RSV gewinnt nach hartem Kampf drei wichtige Punkte in Diestelbruch und bleibt Tabellenführer

Bezirksliga Staffel 3
11. Spieltag
SV Diestelbruch / Mosebeck – RSV Barntrup 1:2

RSV siegt knapp in einer kampfbetonten Partie

Spielbericht:
Der RSV Barntrup musste heute beim Kellerkind in Diestelbruch antreten. Beide Mannschaften gingen mit komplett anderen Voraussetzungen in die Partie. Während der RSV seit sieben Pflichtspielen ungeschlagen ist und am letzten Spieltag sogar die Tabellenspitze erklimmen konnte, kämpfen die Diestelbrucher gegen den Abstieg und interne Probleme in der Mannschaft.
Bei wechselhaftem Wetter begann die Partie auf dem Schlackeplatz in Diestelbruch flott. Schon nach wenigen Minuten hatte Haase die erste Schusschance. Der erste Annäherungsversuch war allerdings kein Problem für den SVD-Keeper Yildiz. Auch Diestelbruch spielte munter mit und versteckte sich keinesfalls in der eigenen Defensive. So hatte der SVD-Offensive Rethmeier in den ersten zehn Minuten zwei Halbchancen. Doch sowohl der Schuss als auch der Kopfball nach einem Eckstoß verfehlten das Ziel. In der ersten Viertelstunde sahen die zahlreichen Zuschauer ein interessantes, ausgeglichenes Spiel, auch wenn keine Mannschaft klare Chancen für sich verbuchen konnte.
Dann aber wurde der RSV kalt erwischt und lag aus heiterem Himmel 0-1 zurück. Nach einem eigenen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung , schaltete der SVD blitzschnell um und konterte mustergültig. Rethmeier konnte den entscheidenden Zweikampf gegen Schalofsky für sich entscheiden und kam im Strafraum zum Abschluss. Felde, der nach zweimonatiger Verletzungspause sein Comeback im RSV-Tor feierte, war geschlagen.
Nach dem Diestelbrucher Führungstor verflachte die Partie. Der RSV agierte feldüberlegen, konnte sich aber keine nennenswerten Chancen herausarbeiten. Der SVD schränkte seine Offensivbemühungen ein, und verlegte sich aufs Kontern. Erst kurz vor der Pause konnte der RSV wieder Gefahr ausstrahlen. Hagemann setzte einen Freistoß aus verheißungsvoller Position knapp über den Kasten. Kurz vor dem Pausenpfiff traf Meier im Strafraum die falsche Entscheidung. Anstatt selbst den Abschluss zu suchen, versuchte Meier quer auf Hermann zu spielen. Da der Pass geblockt wurde, verpuffte auch diese Chance zum Ausgleich. Diestelbruch ging mit der knappen Führung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel kam Seifert für den angeschlagenen Meier in die Partie. Schalofsky rückte auf Außen, Seifert übernahm die zentrale Position. Auch in der zweiten Halbzeit startete Barntrup optisch überlegen, konnte sich aber bis zur 55. Spielminute keine Chance herausarbeiten. Dann trat Bene Hagegoal in Aktion. Nach einem Einwurf von Haase folgte ein schöner Doppelpass zwischen Hagemann und Hermann. An dessen Ende kam Hagemann aus 20 Metern frei zum Schuss und ließ Yildiz im SVD-Tor keine Chance. 1-1, der Ausgleich und gleichzeitig Hagemann’s 13. Saisontreffer. Diestelbruch reagierte keineswegs geschockt und nahm von da an wieder aktiv am Spiel teil. Das Spiel gewann deutlich an Fahrt, da beide Mannschaften auf drei Zähler angewiesen waren. Nach einer Stunde wurde Altrogge für Funk eingewechselt, der sich auf seiner rechten Angrifsseite nicht mehr entscheidend durchsetzen konnte. Bereits kurz nach seiner Einwechslung hatte Altrogge seine erste Chance. Doch sein Kopfball nach einer Hagemann-Ecke streifte knapp über das SVD-Gehäuse. Nur eine Minute später gab es eine strittige Strafraumszene im SVD-Sechzehner. Keeper Yildiz und Esau waren die Hauptbeteiligten. Nach einer schönen Aktion konnte Esau unbedrängt in den Strafraum der Diestelbrucher eindringen. Keeper Yildiz stürzte aus seinem Tor und brachte Esau zu Fall. Es folgte ein Aufschrei beider Fanlager. „Elfmeter !“ forderten die RSV-Anhänger, eine „Schwalbe“ sahen die SVD-Fans. Der Unparteiische folgte den Forderungen der Diestelbrucher und gab Esau den gelben Karton wegen unsportlichen Verhaltens. Die RSV-Fans, Coach Freitag und auch die Spieler reagierten verständnislos. Während sich das Spiel was Torchancen anging, eine kleine Auszeit nahm, nahm die Intensität der Zweikämpfe zu. Es wurde um jeden Meter Asche gekämpft. Beide Mannschaften spielten weiter auf Sieg. Nach 70 Spielminuten hatte der SVD die Riesenmöglichkeit wieder in Führung zu gehen. Doch Flecker konnte eine mustergültige Flanke per Kopf aus 5 Metern nicht im RSV-Tor unterbringen. Er traf stattdessen nur das Lattenkreuz. Pech? Unvermögen? Vielleicht von beidem etwas. Passend zur augenblicklichen Situation beider Teams, erzielte der RSV quasi im Gegenzug die eigene Führung durch den „Schwatten“. Nach einem Gestocher im Strafraum der Diestelbrucher kam Esau an den Ball. Dieser legte die Pille quer auf Altrogge, der Yildiz aus kurzer Distanz keine Chance zur Abwehr ließ. 2-1 für den RSV nach 75 Spielminuten. Kurz darauf verpasste es Hagemann die Führung sogar noch auszubauen. Nach einer schönen Aktion von Sölter und Esau kam Hagemann aus 12 Metern frei zum Schuss. Er traf den Ball leider nicht richtig, sodass der eigentlich schon geschlagene Yildiz für den SVD noch retten konnte. So musste der RSV bis zum Ende zittern. Zwei gute Schusschancen für Diestelbruch wurden in höchster Not von der RSV-Defensive geblockt.
Am Ende blieb es bei einem hart erkämpften Arbeitssieg des RSV. Barntrup agierte zwar über die gesamte Spielzeit überlegen, Diestelbruch blieb aber speziell in Kontersituationen stets gefährlich. So bleibt der RSV etwas glücklich, aber keineswegs unverdient Spitzenreiter der Bezirksliga. Diestelbruch steht weiterhin mit dem Rücken zur Wand und muss um jeden Punkt kämpfen.
Am nächsten Wochenende erwartet der RSV den TBV Lemgo im heimischen Waldstadion. Nach dem klaren Erfolg gegen die Hansestädter aus dem Pokalhalbfinale im Sommer, wird diese Partie wohl deutlich schwerer für den RSV. Die komplett umformierte Truppe um Trainer Wirsching spielt für viele überraschend im oberen Mittelfeld der Tabelle mit, musste jetzt aber gegen Jerxen eine deutlich 4-0 Schlappe hinnehmen.
Mit der richtigen Einstellung sollte aber auch hier ein Sieg möglich sein.

