Renaissance des RSVII – Der Teamgeist ist zurück….

Nach der harten und berechtigten Kritik aus der Hinserie präsentiert sich der RSV II in der Rückserie von einer ganz anderen Seite. Waren Teamgeist und Wille in der Hinserie zu vermisen, so ist dieser aktuell auf höchstem Niveau. Man hat sich einfach zu sehr hinter den Namen Hoffmann, Altrogge und Spielern aus der Ersten versteckt, aufgrund der Personalnot kann sich aktuell niemand mehr verstecken. Jetzt heißt es kämpfen und Spaß haben an der Seite von Danlowski, Dauer und Schnüll. So war es auch wieder an diesem Wochenende. War man am Samstag noch zu neunt, so konnten bis Sonntag alle halbwegs gesunden mobilisiert werden. Termine wurden verschoben, so dass gegen den Topfavoriten Almena letztendlich mit B. Sievert als Feldspieler und N. Peeters 13 Mann an Bord waren. Alle 13 hochmotiviert Almena so gut es geht zu ärgern und dabei Spaß zu haben.

In der ersten Halbzeit musste sich das Team um das neu formiert Mittelfeld Özen, Rausch und Betke erst finden und so kam Almena schnell zu Möglichkeiten, welche allerdings von M. Felde vereitelt werden konnten. Nach ca. 15 Minuten hatten Rausch und Betke die Defensive dann im Griff und die Chancen von Almena wurde weniger, ohne dass Allerdings der Druck nachließ. Immer wieder waren es die Abwehrrecken um Schnüll, Dümpe, Dan the Man und Lukas Schmidt, die die Almenaer Offensive wie eine Wand abprallen ließ. Nach ca. 35 Minuten dann der erste schnelle Angriff es RSV, vorgetragen über den bienenfließigen Rausch und Dauer. Leider verpasste letzterer den Ball in die Mitte zu flanken, dann wäre es ganz gefährlich geworden. Diese Chance war wie ein Weckruf, danach bekam der RSV das Geschehen besser in den Griff. In der 43 Minute dann fast der Paukenschlag P. Dauer konnte die Kugel frei stehend vorm Heimtorwart nicht versenken, was für eine Chance.

R. Motzkun war zur Halbzeit sehr zufrieden, wie diszipliniert die Mannschaft aufgetreten war. R. v. Einem hatte sich zudem gemeldet, um in den letzten 25 Minuten noch auszuhelfen. Das nennt man Einsatz und genau das ist es, was wir jetzt brauchen, Zusammenhalt.

Almena ging sofort nach Wiederanpfiff voll in die Offensive und mit Glück konnte ein Tor verhindert werden. Leider konnte der RSV diesem Druck nur bis zur 65 Minute stand halten, durch einen individullen Fehler konnte der TUS das 1:0 erzielen. Nach dieser Führung war die Moral leicht geknickt, so dass man beim 2:0 in der 67. Minute noch mit dem 1:0 beschäftigt war. Die kurze Phase der Verwirrung dauerte allerdings nicht lange an und jeder kniete sich wieder richtig rein. Mit Rafael kam dann nochmals frischer Wind in die offensive, was Almena veranlasste einen weiteren Abwehrspieler zu bringen. Der Respekt war während des Spieles enorm gewachsen, vor allem der Einsatz und Wille von jedem einzelnen Spieler. B. Sievert hätte noch beinahe auf 1:2 verkürzt, leider legte sich dieser den Ball zu weit vor. Almena beschränkte sich zum Ende auf Ergebnis halten und der RSV versuchte nochmals alles, was die Kräfte zuließen.

Fazit:

Trotz Niederlage hat sich gestern wieder jeder als Sieger gefühlt. Es mach einfach Spaß mit der Truppe aufzulaufen, da jeder für jeden kämpft und alles gibt. Vor allem M. Rausch muss hier genannt werden, der zu einem der wichtigsten Spieler der vergangenen Wochen geworden ist.

Die Niederlage gegen Almena geht in Ordnung, da die Feldüberlegenheit über 90 Minuten einfach nicht weg diskutiert werden kann. Am Ende waren die Spieler von Almena froh, dass die 90 Minuten vorbei waren.

Aufstellung: Felde, Dümpe (Peeters 85.), Dan the Man, Schmidt, Schnüll, Dauer (Sievert 70.), Arning (von Einem 68.), Betke, Rausch, Özen, Danlowski

Wie gewonnen, so zerronnen

VfB Beverungen – RSV Barntrup 3:0

 

Im Nachholspiel in Beverungen wollte der RSV an die gute Leistung vom Sonntag anknüpfen und weiter punkten. „Man dürfe nach dem Sieg am Sonntag nicht wieder zufrieden sein und hoffen, dass alles von allein laufe“, mahnte Coach Freitag seine dezimierten Mannen vor dem Spiel. Vor allem das Fehlen von Haase und Lesemann tat dem RSV weh.
Doch kaum war die Ansprache des Trainers verklungen, stand es auch bereits 1:0 für die Heimmannschaft. Lindemeyer wurde bei einem Rückpassversuch zu Keeper Ehlert grenzwertig attackiert, sodass die geplante Rückgabe zu einem strammen Torschuss wurde. Ehlert, seines Zeichens kein Edeltechniker vor dem Herren, konnte den Ball nicht entsprechend verarbeiten. VfB-Topstürmer Dittmer bedankte sich artig. Kaltstart für den RSV.

Nach dem frühen Rückstand entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, in der Beverungen optisch etwas überlegen agierte. Der Spielaufbau des RSV funktionierte nur sporadisch.

Nach etwas mehr als 20 Minuten dann der nächste Nackenschlag für Rot-Schwarz. Nach einem eigenen Einwurf, der wie so häufig direkt beim Gegner landete, wurde der Ball über die linke Angriffsseite ins Zentrum gespielt, wo Dittmer erneut zur Stelle war und aus der Drehung zur 2:0 Führung für den VfB vollstreckte. Erschreckend bei diesem Gegentreffer allerdings, wie viel Zeit dem Torschützen zugestanden wurde, um die gesamte RSV-Defensive zu narren.
Der RSV hatte vor dem Seitenwechsel noch die große Möglichkeit durch Funk zum Anschlusstreffer zu kommen, doch dieser scheiterte zuerst am gegnerischen Keeper und im Nachschuss an seinen Nerven. Da war mehr drin.

