23:1 Tore in 3 Spielen….Torhungriger RSVII

Nach den traurigen letzten 2 Wochen ging es für den RSVII gegen die Reserve des TBV Lemgos ran. Vor Spielbeginn überreichten die Spieler des TBV einen Rosenstrauß und drückten Ihr Beilid aus. Eine tolle Geste der gesamten Mannschaft, was allerdings  die Spieler des RSV sofort wieder an die Bilder und Gedanken der letzten Wochen erinnerte.

Zum Spiel kann man eigentlich nicht sehr viel sagen, der RSV spielte in den ersten 10 Minuten noch mit Respekt, legte diesen allerdings relativ schnell ab und erspielte sich eine nach der anderen Möglichkeit. Leider hatten unser Stürmer Hoffmann und C. Philipps nicht ihre besten Tag erwischt und so mussten die Mannen von Trainer R. Motzkuhn bis zur 32 Minute warten, bis N. Weber, nach einer Klasse hereingabe von C. Philipps, die Kugel versenken konnte. Doch auch nach der Führung wollte kein zweiter Treffer gelingen, obwohl man nur auf ein Tor stürmte und so ging es, mit einer nicht  ganz so komfortablen Führung in die Pause, ähnlich wie im Spiel gegen Lürdissen.

R. Motzkuhn warnte seine Spieler, nicht leichtsinnig die zweite Halbzeit anzugehen, sondern dort anzuknüpfen, wo man aufgehört hatte. Leider konnte das Team diese Vorgabe in den ersten 10 minuten nach dem Wechsel nicht umsetzen und der TBV kam besser ins Spiel und seinerseits zu Chancen. Doch E. Kryker versetzte den Angriffsbemühungen des TBV mit seinem Treffer zum 2:0 ein Ende. Nach dem Treffer reagierte Trainerfuchs Motzkuhn und brachten mit D. Philipps und M. Lübeck gleich zwei neue Stürmer. D. Philipps setzte sich gleich in Szene und legte S. Schlingmann das 3:0 auf. Der Drops war mit diesem Treffer gelutscht und wie schon beim 10:1 gg. Lürdissen beherrschte der RSV den Gegner ab diesem Zeitpunk nach Belieben. Beim 4:0 durfte D. Philipps dann selbst jubeln, ehe er wieder, am 5:0 durch L. Schmidt, beteiligt war. L. Schmidt hatte kurz zuvor einen Foulelfmeter, nach Foul an Weber, Richtung Parkpalette gesetzt und machte mit seinem Treffer diesen Fehlschuss wieder gut. Zwischendurch hätte M. Rausch das Ergebnis noch aufstocken können, doch dieser traf gleich 2x unglücklich Aluminium. Das 6:0 besorgte dann wiederum Schlingman, nachdem ein Lemgoer Spieler gleich 3x den eigenen Torwart anschoss… ein kurioses Ding, was den Einen oder Anderen etwas schmunzeln ließ . Nach dem 7:0 durch Lübeck, krönte N. Weber seine Leistung am heutigen Tag mit dem 8:0…..

Fazit:

Die Mannschaft zeigt derzeit vor allem in der zweiten Halbzeit überraschende Fitness und „Torgeilheit“. Nachdem die Rückserie erst schleppend begonnen hat, scheint sich das Team nun gefunden zu haben und es macht Spaß zu sehen, dass man trotz einer komfortablen Führung nicht aufhört zu fighten.

Ungefährdeter Derbysieg gg. unsere Nachbarn aus Humfeld

RSVII – SG Humfeld-Bega: 5-0

Aufgrund des Ergebnisses aus der Hinserie waren die Mannen um Trainer Motzkun gewarnt. Man muss mit vollster Konzentration zu Werke gehen und jede Aktion des Gegners frühzeitig und energisch unterbinden. Dies war die herausgegebene Marschrute.

Gesagt, getan. Die Worte des Trainers wurden von der ersten Minute an beherzigt und der Gegner unter Druck gesetzt, wo man nur konnte. die SG geriet so von der ersten Minute an unter Druck. Leider wurden die guten Aktionen immer wieder durch teilweise leichtfertige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung zu Nichte gemacht. Trotzdem dauerte es gerade einmal 10 minuten, bis P. Kluge den RSV zum ersten mal jubeln ließ. In der Folgezeit kam der RSV durch Kluge, Weber undPhilipps zu guten Chancen, welcher allerdings nicht verwertet werden konnten. So war es wieder einmal H. Gelhaus, welcher das längst überfällige Tor zum 2:0 machte. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Halbzeit. Trotz des guten Ergebnisses mahnte Motzkun weiter zur höchsten Aufmerksamkeit im Deckungsbereich. Für Reese kam Dümpe ins Spiel.

Nach der Pause gleiches Spiel, der RSV rannte auf die SG mit offenem Visier zu, konnte allerdings die Buden nicht machen. Die SG hatte ihrerseits nur wenig entgegen zu setzen. In der 50. Minute war es wiederum Gelhaus, der gekonnt das 3:0 markiert und somit für die Vorentscheidung sorgte. Nachdem S. Schlingmann mit einem Klasse Schuss auf 4:0 erhöhte war es M. Dümper der den Ball aus 20 Metern in den Winkel nagelte. Vom Genger kann man leider nichts schreiben, denn dieser ließ alles über sich ergehen. Man vermisste an diesem Tag alles, was den TUS Humfeld normalerweise auszeichnet. Mit der hohen Führung im Rücken schaltete der RSV gleich 3 Gänge zurück. Die eingewechselten Danlowski und D. Philipps hätten das Ergebnis in der Schlussphase noch aufstocken können, doch es blieb beim hochverdienten 5:0.

Fazit:

Mit geschlossener Mannschaftsleistung und der Beherzigung der taktischen Marschrute kommt man ans Ziel. Der Gegner leiß an diesem Tag  allerdings auch fast alles mit sich machen….Gerade einmal kam ein Schuss auf die Hütte des RSV…

Aufstellung: Lasotta, Schmidt, Betke, Reese (45. Dümpe), Weber, Schlingmann, Rausch, C. Philipps, Gelhaus ( 80. Danlowski), Kluge (75. D. Philipps)

Tore: 1:0 (10. Kluge), 2:0 u 3:0 (30 u. 50. Gelhaus), 4:0 Schlingmann, 5:0 (75. Dümpe)

 

 

Komplett neu formierte Mannschaft findet den Rhytmus leider nicht

Im Gegensatz zum letzten Sonntag musste Trainer Richard Motzkun gleich auf mehrer Spiele, urlaubs- und verletzungsbedingt verzichten. Zudem wurden H. Gelhaus und A. Neide zur Ersten beordert. Insgesamt musste Motzkun gleich auf 6 Positionen umstellen. So fehlten in der Defensive Dubbert, Reese und Betke, sowie im Mittelfeld Neide, C. Philipps und im Sturm ersetzte Altrogge Gelhaus.

