei Minuten später den Doppelpack für den RSV perfekt. Eine Direktabnahme von der Strafraumkante landete oben im linken Torwinkel. Groß war der Jubel und die Hoffnung auf drei Punkte gegen den Club aus der Nachbarstadt.

Wenige Minuten vor dem ersehnten Schlusspfiff gab es ein folgenschweres Duell zweier Einwechselspieler. Der für Blomberg in die Partie gekommene Behler wurde von RSV-Defensivspezialist Samake im Strafraum zu Fall gebracht. Ein Pfiff, Elfmeter für die Gäste. Karaduman ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte den späten 2-2 Ausgleich.

Der RSV verpasst (mit der am Ende gerechten Punkteteilung) ein weiteren wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt. Dennoch ist das Unentschieden durchaus auch als Punktgewinn zu werten, da die direkten Konkurrenten ebenfalls nicht dreifach punkten konnten.

Aufstellung RSV:

Weber – O. Sölter – D. Schlingmann – Schmidt – S. Schlingmann (Samake) – P. Sölter – Haase – Meier – Funk – Schönfelder – Lindemeyer (Baumeister)

RSV mit zweitem Sieg im Abstiegskampf

TSV Rischenau – RSV Barntrup 1:2

Mit Geschick, guter Moral und etwas Glück hat der RSV das Lippe-Derby für sich entscheiden können. Das 2:1 in Rischenau ist ein eminent wichtiger Dreier im Kampf um die Klasse.

Auf dem tiefen und nicht gut bespielbaren Geläuf im lippischen Südosten wurde die Partie von Beginn an über den Kampf entschieden. Fußball-Ästheten hatten hier nichts zu suchen.

Der RSV erwischte den besseren Auftakt und hatte bereits in der ersten Spielminute durch Lindemeyer einen Torabschluss zu verbuchen. Zwingende Torszenen blieben zunächst Mangelware, da beide Mannschaften sich an den Untergrund gewöhnen mussten.

Wie aus dem Nichts dann die Führung für die Heimmannschaft. Die RSV-Defensive wähnte einen langen Ball in die Spitze (wohl zurecht) im Toraus und stellte das Arbeiten in Person von O. Sölter, Schmidt und Keeper Ehlert ein. Die anschließende Hereingabe nutzte Kombeiz zur völlig überraschenden 1-0 Führung nach 13 Spielminuten.

Alle Proteste des RSV nutzten nichts, der Treffer wurde anerkannt und RSV lag zurück.

In der Folgezeit prallten die Angriffsbemühungen des RSV häufig an der dicht gestaffelten Defensive der Hausherren ab. Der Weg über die schnellen Außenbahnen wurde von Seiten der Rot-Schwarzen zu wenig gesucht. Die beste Chance für den RSV folgte daher im Anschluss an einen Freistoß. Haases gefühlvolle Hereingabe köpfte P. Sölter am kurzen Pfosten in die Maschen. Der Referee erkannte den Treffer auf Grund eines vermeintlichen Foulspiels nicht an. Erneut konnte der RSV die Entscheidung nicht ganz nachvollziehen.

Nach einer halben Stunde hätte Rischenau die Führung um ein Haar auf erhöht, doch am zweiten Pfosten konnte Tölle den Ball nicht mehr im Tor unterbringen.

So hatte der RSV in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs die Riesen-Möglichkeit, den Spielstand zu egalisieren. Wie schon in den vergangenen beiden Partien erhielt der RSV einen Strafstoß (Funk war zu Fall gebracht worden). Und wie bereits in den vorigen Spielen, wurde die Chance vergeben. In diesem Fall scheiterte Lindemeyer am gut reagierenden TSV-Fänger. Elfmeter-Schießen kann doch nicht so einfach sein, wie alle immer behaupten…

Pause, 1-0 für Rischenau.

Nach dem Seitenwechsel agierte der RSV feldüberlegen. Nach 50 Minuten prüfte P. Sölter den Heimkeeper mit einem Schuss aus 12 Metern. Der Ausgleich wollte jedoch noch nicht fallen.

Jubeln durfte der RSV erst nach einer Stunde Spielzeit als sich Funk im Strafraum durchsetzte, die Übersichte behielt und Lindemeyer in der Mitte verwertete. 1-1 nach 60 Minuten.

Zehn Minuten vor Spielende war es dann der eingewechselte Baumeister, der die wichtige 2-1 Führung für den RSV erzielen konnte. Einen Pass von Samake nahm Baumeister elegant mit und ließ so der TSV-Defensive samt Keeper keine Chance zur Abwehr.

