Unentschieden ist zu wenig, RSV mit gefühlten 80% Ballbesitz, Arnolds eine Frechheit

Unentschieden ist zu wenig, RSV mit gefühlten 80% Ballbesitz, Arnolds eine Frechheit

3. Spieltag

Kreisliga B Lemgo, Gr. 1

Tus Lüdenhausen – RSV II: 2:2

 

Vorab muss man sagen, dass die Verantwortlichen des TUS Lüdenhausen sich die Frage gefallen lassen müssen, inwieweit ein solcher Trainer als Vorbild für die Mannschaft dient. Hintergrund ist die Aktion des Trainers Arnold, welcher C. Philipps nach dem verdienten Anschlusstreffer, mit einem Ellbogencheck, im Rücken des Schiedsrichters, regelrecht niederstreckte. C. Philipps war so benommen, dass er das Spielfeld verlassen musste…. Mehr brauch hier nicht mehr geschrieben werden.

 

Der RSV begann von Beginn an Druckvoll und hatte den TUS zu jederzeit im Griff. Schon früh wurde der Gegner gestört und geschickt die Räume eng gemacht. Aus dieser Überlegenheit konnte der RSV einige gute Chancen erspielen, leider stand immer ein Gegner im Weg und der TUS hatte Glück. Der TUS kannte nur eine Lösung, lange Bälle in die Spitze und darauf hoffen, dass ein Ball durch geht. Einer dieser langen Bälle führte dann auch zum Führungstor für den TUS, wie aus dem nichts, konnte sich der Stürmer gleich an 3 RSV Akteuren vorbei tanken und in die Mitte passen. Dem einschussbereiten Spieler kam Edu zuvor und netzte das Ding zur 1:0 Führung ein… Sehr unglücklich, da bis zu diesem Zeitpunkt der RSV schon beste Szenen nicht nutzen konnte. Auch in der Folgezeit war der RSV Feldüberlegen und am Drücker. Leider war es einmal mehr die Abschlussschwäche, die uns einen Strich durch die Rechnung machte, so waren es Neide, Bock, C.Philipps und Weber, deren ein Tor vergönnt war. Trotz des Rückstandes zur Pause konnte Trainer Motzkun mit der Einstellung seines Teams zufrieden sein.

In der zweiten Hälfte brachte sich der RSV dann selbst aus dem Konzept, es wurde wieder mit dem Schiedsrichter und den eigenen Leistungen gehadert und so kam Lüdenhausen besser ins Spiel. Nach einem klaren Foul an Betke, erhielt zur Verwunderung aller, der TUS einen Freistoß zugesprochen. Zu allem Unglück konnte der Schütze die Fehlstellung der Mauer nutzen und netzte zum 2:0 ein. Ein Spielstand der den Verlauf des Spiels in keinster Weise wiederspielgelte. Nach ca. 20 Minuten kam dann wieder mehr Ruhe ins Spiel und der RSV konnte sich wieder mehr und mehr Ballbesitz erkämpfen. Diese hielt allerdings nur kurz an, da ein klares Hanspiel auf der Linie durch C. Schäpe nicht geahndet wurde. Alle Diskussionen mit dem Schiedsrichter brachten diesen nur noch weiter gegen den RSV auf. Durch ein klasse  Zuspiel von Reese auf Weber, tankte sich dieser gekonnt durch die Reihen des Gegners und setzte den Heimkehrer O. Bock klasse in Szene. Dieser konnte locker und leicht zum 2:1 einschieben. Nach dieser Aktion musste C. Philipps vom Platz und F. Seidel kam ins Spiel. Es folgte eine Umstellung und Edu wurde in die 10er Position beordert. Mit viel Wut im Bauch war es Edu, der das Team in den letzten 10 Minuten antrieb und klasse Chancen erarbeitete, leider konnte 2 Schüsse aus der 2ten Reihe pariert werden. Doch der RSV gab nicht auf, bis zur letzten Minuten hauten sich alle voll rein und der Kampf wurde belohnt, nach einer maßgeschneiderten Flanke von F. Seidel auf D. Philipps konnte dieser das Leder unhaltbar im Winkel versenken und einen mehr als verdienten Punkt sichern.

Fazit:

In diesem Spiel war einfach mehr drin, man hätte hier als klarer Sieger vom Platz gehen müssen. Am Ende muss man über einen Punkt zufrieden sein und der Mannschaft ein großes Lob aussprechen, alle haben bis zum Schluss gekämpft, geackert und an sich geglaubt. Das Glück ist mit dem fleißigen und nur so kann man großes erbringen.

Die letzten Spiele gg. Lüdenhausen waren immer wieder Hängepartien, die mit Unentschieden geendet haben. Im direkten Vergleich wäre ein Sieg natürlich Gold wert gewesen.

Tore:

1:0 Edu, ET (28.), 2:0 Strate (53.), 2:1 Bock (83), 2:2 D. Philipps (90+4)

Aufstellung:

Sievert, Betke, Reese, Schmidt, Martin, Bock, Neide (M. Dubbert 81.), Weber, Edu, C. Philipps (Seidel 83.), Hoffmann (D. Philipps 46.)

 

Boboclaus

Sandro Betke

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