Ebenfalls noch vor dem Seitenwechsel trat der (Un)parteiische in Erscheinung, als er dem RSV, in Person von Olli Sölter, einen klaren Strafstoß verweigerte.

Nach dem Pausentee war der RSV erneut um den Anschlusstreffer bemüht, konnte sich jedoch wenig Torchancen herausarbeiten. Die Präzision beim letzten Pass ließ erneut zu Wünschen übrig. Besser machte es die Heimmannschaft, die bei ihren Konterangriffen stets gefährlich blieb, jedoch auch häufig an sich selbst oder an RSV-Keeper Ehlert scheiterte.

Den Deckel auf das Spiel setzte erneut Dittmer, der einen zunächst parierten Kopfstoß im Abpraller zum 3:0 in die Maschen drückte.

Warum der Referee auch Hagemann im zweiten Durchgang keinen Strafstoß zusprach, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Zeitweise hatte der RSV allerdings das Gefühl, sich gegen 12 Gegner behaupten zu müssen.

Am Ende blieb es beim deprimierenden 3:0. Sonntag gegen Brakel will sich die Mannschaft wieder von der guten Seite präsentieren und zeigen, dass man gegen Spitzenteams noch etwas reißen kann.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Schalofsky – Bobe – Neide – Kryker (Beck) – Funk – Sölter – S. Schlingmann – Lindemeyer – Hagemann – Esau

Es geht doch. RSV fährt ersten Sieg in 2013 ein

TuS Bad Driburg – RSV Barntrup 1:2
Balsam auf die Seelen des RSV. Die Truppe um Coach Freitag feierte den ersten Sieg im Jahr 2013 und damit einen ganz wichtigen Erfolg für die Moral und die kommenden Aufgaben.

Zum Spiel:
Bei bestem Fußballwetter im Iburgstadion zu Driburg trat der RSV defensiver als in den vergangenen Partien auf. Lesemann, sonst gerne als Sturmspitze aufgeboten, agierte neben Haase im defensiven Mittelfeld. Sölter wich auf außen aus, die etatmäßigen Außenstürmer Funk und Lindemeyer fielen der defensiven Grundordnung zunächst zum Opfer.
In einer ausgeglichenen Anfangsphase hatte der RSV die erste Torchance, doch Haase’s Distanzschuss verfehlte das Ziel noch deutlich.
Nach einer Viertelstunde dann der erste schön vorgetragene Angriff des RSV. Über Schalofsky auf der linken Seite gelangte der Ball zu Lesemann ins Zentrum. Seinem Abschluss fehlte jedoch auch die Präzision, der Ball flog in den Driburger Himmel.
Nur wenige Minuten später dann die Erlösung für den RSV. Haase schloss eine perfekte Kombination über Schalofsky, Schlingmann und Esau ab. Freistehend vor dem Keeper behielt der Kapitän die Nerven und erzielte die wichtige 1:0 Führung für Rot-Schwarz.
Driburg reagierte keineswegs geschockt und blieb über die gesamte Spielzeit vor allem bei Standardsituationen brandgefährlich. Eine erste Kostprobe wehrte Keeper Ehlert kurz nach der Führung zur Ecke ab.
Danach agierte wieder der RSV. Hagemann hatte nach einer halben Stunde die große Chance die Führung für den RSV auszubauen. Nach toller Kombination, erneut waren Schalofsky und Haase beteiligt, scheiterte Hagemann mit seinem Versuch aus kurzer Distanz am Keeper der Driburger.
Die Heimmannschaft blieb weiterhin durch Standards gefährlich, konnte jedoch in der ersten Halbzeit keine Treffer erzielen. So ging der RSV mit der 1:0 Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel zeigte auch der RSV seine Stärke bei Freistößen. Nachdem Haase in der ersten Halbzeit mit seinem Versuch noch knapp scheiterte, machte es Bobe nach 55 Minuten besser. Er schlenzte seinen Versuch exakt neben den Pfosten der Torwartecke. 2:0 für den RSV.
Driburg spielte weiter nach vorne und wollte sich nicht mit einer Halbpleite abfinden. Ein weiterer Freistoß wurde von Bobe zum eigenen Tor hin verlängert. Ehlert lenkte den Ball über die Latte.
Kurz darauf wieder Gefahr durch einen Freistoß. Johle’s Versuch aus 22 Metern kratzte Ehlert aus dem Winkel und verhinderte zunächst den Anschlusstreffer. Dieser fiel nur 120 Sekunden später. Barntrup bekam nach der anschließenden Ecke den Ball nicht raus. Dennis Hartmann profitierte von einer punktgenauen Flanke und köpfte zum 1:2 ein.
Bad Driburg hatte nun noch 20 Minuten Zeit einen möglichen Ausgleich zu erzielen. Die RSV-Defensive hielt dem Druck jedoch mit Glück und Geschick stand und hatte in der Nachspielzeit noch die große Chance auf 3:1 zu erhöhen. Nach einem Freistoß von Haase kam Neide unbedrängt an den Ball. Seine Brustannahme sprang jedoch zu weit weg und die große Möglichkeit, alles klar zu machen, verpuffte. Ein Kopfball wäre womöglich die bessere Alternative gewesen.
Kurz darauf ertönte der erlösende Abpfiff. Der RSV feiert so den ersten Sieg im Jahr 2013 und blickt nun wieder optimistischer in die kommenden Aufgaben.
Aufstellung RSV:
Ehlert – S. Schlingmann – Bobe – Neide- Kryker – Schalofsky (Funk) – Haase (Ritter) – Lesemann – Sölter – Hagemann – Esau (Lindemeyer)

Die Seuche bleibt

RSV Barntrup – TuS Erkeln 2:4

Es scheint unglaublich. Die einstige Festung Waldstadion entwickelt mehr und mehr zum Angstgegner der eigenen Mannschaft. Mit der Niederlage gegen Erkeln steht nun bereits die vierte Heimpleite in Folge zu Buche. Das hat es auch in der Landesliga lange nicht gegeben. Zum Glück steht am Sonntag in Bad Driburg ein Auswärtsspiel an…

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt.
In der ersten Halbzeit agierte der RSV feldüberlegen, vermisste es jedoch, die durchaus vorhandenen Möglichkeiten in Zählbares umzumünzen. Lesemann, Funk per Kopf, erneut Lesemann und Lindemeyer scheiterten an den eigenen Nerven oder am gegnerischen Keeper. Eine Führung wäre wohl verdient gewesen und hätte für die dringend notwendige Sicherheit gesorgt.

