Dem Tor so nah und doch so fern

Nach den guten vergangenen Wochen geht es nun in den Endspurt dieser Saison. Nach dem hart umkämpften 4:4 aus dem Hinspiel machte sich die Mannschaft von R. Motzkun wieder zu einem kampfbetonten Spiel bereit. Nur über den absoluten Kampf kann man gegen diese Truppe bestehen. Gerade auf eigenem Platz wollte man die Punkte nicht hergeben.

Das Spiel begann recht schleppend, den ersten Angriff konnter der RSV für sich verbuchen. Nachdem Betke einen langen Ball unterschätzte kam der TSV zur ersten guten Gelegenheit. Man war nun gewarnt und die Defensive fortan hellwach. Das Spiel plätscherte so wie der seichte Regen so dahin. Die beste Chance vergab Dümpe, der dem heranstürmenden Hoffmann dem Ball vom Fuss schnappte aber leider verzog. Der TSV immer wieder durch Konter gefährlich und mit kapfbetonten Spiel. M. Reese hätte die seinen durch einen Fernschuss in front schießen können, leider ging dessen Schuss knapp vorbei. Insgesamt gab es zu viele Ballverluste im Aufbauspiel und der Vorwärtsbewegung. Ein solcher Fehlpass führte leider auch zum Gegentreffer, im Mittelfeld den Ball vertendelt und der Mittelfeldspieler des TSV spielte den Ball schnell in die Spitze. Hier konnte die RSV Defensive den perfekt angespielten Stürmer leider nicht mehr stoppen und so musste man mit der ersten wirklichen Gegenchance das 0:1 hinnehmen.

R. Motzkun weckte sein Team nochmal auf, mit mehr kampfgeist der Truppe des TSV entgegen zu treten. Gesagt getan….

In der zweiten Halbzeit machte der RSVein komplett anderes Spiel. War der TSV noch mit leichtem Übergewicht in die Halbzeit gegangen, ließ der RSV dem Gegner keine Luft mehr zum Atmen. Sofort hellwach und angriffslustig, jedem Ball wurde hinterher gegangen und man spielte sich über dümpe und Philipps beste Chancen heraus. Die RSV Defensive war ab der Halbzeit fast arbeitslos und konnte sich in die Angriffsbemühungen einschalten. Die Chacen ergaben sich im Minutentakt und leider konnte keine dieser genutzt werden. Betke traf nach Ecke die Latte, C. Philipps scheiterte frei vorm Tor, A. Hoffmann scheiterte nach klasse Einzelleistung wieder an der Querlatte. Der eingewechselte Arning erlöste schließlich den RSV, nach Kopfballverlängerung von Schmidt konnte dieser am langen Pfosten stehend die Kugel versenken. Nun wollte der RSV mehr und machte weiter Druck nach vorne, Arning scheiterte wieder frei stehend vor dem Gästekeaper. Doch es kam noch dicker….mit der zweiten Chance im Spiel, wieder begünstigt durch einen Fehler im Spielaufbau in der Defensive. Der herausstürmende Sievert bemerkte zu spät, dass er den Ball nicht erreichen konnte und rutschte zu großen Pech noch aus… Unfassbar aber wahr. Trotzdem steckte das Team nicht auf und warf alles nach vorne, in der letzten Minute war es Betke, der am langen Pfosten den Ball urplötzlich  vor den Füßen hatte, doch anstatt die Kugel zu versenken, verzog dieser…… Der letzte Aufreger des Spiels nach einem Ball von C. Philipps auf Betke, dieser wurde einschussbereit am 5er zu Fall gebracht, doch der fällige Pfiff blieb aus… Auch die anschließende rangelei blieb ohne Ergebnis:-)

Fazit:

Der TSV kann sich glücklich schätzen, dass der RSV nur eine seiner Chancen nutzen konnte, nicht einmal ein Unentschieden wäre gerecht gewesen…. Aber so ist das im Fussball, manchmal gewinnt einfach das effektivere Team und das war eindeutig der TSV. Trotzdem hat der RSV nie aufgegeben und Teamgeist, auch nach den Rückschlägen, gezeigt. So soll es weiter gehen, mit Spaß und Teamgeist, das Ergebnis ist nur Nebensache…. auch in der nächsten Saison… Gell Jungs???

Zumal man in den letzten 7 Minuten ohne Fabi Arning auskommen musste, welcher sich zu allem Übel eine schwere Verletzung zugezogen hatte. Fabi, wir wünsche dir alles Jute.

Aufstellung: Sievert, Betke, Dümpe (Özen 80.), Dan the Man (Arning 66.), Reese, Rausch, C. Philipps, Lübbeck, Gelhaus, Hoffmann

Tore: 0:1, 1:1 Arning 78., 1:2 85.

PINK-Devils siegen 2:0 in Bielefeld – Nina Pielsticker verletzt

Die PINK-Devils haben sich nach der 1:0 Schlappe gegen Höxter gut erholt und behielten beim SC Bielefeld die Oberhand. Mit 2:0 setzten sich die Damen vom RSV Barntrup verdient durch. Die Devils mussten den Sieg allerdings teuer bezahlen. Stürmerin Nina Pielsticker verletzte sich schwer und wird den Devils wochenlang ausfallen. Eine genaue Diagnose steht noch aus.

