Geschlossene Leistung – RSV siegreich im Spitzenspiel

Nach der Niederlage im Hinspiel hatte sich der RSV viel vorgenommen. Leider waren die Vorzeichen zum Spiel weniger günstig. Mit N. Haase, H. Gelhaus, C. Schulz, C. Rosemeier und A. Köller musste das Trainerteam gleich auf mehreren Positionen umdisponieren.
Trainer A. Köller fand in seiner Ansprache die richtigen worte und der RSV gib hoch konzentriert in das Spiel. Die Bälle wurden von hinten rausgespielt und in den eigenen Reihen gehalten. Bei Angriffen des Gegners zog sich das gesamte Team blitzschnell zurück, so das es kaum Räume für den Gegner gab. Nach einem Zuspiel von C. Philipps auf M. Dubbert war es dann erstmals soweit, mit voller Wucht knallte der Ball ins Netz… Das verdiente 1:0 für den RSV, der in der Folgezeit weitere gute Chance verbuchen konnte. Leider wurden diese nicht genutzt. Nach einem Foul an Betke am 16er nutzte wiederum M. Dubbert die Gelegenheit und nagelte das Runde ins Eckige… ein Traum von Freistoß. Der RSV dominierte die erste Halbzeit auf ganzer Linie. Genauso sollte es weiter gehen…

Leider startete der Gegner voll durch und kam nach nicht einmal 3 Minuten zum Anschlusstreffer. Der RSV sichtlich geschockt fand nicht mehr zu seinem Spiel der ersten Halbzeit zurück. Fehlpässe und Unachtsamkeit im Spielaufbau brachten den Gegner mehr und mehr ins Spiel. Nach guten 15 Minuten kam der RSV allerdings zurück ins Spiel und konnte fast an die Leistung der ersten Halbzeit anknüpfen. Bälle wurden wieder gewonnen und Chancen erspielt. In der 61 Minute dann das erlösende 3:1 durch Betke, danach war der Drops gelutscht. Das Spiel bleib allerdings ein wenig hitzig. Sicherlich hätte man noch auf 4:1 erhöhen können, dennoch hat die Mannschaft den Tabellenführer, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, geschlagen. 3 Punkte in Richtung Endrunde, das ist alles was zählt.

Aufstellung: Fricke, Dubbert, Neide, Pape, Götzel, Betke, Hilker, Ullrich, Reese U., Sensu, C. Philipps, Sommer (für Pape 67.), Müther (40. für Götzel), Schlingmann (für Dubbert 56.)

Tore: Dubbert (12.; 34.), Thrope (39.) Betke (61.)

Mit Leidenschaft und Kampf zum ersten Dreier

Nachdem das erste Saisonspiel in der vergangenen Woche, witterungsbedingt ausgefallen war, waren die Spieler heiß auf das erste Spiel der Saison. Mit Klein Berkel kam gleich eine harte Nuss auf die Mannen um Trainer A. Köller zu.
Das Spiel entwickelte sich von Beginn an nicht so, wie es sich alle vorgestellt hatte. Man wollte den Ball kontrollieren und aus dieser Kontrolle offensive Akzente in Richtung Gegner setzen. Leider hatten die Jungs, um Kapitän Betke, mehr mit sich und dem Schiri zu tun, als mit dem Spiel. Bei wirklich jeder Aktion des RSV Pfiff der Mann in Schwarz und verteilte gelbe Karten am Fließband… So kam es immer wieder dazu, das der ein oder andere Vulkan, ausbrach. Auf der anderen Seite wurden Fouls und Meckereien großzügig übersehen.
Nun zum Spiel, die SG agierte aus einer gut gestaffelten Abwehr heraus und dominierte das Mittelfeld in den erste 20 Minuten. Der RSV konnte sich kaum einmal Entlastung verschaffen. Positiv daran, die SG konnte aus dieser Überlegenheit keine Chancen generieren, denn meist war am 16er Ende. Erst nach einem Foul am 16er musste Fricke hinter sich greifen, ein unhaltbarer Freistoß direkt in den Winkel, unhaltbar. Das Tor zu diesem Zeitpunkt, aufgrund der Überlegenheit, vollkommen in Ordnung. Danach kam der RSV besser ins Spiel und konnte sich allmählich aus der Defensivhaltung befreien. Die Ordnung und Abstimmungen passten besser und es wurde nun hart aber fair dagegen gehalten. Nach einem Zuspiel von Mark Dubbert auf Nico Haase setzte dieser eine butterweiche Flanke in die Mitte ab und traf direkt den hereinfliegenden Uli Reese, der unhaltbar versenkte. Nun war der RSV im Spiel und es ging mit 1:1 in die Halbzeit. In der Halbzeit dann große Taktikschule und beherzte Worte des Trainers… So mancher konnte kaum noch folgen…Aber, die Worte kamen an.
Der RSV kam wie verändert aus der Halbzeit, das Spiel wurde breit gemacht, die Pässe kamen an und jeder war nun hellwach. Die SG dagegen war das Abbild des RSVs aus der ersten Halbzeit. Vielleicht machten sich auch der eine oder andere Konditionsmangel bemerkbar, wo der RSV ja keinerlei Probleme hat. Hinzu kam, dass Köller mit Andres „Heintje“ Pape alias Eftern einen mit großer Erfahrung und Auge brachte, um die Defensive zu festigen. Auch unser neuer Mann, Ulli Reese, konnte sich auf der neuen Position als Staubsauger vor der Abwehr mehrfach auszeichnen. Der RSV konnte in der Vorwärtsbewegung meist nur noch durch Fouls oder den Starkregen gestoppt werden. Eines dieser Fouls führte dann zu einen Freistoß aus günstiger Position und dieses ließ sich Köller, mit der Erfahrung von fast 5 Jahrzehnten Fußball versenkte dieser die Kugel im Torwarteck… Klasse!!! Doch die Freude währte nicht lange, denn 2 Minuten später konnte die SG wieder ausgleichen. Ein Angriff durch die Mitte und ein platzierte Schuss, welcher unserem Keeper durch die Hände an den Pfosten und dann ins Tor glitt, was ein Pech. Trotzdem hatte man nicht das Gefühl, dass ein Sieg gefährdet war. Der RSV drängte weiter und kontrollierte das Geschehen ruhig. Dieses zahlte sich dann nach einem Angriff über Mark Dubbert und Maik Reese aus, letzterer knallte die Kugel voll auf die Mitte und den Torwart gleich mit in die Bude…Wieder vorn! Danach weiter der RSV, immer wieder über den aufgetauten Mark Dubbert, der endlich seine aggressive und offensive Ader der vergangenen Tage zeigte. Ein ums andere Mal umkurvte er die Gegner, bei einer dieser Aktionen legte dieser herrlich auf den zweiten Jugendspieler Nico Haase ab, welcher die Kugel leider aus 16 Metern nicht versenken konnte. Weiter Chancen durch Köller und Dubbert konnten ebenfalls nicht verwertet werden. Der Gegner zeigte kaum noch Gegenwehr oder wurde durch die Defensive gestoppt. Dennoch, der Respekt aus der ersten Hälfte blieb bestehen. Mit höchster Konzentration bis zur letzten Minute konnte der dann gerechte Sieg nach Hause gefahren werden. Kurz vor Schluss nochmals Verwunderung beim RSV Sturm und der gegnerischen Abwehr… Ein Blitz aus dem Nichts sorgte nochmals für Aufregung…