Stattdessen erwischte der Gast aus Erkeln den besseren Start in die zweite Hälfte. Kunkel erzielte nach 50 Spielminuten per Abstauber den Führungstreffer für Erkeln. Hagemann konnte den Rückstand zwar kurz daruf mit einer tollen Einzelaktion ausgleichen, doch das Ergebnis hielt nicht lange. Nach einer zu kurz geratenen Faustabwehr von Ehlert im Anschluss an einen Eckball war es erneut Kunkel, dessen Schuss aus 18 Metern der RSV-Seele den zweiten Nackenschlag versetzte. Nach einem Foulspiel von S. Schlingmann im Strafraum zeigte der Unparteiische in der 75. Spielminute auf den ominösen Punkt. Sener erhöhte mühelos auf 3:1 für den Gast. Der RSV ließ nun die Köpfe hängen und kassierte kurz darauf sogar noch den vierten Gegentreffer, welcher sypthomatisch für die derzeitige Situation war. Sener’s an und für sich ungefährlichen Abschluss fälschte Kryker unglücklich ab, sodass der Ball unhaltbar in die Maschen flog. „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß…“
Kurz vor dem Abpfiff erzielte Hagemann per Elfmeter (Foul an Neide) noch das 2:4, welches aber nicht mehr als Ergebniskosmetik blieb.

So bleibt der RSV in 2013 ohne Punktgewinn und möchte das Blatt am Sonntag in Bad Driburg endlich wieder wenden…

PINK-Devils setzen Siegesserie fort – Nachholspiel am Mittwoch gegen Langenheide

Die Siegesserie konnte fortgesetzt werden… Die PINK-Devils schlugen vor heimischer Kulisse den SC Vlotho verdient mit 4:1.

Nach dem vergangenen Pflichtsieg gegen Masslingen war an diesem sonnigen Wochenende das Team vom SC Vlotho zu Gast. Das Hinspiel konnte knapp mit 1:0 gewonnen werden, was jedoch einen Kraftakt benötigte. Die RSV-Mädels laufen derzeit mit viel Selbstvertrauen auf und das spürte auch diesmal der Gegner im Waldstadion.

Von Beginn an setzte der RSV die Vlothoer Mannschaft unter Druck, so dass diese nicht zur Entfaltung kamen. Es konnten so Chancen im Minutentakt herausgespielt werden, die jedoch unter anderem vom Swantje Bockelmann, Nina Pielsticker und Sandra Günther durch Unkonzentriertheiten vergeben wurden.

In der 18. Spielminute macht es Mittelfeldspielerin Swantje Bockelmann besser und brachte die PINK-Devils mit 1:0 in Front. Eine tolle Kombination durch das starke Mittelfeld konnte sie per Direktabnahme aus 8 Metern vollenden.

Für das 2:0 sorgte Stürmerin Renée Schünemann, die eine Bogenlampe mit Links in den Innenpfosten setzte. Ein Raunen ging durch die Zuschauerreihen….

Nach zuvor drei guten Möglichkeiten erhöhte Offensivkünstlerin Nina Pielsticker ihr Torkonto und schoss die Devils zum mehr als verdienten 3:0. Dies war auch der Halbzeitstand. Es hätte jedoch mindestens 6 oder 7:0 stehen können oder sogar müssen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit lagen die Spielanteile erneut bei den Devils, doch auch hier war der Torabschluss das einzige und gewohnte Manko. Alleine Sandra Hübner sorgte im zweiten Durchgang für den vierten Treffer im Spiel. Mit einem tollen Lupfer über die Gästekeeperin vollendete sie einen tollen Spielzug der Devils.

Ab der 65. Minute nahmen sich die Devils eine Auszeit und ließen das nötige Tempo im Spiel vermissen. Vlotho kam in der gesamten Spielzeit nur zu zwei Torschüssen. Einer davon ging zwei Minuten vor Spielende ins Tor des RSV.

Wie im Spiel zuvor war die Defensive des RSV kaum gefordert und fiel am Ende erneut durch eine Unachtsamkeit auf. Dies muss in Zukunft verbessert werden.

Letztendlich kann der RSV mit seiner Damenmannschaft mehr als zufrieden sein. In diesem Jahr konnten bisher alle drei Meisterschaftsspiele souverän gewonnen werden.

So zeigte sich auch Mittelfeldmotor Lara Schröder äußerst zufrieden mit dem Spiel: „Wir haben das Spiel klar dominiert und uns eine Vielzahl an Möglichkeiten herausgespielt. Bei der Verwertung müssen wir allerdings konzentrierter werden. Am Mittwoch wollen wir unseren guten Lauf fortführen…“

Am kommenden Mittwoch ist das Team aus Langenheide zu Gast. Das Hinspiel haben die Devils dort mit 1:2 verloren. Die PINK-Devils sind jedoch auf Wiedergutmachung aus uns brennen auf das Nachholspiel…

Anstoß ist um 19:30 Uhr in Barntrup.

 

 

 

Kein Fußballleckerbissen…

Mit genau 10 Spielern und einem Trainer musste die RSV-Reserve Heute nach Matorf reisen, mit im Gepäck auch die zwei A-Jugendlichen Robin Beck und Kenneth Klocke, die am Morgen schon 90 Minuten im Einsatz waren (Hier schon mal vielen Dank für euren Einsatz!!!).

