TBV Alverdissen – RSV Barntrup 1:2 – Rote Teufel ziehen ins Viertelfinale ein

TBV Alverdissen – RSV Barntrup 1:2 – Rote Teufel ziehen ins Viertelfinale ein

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Puh! In einem intensiven und kampfbetonten Pokalspiel gewinnt unser RSV gegen den TBV Alverdissen mit 2:1 und erreicht das Viertelfinale des Kreispokals. Der Sieg ging unter dem Strich in Ordnung, war aber dennoch ein gro├čes St├╝ck Arbeit. Der B-Ligist aus dem Nachbardorf machte uns das Leben ├╝ber die gesamten 90 Minuten schwer und verdiente sich den Respekt der zahlreichen Zuschauern.

Never-Ending-Story: Mit Jakob, Leon, Jonas (noch nicht bei 100 %), Christian, Jan, Tim, Olli, Till, Martin und Jannik fehlten gleich zehn potentielle Stammspieler, auf die Coach Barbarito verzichten musste. So kam es, dass Robin Dik im Tor und Lennart "Sch├╝├╝├╝" Sch├╝nemann ihr Startelf-Deb├╝t geben durften.

Aus Barntruper Sicht wollte man dem Spiel nat├╝rlich schnell seinen Stempel aufdr├╝cken und die Pokaldynamik gar nicht erst entstehen lassen. Die erste Chance sollte es aber f├╝r die Gastgeber geben. Ein langer Ball landet bei Roman Schlathaus, der alleine auf Nachwuchstorwart Robin zul├Ąuft. Im Eins-gegen-Eins-Duell beh├Ąlt unser Keeper aber die Oberhand und pariert den Versuch stark.

Barntrup gelang aus dem Spiel heraus wenig und so wurde es zun├Ąchst nur durch Ecken gef├Ąhrlich. Zwei Versuche von Kopfball-Ungeheuer Elsner fanden aber nicht den Weg ins Tor. Besser machte es Jogi in der 22. Spielminute, der alleine vor Nico Schlathaus cool blieb und zum 1:0 trifft.

Der Bann war nun gebrochen und der RSV kam besser ins Spiel. Nachdem Ilipp in der 31. Minute nur den Querbalken traf, wurde er f├╝nf Minuten sp├Ąter zielsicherer und durfte zum 2:0 einschieben. Im Anschluss an diesen Treffer tauchte Roman Schlathaus auf der Gegenseite noch einmal gef├Ąhrlich vor dem Tor auf, als er Robin den Ball abluchste und abschloss. Sein Versuch konnte aber noch deutlich vor dem Tor gekl├Ąrt werden und so ging es mit einer 2:0-F├╝hrung in die Pause.

Im zweiten Durchgang passierte zun├Ąchst nicht viel und das Spiel pl├Ątscherte eher so dahin. In der 60. Spielminute passierte aber dann das, was der RSV unbedingt verhindern wollte. Durch Abstimmungsprobleme in der Hintermannschaft erreichte eine eigentlich harmlose Flanke TBV-Akteur Haupert, der aus kurzer Distanz einschieben durfte. Pl├Âtzlich nur noch 1:2!

Der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze und nun bekam die Partie eine neue Dynamik. Kurz nach dem Anschlusstreffer hatte Oberwinter sogar die Chance zum Ausgleich, aber die Nummer 10 des TBV vergab freistehend. Auf der anderen Seite hatten Kieren, Elsner und Ilipp die M├Âglichkeit, den alten Abstand wieder herzustellen.

Das Spiel blieb bis zum Schluss spannend und ein Zwei-Klassen-Unterschied war nicht zu erkennen. Alverdissen hatte kurz vor dem Anpfiff noch mal die Gelegenheit, per Fallr├╝ckzieher zum 2:2 zu kommen, aber Robin parierte erneut gut und so blieb es am Ende beim knappen 2:1-Erfolg f├╝r unsere roten Teufel.

Durchschnaufen! Mit Ruhm hat sich unser RSV an diesem Pokal-Nachmittag nicht bekleckert, aber einen Sch├Ânheitspreis gab es sowieso nicht zu gewinnen. Alverdissen hat klasse gek├Ąmpft und h├Ątte durchaus auch den Sieg verdient gehabt. Pokalspiele haben immer ihren eigenen Charakter und dass die sogenannten Favoriten auch straucheln k├Ânnen, zeigen die Ergebnisse der anderen Pokalpartien. F├╝r uns geht es nun im Viertelfinale zur SG L├╝denhausen/Talle/Westorf. Stattfinden wird die Partie am 31.10. um 15 Uhr.

Zum Abschluss stellt sich eigentlich nur noch die Frage, warum man sich aus Alverdisser Sicht pl├Âtzlich ├╝ber die Aussage unseres Trainers echauffiert, es sei ein "verdienter Sieg" und "alles in Ordnung" gewesen. Letztendlich z├Ąhlt das Weiterkommen, dies wurde erreicht und darauf bezieht sich Barbarito. Warum dies nun so einen Wirbel bei einem Verein ausl├Âst, der ├╝ber seinen offiziellen Vereins-Account Videos auf Instagram mit Beleidigungen ("Schei├č RSV") postet, bleibt fraglich. Diese Fragen werden wir wohl nicht mehr kl├Ąren k├Ânnen ­čśë­čĄĚÔÇŹÔÖé´ŞĆ

FOTO: fupa ­čôŞ┬ę´ŞĆ




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