Eine ganz bittere Pille…

RSV Barntrup – FC Stahle 0:1

Eine ganz bittere Pille musste der RSV im Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht aus Stahle schlucken. Die Mannschaft von Coach Freitag verlor die enorm wichtige Partie in der Schlussminute mit 0:1. Der so dringend benötigte Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt lässt also weiter auf sich warten.
In einer niveauarmen Partie, die bei beiden Mannschaften die derzeitigen Schwächen im Spiel nach vorne offenbarte, agierte der RSV feldüberlegen, konnte sich jedoch gegen die defensiv-schwächste Mannschaft der Liga kaum Chancen erarbeiten. Die einzig nennenswerte Möglichkeit hatte Kryker, der von Meier in Szene gesetzt wurde. Er scheiterte jedoch mit seinem Versuch zunächst am Gästekeeper, der anschließende Nachschuss landete im Fangnetz über dem Tor.
Auch nach dem Seitenwechsel hatte der RSV ein optisches Übergewicht, gefährlich wurde es allerdings selten. Nach knapp einer Stunde hatte der RSV eine Mehrfach-Chance im Strafraum der Gäste. Die vielbeinige Abwehr aus Stahle blockte die Schüsse der RSV-Offensive zunächst ab. Der letzte Versuch von P. Sölter ging dann wieder über das Gehäuse.

Der RSV, zum Siegen fast schon verdammt, drängte auf den ersten Treffer der Partie. Die Defensive litt deutlich darunter. So kam auch der Gast zu ersten Möglichkeiten, die jedoch teils kläglich vergeben wurden.

Als sich alle bereits auf ein torlosen Unentschieden eingestellt hatten, bekam der Gast aus Stahle in der Nachspielzeit ein verspätetes Nikolausgeschenk. Keeper Ehlert spielte den unter Bedrängnis stehenden Schalofsky an, dessen unkontrollierter Rückpass in einem Pressschlag mit einem Stahler Offensiven mündete. Der Ball gelangte so zu Ostermann, der den Ball ohne Probleme im verwaisten Barntruper Tor unterbrachte.

Der RSV konnte den Rückstand nicht mehr kontern und musste konsterniert mit anhören, wie der Unparteiische die Partie mit dem Endergebnis von 0:1 abpfiff. So bleibt der RSV bei seinen 16 Zählern auf Rang 15 der Tabelle und muss versuchen, am kommenden Wochenende gegen Marienloh den verlorenen Boden wieder gut zu machen.

 

Aufstellung RSV:
Ehlert – P.Sölter – D. Schlingmann – Bobe (O. Sölter) – Schalofsky – Lindemeyer – Haase – S. Schlingmann (Diemert) – Meier – Kryker – Baumeister

Kellerduell endet ohne Sieger

TuS Horn Bad Meinberg – RSV Barntrup 1:1
Im lippischen Kellerduell trat der RSV an diesem Sonntag beim ebenfalls arg gebeutelten Rivalen aus Horn Bad Meinberg an. Im dortigen Waldstadion wollte der RSV mit einem Sieg einen wichtigen Dreier im Abstiegskampf sammeln und den direkten Konkurrenten auf Distanz halten. Entsprechend emotional stellte Coach Freitag bereits beim Training unter der Woche seine Mannen auf diese immens wichtige Partie ein.
Doch seine Worte schienen mit dem Anpfiff wie vergessen. Auf dem sehr mäßig bespielbaren Platz übernahm die Heimmannschaft sofort das Zepter und zeigte die Tugenden, die den Abstiegskampf auszeichnen. Zweikampf-Präsenz, Laufbereitschaft und geistige Frische. Der RSV befand sich in einer kollektiven Winterstarre und agierte gehemmt. Bezeichnend eine Kontersituation nach einer Viertelstunde. Lindemeyer drang von halblinks kaum bedrängt in den Strafraum ein, verzettelte sich aber kläglich im Duell mit dem Heimtorwart. Auf der Gegenseite kombinierte Horn, sofern der Platz es zuließ, gefällig, war aber vor allem nach Standardsituationen gefährlich. Ein Eckball war es dann auch, der die Führung der Heimmannschaft einläutete. Defensiv-Akteur Stork kam frei zum Kopfball und netzte den Ball am langen Pfosten in die Maschen. Der RSV lag nach etwas mehr als einer halben Stunde mit 0-1 zurück. Wer nun dachte, der Gegentreffer rüttelt Rot-Schwarz wach, sah sich getäuscht. Bis zum Pausenpfiff musste sich Keeper Ehlert noch zwei Mal auszeichnen, um weitere Gegentreffer und einen möglichen, vorzeitegen Knock-Out zu verhindern.