Die Spielberichtsbogen zeigte in der Folge also 10 Leute, die in den 80er bzw. 90er Jahren geboren wurden, sowie einen Geburtsjahrgang 1959. „Richie“ Motzkuhn fungierte ob der argen Personalnot als Spielertrainer.

Bis zur Halbzeit durchhalten war angesagt, aber es wurde mehr. Der RSV bestimmte eigentlich die Partie, Matorfs Angriffe wurden oft spätestens direkt vor dem 16er abgefangen und es wurde gekontert. Starke Bälle von Rausch und Beck wurden auf die einzige Spitze Fabi Arning geschlagen, der leider noch Pech haben sollte.

Der letzte Pass oder das Selbstbewusstsein selbst zu schießen fehlte dem RSV in dieser Phase.

Besser machte es Matorf in der 35. Spielminute. Nach einem Einwurf und Gewühl in der RSV Defensive landete der Ball plötzlich beim Matorfer Spielmacher, der nicht lang überlegte und am Herauseilenden Keeper Sievert in die lange Ecke vorbeischob. 1-0 Martorf.

Dies war dann auch der Pausenstand, nachdem Barntrups Schlussmann kurz vor dem Pausentee noch einmal retten konnte. Nachdem von der Dritten noch Stege und „Bodo“ Phillips hinzukamen konnte Comebacker Motzkuhn seine Fußballschuhe wieder an den Nagel hängen. Stege kam für ihn und Özen nahm den Platz in der Viererkette für ihn ein.

Weiter kämpfen und versuchen Fußball zu spielen war nun die Devise. Das war einfacher als gesagt, schließlich war der Platz mehr als mäßig zu bespielen. Nahezu jeder Ball versprang.Die Matorfer wollten und die Barntruper konnten in dieser Phase wohl nicht mehr nach Vorne bringen. Jeder RSV Angriff verpuffte circa 20 Meter vorm gegnerischen Tor. Der Gastgeber wurde erst wieder wach, als ein Querpass von Dümpe beim gegner landete, der plötzlich frei vor der RSV Kiste auftauchte. Dieses mal konnte Sievert parieren und sein Team im Spiel halten.

Matorf wurde dadurch aber wach und konterte zielstrebiger. Die Angriffe brachten aber auch nicht das, was sie versprachen, entweder wurden diese zu einfachen Aufgaben für den RSV Schlussmann oder Schüsse gingen weit drüber bzw. vorbei. Nach eben so einem Schuss spielte der RSV seinen schönsten Spielzug an diesem Tage. Kurz ausgeführter Abstoß von Sievert, langer Ball von Beck, durchgesteckt von Stege und eiskalt abgeschlossen von Arning (1-1, 80. Spielminute).In den letzten 10 Minuten hielt die RSV Abwehr dicht. Mehr noch, nach einer verunglückten Flanke von Stege wären die drei Punkte fast in Barntrup gelandet…Schade!!!

Alles in allem war es ein gerechtes Unentschieden. Der RSV hat gerackert was das Zeug hält und stand mannschaftlich geschlossen zusammen. Vielleicht war es fußballerisch nicht schön anzusehen, aber am Ende steht ein verdienter Punkt, damit hat man zu Beginn sicherlich nicht rechnen können.

Am kommenden Dienstag (09.04.2013) kommt das Team von Lüerdissen II ins Waldstadion. Mit mehr Personal dürfte auch mehr drin sein, am Einsatz darf es natürlich auch nicht fehlen, nur so kann man erfolgreich sein, wie sich Heute herausstellte.

Das Ziel ist der erste Dreier in der Rückrunde am Dienstag!!

Aufstellung: Sievert, Motzkuhn (45., Stege), Schmidt, D’Andrea, Dümpe, Özen, Rausch, Beck, Klocke (70., Phillips), Lübeck, Arning

Björn Sievert

Der Wurm ist drin…

RSV Barntrup – SV Atteln 21 0:1

 
Den Jahresauftakt hatten wir uns definitiv anders vorgestellt. Viertes Spiel im Jahr 2013, vierte Niederlage, 1:9 Tore, Resultat: 0 Punkte. Es läuft derzeit einfach nicht rund. Trotz herrlichstem Wetter und eines zum ersten Mal halbwegs bespielbaren roten Rasens sprang wieder nichts Zählbares für die roten Teufel heraus.
Dabei war der Auftakt durchaus vielversprechend. In der Anfangsphase der Partie hatte der RSV optische Vorteile und erarbeitete sich einige Tormöglichkeiten. Hagemann scheiterte zunächst mit einem Schuss am Gästekeeper ehe Sölter wenige Minuten später nur den Innenpfosten traf. Den Nachschuss setzte Hagemann über das Gebälk.

Mit zunehmender Spieldauer fand der Gast besser in die Partie und hatte nach 22 Spielminuten ebenfalls eine gute Möglichkeit. Wöhning zog aus der linken Seite in den Strafraum, scheiterte jedoch am gut parierenden RSV-Keeper Felde.
Danach war wieder der RSV am Drücker. Nach einem Hagemann-Freistoß prüfte Lindemeyer den Gästekeeper. Dieser konnte den in Horst Hrubesch Manier abgegeben Kopfball jedoch zur Ecke klären.
Nach einem Eckball gab es auch die nächste Möglichkeit für den RSV. Der Ball gelangte per Abpraller zum mit aufgerückten Innenverteidiger Bobe. Auch ihm fehlte jedoch das Schussglück, der Ball strich über den Querbalken.
Zur Pause blieb es beim 0:0. Der RSV zeigte im Vergleich zum schwachen Auftritt gegen Blomberg eine deutliche Leistungssteigerung, vermisste es aber, sich für die Mühen mit einem Treffer zu belohnen.

Nach dem Seitenwechsel erwischte wieder der RSV den besseren Start. Lesemann kam im Strafraum an den Ball, scheiterte jedoch aus kurzer Distanz erneut am Gästekeeper.