Zum Spiel:

Zu Beginn brauchten beide Mannschaften einige Zeit um bei den sommerlichen Temperaturen ins Spiel zu finden. Die Defensive stand bei beiden Teams gut, sodass Chancen bis dato Mangelware waren. Allein Sina Nispel hätte die Devils nach zehn Minuten in Führung schießen können, als sie einen Sololauf knapp verfehlte. Weitere Tormöglichkeiten blieben aus.

Kurz vor der Pause der Schock beim RSV. Nina Pielsticker knickte bei einem Zweikampf um und blieb schreient vor Schmerzen am Boden liegen. Ein Krankenwagen eilte zum Sportplatz. Wir wünschen Nina gute Besserung und dass sie schnell wieder bei uns ist!!!

Stephi Poole kam für Nina Pielsticker ins Spiel und nahm den Platz im Sturmzentrum ein. Da es zur Halbzeit noch torlos blieb, mussten die Devils einen Gang höher schalten. Und das taten sie auch. Der Gegner wurde fortan unter Druck gesetzt und die ersten guten Chancen herausgespielt.

In der 65. Minute erkämpfte sich Mittelfeldspielerin Sandra Hübner den Ball und vollendete in „Frank Ribery-Manier“ den Ball nach einem Solo in die Maschen. Klasse Tor zum 1:0.

Nach dem Tor war die Erleichterung deutlich zu spüren und das Passspiel wurde ansehnlicher. Nach einer flachen Hereingabe von Swantje Bockelmann stand Stephi Poole freistehend vor dem gegnerischen Tor. Doch sie wartete zu lange und so konnte die Keeperin des Gegners klären. Chance vertan.

Das 2:0 und somit die Entscheidung fiel fünf Minuten vor Spielende. Swantje Bockelmann köpfte den Ball nach einer Ecke von Sandra Hübner ins Tor. Jubel auf der RSV-Seite.

Aufgrund der zweiten Halbzeit gewannen die PINK-Devils das Spiel verdient beim SC Bielefeld und festigten somit den zweiten Tabellenplatz.

Trainer Andy Hoffmann zeigte sich mit der Punkteausbeute zufrieden: „Wir wollten heute an die vergangene Serie anknüpfen und haben hier verdient gewonnen. Kompliment an mein Team!“

Am Sonntag kommt das Team von Holzhausen/Sylbach ins Barntruper Waldstadion. Das Lipperderby fand bereits in der vergangenen Woche im Pokal statt. Dort gewannen die Devils nach einem spannenden Spiel mit 1:0. Fehlen wird den Devils Sina Nispel und Nina Pielsticker.

Spielausfall der Dritten

Das für heute angesetzte Nachholspiel der 3. Mannschaft gegen unsere Freunde von FC LaSi 2 fällt aus. Der Gegner hat wohl nicht genügend Spieler zur Verfügung und tritt nicht an. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge kommt so also der nächste Dreier kampflos auf das RSV-Punktekonto.

Ein Silberstreif am Horizont ist auch für die nächste Saison zu sehen. Viktor Landgraf hat sich bereit erklärt, unter gewissen Voraussetzungen die Dritte hauptverantwortlich zu übernehmen. Das kann natürlich nur funktionieren, wenn er auch genügend Spieler zur Verfügung hat. Also Jungs, ihr habt es selbst in der Hand. Wenn ihr den Fortbestand dieser Mannschaft wollt, setzt euch dafür ein.

PINK-Devils mit 0:1 Niederlage

Die PINK-Devils mussten am sonnigen Spieltag eine 0:1 Niederlage hinnehmen. Das Team aus Höxter entführte die drei Punkte aus dem Barntruper Waldstadion.

„Wir fanden heute einfach nicht ins Spiel. Das gewohnte Kombinationsspiel fand überhaupt nicht statt. Ich bin enttäuscht“, so Trainer Andy Hoffmann nach dem Spiel.

Die Voraussetzungen für dieses Spiel waren schon zuvor nicht besonders gut. Swantje Bockelmann und Stephi Poole fehlten den Devils aufgrund privater Verpflichtungen und vereinzelte Spielerinnen kränkelten am Spieltag. Jedoch sollte dies kein Grund zur Ausrede sein.

Zum Spiel:

Bereits nach wenigen Spielminuten schoss Höxter nach einem Freistoß zum 0:1 ein. Die Stürmerin wurde gänzlich alleine gelassen von der sonst so starken RSV-Defensive. Höxter bestrafte den Fehler eiskalt.

Die Devils fanden erst nach ca. 25 Minuten ins Spiel und erspielten sich eine kurze Drangphase. Doch Fernschüsse und Dribblings fanden nicht den gewünschten Erfolg. So plätscherte das Spiel so vor sich hin. Höxter konzentrierte sich hauptsächlich auf die Defensive, die jedoch das gesamte Spiel über gut stand.

Bei den Devils war vom gewohnt guten Kombinationsspiel nichts zu sehen und viele Fehlpässe prägten das Spiel. Leider wurde es auch in der zweiten Halbzeit nicht besser. Lara Schröder, die ihr Team immer wieder antrieb, versuchte das Spiel an sich zu ziehen um gute Chancen herauszuspielen. Doch in der Offensive wurden die Bälle zu leichtfertig hergegeben, sodass 100 prozentige Tormöglichkeiten Mangelware blieben.