Also keine guten Vorzeichen vor dem Spiel, trotzdem stellte der RSV eine schlagkräftige Truppe, die durchaus auf dem gleichen Niveau oder besser als LaSi ist. Der Gastgeber allerdings nahm das Heft von Beginn an in die Hand und der RSV konnte dem nichts entgegen setzen. Leider gingen immer wieder Bälle im Spielaufbau verloren und so hatte LaSi leichtes Spiel und konterte vor heimischen Publikum den RSV aus. Einer dieser konter führte dann zum 1:0, wobei gesagt werden muss, dass man es dem Gegner in der Defenisve viel zu leicht machte. Auch in der Folgezeit standen die Mannen in rot-schwarz einfach zu oft zu weit von den Gegnern weg und ließen Platz zum Kombinieren. Nur wenige Angriffe wurden ordentlich abgeschlossen, wobei das Glück leider fehlte. Mit zunehmenden Spielverlauf egalisierten sich beide Teams mehr und mehr und so ging es mit 1:0 in die Pause. R. Motzkun motivierte sein Team nochmals, dass einfach mit mehr Leidenschaft und Laufbereitschaft zur Sachen gegangen werden muss.

Diese Worte hatte sich das Team zu Herzen genommen. Nach der Halbzeit war man da und konnte nun den Gegner mehr und mehr unter Druck setzen und setzte einige Nadelstiche setzen, ohne dass allerdings etwas zählbares dabei heraussprang. LaSi blieb vor allem durch seine Konter immer wieder gefährlich. In der Drangphase des RSV dann eine unnötige und übereilige Aktion durch M. Dümpe, welche folgerichtig die gelb-rote Karte zur Folge hatte. Der RSV nun minimiert unter erneut unter Druck. Nach kurzem Schock konnte sich das Team allerdings wieder  fangen und sich Chancen erspielen, diese konnte leider wiederum durch Danlowski, Kluge und Altrogge nicht genutzt werden. Lasi konnte sich nicht mehr wirklich spielerisch befreien und benötigte einen Freistoß aus ca. 25 Metern, welcher eigentlich schon sicher geglaubt war. Doch leider hatte sich der ansonsten super aufgelegte B. Sievert total verschätzt und so segelte das Ding unglücklich in die Maschen. Der zweite Tiefschlag für den RSV und trotzdem gab man nicht auf und warf nochmals alles nach vorne. Durch einen Konter wurde dann der Sack von LaSi endgültig zu gemacht.

Fazit:

Der Sieg für LaSi geht soweit in Ordnung, der RSV ist leider zu spät in Fahrt gekommen. Man muss es einfach sagen, das Team hat sich heute selbst geschlagen, vor allem in der Defensive und im Mittelfeld wurden die angesprochenen Spieler vermisst. Man hat ganz klar gesehen, dass die Laufwege und die Routine im Zusammenspiel nicht auf Knopfdruck funktioniert.

Kampf angenommen, Kampf belohnt

Nach dem Punktgewinn der vergangenen Woche ging es nun, zum dritten Mal infolge, gegen einen der großen in der Liga. Der TUS Almena, unter Spielertrainer Rellensmann, gereift, zu einer spiel- und kampfstarken Mannschaft. Trainer Motzkun schwor dementsprechend sein Team ein: „Hier kann man nur über den Kampf gewinnen.“

Beide Mannschaften begannen verhalten, wobei zu Beginn leichte Vorteile bei Almena zu erkennen waren. Aber diese anfängliche Überlegenheit zerstörte H. Gelhaus mit seinem Abstauber nach einer Ecke, 1:0 nach 12. Minuten, welch ein Auftakt für den RSV. Das Spiel nun ausgeglichener und von beiden Seiten mit guten Kombinationen. Der RSV ließ bis auf eine Großchance durch Löwen, wobei man ein Riesenglück hatte, nur wenig zu. Vor allem im Mittelfeld hatte man wieder mit Alex „Air“ Neide die Lufthoheit inne. Das Pärchen Neide und Rausch räumten im Mittelfeld alles ab was ging. Durch C. Philipps, P. Kluge und H. Gelhaus hätte man durchaus einen noch komfortableren Vorsprung herausspielen können. Der TUS Almena ließ vor allem im kämpferischen Bereich viele Erwartungen offen und gab sich ein ums andere Mal dem RSV geschlagen. Zum Ende der Halbzeit und mit steigender Temperatur schien es, als ginge dem RSV die Puste ein wenig aus, denn Almena konnte nochmal zu einer Schlussoffensive ansetzen und den RSV gefährlich unter Druck setzen. Die Jungs hielten allerdings voll dagegen und verteidigten die knappe Führung. Eine gute erste Halbzeit vom RSV, einziger Wehrmutstropfen war die frühe Verletzung von S. Betke, welcher von M. Dümpe allerdings klasse ersetzt wurde.

Nochmals die Kräfte mobilisieren und sich nicht hinten rein drücken lassen, das war die Devise der zweiten Halbzeit. Alles rechnete mit einem Sturmlauf des TUS, doch dieser ließ auf sich warten. Vielmehr egalisierten sich beide Teams im Mittelfeld, so dass nur wenig zählbares dabei rum kam. Der RSV blieb vor allem im kämpferischen Bereich weiter top, auch wenn dieses teilweise einen Spielfluss nicht aufkommen ließ. So war es dann der Torwart des TUS, der den RSV ein weiteres Mal jubeln ließ, denn dieser unterschätzte einen aufspringenden Ball und faustete sich diesen selbst ins Tor. Mit diesem 2:0 im Rücken schaltete der RSV leider einen Gang zurück und so kam der Gegner besser ins Spiel und Torwart Sievert ungewollt mehr zu tun. B. Sievert musste sich ein ums andere Mal auszeichnen und tat dieses, indem er den seinen die Hütte sauber hielt. Der RSV seinerseits hätte wiederum durch Kluge und Gelhaus die Führung durch zwei blitzsaubere Konter ausbauen können. So war es dann eine Standartsituation, die den RSV in der 80. Minuten zum Zittern brachte, völlig ungedeckt konnte P. Stumpenhagen per Kopf den Anschlusstreffer markieren und ein fühlbarer Ruck ging durch die Mannschaft. Trainer, Betreuer und Fans konnten dann allerdings miterleben, wie der RSV eiskalt zurückschlug und mit dem 3:1 durch C. Philipps den Sack endgültig zu machte. Die Vorarbeit zu diesem Treffer leistete, der zuvor eingewechselte, S. Danlowski mit einem „no look“ – Pass in die Spitze. S. Danlowski und P. Kluge hätte danach das Ergebnis noch weiter erhöhen können. Almena tauchte in der 88. Minute nochmals gefährlich vor B. Sievert auf, doch dieser konnte mit einem klasse Reflex den Vorsprung verteidigen.

