Der vierte Versuch sitzt. RSV gewinnt 2-0 in Horn Bad Meinberg

Bezirksliga Staffel 3
16. Spieltag
TuS Horn Bad Meinberg – RSV Barntrup 0:2

RSV gewinnt wieder und feiert die Rückkehr an die Tabellenspitze.

Spielbericht:
Hurra, das Spiel findet statt. Im vierten Versuch konnte die Partie des TuS Horn Bad Meinberg gegen den RSV Barntrup endlich über die Bühne gehen. Der Schiedsrichter hatte den Weg zum Platz gefunden, Flutlicht wurde auf Grund des guten Wetters nicht benötigt.
Beide Mannschaften konnten in den letzten Partien nicht glänzen. Sowohl für den Gegner als auch für den RSV gab es kaum Punkte, dafür aber reichlich Gegentore. Da Nieheim auf Rennen um den Aufstieg weiter federn ließ (Niederlage gegen Warburg; Remis gegen Luerdissen), konnte der RSV mit einem Sieg im Meinberger Waldstadion die Tabellenspitze zurückerobern.

Zum Spiel:
Das Spiel begann verhalten. Beiden Mannschaften merkte man die Verunsicherung der vergangenen Spiele an. Es ergaben sich kaum Torchancen, das Spielgeschehen fand rund um den Mittelkreis statt. Die zahlreichen Zuschauer sahen kein schönes Spiel.
Erst nach 34 Minuten gab es das erste Aha-Erlebnis. Nico Haase setzte sich mit einer feinen Einzelleistung gegen die TuS-Defensive durch und erzielte mit einem trockenen Schuss die Führung für den RSV.
Nur wenige Minuten später gab es die erste schöne Kombination unserer Truppe. Der stark aufspielende Schönfelder erkämpfte sich den Ball auf der linken Seite, setzte sich gegen die TuS-Defensive durch und legte den Ball auf die 16ner-Kante zurück, wo Hagemann bereits lauerte. Sein Schuss konnte allerdings vom Keeper pariert werden.
Kurz vor der Pause ließ auch Horn aufhorchen. Nach einem Freistoß von Gatzke versuchte sich Defensivmann Stork mit einem Fallrückzieher. Nicht schlecht, aber leider zu unplaziert und somit kein Problem für Micha Felde im RSV-Tor.

Nach dem Seitenwechsel kam der RSV besser in die Partie und hatte durch Funk und Seifert gleich zwei gute Schussmöglichkeiten, die aber nicht zum gewünschten Erfolg führten.
Im Anschluss daran konnte sich Horn über die rechte Angriffsseite durchsetzen. Doch der Schuss von Yilmaz klatschte nur an den Pfosten. Der Abpraller wurde von geballter RSV-Defensive geblockt.
Nach knapp 60 Minuten folgte die Schlüsselszene des Spiels. Nach einem Freistoß von Gatzke gibt es einen Zweikampf im RSV-Strafraum. Für viele unverständlich zeigte der Schiedsrichter auf den ominösen Punkt. Elfmeter für Horn!
Im Duell Özmen gegen Felde blieb unser Schlussmann gleich zweimal Sieger. Zuerst parierte er den Elfmeter, danach verhinderte er den Nachschuss des heranstürmenden Schützen. Klasse Micha!
In der Folge wir das Spiel wieder weniger ansehnlich. Horn mühte sich, fand aber kein Mittel zum Torerfolg. Auch der RSV konnte Horn in dieser nicht entscheidend unter Druck setzen und einen zweiten Treffer erzielen.
Eine Viertelstunde nahm sich Hagemann ein Herz und drosch das Leder aus knapp 40 Metern aufs Tor. Sein Feuerschuss klatschte jedoch nur an die Latte. Schade, schade.
So bleib es bis zur Nachspielzeit beim 1-0 für den RSV. Erst der zuvor eingewechselte Lesemann fand ein Mittel zum Erfolg. Mit einer schönen Einzelleistung vernaschte Steffi seinen Gegenspieler und behielt im Eins-gegen-Eins gegen den Keeper die Nerven.