Auch nach dem Seitenwechsel erwischte Horn zunächst den besseren Start. Stork scheiterte mit einem weiteren Kopfball-Versuch dieses Mal jedoch an Ehlert, der das Leder noch über die Latte lenken konnte. Nach dieser Aktion nahm auch der RSV endlich am Spiel teil. Horn musste der intensiven Arbeit aus dem ersten Durchgang Tribut zollen und der RSV konnte eigene Aktionen setzen. Zunächst wurde Hoffmann , der sich nach einem schönen Zuspielt gekonnt seines Gegenspielers entledigte, beim Versuch in den Strafraum einzudringen unfair attackiert. Der ganze RSV forderte die rote Karte. Eine eindeutige Notbremse, die der Referee jedoch nur mit einer gelben Karte bedachte. Der anschließende Freistoß aus guter Position fand seinen Weg ins Tor leider nicht. Bereits kurz darauf dann aber kollektiver Jubel beim RSV. Kryker wurde im Strafraum von Bovino gelegt, den fälligen Strafstoß versenkte D. Schlingmann sicher im Gehäuse. 1-1 nach etwas als einer Stunde Spielzeit. Der RSV wollte nun die drei Punkte und wechselte Baumeister für Hoffmann als echten Stürmer ein. Der Jungspund hatte nur Minuten nach seiner Einwechslung der Führung für Barntrup auf dem Fuß, schloss seinen Schussversuch jedoch etwas überhastet ab, sodass TuS-Keeper Zimmer parieren konnte. In den Schlussminuten der Partie spielten beide Teams mit offenem Visier. Ein Remis würde keiner Mannschaft beim Kampf um den Klassenerhalt helfen. Tore wollten jedoch keiner der beiden Mannschaften mehr gelingen. Bereits in der Nachspielzeit wurde der TuS-Akteur Bazakour wegen Beleidigung eines Mitspielers des Feldes verwiesen.

Am Ende blieb es daher beim 1:1, welches auf Grund der zwei völlig verschiedenen Halbzeiten in Ordnung geht. Der TuS muss sich vorwerfen aus seinen Möglichkeiten bis zur 50. Minuten nicht genügend Tore erzielt zu haben, der RSV muss sich fragen, warum ein solches 6-Punkte-Spiel erst in der zweiten Halbzeit begonnen wird. Am kommenden Wochenende gastiert das Schlusslicht aus Stahle im Barntruper Waldstadion. Ein Sieg hier ist den Unentschieden gegen Brenkhausen und Horn fast schon Pflicht.

 

Aufstellung RSV:
Ehlert – P. Sölter – Bobe – D. Schlingmann – Schalofsky – Lindemeyer – S. Schlingmann (Diemert) – Haase – Meier – Hoffmann (Baumeister) – Kryker

Kantersieg gegen Mitfavorit

 

Eine Woche nach dem befreienden Sieg gegen Angstgegner
Höxter machten sich die PINK-Devils nun auf den Weg ins weit entfernte Stirpe
(Für alle, die sich fragen, wo zum Devil das liegt und die ihre geographischen
Kenntnisse etwas auffrischen wollen: Stirpe befindet sich etwa 100 km entfernt
von Barntrup und ist der zweitgrößte Stadtteil der Stadt Erwitte im Kreis
Soest). Ziel war natürlich, dass sich die lange Fahrt lohnt und die 3 Punkte
mit nach Hause genommen werden, damit weiterhin Anschluss an die Tabellenführer
aus Hovestadt gehalten werden kann. Doch mit Blick auf die
Tabellenkonstellation und vor allem auf die Anzahl der bereits geschossenen
Tore des Gegners war allen von Anfang an klar, dass Stirpe ein hart zu
knackender Gegner werden würde. Trainer Andy Hoffmann nahm im Vergleich zum
letzten Spiel keine Änderung in der Anfangsformation vor und vertraute darauf,
dass die Barntruper Devils an die Leidenschaft und den Einsatzwillen des
Höxters-Spiels anknüpfen würden.

So versuchten die Mädels das Spiel auch gleich in die Hand
zu nehmen und attackierten den Gegner bei Ballannahme sofort. Besonders wenn
die beiden Außen in Szene gesetzt wurden, konnten gefährliche Situationen
herausgespielt werden. Ein Tor fiel jedoch wegen mangelnder Präzision im
Abschluss oder zu spätem Vorrücken in den Strafraum noch nicht. Auf der anderen
Seite durfte man die schnellen und technisch versierten Angreiferinnen Stirpes
aber auch nicht aus den Augen lassen, da diese wussten, wie sie etwas Freiraum
zu ihrem Vorteil nutzen konnten. So gelang es einer Spielerin sich nach einem
Schnitzer im Mittelfeld durchzusetzen, sodass sie frei vor Jasmin Eder auftauchte.
Diese parierte in der 1 gegen 1 Situation jedoch großartig und bewahrte die
Devils so vor einem Rückstand. Mit einem 0:0 ging es nach 45 Minuten in die
Halbzeit. In seiner Ansprache verdeutlichte der Trainer, dass die 3 Punkte
definitiv drin waren und mit etwas mehr Willen auch erreicht werden würden. Die
leichte Feldüberlegenheit sollte besser genutzt und noch mehr Chancen herausgespielt
werden.

Schon zu Wiederanpfiff wurde klar, dass die Devils die
Halbzeitansprache ernst nahmen und den neuen Schwung schnell mit einem Tor
belohnen wollten. Vor allem Sina Nispel setzte sich immer wieder stark durch
und verfehlte das Tor zweimal hintereinander nur um Haaresbreite. Wie Coach
Hoffmann in der Kabine schon ankündigte traf Sina Nispel zum erlösenden 1:0 mit
ihrem dritten Torschuss in der zweiten Halbzeit- das hätte selbst ihr Vorbild Toni
Kroos nicht besser machen können. Von nun an spielten die Devils befreit auf
und ließen dem Gegner keine Chance ihre eigene Hälfte zu verlassen. So dauerte
es trotzdem noch circa 20 Minuten bis zum 2:0: Nina Pielsticker setzte sich auf
der rechten Seite gut durch und spielte den Ball scharf auf den zweiten
Pfosten, wo Sandra Hübner schon bereit stand. Man musste aber noch zittern,
weil ihr Fuß jegliche Anspannung vermissen ließ. 2 Minuten später zeigte sie
dann aber, dass sie auch mit angespanntem Fuß ein schönes Tor schießen kann.
Ihr Ball aus 18m senkte sich über den Torwart hinweg ins Netz – großer Jubel
und 3:0 für die Barntruperinnen. Durch die Einwechslungen in der 80. Minuten
kam nochmal neuer Schwung ins Spiel und es konnten weitere Chancen
herausgespielt werden. Franziska Schulz traf leider nur den Pfosten, doch Jenny
Becker vollendete eine Minute vor Schluss eine weitere Pielsticker-Vorlage zum
4:0 Endstand – Klasse!

