{"id":7068,"date":"2013-04-29T18:00:37","date_gmt":"2013-04-29T16:00:37","guid":{"rendered":"http:\/\/rsv-barntrup.de\/Wordpress\/?p=7068"},"modified":"2013-04-29T18:04:12","modified_gmt":"2013-04-29T16:04:12","slug":"ein-ganz-bitteres-ding","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rsv-barntrup.de\/Wordpress\/news\/ein-ganz-bitteres-ding\/","title":{"rendered":"Ein ganz bitteres Ding ! ! !"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline\"><strong>SVE Jerxen Orbke \u2013 RSV Barntrup 2:1<\/strong><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\nWenn man bis in die Nachspielzeit mit 1:0 f\u00fchrt, sollte man meinen, dass man auch gewinnt oder zumindest noch einen Punkt entf\u00fchren kann. Dass dies nicht immer der Fall ist, hat j\u00fcngst die Champions League Partie Dortmund gegen Malaga bewiesen. Auch der RSV bekam diese schmerzliche Erfahrung beim Ausw\u00e4rtsspiel in Jerxen zu sp\u00fcren. Ein Elfmeter und ein sch\u00f6ner Schlenzer bedeuteten den technischen K.O. f\u00fcr Rot-Schwarz.<\/p>\n<p>Doch der Reihe nach:<br \/>\nF\u00fcr den privat verhinderten Coach Freitag stellten Haase und der verletzte Daniel Schlingmann das Team auf die Aufgabe ein. Wie bereits in den letzten Spielen wollte man aus einer geordneten Defensive Nadelstiche nach vorne setzen.<br \/>\nDen ersten dieser Stiche setzte Olli S\u00f6lter bereits in der Anfangsphase, als er mutterseelenallein auf Jerxen\u2019s Keeper zuging, den Abschluss dann jedoch verpatzte. In der Folge zeigte sich die Heimmannschaft offensiver und hatte einige gute Schussm\u00f6glichkeiten, die jedoch von der RSV-Defensive geblockt oder von Keeper Ehlert entsch\u00e4rft wurden.<br \/>\nNach knapp einer halben Stunde meldete sich dann der RSV zur\u00fcck. Erneut ging es \u00fcber den im rechten Mittelfeld aufgebotenen S\u00f6lter, der sich sch\u00f6n auf au\u00dfen durchsetzte. Seine Hereingabe erreichte den einger\u00fcckten Funk, der jedoch nicht sofort den Abschluss suchte, sondern den Ball schlie\u00dflich in der kompakten Eintracht-Defensive verlor. Da war mehr drin.<br \/>\nBis zur Pause blieb die Partie ohne weitere nennenswerte Chancen auf beiden Seiten. Ein gerechtes, aber nicht unansehnliches 0:0 im Lippederby.<\/p>\n<p>Mit dem Anpfiff zum zweiten Durchgang nahm die Partie dann Fahrt auf. Zun\u00e4chst vergab Jerxen aus aussichtsreicher Position die F\u00fchrung, im Anschluss hatte Hoffmann auf Seiten des RSV Pech im Abschluss. Seine Direktabnahme strich nur Zentimeter am gegnerischen Geh\u00e4use vorbei.<br \/>\nWenig sp\u00e4ter durfte der RSV-Anhang dann jubeln. Nach einem erneut sch\u00f6nen Angriff \u00fcber die rechte Seite wurde Hoffmann\u2019s Schuss zun\u00e4chst geblockt. Den Abpraller versenkte Hagemann sehenswert zur F\u00fchrung in die Maschen.<br \/>\nDanach ging es Schlag auf Schlag. Jerxen scheiterte zun\u00e4chst mit einem Freisto\u00df am wachsamen Ehlert, kurz darauf parierte Jerxen\u2019s Schlussmann gegen Lesemann ebenso \u00fcberzeugend.<br \/>\nIn der Schlussphase setzte Jerxen alles auf eine Karte und brachte den angeschlagenen Sch\u00f6nw\u00e4lder in die Partie. Sein Kopfball, im Anschluss an einen Ecksto\u00df, landete zun\u00e4chst noch neben dem RSV-Tor, doch dann folgte die Nachspielzeit, in der das Spiel auf den Kopf gestellt wurde.