Fazit:

Alles in Allem ein verdienter Sieg für den RSV. Vor allem Spieler wie Alex Neide  und H. Gelhaus machen dem Team Mut auf mehr. Wie diese beiden sich reinhauen und sich innerhalb von kurzer Zeit in das Team integriert haben ist grandios. Wenn R. Motzkun jeden Sonntag auf diese 13-15 Mann zurückgreifen könnte, so würde man den gesetzten Zielen ein ganzes Stück näher sein. Es ist die Kontinuität, die eine Mannschaft und ein Team formt und fördert.

Der doppelte Sasch….. Schade RSV 2

Kreisliga B Lemgo Gruppe 1

RSVII – UK: 2 – 2

Tore: 0:1 (13.), 1:1 (25. Danlowski), 2:1(39. Danlowski), 2:2 (86.)

Aufstellung: Sievert, Betke, Schmidt, Dubbert, Seidel (31. Dümpe), Rausch, Neide, C. Philipps, Kluge (82. Dan the Man dAndrea), Hoffmann, Danlowski (60. Schnüll)

Vorab muss hier ein historisches Ereignis genannt werden, denn nach gefühlten 30 Jahren hat „Uns Sasch Ailton Danlowski“ endlich mal wieder in einem Pflichtspiel getroffen. Die Mannschaft hat sich wahnsinnig für unseren Kugelblitz gefreut. Schon am Freitag hat Sajoscha mit seinem Traumtor gegen die Dritte seine aufsteigende Form unter Beweis gestellt.

Zu Beginn des Spiels kam die neu formierte Mannschaft zuerst nicht recht in Tritt und kassierte nach 13. Minuten den ersten Gegentreffer. Doch wer geglaubt hat, dass der RSV sich hängen lässt und wie schon so oft nach Rückstand den Kopf in den Sand steckt, der hatte weit gefehlt. Denn der RSV dominierte, seit dem Gegentreffer, das Geschehen. Im Mittelfeld räumte der Tower „Air“ Neide alle Kopfbälle ab und mit S. Danlowski hatte der RSV immer eine Anspielstation in der Offensive. Neide, Rausch und Hoffmann harmonierten wunderbar und spielten ihre Mitspieler ein ums andere Mal klasse frei. So waren es C. Philipps und P. Kluge, welche den Ausgleich hätten markieren können. Doch leider konnten die besten Chancen nicht genutzt werden. Nach einer tollen Hereingabe war es dann S. Danlowski der das Runde ins Eckige feuerte und den lang herbeigesehnten Ausgleich erzielte. Der RSV hatte von nun an das Spiel im Griff, vorne wurde der Gegner unter Druck gesetzt und die Hintermannschaft ließ nicht den Hauch einer Chance zu. Immer wieder war es M. Dubbert, der seine Gegenspieler zur Verzweiflung brachte… „den roten Rasen umwühlen“. Aufgrund des starken Druckes des RSV war es nur noch eine Frage der Zeit, bis das zweite Tor fiel. Nach einem tollen Zuspiel über Neide und C. Philipps war es A. Hoffmann der seine Gegenspieler wie Slalomstangen austanzte und wieder war es S. Danlowski der mit einem Flugkopfball die Führung erzielen Konnte. Klasse Sasch! Somit ging es hochverdient, wenn auch etwas glücklich, nach einem elfmeterwürdigen Foul von Betke, in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit war bei beiden Teams der Kampf der ersten Halbzeit anzumerken. So kamen hüben wie drübern nur noch wenige Chancen zu Stande. UK konnte nicht, der RSV wollte nicht, so hatte man das Gefühl. Erst zu Mitte der zweiten Hälfte kam wieder mehr Fahrt ins Spiel und der RSV hatte gleich drei glasklare Chancen, welche allerdings wieder einmal nicht genutzt werden können. Der nächste Aufreger dann nach einem Zuspiel auf A. Hoffmann, welcher zum 3:1 einschob, allerdings zurückgepfiffen wurde. Aus 50 Meter Entfernung hatte der Schiedsrichter dieses erkannt, ein Witz! Nach einem Eckball war es dann A. Neide, der das 3:1 auf dem Kopf hatte, doch der Ball klatschte volles Pfund an die Latte und wurde abgewehrt. Zum Ende des Spiels kam dann nochmals UK besser ins Spiel, ohne zwingende Chancen zu erspielen. Der Höhepunkt der Schiedsrichterleistung dann in der 85. Minute. Der heranstürmende Jobs nahm den Ball erst mit der Hand mit und fädelte sich dann geschickt bei Ballack ein… und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt, ein Witz! Den Strafstoß konnte B. Sievert zwar klasse abwehren aber im Nachschuss war er chancenlos. Letzter Höhepunkt des Spiels war dann ein Zweikampf zwischen M. Dümpe und einem Abwehrspieler von UK, welcher schwer verletzt das Spielfeld verlassen musste. Auf diesem Weg wünsche wir dem Sportkameraden „Gute Besserung“.

Fazit:

Hätte, wenn und aber… Die Tore muss man setzen und Basta. Trotzdem war es eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung und der Punktgewinn mehr als verdient. Wenn diese Mannschaft jeden Sonntag auf dem Platz stünde, so würde man garantiert ganz anders dar stehen. Jeder hat für Jeden gekämpft und gefightet und alles gegeben. Jungs, das war spitze, so macht Fußball spaß.

Nicht unerwähnt sollte an dieser Stelle bleiben, dass der angesetzte Schiedsrichter für beide Mannschaft und für ein solch brisantes Spiel ein Witz war……

Gekämpft bis zuletzt, Reese vergibt in der letzten Sekunde

Nach der Schmach vom vergangenen Wochenende war gegen Matorf Wiedergutmachung angesagt. Das Team war nun gefordert, die Vorgaben von Trainer Motzkun umzusetzen.