Allein der Schiedsrichter brachte die Barntruper Zuschauern zweimal auf die Palme. Zwei Abseitsentscheidungen zum Nachteil des RSV sorgte für Unruhe, wäre man doch freistehend vor dem gegnerischen Tor gewesen.

So sollte es am heutigen Tage nicht sein und man verlor das sogenannte 6 Punkte Spiel gegen die defensiv starken Spielerinnen aus Höxter.

Bereits am Donnerstag findet das nächste Meisterschaftsspiel beim SC Bielefeld statt. Dort sind die PINK-Devils auf Wiedergutmachung aus! Die PINK-Devils werden brennen….!!!

Barntruper Offenbarungseid gegen Horn

RSV Barntrup – TuS Horn Bad Meinberg 3:5

Was war das denn bitte? Der RSV hat einen sicher geglaubten Sieg auf Grund einer desolaten zweiten Halbzeit noch leichtfertig aus der Hand gegeben. Der erste Heimerfolg 2013 lässt somit weiterhin auf sich warten. Ließen sich die vergangenen Ergebnisse noch immer mit der arg dezimierten Personaldecke (Verletzte, Arbeit…) erklären, mangelte es heute eindeutig an grundlegenden Tugenden wie Einsatzbereitschaft und Siegeswillen.
Der Gast aus Horn erwischte auf dem staubigen Geläuf in der ehemaligen Festung „Waldstadion“ zunächst auch den besseren Start und ging durch Dombrowski bereits nach sieben Spielminuten in Führung. Gegen die schöne Direktabnahme aus halblinker Position hatte RSV-Keeper Felde keine Abwehrchance.

Barntrups Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Nur drei Minuten später egalisierte Hagemann den Spielstand wieder. Lesemann scheiterte zuerst mit seinem Versuch an Gästekeeper Zimmer. Hagemann, als Nutznießer, hatte keine Probleme, den Abpraller in den Maschen zu versenken. 1:1 nach zehn Spielminuten.
Kurz darauf jedoch wieder Horn und wieder Dombrowski. Es war fast eine Kopie des Führungstreffers, doch dieses Mal verzog der Hornsche seinen Abschluss und der Ball strich knapp am RSV-Gehäuse vorbei.

Nach dieser Chance für Horn bekam der RSV die Partie zunehmend unter Kontrolle und agierte überlegen. Zwingende Aktionen sprangen zunächst jedoch noch nicht heraus. Das änderte sich dann nach 40 Spielminuten, als erneut Hagemann traf. Sein gefühlvoll getretener Freistoß von der Strafraumkante segelte direkt ins Tor. 2:1 für den RSV.

Jakob Funk erhöhte noch vor der Pause sogar auf 3:1 für Rot-Schwarz, nachdem er von Sölter wunderbar in Szene gesetzt wurde.

Jeder im Stadion dachte jetzt wohl, dass die Partie gelaufen sei. Der RSV hatte alles im Griff und von den ebenfalls arg ersatzgeschwächten Gästen, die bereits die vierte Partie innerhalb von acht Tagen bestritten, kam nicht viel. Der zweite Durchgang zeigte dann jedoch ganz deutlich, was eine Mannschaft mit Moral und Willen zu leisten im Stande ist.

Nach einer mäßigen Anfangsphase beider Teams im zweiten Spielabschnitt war es erneut Dombrowski, der nach 63 Spielminuten zum Anschluss für den TuS traf. Nur noch 3:2 für den RSV.

Horn übernahm nun das Zepter und drückte auf den Ausgleich. Der RSV reagierte nur noch und kam kaum noch zu Entlastungsangriffen. Spielkultur und Siegeswille waren irgendwo zwischen Kabinentrakt und Hartplatz liegen geblieben.
Nach 73 Minuten wurde Barntrups betteln um den Ausgleich erhört. Schalofsky ließ sich zu einem Foul im Strafraum verleiten und Stork verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 3:3 Ausgleich.

Wer nun noch auf eine Trotzreaktion des RSV hoffte, sah sich leider getäuscht. In der Schlussphase machten Stanco und Anoumou die Treffer numero vier und fünf für Horn und besiegelten die Niederlage des RSV.

Coach Freitag zeigte sich nach dem Abpfiff geschockt vom Leistungsabfall seiner Mannen nach der Pause. Ob sich die Mannschaft seine Worte zu Herzen nimmt, wird man am kommenden Mittwoch im Auswärtsspiel in Dahl / Dörenhagen sehen können. Hier gastiert der RSV zu einem der noch ausstehenden Nachholspiele.

Aufstellung RSV:
Felde – Schalofsky – Bobe – Neide – Kryker (Meier) – Funk (Ritter) – Sölter – S. Schlingmann – Lindemeyer – Hagemann – Lesemann

Altliga mit 4:2 Erfolg über DoVo

Nachdem das Team der Hilker Mannen in der vergangenen Woche die Blomberger Altliga mit 2:0 nach Huase geschickt hatte ging es am gestriegen Freitag gegen DoVo.

