RSV macht das Dutzend voll

Spvg Bavenhausen – RSV Barntrup 0:12

Der RSV hat das erste Pflichtspiel der Saison gegen eine in allen Belangen unterlegende Mannschaft aus Bavenhausen mit 12:0 gewonnen. Bereits nach wenigen Minuten netzte S. Schlingmann zur Führung für Rot-Schwarz ein. Nach einer Viertelstunde dann der Aufreger des Spiels. Ein bereits verwarnter Bavenhausener Spieler trat Meier im Strafraum das Bein zur Sichel und dann gegen den noch am Boden liegenden Spieler nach. Diesen Arschtritt wird man so schnell nicht vergessen. Sich seiner eigenen Dummheit bewusst, flüchtete der Spieler in die eigene Kabine. Den zurecht ausgesprochenen Platzverweis sah er bereits nicht mehr. Als sich die Gemüter beruhigt hatten, verpasste es Hoffmann, diese selten dämliche Aktion mit einem weiteren Treffer zu bestrafen. Er scheiterte mit dem Strafstoß am Heimkeeper. Nur wenige Minuten später traf Hoffmann dann doch zum 2:0. Für den Pausenstand von 3:0 sorgte erneut Simon Schlingmann.
Nach dem Seitenwechsel bleib das Spiel, wie bereits im ersten Durchgang, komplett einseitig. Bavenhausens Kräfte ließen mehr und mehr nach, der RSV spielte nach Belieben Katz und Maus. Für den RSV trafen noch Meier, Ritter, 2xHoffmann, D. Schlingmann, Klocke, Seidel (mit einem Zucker-Freistoß) und Sölter. Für den Schlusspunkt sorgte der kurz zuvor als Feldspieler eingewechselte Torwart Niere, der einen weiteren Strafstoß zum 12:0 nutzte.
In der nächsten Pokalrunde trifft der RSV auf Almena, die sich in Entrup knapp durchsetzten. Das Spiel findet am kommenden Donnerstag statt.

 

Für den RSV liefen auf:
Ehlert – Lübeck – D. Schlingmann – Schmidt – Rausch – Klocke – Seidel – Diemert – S. Schlingmann – Sölter – Meier – Ritter – Hoffmann – Niere

Ein Trainingslager, das ist lustig…

Es ist Samstag, 10:00h Morgens. Coach Freitag freut sich (wie immer eigentlich) seine Truppe in Preußisch Oldendorf begrüßen zu dürfen, um sich dort, fernab vom Barntruper Medienrummel auf die neue Serie vorbereiten zu können. Opa Schaberniak, wie wir unseren Herbergsvater der Sportpension liebevoll tauften, führte die Truppe sofort zum Einsatz auf den nahegelegenen Platz. Unter den wachsamen und durchaus skeptischen Augen unseres Herbergsvaters durfte Coach Freitag dann das erste Training starten. Glücklicherweise nahm uns Opa Schaberniak während der Einheit schon einige wichtige Entscheidungen ab. So entschied er, dass sich Trainer Freitag und Co-Trainer Haase natürlich ein Zimmer teilen müssten und dass Daniel Schlingmann auf Grund seines vertrauenswürdigen Äußeren die Suite im Erdgeschoss nebst frei wählbarer Kameraden beziehen durfte. Der Mann hat eben Menschenkenntnis.
Nach dem natürlich exakt getimten Mittagsmahl machte sich die Meute auf, um die Zimmer und vor allem die Betten im preußischen Landhausstil zu beziehen. Anschließend fuhr man in die Stadt, um „Cash zu zocken“ oder lebenswichtige Nahrungsmittel, wie z.B. isotonische Getränke zu kaufen. So belief sich der Herreneinkauf dreier hier nicht namentlich erwähnter Personen dann auch auf folgende Positionen:
–  3 Kisten Wasser gegen den Durst während der Einheiten
–  5 Kisten Bier gegen den Durst nach den Einheiten
–  1,5 kg Chips und Flips
–  2 Packungen Magnesium-Brausedrops
–  3 Nussini und
–  Nicht zu vergessen: eine Bravo für Hannes