Leider waren alle guten Vorsätze schon nach 8 Minuten dahin, denn durch einen kollektiven Tiefschlaf der Defensive konnten sich gleich 2 Matorf Akteure aussuchen, wer die Bude macht. Der RSV fand auf die 1:0 Führung relativ schnell eine Antwort, denn in seinem ersten Spiel für den RSV konnte P. Kluge nach Hereingabe von Reese die Kugel versenken. Was für ein Einstand. Doch leider brachte der Ausgleich nicht die erhoffte Ruhe ins Spiel und der RSV geriet zunehmend unter Druck. Matorf zwang die Mannen von Trainer Motzkun zu Fehlern und spielte diese Konsequent zu Ende. Nach einem Abschlag gelang der Ball direkt zum Stürmer und dieser versenkte die Kugel mit einem Sonntagsschuss direkt im Winkel, mehr Glück kann man nicht haben. Nach der erneuten Matorfer Führung musste der RSV einen weiteren Rückschlag hinnehmen, denn Lukas Schmidt musste das Feld verletzungsbedingt verlassen, D’Andrea nahm seinen Posten ein. Trainer Motzkun stellte in dieser Phase des Spiels von der 4er Kette um auf das alte System mit Libero. Diese Umstellung brachte mehr Sicherheit und der RSV kam besser ins Spiel. Vor allem über die Außen konnte nun mehr Druck aufgebaut werden und mit Pascal Kluge hat man nun einen schnellen Stürmer, der keinen Ball verloren gibt und fast jeden Ball klasse verarbeiten kann. Wenn er die Kugel hatte, dann brannte es im Matorfer Strafraum. Chancen im Minutentakt bis zur Halbzeit, leider allerdings das alte Problem, denn keine der tollen Chancen konnte genutzt werden, wobei auch Pech dabei war, denn einmal rettete ein Spieler auf der Linie und ein anderes mal zimmerte Reese den Ball an den Pfosten. So ging es mit einem bitteren 2:1 in die Kabine.

Es sollte da weitergemacht werden, wo man in Halbzeit 1 aufgehört hatte…. Dieser Vorsatz hielt genau 80 Sekunden, denn da klingelte es wieder im Tor von Björn Sievert, wieder war es der 9er von Matorf, der einfach draufhielt und den überraschten Sievert bezwingen konnte. Mit dem sicheren 3:1 im Rücken lauerte Matorf nur noch auf Konter, der RSV kämpfte gegen den Rückstand an, ohne allerdings eine der sich bietenden Chancen zu nutzen. Erst ein Freistoß musste her umd die Barntruper jubeln zu lassen. Dubbert hatte genau Maß genommen und versenkte die Kugel im Knick, keine Chance für den Keeper. Hoffnung keimte nach dem Anschlusstreffer auf, doch Matorf machte aus der zweiten Chance in der zweiten Hälfte das 4:2, wieder ein Schuss, der genau ins untere Eck passte. Trotzdem muss allen klar sein, dass aus dieser Position der Stürmer nicht zum Schuss kommen darf. Ein erdrückendes Ergebnis für den RSV und dennoch gab man nicht auf, vor allem die Aussen um Weber und Dubbert machten mächtig Dampf und setzten die Zentrale immer wieder gut in Szene…. Und woraus entsteht das 4:3, aus einem Hochball, den C. Philipps mehr als locker zum gegnerischen Keeper zurückschießt, dieser fängt den Ball und lässt ihn dann ins Tor fallen… Verwunderung und Ungewissheit in allen Gesichtern, bis der Schiedsrichter zur Mitte zeigt, Tor für den RSV. Nach einem Eckball kam Weber frei zum Kopfball und wieder war es ein Abwehspieler, der den Ball von der Linie kratzen konnte, Pech für den RSV. In buchstäblich letzter Sekunde setzte Reese nochmals Kluge in Szene und dieser wurde unsanft im 16er gelegt, Elfmeter für den RSV, der verdiente Ausgleich schien zum greifen nah, doch leider konnte Reese den Keeper nicht bezwingen und die Partie war aus…

Fazit:

Machst du die Dinger nicht rein, dann kannst du auch nicht gewinnen. So einfach ist das, bei einer Konsequenten Ausnutzung der Chancen und ein wenig mehr Wachsamkeit haust du Matorf min. 6-7 Dinger rein. Die Abwehr inkl. Torwart hatte an diesem Tag wahrlich nicht den besten erwischt und trug so zur Unsicherheit des gesamten Teams bei. Trotzdem kann man dem Team nicht vorwerfen, den Kampf nicht angenommen zu haben, denn dieser war ab Mitte der ersten Hälfte da.

Aufstellung: Sievert, Betke, Schmidt (D’Andrea 34.), Seidel, Dubbert, Dümpe (Danlowsli 64.), Reese, Martin, Philipps, Kluge, Weber

Tore: 1:0 (8.), 1:1 Kluge (13.), 2:1 (18.), 3:1 (47.), 3:2 Dubbert (64.), 4:2 (74.), 4:3 Philipps (82.)

RSVII mit neuem Gesicht

Es geht voran, am Wochenende wird erstmals Pascal Kluge für den RSVII seine Stiefel schnüren. Pscal schließt sich vom MTV Beveren an und hat in dervergangenen Saison 20 Tore in der Kreisliga B erziehlt. In den Trainingseinheiten der vergangenen Wochen konnte sich das Team davon überzeugen, dass Pascal genau weiß wo die Hütte steht. Damit ist man wieder dem Ziel einen Schritt näher, dass man ein schlagkräftiges Team stellen kann, was auch den nötigen Ergeiz im Training entwickelt, denn der Kampf um die Stammplätze wird, mit dieser neuen Alternative, größer. Um dauerhaft erfolgreich zu sein, muss man einfach ein eingespieltes Team aufweisen, was sich nur entwickeln kann, wenn man annähernd mit der gleichen Truppe zu Werke geht, in der wirklich jeder das gleiche Ziel vor Augen hat.

RSV feiert ungefährdeten Sieg bei Pape Comeback

Kreisliga B, Lemgo Gr. 1, 8 Spieltag

Noch am Morgen sah es so aus, als könnten man genau 10 Leute aufbieten. Die Telefone liefen heiß und so konnten Trainer Motzkun und S. Betke doch noch ein Schlagkräftiges Team inkl. Auswechselspieler stellen. Neben Dubbert und Dauer konnte auch der Altinternationale A. Pape mobilisiert werden.