Es blieb beim 2-0 Endstand für den RSV, der damit bewies, dass er trotz kleiner Schwächepahse wieder gewinnen kann. Mit dem Sieg übernimmt die RSV wieder die Tabellenspitze und hat nun 2 Punkte Vorsprung auf den FC aus Nieheim.
Am Sonntag geht es für den RSV auf den Jahnplatz in Lemgo zur Sache.

Aufstellung RSV:
Felde – Esau – Seifert – Schalofsky – Meier – Funk – Sölter – Haase – Hagemann (Lesemann) – Schönfelder – Altrogge

Roter Sand im Getriebe…

Bezirksliga Staffel 3
17. Spieltag
RSV Barntrup – SV Jerxen Orbke 3:3

Roter Sand im Getriebe. Wieder kein Sieg für den RSV im Aufstiegsrennen

Spielbericht:
„Vorne besser – hinten immer noch schwach“, lautet das Fazit des Nachholspiels gegen den Nachbarn aus Jerxen Orbke.
Bei sommerlichen Temperaturen boten beide Mannschaften den Zuschauern vom Start weg Spektakel. Bereits nach vier Minuten konnte der Gast aus Jerxen die 1-0 Führung bejubeln. Ecke, Kopfball, Tor. Es kann so einfach sein. Wieder einmal zeigte sich, dass die Abstimmung der Barntruper Defensive derzeit nicht zu 100% funktioniert.
Wie schon in Dringenberg konnte der RSV den frühen Rückstand schnell kontern und glich bereits ein paar Minuten später durch Funk aus. Nach einem Steilpass lupfte Jakob den Ball aus 20 Metern über den hinausstürzenden Jerxer Schlussmann.
Auch hier währte die Freude nicht lange. Wiederum nur wenige Zeigerumdrehungen später, erzielte Jerxen den erneuten Führungstreffer. Auch dem 2-1 waren individuelle Fehler in der Defensive vorausgegangen, die man so beim RSV lange nicht gesehen hat.
Doch auch vom zweiten Gegentreffer ließ sich der RSV nicht erschüttern. Manuel Altrogge und später Sebastian Schönfelder schossen den RSV mit 3-2 in Front. Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 25 Minuten. Die Zuschauer sahen ein munteres Scheibenschiessen mit zwei schwachen Defensivreihen.
Den Rest der ersten Halbzeit spielte der RSV dominant und hatte immer wieder gute Möglichkeiten, die aber nicht in weitere Treffer umgemünzt werden konnten.

So ging der RSV mit einer knappen Führung in die Halbzeit.

Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel musste der RSV den 3-3 Ausgleichstreffer hinnehmen. Keeper Ehlert unterschätzte einen Freistoß der Jerxener und hatte so maßgeblichen Anteil in diesem Gegentreffer.
In der Folge versuchte der RSV engagiert auf Sieg zu spielen, wurde jedoch nicht belohnt. Zu viele Chancen wurden bereits in der Entstehungsphase durch schlechte Pässe und / oder Ballannahmen leichtfertig liegen gelassen. Zwei klare Möglichkeiten konnte der Gästekeeper sehenswert zu nichte machen.
Da Jerxen bei Standards und Kontern während der gesamten Spieldauer gefährlich blieb, ist die Punkteteilung sicherlich gerecht, auch wenn sie für den RSV im Rennen um den Aufstieg ein nächster Rückschlag ist.

Für die erste Mannschaft geht die Saison erst mit dem Nachholspiel in Horn-Bad Meinberg weiter. Das bedeutet ein spielfreies Wochenende, was den Spielern sicherlich zu Gute kommen wird.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Esau – D. Schlingmann – Schalofsky – Meier (Lesemann) – Funk – Haase – Sölter – Hagemann – Schönfelder – Altrogge

Offene Feldschlacht in Dringenberg endet 3:3

Bezirksliga Staffel 3
19. Spieltag
SV Dringenberg – RSV Barntrup 3:3

Offener Schlagabtausch in Dringenberg endet mit gerechter Punkteteilung.

