Archives August 2010

RSV fährt erneut mit leeren Händen aus Detmold heim

Bezirksliga Staffel 3
3. Spieltag

Post SV Detmold – RSV Barntrup 4-2


RSV fährt erneut mit leeren Händen aus Detmold heim. Schwache Mannschaftsleistung in allen Teilen.


Spielbericht:

Nach der unnötigen Niederlage im letzten Spiel gegen den Aufsteiger aus Jerxen-Orbke sollte an diesem Sonntag gegen die Post aus Detmold endlich mal wieder auswärts gepunktet werden. Doch wie so oft kam es anders als erhofft.
Da im Vorfeld des Spiel auch die 2. Mannschatf von Post ein Heimspiel hatte, kamen die roten Teufel erst kurz vor dem Anpfiff mit dem Kunstrasen in Berührung. Dennoch hochmotiviert gingen die Freitag-Mannen in das dritte Lippe-Derby in Folge. Seifert rückte für den mit Nasenbeinbruch länger ausfallenden Esau in die Abwehrzentrale. Schalofsky wich dafür auf links aus. Bereits kurz nach dem Anpfiff zeigte sich jedoch, dass die Eingewöhnungsphase auf dem Kunstrasen deutlich zu kurz war. Der RSV hatte Probleme mit dem Kombinationsspiel und musste anerkennen, dass die Pässe von Post deutlich sauberer gespielt wurden. Dementsprechend war die Verteilung der Spielanteile. Der RSV lief zumeist dem Ball hinterher und konnte bei eigenem Ballbesitz das Leder nicht lange genug halten. Auch über die Zweikämpfe kam der RSV zunächst nicht ins Spiel. Aggressiv geführte Körperkontakte wurden zumeist zum Nachteil des RSV abgepfiffen, sodass sich für die Post mehrere gute Freistoßmöglichkeiten ergaben. Die erste gefährliche Torraumsituation ließ jedoch über zwanzig Minuten auf sich warten. Einer der zahlreichen Freistöße von Post wurde von Kapitän Hengstler Vollspann aus 25 Metern auf das Gehäuse von RSV-Keeper Ehlert abgefeuert. Durch die Mauer hindurch flog das Geschoss auf den Winkel zu, konnte jedoch von Ehlert sehenswert entschärft werden. Weiter 0-0. Der RSV fand bis dato offensiv kaum statt. Viele Bälle wurden in der Vorwärtsbewegung zu schnell verloren. Gelhaus, als Spitze, hing in der Luft, Hagemann, Schönfelder und auch Lesemann kamen nicht in die Partie.
Gerade als sich der RSV zu fangen schien, nahm das Übel seinen Lauf. Ein einfacher Ballverlust in der Defensive ermöglichte den Postlern einen unbedrängten Abschluss im Strafraum und die 1-0 Führung. Ehlert blieb nichts anderes übrig, als den Ball nach gut einer halben Stunde aus dem unteren rechten Toreck herauszufischen. Doch der RSV bewies Moral und kam schon wenige Minuten später durch eine Standardsituation zurück. Der Post-Keeper, von Gelhaus leicht bedrängt, ließ eine Freistoßflanke fallen, sodass Lesemann aus 7 Metern unbedrängt zum Ausgleich einschieben konnte. Das Spiel war wieder ausgeglichen. Die Freude über den Treffer währte jedoch nicht lange. Ebenfalls eine Standardsituation brachte die Post noch vor der Pause zurück auf die Siegerstraße. Abwehrrecke Tim Smithen köpfe einen auf den kurzen Pfosten getretenen Freistoß über Freund und Feind hinweg in den hinteren Torwinkel. 2-1 für Post hieß es auch zur Pause.