Nach der zweiten Trainingseinheit am Nachmittag (das Thermometer zeigte locker über 30°C) vertrieb man sich die spärliche Freizeit mit Tischtennis. Hierbei muss noch erwähnt werden, dass der Coach ganz passabel mit dem Schläger umgehen konnte. Andere versuchten Schafe einer nahen Weide anzulocken oder mit ihren auf Hochglanz polierten Körpern die örtliche Dorfjugend im Freibad zu beeindrucken.
Kurz darauf bat Opa Schaberniak erneut zu Tisch und beeindruckte mit beachtlicher Kompetenz am Grill. Bei der abschließenden Einheit am Abend gab es die ersten Ausfälle zu verzeichnen. Nico Haase, Florian Bobe, Philipp Sölter und Hannes Lindemeyer hatte der Coach vor bzw. während der Einheit zur Strecke gebracht. Hannes schulte spontan auf Regie-Assistent um und hielt einige Passagen der Einheit, darunter einige haarsträubende Torschüsse, auf Video fest, welche man nachher gemeinschaftlich analysierte.
Der Abend endete entweder beim Poker und /oder beim örtlichen Kneipenbummel, wo Meier sich als ehrenamtlicher Integrationsminister Fleißpunkte verdiente. Den morgendlichen Waldlauf und die folgende Trainingseinheit absolvierten nicht alle Beteiligten im Vollbesitz ihrer geistigen und vor allem körperlichen Kräfte.
Umso erstaunlicher ist allerdings zu bewerten, dass das erste Testspiel der Saison gegen Leopoldshöhe mit 3-1 gewonnen ging. Auf Grund der hochsommerlichen Wetterlage wurde das Spiel auf 3×30 Minuten aufgeteilt, von denen die Heimmannschaft aus Leopoldshöhe jedoch nur die ersten 15 Minuten bestimmte. Danach griff das taktische Konzept, die müden Beine erlebten ihren zweiten Frühling. Lesemann traf im zweiten Drittel zur 1:0 Führung für Rot-Schwarz. Daniel Schlingmann hatte ihn zuvor mit einem lässigen Pass gut in Szene gesetzt. Neuzugang Fredo umkurvte wenig später Leo-Urgestein Schulze im Tor und erhöhte auf 2:0. Erneut nach Vorarbeit von Daniel Schlingmann, dem das frisch übertragene Kapitänsamt Flügel verlieh und übrigens noch mindestens eine Kiste Kaltgetränke kosten wird. Zehn Minuten vor Schluss hatten zunächst Fredo und Simon Schlingmann beste Möglichkeiten das 3:0 zu erzielen. Fredo scheiterte am Pfosten, Simon im ersten Nachschuss an Schulze. Maurice Lübeck nutzte die Situation und vollendete per Drehschuss zum 3:0. Der Anschlusstreffer kurz vor Schluss brachte den RSV nicht mehr in Gefahr.

Fazit des Wochenendes:
Eine gelungene und lustige Fahrt zurück in die Zeit des preußischen Königreichs, bei der sich sowohl Trainer als auch die Spieler über einige gelungene Einheiten freuen konnten.
Übrigens: wenn es nach Opa Schaberniak geht, steigen wir in der nächsten Saison zu 80% auf ! ! ! Wenn das mal nichts ist…

Leichtigkeit vs. Leidenschaft

„Nur“ an diesem Tag sollte es am Ende gegen Post Detmold nicht reichen, die AH unterliegen 2:3 . Klar sah das elegant aus, was die im Angriff zu Wege brachten. Aber zählt man alle Chancen zusammen, der RSV läge wohl vorn. Nun treffen wir im kleinen Finale auf Grastrup (So,15.00) und Post im Endspiel auf Spork/Schwelentrup (2:1).

Fünf Umstellungen gab es gegenüber Dienstag, vier Spieler verletzt, einige auf Abwegen, viele im Standby, viele als Zuschauer aus der Altliga waren an der Linie. Männer, so macht es Spaß, jeder kann jeden ersetzten, die neue Saison, das neue Leben (so Andi P.) kann beginnen.

Aufstellung:

Dirk,Dennis,Richard,Christian,Christoph,Carsten S.,Carsten K.,Sajoscha,Nico,Stefan,Dirk H.,Heiko, Maik,Andreas Sch.,Roger

 

 

und zur nächsten Runde ! -am Freitag 19.30 ,Post –

Beim LippeCup 2013 hat die Ü32  ihre Vorgruppenrunde überstanden. Da SuS Pivitsheide ohne 5 nicht antreten konnte, wurde der Spielmodus auf 2x20min geändert.

Blomberger SV – TSG Hohenhausen 2:0

RSV – TSG Hohenhausen 8:1

RSV – Blomberger SV 1:0

Somit geht es am Freitag, 19.30 gegen Post Detmold um den Einzug ins Finale.

Im Vorfeld hatte Ersan, leider verletzt, sich bereit erklärt den live Tickerer auf WhatsApp zu übernehmen.  In den 80 min. Spielzeit wurden 94 Einträge u. Kommentare aufgezeichnet.

Ein kleiner Ausschnitt vom ersten Spiel:

  • Anstoß! dennis,tobi,nico,henning,dirk,stefan,sajoscha,christian,andy papa,heiko (ulli,richard,dirk fricke)
  • Flanke Nico, leider köpft Heiko von 5m übers Tor
  • 1:0 Dirk Hilker , einfach mal geschossen 
  • Elfmeter Nico klar von den Beinen geholt,Henning schießt, Torwart läßt prallen,Dirk schießt nochmal, abpraller, Dirk nochmal, drin 2:0 
  • Pass Henning, Tor Dirk 3:0
  • 3:1 
  • 4:1 Heiko abseitsverdächtig aber drin
  • 5:1 Nico
  • Klassetor von Henning, halblupfer 6:1
  • 7:1 Nico pass Henning
  • Ulli und Henning ganz allein vorm Tor, irgendwie doch Tor Henning 8:1
  • aus, aus

 

 

 

 

RSV gratuliert zum Aufstieg

FC Augustdorf – RSV Barntrup 2:2

Der RSV gratuliert dem FC Augustdorf zum Aufstieg in die Landesliga. Bereits vor Beginn der Partie sangen und feierten die Augustdorfer in ihrer Kabine.

Auf dem Platz tat sich dann zunächst wenig. Beide Mannschaften kamen in der ersten halben Stunde kaum zu nennenswerten Tormöglichkeiten. Glück hatte Augustdorfs Keeper, der bei einem ungestümen Auftritt den durchgebrochenen Hagemann abräumte und so einer klaren Torchance beraubte. Unverständlicherweise zeigte der Unparteiische nur gelb. Nach circa 35 Minuten ging die Heimmannschaft durch Jansen in Führung. Sölter, der den aufs kurze Eck gezogenen Freistoß klären wollte, schlug ein Luftloch und fälschte den Ball ins eigene Tor ab.