Spielbericht:
Nach der katastrophalen Leistung gegen Diestelbruch am vergangenen Wochenende hatte der RSV in Dringenberg die Chance zur Wiedergutmachung. Die Mannschaft hatte sich nach einer Aussprache beim Training für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollte auf jeden Fall punkten. Für den beruflich verhinderten Altrogge begann Lesemann im Sturmzentrum. Meier kehrte nach seiner Sperre zurück auf die rechte Außenverteidiger-Position.

Zum Spiel:
Das Spiel im Dringenberger Burgstadion dominierte zunächst eindeutig die Heimmannschaft. Der RSV fand wie zuletzt gegen Diestelbruch nicht ins Spiel und ließ Laufbereitschaft und Aggressivität in den Zweikämpfen vermissen. Dringenberg dagegen war hellwach und willens das Spiel für sich zu entscheiden. Vor allem die von Dringenbergs Hoppe getretenen Standardsituationen brachten die RSV-Defensive immer wieder in Bedrängnis.
So musste der RSV bereits nach 10 Minuten den ersten Gegentreffer schlucken. Bei einer Ecke von Hoppe sah die komplette Hintermannschaft des RSV nicht gut aus. Manuel Trost nickte das Leder aus kurzer Distanz zur 1:0 Führung für Dringenberg ein.
Bei zwei weiteren Ecken brannte es in der Folge im Strafraum des RSV lichterloh. Dringenberg konnte jedoch vorerst die Führung nicht ausbauen.
Dieses änderte sich in der 20. Spielminute. Nach einem unnötigen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung konterte Dringenberg mustergültig. Neumann kam im Strafraum frei zum Schuss und netzte unhaltbar ins rechte untere Toreck ein. 2:0 für Dringenberg nach nur 20 Spielminuten. Der RSV am Boden?
Mit nichten. Nur zwei Minuten später kam der RSV zum Anschlustreffer. Jakob Funk nutzte ein Missverständnis in der Hintermannschaft und schob (etwas glücklich) zum 1:2 ein. Wiederum nur zwei Minuten später hatte der RSV die Partie egalisiert. Nach einem weiten Einwurf von Haase kam Schönfelder im Zentrum unbedrängt an den Ball und nickte per Kopf zum Ausgleich ein.
In einer furiosen Anfangsphase stand es so nach 24 Minuten 2:2. Bis zum Halbzeitpfiff hatte der RSV die Partie dann fest im Griff und ließ keine gegnerische Torchance zu. Barntrup vermisste es zu dieser Zeit in Führung zu gehen, konnte sich allerdings auch keine klaren Chancen erarbeiten. Hagemanns gefährliche Distanzschüsse verpasste ihr Ziel jeweils knapp. Auch ein Konter über Schalofsky wurde nicht konsequent abgeschlossen.

Nach der Halbzeit war der SV Dringenberg zunächst wieder präsenter und hatte die besseren Chancen. Einen Schuss aus Nahdistanz von Trost konnte Ehlert noch parieren, ein paar Minuten später musste der Barntruper Schlussmann dann zum dritten Mal hinter sich greifen. Der völlig blank im Strafraum stehende Reimers hämmerte das Leder aus 10 Metern volley in die Maschen. Hier hatte die Abstimmung in der Defensive überhaupt nicht gestimmt. 3:2 für Dringenberg.
Auch hier tobte das Burgstadion nur kurz. Praktisch im Gegenzug erzielte der RSV den Ausgleich und schlug zurück. Lesemann nutzte einen der wenigen schön vorgetragenen Angriffe und verwertete Funks Vorlage zum 3:3.
Bis zum Abpfiff blieb das Spiel ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften wollten das Spiel unbedingt gewinnen und spielten kompromisslos nach vorne. Mit den schwindenden Kräften kam jede Mannschaft allerdings nur noch zu einer klaren Chance. Hagemann traf mit einem Schuss nur den Querbalken. Auf der Gegenseite rettete Esau nach einer flachen Hereingabe vor einem einschussbereiten Dringerberger Offensivspieler.