Unverändert gingen beide Mannschaften in die zweite Halbzeit. Auch für die Zuschauer ergab sich zunächst das gleiche Bild. Der RSV hatte in den ersten Minuten Probleme ins Spiel zu kommen, fand sich aber deutlich schneller ein als noch in Halbzeit eins. Mit Altrogge und Hermann setzte Coach Freitag Mitte des zweiten Durchgangs auf frisches Personal für die Offensive. Lesemann und Meier mussten weichen. Nur Sekunden nach seiner Einwechslung hatte Altrogge nach einem Freistoß einen Treffer auf dem Fuß. Seine Direktabnahme strich jedoch über das Tor des Post SV. Mitten in die Druckphase des RSV fiel das 3-1 für Post. Wie schon in bei den beiden ersten Gegentoren in Jerxen, kam der RSV nach eigenem Ballverlust zu langsam hinter den Ball, sodass sich für die Post eine ausgezeichnete Kontermöglichkeit ergab. Der knallharte Abschluss des Post-Offensiven aus 14 Metern erwischte RSV-Keeper kalt. Dieser Schuss war nicht unhaltbar und so musste Barntrup einer Zwei-Tore-Führung der Post hinterherlaufen. Doch wieder zeigte der RSV, dass er kämpfen kann. Hagemann nahm sich aus mehr als 20 Metern ein Herz und drosch den Ball in den Torwinkel der Detmolder. Nur noch 3-2. Ging da doch noch was? In den letzten zehn Minuten des Spiels versuchte der RSV noch einmal alles, um wenigstens einen Punkt aus Detmold mitnehmen zu können. Doch nur Minuten später hatte sich die Hoffnung ein Unentschieden in Luft aufgelöst. Erneut klassisch ausgekontert, mussten die Barntruper die Entscheidung zum 4-2 hinnehmen. Der Drops war gelutscht, die Kirsche gegessen. Wieder einmal bleiben die Punkte in Detmold. Zwar ergaben sich in den letzten Minuten noch einige Halbchancen für den RSV, doch Hagemann, Altrogge und Gelhaus konnten das Ergebnis aus Barntruper Sicht nicht mehr besser gestalten.
Nach dem Abpfiff des für beide Seiten mäßig pfeifenden Schiedsrichters, herrschte Ernüchterung beim RSV und Freude bei der Post. Auch im gefühlten 1.000 Anlauf war in Detmold nichts zu holen. Die brodelnde Auswärtsschwäche des RSV droht überzukochen. Jetzt heißt es am nächsten Spieltag gegen Dringenberg zu Hause auf dem roten Rasen Reaktion zeigen. Mit den neuen Trikots im Retro-Look will der RSV endlich wieder 3 Punkte einfahren und den mäßigen Saisonstart vergessen machen.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Schalofsky – D. Schlingmann – Seifert – Meier (Hermann) – Lesemann (Altrogge) – Haase – Sölter – Hagemann – Schönfelder – Gelhaus

Hier Bilder

Ein unnötiger Punktverlust

Kreisliga C
3.Spieltag

RSV Barntrup III – FCO Extertal III 0:1

Ein unnötiger Punktverlust


Nach einem unerwartet spielfreien Sonntag in der letzten Woche stand nun das 2. Heimspiel der Saison gegen den FC Oberes Extertal an.

Zu Beginn des Spiels konnte der FCO mehr Druck machen als der RSV, wobei sich in unserem Spiel immer wieder einfachste Ballannahmen schon als Herausforderung darstellten. Dieses Problem konnte nach guten 10 Minuten überwunden werden und der RSV wurde immer sicherer im Spiel und die Abwehr agierte zuverlässig. Nach ca. 20 Minuten wurde es dann kurios. Steven Kuhr, als rechter Aussenverteidiger agierend, bekam nach einem Foul die Gelbe Karte, obwohl er nicht einmal beteiligt war.

Nach 30 Minuten dann wieder der Paukenschlag gegen den RSV. Ein einfacher Freistoss fuer den FCO, der dazu noch lasch geschossen war, findet einen Stürmer, der ihn lässig ins lange Eck schieben kann.
Somit stand es 0:1 fuer den FCO.

Der RSV jedoch steckte nicht auf und kämpfte munter weiter, um zumindest noch den Ausgleich vor der Halbzeit zu erlangen, was jedoch nicht mit Erfolg gekrönt war.

Nach Abpfiff der ersten Halbzeit rief der Schiedsrichter Steven Kuhr sowie wie die beiden Spielführer Dirk Jacob (FCO) und Patrick Ovenhausen (RSV) zu sich. Er hatte seinen Fehler mit der Gelben Karte bemerkt und nahm sie offiziell zurück.

In der 2. Halbzeit ergaben sich immer mehr Chancen fuer den RSV. Ausserdem bleibt zu erwähnen, daß das Spiel zunehmend härter und vor allem unfairer wurde. Leider kam keine der Torchancen zu irgendeinem Erfolg. Der Keeper des FCO wurde aber auch nicht ernsthaft geprüft. Auffallen konnte er nur durch langsames Ball wiederholen nach missglückten Torschüssen. Das Spiel plätscherte die 2. Halbzeit vor sich hin. Jedoch war es Torsten Kopecki, der kurz vor Schluss alleine auf das Tor zulaufend, das Ding zum Ausgleich einfach machen muss, aber leider versucht, den Ball noch einmal quer aufzulegen, was ungluecklicherweise nicht funktionierte und der Ball zur Ecke geklärt wurde.