Nach dem Seitenwechsel stieg das Niveau der Partie deutlich. Zunächst kam der RSV durch Kryker zum Ausgleich. Er verlängerte einen Hagemann-Freistoß mit dem Hinterkopf in die Maschen. Danach ging der RSV sogar in Führung. Winterneuzugang Ritter erzielte nach seiner Einwechslung seinen ersten Treffer für Rot-Schwarz. Lesemann dribbelte sich im gegnerischen Strafraum fest, konnte jedoch noch auf Ritter ablegen, der den Ball aus kurzer Distanz einschob.
Bereits kurz nach dem Führungstreffer schlug Augustdorf zurück. Rogalsky kam bei einer Ecke unbedrängt zum Kopfball und köpfte zum erneuten Ausgleich ein. Beide Mannschaften zeigten im zweiten Durchgang guten Fußball und hatten noch mehrere gute Möglichkeiten zu weiteren Treffern zu kommen. Am Ende blieb es in diesem bedeutungslosen Spiel beim 2:2.
Direkt nach dem Abpfiff gingen die Augustdorfer Feierlichkeiten weiter. Der RSV wünscht auf diesem Weg viel Erfolg in der Landesliga.

Aufstellung RSV:
Felde – Schalofsky – Bobe – Neide – Aschti (Schmidt) – Sölter – Kryker (Haase) – S. Schlingmann (Ritter) – Hagemann – Esau – Lesemann

Es ist wie verhext. RSV kann daheim nicht mehr gewinnen !

RSV Barntrup – FC Nieheim 1:4

 
Es bleibt dabei. Der RSV kann im Jahr 2013 im heimischen Waldstadion nicht gewinnen. Auch gegen die abstiegsbedrohte Mannschaft aus Nieheim jubelten am Ende verdient die Gäste.

Dabei begann das Spiel für den RSV nicht schlecht. Vor allem in der Anfangsphase kontrollierte Barntrup Ball und Gegner und hatte vor allem durch Hagemann einige vielversprechende Aktionen. Besonders gefährlich hierbei in Schuss des Ballkünstlers nach einer Viertelstunde. Als Direktabnahme aus halblinker Position strich Hagemann’s Geschoss nur Zentimeter am Gehäuse vorbei. Wäre dieser Ball aufs Tor gekommen, hätte es die Führung bedeutet.
Da wir aber alle wissen, dass Hättiche keine Habichte sind, kam es wie so häufig anders. Nach 35 Spielminuten verlor Alex Neide in der Vorwärtsbewegung den Ball an den Nieheimer Akman, der den Ball aus 25 Metern direkt in den Winkel des Barntruper Tores nagelte. Ein Sonntagsschuss aller erste Güte.

Defensivspieler Neide war es aber auch, der seinen Ballverlust vor dem Rückstand nur zwei Minuten später wieder ausbügelte. Im Anschluss an einen Freistoß wurde der Ball von der Gästedefensive zunächst geklärt, gelangte dann aber auf rechts außen zu Sölter, dessen knallhart vorhergebrachte Flanke Neide aus 5 Metern mit dem Kopf ins Tor nickte. 1:1 nach 37 Spielminuten.

Kurz vor der Pause dann aber der nächste Nackenschlag für den RSV. Ehlert konnte zunächst einen Schuss von Ibrahim zur Ecke abwehren, die der mit aufgerückte Martens dann jedoch per Kopf in die Maschen des RSV-Gehäuses wuchtete.

Halbzeitstand 1:2 für den Gast.

Nach dem Seitenwechsel tat sich zunächst nicht viel. Barntrup mühte sich in der Offensive oftmals vergebens und konnte gegen die gut stehenden Nieheimer wenig Akzente setzen. Nieheim hingegen setzte eben aus dieser gut gestaffelten Defensive immer wieder Nadelstiche. So auch nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit, als Kezer sich in einem hart geführten Zweikampf mit Schalofsky durchsetzte und trocken zum 3:1 vollendete.

Die Barntruper Hoffnungen auf eine erfolgreiche Aufholjagd zerschlugen sich dann nur wenige Minuten später, als Nassery den Ball gegen zwei Barntruper Defensivspieler behauptete und von der Strafraumkante zum 4:1 traf.
In der Schlussphase trat der RSV weiterhin bemüht auf, konnte sich jedoch kaum zwingende Aktionen erspielen. So endete die Partie mit einer weiteren Heimniederlage, die vor allem auf Grund des schwachen Durchgangs auch verdient war.

Weiter geht es für den RSV bereits am kommenden Donnerstag, wenn der SV Menne zum Nachholspiel im Waldstadion gastiert.

Aufstellung RSV:
Ehlert – S. Schlingmann – Kryker – Neide (Beck) – Schalofsky – Funk – Esau (Hoffmann) – Hagemann – Sölter – Gelhaus – Lesemann

Na bitte, es geht doch ! ! !

FC Stahle – RSV Barntrup 1:3
Wann hat es das zuletzt gegeben? Der RSV gewinnt zwei Spiele am Stück, und dann auch noch beide auswärts. Nach dem Sieg in Dahl folgte nun ein Erfolg gegen die abstiegsbedrohte Mannschaft aus Stahle.