Danach erstarkte Atteln erneut und hatte zunächst durch Hesse eine Schussmöglichkeit, die RSV-Fänger Felde parierte. Nur zwei Minuten später dann aber der Nackenschlag für Rot-Schwarz. Nach einem individuellen Blackout in der RSV-Defensive kam erneut Hesse an den Ball und traf aus 16 Metern unbedrängt ins Schwarze. 0:1 nach 56 Spielminuten.

Der RSV reagierte trotzdem mutig und versuchte weiter nach vorne zu spielen. Erneut war es ein Eckball, der die nächste Chance für den RSV einleitete, doch auch Funk’s Versuch ging neben das Gehäuse.
In der Folgezeit war der RSV weiterhin bemüht, man merkte jedoch auch deutlich die Verunsicherung der vergangenen Ergebnisse. Das Spiel nach vorne war wütend, jedoch oftmals zu unpräzise. Die zwingenden Möglichkeiten blieben so (erneut) auf der Strecke.

In der Schlussphase hatte der aufgerückte Kryker noch eine Möglichkeit per Distanzschuss, doch auch ihm fehlte die nötige Präzision im Abschluss.

Schlussendlich unterlag der RSV dem Gast aus Atteln mit 0:1 und steht erneut mit leeren Händen dar. Der Wurm steckt drin und nun ist es an uns, diesen wieder aus unserem Spiel herauszuquetschen. Gelegenheiten wird es in den kommenden englischen Wochen genügend geben…

Aufstellung RSV:
Felde – S. Schlingmann (Gelhaus) – Bobe – Kryker – Meier (Neide) – Ritter (Funk) – Sölter – Haase – Hagemann – Lindemeyer – Lesemann

RSV immer noch nicht in der Spur

RSV Barntrup – BSV Blomberg 1:3

 
Nach den beiden Niederlagen gegen die Spitzenteams aus Bad Lippspringe und Augustdorf, wollte sich der RSV im Nachbarschaftsduell gegen die Nelkenstädter aus Blomberg rehabilitieren. Dass dieses Vorhaben gründlich scheiterte, lag vor allem an einer unterirdischen ersten Hälfte, in der der RSV alle Tugenden eines gepflegten Fußballspiels vermissen.

Doch zur Sache. Nach ausgeglichenen Anfangsminuten hatte Alex Neide für den RSV nach acht Spielminuten die einzige Chance für den RSV. Nach einem Eckball von Hagemann jagte Alex Neide den Kopfball jedoch deutlich über und neben das BSV-Tor und vergab somit eine mögliche Führung.

In der Folge übernahm Blomberg Schritt für Schritt das Kommando über die Partie. Der RSV hatte, auch bedingt durch den Ausfall von Haase, massive Probleme im gesamten Mittelfeld. Sowohl der Spielaufbau als auch der Zugriff in der Defensive waren enttäuschend. Blomberg erarbeitete sich immer wieder Halbchancen, wurde aber erst nach knapp einer halben Stunde wirklich gefährlich, als sich Polomka sich durch die Defensivzentrale des RSV wühlte und aus kurzer Distanz trocken ins Eck vollendete. Die nicht unverdiente 1-0 Führung für Gäste.

Nach der Führung der Gäste plätscherte das Spiel bis zur Halbzeit ohne nennenswerte Chancen auf beiden Seiten dahin. Die bis dato schwächste Halbzeit des RSV neigte sich dem Ende.

Coach Freitag versuchte in der Halbzeit die Lebensgeister seiner Mannen zu wecken und wechselte mit Bekte (für Neide) einen echten Wühler ein. Tatsächliche zeigte sich Barntrup zu Beginn der ersten Halbzeit engagierter und versuchte den Rückstand auszugleichen. Den Bemühungen des RSV wurde jedoch bereits 5 Minuten später der Zahn gezogen. Nach einem Freistoß war es erneut Polomka, der das 2:0 für Blomberg erzielte. Nach einer schönen Annahme mit dem Rücken zum Tor reklamierte die RSV-Defensive ein Handspiel und vernachlässigte das Defensivverhalten, was Polomka mit einem schönen verdeckten Schuss bestrafte.

Der RSV zeigte sich weiter unbeeindruckt und versuchte weiterhin Treffer zu erzielen. Nach 56 Spielminuten wurde dem RSV vom, für beide Seiten gleichermaßen schwach pfeifenden Unparteiischen ein klarer Strafstoß verweigert. Lesemann wurde im Strafraum eine Schwalbe angedichtet, die zudem noch mit der gelben Karte bestraft wurde.

In der Folgezeit versuchte der RSV weiterhin sein Glück, hatte aber große Probleme damit, sich Chancen zu erarbeiten. Blomberg blieb bis auf gelegentliche Konter blass und ruhte sich ein Stückweit auf der Führung aus. Nach 73 Spielminuten prüfte Hagemann den bis dahin nahezu beschäftigungslosen BSV-Keeper Pieper, der den Schuss zur Ecke abwehrte.

Eine ganz starke Defensivaktion lieferte der zur Halbzeit eingewechselte Bekte nur wenige Minuten später ab. In einem Laufduell mit dem ebenfalls eingewechselten Mendes (er sah später die gelb-rote Karte) grätschte Bekte im letzten Moment den Ball zur Ecke.

Nur eine Minute später kam der endgültige K.O. für den RSV. Der ehemalige Barntruper Johnson spitzelte aus einem umstrittenen Zweikampf mit Simon Schlingmann den Ball in Barntruper Gehäuse. 0:3 !

Dem ebenfalls aushelfenden Gelhaus gelang in der 83. Spielminute nach schöner Ablage von Lesemann zwar noch der Ehrentreffer für den RSV, für viel mehr reichte es jedoch nicht.
Ein weiterer Schuss von Ritter nach 88 Minuten strich über den Kasten der Gäste, sodass diese nach 9 Minuten Nachspielzeit einen wichtige Auswärtssieg feiern konnten.

Der RSV muss nun ganz schnell wieder in die Spur finden, um im anstrengenden Rhythmus in den nächsten Wochen nicht eine böse Überraschung zu erleben. Am Sonntag steht bereits das nächste Heimspiel gegen den SV Atteln an. Hier muss der RSV eine Trotzreaktion zeigen und endlich wieder zeigen, wer der Herr der roten Asche ist.