Man muss sagen, die SG war ein hartes Stück Arbeit am ersten Spieltag. Man muss sicherlich mit dem Team in dieser Saison rechnen. Die Mannschaft des RSV hat große Moral und Kampfgeist bewiesen und somit verdient gewonnen. Wenn nun noch die verletzten und urlaubsbedingten Spieler zurück kommen, kann man auch in dieser Saison wieder auf großen Fußball im Waldstadion und im fernen Niedersachsen gespannt sein. Die Mannschaft freut sich auf jeden Unterstützer am Spielfeldrand.

Aufstellung:
Fricke, Rosemeier (Pape 36.), Neide, Betke, Reeese U., Köller, Haase, Müther (Seidel 36.), Reese M., Ullrich (Bienmüller 55.)

Tore:
0:1 (20 min); 1:1 Reese U. (29 min); 2:1 Köller (49 min); 2:2 (52 min); 3:2 Reese M. (61 min)

3:3 in letzter Sekunde, RSV verspielt 2:0 Führung

In Sabbenhausen war es in den vergangenen Jahren nie leicht für den RSV, zudem fehlten dem RSV einige Akteure und andere stießen erst kurz vor Anpfiff zum Kader.

Trotzdem konnte der RSV das Spiel von Anfang an an sich reißen und bestimmte vom Anstoß das Geschehen. Gute Kombinationen und sicheres Passspiel im Spielaufbau ließen den Gegner nur zuschauen. Trotzdem kam man nicht so recht vor des Gegners Tor und so war es ein Eckball den Stürmer Emri mit einem herrlichen Kopfball zum 0:1 versenkte. Nun kam der RSV noch besser ins Spiel und erspielte sich Chancen, welche leider nicht genutzt werden konnten. Sabbenhausen agierte lediglich und kam lediglich einmal gefährlich vors Barnntruper Tor, doch wie schon sooft in den letzten Wochen war Keeper D. Möller nicht zu überwinden und parierte den Schuss zur Ecke. Im Gegenzug wurde dann wieder Emri in die Gasse geschickt und dieser konnte frei auf das gegnerische Tor zulaufen. Den Torwart überwand er in herrlicher Aubameyang Manier, mit einem Lupfer. Kurz vor der Halbzeit war es dann wieder Möller, der eine Bogenlampe gekonnt über die Latte lenkte. Ansonsten hatte der RSV das Spiel voll im Griff. In der zweiten Hälfte sollte genauso weitergespielt werden, für Köller und Götzel kamen Ulrich und Betke.

Leider konnte der RSV  an die tolle erste Hälfte nicht anknöpfen und ließ den Gegner mehr Raum zum Spielen und dieser nutze den unerwarteten Freiraum. Nach einem Freistoß und einer klaren Abseitsposition kam Sabbenhausen zum Anschlusstreffer. Der Ärger über die Abseitsstellung brachte den RSV dann vollkommen aus dem Konzept und Sabbenhausen wurde zur dominierende Mannschaft. Trainerfuchs Köller wechselte dann Götzel und sich selbst wieder ein, um das Spiel wieder zu stabilisieren, doch kurz darauf folgte das 2:2 nach einem Stellungsfehler im Abwehrverbund. Sabbenhausen nun mit Oberwasser, kaum noch Entlastung für den RSV, meist war am 16er Schluss. Gelhaus und Hilker mühten und mühte sich, wie schon in den vergangenen Wochen, doch es reichte nicht. Vier Minuten vor dem Abpfiff fälsche A. Neide eine Flanke unhaltbar zum 3:2 ab und das Spiel war gedreht. Wieder wurde eine Abseitsstellung in den Raum geworfen, doch der Pfiff blieb aus. Der RSV bedient, trotzdem wollte man nicht aufgeben, denn immerhin waren es noch 4 Minuten. Neide wurde in die Spitze beordert und hinten Mann gegen Mann gespielt. Die Sabbenhausener verteidigten den Vorsprung nun mit allen Mitteln und so wurde Gelhaus 2 Minuten vor Schluss von hinten von den Beinen geholt, ein klar rotwürdiges Foul! Der folgende Freistoß landete exakt auf dem Kopf von A. Neide, doch dieser bekam nicht genug Druck hinter den Ball und  das Leder ging knapp über das Gehäuse. Dennoch gab es kein Aufgeben, nach einem langen Ball von Hilker auf Neide legte dieser den Ball dem heranstürmenden Gelhaus perfekt vor. Was folgte war ein unhaltbarer Volleyschuss und das verdiente 3:3. Wieder einmal Gelhaus, der sich seit Wochen dermaßen reinkniet und sich in jedem Spiel für das Team 120% aufreibt. Die Erkenntnis nach dem Spiel, man hatte 3:3 gewonnen, da der Zweite am Vortag verloren hatte.  Trotz dem glücklichen Ende muss man als Tabellenführer einen 2:0 Vorsprung klar nach Hause fahren. Nun gilt es den Kopf frei zu bekommen für das Duell Erster gegen Zweiter in der kommenden Woche. Perfekt dafür der heutige Abend bei unserem Sportkameraden Chris!!!

Leider stellte sich die Verletzung von Gelhaus als schwerer heraus als zuerst gedacht, dieser musste heute zur Untersuchung ins Krankenhaus.

Tore: 0:1,0:2 Emri, 3:3 Gelhaus

Aufstellung: Möller, Neide, Pape, Götzel (Betke), Köller (Ulrich), Schünemann, Röhr, Hilker, Gelhaus, Sensu, Emri

Großer Kampf wird belohnt, AH-Team setzt Siegesserie fort

Nach dem gewonnen Spiel gegen den Topfavoriten auf die Meisterschaft musste das Trainergespann klare Worte finden, damit man genauso konzentriert wie in der vergangenen Woche die Sache angeht. Trainer Köller forderte, dass bis zur Halbzeit alles klar sein sollte.