Hilker vertraute in der Abwehr auf eine alt bekannte Vraiante in der Zentrale, mit Schulz und Betke wurde die alte Kreisliga A Inneverteidigung aufgestellt. Die Aussenbahnen beackerten Götzel und Seidler. Das Mittelfeld besetzten Hilker und Hill in der Zentralen und auf den Aussenbahnen sorgten Pettenpohl und Ullrich für Flankenläufe. Das Sturmdou bildeten Köller und Sensu.

Der RSV zeigt von Beginn an, welche Mannschaft den Ton angiebt machte mächtig Druck auf den gegner. Folgerichtig fiel das 1:0 durch Andre Köller, der sich in gewohnter Art durchtankte, nachdem Sensu Ihn in Szene gesetzt hatte. Stefann Hill sorgte mit seinem Kopfballtreffer für das 2:0. In der Folgezeit spielte der RSV eine um die andere Chance heraus, konnte diese allerdings nicht nutzen. Köller, Ullrich und Sensu verfehlten das Ziel nur knapp. DoVo kam nur bedingt zum Spiel und wurde größtenteils an der Mittellinie schon gestoppt, ansonsten war die Defensive zur Stelle.  Die Dominanz war dann so groß, dass der RSV noch vor der Halbzeit, durch A. Köller, auf 3:0 erhöhen konnte, wieder war es Sensu der für Köller auflegte.

Nach der Halbzeit brachte Hilker für Schulz Danlowski und für Pettenpohl Kopecki. Durch diese Umstellung musste sich die Mannschaft erst einmal finden. DoVo hatte seinerseits neben U. Pape noch einen Stürmer aus der aktuelle A-Liga Mannschaft gebracht und diese beiden bestimmten in der ersten viertel Stunde der zweiten Halbzeit das Spiel. Der RSV hatte hier mächtig Probleme und D. Hilker stellte mehrfach die Defensive um. In der Offensive wurden die Bälle zu leichtfertig vergeben und so kam DoVo innerhalb kürzester Zeit auf 2:3 heran. Danach stellte Trainerfuchs Hilker nochmals um und stellte den eingewechselten Rosemeier gegen U. Pape…. diese Umstellung zeigte Wirkung und der RSV kam zurück ins Spiel. Hilker selbst rückte in die Abwehr. Weitere gute Chancen wurden heraus gespielt, doch die finale Konsequenz fehlte, bis zur 90 Minute… doch dann wollte Ersan auch nochmal ran und dieser nutzte die letzte Gelegenheit zum verdienten 4:2 aus Barntruper Sicht.

Aufstellung: Möller, Götzel (55. Rosemeier), Hilker, Betke, Runtastic, Hill, Schulz (46. Danlowski), Ullrich, Pettenpohl (46. Kopecki), Köller, Sensu

1:0 Erfolg über Holzhausen/Sylbach – Damen im Pokalhalbfinale

In einem spannenden Pokalspiel setzten sich die PINK-Devils gegen den Bezirksligisten Holzhausen/Sylbach knapp mit 1:0 durch. Stephi Poole sorgte mit einem Freistoß für die Entscheidung…

Ohne die verletzte Stammtorhüterin Jasmin Eder ging es in das Pokalspiel gegen das starke Team aus Holzhausen. In der Liga belegen sie knapp hinter den RSV-Damen den dritten Tabellenplatz und siegten in den vergangenden Begnungen klar und deutlich.

Das Spiel versprach also ein Leckerbissen für Fußballfans zu werden. Wurde es allerdings nicht wirklich… Spannung war sicherlich da, doch die spielerischen Elemente fehlten an diesem Tag weitesgehend. Und das auf beiden Seiten.

Hohe Bälle, teilweise harte Zweikämpfe und Chancen Mangelware. So plätscherte das Spiel so vor sich hin.

Mit dem ersten gefährlichen Torschuss gelang auch prompt die Führung. Stephi Poole knallte einen Freistoß aus 20 Metern in die Maschen. Keine Chance für die Gästetorhüterin, 1:0.  Die Defensive stand bei beiden Teams gut und so ließen sie keine Chancen zu. Ersatztorhüterin Jasmin Funke brauchte im gesamten Spiel nicht eingreifen.

Die Konter, die vor allem in der zweiten Halbzeit entstanden, wurden kläglich hergeschenkt. So wurde zwar auf das zweite Tor gedrängt, gefährlich wurde es jedoch nur selten.

Coach Andy Hoffmann war über den Einzug ins Halbfinale zufrieden: „Es war heute sicherlich kein Fußballfest. Doch wir haben unser Ziel erreicht und stehen im Pokalhalbfinale.“

Das Halbfinale wird am Dienstag, 14. Mai ausgetragen. Dort spielen die Devils beim starken Kreisligisten Oesterholz/Kohlstädt.

 

Am kommenden Sonntag geht es bereits mit dem nächsten Meisterschaftsspiel weiter. Zu Gast wird das Team aus Höxter sein, die ebenfalls noch auf den zweiten Tabellenplatz schielen. Das Hinspiel wurde mit 2:0 verloren. Die PINK-Devils wollen jedoch ihren guten Lauf nutzen und auch am Sonntag im heimischen Waldstadion punkten.