Aufstellung RSV:
Ehlert – S. Schlingmann – Neide (Bekte) – Kryker – Schalofsky (Gelhaus) – Funk – Sölter – Ritter – Hagemann – Lindemeyer (Aschti) – Lesemann

RSV unterliegt Spitzenreiter Augustdorf

RSV Barntrup – FC Augustdorf   0:1

 

Der RSV ist noch nicht wieder im Tritt. Nach der Niederlage
gegen Bad Lippspringe unterlag der RSV am Ostermontag daheim auch Spitzenreiter
Augustdorf. Auf dem sehr tiefen und dadurch mäßig bespielbaren Ascheplatz
entwickelte sich kein schönes Spitzenspiel. Die Gäste liefen den RSV früh an,
sodass Barntrup viel mit langen Bällen agieren musste. Für spielerische
Lösungen bot der Platz kaum brauchbare Möglichkeiten. Augustdorf konnte in der
Anfangsphase jedoch auch keinen Profit aus den vielen Ballverlusten des RSV
schlagen und kam ebenfalls kaum zu Chancen.

Erst nach einer halben Stunde nahm die Partie Fahrt auf, da
die Gäste einige gute Angriffe fahren konnten. Die beste Chance hatte Friesen, der
nach einer halben Stunde freistehend, aus kurzer Distanz nach Vorlage von
Tumani jedoch verzog. Ein weiterer Schuss nach einem Eckball für Augustdorf
verfehlte das RSV-Tor nur knapp.

Der RSV ging mit einem etwas schmeichelhaften 0-0 in die
Pause.

Auch im zweiten Durchgang stellt Augustdorf die etwas
bessere Mannschaft. Es mangelte aber auch bei den Gästen an der Präzision beim
letzten Pass. Beim RSV blieb weiterhin vieles Stückwerk, sodass das Niveau der
Partie mäßig blieb.

Erst nach einer guten Stunde gab es die erste klare
Torchance für den RSV. Eine schöne Kombination über Funk auf der linken Seite
brachte Hagemann in Position. Sein Schuss aus spitzem Winkel strich nur
hauchdünn am Torgiebel vorbei. Schade.

In der 80. Spielminute vergab Jansen eine weitere
Möglichkeit für Augustdorf. Seinen Schuss nach einer Flanke von der linken
Seite konnte, der heute als Torwart aufgebotene Daniel Schlingmann zur Ecke
klären.

Fünf Minuten vor dem Ende dann das goldene Tor für
Augustdorf. Simon Schlingmann kam in einem Laufduell mit einem FCA-Offensiven
ins Trudeln und fiel diesem in die Hacken. Unglücklich, aber leider Foul und
dadurch Strafstoß für die Gäste. Nachdem der fehlende Elfmeterpunkt vom
Schiedsrichter endlich definiert war, trat Jansen das Duell mit Daniel Schlingmann
an. Dieser konnte den schwach geschossenen Strafstoß zunächst parieren, war
aber gegen den Nachschuss machtlos. Besonders bitter hierbei. Bei der Parade
brach das Schlüsselbein des gerade genesenen RSV-Akteurs, sodass er erneut für
Monate fehlen wird. Auf diesem Weg noch einmal „GUTE BESSERUNG, DANIEL“.

Kurz vor dem Ende hatte der RSV noch die Möglichkeit zum
Ausgleichstreffer, doch Lindemeyers Schuss ging über den Kasten.

Am Ende blieb es beim 0-1 und Augustdorf grüßt weiter von
der Spitze. Der RSV ist auf Platz 4 abgerutscht, hat jedoch auch noch zwei
Spiele weniger als Konkurrent Brakel.

Aufstellung RSV:

D. Schlingmann – S. Schlingmann – Bobe – Kryker – Schalofsky
(Funk) – Esau (Ritter) – Haase – Sölter – Hagemann – Lindemeyer – Lesemann (Neide)

Böses Erwachen aus der Winterstarre

BV Bad Lippspringe – RSV Barntrup 4:0

Endlich rollt der Ball auch für den RSV wieder. Nach über 4 Monaten ohne Ligapflichtspiel musste sich der RSV zum Auftakt gleich mit dem BV Bad Lippspringe messen. Nach einer durchwachsenen Vorbereitung, in der der RSV immer wieder durch einen zugeschneiten und gefrorenen Platz ausgebremst wurde, fiel das erste Pflichtspiel erwartungsgemäß schwer.
Bad Lippspringe spielte auf dem hervorragendem Kunstrasenplatz einen gepflegten Ball und überzeugte spielerisch. Die erste Chance des Spiels hatte jedoch der RSV. Hagemann führte einen Freistoß kurz auf Bobe aus, dessen Schuss nach wenigen Spielminuten jedoch knapp am Tor vorbeistrich. In der Folgezeit machte sich die spielerische Überlegenheit der Heimmannschaft deutlicher bemerkbar. Bis zur zwanzigsten Minute hielt die RSV-Defensive jedoch stand. Dann jedoch gelang es den BV-Offensiven den Riegel zu knacken. Nach einem langen Ball und einer schönen Ablage war es Redmer, der den Ball aus 18 Metern per Bogenlampe ins lange Eck versenkte. Der RSV zeigte sich keineswegs geschockt und hätte durch Hagemann und Lesemann ebenfalls Chancen Treffer zu erzielen. Es mangelte jedoch an der nötigen Ruhe und Konzentration im Abschluss. Nach 32 Minuten erhöhten die Gastgeber sehenswert auf 2-0. Mit gepflegten Kurzpässen wurde die RSV-Defensive ausgehebelt. Russo war es schlussendlich, der die feine Vorarbeit per Hackentrick im RSV-Tor versenkte. Kurz vor dem Pausentee hatte der RSV dann noch einmal die Möglichkeit auf den Anschlusstreffer, doch Kryker verpasste die Freistoßflanke von Hagemann.