Auf dem gut präparierten Rasenplatz am Weserufer entwickelte sich sofort ein munteres Spiel. Der RSV hatte gleich in der Anfangsphase durch einen Freistoß von Hagemann eine gute Möglichkeit. Sein Versuch wurde zunächst vom Torwart vor die Füße von Neide geklärt, der den Ball im Fallen jedoch nicht ins Tor bugsieren konnte. Doch auch die Heimmannschaft ließ nicht lange bitten. Ein erster Warnschuss von Borgolte landete sicher in den Armen von RSV-Fänger Ehlert.

Quasi im direkten Gegenzug dann wieder Barntrup. Nach einer Flanke von Kryker kam Lesemann frei zum Abschluss, schob den Ball aber leider zu unpräzise aufs Gehäuse, sodass der Keeper keine Probleme hatte.

Nach der munteren Anfangsphase verflachte die Partie etwas. Stahle stand besser und konnte die Barntruper Angriffe gut verhindern. Barntrup ließ ebenfalls nicht viel zu. Konsequenz, kaum Torchancen.

Dieses änderte sich in der 27. Spielminute, als Barntrup einmal wieder nach vorne spielte. Ehlert fand mit seinem Abschlag Lesemann, der den Ball auf die rechte Seite zu Lindemeyer leitete. Dieser gab den Ball wieder in die Mitte, wo Hagemann ins kurze Eck vollendete. 1:0 für Rot-Schwarz.
Nur eine Minute nach dem ersten Treffer erhöhte der RSV auf 2:0. Lindemeyer spielte den Ball auf Lesemann, der aus 20 Metern sehenswert ins rechte obere Eck traf. Ein schönes Tor.

Nach der sicheren Führung für den RSV wachte Stahle auf und nahm den Kampf bedingungslos an. Der RSV zog sich zurück und spielte auf Ergebnisverwaltung. Diese Strategie ging jedoch nur mäßig auf. Zunächst warf sich Schalofsky in höchster Not in einen Schuss von Borgolte, dann traf Stahle kurz vor dem Seitenwechsel zum Anschlusstreffer. Ein erneut unnötiger Ballverlust in der Barntruper Vorwärtsbewegung landete bei Heine, der in den Strafraum eindrang und den Ball in den Winkel schlenzte.

Zur Pause stand es somit 1:2 für den RSV.

Nach dem Seitenwechsel musste Lindemeyer früh verletzungsbedingt aufgeben. Gelhaus kam für ihn in die Partie. Trotzdem gehörten die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel erneut dem RSV. Erst scheiterte Esau mit einem Distanzschuss am gegnerischen Keeper, bei der anschließende Ecke wurde Krykers Kopfball von der Linie gekratzt. Doppeltes Pech für den RSV.

Nach einer Stunde hatten alle Barntrup bereits die Hände zum Jubeln erhoben. Esau lief bei einem Konter allein auf den Stahler Fänger zu, umkurvte diesen, und legte den Ball dann auf den mitgelaufenen Funk ab. Warum dieser Konter nicht die 3:1 Führung bedeutete, weiß wohl niemand so genau. Da war deutlich mehr drin.

Der erlösende dritte Treffer für Barntrup fiel dann eine Viertelstunde vor Spielende. Nachdem ein Hoffmann-Schuss zur Ecke geklärt wurde, köpfte Neide zum 3:1 ein.

Weitere Chancen von Bobe und Funk blieben in der Folge ohne zählbaren Erfolg für den RSV. Stahle versuchte in der Schlussphase noch einmal alles, scheiterte aber auch immer entweder an Keeper Ehlert oder an Funk, der einen Kopfball auf der Linie klärte.

Am Ende blieb es beim verdienten 3:1 Sieg für den RSV, der heute vor allem spielerisch zu überzeugen wusste. Ob sich der Aufwärtstrend fortsetzt, wird man am kommenden Montag sehen können. Dann erwartet der RSV den FC Nieheim auf dem heimischen roten Rasen.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Kryker – Bobe – Neide – Schalofsky – Funk – Hagemann – Esau – Hoffmann (Beck) – Lindemeyer (Gelhaus) – Lesemann

Dem Tor so nah und doch so fern

Nach den guten vergangenen Wochen geht es nun in den Endspurt dieser Saison. Nach dem hart umkämpften 4:4 aus dem Hinspiel machte sich die Mannschaft von R. Motzkun wieder zu einem kampfbetonten Spiel bereit. Nur über den absoluten Kampf kann man gegen diese Truppe bestehen. Gerade auf eigenem Platz wollte man die Punkte nicht hergeben.

Das Spiel begann recht schleppend, den ersten Angriff konnter der RSV für sich verbuchen. Nachdem Betke einen langen Ball unterschätzte kam der TSV zur ersten guten Gelegenheit. Man war nun gewarnt und die Defensive fortan hellwach. Das Spiel plätscherte so wie der seichte Regen so dahin. Die beste Chance vergab Dümpe, der dem heranstürmenden Hoffmann dem Ball vom Fuss schnappte aber leider verzog. Der TSV immer wieder durch Konter gefährlich und mit kapfbetonten Spiel. M. Reese hätte die seinen durch einen Fernschuss in front schießen können, leider ging dessen Schuss knapp vorbei. Insgesamt gab es zu viele Ballverluste im Aufbauspiel und der Vorwärtsbewegung. Ein solcher Fehlpass führte leider auch zum Gegentreffer, im Mittelfeld den Ball vertendelt und der Mittelfeldspieler des TSV spielte den Ball schnell in die Spitze. Hier konnte die RSV Defensive den perfekt angespielten Stürmer leider nicht mehr stoppen und so musste man mit der ersten wirklichen Gegenchance das 0:1 hinnehmen.