PINK-Devils siegen 6:0 in Bünde – Dienstag Lipperderby im Pokal!

Die PINK-Devils der Barntruper Damenmannschaft gewannen das Spiel beim Bünder SV klar mit 6:0. Der zweite Tabellenplatz konnte somit erfolgreich verteidigt werden. Der Wahninn geht also weiter…

Zum Spiel:

Ohne Torhüterin Jasmin Eder, die verletzungsbedingt passen musste, kamen die Devils zaghaft ins Spiel. Bünde zunächst hellwach, stellten sie die Räume gut zu. Doch nach etwa 10 bis 15 Minuten lösten die Devils die Handbremse und erspielten sich die ersten klaren Möglichkeiten. Nina Pielsticker und Renee Schünemann vergaben dicke Chancen. Und es konnten in der ersten Halbzeit eine Masse an Chancen registriert werden. Das schnelle Kombinationsspiel brachte in der 30. Minute die ersehnte Führung. Nina Pielsticker vollendete freistehend zum 1:0.

Der Bünder SV hatte keine gefährliche Tormöglichkeit im Spiel. Zwei Fernschüsse konnten von Torhüterin Jasmin Funke ohne Probleme pariert werden. So ging es in die Halbzeit.

Im zweiten Durchgang zogen die Devils das Tempo an und so konnte Sina Nispel bereits in der 46. Spielminute zum 2:0 einschießen. Die Enscheidung fiel drei Minuten später. Erneut Sina Nispel schoss zum mehr als verdienten 3:0 ein.

Nach dem 3:0 ein Doppelwechsel beim RSV. Stephi Poole und Julia Funke kamen in die Partie. Und sie fügten sich sofort reibungslos ins Spiel ein. Wenige Minuten nach der Einwechslung schoss Stephi Poole einen Freistoß mit einem Schlenzer über die Mauer, 4:0.

In der 70. und 72. Minute machte Sandra Hübner den Sack zu und schnürrte einen schönen Doppelpack. Durch schnelles Kurzpassspiel und einer tollen Einzelleistung sorgte sie so für den Endstand, 6:0.

Vor dem Spiel wären sicher alle Barntruper mit dem Ergebnis zufrieden gewesen, doch bei nur annähender Chancenverwertung wäre ein zweitstelliges Ergebnis ein MUSS gewesen. Viele Möglichkeiten wurden kläglich und ohne Konzentration vergeben.

„Positiv ist, dass wir uns viele 100 prozentige Möglichkeiten herausgespielt haben. Nur mit der anschließenden Verwertung können wir nicht zufrieden sein „, zeigte sich Coach Andy Hoffmann nur bedingt zufrieden.

Für die PINK-Devils geht es bereits am Dienstag, 30. April um 19:30 Uhr im heimischen Waldstadion weiter. Zu Gast ist der Tabellendritte Holzhausen/Sylbach. In dem Lipperderby geht es allerdings nicht um Punkte, sondern um den Einzug in Pokalhalbfinale.

 

Ein ganz bitteres Ding ! ! !

SVE Jerxen Orbke – RSV Barntrup 2:1

 
Wenn man bis in die Nachspielzeit mit 1:0 führt, sollte man meinen, dass man auch gewinnt oder zumindest noch einen Punkt entführen kann. Dass dies nicht immer der Fall ist, hat jüngst die Champions League Partie Dortmund gegen Malaga bewiesen. Auch der RSV bekam diese schmerzliche Erfahrung beim Auswärtsspiel in Jerxen zu spüren. Ein Elfmeter und ein schöner Schlenzer bedeuteten den technischen K.O. für Rot-Schwarz.

Doch der Reihe nach:
Für den privat verhinderten Coach Freitag stellten Haase und der verletzte Daniel Schlingmann das Team auf die Aufgabe ein. Wie bereits in den letzten Spielen wollte man aus einer geordneten Defensive Nadelstiche nach vorne setzen.
Den ersten dieser Stiche setzte Olli Sölter bereits in der Anfangsphase, als er mutterseelenallein auf Jerxen’s Keeper zuging, den Abschluss dann jedoch verpatzte. In der Folge zeigte sich die Heimmannschaft offensiver und hatte einige gute Schussmöglichkeiten, die jedoch von der RSV-Defensive geblockt oder von Keeper Ehlert entschärft wurden.
Nach knapp einer halben Stunde meldete sich dann der RSV zurück. Erneut ging es über den im rechten Mittelfeld aufgebotenen Sölter, der sich schön auf außen durchsetzte. Seine Hereingabe erreichte den eingerückten Funk, der jedoch nicht sofort den Abschluss suchte, sondern den Ball schließlich in der kompakten Eintracht-Defensive verlor. Da war mehr drin.
Bis zur Pause blieb die Partie ohne weitere nennenswerte Chancen auf beiden Seiten. Ein gerechtes, aber nicht unansehnliches 0:0 im Lippederby.