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Devils ihre
Leistung aus dem Höxter Spiel sogar noch verbessern konnten und zeigten, dass
sie in der Rückrunde auf jeden Fall noch ein Wörtchen im Aufstiegskampf mit zu
reden haben. Nicht nur die Offensive konnte in den letzten Spielen ihr
wirkliches Potential abrufen, sondern auch die Defensive stand immer sicherer
und ließ kaum noch Torchancen zu.

„Ich bin heute sehr zufrieden mit unserem Spiel – endlich zeigen
die Mädels wieder wie gut sie sind“, so der Coach.

Bereits am kommenden Mittwoch geht es zum Pokalspiel nach
Asemissen. Die PINK-Devils wollen auch dieses Jahr wieder ins Finale!  Doch sie sind gewarnt… Mit einer Tordifferenz
von plus 101 (!!!)  führt Asemissen die
Kreisliga A als Tabellenführer an. Los geht´s um 19:30 Uhr. Beruflich bedingt
wird Sandra Günther den Devils leider fehlen.

RSV tritt auf der Stelle

RSV Barntrup – Brenkhausen / Bosseborn 1:1

 

Da war mehr drin! Trotz deutlicher optischer Überlegenheit und einer Vielzahl an Tormöglichkeiten reichte es gegen die Mannschaft aus Brenkhausen / Bosseborn nur zu einem 1:1.
Von Beginn an agierte der RSV druckvoll und hatte bereits nach 7 Minuten die erste Chance. Nach Vorlage von Lindemeyer kam Haase zum Schuss, den der Gästekeeper zur Ecke abwehren konnte. Auch in der Folgezeit hatte der RSV mehr vom Spiel, große Chancen ließen aber zunächst noch auf sich warten. Bei den Gästen brachten vor allem die Eckstöße Gefahr. Nach einer halben Stunde fand Barntrup zurück in die Partie und hatte durch Haase die Führung auf dem Fuß. Eine Lindemeyer-Flanke konnte der Gästekeeper nicht festhalten, sodass der Abpraller Haase vor die Füße fiel. Sein Versuch, den Ball mit einem langen Schritt ins Tor zu bugsieren, schlug allerdings fehl. Der Ball stieg steil in den grauen Barntruper Himmel und flog deutlich über den Querbalken. Kurz vor der Pause war dann auch der RSV nach einer Ecke gefährlich. Baumeisters Kopfball-Versuch verfehlte das Tor allerdings ebenso, wie wenige Minuten später der Versuch von Lindemeyer, der nach feiner Einzelleistung den Ball am kurzen Pfosten vorbeischob.

 

Zur Pause stand es somit 0-0 und ganz Barntrup fragte sich, warum der RSV nicht längst in Front lag.

 

Nach dem Seitenwechsel tat sich zunächst wenig. Bereits eine Viertelstunde war gespielt, als der RSV das nächste Signal setzte. Zunächst scheiterte S. Schlingmann mit seinem Versuch am Keeper der BreBos, den Nachschuss drosch Lindemeyer Sturmkollege Baumeister in die Hacken. Der RSV stand sich selbst im Weg.
Die kalte Dusche ließ nicht lange auf sich warten. Der kurz zuvor für Brenkhausen eingewechselte Wilms traf mit seinem Schuss von der Strafaumkante den Innenpfosten der RSV-Gehäuses, von wo aus der Ball in die Maschen trudelte. Die glückliche Führung für den Gast nach 66 Minuten.

Nur zehn Minuten später wurde dann auch der RSV für seinen Einsatz belohnt. Kryker verarbeitete einen Freistoß von Bobe sehenswert mit der Brust und erzielte per Direktabnahme den wichtigen Ausgleich für Rot-Schwarz. In einer zunehmend hektischen Schlussphase versuchte der RSV noch einmal alles, um dreifach zu punkten. Ein weiterer Treffer wollte jedoch nicht gelingen.
So blieb es am Ende beim 1:1 und dem RSV gingen zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf flöten. Nun heißt es, Mund abputzen und weiter kämpfen. Am kommenden Wochenende fällt der Fußball auf Grund des Totensonntags allerdings aus. Weiter geht es erst am ersten Advent mit dem Auswärtsspiel gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten TuS Horn – Bad Meinberg.