Nach dem Erfolg über Lürdissen sollte an die Leistung angeknüpft werden, auch wenn man insgesamt auf 6 Spieler verzichten muss. Die vorgegebene Marschrichtung von Coach Motzkun wurde von Beginn an umgesetzt. Der RSV dominierte den Gegner nach belieben, störte früh und hätte schon nach 3 Minuten in Führung gehen müssen, doch sowohl D. Philipps als auch Esau konnte die Kugel nicht über die Linie drücken. Weitere Chancen durch Esau und Danlowski folgten, ehe N. Weber im 16er zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte A. Hoffmann, wie gewohnt, sicher. Das 0:1 beflügelte den RSV weiter und trotz sommerlicher Temperaturen machte das Team weiter Druck. Wieder war es A. Hoffmann, der die Seinen jubeln ließ. Nachdem dieser auf der Außenbahn 4 Gegenspieler wie Pappmännchen stehen ließ, hatte er noch die Ruhe um aus 18 Metern zu visieren und das Leder zu versenken. Ein Klasse Tor. Für das 0:3 sorgte M. Dümpe und mit dieser sicheren Führung ging es in die Pause. Brake fand zu keiner Zeit ein Mittel um dem RSV gefährlich zu werden.

Die Gefahr bei einem solchen Halbzeitstand ist, dass alle einen bis zwei Gänge zurückschalten und so war es Phasenweise in der zweiten Hälfte. Brake kam besser aus der Halbzeit und erspielte sich einige Chancen die allerdings, vom gut aufgelegten Keeper Felde, vereitelt werden konnten. Bei schwindenden Kräften verwaltete der RSV das Ergebnis. Nach dem Verletzungsbedingten Ausscheiden von F. Seidel kam es dann zum Comeback des Jahres, Andi Eftan Heintje Pape betrat das Spielfeld. Gleich in der ersten Aktion kam es zum Pressschlag, eine optimale erste Aktion für Pape… dieser drohte gleich seinem Gegner, dass er beim nächsten Mal die Sohle andersherum drehen würde….In der letzen viertel Stunde löste Brake den Libero auf und warf nochmals alles nach vorne. Ein starker Sololauf des Braker Stürmer endete abrupt an d’Andrea und der schwache Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Nach verwandeltem Elfer nur noch 1:3 und der RSV dachte an Humfeld zurück und eine gewisse Unsicherheit war zu spüren, vor allem weil Brake nun mit Mann und Maus stürmte. Nach einem Foul am Mittelkreis reagiert Hoffmann am schnellsten und schickte den eingewechselten Dauer auf die Reise, am Strafraumeck schaute dieser kurz und nagelte das Leder ins lange Eck! Ein klasse Tor und wie wichtig! Nach diesem Treffer war Brake endgültig geschlagen und der RSV der verdiente Sieger.

Fazit:

Eine tolle Leistung der Mannschaft, trotz vieler Ausfälle und Stadtfest hat jeder sein bestes gegeben und bis zum Ende gefightet. Die kleine Serie muss nun gg. Lemgo, am nächsten Wochenende, ausgebaut werden. Mit 17 Punkten befindet sich das Team nun auf dem 3ten Tabellenplatz

Tore: 0:1 Hoffmann EM (12.), 0:2 Hoffmann (20.), 0:3 Dümpe (33.), 1:3 (78.), 1:4 Dauer (84.)

Aufstellung:

Felde, D’Andrea, Betke, Schmidt, Seidel (Pape 63.), Weber, Esau, Hoffmann, Dümpe, Danlowski, D.Philipps (Dauer 75.)

Ungefährdeter Sieg gg. die Bezirksligareserve

RSVII – VFL LürdissenII: 4-0

Kreisliga B, Lemgo Gr. 1, 8. Spieltag

Nach dem peinlichen Auftritt vom Wochenende war der RSV gewarnt, auch gg. die vermeidlich Kleinen der Liga muss mit Respekt und großem Engagement zur Sache gehen. Der RSV bestimmte von der ersten Minute an das Geschehen und hätte schon nach 2 Minuten in Führung gehen können. Leider blieb der Torjubel aus. Dennoch ließen die Mannen von Trainer Motzkun keinen Zweifel daran, wer hier Herr im Haus ist. Nach einem tollen Zuspiel auf Martin zog dieser gekonnt aus 16 Metern ab und markierte das verdiente 1:0. Nach einem Eckball von D. Philipps köpfte Hanke das Leder unhaltbar in den Winkel, was für ein Kopfball. Mit dieser gesicherten Führung nahm der RSV etwas Tempo aus dem Spiel, erspielte sich allerdings weiter beste Möglichkeiten, welche teilweise, kläglich vergeben wurden. Vom VFL war in Halbzeit eins wenig bis gar nichts zu sehen. Keeper Sievert musste lediglich 1x wirklich eingreifen.

In der zweiten Hälfte begann der VFL stürmisch und mutig, doch trotz der Bemühungen hatte der RSV das Spiel schnell wieder im Griff. Vor allem der eingewechselte Dümpe brachte frischen Wind in den Angriff… und beinahe auch rote Farbe….Herr Dümpe, Herr Dümpe. Nach einer tollen Kombination Tankte sich A. Hoffmann durch die gegnerischen Reihen und vollendete herrlich zum 3:0. Nach einem Zuspiel auf Dümpe zwang dieser den Gegner, zum zweiten Mal in dieser Saison, zu einem Eigentor zum 4:0. Mit dieser Führung im Rücken wurden nochmals 2 frische Kräfte mit Danlowski und diAndrea ins Spiel gebracht. Der RSV zeigte seinen Fans weiter gute Spielzüge, wobei man sagen muss, dass in der einen oder anderen Situation der Blick zum Nebenmann erfolgreicher gewesen wäre, als selbst denTtreffer erzielen zu wollen. Mit fortgeschrittener Spielzeit ging auch die Konzentration mehr und mehr verloren, so dass der VFL doch noch 2 Chancen zu verzeichnen hatte. Trotzdem blieb es beim ungefährdeten 4:0 und der RSV bleibt zu Hause weiter ungeschlagen.

Fazit:

Die Konzentration muss über alle Mannschaftsteile über 90 Minuten gehalten werden, es muss noch zwingender das Tor gesucht werden, hier ist Effektivität wichtiger als schöne Kombinationen. Wenn uns dies noch gelingt, dann geht es weiter nach oben.