R. Motzkun weckte sein Team nochmal auf, mit mehr kampfgeist der Truppe des TSV entgegen zu treten. Gesagt getan….

In der zweiten Halbzeit machte der RSVein komplett anderes Spiel. War der TSV noch mit leichtem Übergewicht in die Halbzeit gegangen, ließ der RSV dem Gegner keine Luft mehr zum Atmen. Sofort hellwach und angriffslustig, jedem Ball wurde hinterher gegangen und man spielte sich über dümpe und Philipps beste Chancen heraus. Die RSV Defensive war ab der Halbzeit fast arbeitslos und konnte sich in die Angriffsbemühungen einschalten. Die Chacen ergaben sich im Minutentakt und leider konnte keine dieser genutzt werden. Betke traf nach Ecke die Latte, C. Philipps scheiterte frei vorm Tor, A. Hoffmann scheiterte nach klasse Einzelleistung wieder an der Querlatte. Der eingewechselte Arning erlöste schließlich den RSV, nach Kopfballverlängerung von Schmidt konnte dieser am langen Pfosten stehend die Kugel versenken. Nun wollte der RSV mehr und machte weiter Druck nach vorne, Arning scheiterte wieder frei stehend vor dem Gästekeaper. Doch es kam noch dicker….mit der zweiten Chance im Spiel, wieder begünstigt durch einen Fehler im Spielaufbau in der Defensive. Der herausstürmende Sievert bemerkte zu spät, dass er den Ball nicht erreichen konnte und rutschte zu großen Pech noch aus… Unfassbar aber wahr. Trotzdem steckte das Team nicht auf und warf alles nach vorne, in der letzten Minute war es Betke, der am langen Pfosten den Ball urplötzlich  vor den Füßen hatte, doch anstatt die Kugel zu versenken, verzog dieser…… Der letzte Aufreger des Spiels nach einem Ball von C. Philipps auf Betke, dieser wurde einschussbereit am 5er zu Fall gebracht, doch der fällige Pfiff blieb aus… Auch die anschließende rangelei blieb ohne Ergebnis:-)

Fazit:

Der TSV kann sich glücklich schätzen, dass der RSV nur eine seiner Chancen nutzen konnte, nicht einmal ein Unentschieden wäre gerecht gewesen…. Aber so ist das im Fussball, manchmal gewinnt einfach das effektivere Team und das war eindeutig der TSV. Trotzdem hat der RSV nie aufgegeben und Teamgeist, auch nach den Rückschlägen, gezeigt. So soll es weiter gehen, mit Spaß und Teamgeist, das Ergebnis ist nur Nebensache…. auch in der nächsten Saison… Gell Jungs???

Zumal man in den letzten 7 Minuten ohne Fabi Arning auskommen musste, welcher sich zu allem Übel eine schwere Verletzung zugezogen hatte. Fabi, wir wünsche dir alles Jute.

Aufstellung: Sievert, Betke, Dümpe (Özen 80.), Dan the Man (Arning 66.), Reese, Rausch, C. Philipps, Lübbeck, Gelhaus, Hoffmann

Tore: 0:1, 1:1 Arning 78., 1:2 85.

Barntruper Offenbarungseid gegen Horn

RSV Barntrup – TuS Horn Bad Meinberg 3:5

Was war das denn bitte? Der RSV hat einen sicher geglaubten Sieg auf Grund einer desolaten zweiten Halbzeit noch leichtfertig aus der Hand gegeben. Der erste Heimerfolg 2013 lässt somit weiterhin auf sich warten. Ließen sich die vergangenen Ergebnisse noch immer mit der arg dezimierten Personaldecke (Verletzte, Arbeit…) erklären, mangelte es heute eindeutig an grundlegenden Tugenden wie Einsatzbereitschaft und Siegeswillen.
Der Gast aus Horn erwischte auf dem staubigen Geläuf in der ehemaligen Festung „Waldstadion“ zunächst auch den besseren Start und ging durch Dombrowski bereits nach sieben Spielminuten in Führung. Gegen die schöne Direktabnahme aus halblinker Position hatte RSV-Keeper Felde keine Abwehrchance.

Barntrups Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Nur drei Minuten später egalisierte Hagemann den Spielstand wieder. Lesemann scheiterte zuerst mit seinem Versuch an Gästekeeper Zimmer. Hagemann, als Nutznießer, hatte keine Probleme, den Abpraller in den Maschen zu versenken. 1:1 nach zehn Spielminuten.
Kurz darauf jedoch wieder Horn und wieder Dombrowski. Es war fast eine Kopie des Führungstreffers, doch dieses Mal verzog der Hornsche seinen Abschluss und der Ball strich knapp am RSV-Gehäuse vorbei.

Nach dieser Chance für Horn bekam der RSV die Partie zunehmend unter Kontrolle und agierte überlegen. Zwingende Aktionen sprangen zunächst jedoch noch nicht heraus. Das änderte sich dann nach 40 Spielminuten, als erneut Hagemann traf. Sein gefühlvoll getretener Freistoß von der Strafraumkante segelte direkt ins Tor. 2:1 für den RSV.