Aufstellung RSV:
Felde – Esau – D.Schlingmann – Schalofsky – Meier (Seifert) – Funk (Altrogge) – Haase – Sölter – Hagemann – Schönfelder – Hermann (Johnson)

Spitzenreiter, Spitzenreiter, Hey Hey ! ! !

Bezirksliga Staffel 3
10. Spieltag
RSV Barntrup – SSV Oesterholz 5:1

RSV erstürmt Tabellenspitze; Hagemann überragt mit 4 Treffern

Spielbericht:
Der RSV Barntrup hat mit dem 5:1 Sieg gegen den SSV Oesterholz die Tabellenspitze der Bezirksliga erobert. Dank des Unentschiedens von Nieheim, führt der RSV nun mit 22 Punkten vor Erkeln und Nieheim mit je 21 Zählern.

Coach Freitag warnte vor dem Spiel vor einem unangenehmen Gegner aus Lippes Süden. „Die Oesterholzer können kämpfen und wir müssen denen den Schneid abkaufen“, so der Coach in seiner Ansprache.
Der RSV legte los wie die Feuerwehr. Nach noch nicht einmal einer Spielminute erzielte Hagemann seinen ersten Treffer der Partie. Hermann war nach einer Balleroberung vor dem gegnerischen Strafraum gelegt worden. Hagemann versenkte den folgenden Freistoß im linken Torwinkel und erzielte so die 1:0 Führung. Oesterholz reagierte nach dem frühen Rückstand jedoch keineswegs geschockt und spielte gefälligen Fußball. In der neunten Spielminute war Keeper Ehlert nach einem Steilpass in die Spitze eher als der SSV-Angreifer am Ball und konnte eine mögliche Chance verhindern. In der 13. Spielminute erzielte Hermann den zweiten Treffer für den RSV. Dieser wurde jedoch wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht anerkannt. Strittige Szene! Weiter 1:0 für den RSV. Nur wenige Zeigerumdrehungen nach Hermanns Chance hätte Sebastian „Schöni“ Schönfelder die Führung fast erhöht. Nach einem gut gespielten langen Ball von Esau war Schöni vor dem SSV-Keeper am Ball und lupfte diesen aus 18 Metern in Richtung Tor. Leider entschied sich das Spielgerät für den Weg über die Latte. Schade. Nach etwas über 20 gespielten Minuten meldete sich Oesterholz wieder vor dem RSV-Tor. Doch der Schuss des SSV-Offensiven ging deutlich am kurzen Eck vorbei. Es folgte ein mustergültiger Angriff des RSV. Nach dem Abstoß von Schalofsky ging es im Mittelfeld ganz schnell. Hagemann wurde per Steilpass mustergültig auf die Reise geschickt und bewies mehr Gefühl im Fuß als zuvor Schöni. Sein Heber entschied sich für den Weg ins Tor. 2:0 für den RSV nach 24 Spielminuten. Nach diesem Treffer verlor das Spiel etwas an Fahrt. Es kam in den folgenden 10 Minuten kaum zu nennenswerten Chancen. Einzig Hermann hatte bei einem Schuss Pech im Abschluss. Beim RSV schlich sich in der Folge der oftmals zu beobachtende Schlendrian ein. Abwehrchef Schlingmann spielte einen Querpass in der Defensivzentrale mit zu wenig Druck und ermöglichte Oesterholz eine gute Torchance. Tuncel jedoch vergab die bis dato beste Chance für den SSV leichtfertig. Diese Chance schien wie ein Weckruf für den RSV. Bis zur Halbzeit spielte der RSV wieder besseren Fußball und erarbeitete sich weitere Einschussmöglichkeiten, die aber nicht genutzt wurden. So gingen beide Teams mit einem 2:0 in die Kabinen.

Pause. 2:0 für den RSV.

Nach der Pause kam Oesterholz besser aus der Kabine und konnte ein optisches Übergewicht vorweisen, welches sie nicht in Torchancen bzw. in den Anschlusstreffer umsetzen konnten. Dennoch brachte der Dreifachwechsel in der Pause frischen Wind für den SSV. Vom RSV war bis zur 60. Spielminute kaum etwas zu sehen. Es fehlte vor allem an Struktur. Viele Bälle wurden leichtfertig abgeschenkt. Danach ging es allerdings wieder blitzschnell. Ein erneuter Abstoß von Schalofsky leitete den dritten Treffer für den RSV ein. Über Hagemann gelangte der Ball zu „Paule“ Funk, der vor den Augen seiner Freundin zum 3:0 einschob. Nur zwei Minuten später erzielte Hagemann sein drittes Tor. Eine schöne Kombination mit Schönfelder schloss Bene Hagegoal trocken zum 4:0 ab. Der Drops war gelutscht.
Oesterholz ließ die Köpfe trotzdem nicht hängen und drängte weiterhin auf einen Treffer. Diesen gab es dann in der 67. Spielminute. Schalofsky unterlag in einem Kopfballduell dem zur Pause eingewechselten Senel. Keeper Ehlert konnte den Einschlag nicht mehr verhindern. Nur noch 4:1 für den RSV. Doch nur drei Minuten nach dem Ehrentreffer für den SSV, machte Hagemann seinen Viererpack perfekt. Einen perfekten Angriff über Schalofsky, Altrogge, Hermann und wieder Schalofsky konnte Hagemann zum 5:1 verwerten. Vier Tore von einem Spieler gab es im Waldstadion lange nicht. Auch in der letzten Viertelstunde spielte beide Teams weiter erfrischenden Fußball. Der kurz zuvor eingewechselte Lesemann hatte noch zwei Gelegenheiten, konnte diese jedoch nicht verwerten. Auf der anderen Seite zeigte auch der SSV noch einmal Gefahr. Tuncel zielte nach einer schönen Kombination zu genau. Der Ball flog knapp am Barntruper Torwinkel vorbei.