Aufstellung:

Sievert, Seidel, Schmidt, Betke, Reese (Danlowski 65.), Martin, Edu, Hoffmann, Weber (diAndrea 65.), Hanke, D. Philipps (Dümpe 46.)

Tore: 1:0 Martin 12., 2:0 Hanke 20.,3:0 Hoffmann 52., 4:0 ET 62.

Peinliche Nummer gg. das Kellerkind der Liga

Kreisliga B Lemgo, Gr. 1

7. spieltag

Hunfel/BegaII – RSVII: 3-2

Trotz einer ausnahmslosen Startformation und 2:0 Führung steht der RSV am Ende mit leeren Hände da. Es ist einfach nicht zu fassen, wie sich der RSV am Ende der Partie die Punkte noch nehmen lässt.

Der RSV zeigte von Beginn an Tempofussball und machte das Spiel breit. In den ersten 10 Minuten wussten die Fusionierten gar nicht, wie Ihnen geschah. Nach einer tollen Vorabeit von Philipps und Weber konnte der RSV das erste Mal Jubeln, Hoffmann lies dem Torwart keine Chance und verwandelte eiskalt. Bega Humfeld konnte nur reagieren und Schlug die Bälle weit nach vorn, wo Bollwicht und Hüsemann darauf hofften, einen dieser Bälle zu erlaufen. Doch der RSV war einfach präsenter und sicherer im Spielaufbau. Nach einem vermeindlichem Handspiel im 16er verwandelte Hoffmann die Kugel zum 0:2. Einige Akteure schienen von nun an zu glauben, der Drops sei gelutscht. Denn auf einmal wurde der Ball nur noch durch die Mitte getrieben und kläglich im schon im Aufbauspiel verloren. Die Konzentration war einfach weg. Folge aus dieser Phase war, dass Bega-Humfeld gestärkt wurde und zu 2 Möglichkeiten kam. Leider konnte Hüsemann in einer dieser Situation mit dem sterbenden Schwan den Schiedsrichter dermaßen überzeugen, dass dieser auf den Punkt zeigte. Den fälligen Strafstoß verwandelte T. Oberwinter sicher und die tolle Führung war dahin. Bis zur Halbzeit bekam der RSV das Spiel zwar wieder in den Griff, doch die klasse herausgespielten Chancen wurden mal wieder vergeben. Man hätte locker mit 4-5:1 in die Halbzeit gehen können.

In der Halbzeit wurde nochmal eindringlich darauf hingewiesen, dass weiter gekämpft werden muss, denn der Gegner wird sich mit Mann und Maus verteidigen und nicht locker lassen. N. Weber musste zur Halbzeit leider ausgewechselt werden, für Ihn kam S. Danlowski. Der RSV hatte in der zweiten Halbzeit zwar ein optisches übergewicht, doch es kam einfach kein zwingender Spielzug mehr zu stande. wieder wurde mehr mit sich und dem Schiedsrichter gehardert, als dass man die Energie im Spiel umsetzte. Viel zu wenig wurden die Aussen eingesetzt und das Spiel plätshcerte dahin. Nach einer Kombination über Betke und diAndrea hatte S. Danlowski die große Möglichkeit auf 1:3 erhöhen, doch wieder ging das Runde nur knapp vorbei. weitere Chancen von Danlowski, Hoffmann und Esau folgten, doch der Torerfolg blieb aus. In den letzten 15 Minuten packte Bega-Humfeld nochmals die Brechstange raus, der RSV gab sich dem hin. Immer wieder gab man selbst die Vorlagen zu Kontern und das Defensivverhalten wurde vernachlässigt. So war es Hüsemann der vollkommen frei stehend aus 5 Metern zum 2:2 einschieben konnte. Auch das 3:2 war wieder eine Co – Produktion vom RSV wieder wurde der Bal in der Vorwärtsbewegung vertändelt und der Gegner schaltete schneller als der RSV, so war es wieder Hüsemann der sich feiern lassen konnte. Der RSV versuchte zwar nochmals den ausgleich zu erzielen, doch wenn man so versucht ein Spiel aufzubauen, dann kann das nichts werden.

Fazit:

Diese Niederlage tut weh, zeigt aber ganz deutlich, dass man jeden Gengner ernst nehemen sollte. Ein Spiel dauert nun einmal 90 Minuten und totgesagte leben Länger! 5,00 EUR für das Phrasenschwein. Es zeigt sich allerdings auch, dass man mehr als  eine Klasse erste 11 benötigt, um oben mitspielen zu können. Mehr Biss, mehr das Spiel an sich reißen, mit gleicher Leidenschaft wie Bega-Humfeld nicht aufhören, Bock auf Siegen… Es gilt nun, wie immer nach Niederlagen, nach vorne zu sehen und gg. Lürdissen unter der Woche alles wieder besser zu machen. Nur eins sollte sich jeder auch klar sein, man hat nun schon 6 Punkte verdaddelt und die Ansprüche die wir alle Stellen, müssen auch zu unserer Leidenschaft auf und neben dem Platz passen!

Aufstellung:

Sivert, Betke, Schmidt, Martin, Seidel, Weber (Danlowski 45.), C. Philipps (diAndrea 52.), Esau, Edu, Hoffmann, v. Einem

Tore:

0:1 Hoffmann (12.), 0:2 Hoffmann (18.), 1:2  Oberwinter (22.), 2:2 Hüsemann (80.), 3:2 Hüsemann (84.)

Wiedergutmachung gelungen….

Kreisliga B Lemgo, Gr 1

6ter Spieltag RSVII – LaSi

Es war unter der Woche ein Desaster, der RSV ging mit 7:0 in Almena unter. Zu diesem Spiel kann man nur soviel sagen, bis zur gelb-roten Karte von O. Bock hatte das Team gut dagegen gehalten. Ab der roten Karte fehlte die Ordnung, das Selbstbewusstsein und die Orientierung. Almena erwischte glänzende 20 Minuten und konnte sage und schreibe 6 Tore erzielen. Aber, lieber einmal 7:0 als sieben mal 1:0.