Das Team konnte diese Forderung allerdings nicht ganz umsetzen. Großenwieden tat von Anfang an das, wofür diese bekannt sind, erst den Gegner und dann den Ball. Schon früh war klar, dass dieses kein leichter Gang auf heimischem Rasen sein wird. Kaum waren 5 Minuten gespielt nahm das Drama seinen Lauf, nach einem Eckball geriet man in Rückstand. Die RSV Abwehr hatte sich, mit den Gedanken, wohl noch in der Kabine befunden. Danach verflachte die Partie spielerisch, der RSV kam nicht ins Spiel und Großenwieden beschränkte sich aufs Verteidigen. Dafür ging es verbal und körperlich aufs Ganze. Schon nach der ersten Halbzeit waren 7 Spieler mit gelb bedacht worden, selbst Trainer Köller an der Seitenlinie durfte am gelben Karton schnuppern. Neben einer guten Chance durch Alex Neide hätte auch Gelhaus treffen können. Die meisten Bälle aber gingen reihenweise im Aufbau verloren, oder wurden lang gespielt. Keine Sicherheit in den Aktionen und immer wieder die aggressive Spielweise des Gegners machten dem RSV zu schaffen. Großenwieden kam nach dem Tor nur noch durch Eckbälle zu Chancen, aus dem Spiel heraus kam eher weniger. So ging es mit 0:1 und großer Ernüchterung in die Kabine.

Trainer Köller und Sieksmeier stellten in der Halbzeit um, mit Köller sollte das Spiel nach vorne angekurbelt werden. Sofort nach Wiederanpfiff konnte man spüren, nun war der RSV voll da, die Zweikämpfe wurden angegangen, um jeden Meter gekämpft und Großewieden keine Luft mehr gelassen. Die Bälle wurden mehr über die Außen gebracht und so konnten sofort Chancen generiert werden. Nach einem Foul und einer noch dümmeren Diskussion mit dem Schiedsrichter dezimierte sich Großenwieden selbst und der nette 8er durfte vorzeitig duschen. Danach der RSV mit noch mehr Druck und nach einer gut getimten Flanke von Flügelläufer uns Andi Pape konnte Joker Köller zum 1:1 versenken. Der Knoten war gebrochen und nun wurden sich die Chancen endlich erspielt, während Fricke fast schon fror, konnte sich der generische Torwart ein ums andere Mal beweisen. Durch eine Reihe klasse Paraden bewahrte er die Seinen vor dem Rückstand. Selbst ein sehenswerter und platzierter Schuss von Schünemann fand den Weg ins Netz nicht, sondern endete an den Fingerspitzen des Torwarts. So musste ein Eckball her, den Alex Neide im Stil einer Dampfmaschine in die Maschen wuchtete. Damit war der Kampfgeist von Großenwieden endgültig gebrochen und der RSV ließ den Ball und Gegner laufen. Nichts mehr zu spüren von der Hektik der ersten Halbzeit und der Unsicherheit im Spielaufbau. Den Schlusspunkt setzte Ersan Sensu, der nach einem Angriff über Betke und Gelhaus von letzterem mustergültig bedient worden war. Danach war Schluss und ein hartes Stück Arbeit erfolgreich vollbracht.

Aufstellung: Fricke, Betke, Neide, Rosemeier (Sieksmeier), Hilker, Reese, Pape, Gelhaus (Emri), Müther (Köller), Schünemann, Sensu

Tore: 1:1 Köller, 2:1 Neide, 3:1 Sensu

Köller und Co knacken erstmals Klein Berkel, Sensu mit 100% Trefferquote

Schon beim Training am Mittwoch lag ein gewisses kribbeln in der Luft. Mit 18 trainierenden Spielern war die Beteiligung perfekt und zeigte, dass man heiß auf den kommenden Gegner ist.

Nachdem Pressesprecher und Spielführer Gelhaus schon am Donnerstag der Zeitung dann noch mitgeteilt hatte, dass man antritt um 3 Punkte zu holen, Stand das Team von Köller und Sieksmeier in der Pflicht. Da es kaum Ausfälle gab, konnten die Trainer nahezu aus dem Vollen schöpfen, Trainerherz, was will man mehr?

Auch der nicht angetretene Schiri konnte durch den Berkeler Sportskameraden Manfred adäquat ersetzt werden…wp-monalisa icon

Der RSV ging mit voller Konzentration von Beginn an zur Sache. Die Bälle konnten schnell erobert und gut verteilt werden. Die Spielvereinigung kam in den ersten 10 Minuten kaum zur Entfaltung und so war es Sensu, der schon nach 10 Minuten die Seinen zum ersten Mal jubeln ließ, einem Zuspiel von Köller ging dieser beherzt hinterher, wurde vom gegnerischen Torwart angeschossen und konnten locker einschieben. Danach kam auch Klein Berkel besser in die Partie und hätte durch einen Abspielfehler im Mittelfeld ausgleichen können, doch Dennis the beast Möller erwischte einen Sahnetag und konnte den platzierten Ball abwehren. Im Gegenzug wurde Gelhaus zu Fall gebracht. Den fälligen Freistoß trat Köller gekonnt und kurz aus Sensu und dieser konnte seinen zweiten Treffer markieren. Die Spielvereinigung war vom Auftreten des RSV mehr als überrascht. In der Folgezeit verflachte das Spiel und beschränkte sich auf lang Holz. Klein Berkel kam nur durch Fehlern des RSV zu Möglichkeiten und hatte kurz vor der Halbzeit einen Lattentreffer und einen Pfostenschuss. Großes Glück für den RSV, doch noch kurz vor der Halbzeit konnte der RSV zum dritten Mal jubeln, nach einer Kombination über C. Ulrich und R. Schünnemann war es wieder Sensu der den Ball unhaltbar in die Maschen drosch… Ein lupenreiner Hattrick.

Zufrieden ging es somit in die Halbzeit. Das Trainerteam ermahnte die Seinen, weiterhin mit höchster Wachsamkeit in der zweiten Halbzeit zu spielen, ein Tor reicht, um Klein Berkel zu wecken. Der ausgepowerte Köller wechselte sich selbst aus und brachte dafür Andy Heintje Pape und somit einen weiteren Betonmischer!!!

Der erwartete Sturmlauf von Klein Berkel blieb allerdings aus. Der RSV stand in der zweiten Halbzeit noch sicherer und zwang den Gegner zu Fehlern. Mit fortlaufendem Spiel wurde es mehr und mehr hitziger und der eigene Schiedsrichter wurde beschimpft, was mehr als peinlich war… Auch die Zweikämpfe wurde härte und es schlich sich beim Gegner der ein oder andere Ausraste sowie versteckte Fouls ein. Trotzdem blieben die Akteure des RSV, fast, alle ruhig und konzentrierten sich auf Ihre Aufgaben. Vor allem Gelhaus war es in der zweiten Hälfte der für mächtig Druck nach Vorne sorgte. Leider reichten die Kräfte teilweise nicht mehr, um jeden Gang mit zu machen und so war dieser mit Sensu und Schünnemann auf sich alleine gestellt. Der letzte Pass fehlte dann teilweise oder wurde um einen Hauch verpasst. In der Defensive stand man dafür umso sicherer und oft war schon im Mittelfeld Schluss für Klein Berkel.  Zum Ende war es Emri, der nochmals 2 gute Möglichkeiten hatte, diese allerdings nicht verwerten konnte. Dann war Schluss und der RSV hatte es erstmals geschafft den „FC Bayern“ der Liga zu schlagen. Große Erleichterung und Freude war den Männern ins Gesicht geschrieben, erschöpft aber Glücklich ging es in die Heimat!!!