Am Ende blieb es beim deutlichen 5:1 für den RSV. Der Sieg fiel vielleicht ein oder zwei Tore zu hoch aus, da Oesterholz über die gesamte Spieldauer ansprechenden Fußball zeigte. Der SSV vermisste es jedoch, sich nennenswerte Torchancen herausspielen. Der RSV agierte hier cooler und schnörkelloser, sodass die Punkte absolut verdient im Waldstadion bleiben.
Am nächsten Wochenende geht es für den RSV zum nächsten Lippe-Derby. Beim Gastspiel in Diestelbruch möchte der RSV die drei Punkte entführen und die Tabellenführung verteidigen.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Esau – Seifert – D.Schlingmann – Schalofsky – Funk – Haase (Lesemann) – Sölter – Hagemann – Schönfelder (Altrogge) – Hermann

RSV erkämpft Auswärtssieg beim Aufsteiger aus Menne

RSV erkämpft Auswärtssieg beim Aufsteiger aus Menne

Bezirksliga Staffel 3
9. Spieltag
SV Menne – RSV Barntrup 1:3

RSV erkämpft Auswärtssieg beim Aufsteiger aus Menne

Spielbericht:
Der RSV Barntrup hat den Kontakt zur Tabellenspitze wiederhergestellt. Mit dem 3:1 Auswärtssieg beim Aufsteiger SV Menne beträgt der Rückstand auf Nieheim nur noch einen Punkt.

Trainer

Coach Guido Freitag

Coach Freitag motivierte seine Mannen im „Bunker“ von Menne optimal für das Spiel. In den ersten 35 Minuten spielte der RSV erfrischenden Fußball, das Kurzpassspiel auf dem tiefen Rasen lief wie gewuppt. Trotzdem lag der RSV nach 8 Minuten unerklärlich 0-1 zurück. Keeper Ehlert sah bei einer abgerutschen Flanke eines Offensiven der Heimmannschaft nicht gut aus. Schon auf dem Weg an den 5-Meter-Raum konnte Ehlert den Einschlag im kurzen Eck nicht mehr verhindern. Falsch spekuliert.
Ansonsten war Menne nicht zu sehen. Alle RSV-Spieler zeigten einen enormen läuferischen und kämpferischen Einsatz. Der RSV kombinierte wie aus einem Guss und erarbeitete sich mehrere gute Gelegenheiten und Schusschancen. Haase und speziell Funk hatten jedoch noch Pech im Abschluss. Dies änderte sich erst in der 35. Spielminute, als Sölter einen Kopfball nach einer Ecke zum Ausgleich nutzen konnte. Endlich der Ausgleich für den RSV. Hochverdient und lange überfällig.
Nach dem Erfolgserlebnis fielen die Roten Teufel bis zur Halbzeit in eine nicht zu erklärende Lethargie. Nachdem der RSV wenig erfolgreich auf Abseits gespielt hatte, konnte Ehlert seinen Patzer wieder gut machen und den erneuten Rückstand verhindern.

Pause. 1:1

Nach dem Wechsel begann das Spiel ausgeglichen und weit weniger spektakulär als in Halbzeit 1. Es gab keine nennenswerten Chancen in den ersten 15 Minuten. Der RSV reagierte und brachte Altrogge für den ausgepumpten Hermann, Lesemann kam wenig später für Funk. Mit den Einwechslungen kam frischer Wind in die Partie. Nach 73 Spielminuten schloss der aufgerückte Schalofsky auf Vorlage von Sölter einen mustergültigen Konter zur 2:1 Führung ab. Sein erstes Tor für die RSV-Senioren. Menne blieb jedoch gefährlich und wollte das Spiel auf keinen Fall verlieren. Zwei Kopfbälle nach Freistößen landeten jedoch nicht im Ziel. In der 82. Spielminute machte Hagemann den Sack zu. Nach einer schönen Vorlage von Schönfelder befand sich Hagmann im Eins-gegen-Eins gegen den Keeper und ließ diesem keine Chance zur Abwehr. 3:1, der Deckel war drauf.
Abwehrchef Daniel Schlingmann hätte die Führung kurz vor Schluss beinahe noch ausgebaut, doch sein Kopfball aus kurzer Distanz hatte zu wenig Schub.
So blieb es beim verdienten 3:1 Erfolg der Freitag-Mannen, die durch den Erfolg weiter auf die Tabellenspitze schielen können. Am nächsten Wochenende gegen die Sportfreunde aus Oesterholz will der RSV auf jeden Fall wieder dreifach punkten.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Esau – Schalofsky – D.Schlingmann – Meier – Funk (Lesemann) – Haase – Sölter – Hagemann (Kryker) – Schönfelder – Hermann (Altrogge)

Torloses Remis im Spitzenspiel gegen Nieheim

Torloses Remis im Spitzenspiel gegen Nieheim

Bezirksliga Staffel 3
8. Spieltag

RSV Barntrup – FC Nieheim 0:0

Spielbericht:
Nach dem Auswärtssieg beim Schlusslicht aus Heiden am letzten Sonntag stand an diesem Wochenende ein Spitzenspiel für den RSV an. Zu Gast kam der Spitzenreiter aus Nieheim. Bestes Fußballwetter empfing beide Mannschaften und zahlreiche Fans im Barntruper Waldstadion.
Beim Mannschaftsabend am Freitag mit Bowling und Disco in Detmold holte sich die Truppe die notwendige Motivation für das heutige Spiel. Coach Freitag forderte von seiner Mannschaft eine ähnliche Einstellung wie gegen Erkeln. Die Ansprache zeigte Wirkung.
Beide Mannschaften gingen mit viel Elan in die Partie. Die Zweikämpfe wurden früh angenommen, dem Gegner wurde kein Meter der roten Asche geschenkt. Dieses führte dazu, dass sich auf beiden Seiten wenig klare Torchancen entwickelten. Das Spielgeschehen spielte sich zumeist um die Mittellinie herum ab.
In der 6.Spielminute hatte Funk eine erste Chance für den RSV. Nach einem langen Einwurf von Haase kam Jakob im 5-Meterraum des FCN an den Ball, konnte diesen jedoch nicht kontrollieren, da das Leder noch versprang. Keine Gefahr für das Nieheimer Gehäuse. Es dauerte eine Viertelstunde, bis der RSV den ersten Angriff gezielt vortragen konnte. Nach einem wenig gefährlichen Freistoß des FCN spielte der RSV schnell über Haase und Hagemann nach vorne. Hagemann’s Flanke von der linken Seite legte Funk ideal für Hermann ab. Dieser nahm den Ball volley von der Strafraumgrenze, verfehlte das Ziel aber doch deutlich.
Kurz vor der Halbzeit dann die beste Chance des RSV. Einer der vielen Freistöße brachte den RSV fast in Führung. Hagemann brachte des Leder aus knapp 30 Metern gefühlvoll in den Strafraum, wo der FCN den Ball nicht entscheidend klären konnte. Es ergab sich eine zweite Chance für den RSV. Funk gab den Ball wieder in die Mitte, wo Schlingmann, hart bedrängt vom Gegenspieler, den Ball aus kurzer Distanz über den Querbalken schob. Schade.
So blieb es nach 45 Spielminuten bei einem torlosen Remis. Beide Mannschaften konnten mehr zeigen, agierten oft planlos und mit langen Bällen, sodass die Defensivreihen leichtes Spiel hatten. Chancen gab es auf beiden Seiten fast nur nach Standardsituationen. Die Zuschauer hofften auf eine Besserung in Halbzeit 2.