Nach dem Seitenwechsel hatten sowohl Barntrup als auch Lippspringe gleich Möglichkeiten zu weiteren Treffern. In beiden Fällen zeigten sich die Torhüter hellwach. Der RSV hatte in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit das Geschehen weitestgehend unter Kontrolle und erarbeitete sich weitere Chancen, die jedoch allesamt verpufften. Mitten in die Barntruper Offensivbemühungen fiel dann das 3-0 für die Heimtruppe. Wieder tankten sich die starken BV-Offensiven über außen durch und spielten in die Mitte, wo der Spieler zunächst am Ball vorbeirutschte und ihn dann ganz klar mit der Hand spielte, um ihn sich mustergültig für den Pass zum Mitspieler vorzulegen. Dobrott fiel es danach nicht schwer, die Vorlage zu verwerten. Trotz wütender Proteste des RSV hatte der Unparteiische das Handspiel nicht gesehen und gab den Treffer. Mit dem 3-0 verebbten dann auch die Bemühungen des RSV auf etwas Zählbares. Das Spiel verflachte deutlich. Lippspringe brauchte nicht mehr, der RSV war geschlagen. Strate erhöhte eine Viertelstunde vor Schluss nach einem individuellen Fehler in der RSV-Defensive noch auf 4-0.

Am Ende muss man einen verdienten Sieg für die Heimmannschaft anerkennen. Auch wenn der Sieg um ein oder zwei Tore zu hoch ausfiel, zeigte Lippspringe doch die deutlich reifere Spielanlage. Für den RSV heißt es nun hoffen, dass am kommenden Ostermontag gegen Augustdorf das nächste Spitzenspiel erfolgreicher über die Bühne geht.

 

Aufstellung RSV:
Ehlert – S. Schlingmann – Bobe – Kryker – Schalofsky – Esau – Sölter – Haase – Hagemann – Lindemeyer – Lesemann

PINK-Devils siegen in Rödinghausen – Rückrundenstart geglückt!

Nachdem die Wintervorbereitung durch das schlechte Wetter etwas holprig verlief, traten die Damen des RSV Barntrup im ersten Spiel der Rückrunde beim SV Rödinghausen an. Ziel war es gut in die Rückserie zu starten um sich im gesicherten Mittelfeld zu etablieren. Beim Eintreffen der Devils am modernen Stadion in Rödinghausen zeigten sich die Devils zunächst erstmal beeindruckt – neben den tollen Platz waren auch die Spielerkabinen ein echtes Highlight im Haecker-Wiehenstadion. „So etwas sieht man nicht jeden Tag. Da fühlt man sich wie ein Profi“, so Tina Sperling.

Doch nun zum Spiel. Von Beginn an zeigten die „PINK-Devils“ wer die spielerisch bessere Mannschaft ist und so übernahmen sie sofort das Kommando in der Zentrale. Bis zum Strafraum zogen die Devils ein präzises und schnelles Passspiel auf, doch fehlten die entscheidenden Ideen um sich gefährliche Möglichkeiten herauszuspielen.

Bereits nach wenigen Minuten der erste große Hingucker im Spiel. Sandra Hübner schoss aus 22 Metern einen Freistoß von der halbrechten Position an die Torlatte – das anschließende Gewühl im Strafraum blieb ohne Torerfolg. Im Gegenzug die plötzliche und überraschende Führung für das Heimteam aus Rödinghausen. Durch eine Unachtsamkeit in der Defensive vollstreckte die gegnerische Stürmerin gekonnt ins RSV-Tor. Doch selbst nach dem Gegentor fand kein Bruch im Spiel der Devils statt. Noch immer ließen die Devils in der Defensive kaum etwas zu und hatten gefühlte 70 Prozent Ballbesitz.

Nach etwa 30 Minuten setzte sich Swantje Bockelmann über die rechte Seite durch und flankte den Ball scharf vor das Rödinghauser Tor. Beim Versuch den Ball durch die Abwehrspielerin zu klären, schoss diese ins eigene Netz – Ausgleich.

Noch vor der Pause wollten die RSV-Damen die Führung, doch es sollte bis dato nicht sein. Für die zweite Spielhälfte nahmen sich die PINK-Devils viel vor und so setzten sie den Gegner erneut unter Druck. Sage und Schreibe fünfmal schoss der RSV ans Aluminium – darunter ein toller Freistoß von Defensivspielerin Kim Elsner.

Nach einem erneuten Lattenschuss vollendete Nina Pielsticker das Leder zur Führung, 1:2.  Die Erleichterung war den Devils deutlich anzusehen und so spielten sie weiter ansehnlichen Fußball auf den gut bespielbaren Kunstrasenplatz. Einzig die Chancenverwertung war wie üblich das Manko der Gäste und so sollte es bis zum Ende spannend bleiben. Chancen erspielte sich Rödinghausen jedoch nicht mehr.

Zum Ende der Partie scheiterte sogar noch Mittelfeldspielerin Sandra Hübner mit einem an Tina Sperling verursachten Foulelfmeter. Das 2:1 reicht jedoch um die drei Punkte zu entführen und so zeigten sich die Spielerinnen und der Trainer sichtlich erfreut über den geglückten Rückrundenstart.

„Spielerisch war das eine sehr gute Leistung meiner Mannschaft. Wir hätten 7:1 gewinnen können – ich glaube sogar müssen.  Jedoch stand Rödinghausen vor allem in der ersten Halbzeit sehr kompakt“,  sagte Trainer Andy Hoffmann unmittelbar nach dem Spiel. Und auch mit Neuzugang Sina Nispel zeigte sich Hoffmann zufrieden. „Sina konnte in der Vorbereitung kaum trainieren, doch schon jetzt sieht man ihre Qualitäten. Eine absolute Bereicherung für unser Spiel.“

Das nächste Spiel bestreiten die PINK-Devils am kommenden Sonntag im heimischen Waldstadion gegen die Damen aus Maaslingen.