Mit 12 Punkten und 16:3 Toren führt der RSV nun die Liga an, ein tolles Zwischenergebnis nach vier Spielen. So kann es am kommenden Wochenende gegen Großenwieden weiter gehen.

Schon am Mittwoch beim Training erwarten wir wieder rege Beteiligung!! An dieser Stelle nochmals, wir wollen Spaß haben und jeder der Spaß am Fußball hat, ist herzlich zum Training eingeladen.

Aufstellung:

Möller, Betke, Neide, Schulz, Gelhaus, Hilker, Köller(Pape), Röhr, Ulrich (Müther), Sensu, Emri (Schünemann)

Tore:

Sensu (10.;22;33)

Wie zugenagelt – 20 Torschüsse und kein Tor

Wie zugenagelt – 20 Torschüsse und kein Tor

Nachdem der RSV in der letzten Woche ersatzgeschwächt gegen Einbeckhausen mit 1:3 verloren hatte, konnte man an diesem Freitag wieder fast aus dem Vollen schöpfen. Dementsprechend hoch war die Motivation vor dem Anpfiff. Gleich von Beginn an nahm der RSV das Spiel in die Hand und kam nach 4 Minuten zur ersten guten Chance durch Gelhaus, dieser verpasste nur knapp das Tor. Insgesamt kam die SG kaum ins Spiel, da der RSV schon früh im Mittelfeld störte und die Bälle für sich gewinnen konnte. Lediglich bei weiten Schlägen auf die beiden Stürmer kam Gefahr aus, doch die Verteidigung um T. Gabriel hatte die Aktionen meistens schnell geklärt. Der RSV mit schnellem Kombinationsspiel und mit weiter guten Chancen durch E. Sensu, A. Hoffmann, und Gelhaus.. Nach einem Flankenball von Aussen verpasste Köller den Ball beinahe freistehend vorm Tor. Es blieb weiterhin beim 0:0. Mit laufendem Spiel schlichen sich der ein oder andere Fehler ein, so dass die Defensive oft 1 gegen 1 Stand, da zu langsam zurückgekommen wurde. Nach vielen Chancen hatte dann die SG auch einmal einen Eckstoß und genau hier passierte das, was passiert wenn du die Dinger nicht setzt, vorne kein Glück und hinten kommt Pech dazu. Der kleinste Spieler des Gegners konnte sich im Kopfballduell gegen den Größten RSVer durchsetzen und unhaltbar das Ding ind die Maschen jagen… Ungläubige Mienen bei den Spielern des RSV. Trotz des Gegentreffers machte der RSV weiter Druck, doch wieder konnte Gelhaus frei am 11 den Ball nicht im Tor unterbringen, es war wie zugenagelt, immer war ein Bein, Kopf oder der glänzend aufgelegte Torwart im Weg. So ging es trotz klarem Vorteil des RSV mit 0:1 in die Kabine, die Gäste hätten sich hier über ein 3:1 nicht beschweren können.

Weitermachen wie in Halbzeit eins war die Devise von Coach Hilker, doch gerade mal 2 Minuten nach Wiederanpfiff markierte die SG den zweiten Treffer, nachdem der Ball im Mittelfeld verloren gegangen war ging es für  einige zu schnell, vor allem Betke war in dieser Situation nicht auf der Höhe, erst zu spät und dann zu einfach den Gegner ziehen lassen. Der daraus resultierende Torschuss setzte zudem unglücklich vor Fricke auf und ging in die Maschen. Nach diesem Gegentreffer merkte man den Aktionen des RSV eine gewisse Lähmung an, der Gegner wurde seinerseits stärker und vor allem beweglicher als in Halbzeit eins. Im weiteren Verlauf hatte wieder Gelhaus die Chance für den Anschlusstreffer, doch frei aus 16m ging der Ball über das Tor. Die SG erhöhte immer weiter den Druck und der RSV agierte nur noch. Zu viele Bälle gingen in der Vorwärtsbewegung verloren, vor allem durch zu kompliziertes, bzw. eigensinniges Spiel. Trotzdem konnten weitere Chancen erspielt, doch das gleiche Bild wie in Halbzeit eins. Es kann kaum noch beschrieben werden, weil immer wieder das gleiche gesagt werden muss, es war wie verhext. Man konnte dem RSV eigentlich nur nachsagen, Chancen nicht genutzt und deshalb verloren. Mit der dritten Chance des Abends markierte die SG den dritten Treffer, diesmal fälschte Betke den Kopfball unhaltbar für Fricke ab. So ist eben Fußball, machst du die Dinger vorne nicht rein rächt sich das meistens, vor allem wenn es gegen einen so starken Gegner geht, der wirklich jede Chance nutzt.

Fazit:

Wenn man nur 50% der Chancen nutzen würde, hätte man trotz der Fehler in der Abwehr, locker gewonnen. So einfach ist das!

Vorschau

In der nächsten Woche geht es gegen die SG Grossenwieden/Rhoden, wo endlich wieder Punkte eingefahren werden sollen. Aktuell liegen Anspruch und Wirklichkeit meilenweit auseinander. Personell sollte der RSV gut aufgestellt sein, so dass man mit breiter Brust zum Auswärtsspiel fahren kann. Vor allem die verletzten Spieler kehren langsam in das Training zurück, so dass man wieder mehr und mehr Alternativen hat. Dieses hat den RSV in den vergangenen Wochen schon Probleme bereitet.