In der ersten Halbzeit immer wieder auf Flanken lauernde Jakob Funk, leitet hier einer der wenigen Torchance des gesamten Spieles ein

Der FC aus Nieheim erwischte den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt und erarbeitete sich ein optisches Übergewicht. Wirklich gefährliche Aktionen konnte der FCN aber nicht setzen. Die wenigen Schüsse und Flanken brachten die Hintermannschaft des RSV nicht in Gefahr, sodass Keeper Ehlert kaum eingreifen musste. Nach vorne ging beim RSV leider auch wenig, sodass auch die zweite Halbzeit aus Sicht der Zuschauer nicht attraktiver gestaltet werden konnte. Ein Spitzenspiel war diese Partie nur auf dem Papier. Kurz vor dem Abpfiff gab es dann doch noch einen Aufreger in der Partie. Hagemann bekam den Ball 20 Meter vor dem Nieheimer Gehäuse und zog volley ab. Der Schuss, der laut Hagemann’s eigener Aussage „akkurat im Winkel“ gelandet wäre, wurde von einem Nieheimer Defensiven mit dem Ellenbogen zur Ecke geklärt. Hier hätte man durchaus auch auf Strafstoß entscheiden können, doch der Unparteiische, der im Übrigen keine Probleme mit der Partie hatte, wertete das Handspiel des FCN-Spielers nicht.
So blieb es letztendlich beim 0-0, was weder die Zuschauer, noch eine der beiden Mannschaften erfreute. Nieheim bliebt mit dem Punkt Tabellenführer, der RSV weiter mit 3 Punkten Abstand in Lauerstellung.
Am nächsten Wochenende geht es zur weitesten Auswärtsfahrt in dieser Saison. Der RSV muss zum Aufsteiger aus Menne. Hier will der RSV die drei Punkte auf jeden Fall mitnehmen, um im Meisterschaftskampf weiter mitreden zu können.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Esau – Schalofsky – D.Schlingmann – Meier – Altrogge (Schönfelder) – Haase – Sölter – Hagemann – Funk (Lesemann) – Hermann

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Erster Auswärtssieg der Saison geschafft !

Erster Auswärtssieg der Saison geschafft !

Bezirksliga Staffel 3

5. Spieltag

TuS Bad Driburg – RSV Barntrup         2:5

Auswärtssieg in Bad Driburg. RSV kann auch auf fremdem Platz gewinnen.

Spielbericht:

Nach der Wohlfühlveranstaltung am Freitag auf Willbasen gelang dem RSV gegen Bad Driburg der erste Auswärtssieg der Saison. Es geht also auch auf Kunstrasen!

Gut gespielt und verdient gewonnen, lautet das Fazit des ersten Sieg auf fremdem Platz in der neuen Serie. Schon von Beginn an zeigte sich, dass der RSV dieses Spiel gegen den Aufsteiger aus der Höxteraner A-Liga unbedingt gewinnen wollte. Die Anfangsphase gehörte eindeutig dem RSV. Die Ballsicherheit und auch das Zweikampfverhalten sprachen eindeutig für den RSV. Leider sprang in den ersten zehn Minuten noch nichts Zählbares aus der eindeutigen optischen Überlegenheit heraus. Dieses änderte sich nach einer Viertelstunde. Hagemann’s Geistesblitz, ein Traumpass aus der Halbposition auf den startenden Schönfelder, läutete die 1-0 Führung für den RSV ein. Schönfelder nahm den Ball in vollem Tempo gekonnt mit der Brust an, drang in den Strafraum ein und zog trocken ins lange Eck ab. Ein schönes Tor !

Es dauerte knapp zwanzig Minuten bis die Heimmannschaft ins Spiel fand. Erst dann wachte Bad Driburg auf, nahm die Zweikämpfe an, und störte so den Spielfluss des RSV. Nur 5 Minuten nachdem die Barntruper Überlegenheit dahin war, musste der RSV auch schon den Ausgleich hinnehmen. Alex Hermann, heute als einzige Spitze für den nach Grippe noch geschwächten Gelhaus aufgeboten, verlor den Ball in der Vorwärtsbewegung. Bad Driburg schaltete schnell und spielte den Ball steil in die Spitze. Offensivmann Kunkel gewann den Zweikampf und schloss trocken ins kurze Eck ab. 1-1 nach 25 Spielminuten.

Nach dem Ausgleich scheint der RSV wieder wach. Wieder gab es mehrere schöne Kombinationen, die jedoch keine zwingenden Torchancen ergaben. Der letzte Pass wollte (noch) nicht kommen. Anders Bad Driburg. Die Heimmannschaft wäre nach 35 Minuten um ein Haar in Führung gegangen. Eine scharf vorher geschlagene Flanke segelte auf den ersten Pfosten des von Ehlert gehüteten RSV-Tores zu. Der Driburger Offensivmann zog im letzten Moment schlitzohrig seinen Kopf weg und ließ den Ball passieren. Ehlert konnte den Einschlag im letzten Moment verhindern. Im direkten Gegenzug nach dieser Szene hatte Alex Hermann die große Chance zur Führung für den RSV. Eine schöne Flanke von Schönfelder konnte Hermann jedoch nicht am gut parierenden Heimfänger vorbei bringen. Schade. Bis zur Pause verflachte das Spiel ein wenig. Beide Mannschaften verwickelten sich in ein verbissenes Kampfspiel, in dem für beide keine klaren Torchancen mehr zu vermelden waren. Pause.