Fazit:
Halbherzige Spielweise und auch ein wenig Pech verhindern einen möglichen Sieg gegen nicht besser spielende Extertaler. Zu Loben ist der Schiedsrichter, der seinen Fehler korriegiert hat, wobei der bittere Beigeschmack bleibt, daß Kuhr eine halbe Stunde mit gelb belastet nicht so in die Zweikämpfe gehen konnte wie gewohnt.

Herzlichen Dank an dieser Stelle auch an Volker Funke und Tanja Braun für die Bewirtung.


Aufstellung RSV:

Eikermann – Hilker – Pat. Ovenhausen (65. Schulz) – Kuhr (76.Stykov) – Schnuell – Stege – Kopecki – Dauer – Seidel – Phillipps – Danlowski


Hier ein paar Bilder.


RSV im neuen Outlook

RSV im neuen Outlook

Zum nächsten Heimspiel am 05.09.2010 gegen den SV Dringenberg wird sich unsere 1. Mannschaft in neuen Retro-Trikots präsentieren.

Vielen Dank an den Sponsor!

Unnötig Niederlage beim Aufsteiger

Bezirksliga Staffel 3
2. Spieltag

Jerxen Orbke – RSV Barntrup 4:3

Unnötige Auswärtsniederlage beim Aufsteiger. Vorne schwach, hinten schwach, Schiri schwach resultieren in einem 3-4 auf dem Sportplatz in Klüt.

Spielbericht:
Nach dem verheißungsvollen Auftakt am letzten Sonntag gegen Horn und dem souveränen Einzug ins Pokalfinale unter der Woche, gab es schon am 2. Spieltag gegen die Eintracht aus Jerxen Orbke den ersten Dämpfer.

Dabei sprach in der ersten Viertelstunde alles für den RSV. Allein in den ersten 15 Spielminuten ergaben sich vier großartige Möglichkeiten für die Roten Teufel. Schon in der ersten Minute scheiterte Gelhaus im Eins-gegen-Eins gegen den Eintracht-Keeper. In der Folge vergaben erneut Gelhaus und 2x Schönfelder weitere gute Einschussmöglichkeiten. Da jedoch aus allen Möglichkeiten kein Profit geschlagen werden konnte, stand es zur Verwunderung aller noch 0-0. Danach erfolgte ein Bruch im Barntruper Spiel. Die spielerische Dominanz war dahin. Es schien, als würde Jerxen aufwachen und der RSV einschlummern. So gab Jerxen nach einer Viertelstunde auch das erste Lebenszeichen von sich. Nach einer Ecke der Heimmannschaft ging der Kopfball nur knapp am, vom Felde gehüteten RSV-Tor vorbei. Nach 23 Spielminuten gab es die letzte, große Chance für den RSV in Halbzeit eins. Das hätte die Führung für die Freitag-Mannen sein müssen. Nach einer weiteren Ecke für Jerxen, konterte der RSV geschickt. Hagemann konnte sich auf der linken Seite durchsetzen und gab den Ball butterweich in die Mitte, wo Schönfelder, vom Gegenspieler irritiert, den Ball und damit die Führung knapp verpasste. Nach einer halben Stunde wurde die Fahrlässigkeit des RSV um Umgang mit den zahlreichen Chancen bestraft. Der RSV verlor in der Vorwärtsbewegung den Ball und Jerxen konterte perfekt. Der Ball wurde steil in Strafraum gespielt, trocken und eiskalt im linken Eck verwertet und Jerxen führte mit der ersten richtigen Chance 1-0. Kurz vor der Pause bekam der RSV die nächste kalte Dusche. Meier, am Donnerstag noch bärenstark, brachte den Ball nicht zum eigenen Mann und leitete den nächsten Angriff der Eintracht unfreiwillig jedoch mustergültig ein. Den folgenden Steilpass in die Spitze nutze die Eintracht eiskalt zur 2-0 Pausenführung. Eine bittere Pille für den RSV. Trotz eines eindeutigen Übergewichts an Tormöglichkeiten lag Barntrup 0-2 zurück.