Aufstellung:

Fricke, Gabriel, Betke, Götzel(Schulz), Hilker, Gelhaus, Müther(Seidler), Köller, Hoffmann, Sensu, Reese

Frühes 0:2 bricht dem RSV das Genick

Wieder einmal hatte der RSV mit großer Personalsorge zu kämpfen, neben den Verletzten und Kegelbrüdern, gab es zudem noch kurzfristige Absagen. Wenn man alle fehlenden Spieler zusammen nimmt fehlten insgesamt 12. Somit waren es eben wieder nur elf Spieler, die sich auf den langen Weg nach Einbeckhausen machten. Die Stimmung war dementsprechend…

Nach einer kurzen Aufwärmphase war der RSV in den ersten 5 Minuten buchstäblich im Tiefschlaf und Einbeckhhausen konnte dieses effektiv nutzen, 2 Chancen, 2 Tore… Die Spieler des RSV wussten gar nicht wie ihnen geschah, der Schock über diesen Start war in den Gesichtern von allen sichtbar. Vor allem wie einfach der RSV den Gegner agieren ließ, war unglaublich.. Einbeckhausen glaubte nun an einen sicheren Sieg und an einen lockeren Abend, doch der RSV konnte nach 10 Minuten den Tiefschlaf lösen und die Spieler rüttelten sich gegenseitig wach und motivierten einander. Der VFB Einbeckhausen kam von da an kaum noch zum Spielaufbau. Sturmtank Sensu war der erste der ein Lebenzeichen sendete, leider ging, sein sehenswerter Schuß aus 18 Metern, ans Lattenkreuz. Danach war der Gegner völlig von der Rolle und wurde nur durch lange Bälle auf den Sturm gefährlich. Es wurde hier kurzerhand umgestellt, L. Müther ins Mittelfeld beordert und „Uns Raven Hilker“ in die Abwehr beordert. Dieser brilliante Schachzug brachte Entlastung auf dem Flügel und mehr Sicherheit im Zentrum. Nach einem Eckball von Hilker war es wieder Sensu, der völlig frei zum Kopfball kam, leider ging der Ball wieder nur knapp am Tor vorbei. Der RSV war nun voll im Spiel, konnte weitere Chancen durch Sensu, Götzel und Hilker allerdings nicht nutzen. Der VFB kam nur noch durch wenige Einzelaktionen vors Barntruper Tor, welche allerdings nichts zählbares brachten. So ging es mit 0:2 in die Halbzeit.

Nach dem Wechsel musste T. Gabriel auf die Liberoposition, da dieser krankheitsbedingt Probleme hatte. C. Götzel übernahm seinen Part im Mittelfeld. Die Partie begann auch in der zweiten Hälfte wie sie in der ersten geendet hatte, der RSV drückte auf das Tor des VFB…. Dieser versuchte nun jeden Angriff des RSV mit übertriebener Härte zu stoppen, doch die Spieler des RSV ließen sich davon nicht beeindrucken und teilten selber gleichermaßen aus. Seidler war es, der den Anschlusstreffer auf dem Fuß hatte, leider allerdings in letzter Minute gestoppt werden konnte, weitere Chancen durch Sensu und Götzel gingen nur knapp am Tor vorbei. Es war einfach wie verhext, das runde Ding wollte nicht ins Eckige. Der VFB kam in der zweiten Hälfte, bis zu diesem Zeitpunkt zu lediglich einer Chancen, durch eine Direktabnahme des starken 11ers. Im Mittelfeld machten Götzel, Sensu und Pettenpohl die Räume geschickt dicht und ließen kaum Bälle durch. Der VFB seinerseits spielte auch nach dem Wechsel vollkommen unkonzentriert. Man hatte einfach das Gefühl, dass die Frühe Führung und die Gedanken an einen leichten sieg, die Mannschaft gelähmt hatte. Der RSV kam immer wieder, bei den gefühlt 30 Ecken und Freistößen, zu starken Aktionen, doch es änderte sich nichts am Pech im Abschluss. Auch Seidler konnte frei vorm Tor, nach einem Stolperer, die Kugel nicht versenken. Ein Hilker Freistoß wurde unglücklich zur Ecke abgefälscht…Den Anschlusstreffer hätte der RSV längst verdient gehabt, so war es allerdings der VFB der wieder jubeln durfte und mit der 4ten echten Chance, seinen 3ten Treffer markieren konnte. Das Spiel war zwar gelaufen, doch der RSV spielte weiter nach vorne und kam durch einen berechtigten Elfmeter zumindest noch zum 1:3, Ullrich wurde im 16ern unschön zu Fall gebracht, Gabriel eiskalt.

Fazit:

Trotz vieler fehlender Spieler und 5 Minuten Tiefschlaf ist diese Niederlage wie ein Gefühlter Sieg, ein Sieg für das Team. Jeder hat sich für den anderen gequält und es wurde kein Meter verloren gegeben. Uns Harry Hoeneß nach dem Spiel: “ Ein tolles Spiel, mir ist nicht langweilig geworden“. Alle 11 können stolz auf Ihre Leistung sein. Der Abschluss sollte demnächst im Training allerdings nochmals geübt werden. Denn Effektivität hat heute nur der VFB gezeigt…

In der nächsten Woche geht es gegen den Spitzenreiter und Vorjahresmeister. Dieses sollte Motivation genug sein für eine rege Trainingsbeteiligung und mehr als 11 Spieler.

Aufstellung:

Fricke, Gabriel, Betke, R. Hilker, Müther, D. Hilker, Ullrich, Pettenpohl, Götzel, Sensu, Seidler

 

Auftakt geglückt

Nach der langen Sommerpause sind die Kicker des RSV wieder gierig auf Punkte. Leider musste gleich im ersten Spiel auf einige Spieler verzichtet werden, welche urlaubs-, krankheits- oder verletzungsbedingt passen mussten. Mit Rückkehrer Rave Hard Hilker wurde allerdings ein altes Gesicht reaktiviert, dieser stand, nach starkem Trainingsdebut am Mittwoch, sofort in der Startelf.

Das Spiel begann, wie so oft, in dieser Phase der Saison zerfahren. In den ersten zehn Minuten musste sich der RSV erst mal ein wenig sammeln und Sabbenhausen hatte optische Vorteile. Während der RSV versuchte den Ball in den Reihen zu halten versuchte es Sabbenhausen meistens mit langen Bällen in die Spitze und hoffte auf die Schnelligkeit seiner Stürmer. Nachdem sich der RSV gefangen hatte, wurde das Spiel mehr und mehr kontrolliert, Chancen konnten allerdings nur wenige herausgespielt werden. Das Spiel spielte sich vor allem im Mittelfeld ab und so war es Reese, der den Unterschied ausmachte. Dieser erkämpfte sich hinten den Ball, legte diesen auf links zu Sensu und stürmte sofort mit nach vorne. Sensu legte sich den Ball auf die Grundlinie und seine Hereingabe fand wiederum Reese, welcher aus 11 Metern die Kugel über die Linie hämmerte. Das lang ersehnte und wichtige Tor… Kurze Zeit war es Mittelfeldmotor Gabriel, welcher aus 25 Metern das Tor nur knapp verfehlte. In der Folgezeit wurde Sabbenhausen wieder stärker und konnte den ein oder anderen Konter über seinen Stürmer Turbo fahren, diese wurden allerdings zu schlecht zu Ende gespielt, Glück für den RSV.

Soweit war das Team um Hilker und Pettenpohl zur Halbzeit zufrieden mit der gezeigten Leistung, die Einstellung und das Ergebnis passten.