Der zweite Durchgang begann wie auch Halbzeit eins. Der RSV machte von Beginn an Druck und hatte nur eine Minuten nach dem Seitenwechsel in Person von Hagemann die erste gute Schusschance. Nur einige Minuten später stand Hagemann wieder im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einem feinen Dribbling zog Hagemann in den Strafraum und wird beim Abschluss deutlich sichtbar von zwei Driburger Defensiven gehindert. Der fällige Pfiff blieb aus. In der 57. Spielminute trumpfte Alex Hermann auf. Nach einem Pass von Schönfelder nahm sich Hermann ein Herz und zog aus gut 20 Metern einfach mal ab. Seine Fackel schlug unhaltbar für den Keeper im linken Winkel ein. Danach wurde das Spiel für knapp eine halbe Stunde unterbrochen. Grund war ein Gewitter mit Starkregen, welches sich über der Kurstadt breit gemacht hatte. Der Beginn der „dritten Halbzeit“, immer noch bei Starkregen, gelang dem RSV auch diesmal besser. In der 70. Minute zahlte sich das erneut aus. Neuzugang Schönfelder attackierte einen Defensivmann der Driburger, gewann den Zweikampf und lief unbedrängt auf das Tor zu. Mit einem sehenswerten Lupfer über den Keeper markierte Schöni seinen zweiten Treffer der Partie und damit die 3-1 Führung für den RSV. Wiederum nur 5 Minuten später erzielte Kopfballungeheuer Paule Funk die 4-1 Führung für den RSV. Eine schöne Flanke, vom kurz zuvor eingewechselten Gelhaus, verwandelte Joker Funk per Kopf. Ein Gutes Händchen des Trainers, der beide Akteure erst kurz zuvor auf das Feld schickte. Das Spiel war entschieden, auch wenn Bad Driburg in der 82. Minute noch einen Treffer landen konnte. Bei einem Freistoß aus halblinker Position verlor Schalofsky sein Kopfballduell gegen den Driburger Offensiven knapp. Der Kopfball des Angreifers landete gut platziert im langen Eck, sodass Keeper Ehlert nichts anderes übrig blieb, als den Ball wieder in Richtung Anstoßkreis zu schießen. Kurz vor dem Spielende machte auch Einwechselspieler Lesemann sein Tor. Einen Freistoß von Haase konnte Steffen im Kuddel-Muddel vor dem Driburger Tor mit einem nicht näher definierten Körperteil über die Linie bugsieren.

Am Ende blieb es daher beim 5-2 Erfolg der Freitag-Mannen in der Regenschlacht von Driburg. Am nächsten Wochenende wartet mit dem TuS aus Erkeln eine ganz harte Nuss auf den RSV. Erkeln, bis dato noch ohne Punktverlust, muss im Barntruper Waldstadion antreten. Hier wird der RSV um jeden Zentimeter Boden fighten. Es gilt die Devise: die 3 Punkte bleiben in Barntrup !

Aufstellung RSV:

Ehlert – Schalofsky – D.Schlingmann – Seifert – Meier – Altrogge (Funk) – Haase – Sölter – Hagemann – Schönfelder (Lesemann)– Hermann (Gelhaus)

Es geht doch, Hennings „Tor des Monats“ !

Bezirksliga Staffel 3

4. Spieltag

RSV Barntrup – SV Dringenberg 3:0

 

Es geht doch. RSV im neuen Outfit zurück in der Spur. Klarer 3:0 Erfolg gegen die Mannschaft aus Dringenberg

Spielbericht:
Nach den beiden Auswärtsniederlagen und reichlich Gegentoren hat der RSV im Heimspiel gegen den SV Dringenberg zurück in de Spur gefunden. Am Ende stand ein weitgehend ungefährdeter und auch in dieser Höhe verdienter 3:0 Erfolg.

Bei bestem Fußballwetter und ansprechender Kulisse präsentierte sich der RSV erstmals im frisch gesponserten Trikotsatz von KEB. In der 4. Minute zeigte der RSV erste zaghafte Annäherungsversuche vor dem Dringenberger Tor. Nach einem langen Einwurf von Haase war es ein Dringenberger Abwehrspieler, der mit seinem Querschläger fast die Führung die Rot-Schwarz gekleideten Barntruper Jungs besorgte. Sein verunglückter Abwehrversuch strich nur Zentimeter am eigenen Gehäuse vorbei. Nur weniger Minuten später erzielte Henning Gelhaus die Führung für den RSV. Wieder unter tatkräftiger Mithilfe der Dringenberger Defensive. Hagemann setzte sich auf der linken Seite perfekt durch, zog in den Strafraum und spielte den Ball scharf vors Tor. Beim anschließenden Klärungsversuch der Dringenberger Defensive wurde der noch an der Toraußenlinie liegende Keeper des SV angeschossen. Dieser lenkte den Ball mustergültig wieder in die Zentrale, wo Henning Gelhaus sich herzlichst bedankte und den Ball aus wenigen Metern über die Linie beförderte. 1-0 für den RSV nach nur acht Spielminuten. Doch wie schon im ersten Spiel gegen Horn schien der RSV sich auch diesmal auf der Führung auszuruhen. Zusehens verloren die Freitag-Mannen die Kontrolle über das Geschehen und sahen sich nach einer Viertelstunde im Glück. Erst konnte Ehlert eine Eins-gegen-Eins Situation gegen den Dringenberger Middeke zur Ecke klären, danach folgte „Chaos deluxe“ im Barntruper Strafraum. Die anschließende Ecke brachte Mittelfeldstratege Hoppe scharf auf den kurzen Pfosten. Seifert drosch über den Ball, Haase, am kurzen Pfosten stehend war geschlagen. Von der Brust des völlig überraschten Keeper Ehlert prallte der Ball zurück ins Feld, wo Haase endlich mit einem Befreiungsschlag für klare Verhältnisse sorgte. Glück für den RSV. Nach der verheißungsvollen ersten Viertelstunde verflachte das Spiel immer mehr. Das Geschehen spielte sich zumeist im Mittelfeld ab und klare Chancen waren für beide Seiten Mangelware. Einzig ein Freistoß von Hagemann nach einer halben Stunde brachte einen Hauch von Gefahr, wurde jedoch von Dringenberger Keeper zur Ecke geklärt. Kurz vor der Pause konnten die Fans des RSV doch noch einmal jubeln. Nach einem Abschlag des SV-Keepers kam Schlingmann in der eigenen Defensive an den Ball. Mit einem Zuckerpass über 40 Meter setzte dieser Gelhaus in Szene, der in den Strafraum eindrang und dort den mitgelaufenen Hagemann sah. Der Querpass wurde von Benne „Hagegoal“ ohne größere Schwierigkeiten zur 2-0 Pausenführung verwertet. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Gelhaus sogar noch die Chance, die Führung weiter zu erhöhen. Doch nach der mustergültigen Vorlage von Hagemann, der den Ball mit der Hacke ablegte, zögerte der Barntruper Sturmtank zu lange.