 

Aufstellung RSV:
Ehlert – P. Sölter – Bobe – D. Schlingmann – Schalofsky – Lindemeyer – S. Schlingmann – Haase – Meier – Kryker – Baumeister

Deftige Klatsche für den RSV

Suryoye Paderborn – RSV Barntrup 6:1

 

Eine bitte Pille musste der RSV im Inselbadstadion in Paderborn schlucken. Der RSV unterlag den in allen Belangen überlegenen Domstädtern am Ende mit 1:6.
Barntrup konnte der Heimmannschaft nur in den ersten 25 Minuten Paroli bieten und hatte durch S. Schlingmann und Baumeister sogar Möglichkeiten in Führung zu gehen.
Mit der Führung (durch einen abgefälschten Schuss) für die Paderborner war der Barntruper Bann jedoch gebrochen und es ergaben sich zahlreiche weitere Möglichkeiten für die Heimmannschaft, die diese jedoch, teils fahrlässig, ausließ. Kurz vor dem Seitenwechsel erzielte Suryoye durch satten Flachschuss das 2:0.
Im direkten Gegenzug hatte der RSV die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch Bobes Freistoß klatschte nur an den Pfosten und auch S. Schlingmann konnte den Abpraller nicht im Gehäuse unterbringen.
Nach dem Seitenwechsel setzte sich die Überlegenheit der Gastgeber fort. Schnell wurde auf 3:0 erhöht. Die Barntruper Hoffnung, die mit dem Anschlusstreffer von Kryker (Kopfball nach einer Lindemeyer-Ecke) aufbrandete, währte nur kurz, denn nur Minuten später erhöhte die Heimmannschaft auf 4:1.
In der Folge ließ Paderborn viele weitere Möglichkeiten zu Treffern ungenutzt. Barntrup nahm erst durch die Einwechslung von Hoffmann in der Schlussphase wieder am Spiel teil und hatte noch einige schöne Schusschancen. Suryoye nutzte den sich bietenden Platz und stockte in den Schlussminuten noch auf 6:1 auf.

Am Ende bleibt eine in dieser Höhe verdiente Niederlage für den RSV, der die Punkte für den Klassenerhalt gegen andere Mannschaften einfahren muss. Genau damit wollen die Freitag-Mannen am kommenden Sonntag gegen Stahle weitermachen.

 

Aufstellung RSV:
Ehlert (Hoffmann) – P. Sölter – D. Schlingmann – Bobe – Schalofsky (Diemert) – Lindemeyer – Haase – Kryker – Meier – S. Schlingmann – Baumeister

RSV teilt die Punkte mit Upsprunge

RSV Barntrup – SV Upsprunge 1:1

 

Etwas ratlos schauten sich Spieler und Trainer nach dem Schlusspfiff in der Kabine an. Prinzipiell kann man mit dem Remis leben, der erhoffte Heimsieg, der zwei wichtige zusätzliche Punkte bedeutet hätte, blieb jedoch aus.

Der RSV spielte zunächst mit dem teilweise sehr böigem Wind und agierte die ersten zwanzig Minuten überlegen. Nach einer schönen Kombination über Lindemeyer und P. Sölter auf der rechten Seite entwickelte sich erste Chance für Rot-Schwarz. P. Sölter scheiterte mit seinem Schussversuch jedoch.
Nur wenige Minuten später dann der Führungstreffer für den RSV. Ein Steilpass von P.Sölter fand den Fuß von Henning Gelhaus, der per Direktabnahme die Führung für den RSV erzielte. In der Folgezeit fand der Gast besser ins Spiel, konnte sich jedoch noch keine zwingenden Chancen erarbeiten. Auch dem RSV fehlten bis zum Seitenwechsel die geeigneten Mittel, um sich weitere zwingende Möglichkeiten zu erarbeiten.
Im zweiten Durchgang spielte der Gast mit dem Wind und setzte dem RSV in den ersten Minuten mächtig zu. Die RSV-Defensive hielt dem Druck jedoch stand und verteidigte die knappe Führung. Barntrup kam danach wieder besser ins Spiel und erarbeitete sich einige Chancen, um die Führung auszubauen. Die beste vergab Gelhaus, als er eine Hereingabe von Lindemeyer nicht unter Kontrolle bringen konnte.
In der teilweise hektischen Schlussphase drängte der Gast auf den Ausgleich und wurde zehn Minuten vor dem Abpfiff belohnt. Nach einem Freistoß konnte der RSV den Ball nicht entscheidend klären und fiel einem SV-Offensiven vor die Füße. Der stramme Schuss aus 14 Metern fand seinen Weg an Freund und Feind vorbei ins Tor. Der RSV monierte Abseits, fand jedoch kein Gehör beim Unparteiischen.
Als nach 93 Spielminuten der Schlusspfiff im Waldstadion ertönte, stellten sich Spieler und Trainer die oben bereits erwähnte Frage. Punkt gewonnen, oder Sieg verdamelt?

Am kommenden Wochenende gastiert der RSV beim Spitzenteam Suryoye Paderborn. Der Anpfiff ist abweichend erst um 17:30h ! ! !

 

Aufstellung RSV:
Ehlert – P. Sölter – D. Schlingmann – Schalofsky – O. Sölter (Diemert) – Lindemeyer – Haase – Kryker – Meier – S. Schlingmann – Gelhaus (Baumeister)

Danlowski erlöst den Spitzenreiter….

Danlowski erlöst den Spitzenreiter….