In der turbulenten Schlussphase hatten sowohl die Heimmannschaft als auch der RSV noch Möglichkeiten, weitere Treffer zu erzielen. D. Schlingmann rettete für Barntrup auf der Linie, ein Freistoß von Rischenau strich knapp über den Querbalken. Der RSV hingegen spielte die sich bietenden Konterchancen nicht konsequent zu Ende und verpasste somit eine mögliche Vorentscheidung.

Trotzdem durfte der RSV am Ende jubeln. Nach dem Schlusspfiff war der zweite Sieg in Serie sicher und der RSV steht nun bei immerhin 19 Punkten. Ob sich die Ausbeute weiter steigern lässt, wird das nächste Wochenende beantworten.

Aufstellung RSV:

Ehlert – O. Sölter – Schmidt – D. Schlingmann – Samake – P. Sölter – Meier (S. Schlingmann) – Haase – Funk (Baumeister) – Schönfelder (Sompare) – Lindemeyer

 

 

RSV feiert Heimsieg gegen Borchen

RSV Barntrup – SC Borchen 3:0

Ein ganz wichtiger Dreier im Kampf um den Klassenerhalt. Kollektives Durchatmen beim RSV. Ein letztlich ungefährdeter Sieg gegen den SC Borchen gibt dem RSV Rückenwind für die kommenden Aufgaben.

Bei wunderschönem Bolzplatzwetter empfing der RSV die Gastmannschaft aus Borchen, die aus dem Paderborner Süden angereist waren. Nach einem mäßigen und abwartenden Beginn beider Mannschaften gab es in der 13. Spielminute einen Strafstoß für die Roten Teufel. Gästekeeper Lagers legte den schön frei gespielten und einschussbreiten Funk und sah dafür die gelben Karton. Nach dem vergebenen Elfer von Baumeister (in der Partie gegen Thüle) übernahm Daniel Schlingmann dieses Mal die Verantwortung und wurde dieser auch gerecht. Platziert und halbhoch schlug der Ball in der rechten Ecke zur Führung ein.

In den folgenden 20 Spielminuten kontrollierte der RSV weitestgehend das Geschehen ohne sich jedoch weitere Großchancen herauszuarbeiten. Borchen gab die Zurückhalten zunehmend auf und kam besser mit dem ungewohnten Geläuf zurecht. RSV-Keeper Ehlert blieb jedoch im ersten Durchgang komplett beschäftigungslos. Die RSV-Defensive verteidigte geschickt und ließ keine Möglichkeiten zu.

Kurz vor dem Seitenwechsel dann noch eine Schusschance für Barntrup. Eine Flanke von Lindemeyer wurde von der Borchener Defensive unzureichend geklärt, sodass P. Sölter in Ballbesitz kam. Seine Direktabnahme konnte Gästekeeper Lagers mit Mühe klären, er verletzte sich jedoch beim Aufkommen auf dem roten Rasen an der Schulter. Auch von Seiten des RSV: Gute Genesung !

– Pause: 1-0 für den RSV –

Nach dem Seitenwechsel brauchte der RSV einige Zeit, um zurück ins Spiel zu finden. Borchen war optisch überlegen, ohne das Barntruper Gehäuse in Gefahr zu bringen. Knackpunkte der Partie war dann das 2:0 in der 66. Spielminute. Der erneut mit aufgerückte D. Schlingmann staubte im Anschluss an eine schöne Kombination aus knapp 10 Metern ab und schob den Ball in die Maschen.

Nur zwei Minuten später dezimierte sich der Gast durch ein dummes Foul im Mittelfeld selbst. Winter sah nach einem Einsteigen gegen Baumeister die Ampelkarte. Zehn Minuten vor dem Ende kam es dann noch schlimmer für den Gast. Ein eindeutiges Handspiel im Strafraum zog den zweiten Elfmeter für Barntrup nach sich. Diese Entscheidung des Referees gefiel einigen Borchenern gar nicht, sodass eine weitere rote Karte verteilt werden musste. Der SC nun nur noch zu neunt.

Dass D. Schlingmann den zweiten Strafstoß nicht im Tor unterbringen konnte, war nur noch eine Randnotiz. Kurz vor dem Ende erzielte der eingewechselte Sompare per Kopf den 3:0 Endstand.

Barntrup feiert somit einen ganz wichtigen Sieg im Keller und steht nun bei 16 Zählen. Am kommenden Wochenende geht es in Rischenau gegen einen direkten Konkurrenten. Hier will der RSV erneut punkten um für die kommenden, schweren Partien gerüstet zu sein.