In der Pause zeigte sich Coach Freitag trotz der komfortablen Führung unzufrieden. Er forderte mehr Einsatz und Leidenschaft von seiner Truppe, die diese Vorgaben in der zweiten Halbzeit umsetzen sollte. Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielgeschehen zunächst wenig. Viele Bälle gingen zu einfach verloren, ein richtiger Spielfluss kam nicht zu Stande. Nach einer knappen Stunde kam es fast zum Anschlusstreffer für die Mannen aus Dringenberg. Ein Missverständnis zwischen Schalofsky und Keeper Ehlert resultierte in einer guten Schusschance für den Dringenberger Hajdarevic. Seinen gefühlvollen Schuss aus 20 Metern kann Ehlert jedoch noch aus dem Winkel kratzen. Weiter 2-0 für den RSV. Nach gut einer Stunde wechselte Coach Freitag das erste Mal. Hermann kam für Altrogge, der sich auf der linken Seite zunehmend aufgerieben hatte. Hagemann wich fortan auf den linken Flügel aus, Hermann mimte die hängende Spitze hinter Gelhaus. Hermann, der das Spiel belebte, war auch gleich an der nächsten Chance des RSV beteiligt. Nach einer schönen Spieleröffnung von Hermann, drang Hagemann über links in den Strafraum ein. Seinen Schuss konnte der Dringenberger Keeper mit Mühe parieren. Schönfelders Nachschuss landete leider nur am Pfosten. Nach 70 Spielminuten bebte die Erde am Barntruper Waldstadion.[vsw id=“AXzzdDfNf5c“ source=“youtube“ width=“425″ height=“344″ autoplay=“no“] Grund dafür war das sehenswerte Seitfallzieher-Tor von Henning Gelhaus. Nach einer wundervollen Haase-Flanke von der rechten Barntruper Angriffsseite lag der RSV-Sturmtank quer in der Luft und vollendete spektakulär zur 3-0 Führung. Das Spiel war entschieden. Dringenbergs zaghafte Angriffsbemühungen der letzten Viertelstunde konnten den RSV nicht mehr gefährden. Fast hätte Daniel Seifert per Fernschuss nach einem Konter sogar noch das 4-0 erzielt. Doch sein Heber aus knapp 40 Metern folg nicht nur über den Gästekeeper, sondern leider auch über das Tor.

Am Ende blieb es bei einem verdienten 3-0 Erfolg der Freitag-Mannen, die zwar spielerisch nicht geglänzt haben, jedoch deutlich effektiver mit den sich bietenden Chancen umgingen. Am näch

sten Sonntag steht mit der Mannschaft aus Bad Driburg der nächste Aufsteiger auf dem Programm. Vielleicht gelingt es dem RSV hier auch endlich, den ersten Auswärtssieg der neuen Saison zu feiern.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Schalofsky – D.Schlingmann – Seifert – Meier – Altrogge (Hermann) – Haase – Sölter (Lesemann) – Hagemann – Schönfelder – Gelhaus (Neide)

RSV fährt erneut mit leeren Händen aus Detmold heim

Bezirksliga Staffel 3
3. Spieltag

Post SV Detmold – RSV Barntrup 4-2


RSV fährt erneut mit leeren Händen aus Detmold heim. Schwache Mannschaftsleistung in allen Teilen.


Spielbericht:

Nach der unnötigen Niederlage im letzten Spiel gegen den Aufsteiger aus Jerxen-Orbke sollte an diesem Sonntag gegen die Post aus Detmold endlich mal wieder auswärts gepunktet werden. Doch wie so oft kam es anders als erhofft.
Da im Vorfeld des Spiel auch die 2. Mannschatf von Post ein Heimspiel hatte, kamen die roten Teufel erst kurz vor dem Anpfiff mit dem Kunstrasen in Berührung. Dennoch hochmotiviert gingen die Freitag-Mannen in das dritte Lippe-Derby in Folge. Seifert rückte für den mit Nasenbeinbruch länger ausfallenden Esau in die Abwehrzentrale. Schalofsky wich dafür auf links aus. Bereits kurz nach dem Anpfiff zeigte sich jedoch, dass die Eingewöhnungsphase auf dem Kunstrasen deutlich zu kurz war. Der RSV hatte Probleme mit dem Kombinationsspiel und musste anerkennen, dass die Pässe von Post deutlich sauberer gespielt wurden. Dementsprechend war die Verteilung der Spielanteile. Der RSV lief zumeist dem Ball hinterher und konnte bei eigenem Ballbesitz das Leder nicht lange genug halten. Auch über die Zweikämpfe kam der RSV zunächst nicht ins Spiel. Aggressiv geführte Körperkontakte wurden zumeist zum Nachteil des RSV abgepfiffen, sodass sich für die Post mehrere gute Freistoßmöglichkeiten ergaben. Die erste gefährliche Torraumsituation ließ jedoch über zwanzig Minuten auf sich warten. Einer der zahlreichen Freistöße von Post wurde von Kapitän Hengstler Vollspann aus 25 Metern auf das Gehäuse von RSV-Keeper Ehlert abgefeuert. Durch die Mauer hindurch flog das Geschoss auf den Winkel zu, konnte jedoch von Ehlert sehenswert entschärft werden. Weiter 0-0. Der RSV fand bis dato offensiv kaum statt. Viele Bälle wurden in der Vorwärtsbewegung zu schnell verloren. Gelhaus, als Spitze, hing in der Luft, Hagemann, Schönfelder und auch Lesemann kamen nicht in die Partie.
Gerade als sich der RSV zu fangen schien, nahm das Übel seinen Lauf. Ein einfacher Ballverlust in der Defensive ermöglichte den Postlern einen unbedrängten Abschluss im Strafraum und die 1-0 Führung. Ehlert blieb nichts anderes übrig, als den Ball nach gut einer halben Stunde aus dem unteren rechten Toreck herauszufischen. Doch der RSV bewies Moral und kam schon wenige Minuten später durch eine Standardsituation zurück. Der Post-Keeper, von Gelhaus leicht bedrängt, ließ eine Freistoßflanke fallen, sodass Lesemann aus 7 Metern unbedrängt zum Ausgleich einschieben konnte. Das Spiel war wieder ausgeglichen. Die Freude über den Treffer währte jedoch nicht lange. Ebenfalls eine Standardsituation brachte die Post noch vor der Pause zurück auf die Siegerstraße. Abwehrrecke Tim Smithen köpfe einen auf den kurzen Pfosten getretenen Freistoß über Freund und Feind hinweg in den hinteren Torwinkel. 2-1 für Post hieß es auch zur Pause.