Nach allen Ankündigungen der Woche war, sowohl die Mannschaft als auch die Fans des RSV gespannt, was von den Anhängern von Osterwald wahr gemacht wird…. Und vorab, keiner wurde enttäuscht. Schon um 18.00 Uhr belagerten die Gästefans das Waldstadion, mit Pauken und Trompeten machten sie auf sich aufmerksam, immer die Kaltschale Herforder im Blick. Mit tollen Fangesängen stimmten sie beide Teams auf die Partie ein. Eine echte Fanfreundschaft scheint hier zu reifen. Beide Mannschaften wurden mit Bengalos zu Beginn begrüßt, was eine Kulisse…

Zurecht erstaunt zeigten sich die Mannen von Hilker und Pettenpohl. Nach den ersten 10 Minuten bekam der RSV das Spiel allerdings besser in den Griff und kontrollierte das Geschehen. Beste Möglichkeiten wurde allerdings von Köller, Reese und Gabriel nicht genutzt. Letzterer musste sich mit der Latte, aus kurzer Entfernung, begnügen. Trotzdem steckte der RSV nicht auf und versuchte weiter die Führung zu erzielen. Nach einem tollen Zuspiel von Gabriel auf Reese markierter dieser den verdienten Führungstreffer. Osterwald blieb allerdings weiter gefährlich und der RSV musste bis zur Pause die Konzentration hoch halten. Und auch wenn die Kontrolle gehalten wurde, war Osterwald immer für eine gefährliche Aktion gut.

Hilker ermahnte die Seinen in der Pause, nicht nach zu lassen und weiter konzentriert zu Werke zu gehen. Für Ullrich kam Röhr, sonst änderte sich nichts.

Gerade einmal 3 Minuten waren gespielt, als Osterwald den Treffer zum 1:1 markieren konnte. Eine Unstimmigkeit zwischen Zühlke und Betke brachte den Gegner so gut in Position, dass dieser frei zum Abschluss kam. Pech für Torwart Fricke, dass der Ball von A. Pape noch unhaltbar abgefälscht wurde. Der Ausgleich verunsicherte den RSV und der Spielfluss ging komplett verloren. Osterwald war in dieser Phase einfach Präsenter, der RSV fand kein probates Mittel diesem entgegen zu hakten. Das Team wurde immer weiter angepeitscht durch seine tollen Fans. Doch im Verlauf des Spiels übernahm der RSV wieder das Heft in die Hand. Nach einer Ecke kam der RSV durch Betke in gute Position, doch dieser scheiterte kläglich.. Auch Reese konnte den klasse Torwart von Osterwald nicht überwinden. Nach einer Ecke war es dann S. Danlowski, der den Ball, am ehemaligen Oberliga Torwart, unhaltbar und mit viel Leidenschaft in die Maschen jagte. Osterwald blieb auch nach dem erneuten Führungstreffer weiter kämpferisch, konnte allerdings keine Akzente mehr setzen. Köller und Reese hätten, freistehend, das Ergebnis noch höher schrauben können. Hervorzuheben war heute ebenfalls L. Mühter, der auf der linken Seite eine klasse Leistung ablieferte.

Fazit: Der RSV kann auch mit Druck umgehen. Nun geht es in die Winterpause und die Altliga freut sich auf ein paar ruhige Monate. Die Saison ist bisher genauso gelaufen, wie sich dieses unsere Trainer vorgestellt haben. Das Team funktioniert in sich, auch wenn man des Öfteren mit unterschiedlichen Teams auflaufen muss. Die Altliga würde sich über den einen Oder anderen Zuschauer mehr feuen.

Osterwald und seine Fans werden beim RSV immer wieder gerne gesehen.

Newsflash – AH Team fiebert Abschlusstraining entgegen

Nach der großen Ankündigung durch „Uns“ Andi Pape fiebert unser AH Team dem heutigen Abschlusstraining entgegen. Das Trainerteam Hilker und Pettenpohl wird sich seine Schützlinge heute nochmals genau ansehen, um dann zu entscheiden, wer morgen im absoluten Spitzenspiel, von Beginn an ran darf. Keiner ist gesetzt, denn alle haben Ihre Leistungen in den vergangenen Wochen gebracht. Somit werden Nuancen im Training und am Mettigel entscheiden ob es heißt: Bank oder Startelf.

Bis auf C. Kormeyer, S. Hill und C. Schulz kann aus dem Vollen geschöpft werden, was die Angelegenheit nicht leichter macht.

Gerüchten zufolge wird wohl erst kurz vor Anpfiff die Katze aus dem Sack gelassen….wer aufläuft. Man will noch die Eindrücke vom Warmlaufen auswerten.

Unser Altliga hofft auf zahlreiches erscheinen der Barntruper Fans, alle die bisher noch kein Spiel gesehen haben, sollten dies an diesem Spitzen-Spieltag dringend nachholen, den auch unser Gegner fährt mit einem 50er Fanbus vor. Hinzu kommt, dass danach erst einmal Schluss für dieses Jahr sein wird mit der goldenen Generation.

Aufgrund der angekündigten Bengalos wird der Sicherheitsdienst, um Dieter Ape, morgen schärfer kontrollieren als üblich.

Auf ein ausverkauftes Waldstadion…. bei herrlichem RSV Wetter.

 

Unglückliche Niederlage im Spitzenspiel – Devils unterliegen 0:1

Am heutigen Sonntag stand das Spitzenspiel der Bezirksliga Staffel 2 an. Germania Hovestadt sowie die Barntruper PINK-Devils blieben bis dato ohne Punktverlust. Am Ende siegte der Gast aus Hovestadt glücklich mit 1:0. Der Treffer fiel bereits in der 7. Spielminute.

Zum Spiel:

Die ersten zehn Spielminuten verschliefen die PINK-Devils komplett. Hovestadt übernahm sofort die Kontrolle über das Spiel und zeigten warum sie bisher auch alle Matches gewinnen konnten. Trotz des schwer zu bespielbaren Platzes kombinierten die Gäste in den ersten Minute schnell nach vorne. Gefährlich wurde es jedoch nur einmal…und da stand es auch sofort 0:1. Eine Unaufmerksamkeit der RSV-Defensive, bzw. aus stark abseitsgefährdeter Position schoss die Stürmerin aus Hovestadt den Ball in den linken Winkel – Unhaltbar für Torhüterin Jasmin Eder. Ein ziemlicher Schock für die Devils, hatte man sich ja schließlich viel für dieses Spiel vorgenommen.