Aufstellung:

Ehlert – O. Sölter – Schmidt – D. Schlingmann – Samake – P. Sölter – Meier (S. Schlingmann) – Haase – Funk – Lindemeyer (Klocke) – Baumeister (Sompare)

RSV vergeigt den Start in die Rückrunde

RSV Barntrup – VfL Thüle 1:2

Das hatte sich der RSV anders vorgestellt. Gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten Club aus Thüle wollte man unbedingt punkten und mit einem Erfolgserlebnis die Mission Klassenerhalt angehen. Es kam allerdings ganz anders…

Auf dem mäßig bespielbaren Tennenplatz startete die Heimmannschaft deutlich besser in die Partie und ging früh in Führung. Baumeister verarbeitete einen langen Ehlert-Abstoß gekonnt und spielte Rückkehrer Schönfelder frei. Schöni umkurvte den Gästekeeper und schob zum 1:0 ein.

Wenige Minuten später machte auch der Gast auf sich aufmerksam. Nach einem Konter tauchte Votsmeier frei vor dem RSV-Tor auf. Ehlert konnte die Situation zunächst noch bereinigen.

Danach wieder Barntrup. Lindemeyer, Schönfelder, Haase (per Kopf) und Baumeister scheiterten jedoch bei ihren Versuchen die Führung für den RSV auszubauen.

Kurz vor dem Seitenwechsel dann noch einmal der Gast. Zunächst klärte Schönfelder einen Kopfball der Gastmannschaft im Anschluss an eine Ecke auf der Linie. Zwei Minuten später dann eine ähnliche Situation und der Ausgleich für Thüle. Pechvogel Haase verlängerte eine erneute Ecke ins eigene Tor. Wie schon im Hinspiel als P. Sölter ein Eigentor unterlief, half der RSV dem Gast beim Tore schießen.

Pause im Waldstadion, 1-1.

Auch im zweiten Durchgang erwischte der RSV den besseren Start. Gleich nach Wiederanpfiff hatte Funk eine gute Möglichkeit, sein Schuss ging allerdings am Tor vorbei.

Danach herrschte viel Leerlauf. Beide Mannschaften litten unter den schlechten Platzverhältnissen, der Ball flog häufig und lange durch die Luft. Erst nach knapp 70 Minuten wurden die Zuschauer wieder wachgerüttelt. Baumeister setzte den Gästekeeper bei einem Rückpass unter Druck, sodass Schönfelder in aussichtsreicher Position an den Ball kam. Bei seinem Abschluss traf Schöni jedoch nur einen zurückgeeilten Defensiv-Spieler und nicht das Tor.

Kurz darauf zeigte der Referee auf den ominösen Punkt. Nach einem Handspiel im Strafraum wurde dem RSV ein Strafstoß zugesprochen. Da mit D. Schlingmann der etatmäßige Schütze wegen einer Gelbsperre passen musste, übernahm Baumeister die Verantwortung und scheiterte am Gästekeeper. Die große Chance zur Führung vertan.

Als sich alle bereits mit einem Remis abgefunden hatten, schlug Thüle in der Nachspielzeit zu. Ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung leitete den Konter ein, in dessen Folge Nordloff das Duell gegen den eingewechselten Beck und Keeper Ehlert für sich entschied.

Unter großem Jubel der Gastmannschaft wurde das Spiel wenig später mit einem 1-2 Auswärtserfolg abgepfiffen. Der RSV – bedient. Ein unglücklicher Auftakt ins Jahr 2015 für Rot-Schwarz.

Aufstellung RSV:

Ehlert – O. Sölter – Schmidt – S. Schlingmann (Beck) – Samake – P. Sölter (Sompare) – Haase – Lindemeyer – Schönfelder – Funk – Baumeister (Klocke)

Kreishallenmeister 2015 – Pink Devils sind LIPPES-Nr. 1 ! ! !

Die Pink Devils des RSV Barntrup machen richtig Laune. Durch einen 6:4 Finalsieg gegen den TuS Asemissen holten sich die Devils den Titel zurück und können sich nun stolz Kreishallenmeister nennen. Dritter und Vierter wurden die beiden Landesligisten Donop/Voßheide und Holzhausen/Sylbach.

Es war ein langer Tag an der Ulmenallee in Blomberg. 20 (!) Teams sind bei den Meisterschaften gestartet, gespielt wurde in zwei Hallen. Ein Favoritenstraucheln gab es nicht, konnten sich doch alle höherklassigen Teams das Ticket für die Zwischenrunde erspielen. Nach einem Patzer der Devils zu Beginn der Zwischenrunde gegen Holzhausen/Sylbach (0:1), brauchte man am Ende der Zwischenrunde Schützenhilfe von den Sportfreunden aus Oesterholz/Kohlstädt. Diese besiegten den Landesligisten verdient mit 2:1 und schieden nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses aus.