Nach dem Pausentee gab es die ersten Wechsel auf Barntruper Seite. Neide kam für den unglücklich agierenden Meier, Altrogge kam für Lesemann. Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff gab der schwache Schiedsrichter dem Spiel die entscheidende Wende für Jerxen. Neide, im Zweikampf mit einem Eintracht-Offensiven, spielte im Strafraum eindeutig den Ball und klärte zur Ecke. Entsetzt registrierten alle RSV-Anhänger, Spieler, und auch Trainer Freitag, dass es keinen Eckball sondern einen komplett unberechtigten Elfmeter gab. Zudem sah Neide auch noch die gelbe Karte, was später noch doppelt bitter für das Kopfball-Ass werden sollte. Jerxen ließ sich die Chance zur 3-0 Führung nicht entgehen und baute die Führung mit dem verwandelten Strafstoß aus. Barntrup reagierte geschockt. Alle Hoffnungen auf ein schnelles Anschlusstor waren dahin. Der RSV brauchte knapp 20 Minuten, um wieder auf sich aufmerksam zu machen. Daniel Schlingmann, wieder als Innenverteidiger aufgestellt, setzte zum Sololauf durch das Mittelfeld der Eintracht an. Im Strafraum angekommen, legte er überlegt auf Hagemann ab, der das Ergebnis auf 1-3 verkürzte. Wieder Hoffnung für den RSV. Doch auch diese war nur 10 Minuten darauf dahin. Wieder gab es einen Strafstoß für die Eintracht, dieses Mal berechtigt. Wieder war Neide im Strafraum in einen Zweikampf mit einem Eintracht-Offensiven verwickelt. Dieser kreuzte vor Neide geschickt, es kam zum Kontakt. Der Stürmer fiel und ließ sich die Chance auf den nächsten Elfmeter nicht entgehen. Zu allem Unglück sah Neide bei seinem ersten berechtigten Foul die zweite gelbe Karte und konnte die letzten zehn Minuten als Zuschauer verbringen. Auch diesen Strafstoß verwandelte Jerxen sicher zum 4-1. Das Spiel war entschieden. Auch wenn Altrogge und auch später Hagemann das Ergebnis für den RSV noch auf 3-4 abschwächten, war die Zeit letztendlich zu knapp, um noch etwas Zählbares vom Sportplatz in Klüt zu entführen.
So trauert der RSV den Chancen der ersten 20 Minuten und den mäßigen Schiedsrichter-Entscheidungen nach, steht aber am Ende mit leeren Händen dar. Gegen die Post aus Detmold ist deshalb am nächsten Wochenende Revanche angesagt. Auf dem Kunstrasenplatz am Aqualip, auf dem der RSV noch nie gut aussah, will die Mannschaft um Coach Freitag unbedingt punkten und diese unnötige Niederlage vergessen machen und sich den Frust von der Seele ballern.

Aufstellung RSV:
Felde – Esau – D. Schlingmann – Schalofsky – Meier (Neide) – Lesemann (Altrogge) – Haase – Sölter – Hagemann – Schönfelder – Gelhaus

Erster Spielausfall in der neuen Saison

Unsere 3. Mannschaft hat am heutigen Sonntag unverhofft spielfrei. Der Grund: der Gegner aus Laßbruch/Silixen bekommt die Mannschaft nicht voll und verzichtet kampflos auf die Punkte. Das tut uns leid für unsere Freunde aus dem Extertal.

Westfalenpokal…Westfalenpokal…Westfalenpokal…

..so schallte es gestern Abend nach dem Schlusspfiff des Kreispokalhalbfinales gegen den TBV Lemgo durch das weite Rund des Barntruper Waldstadions. Erstmals in der Vereinsgeschichte schaffte die 1. Mannschaft des RSV das Erreichen der Verbandsebene im DFB-Pokal, herzlichen Glückwunsch!

In einer einseitigen Partie sorgten Haase, Gelhaus und Hagemann für klare Verhältnisse. Vom alten Glanz des TBV , der einmal in der DFB-Pokal-Hauptrunde erst am FC Homburg scheiterte, ist momentan nicht mehr viel zu sehen (zum Spielbericht).

Pokalhalbfinale gegen TBV Lemgo

Kreispokalspiel
Halbfinale: RSV Barntrup – TBV Lemgo 3-0

Westfalenpokal, wir kommen ! ! !