Am Ende blieb es bei einem gerechten 3:3. Coach Freitag zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannen, die eine deutlich Reaktion gezeigt hatte und sich auch durch die Rückstände nicht schocken ließ. Dem Gegner sprach der Trainer ein Lob aus: „Dringenberg war mit Sicherheit die läuferisch und kämpferisch beste Truppe, auf die wir in dieser Saison getroffen sind. Das Remis geht daher voll in Ordnung.“
Am Ostermontag steht für den RSV schon das nächste Spiel auf dem Programm. Zu Gast im heimischen Waldstadion ist Jerxen-Orbke.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Esau – Seifert – Schalofsky – Meier (S. Schlingmann) – Funk – Sölter – Haase (D. Schlingmann) – Hagemann – Schönfelder – Lesemann

Reese feiert Comeback in der Ersten Mannschaft. Barntrups Nummer 10 trifft wieder ! ! !

Bezirksliga Staffel 3
25. Spieltag
SSV Oesterholz – RSV Barntrup 0:2

Barntrups Nummer 10 trifft wieder. Reese feiert Comeback in der ersten Mannschaft beim 2:0 Auswärtserfolg in Oesterholz

Spielbericht:
Am heutigen Sonntag musste der RSV beim abstiegsbedrohten Club aus Oesterholz antreten. Der SSV versucht mit aller Macht die Klasse zu halten, um im nächsten Jahr, nach der Fusion mit dem TSV Kohlstädt wieder im Bezirk mitmischen zu dürfen.
Beide Mannschaften traten ohne ihre Spielmacher an. Auf Barntruper Seite fehlte Hagemann in der Startaufstellung, da seine schmerzhafte Rückenprellung noch nicht ganz auskuriert ist. Auch der SSV aus Oesterholz konnte nicht auf Mittelfeldmotor und Ideengeber Sadofsky zurückgreifen.

Zum Spiel:
Auf dem mäßig bespielbaren Rasenplatz in Oesterholz machte die Heimmannschaft die ersten Minuten Druck und besaß ein eindeutiges optisches Übergewicht. Die Barntruper Defensive um Rückkehrer Reese stand jedoch sattelfest und ließ keine nennenswerte gegnerische Chance zu.
Nachdem der RSV die ersten zehn Spielminuten total verschlafen hatte, nahmen die Mannen von Coach Freitag danach endlich den Kampf an und fanden besser ins Spiel. Ein erster Schuss von Lesemann, der heute mit der sonst von Hagemann getragenen 10 auf dem Trikot auflief, landete noch in den Armen des Oesterholzer Schlussmanns.
Nach 13 Spielminuten machte es Lesemann aber besser und traf zur überraschenden 1:0 Führung für unsere Mannschaft. Der Treffer resultierte aus einer ganz schwach vorgetragenen Oesterholzer Standardsituation. Schönfelder konnte den Ball erobern, wurde den ganzen Weg durch das gegnerische Mittelfeld nicht angegriffen und legte am Strafraum mustergültig auf Lesemann ab. Die Nummer 10 fackelte nicht lang, und ließ dem Heimkeeper aus 10 Metern keine Abwehrchance.
Nach dem Führungstreffer hatte der RSV noch einige weitere Halbchancen, doch den Schüssen von Sölter und Haase mangelte es an Präzision. Oesterholz mühte sich weiter und kämpfte verbissen , brachte das RSV-Tor jedoch im ersten Durchgang nur einmal in Gefahr. Nach einem der unzähligen Freistöße für den SSV, die immer hoch und weit in Richtung Strafraumgrenze geschlagen wurden, konnte die RSV-Defensive den Ball nicht aus der Gefahrenzone bringen. Die daraus resultierende flache Hereingabe verstolperte der SSV-Offensive jedoch fast kläglich.

Zur Pause führte der RSV in einem schwachen Spiel verdient mit 1:0. Oesterholz gehörten die Anfangsminuten, dem RSV der Rest des ersten Durchgangs.