Die Pink Devils siegten in den beiden letzten Zwischenrundenspielen gegen Oesterholz/Kohlstädt (2:1) und Berlebeck/Heiligenkirchen (8:0).  So standen die Devils am Ende der Zwischenrunde auf Platz 1 und buchten das Ticket für das Finalspiel.

Gegner war der Tus Asemissen, der sich gegen Donop/Voßheide, TuS Sabbenhausen und Bega/Humfeld durchsetzen konnte.

Und es sollte ein spielerisches gutes und spannendes Finale werden. 2 x 10 Minuten bei dem beide Teams den Titel unbedingt holen wollten. Im ersten Durchgang hätten die Devils bereits für eine Vorentscheidung sorgen können. Es ging zwar mit einer beruhigenden 3:1 Führung in die kurze Pause, waren allerdings noch einige gute Tormöglichkeiten zu verzeichnen.

Die Devils fanden an diesem (inzwischen) Abend immer eine passende Antwort. Nach dem Anschlusstreffer von Asemissen konnte Renee Schünemann (die ganze dreimal (!!!) im Finale einnetzen konnte) sofort erhöhen. So war es ein torreiches und spannendes Spiel, das letztendlich 6:4 für die Barntruper Devils endete. Der Jubel natürlich riesengroß.

Nach dem Kreishallenmeisterschaftssieg von 2013, mussten sich die Devils im vergangenen Jahr noch mit dem zweiten Platz begnügen. Nun konnte der Titel zurückerobert werden und die Devils ordentlich feiern!!!

„Im Finale haben wir gezeigt, dass wir richtig gut kicken können. Die Mädels haben es verdient“, so Trainer Hoffmann.

Beide Finalteilnehmer qualifizierten sich zudem für die Westfalenrunde, die am 14. Februar in Barntrup ausgespielt wird. Nähere Infos werden vorab noch bekanntgegeben.

Hut ab auch für die Leistung unserer zweiten Mannschaft, die ebenfalls an den Meisterschaften teilgenommen hat. Nachdem sie knapp gegen den Landesligisten Holzhausen/Sylbach verloren haben (2:3), konnten Punkte gegen Eichholz/Remmighausen und den TBV Lemgo gesammelt werden. Im Showdown ums Weiterkommen zog man denkbar knapp den Kürzeren gegen die Nachbarn aus Bega/Humfeld (0:1).

 

Ein weiterer Bericht zum Turnier findet ihr hier:

Frauenfußball Hallenkreismeisterschaft an der Ulmenallee

 

„All around Indoor Cup“ der Pink Devils – Samstag ab 10 Uhr!

„All around Indoor Cup“ der Pink Devils – Samstag ab 10 Uhr!

—   „All around Indoor Cup“     —-

An diesem Samstag steigt die vierte Auflage des Barntruper Indoor Cup. Es ist dem RSV erneut gelungen ein höchst attraktives Teilnehmerfeld für dieses Turnier zu begeistern. Gespickt mit Spielerinnen aus der ersten Bundesliga wird der Herforder SV Bor. Friedenstal zu Gast in Barntrup sein. Zudem kämpfen Teams aus Landesliga, Bezirksliga und Kreisliga um den Titel des diesjährigen „All around Indoor Cup“.

Los geht´s um 10 Uhr in der Holstenkamphalle in Barntrup.

Für jeden Fußballfan ein echtes Highlight. Für das leibliche Wohl ist natürlich wie immer gesorgt 🙂

RSV unterliegt Erkeln

RSV Barntrup – TuS Erkeln 0:2

So schnell kehrt die Ernüchterung ein. Nach dem sehr guten Spiel in Beverungen wollte der RSV gegen Erkeln nachlegen und Kontakt zum Mittelfeld aufnehmen. Dieser Versuch misslang.

Zunächst erwischte der RSV den deutlich besseren Start. In der Anfangsphase vergaben P. Sölter, D. Schlingmann und Sompare gute Einschussmöglichkeiten. Am nächsten dran am Torerfolg war Daniel Schlingmann, dessen Kopfball an die Latte klatschte.

Nach der teils furiosen Anfangsphase kehrte Ruhe ins Spiel ein. Erkeln fand besser in die Partie und verteidigte geschickt. Nach vorne ging bei den Gästen aber auch weiterhin nicht viel.