Eine durchschnittliche Mannschaftsleistung reicht für einen ungefährdeten 3-0 Sieg gegen harmlose Mannen des TBV

Spielbericht:
Endlich ist es soweit. Der RSV Barntrup qualifiziert sich mit dem heutigen Sieg gegen den TBV Lemgo für den nächstjährigen Westfalenpokal. Bei bestem Fußballwetter pfiff Schiedsrichter Kreye die Partie pünktlich um 19:00 Uhr an.
Schon in den ersten Minuten zeigte sich die Dominanz des RSV. Nach einem Freistoß von Hagemann kam Lesemann mit dem Kopf an den Ball, doch der wuchtige Kopfstoß strich knapp über den Querbalken des TBV-Gehäuses. Nach zehn Minuten die nächste Chance für den RSV. Daniel Seifert, heute mit Alex Neide in der Innenverteidigung, hatte mit einer Direktabnahme im Strafraum kein Glück. Auch sein Schuss flog über die Latte. Wiederum nur einige Minuten später konnte sich Hagemann zum ersten Mal in Szene setzen. Sein gefühlvoll getretener Freistoß strich an Freund und Feind im Strafraum, leider aber auch am TBV-Tor vorbei. Dann endlich die verdiente Führung für den RSV. Nach zwanzig Spielminuten schickte Steffen Lesemann Nico Haase per Steilpass auf den Weg. El Capitano behielt die Nerven und vollendete sicher im rechten Eck. 1-0 für den RSV. Es folgte die stärkste Phase des RSV, doch Lesemann, 2x Gelhaus und Neuzugang Schönfelder konnten die sich bietenden Chancen vorerst nicht in weitere Tore ummünzen. Kurz vor der Pause scheiterten Seifert per Fernschuss und Sölter im 1 gegen 1 am TBV-Keeper. So ging es mit dem 1-0 in die Pause. Lemgo fand in der ersten Hälfte überhaupt nicht statt und erarbeitete sich keine erwähnenswerte Chance.

Nach der Pause bot sich den zahlreichen Zuschauern das gleiche Bild. Barntrup spielte überlegen, ohne zu glänzen. Nur zwei Minuten nach dem Anpfiff zu Halbzeit 2 konnte der RSV die Führung ausbauen. Haase setzte Gelhaus hervorragend in Szene und diese ließ dem TBV-Keeper keine Chance und vollendete per Flachschuss sicher zum 2-0. Nach 50 Minuten hätte Neuzugang Schönfelder die Führung noch weiter ausbauen können, scheiterte aber nach schöner Vorlage von Lesemann am Pfosten. In der Folge verflachte der Spiel ein wenig. Barntrup machte nicht mehr als nötig und Lemgo verstand es nicht, den RSV unter Druck zu setzten. Nach knapp 70 Spielminuten wieder ein schön vorgetragener Angriff des RSV. Schönfelder spielte steil auf Gelhaus. Dieser ließ intelligent durch für Hagemann und Bene schob aus 16 Metern zum 3-0 ein. Das Spiel war entschieden. In der Folge bekamen Simon Schlingmann, „Paule“ Funk und Domenik Johnson auch die Möglichkeit Pokalluft zu schnuppern. Ein Novum gab es in der 73. Spielminuten. Michael Felde, bis dato Statist im RSV-Tor, musste den ersten Ball in der Partie halten. Güler hatte versucht, das Ergebnis für den TBV abzuschwächen. Nach 80 Minuten hatte Jungspund Johnson die Möglichkeit für den RSV einen weiteren Treffer zu erzielen, doch ihm versagten die Nerven. Kurz vor dem TBV-Tor konnte er sich zwischen Schuss oder Pass nicht entscheiden und ließ die Großchance verstreichen. In der Folge plätscherte das Spiel vor sich hin. Lemgo hatte in der Schlussphase zwei Halbchancen, die das RSV-Tor aber auch nicht wirklich in Gefahr brachten.

Pünktlich nach 90 Minuten pfiff der umsichtige Schiedsrichter Kreye die Partie ab und die Qualifikation für den Westfalenpokal sowie das Pokalfinale aus Kreisebene waren erreicht. Durch eine Spielverlegung wird der Finalgegner erst Mitte November ausgespielt. Doch egal gegen wen es gehen mag, fest steht: Wir wollen den POTT ! ! !
Am Sonntag gegen Jerxen steht das nächste Lippederby in der Bezirksliga an. An alle Fans: Das Spiel findet auf dem Sportplatz in Klüt statt, da der Platz in Jerxen noch nicht fertig gestellt ist.