Auch in der zweiten Halzeit zeigte sich ein ähnliches Bild zu Beginn, der RSV kontrollierte das Spiel und Sabbenhausen versuchte es weiterhin mit langen Bällen, was allerdings nur noch wenig Wirkung zeigte. Denn die Umstellung in der Offensive machte dem Defensivverbund des RSV nun noch mehr Spaß… Vor allem Turbo! Dieser wurde mit allen Mitteln zu Luft und vor allem zu Boden bekämpft, so dass dieser die Lust mehr oder weniger verlor und versuchte sich mit Schwalben über Wasser zu halten. Mit laufender Zeit verlor der RSV mehr und mehr den Faden, das gut aufgelegte Mittelfeld um Köller und Gabriel hatte kaum noch Zugriff auf das Spiel und Sabbenhausen änderte seine Taktik der langen Bälle. Trotz langer und brillanter Vorbereitung schwanden beim RSV die Kräfte, nun gab es nur noch eine Devise, kämpfen bis zum Umfallen und den Ball vom Tor weg halten, komme was da wolle. Auch der Schiedsrichter war bestens aufgelegt und hatte eine Schwalbe 10 Minuten vor dem Ende im Barntruper Strafraum gut erkannt.  Am Ende wurde es vorm Tor von Fricke nochmal höchst gefährlich, doch dieser untermauerte seine souveräne Leistung indem er den, Ball des komplett frei stehenden Spielers, glänzend parierte. Nach den Abpfiff Freude und Erleichterung pur.

Der Auftakt ist geglückt, auch wenn es am Ende nicht mehr schön anzusehen war. Was zählt sind die 3 Punkte und alles andere muss im Training analysiert und besprochen werden. Eines hat der Abend wieder gezeigt, die Gemeinschaft funktioniert, trotz vieler Ausfälle hat jeder für jeden gekämpft, geackert und alles gegeben. In der nächsten Woche kommt Börry ins Waldstadion,  das Team fiebert dem ersten Heimspiel schon jetzt entgegen. Wir hoffen, dass dann auch die verletzten und kranken Spieler wieder genesen sind.

Festung Waldstdion weiterhin nicht zu erzwingen

Gegen die SG Großenrieden hatte der RSV, im Hinspiel, nur mit großer Mühe und in buchstäblich letzter Sekunde einen Punkt geholt. Somit war das Team um Trainergespann Hilker und Pettenpohl gewarnt, wenn man nicht untergehen will, muss vor allem der Kampf sofort angenommen werden. Große Sorgen bereiten die sich seit Montag zuspitzende Personalsituation und stellte die Trainer, schon vor den Anpfiff, vor eine große Herausforderung, waren es zwischenzeitlich nur noch 9 verfügbare Spieler, konnte am Ende mit 11 Spielern begonnen werden. Mit Nico Haase konnte ein hervorragender Ersatz für den kurzfristig ausgefallenen Gabriel gefunden werden, für L. Müther beackerte Richard Motzkun die Außenbahn.

Mit Beginn der Partie nahm der RSV das Heft in die Hand und mit 2 aufgestellten Stürmern war die Marschrichtung klar auf Offensive gestellt. De Taktik ging vor allem in der ersten 10 Minuten perfekt auf, denn es konnten gute Chancen durch Haase und Gehlhaus erspielt werden, welche die Chancen leider nicht nutzen konnten. Die SG reagiert eher pasiv und mit wenig Drang auf das Barntruper Tor. Danach verflachte die Partie ein wenig und der RSV ließ sich von Nicklichkeiten anstecken und so kam Hektik ins Spiel. In dieser Phase gelang es der SG, sich aus der Umklammerung des RSV mehr und mehr zu lösen. Trotzdem scheiterten die Bemühungen zumeist an der Abwehr um Dirk Hilker, welche gewohnt sicher und mit gesunder, aber zumeist fairer Härte, die Angriffe unterbinden konnte. Nachdem der RSV sich wieder auf sein eigenes Spiel konzentrierte kam man wieder zu guten Angriffen und Chancen, N. Haase hatte gleich 2 x die Möglichkeit für den RSV den ersehnten Führungestreffer zu erzielen und auch weitere Möglichkeiten bot sich für die Offensive. Kurz vor Abpfiff war es ein tolles Solo von Haase, welcher dieses mit einer unhaltbaren Fackel aus 20 Metern abschloss, unhaltbar und das wichtige 1:0 noch vor der Halbzeit.

Vor allem die Fehlerrate und die Löcher zwischen den Reihen sollten in der zweiten Halbzeit vermieden werden, ansonsten gab es kaum Kritik vom Trainer.

Sofort nach Anpfiff gleich der nächste offensive Höhepunkt des RSV, welcher kurzzeitig die SG wachrüttelt, den diese konnte im Gegenangriff die beste Chance verbuchen, einen Kopfball aus 7 Metern, welcher nur knapp das Barntruper Tor verpasste. Jetzt war auch der RSV wach und dieses Chance sollte die einzige in der zweiten Halbzeit bleiben, denn der RSV zog nun die Zügel an. Das Mittelfeld verschob gut zwischen den Reihen und die Angriffsversuche wurde schnell unterbunden. Damit konnte zahlreiche Chancen erspielt werden, welche, wie sooft, nicht genutzt werden konnten.  So waren es Ullrich nach Pass von Gelhaus, Köller, aus dem Halbfeld,  Gelhaus nach Vorlage von Motzkun, Haase nach Solo und Berges nach butterweicher Flanke von Ullrich, welche an sich oder am Torwart scheiterten. Höhepunkt war eine Doppelchance von Gelhaus und Berges, welche der Torhüter der SG Großenwieden durch einen tollen Reflex vereiteln konnte. Der RSV behielt bis zum Schluss das Heft in der Hand, trotzdem gab die knappe Führung nur bedingt Sicherheit. Es wurde weiter versucht sicher von Hinten heraus zu spielen und die Defensive zu halten. Am Ende war es C. Ullrich, der seine gute Form der vergangenen Wochen, mit dem verdienten 2:0 für den RSV krönte. Die Erleichterung war den Spielern sichtlich anzumerken, denn das Tor setzte den Schlusspunkt der Partie, in der der RSV über die gesamte Spielzeit dominierte. Ein Großer Dank gilt nochmals an N. Haase und R. Motzkun, welche kurzfristig eingesprungen sind.

Tore: Haase (35. +2), Ullrich (68.)

Aufstellung: Fricke, Hilker, Betke, Pape, Schulz, Haase, Motzkun (Pettenpohl 56..), Köller, Gelhaus, Ullrich, Berges

Hart umkämpfter Auswärtssieg, Fricke hält die 3 Punkte fest

Nach der ersten Niederlage in 2 Jahren ist der RSV wieder in der Spur. Dem Erfolg gegen Sabbenhausen folgte ein Auswärtssieg gegen den TSC Fischbeck..