RSV-F-Jugend mit zwei 4ten Plätzen

Auch in diesem Jahr hat die RSV-Jugendabteilung wieder 2 Hallenturniere für F-Junioren veranstaltet. Die Holstenkamphalle war sehr gut besucht und den Zuschauern wurden interessante und unterhaltsame Spiele geboten.
Los ging es bereits um 9 Uhr mit dem ersten Spiel des F2-Turniers. Dieses verlor die Mannschaft des RSV Barntrup knapp mit 1:0 gegen die JSG Elbrinxen/Rischenau. Elbrinxen/Rischenau setzte sich auch souverän in der Gruppe 1 mit 4 Siegen in 4 Spielen als Gruppenerster durch und qualifizierte sich somit fürs Finale. Nur aufgrund des besseren Torverhältnisses konnte sich der RSV als Zweiter gegen die Mannschaft aus Lipperreihe durchsetzen und durfte somit das Spiel um Platz 3 bestreiten. Entscheidend war hier der 2:1-Sieg gegen Brakelsiek.In der Gruppe 2 setzte sich die JSG Dörentrup ebenfalls mit optimaler Punkteausbeute als Tabellenerster durch. Zweiter wurde der TBV Lemgo, der durch ein 0:0 im letzten Gruppenspiel den FC Oberes Extertal auf den dritten Platz verweisen konnte.Der TBV Lemgo sicherte sich dann durch ein 2:0 gegen Barntrup den dritten Platz. Im Finale der beiden souveränen Gruppensieger konnte sich die JSG Elbrinxen/Rischenau knapp mit 1:0 gegen Dörentrup durchsetzen und sicherte sich somit ohne Gegentor den Turniersieg.

F2-Ergebnisse030213

 

Direkt im Anschluss ging es mit dem F1-Turnier weiter. Hier musste aufgrund einer krankheitsbedingten Absage der Spielplan leider kurzfristig geändert werden. In der Gruppe 1 wurde nunmehr nur noch mit 4 Mannschaften gespielt. Hier dominierte die Mannschaft des BSV Heidenoldendorf mit drei Siegen und setzte sich als Gruppenerster durch. Um den zweiten Platz gab es ein richtiges „Endspiel“. Im letzten Gruppenspiel trafen die bisher punktgleichen Mannschaften aus Extertal und Brake aufeinander. Nachdem Brake mit 1:0 in Führung gehen konnte, glich Extertal kurz vor Ende zum 1:1 aus und qualifizierte sich damit auf Grund des besseren Torverhältnisses als Zweiter für das Spiel um Platz 3.

In der zweiten Gruppe setzte sich Fortuna Schlangen als Erster durch, nachdem nur beim 1:1 gegen Barntrup ein Punkt abgegeben wurde. Die Mannschaft vom RSV hatte in den ersten drei Spielen noch kein Zielwasser getrunken und konnte die ersten drei Spielen nur unentschieden gestalten. Im letzten Gruppenspiel konnte man sich trotzdem noch durch einen 2:0-Sieg gegen Bad Salzuflen als Gruppenzweiter für das Spiel um Platz 3 qualifizieren. Hier konnte sogar ein Kopfballtor erzielt werden.
Im direkt folgenden Spiel um Platz 3 bot man sich einen heißen Kampf mit Extertal und konnte ein 0:0 erreichen. In dem darauf folgenden 7m-Schießen hatten allerdings die Spieler aus dem Extertal die besseren Nerven und konnten dieses mit 4:2 für sich entscheiden.
Im Endspiel trafen nun der BSV Heidenoldendorf und der FC Fortuna Schlangen aufeinander. Nachdem Heidenoldendorf schnell mit 2:0 in Führung gehen konnte, schien es nach dem Anschlusstreffer für Schlangen nochmals spannend zu werden. Jedoch konnte Heidenoldendorf fast direkt im Gegenzug das 3:1 erzielen und setzte sich am Ende klar mit 4:1 durch.

F1-Ergebnisse030213

 

Die RSV-Jugendabteilung kann mal wieder auf einen erfolgreichen Turniertag zurückblicken und freut sich bereits auf die nächsten Hallenturniere. Ein Dank gebührt allen fleißigen Helfern, wie z. B. den Spielereltern und auch den A-Jugendspielern des RSV, die ihre Sache als Schiedsrichter sehr gut gemacht haben. Ohne diese Hilfe wäre so ein Turnier nicht möglich.

Dafür vielen Dank.

PINK-Devils mit Neuzugängen

PINK-Devils mit Neuzugängen

Die Damenmannschaft des RSV Barntrup – die PINK-Devils – können sich in der Winterpause über drei Neuzugänge freuen. Es wechseln Sina Nispel, Verena Meier und Jenny Becker zu den Devils.

Sina spielte während ihres Auslandsstudiums in der zweithöchsten Liga in den Niederlanden.  Zudem kickte sie vorher beim TSV Oerlinghausen, mit denen sie Bezirksliga, Landesliga und Verbandsliga spielte. Sie ist überall einsetzbar, wird jedoch zunächst für das Mittelfeld eingeplant. Dort soll die technisch starke Sina Nispel die Strategin Stephi Poole ersetzen, die den Devils für zwei Monate wegen eines Auslandspraktikums fehlen wird.

Abwehrspielerin Verena Meier kommt vom Bezirksligisten SC Deckbergen-Schaumburg zum RSV. Zuvor spielte sie eine wichtige Rolle beim TSV Krankenhagen, die ebenfalls in der Bezirksliga aktiv waren. Verena zeigte bereits beim Training, dass sie eine Alternative für die Defensive der Devils ist.

Als dritten Neuzugang präsentieren die PINK-Devils Stürmerin Jenny Becker. Sie kommt vom Kreisligisten VfB Lette und erzielte dort viele Tore. Sie ist technisch versiert und überzeugte mit ihrer spielerischen Übersicht. Nun möchte Jenny sich in der Bezirksliga durchsetzen und Sabrina Hoffmann ersetzen, die die Rückrunde mit einem Kreuzbandriss weiter ausfallen wird.

Devils-Trainer Andy Hoffmann zeigte sich überaus zufrieden: „Alle drei Neuzugänge werden unser Spiel bereichern. Ich wollte die Spielerinnen unbedingt zu uns holen und das ist uns gelungen. Nach dem Triumph in der Halle wollen wir nun auch in der Rückrunde voll angreifen!“

 

 

Foto von links: Jenny Becker, Sina Nispel und Verena Meier


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