Aufstellung RSV:
Felde – Esau – Neide – Seifert – Meier – Lesemann (Funk) – Sölter – Haase – Hagemann (S. Schlingmann) – Schönfelder – Gelhaus (Johnson)

Mannschaftsfahrt der C-Jugend

Mannschaftsfahrt der C-Jugend


Die Bilder der Fahrt nach Eisenberg sind nun online.
Hier gehts zur Galerie

Kampfspiel gegen SC Paderborn

(Vorbereitungsspiel)

RSV B-Jugend – SC Paderborn 0:6

Bei bestem „Fritz-Walter-Wetter“ bot die B-Jugend des RSV dem Bundesliganachwuchs vom SC Paderborn einen guten Kampf.
Nach einer nicht ganz so starken ersten Halbzeit (0:4) konnten sich die Jungs des RSV sogar einige gute Tormöglichkeiten erspielen, die leider nicht zum Erfolg führten.
Ein Dankeschön gilt allen Zuschauern, die trotz des widrigen Wetters die Mannschaft unterstützt haben.

klarer Auftaktsieg gegen LaSi

RSV Barntrup II – FC Lassbruch/Silixen 4:0

Torschützen: D.Johnson (2x), S. Schlingmann, N. Weber

Aufstellung RSV:

Sievert – Rausch – Neide – Dümpe – Hilker (Schnüll) – Reese (D’Andrea) – Dubbert – S. Schlingmann – Weber – Johnson – C. Philipps (46. Köller)

Hier ein paar Bilder

Auftaktsieg gegen Horn

Auftaktsieg gegen Horn

Bezirksliga Staffel 3
1.Spieltag

RSV Barntrup I – TuS Horn Bad Meinberg 5:3

Tor-Festival zum Auftakt der neuen Saison. Punkte bleiben im Waldstadion


Endlich rollt der Ball wieder in der Bezirksliga. Zum Auftakt kam der Konkurrent aus Horn Bad Meinberg ins Waldstadion und brachte eine ordentliche Dusche mit. Während des gesamten Spiel regnete es. Untypisch für einen Sommersaison-Auftakt.

Zum Spiel:
Nach dem erfolgreichen Einzug ins das Pokalhalbfinale am Donnerstag, wollte der RSV an die Siege der letzten Spiele anknüpfen. Das klappte zunächst ganz gut. Die in weiß spielenden Barntruper erwischten den besseren Auftakt und bestimmten in der Anfangsphase Ball und Gegner. Nach einer Viertelstunde wurde der RSV belohnt. Der auf den Flügel ausgewichene Gelhaus brachte den Ball punktgenau in die Mitte, wo Bene Hagemann in bester Gelhaus-Manier einköpfte. 1-0 für den RSV. Kurz darauf zeigten auch die Hornschen, dass sie gut und gefährlich agieren können. Doch Keeper Ehlert verhinderte erst bei einem Direktschuss aus 16 Metern und dann beim Nachschuss der Hornschen Offensive den schnellen Ausgleichstreffer. Die Dominanz des RSV in der Anfangsphase wich einem ausgeglichenen Spiel mit wenigen Chancen für beide Seiten. Nach etwas mehr als einer halben Stunden dann der Ausgleichstreffer für den TuS. Nach einem unnötigen Foul 25 Meter zentral vor dem Tor pfiff der Schiedsrichter Freistoß für den TuS. Florian Kühne nutzte die sich bietende Chance und ließ Ehlert im RSV-Tor keine Chance zur Abwehr. Doch der RSV zeigte Reaktion. Nur fünf Minuten nach dem Ausgleichstreffer konnte der RSV wieder jubeln. Nach feinem Zuspiel von Haase konnte Außenverteidiger Esau seine Offensivstärke zum ersten Mal unter Beweis stellen.
Mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck brachte er den RSV wieder in Front. Mit dem 2-1 ging es in die Pause.