Es konnte also nur eine Antwort gegen LaSi zählen, kämpfen, diszipliniert spielen und damit die Schmach von Almena wieder gutmachen. Gesagt getan, der RSV agierte von Beginn an konzentriert und sicher. Dem Gegner wurde kaum Platz zur Empfaltung gelassen und somit konnte der RSV seinerseits früh Nadelstiche im Aufbauspiel setzen. Eine tolle Kombination über Weber und Gelhaus setzte C. Philipps bestens in Szene und dieser konnte gleich die erste Möglichkeit zum 1:0 nutzen, was für ein Auftakt. Nach dem Führungstor verwaltete der RSV das Ergebnis und hätte gleich 2 x durch Gehlhaus das Ergebnis aufstocken können. Leider fehlten beide Male nur Zentimeter am Torerfolg, den wir Henning so sehr gönnen, weiter Junge. Von LaSi war in der ersten Hälfte kaum noch etwas zu sehen  und so ging es mit 1:0 in die Halbzeit. Coach Motzkun hatte an der ersten Hälfte kaum etwas auszusetzen, das Team hat die erwartete Antwort gegeben.

In der 2te Halbzeit stellte LaSi um un in den ersten 15 Minuten kam der Gast so besser ins Spiel. Vor allem in der Defensive wirkte der RSV in dieser Phase etwas orientierungslos, doch die Verteidigung um, den hervorragend aufgelegten Neide, verhinderte ein ums andere Mal Schlimmeres. In der 60ten musste C.Philipps verletzungsbedingt ausscheiden, für Ihn wechselte Coach Motzkun M. Dümpe auf die Aussenbahn ein, ein Glücksgriff, wie sich rausstellen sollte. Denn mit seinem ersten Ballkontakt, zwang dieser den heranstürmenden Spieler von LaSi zum Eingreifen und zum Eigentor. Ein gelungener Einstand und  ein wichtiges Tor für den RSV, von da an änderte sich das Spiel wieder grundlegend und der RSV kam wieder besser in Fahrt und bekam das Spiel wieder in den Griff. Nach einem Eckball von Weber konnte E. Esau zum 3:0 einnetzen und den RSV ein weiteres Mal aufatmen, doch der RSV wollte mehr. Nach einem Foul von Lukascz  an Hoffmann verwandelte dieser den fälligen Freistoß aus ca. 20 Metern leicht und locker zum 4:0. Auch am 5:0 war wieder Hoffmann beteiligt, dieser tankte sich durch Freund und Fein, behielt den überblick und setzte D. Philipps genial in Szene. Dieser musste lediglich noch den Fuß hinhalten und zu 5:0 verwandeln. Weitere Aktionen von Weber und Philipps konnten nicht genutzt werden und so blieb es bis kurz vor Schluss beim 5:0. Der letzte Aufreger des Spiels war ein eine Foulspiel von Lukascz an Weber, was zur gelb-roten Karte an Lukascz und zum Foulelfmeter für den RSV führte. In seinem letzten Spiel für die nächsten 12 Monate für den RSV war es N. Peters der sich die Pocke am 11er bereitlegen durfte, leider blieb Ihm das 6:0 vergönnt, mit dieser vergebenen Chance beendete der Schiedsrichter die Partie. Goodbye Nico, machs good und say „Hallo“ zu Down Under.. Grüß uns die Kängurus, wir wünschen dir alles Gute.

Fazit:

Eine tolle Leistung folgt auf die Schmach von Almena. Die Mannschaft hat einfach an die Leistung des UK-Spiels angeknüpft. Man muss diese Konstanz jetzt in jedem Spiel zeigen, auch gg. die vermeidlich kleinen der Liga, mit dieser Konzentration und dem Willem zu Werke gehen. So macht es allen Spaß, Spielern und Zuschauern und das ist genau, was das Team will

Tore: 1:0 C.Philipps (12.), 2:0 Dümpe (60.), 3:0 E. Esau (68.), Hoffmann (74.), D. Philipps (82.)

Aufstellung:

Sievert, Betke, Schmidt, Seidel, Neide, Hoffmann, Handtke, Weber, C. Philipps (Dümpe 60.) , E. Esau (Peeters 77.) ,Gelhaus (D. Philipps 39.)

Es ist vollbracht, RSVII ringt mit geschlossener Teamleistung UK nieder

4. Spieltag, Kreisliga B Lemgo, Gr. 1

FC UK – RSV II: 2-3

Es mag verrück klingen, doch schon vor dem Anpfiff hatte Verfasser ein gutes Gefühl…. Und dieses sollte sich bewahrheiten. Klingt komisch, ist aber so.

UK ist für den RSV immer ein unangenehmer Gegner, es kommen hier viele Faktoren, die eine gewisse Brisanz in die Partie bringen. Trotzdem sollte an die Leistung des Lüdenhausen Spiels angeknüpft werden. Kurz vor Spiel wurde die Aufstellung nochmals geändert und es waren Seidel und R. v. Einem von Anfang an dabei. Seidel in der 4er Kette, v. Einem im Zentrum.

Beide Teams begannen eher verhalten, obwohl der RSV in allen Aktionen frischer und aggressiver wirkte. UK wurde nur wenig Luft zum atmen gelassen und nach 10 Minuten entwickelte sich ein munteres Spiel. Gleich die erste Chance konnte der RSV zur Führung nutzen, nach einem Zuspiel von C. Philipps auf Weber, konnte dieser mit langem Fuß den gegnerischen Torwart überwinden. In der Folgezeit verwaltete der RSV das Ergebnis sicher und lauerte auf Konter. Vom FC kam relativ wenig, die sich bietenden Chancen wurden von Torwart Sievert klasse pariert. Die Abwehr stand sicher und auch das Mittelfeld hatte die Gegner im Griff. Bis zur Halbzeit egalisierten sich beide Teams, wobei der RSV optisch klar überlegen war.

Nach der Halbzeit sollte mit gleichem Engagement zu Werke gegangen werden und das Team setzte es um. Nach einem Eckball war es Hoffman der am schnellsten schaltete und zum 2:0 einschob, was für ein Auftakt in die zweite Hälfte. Weiter ging es nach vorne, wobei man etwas leichtfertiger wurde. So kam es, dass die Kugel nicht konsequent rausgespielt wurde und ein FC Akteur auf 20 Meter zum Schuss kam und den ein wenig zu weit vorm Kasten stehenden Sievert überwinden konnte. Wer nun die große Flatter erwartete, weit gefehlt. Nur eine Minute später stellte C. Philipps die 2 Tore Führung wieder her. Doch der FC kam seinerseits nun besser ins Spiel und konnte nach nur 4 weiteren Minuten wieder aus 2:3 verkürzen. Doch das war es auch schon, denn danach bekam der RSV das Spiel wieder besser in den Griff und konnte durch klasse vorgetragene Konter für Luft in der Defensive sorgen. Sicher hatte der FC noch Chancen, dennoch war das Team von M. Krügel einfach nicht zwingend genug. Mit steigender Spielzeit schaltete sich immer mehr das Publikum ein, jede Aktion wurde kommentiert und vor allem der „Rote Julian“ brachte wieder seinen vollen IQ zum Einsatz. Dieses ging dann so weit, dass dieser des Platzes verwiesen wurde und der Schiedsrichter damit drohte, die Partie abzubrechen, nachdem dieser sich minutenlang weigerte. Voraus gegangen war eine Rote Karte wegen Tätlichkeit an C. Philipps, klare Sache, nicht diskussionswürdig. C. Philipps hatte das 2:4 auf dem Fuss, doch das sichere Tor wurde durch eine Bodenwelle verhindert, unglaublich, das Ding schien sicher drin.  Der RSV verteidigte das Ergebnis in den letzten 13 Minuten mit Mann und Maus und hätte sogar das Ergebnis noch um 2-3 Tore aufstocken können, mit schwindenden Kräften war auch die Konzentration nicht mehr da. Erleichterung nach dem Schlusspfiff in der 96. Minute, Spieler, Betreuer und Fans lagen sich in den Armen.