Mit dem Anpfiff zum zweiten Durchgang nahm die Partie dann Fahrt auf. Zunächst vergab Jerxen aus aussichtsreicher Position die Führung, im Anschluss hatte Hoffmann auf Seiten des RSV Pech im Abschluss. Seine Direktabnahme strich nur Zentimeter am gegnerischen Gehäuse vorbei.
Wenig später durfte der RSV-Anhang dann jubeln. Nach einem erneut schönen Angriff über die rechte Seite wurde Hoffmann’s Schuss zunächst geblockt. Den Abpraller versenkte Hagemann sehenswert zur Führung in die Maschen.
Danach ging es Schlag auf Schlag. Jerxen scheiterte zunächst mit einem Freistoß am wachsamen Ehlert, kurz darauf parierte Jerxen’s Schlussmann gegen Lesemann ebenso überzeugend.
In der Schlussphase setzte Jerxen alles auf eine Karte und brachte den angeschlagenen Schönwälder in die Partie. Sein Kopfball, im Anschluss an einen Eckstoß, landete zunächst noch neben dem RSV-Tor, doch dann folgte die Nachspielzeit, in der das Spiel auf den Kopf gestellt wurde.
Bei einer Flanke von Jerxen reklamierte der RSV Abseits. Die Pfeife des Schiris blieb stumm. Der Ball landete schließlich bei Sölter, der den heranstürmenden Will zu spät sah und ihm, beim Versuch den Ball zu klären, das Bein zur Sichel trat. Keine Frage, Strafstoß. 1:1 nach 92 Spielminuten.
Wer nun dachte „OK, dann retten wir wenigstens den Punkt über die Zeit“, sah sich getäuscht. Jerxen hatte noch einen Trumpf im Ärmel. Nach einem langen Ball wurde Neide beim Versuch den Ball wegzuköpfen, deutlichst unsauber attackiert. Die Pfeife des Unparteiischen blieb erneut stumm. Der Ball gelangte so zu Will, der mit einem perfekten Schlenzer von der Strafraumecke das Glück für Jerxen perfekt machte.

Zurück blieb eine jubelnde Heimmannschaft und ein zutiefst enttäuschter RSV, der sich in der Nachspielzeit noch die Butter vom Brot nehmen ließ. Warum der Schiedsrichter sowohl die klare Abseitssituation vor dem Ausgleich, aber vor allem das eindeutige Foul an Neide vor dem Führungstreffer nicht unterband, bleibt wohl leider ein Rätsel.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Kryker – Bobe – Neide – Schalofsky – Funk (Aschti) – S. Schlingmann (Meier) – Hagemann – Sölter – Hoffmann – Lesemann (Lindemeyer)

Erneut nur unentschieden

Die Nachholpartie gegen den TSV Horn endete leider nur mit einem Unentschieden.
1:1 hieß es am Ende und nach dem Spielverlauf sicherlich auch für beide Mannschaften ein gerechtes Ergebnis.
Allerdings hätte die Partie schon nach 20 Minuten für unser Team entschieden sein können, wenn die sich bietenden Chancen besser genutzt worden wären.
Alex Neide in der 7. Minute mit dem Kopf scheiterte genauso wie Andreas Hoffmann in der 17. Minute ebenfalls mit dem Kopf. Die größte Chance zur Führung dann aber in der 18. Minute. Ein Konter wurde über Hoffi und Jakob gespielt. Funk dann mit dem feinen Querpaß am Torwart vorbei zu Steffen, der aber letzlich an dem Knoten in seinen Beinen und an dem Pfosten scheitert.
Ab der 20. Minute dann die Gäste besser im Spiel, ohne sich jedoch in der ersten Halbzeit eine richtige Torchance zu erspielen.
Anders unser Team. In der 27. Minute die Chance für Jakob nach Paß von Hoffi. Doch wird der Ball vertendelt und landet bei Jogi, der aber dann aus 14 Metern übers Tor zielt.
Besser macht Jogi es dann 6 Minuten später, als er nach schönem Pass von Jakob aus 12 Metern freistehend flach ins kurze Eck zum 1:0 trifft. Endlich.
Mit diesem Ergebnis geht es dann in die Pause.
Leider findet unser Team nach dem Pausentee nicht mehr in die Partie zurück, sodass in der zweiten Halbzeit lediglich zwei Torchancen zu Buche stehen. In der 46. Minute scheitert erneut Alex nach einer Flanke von links mit dem Kopf und nach langem Warten verzieht Edu Krycker nach einer Flanke von Maik Reese in der 78. Minute bei seiner Volleydirektabnahme nur knapp aus 12 Metern.
Ansonsten spielt mehr oder weniger nur Horn, erspielt sich aber auch nur wenige Chancen.
Eine davon landet in der 55. Minute durch Serkan Cabuk nach einem Schuß aus 7 Metern am Pfosten.
Auch in der 69. Minute muss der Pfosten für uns retten. Kemal Ünal diesmal der Schütze. Die anschließende Hereingabe landet dann unglücklich am Arm von Alex Neide, sodass der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt zeigt. Markus Oetterer lässt sich die Chance nicht entgehen und trifft zum verdienten 1:1 halbhoch ins rechte Eck.
Danach geben sich beide Mannschaften mit dem Ergebnis zufrieden, auch nachdem Steffen Lesemann in der 74. Minute noch die gelb-rote Ampelkarte wegen wiederholtem Foulspiel sieht.
Aufgrund der fehlenden Alternativen an Spielern, muss man wohl mit dem Ergebnis zufrieden sein und hoffen, dass Sonntag in Jerxen-Orbke wieder mehr Spieler zur Verfügung steht.

