PINK-Devils siegen in Weser Leteln – Schwere Verletzung bei Hoffmann

PINK-Devils siegen in Weser Leteln – Schwere Verletzung bei Hoffmann

Die PINK-Devils sorgten für die Überraschung des Spieltags, sie gewannen 1:0 beim bisher ungeschlagenen Tabellenzweiten Weser Leteln. Doch ausgelassen konnte der Sieg nicht gefeiert werden, Stürmerin Sabrina Hoffmann zog sich eine schwere Knieverletzung zu (Verdacht auf Kreuzbandriss) und wird den Devils monatelang nicht zur Verfügung stehen.

Als klarer Außenseiter gingen die Damen vom RSV Barntrup in das Auswärtsspiel. Weser Leteln bis dato ungeschlagen, zeigte sich sichtlich überrascht vom forschen Auftreten der PINK-Devils. Von Beginn an wurde Druck auf den Gegner ausgeübt und Zweikämpfe konnten gewonnen werden. Vor allem zeigten die Devils, dass sie nicht nur Kämpfen, sondern auch richtig gut Fußball spielen können. Immer wieder konnten die Außenspielerinnen in Szene gesetzt werden um gefährliche Angriffe vor das Tor zu bringen. Ein Freistoß von Stephi Poole sorgte in der 10. Minute erstmals für richtige Gefahr. Die mitgereisten Zuschauer hatten den Jubelschrei schon auf den Lippen, doch die Torhüterin aus Leteln parierte den Ball überragend. Weitere Möglichkeiten durch Nina Pielsticker blieben ungenutzt.

Die hochgehandelten Spielerinnen aus Weser Leteln konnten ihr gutes Kombinationsspiel nicht aufziehen. Die Defensive um Kim Elsner, Tina Sperling und Sandra Günther stand wie eine Mauer und konnten sich sogar im Aufbauspiel beteiligen, klasse Leistung. In der 25. Spielminute fiel das 1:0 für den RSV. Eine Rakete aus 20 Metern feuerte Mittelfeldspielerin Stephi Poole auf das gegnerische Tor, die Torhüterin konnte nur noch hinterher schauen. Dieses Tor gab den Devils noch mehr Antrieb und so drängten sie auf ein weiteres. Dann plötzlich der Riesenschock: Sabrina Hoffmann verdrehte sich ihr Knie in einem Zweikampf so, dass sie schreiend vor Schmerzen liegen blieb. Sie wurde sofort ins Krankenhaus befördert, das Spiel war 15 Minuten unterbrochen (Gute Besserung Sabrina!!!).

In den Minuten vor der Halbzeit passierte nicht mehr viel, weiterhin 1:0. Es war klar, dass sich der Tabellenzweite für die zweite Halbzeit viel vornehmen wollte und dass gerade die ersten Minuten nicht einfach werden würden. Eine Unachtsamkeit in der 47. Minute brachte die größte Tormöglichkeit für Weser Leteln. Die Stürmerin lief freistehend auf RSV-Torhüterin Jasmin Eder zu, doch glücklicherweise konnte sie den Ball nicht im Gehäuse unterbringen. Nach diesem Wachrüttler spielten nur noch die PINK-Devils. Es wurde keine Chance mehr zugelassen und immer wieder setzten die Mädels vom RSV Akzente nach vorne. Nina Pielsticker mit einem Lattentreffer, erneut Stephi Poole mit einem Freistoß und Lara Schröder konnten gute Möglichkeiten nicht verwerten.

Nutzt man die Chancen nicht, so wird das oft bestraft. Doch nicht am heutigen Tage, die Devils spielten äußerst konzentriert und engagiert. Die Auswärtspunkte sollten unbedingt mitgenommen werden.

In der 65. Minute musste die eingewechselte Marina Pook ebenfalls verletzungsbedingt vom Spielfeld, daraufhin kam Jana Ruddigkeit ins Spiel.  Die Minuten vergingen und die Devils schnupperten an dem Überraschungssieg. In den letzten Spielminuten kam noch einmal ein wenig Aufregung auf. Der Schiedsrichter zeigte eine Nachspielzeit von zwei Minuten an, gespielt wurden (ohne ersichtlichen Grund) über fünf Minuten. Doch auch diese Hürde wurde gemeistert und der Sieg konnte perfekt gemacht werden.

Trainer Andy Hoffmann war nach dem Spiel nur bedingt mit dem heutigen Spieltag zufrieden: „Die Verletzung wiegt sehr schwer für uns, diese Saison wird Sabrina nicht mehr spielen können. Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden, spielerisch haben wir uns stark verbessert.“

Der RSV Barntrup wünscht Sabrina alles Gute, damit sie schnell wieder fit wird und bald wieder viele viele Tore für die PINK-Devils schießen kann!!!

Am kommenden Sonntag treffen die PINK-Devils auf die Spitzenmannschaft Arminia Bielefeld II. Anpfiff ist um 13 Uhr im Waldstadion in Barntrup.

Hoffi

Andy Hoffmann