<br \/>\nBei einer Flanke von Jerxen reklamierte der RSV Abseits. Die Pfeife des Schiris blieb stumm. Der Ball landete schlie\u00dflich bei S\u00f6lter, der den heranst\u00fcrmenden Will zu sp\u00e4t sah und ihm, beim Versuch den Ball zu kl\u00e4ren,\u00a0das Bein zur Sichel trat. Keine Frage, Strafsto\u00df. 1:1 nach 92 Spielminuten.<br \/>\nWer nun dachte \u201eOK, dann retten wir wenigstens den Punkt \u00fcber die Zeit\u201c, sah sich get\u00e4uscht. Jerxen hatte noch einen Trumpf im \u00c4rmel. Nach einem langen Ball wurde Neide beim Versuch den Ball wegzuk\u00f6pfen, deutlichst unsauber attackiert. Die Pfeife des Unparteiischen blieb erneut stumm. Der Ball gelangte so zu Will, der mit einem perfekten Schlenzer von der Strafraumecke das Gl\u00fcck f\u00fcr Jerxen perfekt machte.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck blieb eine jubelnde Heimmannschaft und ein zutiefst entt\u00e4uschter RSV, der sich in der Nachspielzeit noch die Butter vom Brot nehmen lie\u00df. Warum der Schiedsrichter sowohl die klare Abseitssituation vor dem Ausgleich, aber vor allem das eindeutige Foul an Neide vor dem F\u00fchrungstreffer nicht unterband, bleibt wohl leider ein R\u00e4tsel.<\/p>\n<p><strong>Aufstellung RSV:<\/strong><br \/>\nEhlert \u2013 Kryker \u2013 Bobe \u2013 Neide \u2013 Schalofsky \u2013 Funk (Aschti) \u2013 S. Schlingmann (Meier) \u2013 Hagemann \u2013 S\u00f6lter \u2013 Hoffmann \u2013 Lesemann (Lindemeyer)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>SVE Jerxen Orbke \u2013 RSV Barntrup 2:1 &nbsp; Wenn man bis in die Nachspielzeit mit 1:0 f\u00fchrt, sollte man meinen, dass man auch gewinnt oder zumindest noch einen Punkt entf\u00fchren kann. Dass dies nicht immer der Fall ist, hat j\u00fcngst die Champions League Partie Dortmund gegen Malaga bewiesen. Auch der RSV bekam diese schmerzliche Erfahrung beim Ausw\u00e4rtsspiel in Jerxen zu sp\u00fcren. Ein Elfmeter und ein sch\u00f6ner Schlenzer bedeuteten den technischen K.O. f\u00fcr Rot-Schwarz. Doch der Reihe nach: F\u00fcr den privat verhinderten Coach Freitag stellten Haase und der verletzte Daniel Schlingmann das Team auf die Aufgabe ein. Wie bereits in den letzten Spielen wollte man aus einer geordneten Defensive Nadelstiche nach vorne setzen. Den ersten dieser Stiche setzte Olli S\u00f6lter bereits in der Anfangsphase, als er mutterseelenallein auf Jerxen\u2019s Keeper zuging, den Abschluss dann jedoch verpatzte. In der Folge zeigte sich die Heimmannschaft offensiver und hatte einige gute Schussm\u00f6glichkeiten, die jedoch von der RSV-Defensive geblockt oder von Keeper Ehlert entsch\u00e4rft wurden. Nach knapp einer halben Stunde meldete sich dann der RSV zur\u00fcck. Erneut ging es \u00fcber den im rechten Mittelfeld aufgebotenen S\u00f6lter, der sich sch\u00f6n auf au\u00dfen durchsetzte. Seine Hereingabe erreichte den einger\u00fcckten Funk, der jedoch nicht sofort den Abschluss suchte, sondern den Ball schlie\u00dflich in der kompakten Eintracht-Defensive verlor. Da war mehr drin. Bis zur Pause blieb die Partie ohne weitere nennenswerte Chancen auf beiden Seiten. Ein gerechtes, aber nicht unansehnliches 0:0 im Lippederby. Mit dem Anpfiff zum zweiten Durchgang nahm die Partie dann Fahrt auf. 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