Aufstellung:
Felde, Egchig,(Freitag 77′), Neide, Scharlofsky, S. Schlingmann, Sölter, Funk, (Reese 56′), Lindemeyer, (Krycker 72′), Lesemann, Hagemann, Hoffmann

RSV teilt die Punkte gegen Brakel

RSV Barntrup – Spvg Brakel 0:0

Nun ist es also doch passiert. Der RSV teilt gegen Brakel zum ersten Mal in dieser Serie die Punkte. Ob diese torlose Punkteteilung als Erfolg oder Misserfolg zu bewerten ist, muss jeder für sich selbst beurteilen.
In einer von Taktik geprägten Partie blieben Torchancen größtenteils Mangelware. Die Verunsicherung des RSV, bedingt durch die negativen Ergebnisse nach der Winterpause, wollte Coach Freitag erneut durch eine defensive Grundordnung lösen. Der Fokus lag eindeutig auf der Vermeidung von Gegentoren.

Hagemann wurde hierdurch ins defensive Mittelfeld zurückbeordert, Lesemann und Esau teilten sich die Spitze bzw. die Kreativarbeit. Die beste Torchance des Spiels hatte der RSV bereits in der Anfangsphase. Nachdem Barntrup einen Angriff der Gäste abfangen konnte, wurde Hagemann freigespielt, der jedoch an Gästekeeper Schnatmann scheiterte.

Während der gesamten restlichen Spieldauer ergaben sich keine bzw. kaum weitere Torchancen für beide Mannschaften. Zwei weitere Aufreger gab es dennoch. Zu Beginn des zweiten Durchgangs gab es einen Zweikampf zwischen Esau und Gästekeeper Schnatmann. Die Barntruper Anhänger forderten Strafstoß, die Pfeife des Schiedsrichters blieb, wahrscheinlich zurecht, stumm.

Der zweite Aufreger wird den RSV in den weiteren Wochen noch verfolgen. Esau wurde im Mittelfeld gefoult und wollte den folgenden Freistoß schnell in die Spitze spielen. Dabei schoss er jedoch einen im Weg stehenden Gästespieler an. Dieses „Vergehen“ bewertete der Unparteiische als Tätlichkeit und schickte Esau nach einer Stunde mit „glatt rot“ zum Duschen. Eine mehrwöchige Sperre bei der angespannten Personalsituation kommt dem RSV hierbei natürlich gar nicht gelegen.
Da der RSV auch in Unterzahl kaum Torchancen für Brakel zuließ, blieb es am Ende beim 0:0. Am kommenden Donnerstag gastiert der TSV Horn im Waldstadion. Ob der RSV hier mal wieder dreifach Punkten kann, wird wohl von der Tagesform beider Teams abhängen.

Auch ein dreckiger Sieg bringt 3 Punkte

Nach dem hart umkäpften 6:5 im Hinspiel war der RSV gewarnt. LaSi ist ein Team, was immer kämpft und keinen Ball verschenkt. Genauso wie der RSV am Wochenende aufgetreten war, sollte auch diesmal wieder rangegangen werden.

Das Spiel der ersten Halbzeit ist eigentlich einfach erklärt, es war so trocken und staubig wie der Platz. Es kam von beiden Mannschaften nicht viel und so spielten sich die meisten Szenen im Mittelfeld ab. Die Teams egalsierten sich, was die Fehler in der Offensive anging und so gibt es kaum nennenswerte Szenen. Für die Barntruper Schlachtenbummler eine harte Kost. Was man beiden Mannschaften nicht nachsagen konnte, dass nicht gekämpft wurde. Beide Teams ließen sich keinen Meter Platz. Die beste Szenen für den RSV hatten C. Philipps und M. Dümpe.

Trotz des Unentschiedens war Coach Motzkun mit der Disziplin seiner Elf zufrieden. Es fehlt im Mittelfeld teilweise die Laufbereitschaft und das Auge für die Mitspieler, darauf sollte einfach mehr geachtet werden.

Für Özen kam Lübeck auf der linken Aussenbahn und der RSV hatte in der Anfangsphase der zweiten Hälfte eine optische Überlegenheit und konnte LaSi in die eigene Hälfte zurückdrängen. Leider waren es immer wieder Fehler in der eigenen Vorwärtsbewegung, die die sich bietenden Chancen vereitelten. Trotzdem kamen Hoffmann, S. Betke und C. Philipps zu Abschlüssen, welche das Tor allerdings verfehlten. Mit zunehmender Spielzeit merkte man den Akteuren des RSV das schwere Spiel vom Sonntag an und die Beine wurden schwerer und schwerer. S. Danlowski kam in Folge dessen, um im Sturmzentrum nochmals für Wirbel zu sorgen. Dieser hatte kurz nach seiner Einwechslung gleich eine gute Aktion, doch das Zuspiel wurde leider zu lang für den kleinen Flitzer. In der Schlussviertelstunde drängte dann LaSi mehr auf das Tor des RSV, doch die Jungs gaben nicht auf und kämpften um den Punkt. Zählbare Aktionen blieben aus und zu allem Übel platzte Fabian Arning nach einem Sprint eine Krampfader im Oberschenkel, was den Bewegungsablauf erheblich störte. Da keine Auswechselspieler mehr zur Verfügung standen, musste er auf die Zähne beissen und die letzten 10 Minuten weiter Spielen. Mit dem buchstäblich letzten Befreiungsschlag auf C. Philipps legte dieser den Ball per „Fallrückzieherbogenlampe“ nochmals in den Strafraum, wo der Gästetorwart den Ball unglücklich in die Höhe faustete. Danlowski schaltete am schnellsten, dieser Köpfte den Ball aufs lange Eck, wo kein geringerer als Magic Arning bereit stand und die Kugel versenkte… Ein Tor in de letzten Minute. Die Barntruper Spieler waren so kaputt, dass ein euphorischer Jubel ausblieb… Nach dem Abpfiff lag sich das Team erschöpft in den Armen. Keiner konnte wirklich glauben, dass man gewonnen hatte.