In den folgenden Minuten entwickelte sich ein kampftbetontes Spiel beider Mannschaften, bei dem die körperlich robusten Spielerinnen zunächst weiterhin leichte Vorteile hatten. Dies änderte sich jedoch von Minute zu Minute. Die Devils verlagerten das Spiel in die gegnerische Hälfte und gewannen nun die entscheidenen Zweikämpfe. Hovestadt ging jedoch zweimal so unfair zur Sache, dass beide Male Nina Pielsticker Glück hatte, dass keine schlimmere Verletzung entstand. Der Schiedsrichter gab jeweils den gelben Karton.

In der 35. Minute hatte Stephi Poole den Ausgleich auf den Fuß. Einen Freistoß-Hammer konnte die Torhüterin der Gäste gerade noch so berühren, sodass dieser nur den Pfosten streifte – Pech für die Devils. Es wurde fortan weiterhin Druck ausgeübt und nach einer Flanke von Swantje Bockelmann hatte Sandra Hübner die nächste große Chance. Aber auch dieser Ball verfehlte sichtbar knapp das Gehäuse. So ging es mit einem Rückstand in die Kabine.

Die Devils spürten – heute war mehr drin! Und so begann die zweite Halbzeit mit intensiven Zweikämpfen auf beiden Seiten. Hovestadt mit ihrer starken Offensive immer mal wieder gefärhlich, jedoch ohne zwingend zu sein. RSV-Keeperin Eder musste nur Fernschüsse aufnehmen.

Die Chancenverwertung beim RSV ließ allerdings erneut zu Wünschen übrig. Schünemann und Pielsticker hatten das Glück wahrlich nicht auf ihrer Seite. So verging die Zeit, doch die PINK-Devils geben nie auf. In der 76. Minute ein klares Foulspiel im Strafraum. Elfmeter für die Devils!

Nina Pielsticker tritt an – TOOOOOOOOOR im Barntruper Waldstadion, 1:1! Riesen Jubel bei den Zuschauern!

Doch dann der Schiri-Skandal. Der Elfmeter muss wiederholt werden! Warum?

Es sei eine RSV-Spielerin zu früh in den Strafraum gelaufen. Es kann sein – auffällig früh war es jedoch nicht! Und warum so kleinlich sein? Denn dann müsste man doch jeden Elfmeter in Kreis- oder Bundesliga zurückpfeifen?!

Aber gut, Schiedsrichter hat so entschieden. Nina Pielsticker tritt zum zweiten Mal an … und verschossen. Der Ball geht rechts neben das Tor. Weiterhin 0:1.

In den letzten Spielminuten merkte man dem Schiedsichter an, dass er ein schlechtes Gewissen hatte. Nun wurden Foulspiele für den RSV gepfiffen, die keine waren. Doch leider waren diese Freistoßsituationen zu weit vom Tor entfernt.

Nach 90 Minuten pfiff der Schiedsrichter die Spitzenpartie ab und so mussten die Devils die ersten Punktverluste in dieser Saison hinnehmen. Gegen den direkten Konkurrenten um den ersten Tabellenplatz verlor der RSV sehr unglücklich.

„Hovestadt ist eine starke Mannschaft mit guten Einzelspielerinnen. Aufgrund des Spielverlaufes hätten wir mindestens einen Punkt behalten müssen. Besonders ärgerlich sind die Schiedsrichterentscheidungen. Für mich war das Tor Abseits und warum man so einen Elfmeter zurückpfeift ist für mich unerklärlich. Die Heimniederlage ist ein herber Schlag für uns. Aber wir werden den Kopf nicht hängen lassen“, so Trainer Andy Hoffmann.

Am kommenden Sonntag spielen die PINK-Devils in Delbrück. Anpfiff ist dort um 12:30 Uhr.

Ersatzgeschwächter Spitzenreiter gibt sich keine Blöße

Das Trainerteam um Hilker und Pettenpohl hatte es an diesem Spiletag relativ einfach, die Mannschaft stellte sich quasi von selbst auf. Die Fehlenden- oder Verletztenliste ist derzeit doch relativ lang, nicht dabei waren Schulz, v. Einem, Köller, Röhr, Cormeyer, Robocop, Götzel, Lübbeck, Hill, Gabriel uvm.

Kurzfristig konnten G. Freitag und N. Haase verpflichtet werden, nachdem schon Torwart Fricke, sich als Ersatzspieler zur Verfügung gestellt hatte.

Der Gegner Löwensen, welcher im Hinspiel mit 15:0 geschlagen werden konnte, lief dieses Mal mit einer komplett anderen Mannschaft auf. Zusätzlich hatten sie Gerald Asamoah im Sturm verpflichtet. Daher zeigten sich die Mannen des Spitzenreiters doch ein wenig beeindruckt.