Nach der Pause konnte der RSV schnell nachlegen und auf 3-1 erhöhen. Im stärker werdenden Regen, kombinierten sich Haase und Neuzugang Schönfelder sehenswert durch die Hornsche Hintermannschaft. Schönfelder drang in den Strafraum ein, legte übersichtlich zurück auf den frisch verheirateten El Capitano, der das Spielgerät für den Hornschen Keeper unhaltbar ins lange Eck schob. Noch bevor eine Stunde gespielt war, erhöhte der RSV sogar auf 4-1. Wieder war der erst aus der Jugend in den Seniorenbereich aufgestiegene Esau der Torschütze. Nach einer Flanke von Haase war Edwin mit dem Kopf zur Stelle und sorgte für die zwischenzeitliche 3-Tore-Führung. Nach 69 Spielminuten verkürzte der TuS auf 2-4. Aus stark abseitsverdächtiger Position konnte der Offensivspieler des TuS unbedrängt einschieben. Doch auch von dem erneuten Gegentreffer ließ der RSV nicht lange verunsichern. Der kurz zuvor eingewechselte Rückkehrer und Sing-Star Altrogge nutzte ein Luftloch in d

Edwin Esau

er TuS-Abwehr und erzielte den fünften Treffer für den RSV. Eine Viertelstunde vor Schluss fiel der letzte Treffer dieses vor allem in der zweiten Halbzeit ansehnlichen Spiels. Der Hornsche Gaeta semmelte den Ball aus zehn Metern unter die Latte des Barntruper Gehäuses. In der Schlussphase gab es sowohl noch Chancen für den RSV als auch für den TuS. Beide Mannschaften konnten diese jedoch nicht in weitere Tore ummünzen, sodass es beim 5-3 für den RSV blieb.

Alles in allem bleibt ein positiver Auftakt für den RSV in die neue Saison. Offensiv hat schon vieles funktioniert und macht Hoffnung für die nächsten Partien am Donnerstag gegen Lemgo und am Sonntag gegen Jerxen. Defensiv muss die Konzentration noch besser werden, was Dienstag intensiv trainiert werden wird. Bei der Pokalpartie am Donnerstag gegen den TBV Lemgo möchte der RSV ins Endspiel einziehen und sich so für den Westfalenpokal nächste Saison qualifizieren. Nach dem ansehnlichen Spiel heute möchte der RSV den Zuschauern auch am Donnerstag wieder gepflegten Offensivfußball präsentieren.



Aufstellung RSV:

Ehlert – Esau (Seifert) – Schalofsky – Schlingmann – Meier – Lesemann (Altrogge) – Haase – Sölter – Hagemann – Schönfelder (Funk) – Gelhaus


Eine vermeidbare Niederlage

Kreisklasse C

SVA Heidelbeck – RSV III 5:1

Eine vermeidbare Niederlage

Zum ersten Spieltag der 3. Mannschaft ging es in die Hochebene nach Heidelbeck. Auch wir bekamen eine ordentliche Dusche ab, was den Platz bei jedem Ballkontakt unberechenbar machte.

Zu Beginn des Spiels stand die Abwehr recht kompakt gegen den Kreisliga B Absteiger, kam aber nicht zwingend genug nach vorne so das sich keine Torchance ergab. Nach ca. einer Viertelstunde reichte eine einfache Passkombination der Heidelbecker aus um unsere Abwehr auszuhebeln und es kam folgerichtig zum 1:0 Rückstand.

Kurz darauf kam der Gegener wieder sehr gefährlich vor das Barntruper Gehäuse, jedoch konnte der neue Keeper der 3. Marco Eikermann zweimal glänzend parieren worauf ein Lattentreffer folgte, von der aus der Ball zur Ecke geklärt werden konnte.

Nach der ersten Halbzeit war der Platz schon ziemlich ramponiert, vor allem auf der rechten Seite wo der 2. Neuzugang Steven Kuhr ein paar gekonnte aber faire Grätschen landete!

Zu Beginn der 2. Halbzeit war die Zuordnung völligst miserabel so das innerhalb weniger Minuten die Heidelbecker auf 4:0 erhöhen konnten. Danach konnte man sich wieder ordnen und man stand sehr gut. Auch der Zug nach vorne kam ins rollen aber es kam nichts zählbares heraus. Wieder einaml waren es die Heidelbecker die nach einer Ecke per Seitfallzieher zum Torerfolg kamen womit es bereits 5:0 stand. Das Spiel flachte, auch wegem dem unaufhörlichen regen, immer mehr ab. Einizig Aussenverteidiger Lars Fischer kämpte sich mit dem Ball von der eigenen Hälfte ansehnlich sowie Laufstark bis zum 16-Meter Raum vor, konnte jedoch den Ball nicht im Tor plazieren. Der Ball prallte nach einem Gemenge zurück und Fischer kam erneut zur möglichkeit, die er diesmal nutzen konnte.