In der zweiten Halbzeit änderte sich nicht viel am Geschehen. Der RSV verschlief die ersten Minuten, Oesterholz konnte jedoch daraus kein Profit schlagen. Fortan war Barntrup wieder spielbestimmend, konnte den zahlreichen Fans aber auch keinen ansehnlichen Fußball zeigen.
Die sich bietenden Chancen für den RSV wurden zu keiner Zeit konsequent zu Ende gespielt. Immer musste es noch ein Haken oder ein Übersteiger mehr sein. So endeten die Eins-gegen-Eins Situationen oft beim Gegner und gute und klare Torchancen verpufften im Ansatz. Das muss für die nächsten Spiele unbedingt besser werden!
In der 70. Spielminute tankte sich Olli Sölter durch das Zentrum des SSV und marschierte allein auf den gegnerischen Keeper zu. Kurz vor dem Strafraum wurde Olli von einem SSV-Defensiven unfair zu Fall gebracht. Laut Regelwerk eine ganz klare Notbremse, die mit einem Platzverweis hätte geahndet werden müssen. Der für beiden Seite gleich unsicher pfeifende Schiedsrichter entschied jedoch zum Entsetzen aller RSV-Anhänger nur auf Freistoß und ließ den roten Karton stecken.
Den folgenden Freistoß trat Haase zunächst in die Mauer. Der Abpraller landete bei Funk, dessen Hereingabe Altrogge zum 2:0 für den RSV ins Tor spitzelte.
Bis zum Ende blieb es bei der 2:0 Führung für den RSV. Auch am Niveau des Spiels änderte nichts mehr. Der RSV gewinnt somit trotz erneut nicht berauschender Leistung in Oesterholz mit 2:0 und bleibt Tabellenführer der Bezirksliga.
Da Verfolger Nieheim im eigenen Heimspiel gegen Driburg nur ein 3:3 zu Stande brachte, wächst der Vorsprung des RSV mit dem heutigen Sieg auf 4 Punkte an.

Am nächsten Donnerstag muss der RSV in einem ganz schweren Auswärtsspiel beim TuS Horn Bad Meinberg antreten. Hier muss der RSV wieder an die guten Spiele in Erkeln oder Nieheim anknüpfen, um als Sieger vom Platz zu gehen. Definitiv fehlen werden Daniel Schlingmann (beruflich verhindert) und Denis Meier, der dieses Spiel noch gesperrt ist.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Reese (D. Schlingmann) – Schalofsky – Kryker – Esau – Funk – Sölter – Haase – Lesemann (Hagemann) – Schönfelder (S. Schlingmann) – Altrogge

RSV bejubelt Fynn Gelhaus und die Tabellenführung ! ! !

RSV bejubelt Fynn Gelhaus und die Tabellenführung ! ! !

Bezirksliga Staffel 3
24. Spieltag
RSV Barntrup – SV Menne 3:1

RSV begrüßt sein neues Mitglied Fynn Gelhaus und grüßt gleichzeitig wieder von der Tabellenspitze.

Spielbericht:
Der RSV erobert nach dem 3:1 Sieg gegen Menne die Tabellenführung der Bezirksliga zurück und profitiert dabei von den Ausrutschern der Konkurrenten aus Erkeln und Nieheim, die ihre Spiele jeweils verloren. Für den RSV bedeutet der heutige Heimsieg das 16. ungeschlagene Spiel in Serie. Was für eine Bilanz!
Widmen möchte die Mannschaft den Sieg vor allem der Familie Gelhaus. Henning und Gattin Nadine freuen sich über die Geburt ihres ersten Sohnes „Huckleberry“ Fynn, der am Donnerstag während der Partie in Luerdissen das Licht der Welt erblickte. Auch von dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Glückwunsch von der ganzen Truppe.