Von Beginn an merkte man jedoch an, dass die Mannschaft sofort das Heft in die Hand nehmen wollte, machte sie doch sofort gehörig Druck auf die gegnerische Abwehr. Diese verteidigte mit Mann und Maus…. mehr wild als kontrolliert und der anfänglich Respekt ließ doch schnell nach. Gerald wurde zudem von Danlowski und Betke in Schach gehalten. Die ersten gut herausgespielten Chancen konnte der RSV aus bester Position leider nicht nutzen.. Sensu, Freitag, Ullrich, Reese und Pettenpohl scheiterten gleich mehrfach vorm Schlussmann der Löwenser. So musste die Abwehr ein Zeichen setzen, um die Offensive aufzuwecken… Nach einem Eckbal bekam Betke den Ball am 16er Eck, drehte sich elegant und schlenzten den Ball ins lange Eck. Dieses Tor war die Initialzündung, denn dieses ließ Sensu nicht auf sich sitzen und markierte kurze Zeit später den Treffer zum 2:0. Der RSV nun vollkommen überlegen und nachdem G. Freitag noch leicht und locker zum 3:0 eingenetzt hatte, war allen klar, wohin die Reise geht…Vor allem dem Gegner. Reese, Sensu, Danlowski und Ullrich hätten das halbe Dutzend schon vor der Halbzeit voll machen können, doch so blieb es bei einer sicheren 3:0 Führung.

Für Freitag kam Haase, ansonsten blieb das Team unverändert. Gleich der erste Angriff brachte den Treffer zum 4:0, Ullrich hatte gekonnt auf Sensu abgelegt und dieser netzte zum 4:0 ein. Der RSV blieb weiterhin überlegen, leistete sich allerdings in der Folgezeit einige leichte Fehler und Löwensen kam ein wenig besser ins Spiel, so dass sogar Torwart Möller sich bewegen musste… Doch dann kam wieder der RSV nach einem Angriff über Betke und Sensu war es Reese, der den Ball locker und leicht im Gehäuse versenken konnte. Der RSV schaltete nun einen Gang zurück, blieb allerdings weiterhin gefährlich und erspielte sich klasse Möglichkeiten. Eine dieser konnte unser 10er Roger nutzen und zum 6:0 einschieben. Für die Schlusspunkte sorgte dann wiederum Sensu, der mit seinem 3+4ten Treffer mal wieder unter beweis stellte, dass man das Tore schießen, auch im Alter, nicht verlernt.

Fazit:

Der Spitzenreiter bleibt, trotz vieler abwesender Spieler, das Maß aller Dinge in der Liga. Am kommenden Wochenende dann der Knaller und das absolute Spitzenspiel gegen die Nummer 3 der Tabelle SF SV Osterwald, eine der Mannschaft, wo der RSV in der Hin-Serie Punkte abgeben musste. Der SF hat sich bereits mit einem 50er Bus angemeldet und um genügend Versorgung mit Herforder gebeten. Die RSV Altliga wünscht sich natürlich auch von den Barntruper Fans eine zahlreiche Anwesenheit, um dieses Spitzenspiel gebührend zu feiern.

Eins ist Fakt, ein Sieg ist Pflicht. Denn…. Spitzenreiter, Spitzenreiter…. so soll es sein so soll es bleiben!!!! Der Mettigel am Donnerstag wird uns die nötige Kraft geben….

 

Aufstellung: Möller, Betke, Zühlke, Danlowski, Ulrich, Müther, Freitag (46. Haase), Hilker, Pettenpohl, Sensu, Reese

Tore: 1:0 Betke (15.), 2:0 Sensu (18.), 3:0 Freitag (24.), 4:0 Sensu (46), 5:0 Reese (55.), 6:0 Pettenpohl (61.), 7:0 Sensu (66.), 8:0 Sensu (69.)

RSV unterliegt Brakel 0:2

RSV Barntrup – Spvg Brakel 0:2

 

Es hat nicht sollen sein. Der RSV muss weiter auf den dritten Heimsieg der Saison warten und verpasst damit den Sprung ins Mittelfeld der Tabelle.

In einer nervösen Partie, die teils dem mäßig bespielbaren Platz geschuldet war, erwischte der RSV zunächst den besseren Start. Doch wie in Atteln hatte der RSV Pech im Abschluss. Lesemann traf nach sieben Spielminuten nur die Latte des Brakeler Tores. In der Folgezeit herrschte viel Leerlauf. Der Spielaufbau des RSV blieb oftmals ideenlos, viele lange Bälle prägten das Spiel. Auch der Gast aus Brakel blieb im ersten Durchgang weitestgehend harmlos und konnte außer einer Kopfball-Chance kurz vor dem Seitenwechsel keine nennenswerten Möglichkeiten für sich verbuchen. Der RSV hingegen hätte nach einer halben Stunde Spielzeit in Führung gehen müssen. Nach einem Fernschuss von P. Sölter kam Henning Gelhaus an den Ball. Den folgenden Abpraller konnten jedoch weder Lesemann noch Gelhaus im Tor unterbringen.

So gingen beide Teams ohne eigene Treffer in die Kabine.
Im zweiten Durchgang dann die kalte Dusche für den RSV. Der Gast aus Brakel ging nach zehn Minuten per Freistoß in Führung. Eine lang geschlagene Freistoß-Flanke segelte an Freund und Feind vorbei und schlug am langen Pfosten ein. 0-1 für Brakel durch Wetzler.

Der RSV reagierte und brachte mit Diemert und Baumeister frische Kräfte für die Offensive. Nach 69 Minuten hatte Baumeister die große Möglichkeit zum Ausgleich, doch erneut stand das Gebälk dem Torjubel im Weg. Der Schuss klatschte an den Pfosten.
Quasi im Gegenzug erhöhte das Gast auf 2-0. Eine Flanke auf den zweiten Pfosten verwertete Naskrent gnadenlos per Kopf. Der RSV düpiert.