Unverändert gingen beide Mannschaften in die zweite Halbzeit. Auch für die Zuschauer ergab sich zunächst das gleiche Bild. Der RSV hatte in den ersten Minuten Probleme ins Spiel zu kommen, fand sich aber deutlich schneller ein als noch in Halbzeit eins. Mit Altrogge und Hermann setzte Coach Freitag Mitte des zweiten Durchgangs auf frisches Personal für die Offensive. Lesemann und Meier mussten weichen. Nur Sekunden nach seiner Einwechslung hatte Altrogge nach einem Freistoß einen Treffer auf dem Fuß. Seine Direktabnahme strich jedoch über das Tor des Post SV. Mitten in die Druckphase des RSV fiel das 3-1 für Post. Wie schon in bei den beiden ersten Gegentoren in Jerxen, kam der RSV nach eigenem Ballverlust zu langsam hinter den Ball, sodass sich für die Post eine ausgezeichnete Kontermöglichkeit ergab. Der knallharte Abschluss des Post-Offensiven aus 14 Metern erwischte RSV-Keeper kalt. Dieser Schuss war nicht unhaltbar und so musste Barntrup einer Zwei-Tore-Führung der Post hinterherlaufen. Doch wieder zeigte der RSV, dass er kämpfen kann. Hagemann nahm sich aus mehr als 20 Metern ein Herz und drosch den Ball in den Torwinkel der Detmolder. Nur noch 3-2. Ging da doch noch was? In den letzten zehn Minuten des Spiels versuchte der RSV noch einmal alles, um wenigstens einen Punkt aus Detmold mitnehmen zu können. Doch nur Minuten später hatte sich die Hoffnung ein Unentschieden in Luft aufgelöst. Erneut klassisch ausgekontert, mussten die Barntruper die Entscheidung zum 4-2 hinnehmen. Der Drops war gelutscht, die Kirsche gegessen. Wieder einmal bleiben die Punkte in Detmold. Zwar ergaben sich in den letzten Minuten noch einige Halbchancen für den RSV, doch Hagemann, Altrogge und Gelhaus konnten das Ergebnis aus Barntruper Sicht nicht mehr besser gestalten.
Nach dem Abpfiff des für beide Seiten mäßig pfeifenden Schiedsrichters, herrschte Ernüchterung beim RSV und Freude bei der Post. Auch im gefühlten 1.000 Anlauf war in Detmold nichts zu holen. Die brodelnde Auswärtsschwäche des RSV droht überzukochen. Jetzt heißt es am nächsten Spieltag gegen Dringenberg zu Hause auf dem roten Rasen Reaktion zeigen. Mit den neuen Trikots im Retro-Look will der RSV endlich wieder 3 Punkte einfahren und den mäßigen Saisonstart vergessen machen.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Schalofsky – D. Schlingmann – Seifert – Meier (Hermann) – Lesemann (Altrogge) – Haase – Sölter – Hagemann – Schönfelder – Gelhaus

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Unnötig Niederlage beim Aufsteiger

Bezirksliga Staffel 3
2. Spieltag

Jerxen Orbke – RSV Barntrup 4:3

Unnötige Auswärtsniederlage beim Aufsteiger. Vorne schwach, hinten schwach, Schiri schwach resultieren in einem 3-4 auf dem Sportplatz in Klüt.

Spielbericht:
Nach dem verheißungsvollen Auftakt am letzten Sonntag gegen Horn und dem souveränen Einzug ins Pokalfinale unter der Woche, gab es schon am 2. Spieltag gegen die Eintracht aus Jerxen Orbke den ersten Dämpfer.

Dabei sprach in der ersten Viertelstunde alles für den RSV. Allein in den ersten 15 Spielminuten ergaben sich vier großartige Möglichkeiten für die Roten Teufel. Schon in der ersten Minute scheiterte Gelhaus im Eins-gegen-Eins gegen den Eintracht-Keeper. In der Folge vergaben erneut Gelhaus und 2x Schönfelder weitere gute Einschussmöglichkeiten. Da jedoch aus allen Möglichkeiten kein Profit geschlagen werden konnte, stand es zur Verwunderung aller noch 0-0. Danach erfolgte ein Bruch im Barntruper Spiel. Die spielerische Dominanz war dahin. Es schien, als würde Jerxen aufwachen und der RSV einschlummern. So gab Jerxen nach einer Viertelstunde auch das erste Lebenszeichen von sich. Nach einer Ecke der Heimmannschaft ging der Kopfball nur knapp am, vom Felde gehüteten RSV-Tor vorbei. Nach 23 Spielminuten gab es die letzte, große Chance für den RSV in Halbzeit eins. Das hätte die Führung für die Freitag-Mannen sein müssen. Nach einer weiteren Ecke für Jerxen, konterte der RSV geschickt. Hagemann konnte sich auf der linken Seite durchsetzen und gab den Ball butterweich in die Mitte, wo Schönfelder, vom Gegenspieler irritiert, den Ball und damit die Führung knapp verpasste. Nach einer halben Stunde wurde die Fahrlässigkeit des RSV um Umgang mit den zahlreichen Chancen bestraft. Der RSV verlor in der Vorwärtsbewegung den Ball und Jerxen konterte perfekt. Der Ball wurde steil in Strafraum gespielt, trocken und eiskalt im linken Eck verwertet und Jerxen führte mit der ersten richtigen Chance 1-0. Kurz vor der Pause bekam der RSV die nächste kalte Dusche. Meier, am Donnerstag noch bärenstark, brachte den Ball nicht zum eigenen Mann und leitete den nächsten Angriff der Eintracht unfreiwillig jedoch mustergültig ein. Den folgenden Steilpass in die Spitze nutze die Eintracht eiskalt zur 2-0 Pausenführung. Eine bittere Pille für den RSV. Trotz eines eindeutigen Übergewichts an Tormöglichkeiten lag Barntrup 0-2 zurück.