Als sich alle bereits mit einer torlosen Halbzeit angefreundet hatten, verteilte der RSV ein vorweihnachtliches Präsent. Keeper Weber konnte eine Hereingabe von der rechten Seite nicht festhalten, sodass Erkeln’s Offensivakteur Bobbert den Ball über die Linie drücken konnte. 0-1 kurz der Pause. Ein unnötiger Rückstand.

Auch im zweiten Durchgang hatte der RSV die Mehrzahl und auch die besseren Chancen. Es mangelte jedoch, wie schon so oft, an der Kaltschnäuzigkeit. So zielten erst Baumeister, dann P. Sölter, dann Arning und schließlich auch Lindemeyer knapp am Gehäuse vorbei.

Mitten in die RSV-Schlussoffensive fiel dann der zweite Treffer für Erkeln. Nach einem lang geschlagenen Freistoß köpfte Hajdarevic den Ball in die Maschen. Tore schießen kann so einfach sein…

Am Ende verliert der RSV ein Spiel, dass man nie hätte verlieren müssen. Unnötige Gegentreffer und 0% Chancenverwertung, so kann man nicht gewinnen.

Aufstellung RSV:

Weber – S. Schlingmann (Beck) – Schmidt – D. Schlingmann – Samake – Meier (Arning) – Haase – P. Sölter – Lindemeyer – Sompare – Baumeister (Weis)

Nikolaus beschenkt RSV mit Auswärtserfolg

Blau-Weiß Weser – RSV Barntrup 1:2

Wer hätte das vor dem Spiel gedacht? Da reist der derzeit arg gebeutelte RSV zum Spitzenteam aus Beverungen, dessen Stürmer Schmidt allein mehr Tore als der gesamte RSV auf dem Konto hat. Am Ende jubelte dennoch der RSV und freute sich über ein unverhofftes Nikolaus-Geschenk.

Die Partie begann mit einer Schrecksekunde für den RSV. Kapitän Meier rasselte bereits nach wenigen Minuten mit einem Gegenspieler im Kopfballduell aneinander und musste mit einer klaffenden Platzwunde an der Augenbraue behandelt werden. Der Kapitän verließ das Schiff jedoch nicht, sondern lieferte eines seiner besten Spiele ab.

Auf dem Platz herrschte auch abseits dieser Szene ein munteres Treiben. Beverungen war bemüht Ballkontrolle herzustellen und dann schnell über die Außen zuzuschlagen. Der RSV verließ sich zunächst auf die Defensive und versuchte über schnelle Gegenzüge zum Erfolg zu kommen.

Beide Mannschaften konnten ihre Chancen jedoch zunächst nicht nutzen. Lindemeyers Lattentreffer war noch eine der bessere Möglichkeiten.

Als die Partie gegen Ende der ersten Halbzeit eigentlich nur noch dahinplätscherte, schlug die Heimmannschaft eiskalt zu. Mit der ersten gelungenen Kombination tauchte Viktor Schmidt frei vor dem RSV-Tor auf und netzte zum 1-0 ein.

Pause auf dem tiefen und schmierigen Geläuf.

Nach dem Seitenwechsel startete der RSV durch. Beverungen, noch benebelt vom Führungstreffer kurz vor der Pause, wurde überrumpelt. Baumeister ließ dem Gästekeeper mit einem Schuss ins lange Eck keine Chance zur Abwehr. 1:1 nach 49 Spielminuten.

Nach knapp 70 Spielminuten startete dann der kollektive Jubel beim RSV. Erneut war es Baumeister, der sich gegen einen Gegenspieler durchsetzte, den Torwart ausspielte und flach in die Mitte passte, wo der gerade zuvor eingewechselte Arning den Ball über die Linie schob. 2:1 für den RSV.

Es begann eine leidenschaftliche Verteidigung der knappen Führung. Zunächst rettete D. Schlingmann auf der Linie, anschließend klärte Ehlert die letzten Möglichkeiten der Hausherren.

Als der Schlusspfiff nach 93 Minuten endlich ertönte, jubelten Spieler, Trainer und Anhang in einem Zug. Dieser Erfolg tat sehr, sehr gut und gibt hoffentlich Rückenwind für die letzte Aufgabe am dritten Advent. Zu Gast im heimischen Waldstadion ist dann der Club aus Erkeln.

Aufstellung RSV:

Ehlert – S. Schingmann (Beck) – D. Schlingmann – Haase – Samake – P. Sölter – Meier – Lindemeyer – Sompare (Schmidt) – Baumeister – Weis (Arning)


1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19