Jakob Funk erhöhte noch vor der Pause sogar auf 3:1 für Rot-Schwarz, nachdem er von Sölter wunderbar in Szene gesetzt wurde.

Jeder im Stadion dachte jetzt wohl, dass die Partie gelaufen sei. Der RSV hatte alles im Griff und von den ebenfalls arg ersatzgeschwächten Gästen, die bereits die vierte Partie innerhalb von acht Tagen bestritten, kam nicht viel. Der zweite Durchgang zeigte dann jedoch ganz deutlich, was eine Mannschaft mit Moral und Willen zu leisten im Stande ist.

Nach einer mäßigen Anfangsphase beider Teams im zweiten Spielabschnitt war es erneut Dombrowski, der nach 63 Spielminuten zum Anschluss für den TuS traf. Nur noch 3:2 für den RSV.

Horn übernahm nun das Zepter und drückte auf den Ausgleich. Der RSV reagierte nur noch und kam kaum noch zu Entlastungsangriffen. Spielkultur und Siegeswille waren irgendwo zwischen Kabinentrakt und Hartplatz liegen geblieben.
Nach 73 Minuten wurde Barntrups betteln um den Ausgleich erhört. Schalofsky ließ sich zu einem Foul im Strafraum verleiten und Stork verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 3:3 Ausgleich.

Wer nun noch auf eine Trotzreaktion des RSV hoffte, sah sich leider getäuscht. In der Schlussphase machten Stanco und Anoumou die Treffer numero vier und fünf für Horn und besiegelten die Niederlage des RSV.

Coach Freitag zeigte sich nach dem Abpfiff geschockt vom Leistungsabfall seiner Mannen nach der Pause. Ob sich die Mannschaft seine Worte zu Herzen nimmt, wird man am kommenden Mittwoch im Auswärtsspiel in Dahl / Dörenhagen sehen können. Hier gastiert der RSV zu einem der noch ausstehenden Nachholspiele.

Aufstellung RSV:
Felde – Schalofsky – Bobe – Neide – Kryker (Meier) – Funk (Ritter) – Sölter – S. Schlingmann – Lindemeyer – Hagemann – Lesemann

Altliga mit 4:2 Erfolg über DoVo

Nachdem das Team der Hilker Mannen in der vergangenen Woche die Blomberger Altliga mit 2:0 nach Huase geschickt hatte ging es am gestriegen Freitag gegen DoVo.

Hilker vertraute in der Abwehr auf eine alt bekannte Vraiante in der Zentrale, mit Schulz und Betke wurde die alte Kreisliga A Inneverteidigung aufgestellt. Die Aussenbahnen beackerten Götzel und Seidler. Das Mittelfeld besetzten Hilker und Hill in der Zentralen und auf den Aussenbahnen sorgten Pettenpohl und Ullrich für Flankenläufe. Das Sturmdou bildeten Köller und Sensu.

Der RSV zeigt von Beginn an, welche Mannschaft den Ton angiebt machte mächtig Druck auf den gegner. Folgerichtig fiel das 1:0 durch Andre Köller, der sich in gewohnter Art durchtankte, nachdem Sensu Ihn in Szene gesetzt hatte. Stefann Hill sorgte mit seinem Kopfballtreffer für das 2:0. In der Folgezeit spielte der RSV eine um die andere Chance heraus, konnte diese allerdings nicht nutzen. Köller, Ullrich und Sensu verfehlten das Ziel nur knapp. DoVo kam nur bedingt zum Spiel und wurde größtenteils an der Mittellinie schon gestoppt, ansonsten war die Defensive zur Stelle.  Die Dominanz war dann so groß, dass der RSV noch vor der Halbzeit, durch A. Köller, auf 3:0 erhöhen konnte, wieder war es Sensu der für Köller auflegte.

Nach der Halbzeit brachte Hilker für Schulz Danlowski und für Pettenpohl Kopecki. Durch diese Umstellung musste sich die Mannschaft erst einmal finden. DoVo hatte seinerseits neben U. Pape noch einen Stürmer aus der aktuelle A-Liga Mannschaft gebracht und diese beiden bestimmten in der ersten viertel Stunde der zweiten Halbzeit das Spiel. Der RSV hatte hier mächtig Probleme und D. Hilker stellte mehrfach die Defensive um. In der Offensive wurden die Bälle zu leichtfertig vergeben und so kam DoVo innerhalb kürzester Zeit auf 2:3 heran. Danach stellte Trainerfuchs Hilker nochmals um und stellte den eingewechselten Rosemeier gegen U. Pape…. diese Umstellung zeigte Wirkung und der RSV kam zurück ins Spiel. Hilker selbst rückte in die Abwehr. Weitere gute Chancen wurden heraus gespielt, doch die finale Konsequenz fehlte, bis zur 90 Minute… doch dann wollte Ersan auch nochmal ran und dieser nutzte die letzte Gelegenheit zum verdienten 4:2 aus Barntruper Sicht.

Aufstellung: Möller, Götzel (55. Rosemeier), Hilker, Betke, Runtastic, Hill, Schulz (46. Danlowski), Ullrich, Pettenpohl (46. Kopecki), Köller, Sensu

Ein ganz bitteres Ding ! ! !