Nach dem Pausentee gab es die ersten Wechsel auf Barntruper Seite. Neide kam für den unglücklich agierenden Meier, Altrogge kam für Lesemann. Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff gab der schwache Schiedsrichter dem Spiel die entscheidende Wende für Jerxen. Neide, im Zweikampf mit einem Eintracht-Offensiven, spielte im Strafraum eindeutig den Ball und klärte zur Ecke. Entsetzt registrierten alle RSV-Anhänger, Spieler, und auch Trainer Freitag, dass es keinen Eckball sondern einen komplett unberechtigten Elfmeter gab. Zudem sah Neide auch noch die gelbe Karte, was später noch doppelt bitter für das Kopfball-Ass werden sollte. Jerxen ließ sich die Chance zur 3-0 Führung nicht entgehen und baute die Führung mit dem verwandelten Strafstoß aus. Barntrup reagierte geschockt. Alle Hoffnungen auf ein schnelles Anschlusstor waren dahin. Der RSV brauchte knapp 20 Minuten, um wieder auf sich aufmerksam zu machen. Daniel Schlingmann, wieder als Innenverteidiger aufgestellt, setzte zum Sololauf durch das Mittelfeld der Eintracht an. Im Strafraum angekommen, legte er überlegt auf Hagemann ab, der das Ergebnis auf 1-3 verkürzte. Wieder Hoffnung für den RSV. Doch auch diese war nur 10 Minuten darauf dahin. Wieder gab es einen Strafstoß für die Eintracht, dieses Mal berechtigt. Wieder war Neide im Strafraum in einen Zweikampf mit einem Eintracht-Offensiven verwickelt. Dieser kreuzte vor Neide geschickt, es kam zum Kontakt. Der Stürmer fiel und ließ sich die Chance auf den nächsten Elfmeter nicht entgehen. Zu allem Unglück sah Neide bei seinem ersten berechtigten Foul die zweite gelbe Karte und konnte die letzten zehn Minuten als Zuschauer verbringen. Auch diesen Strafstoß verwandelte Jerxen sicher zum 4-1. Das Spiel war entschieden. Auch wenn Altrogge und auch später Hagemann das Ergebnis für den RSV noch auf 3-4 abschwächten, war die Zeit letztendlich zu knapp, um noch etwas Zählbares vom Sportplatz in Klüt zu entführen.
So trauert der RSV den Chancen der ersten 20 Minuten und den mäßigen Schiedsrichter-Entscheidungen nach, steht aber am Ende mit leeren Händen dar. Gegen die Post aus Detmold ist deshalb am nächsten Wochenende Revanche angesagt. Auf dem Kunstrasenplatz am Aqualip, auf dem der RSV noch nie gut aussah, will die Mannschaft um Coach Freitag unbedingt punkten und diese unnötige Niederlage vergessen machen und sich den Frust von der Seele ballern.

Aufstellung RSV:
Felde – Esau – D. Schlingmann – Schalofsky – Meier (Neide) – Lesemann (Altrogge) – Haase – Sölter – Hagemann – Schönfelder – Gelhaus

Auftaktsieg gegen Horn

Auftaktsieg gegen Horn

Bezirksliga Staffel 3
1.Spieltag

RSV Barntrup I – TuS Horn Bad Meinberg 5:3

Tor-Festival zum Auftakt der neuen Saison. Punkte bleiben im Waldstadion


Endlich rollt der Ball wieder in der Bezirksliga. Zum Auftakt kam der Konkurrent aus Horn Bad Meinberg ins Waldstadion und brachte eine ordentliche Dusche mit. Während des gesamten Spiel regnete es. Untypisch für einen Sommersaison-Auftakt.

Zum Spiel:
Nach dem erfolgreichen Einzug ins das Pokalhalbfinale am Donnerstag, wollte der RSV an die Siege der letzten Spiele anknüpfen. Das klappte zunächst ganz gut. Die in weiß spielenden Barntruper erwischten den besseren Auftakt und bestimmten in der Anfangsphase Ball und Gegner. Nach einer Viertelstunde wurde der RSV belohnt. Der auf den Flügel ausgewichene Gelhaus brachte den Ball punktgenau in die Mitte, wo Bene Hagemann in bester Gelhaus-Manier einköpfte. 1-0 für den RSV. Kurz darauf zeigten auch die Hornschen, dass sie gut und gefährlich agieren können. Doch Keeper Ehlert verhinderte erst bei einem Direktschuss aus 16 Metern und dann beim Nachschuss der Hornschen Offensive den schnellen Ausgleichstreffer. Die Dominanz des RSV in der Anfangsphase wich einem ausgeglichenen Spiel mit wenigen Chancen für beide Seiten. Nach etwas mehr als einer halben Stunden dann der Ausgleichstreffer für den TuS. Nach einem unnötigen Foul 25 Meter zentral vor dem Tor pfiff der Schiedsrichter Freistoß für den TuS. Florian Kühne nutzte die sich bietende Chance und ließ Ehlert im RSV-Tor keine Chance zur Abwehr. Doch der RSV zeigte Reaktion. Nur fünf Minuten nach dem Ausgleichstreffer konnte der RSV wieder jubeln. Nach feinem Zuspiel von Haase konnte Außenverteidiger Esau seine Offensivstärke zum ersten Mal unter Beweis stellen.
Mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck brachte er den RSV wieder in Front. Mit dem 2-1 ging es in die Pause.

Nach der Pause konnte der RSV schnell nachlegen und auf 3-1 erhöhen. Im stärker werdenden Regen, kombinierten sich Haase und Neuzugang Schönfelder sehenswert durch die Hornsche Hintermannschaft. Schönfelder drang in den Strafraum ein, legte übersichtlich zurück auf den frisch verheirateten El Capitano, der das Spielgerät für den Hornschen Keeper unhaltbar ins lange Eck schob. Noch bevor eine Stunde gespielt war, erhöhte der RSV sogar auf 4-1. Wieder war der erst aus der Jugend in den Seniorenbereich aufgestiegene Esau der Torschütze. Nach einer Flanke von Haase war Edwin mit dem Kopf zur Stelle und sorgte für die zwischenzeitliche 3-Tore-Führung. Nach 69 Spielminuten verkürzte der TuS auf 2-4. Aus stark abseitsverdächtiger Position konnte der Offensivspieler des TuS unbedrängt einschieben. Doch auch von dem erneuten Gegentreffer ließ der RSV nicht lange verunsichern. Der kurz zuvor eingewechselte Rückkehrer und Sing-Star Altrogge nutzte ein Luftloch in d

Edwin Esau

er TuS-Abwehr und erzielte den fünften Treffer für den RSV. Eine Viertelstunde vor Schluss fiel der letzte Treffer dieses vor allem in der zweiten Halbzeit ansehnlichen Spiels. Der Hornsche Gaeta semmelte den Ball aus zehn Metern unter die Latte des Barntruper Gehäuses. In der Schlussphase gab es sowohl noch Chancen für den RSV als auch für den TuS. Beide Mannschaften konnten diese jedoch nicht in weitere Tore ummünzen, sodass es beim 5-3 für den RSV blieb.

Alles in allem bleibt ein positiver Auftakt für den RSV in die neue Saison. Offensiv hat schon vieles funktioniert und macht Hoffnung für die nächsten Partien am Donnerstag gegen Lemgo und am Sonntag gegen Jerxen. Defensiv muss die Konzentration noch besser werden, was Dienstag intensiv trainiert werden wird. Bei der Pokalpartie am Donnerstag gegen den TBV Lemgo möchte der RSV ins Endspiel einziehen und sich so für den Westfalenpokal nächste Saison qualifizieren. Nach dem ansehnlichen Spiel heute möchte der RSV den Zuschauern auch am Donnerstag wieder gepflegten Offensivfußball präsentieren.



Aufstellung RSV:

Ehlert – Esau (Seifert) – Schalofsky – Schlingmann – Meier – Lesemann (Altrogge) – Haase – Sölter – Hagemann – Schönfelder (Funk) – Gelhaus



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