Es belibt zu sagen das sich die Mannschaft absolut nicht zu verstecken braucht. Das erste Saisonspiel ging defenitiv einige Tore zu hoch verloren, wobei hier noch mal unsere neuer Keeper lobend erwähnt werden muss, weil an ihm hat es garantiert nicht gelegen.

Aufstellung:

Eikermann – Hilker – Fischer – Kuhr(Schnüll) – Pat. Ovenhausen – Schulz(Köhler) – Seidel – Stege – Philipps – Stykov(Dauer)

ein heisser Tanz in die nächste Runde

Kreispokal Viertelfinale
12.08.2010

TUS Leopoldshöhe – RSV Barntrup I 2:3 n.V.

In einer hochdramatischen Partie setzte sich der RSV nach 120 Spielminuten glücklich, aber nicht unverdient beim Bezirksligaaufsteiger durch.

Dabei hatte der RSV den Gastgeber zu Beginn des Spiels sicher im Griff und bestimmte überwiegend das Spielgeschen. Der TUS beschränkte sich in der Phase auf schnell vorgetragene Konter. In der 12. Minute dann aber schon das Erfolgserlebnis für den RSV. Eine Sahne-Ecke von Hagemann drosch Henning Gelhaus aus kurzer Entfernung per Kopf in die gegnerischen Maschen.

In den ersten 30 Minuten wirkte der TUS sehr harmlos, doch unsere Mannschaft verpasste es, in dieser Zeit noch mehr Kapital aus dem optischen Übergewicht zu schlagen und die Partie evtl. schon vorzuentscheiden.

So kam es, wie es kommen musste. Johannes Driediger vom TUS Leopoldshöhe wusste in der 40. Spielminute nichts mit dem Ball anzufangen und erinnerte sich in diesem Moment an die alte Fußballregel: im Notfall muss der Ball einfach ins Tor. Gesagt, getan drosch er aus ca. 30 Minuten die Pille auf das RSV-Gehäuse. Keeper Ehlert dachte wohl, das wäre ein Scherz und reagierte erst gar nicht, als der Ball genau neben dem Pfosten einschlug.

Durch diesen Treffer beflügelt wirkte der TUS in den zweiten 45 Minuten energischer und kam zu einigen guten Kombinationen. Das RSV-Spiel schien wie gelähmt. Einen katastrophalen Rückpass erlief ein Höher, legte kurz quer auf Stürmer Toni Fast und der Gastgeber führte in der 67. Minute mit 2:1.

Erst nach diesem Treffer wurde der RSV wieder wach. Coach Guido Freitag brachte mit Alex Hermann und Steffen Lesemann zwei frische Offensivkräfte und sollte damit ein goldenes Händchen bewiesen haben. Allerdings musste bis zur 88. Minute gezittert werden, ehe endlich der Ausgleich fiel. Dann spielte Alex Hermann einen mustergültigen Pass durch die Mitte auf Steffen Lesemann, der seine Kaltschnäuzigkeit vor Keeper Kevin Sonntag bewies und überlegt einschob.

Nun lag der moralische Vorteil natürlich auf RSV-Seiten und die harte Vorbereitungszeit zahlte sich aus. Obwohl Benne Hagemann meinte, er könne wegen Krämpfen nicht mehr voll antreten, wirkte man in der Verlängerung frischer als der Gastgeber.

Da er ja nicht mehr laufen konnte, musste Barntrups Nummer 10, Lippes Torschützenkönig der vergangenen Saison, auf eine Standardsituation warten, um das Spiel zu entscheiden. Diese kam in der 99. Minute durch einen Freistoß 25 Meter vor dem TUS-Tor. Coach Freitag meinte noch, der Ball ginge wohl Richtung Basketballkorb, der ungefähr 30 Meter hinter dem Tor hing. Aber Pustekuchen: Hagemann hält den Ball flach, dieser schlägt unhaltbar am Innenpfosten ein.

Fazit: auch ein solches Kampfspiel muss einmal gewonnen werden. Einen Rückstand wieder umzudrehen zeigt die gute Moral in der Mannschaft. Speziell in den ersten 30 Minuten und in der Verlängerung zeigte sich der RSV cleverer und zieht daher verdient in das Pokalhalbfinale am kommenden Donnerstag zu Hause gegen den TBV Lemgo ein.


Aufstellung RSV:

Ehlert – Schalofsky (57. Seifert) – Schlingmann – Esau – Meier – Sölter – Haase – Schönfelder – Gelhaus (65. Hermann) – Hagemann – Altrogge (72. Lesemann)


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