Dem Tor so nah und doch so fern

Dem Tor so nah und doch so fern

Nach den guten vergangenen Wochen geht es nun in den Endspurt dieser Saison. Nach dem hart umkämpften 4:4 aus dem Hinspiel machte sich die Mannschaft von R. Motzkun wieder zu einem kampfbetonten Spiel bereit. Nur über den absoluten Kampf kann man gegen diese Truppe bestehen. Gerade auf eigenem Platz wollte man die Punkte nicht hergeben.

Das Spiel begann recht schleppend, den ersten Angriff konnter der RSV für sich verbuchen. Nachdem Betke einen langen Ball unterschätzte kam der TSV zur ersten guten Gelegenheit. Man war nun gewarnt und die Defensive fortan hellwach. Das Spiel plätscherte so wie der seichte Regen so dahin. Die beste Chance vergab Dümpe, der dem heranstürmenden Hoffmann dem Ball vom Fuss schnappte aber leider verzog. Der TSV immer wieder durch Konter gefährlich und mit kapfbetonten Spiel. M. Reese hätte die seinen durch einen Fernschuss in front schießen können, leider ging dessen Schuss knapp vorbei. Insgesamt gab es zu viele Ballverluste im Aufbauspiel und der Vorwärtsbewegung. Ein solcher Fehlpass führte leider auch zum Gegentreffer, im Mittelfeld den Ball vertendelt und der Mittelfeldspieler des TSV spielte den Ball schnell in die Spitze. Hier konnte die RSV Defensive den perfekt angespielten Stürmer leider nicht mehr stoppen und so musste man mit der ersten wirklichen Gegenchance das 0:1 hinnehmen.

R. Motzkun weckte sein Team nochmal auf, mit mehr kampfgeist der Truppe des TSV entgegen zu treten. Gesagt getan….

In der zweiten Halbzeit machte der RSVein komplett anderes Spiel. War der TSV noch mit leichtem Übergewicht in die Halbzeit gegangen, ließ der RSV dem Gegner keine Luft mehr zum Atmen. Sofort hellwach und angriffslustig, jedem Ball wurde hinterher gegangen und man spielte sich über dümpe und Philipps beste Chancen heraus. Die RSV Defensive war ab der Halbzeit fast arbeitslos und konnte sich in die Angriffsbemühungen einschalten. Die Chacen ergaben sich im Minutentakt und leider konnte keine dieser genutzt werden. Betke traf nach Ecke die Latte, C. Philipps scheiterte frei vorm Tor, A. Hoffmann scheiterte nach klasse Einzelleistung wieder an der Querlatte. Der eingewechselte Arning erlöste schließlich den RSV, nach Kopfballverlängerung von Schmidt konnte dieser am langen Pfosten stehend die Kugel versenken. Nun wollte der RSV mehr und machte weiter Druck nach vorne, Arning scheiterte wieder frei stehend vor dem Gästekeaper. Doch es kam noch dicker….mit der zweiten Chance im Spiel, wieder begünstigt durch einen Fehler im Spielaufbau in der Defensive. Der herausstürmende Sievert bemerkte zu spät, dass er den Ball nicht erreichen konnte und rutschte zu großen Pech noch aus… Unfassbar aber wahr. Trotzdem steckte das Team nicht auf und warf alles nach vorne, in der letzten Minute war es Betke, der am langen Pfosten den Ball urplötzlich  vor den Füßen hatte, doch anstatt die Kugel zu versenken, verzog dieser…… Der letzte Aufreger des Spiels nach einem Ball von C. Philipps auf Betke, dieser wurde einschussbereit am 5er zu Fall gebracht, doch der fällige Pfiff blieb aus… Auch die anschließende rangelei blieb ohne Ergebnis:-)

Fazit:

Der TSV kann sich glücklich schätzen, dass der RSV nur eine seiner Chancen nutzen konnte, nicht einmal ein Unentschieden wäre gerecht gewesen…. Aber so ist das im Fussball, manchmal gewinnt einfach das effektivere Team und das war eindeutig der TSV. Trotzdem hat der RSV nie aufgegeben und Teamgeist, auch nach den Rückschlägen, gezeigt. So soll es weiter gehen, mit Spaß und Teamgeist, das Ergebnis ist nur Nebensache…. auch in der nächsten Saison… Gell Jungs???

Zumal man in den letzten 7 Minuten ohne Fabi Arning auskommen musste, welcher sich zu allem Übel eine schwere Verletzung zugezogen hatte. Fabi, wir wünsche dir alles Jute.

Aufstellung: Sievert, Betke, Dümpe (Özen 80.), Dan the Man (Arning 66.), Reese, Rausch, C. Philipps, Lübbeck, Gelhaus, Hoffmann

Tore: 0:1, 1:1 Arning 78., 1:2 85.

Boboclaus

Sandro Betke