Fazit:

Endlich einmal hat sich die kämpferische Leistung für die Motzkun Mannen bezahlt gemacht. Einfach nicht aufgeben lautet die Devise und mit etwas Glück gelingt dir dann eben so ein Ding. Über das gesamte Spiel wäre wohl ein Unentschieden gerecht gewesen, aber wie oft wäre auch für den RSV schon ein Sieg gerecht gewesen….

Eins steht fest, das Mannschaftsgefüge, der Kampfgeist und der Siegeswille passt. Gute Nacht – Respekt FC Bayern

Aufstellung: Sievert, Schnüll, Dümpe, Schmidt, Dan the Man, Rausch, Betke, Hoffmann (Danlowski 70.), Özen (Lübeck 46.), C. Philipps, Arning

PINK-Devils schweben weiter auf Erfolgswelle – 3:1 Sieg gegen Schildesche

Die Erfolgsserie geht weiter… Die PINK-Devils gewannen gegen das Team vom VFL Schildesche verdient mit 3:1.

Im Hinspiel kamen die Barntruper Devils nicht über ein 2:2 Remis hinaus. Man wusste also von der Stärke der Schildescher Damen. Und sie brauchten auch zu Beginn ca. 20 Minunten um ins Spiel zu finden um das gewohnte Kombinationsspiel zu praktizieren. Die ersten Tormöglichkeiten konnten daraufhin verzeichnet werden, doch Schüsse von Sina Nispel und Sandra Hübner konnten gerade noch abgewehrt werden. Auch Renee Schünemann fehlte bei einem Distanzschuss an den Pfosten das Glück.

Besser macht es in der 35. Minute Nina Pielsticker, die eine glänzende Vorarbeit von Sina Nispel verwandeln konnte, 1:0.

Schildesche hatte keine gefährlichen Torraumszenen, doch konnten sie einige Ecken in der ersten Halbzeit herausholen. Diese konnten jedoch ohne Probleme abgewehrt werden. Noch vor der Halbzeitpause konnte der RSV auf 2:0 erhöhen. Mittelfeldspielerin Lara Schröder ließ eine ordentliche Fackel ab, die seinesgleichen sucht. Aus 20 Metern vollendete sie einen tolle Einzelaktion zur 2:0 Führung.

So ging es in die Halbzeitpause. Captain Julia Funke kam für Melissa Wallrafen ins Spiel. Im weiteren Verlauf der Partie nahmen die Devils nun das Zepter vollkommen in die Hand und das Spiel verlagerte sich ausschließlich in die Hälfte der Schildescher. Jedoch kamen die Gäste vor allem in zweiten Durchgang zu einigen Konterszenen, bei der die schnelle Angreiferin kaum zu stoppen war. Nach einem Fehler in der RSV-Defensive fiel so auch der Anschlusstreffer, nur noch 2:1.

Es wurde also nochmal spannend..Allerdings nur fünf Minuten. Die Devils übten fortan wieder mehr Druck auf den Gegner aus und kamen so erneut zu guten Einschussmöglichkeiten. Nach einem hervorragenden Zuspiel stand Swantje Bockelmann frei vor der Hütte. Ohne Schwierigkeiten schoss sie zum 3:1 ein – die Entscheidung.

Jenny Becker und Stephi Poole brachten in der Schlussviertelstunde nochmal frischen Wind ins Spiel des RSV. Die größte Chance hatte Sandra Günther kurz vor Spielende mit einem Kopfball zu verzeichnen. Doch leider konnte sie ihre starke Leistung nicht krönen. Weitere Tore blieben aus. Die PINK-Devils fuhren somit den nächsten Dreier ein und konnten den zweiten Tabellenplatz behaupten.

Devils-Trainer Andy Hoffmann zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis: „Wir haben heute etwas gebraucht um ins Spiel zu kommen, doch dann haben wir es sehr gut ausgespielt gegen einen starken Gegner. Kompliment an mein Team!“

Bereits am Samstag steigte das nächste Meisterschaftsspiel in Bünde auf dem Kunstrasenplatz. Das Team aus Bünde hat wie die Devils einen Lauf vom feinsten. Sie haben in der Rückrunde mehrfach punkten können und haben zuletzt Langenheide besiegt. Unsere PINK-Devils sind daher gewarnt! Los geht’s am Samstag um 13 Uhr.