SVE Jerxen Orbke – RSV Barntrup 2:1

 
Wenn man bis in die Nachspielzeit mit 1:0 führt, sollte man meinen, dass man auch gewinnt oder zumindest noch einen Punkt entführen kann. Dass dies nicht immer der Fall ist, hat jüngst die Champions League Partie Dortmund gegen Malaga bewiesen. Auch der RSV bekam diese schmerzliche Erfahrung beim Auswärtsspiel in Jerxen zu spüren. Ein Elfmeter und ein schöner Schlenzer bedeuteten den technischen K.O. für Rot-Schwarz.

Doch der Reihe nach:
Für den privat verhinderten Coach Freitag stellten Haase und der verletzte Daniel Schlingmann das Team auf die Aufgabe ein. Wie bereits in den letzten Spielen wollte man aus einer geordneten Defensive Nadelstiche nach vorne setzen.
Den ersten dieser Stiche setzte Olli Sölter bereits in der Anfangsphase, als er mutterseelenallein auf Jerxen’s Keeper zuging, den Abschluss dann jedoch verpatzte. In der Folge zeigte sich die Heimmannschaft offensiver und hatte einige gute Schussmöglichkeiten, die jedoch von der RSV-Defensive geblockt oder von Keeper Ehlert entschärft wurden.
Nach knapp einer halben Stunde meldete sich dann der RSV zurück. Erneut ging es über den im rechten Mittelfeld aufgebotenen Sölter, der sich schön auf außen durchsetzte. Seine Hereingabe erreichte den eingerückten Funk, der jedoch nicht sofort den Abschluss suchte, sondern den Ball schließlich in der kompakten Eintracht-Defensive verlor. Da war mehr drin.
Bis zur Pause blieb die Partie ohne weitere nennenswerte Chancen auf beiden Seiten. Ein gerechtes, aber nicht unansehnliches 0:0 im Lippederby.

Mit dem Anpfiff zum zweiten Durchgang nahm die Partie dann Fahrt auf. Zunächst vergab Jerxen aus aussichtsreicher Position die Führung, im Anschluss hatte Hoffmann auf Seiten des RSV Pech im Abschluss. Seine Direktabnahme strich nur Zentimeter am gegnerischen Gehäuse vorbei.
Wenig später durfte der RSV-Anhang dann jubeln. Nach einem erneut schönen Angriff über die rechte Seite wurde Hoffmann’s Schuss zunächst geblockt. Den Abpraller versenkte Hagemann sehenswert zur Führung in die Maschen.
Danach ging es Schlag auf Schlag. Jerxen scheiterte zunächst mit einem Freistoß am wachsamen Ehlert, kurz darauf parierte Jerxen’s Schlussmann gegen Lesemann ebenso überzeugend.
In der Schlussphase setzte Jerxen alles auf eine Karte und brachte den angeschlagenen Schönwälder in die Partie. Sein Kopfball, im Anschluss an einen Eckstoß, landete zunächst noch neben dem RSV-Tor, doch dann folgte die Nachspielzeit, in der das Spiel auf den Kopf gestellt wurde.
Bei einer Flanke von Jerxen reklamierte der RSV Abseits. Die Pfeife des Schiris blieb stumm. Der Ball landete schließlich bei Sölter, der den heranstürmenden Will zu spät sah und ihm, beim Versuch den Ball zu klären, das Bein zur Sichel trat. Keine Frage, Strafstoß. 1:1 nach 92 Spielminuten.
Wer nun dachte „OK, dann retten wir wenigstens den Punkt über die Zeit“, sah sich getäuscht. Jerxen hatte noch einen Trumpf im Ärmel. Nach einem langen Ball wurde Neide beim Versuch den Ball wegzuköpfen, deutlichst unsauber attackiert. Die Pfeife des Unparteiischen blieb erneut stumm. Der Ball gelangte so zu Will, der mit einem perfekten Schlenzer von der Strafraumecke das Glück für Jerxen perfekt machte.

Zurück blieb eine jubelnde Heimmannschaft und ein zutiefst enttäuschter RSV, der sich in der Nachspielzeit noch die Butter vom Brot nehmen ließ. Warum der Schiedsrichter sowohl die klare Abseitssituation vor dem Ausgleich, aber vor allem das eindeutige Foul an Neide vor dem Führungstreffer nicht unterband, bleibt wohl leider ein Rätsel.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Kryker – Bobe – Neide – Schalofsky – Funk (Aschti) – S. Schlingmann (Meier) – Hagemann – Sölter – Hoffmann – Lesemann (Lindemeyer)

RSV teilt die Punkte gegen Brakel

RSV Barntrup – Spvg Brakel 0:0

Nun ist es also doch passiert. Der RSV teilt gegen Brakel zum ersten Mal in dieser Serie die Punkte. Ob diese torlose Punkteteilung als Erfolg oder Misserfolg zu bewerten ist, muss jeder für sich selbst beurteilen.
In einer von Taktik geprägten Partie blieben Torchancen größtenteils Mangelware. Die Verunsicherung des RSV, bedingt durch die negativen Ergebnisse nach der Winterpause, wollte Coach Freitag erneut durch eine defensive Grundordnung lösen. Der Fokus lag eindeutig auf der Vermeidung von Gegentoren.

Hagemann wurde hierdurch ins defensive Mittelfeld zurückbeordert, Lesemann und Esau teilten sich die Spitze bzw. die Kreativarbeit. Die beste Torchance des Spiels hatte der RSV bereits in der Anfangsphase. Nachdem Barntrup einen Angriff der Gäste abfangen konnte, wurde Hagemann freigespielt, der jedoch an Gästekeeper Schnatmann scheiterte.