Der RSV versuchte in der Schlussphase noch einmal alles und hatte durch Lesemann und Diemert noch einige Halbchancen. Kryker visierte in der Schlussminute zum dritten Mal das gegnerische Aluminium an, doch zu einem Treffer reichte es nicht mehr.

Es blieb bei der 0-2 Niederlage und somit bei Tabellenplatz 15. Der RSV muss so im nächsten Auswärtsspiel im Paderborner Raum erneut punkten, um den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze zu halten.

 

Aufstellung RSV:
Ehlert – P. Sölter – Kryker – Haase – Schalofsky – Lindemeyer (Diemert) – S. Schlingmann – Ritter (Baumeister) – O. Sölter – Gelhaus – Lesemann

Robocop stand Pate,Feldversuch läuft demnächst an

RSV AH – SG Hachmühlen/Altenhagen 6:0

Jahrelanger Einsatz im Tor, werden nun vom Chefentwickler auf die Anforderungen an einen Feldspieler überdacht. Der Wunsch nach einer Schutzhülle kam mit der Verletzung von Abwehrrecke Röddel auf. Die Diagnose,  Abriss des Wadenmuskels, 6 wöchiges Sportverbot.  Auch auf diesem Wege gute Besserung.

Zum Spiel:

Wie üblich, eine sehr gute erste Halbzeit, führt zu einer komfortablen 3:0 Führung. Mit Toren von Ersan, Maik und dem immer stärker werdenden Heiko. Der Unterschied zu den ersten Spielen besteht darin, das der Torhunger anscheinend damit gestillt ist. Im weiteren Verlauf sollten zwar noch drei Tore folgen,zwei davon vom Exurlauber Maik, aber insgesamt war das einfach zu wenig. Allerdings macht es der Gegner einem verdammt schwer,in einen Spielfluss  zu kommen. Man merkte es den Hachmühlern förmlich an, auf dem Betonplatz  wollte keiner zu liegen kommen.

 

Aufstellung:

Dennis- Andy-Sandro-Carsten S.-Dirk-Sajoscha- Maik-Raffi-Tobias-Ersan-Heiko-Carsten K-Lars-Ulli-Volker

 

 

Kryker stellt die Weichen auf Sieg

SV Atteln – RSV Barntrup 0:1

Na also, es geht doch. Der RSV kann auch auswärts punkten. Die Barntruper Minimalisten (dritter Saisonsieg mit 1:0) schlugen den Gegner aus Atteln etwas glücklich, aber nicht unverdient. Nach den teils desaströsen Auftritten gegen Blomberg und vor allem gegen den TSV Horn, war der heutige Sieg extrem wichtig, um den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle zu halten.

RSV Co-Trainer Haase, der den privat verhinderten Freitag an der Linie vertrat, sah zunächst einen ausgeglichenen und zerfahrenen Beginn beider Mannschaften. Gepflegtes Passspiel fand auf dem teils holprigen Rasen kaum statt. Bei einem der wenigen guten Spielzüge des RSV hatte Simon Schlingmann Pech im Abschluss. Nach einer Kombination mit Lindemeyer war Simon frei durch, sein Abschluss fand jedoch nur den Weg an den Pfosten. Der Jubelschrei blieb den Barntrupern im Halse stecken.
Kurz darauf musste sich RSV-Keeper Ehlert ganz lang machen. Eine Direktabnahme aus knapp 30 Metern raste direkt auf den Winkel des RSV-Gehäuses zu. Ehlert’s Fingerspitzen lenkten den Ball an die Latte und letztlich zur Ecke.

Beide Teams gingen torlos in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel spielte der RSV mit dem starken Ostwind und fand zunächst besser in die Partie. Für den alles entscheidenden Treffer musste allerdings eine Standardsituation herhalten. Kryker schlug einen Freistoß von der Mittellinie scharf in den Strafraum der Heimmannschaft. Dass die Verteidiger nicht entscheidend zum Kopfball gingen, überraschte den SV-Keeper dermaßen, dass dieser den Ball nicht mehr abwehren konnte. Ein sehenswerter aber kurioser Treffer.
Atteln reagierte keineswegs geschockt und drängte sofort auf den Ausgleich. Die stabil stehende RSV-Defensive verteidigte die Führung jedoch gekonnt und setzte durch O. Sölter noch einen Nadelstich. Sein Volley-Schuss von der Ecke des 5-Meterraums streifte aber nur den Querbalken.

Kurz darauf musste Daniel Schlingmann das Spielfeld verlassen, da er einen Gegenspieler als „Vogel“ betitulierte. Neben Bobe ist nun auch der zweite etatmäßige Innenverteidiger gesperrt.
Minuten vor dem Abpfiff hatte der eingewechselte Baumeister noch die Chance den zweite Treffer für Barntrup zu erzielen. Auch er scheiterte mit seinem Versuch an der Latte des Attelner Tores.

Kurz darauf dann die kollektive Erleichterung. Der Schiedsrichter pfiff die Partie ab und der RSV verbucht die ersten drei Auswärtszähler der Saison.
Am kommenden Sonntag gastiert die Mannschaft aus Brakel auf der roten Asche. Der RSV möchte in der Partie das Punktekonto weiter aufstocken und die Abstiegsränge verlassen.

 

Aufstellung RSV:
Ehlert – P. Sölter – D. Schlingmann – Kryker – O. Sölter – Lindemeyer – S. Schlingmann – Ritter – Meier (Schalofsky) – Lesemann – Gelhaus (Baumeister)


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