Aufgrund des knappen Hinspiels war der RSV gewarnt. Vor allem in der Offensive hat der TSC sehr gute Leute. Trotzdem setzte Trainer Pettenpohl bewusst auf fleißige und Spieler die immer da sind wenn man sie braucht. So war es uns Moppi, welcher von Anfang an die Rechte Aussenbahn abgrasen und die Stürmer mit Flanken füttern sollte.

Der TSC begann, wie erwartet, offensiv und die RSV Defensive hatte mächtig viel zu tun in den ersten Minuten, trotzdem war meistens am 16er Schluss. Der RSV spielte zwar einen ruhigen Ball von hinten raus, dennoch wurden die Bälle in der Vorwärtsbewegung immer wieder zu leicht vergeben. Es entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel, wo Fischbeck immer wieder versuchte Nadelstiche zu setzen, meist konnten diese allerdings sicher von der Abwehr oder von Goalie Fricke abgewehrt werden. Gegen Ende der ersten Halbzeit kam der RSV besser ins Spiel und erarbeitete sich einige Chance. Insgesamt allerdings waren die Bemühungen einfach zu wenig für den Anspruch. Bei warmen Temperauren machte sich auch die Kondition bei dem einen oder anderen bemerkbar.

Coach Roger mahnte in der Halbzeit nochmals die hohe Fehlerquote an und verlangte eine ruhige und einfach Spielweise. Auch das Defensivverhalten sollte vor allem im Mittelfeld verbessert werden. Gesagt getan, sofort mit Wiederanpfiff merkte man dem Spiel des RSV gleich mehr Körpereinsatz und Laufbereitschaft an. Die Bälle wurde einfach weiter gespielt und der TSC kam kaum noch in Ballbesitz. Die vormals schnellen Konter konnten nicht mehr gespielt werden und so entwickelte sich ein klares Übergewicht für den RSV. Leider konnten sich bietende Chancen durch Gabriel, Gelhaus, Ulrich und Sieksmeier nicht genutzt werden und so war es nach einer Flanke von Köller ein Spieler des TSC der den Ball in die Maschen versenkte. Zum Entsetzen aller entschied der Schiedsrichter in dieser Situation auf Abseits… Unglaublich… Nur 5 Minuten später verwandelte der TSC ein zweites Mal an diesem Abend im eigenen Netz. Vorausgegangen war eine scharf angeschnittene Flanke von Gelhaus… wieder Abseits?? Nein, dieses Mal nicht, trotzdem vergewisserte sich Andi Eftan Pape nochmals und sah verwundert gelb für diese einfache Frage. Danach verwaltete der RSV das Ergebnis.. Spannend wurde es dann nochmals, wo niemand mit gerechnet hatte, noch einmal kam der Ball in die Spitze und der Stürmer kam im 16er durch eine „Gottesberührung“ zu Fall. Denn sowohl Betke als auch Schulz können sich an keine Berührung erinnern. Den fälligen Elfmeter hielt Fricke im Eck per Fuß… Glanztat. Der RSV danach wieder wach und auf der höhe, es hätte sogar noch zum 2:0 reichen können. Ein hartes Stück Arbeit für den RSV!

Aufstellung: Fricke/Schulz/Betke/Eftan/Müther/Seidler(Sieksmeier)/Müther (Ullrich)/Köller/Gelhaus/Berges/Röhr

Konzentriert zum Sieg

Mit Tündern kam ein Team ins Waldstadion, dass keiner so recht einschätzen konnte. Mit 2 Niederlagen, einem Unentschieden und einem Sieg. Coach Roger ermahnte das Team, dass erst einmal abwartend gespielt werden sollte. Der Hurra Fussball der letzten Wochen hatte gezeigt, dass dem RSV nach starken Anfangsphasen, nach hinten raus die Kraft fehlte.

Gesagt getan, der RSV konzentrierte sich von Beginn darauf den Ball und Gegner zu kontrollieren. Die sich bietenden Chancen konnten zunächst allerdings nicht genutzt werden. Tündern in der Anfangsphase druckvoll, allerdings ohne dass sie Dirk Fricke im Tor ernsthaft gefährlich wurden. Immer wieder versuchte der RSV, aus einer kontrollierten Offensive, den Gegner heraus zu locken, was allerdings nur teilweise gelang. Nach einem verunglückten Abstoß legte Gelhaus direkt auf Röhr vor und dieser konnte den Gästetorwart aus 16 Metern überwinden, das verdiente 1:0. Überhaupt neues Bild in der Offensive, Gelhaus dieses Mal als echter 10er auf dem Platz, verteilte gekonnt die Bälle. Danach gleiches Bild, der RSV bemühte sich darum den Ball und Gegner zu kontrollieren. Nach einem Zuspiel von Sensu traf Gelhaus die Latte und auch Sensu hätte auf 2:0 erhöhen können. Kurz vor der Halbzeit erlöste Gelhaus dann die roten Teufel. Nach einer Ecke traf dieser aus dem Gewühl heraus zum wichtigen 2:0.

Dieses Ergebnis sollte dem RSV weitere Ruhe geben und gab es auch. Denn die zweite Hälfte wurde exakt gleich begonnen, wie die Erste aufgehört hatte. Diszipliniert, konzentriert und hart am Mann. Vor allem Gabriel ging Tündern auf die Nerven, kein Ball ging durchs Mittelfeld an ihm vorbei.  Der RSV konzentrierte sich in Halbzeit 2 allerdings mehr darauf, den Gegner auszukontern, was auch gut gelang. Von Tündern war nur noch wenig zu sehen, man hatte das Gefühl, dass sich diese dem Tabellenführer mehr oder weniger ergaben. Es mag allerdings auch daran gelegen haben, dass der RSV einfach keine Schwächen zeigte und nicht nachließ. Wieder nach einem Eckball konnte Gelhaus zum beruhigenden 3:0 einnetzen und die Sache war erledigt. Nach einem Konter über Reese war dann alles klar, dieser verwandelte, per Blattshuß, zum gerechten 4:0 Endstand. Torhüter Fricke erwachte in Halbzeit 2 nur einmal aus seiner Starre und parierte einen gefährlichen Freistoß und sicherte das zu 0 Spiel.

Fazit: Das Team hat die Vorgaben des Trainerteams wieder einmal voll umgesetzt und gezeigt, dass auch andere Taktiken umgehend umgesetzt werden können. Ohne „Hurra Fußball“ aber mit disziplin und Konzentration, wurde Tündern der Zahn gezogen. In dieser Form muss es weiter gehen, auch nach 23 Spielen bleibt der RSV, hoch verdient, ungeschlagen.

Aufstellung: Fricke, Betke, Pape, Götzel, Gabriel, Reese, Müther (Danloski 65.), Danlowski (Ullrich 55.), Gelhaus, Sensu, Röhr

Tore: 1:0 Röhr (27.), 2:0 Gelhaus (35.), 3:0 Gelhaus (60.), 4:0 Reese (65.)