Während der gesamten restlichen Spieldauer ergaben sich keine bzw. kaum weitere Torchancen für beide Mannschaften. Zwei weitere Aufreger gab es dennoch. Zu Beginn des zweiten Durchgangs gab es einen Zweikampf zwischen Esau und Gästekeeper Schnatmann. Die Barntruper Anhänger forderten Strafstoß, die Pfeife des Schiedsrichters blieb, wahrscheinlich zurecht, stumm.

Der zweite Aufreger wird den RSV in den weiteren Wochen noch verfolgen. Esau wurde im Mittelfeld gefoult und wollte den folgenden Freistoß schnell in die Spitze spielen. Dabei schoss er jedoch einen im Weg stehenden Gästespieler an. Dieses „Vergehen“ bewertete der Unparteiische als Tätlichkeit und schickte Esau nach einer Stunde mit „glatt rot“ zum Duschen. Eine mehrwöchige Sperre bei der angespannten Personalsituation kommt dem RSV hierbei natürlich gar nicht gelegen.
Da der RSV auch in Unterzahl kaum Torchancen für Brakel zuließ, blieb es am Ende beim 0:0. Am kommenden Donnerstag gastiert der TSV Horn im Waldstadion. Ob der RSV hier mal wieder dreifach Punkten kann, wird wohl von der Tagesform beider Teams abhängen.

Auch ein dreckiger Sieg bringt 3 Punkte

Nach dem hart umkäpften 6:5 im Hinspiel war der RSV gewarnt. LaSi ist ein Team, was immer kämpft und keinen Ball verschenkt. Genauso wie der RSV am Wochenende aufgetreten war, sollte auch diesmal wieder rangegangen werden.

Das Spiel der ersten Halbzeit ist eigentlich einfach erklärt, es war so trocken und staubig wie der Platz. Es kam von beiden Mannschaften nicht viel und so spielten sich die meisten Szenen im Mittelfeld ab. Die Teams egalsierten sich, was die Fehler in der Offensive anging und so gibt es kaum nennenswerte Szenen. Für die Barntruper Schlachtenbummler eine harte Kost. Was man beiden Mannschaften nicht nachsagen konnte, dass nicht gekämpft wurde. Beide Teams ließen sich keinen Meter Platz. Die beste Szenen für den RSV hatten C. Philipps und M. Dümpe.

Trotz des Unentschiedens war Coach Motzkun mit der Disziplin seiner Elf zufrieden. Es fehlt im Mittelfeld teilweise die Laufbereitschaft und das Auge für die Mitspieler, darauf sollte einfach mehr geachtet werden.

Für Özen kam Lübeck auf der linken Aussenbahn und der RSV hatte in der Anfangsphase der zweiten Hälfte eine optische Überlegenheit und konnte LaSi in die eigene Hälfte zurückdrängen. Leider waren es immer wieder Fehler in der eigenen Vorwärtsbewegung, die die sich bietenden Chancen vereitelten. Trotzdem kamen Hoffmann, S. Betke und C. Philipps zu Abschlüssen, welche das Tor allerdings verfehlten. Mit zunehmender Spielzeit merkte man den Akteuren des RSV das schwere Spiel vom Sonntag an und die Beine wurden schwerer und schwerer. S. Danlowski kam in Folge dessen, um im Sturmzentrum nochmals für Wirbel zu sorgen. Dieser hatte kurz nach seiner Einwechslung gleich eine gute Aktion, doch das Zuspiel wurde leider zu lang für den kleinen Flitzer. In der Schlussviertelstunde drängte dann LaSi mehr auf das Tor des RSV, doch die Jungs gaben nicht auf und kämpften um den Punkt. Zählbare Aktionen blieben aus und zu allem Übel platzte Fabian Arning nach einem Sprint eine Krampfader im Oberschenkel, was den Bewegungsablauf erheblich störte. Da keine Auswechselspieler mehr zur Verfügung standen, musste er auf die Zähne beissen und die letzten 10 Minuten weiter Spielen. Mit dem buchstäblich letzten Befreiungsschlag auf C. Philipps legte dieser den Ball per „Fallrückzieherbogenlampe“ nochmals in den Strafraum, wo der Gästetorwart den Ball unglücklich in die Höhe faustete. Danlowski schaltete am schnellsten, dieser Köpfte den Ball aufs lange Eck, wo kein geringerer als Magic Arning bereit stand und die Kugel versenkte… Ein Tor in de letzten Minute. Die Barntruper Spieler waren so kaputt, dass ein euphorischer Jubel ausblieb… Nach dem Abpfiff lag sich das Team erschöpft in den Armen. Keiner konnte wirklich glauben, dass man gewonnen hatte.

Fazit:

Endlich einmal hat sich die kämpferische Leistung für die Motzkun Mannen bezahlt gemacht. Einfach nicht aufgeben lautet die Devise und mit etwas Glück gelingt dir dann eben so ein Ding. Über das gesamte Spiel wäre wohl ein Unentschieden gerecht gewesen, aber wie oft wäre auch für den RSV schon ein Sieg gerecht gewesen….

Eins steht fest, das Mannschaftsgefüge, der Kampfgeist und der Siegeswille passt. Gute Nacht – Respekt FC Bayern

Aufstellung: Sievert, Schnüll, Dümpe, Schmidt, Dan the Man, Rausch, Betke, Hoffmann (Danlowski 70.), Özen (Lübeck 46.), C. Philipps, Arning


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