Fazit:

Tore: 0:1 Weber (12.), 0:2 Hoffmann (48.), 1:2 Kielsmeier (52.), 1:3 C. Philipps (53.), 2:3 Jobst (57.)

Aufstellung:

Sievert, Betke (Schnüll 82.), Schmidt, Seidel,  Peeters, Hoffmann, v. Einem (65. Dubbert), Weber, C. Philipps , Reese, D. Philipps (Hundermark 70.)

Unentschieden ist zu wenig, RSV mit gefühlten 80% Ballbesitz, Arnolds eine Frechheit

3. Spieltag

Kreisliga B Lemgo, Gr. 1

Tus Lüdenhausen – RSV II: 2:2

 

Vorab muss man sagen, dass die Verantwortlichen des TUS Lüdenhausen sich die Frage gefallen lassen müssen, inwieweit ein solcher Trainer als Vorbild für die Mannschaft dient. Hintergrund ist die Aktion des Trainers Arnold, welcher C. Philipps nach dem verdienten Anschlusstreffer, mit einem Ellbogencheck, im Rücken des Schiedsrichters, regelrecht niederstreckte. C. Philipps war so benommen, dass er das Spielfeld verlassen musste…. Mehr brauch hier nicht mehr geschrieben werden.

 

Der RSV begann von Beginn an Druckvoll und hatte den TUS zu jederzeit im Griff. Schon früh wurde der Gegner gestört und geschickt die Räume eng gemacht. Aus dieser Überlegenheit konnte der RSV einige gute Chancen erspielen, leider stand immer ein Gegner im Weg und der TUS hatte Glück. Der TUS kannte nur eine Lösung, lange Bälle in die Spitze und darauf hoffen, dass ein Ball durch geht. Einer dieser langen Bälle führte dann auch zum Führungstor für den TUS, wie aus dem nichts, konnte sich der Stürmer gleich an 3 RSV Akteuren vorbei tanken und in die Mitte passen. Dem einschussbereiten Spieler kam Edu zuvor und netzte das Ding zur 1:0 Führung ein… Sehr unglücklich, da bis zu diesem Zeitpunkt der RSV schon beste Szenen nicht nutzen konnte. Auch in der Folgezeit war der RSV Feldüberlegen und am Drücker. Leider war es einmal mehr die Abschlussschwäche, die uns einen Strich durch die Rechnung machte, so waren es Neide, Bock, C.Philipps und Weber, deren ein Tor vergönnt war. Trotz des Rückstandes zur Pause konnte Trainer Motzkun mit der Einstellung seines Teams zufrieden sein.

In der zweiten Hälfte brachte sich der RSV dann selbst aus dem Konzept, es wurde wieder mit dem Schiedsrichter und den eigenen Leistungen gehadert und so kam Lüdenhausen besser ins Spiel. Nach einem klaren Foul an Betke, erhielt zur Verwunderung aller, der TUS einen Freistoß zugesprochen. Zu allem Unglück konnte der Schütze die Fehlstellung der Mauer nutzen und netzte zum 2:0 ein. Ein Spielstand der den Verlauf des Spiels in keinster Weise wiederspielgelte. Nach ca. 20 Minuten kam dann wieder mehr Ruhe ins Spiel und der RSV konnte sich wieder mehr und mehr Ballbesitz erkämpfen. Diese hielt allerdings nur kurz an, da ein klares Hanspiel auf der Linie durch C. Schäpe nicht geahndet wurde. Alle Diskussionen mit dem Schiedsrichter brachten diesen nur noch weiter gegen den RSV auf. Durch ein klasse  Zuspiel von Reese auf Weber, tankte sich dieser gekonnt durch die Reihen des Gegners und setzte den Heimkehrer O. Bock klasse in Szene. Dieser konnte locker und leicht zum 2:1 einschieben. Nach dieser Aktion musste C. Philipps vom Platz und F. Seidel kam ins Spiel. Es folgte eine Umstellung und Edu wurde in die 10er Position beordert. Mit viel Wut im Bauch war es Edu, der das Team in den letzten 10 Minuten antrieb und klasse Chancen erarbeitete, leider konnte 2 Schüsse aus der 2ten Reihe pariert werden. Doch der RSV gab nicht auf, bis zur letzten Minuten hauten sich alle voll rein und der Kampf wurde belohnt, nach einer maßgeschneiderten Flanke von F. Seidel auf D. Philipps konnte dieser das Leder unhaltbar im Winkel versenken und einen mehr als verdienten Punkt sichern.

Fazit:

In diesem Spiel war einfach mehr drin, man hätte hier als klarer Sieger vom Platz gehen müssen. Am Ende muss man über einen Punkt zufrieden sein und der Mannschaft ein großes Lob aussprechen, alle haben bis zum Schluss gekämpft, geackert und an sich geglaubt. Das Glück ist mit dem fleißigen und nur so kann man großes erbringen.

Die letzten Spiele gg. Lüdenhausen waren immer wieder Hängepartien, die mit Unentschieden geendet haben. Im direkten Vergleich wäre ein Sieg natürlich Gold wert gewesen.

Tore:

1:0 Edu, ET (28.), 2:0 Strate (53.), 2:1 Bock (83), 2:2 D. Philipps (90+4)

Aufstellung:

Sievert, Betke, Reese, Schmidt, Martin, Bock, Neide (M. Dubbert 81.), Weber, Edu, C. Philipps (Seidel 83.), Hoffmann (D. Philipps 46.)

 


1 2 3 4 5 6