Klarer Sieg im Ortsderby, Alverdissen wir mit 6:0 Heim geschickt

Nachdem der RSV wieder einmal Personalsorgen hatte konnte das Team auf gleich 4 Altliga Spieler zählen, die das Fehlen einiger Akteure kompensierten.

Der RSV startete gleich wie eine Rakete und so musste Alverdissens Torwart nach nicht einmal einer Minute in Spielgeschehen eingreifen. In der Folgezeit spielte nur der RSV, was allerdings fehlte war eine Konsequente Auswertung der sich bietenden Großchancen. So waren es Gelhaus, Gabriel, Andy und Maurice, die für den RSV hätten treffen können. So kam es, dass Alverdissen ein wenig besser ins spiel kam, ohne allerdings, für Torwart Motte, ernsthaft gefährlich zu werden. Trainerfuchs Landgraf erkannte dieses sofort und stellte mit Fabi Seidel einen weiteren erfahrenen Spieler in die Viererkette, für ihn musste uns Siggi weichen. Der RSV nun mit noch mehr Dampf von hinten und nach einer tollen Kombination konnte Gelhaus zum verdienten 1:0 einschieben, die Moral von Alverdissen damit gebrochen. Nicht einmal 3 Minuten später wurde wieder Gelhaus im 16er zu Fall gebracht und dieser verwandelte den fälligen Elfmeter gekonnt zum 2:0. Nach einem Zuspiel von Fischer tankte sich dann Maurice unnachahmlich durch die Alverdisser Abwehr und markierte das hoch verdiente 3:0. Nach einem Eckball war es dann Andy, der frei stehend zu 4:0 Halbzeitstand einschob.

Trainer Landgraf ermahnte die seinen in der Halbzeit, dass der Gegner nochmals kommen würde und es zur 2ten Halbzeit 0:0 stehe. Man müsse mit gleichem Elan und Willen auch die zweite Halbzeit gestalten und vor allem sich nicht im 16er festnageln lassen….

Gesagt getan, der RSV spulte mit gleicher Leidenschaft auch die zweite Halbzeit herunter und hätte durchaus schon früher das Ergebnis höher gestalten können. Wieder waren es Henning, Maurice und Andy, die beste Chancen nicht verwerten konnten. So musste ein Freistoß her, welchen Tobias, im Stile eines Ronaldos an der Mauer vorbei zum 5:0 einschob. Den Schlusspunkt setzte dann Fabi, der nach einer Ecke von Gabriel vom 16er Eck zum 6:0 einschieben konnte. Alverdissen wurde auch in der zweiten Halbzeit kaum gefährlich vor dem Barntruper Tor gesehen, denn die Abwehr um Steven, Fabi, Lars und Sandro ließ dem Gegner kaum Luft zum Atmen. Die letzte Aktion wurde von Matze Bräunlein im Stile eines echten Fighters 30 cm über der roten Asche gelöscht…

Nach dem Schlusspfiff pure Freude über den zweiten Derbysieg in Folge.

Tore: 1:0 Henning (28.), 2:0 Henning (31.), Maurice (36.), Andy (42.), Tobias (78.), Fabi (82.)

Fazit:

Wieder einmal hat die Dritte gezeigt, dass durch Wille, Spaß und Zusammenhalt alles möglich ist. Auch wenn Top Torjäger, Stammtorhüter usw. fehlen, durch Improvisation und ein wenig Hilfe der Altliga geht immer was. Jungs, macht einfach weiter so!

Gabriel rettet die Serie der Altliga in letzter Sekunde

Nachdem schon im Vorfeld einige Spieler durch Kegelausflug verhindert waren, kamen unter der Woche mehr und mehr Spieler hinzu, welche sich krank oder verletzt melden mussten. Am Freitagmorgen waren es noch ganze 10 Spieler. Mit David Philipps konnte ein neuer Spieler begrüßt werden und C. Schulz lief trotz Rippenprellung auf. Dennoch fehlten insgesamt 9 Spieler, was die Aufstellung nicht ganz leicht machte.

Der RSV kam von Beginn an gut ins Spiel und dominierte den Gegner durch sichere Kombinationen über das Mittelfeld. Eine um die andere Chance wurde gut herausgespielt, was wieder einmal fehlte war, dass sich die Mannschaft für die Mühen und das Kämpfen belohnte. So waren es Röhr, Philipps und Gelhaus welche den RSV in front hätten schießen können. Nach 25 Minuten schaltete der RSV einen Gang zurück und der Gegner kam somit besser ins Spiel, was eigentlich vermieden werden sollte. Bis dahin war Großenwieden nur durch teilweise überharte Fouls aufgefallen, gleich mehrere Male holten diese die Spieler des RSV von Hinten von den Beinen, der Schiedsrichter beließ es bei gelb und mündlichen Verwarnungen.

Unser Coach Roger ermahnte nochmals nicht nachzulassen, denn nur ein Tor könnte den Knoten lösen und mehr Ruhe ins Spiel bringen. Doch der RSV kam weiterhin nicht richtig ins Spiel, kämpfte allerdings weiter um die Führung. Nache einem Eckball war es dann Gabriel, der den Ball per Hinterkopft, der unhaltbar ins lange Eck einnickte. Der erlösende Führungstreffer wie man meinen sollte, doch leider währte die Freude nicht lange, denn nicht einmal 2 Minuten später konnte Großenwieden nach abgefälschten Freistoß, zum 1:1 ausgleichen. Ein stich ins Herz der RSV Seele und ein Ereignis, dass vermieden werden sollte. Doch es kam noch schlimmer, den der RSV war nun vollkommen von der Rolle und der Gegner wurde immer stärker. Nach einem Eckball für den RSV und dem darauffolgendem Konter ging der Gegner aus stark Abseits verdächtiger Position in Führung. Fortan beschränkte sich der Gengner aufs verteidigen und der RSV hatte mit nachlassenden Kräften nicht mehr viel dagegen zu setzen, trotzdem versuchte und kämpfte das Team weiter, leider glücklos. Mit dem letzten Angriff war es dann wieder Tobsen Gabriel, der zum erlösenden und verdienten 2:2 ausglich. Ein später aber dennoch hoch verdienter Punktgewinn für den RSV.

Fazit:

Man muss einfach die Hütte treffen und die Chancen verwerten, ansonsten wird es in der Liga schwer für den Tabellenführer. Das Niveau ist kein Vergleich zur vergangenen Spielzeit, mehr Tempo, mehr Biss, mehr von Allem….

Aufstellung: Fricke, Schulz, Betke, Götzel, Müther (Pettenpohl 55.), Röhr, Gabriel, Hilker (Müther 68.), Gelhaus, Berges, Philipps

Tore: 0:1 (Gabriel 52.), 1:1 (54.), 2:1 (62.), 2:2 (Gabriel 70+2.)


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