Zum Spiel:
Coach Freitag warnte vor der Partie, den Gegner bloß nicht zu leicht zu nehmen, auch wenn der SV Menne in diesem Jahr noch nicht einen Zähler für sich verbuchen konnte. Die Freitag-Mannen, bei denen Meier heute für Esau in der Viererkette begann, beherzigten diese Parole und hatten nach noch nicht einmal einer Spielminute bereits die große Chance zur Führung. Daniel Schlingmann konnte seinen Kopfball nach einer Altrogge-Ecke jedoch nicht in den Maschen unterbringen.
Nach dieser ersten Chance schlief das Spiel des RSV jedoch genau so schnell ein wie es begonnen hatte. In der ersten Viertelstunde gelang es dem RSV kaum noch, den Abstiegskandidaten aus Menne unter Druck zu setzen. Laufbereitschaft und Zweikampfverhalten waren kaum vorhanden. Trainer und Zuschauer wurden langsam unruhig.
So wirkte das 1:0 durch Manuel Altrogge, erzielt nach 17 Spielminuten, wie der Wecker, der den schlafenden Riesen erwachen lässt. Der Schwatte erzielte die Führung per Kopf aus Nahdistanz, als Menne nach einer erneuten Ecke des RSV den Ball nicht wirklich aus der Gefahrenzone bringen konnte. Die präzise Flanke von Nico Haase fand schließlich den Kopf vom Schwatten, der dem Gästekeeper keine Chance zur Abwehr ließ.
Im Anschluss in den Führungstreffer spielte sich der RSV Chance um Chance heraus, machte aber aus der Vielzahl der Möglichkeiten keine weiteren Treffer. Viel zu fahrlässig wurde mit den teils hochkarätigen Möglichkeiten umgegangen. Menne konnte sich bedanken, dass es bis zur Halbzeit beim 1:0 blieb. Trainer, Ersatzspieler und Zuschauer konnten nicht fassen, was die Offensivabteilung um Altrogge, Haase, Schönfelder, Funk und Hagemann alles versemmelten. „Wir hatten jetzt schon Chancen für 2 Spiele“, meinte Coach Freitag beim Pausenpfiff sichtlich angefressen, angesichts der nur knappen Führung.
Bene Hagemann konnte sich am munteren Scheibenschießen auf das Menner Tor nur 30 Minuten lang beteiligen. Er wurde verletzungsbedingt durch Edwin Esau ersetzt, der fortan die Rolle des offensiven Mittelfeldstrategen übernahm.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Der RSV war drückend überlegen, spielte sich zahlreiche Chancen heraus, verpasste es aber wieder, sich hierfür zu belohnen. Menne kam kaum zu nennenswerten Aktionen und brachte das von Micha Felde gehütete RSV-Tor nicht in Gefahr.
Es dauerte bis zur 80. Minute, ehe Daniel Schlingmann endlich das höchst verdiente 2:0 erzielte. Im Anschluss an eine Ecke von Altrogge fand sein Kopfball, anders als noch in der ersten Minute, den Weg ins Tor. Erleichterung aller Orten. Endlich spiegelte das Ergebnis die Kräfteverhältnisse des Spiels ansatzweise wider.Die Freude währte allerdings nicht lange.

Dennis Meier ließ sich in der 86. Minute zu einer Tätlichkeit verleiten und stieß seinen Gegenspieler im eigenen Strafraum um. Dem Schiedsrichter blieb keine andere Wahl als Meier des Feldes

Der Rot-Sünder, aber wer sich noch nie hat provozieren lassen, werfe den ersten Stein.

zu verweisen. In den nächsten 4 Wochen kann sich Meier demnach die Spiele von draußen ansehen. Dumm, aber leider nicht mehr zu ändern.
Menne verwandelte den fälligen Strafstoß zum 2:1. Eng wurde es nach dem Anschlusstreffer und der Unterzahl trotzdem nicht. Kurz vor dem Abpfiff erzielte Nico Haase nach einem Konter sogar noch das 3:1.
Dieser Treffer bildete den Schlusspunkt einer schwachen Partie, bei der der RSV es verpasste aus den zahlreichen, sich bietenden Möglichkeiten, etwas für das Torverhältnis. Für Menne wird es angesichts der gezeigten Leistung ganz schwer im Abstiegskampf zu bestehen. Nach der siebten Niederlage in Folge kämpfen die Mannen um Coach Sarrazin ums nackte Überleben.

Der RSV hingegen konnte erst nach dem Schlusspfiff richtig jubeln. Durch die Niederlagen von Erkeln und Nieheim kletterte der RSV von Platz drei auf den begehrten Platz an der Sonne.
Am nächsten Wochenende muss der RSV bei einem weiteren abstiegsbedrohten Club antreten. Auch in Oesterholz erwartet uns ein ganz schweres Spiel, denn der SSV wird um jeden Zentimeter Sandboden kämpfen.

Aufstellung RSV:
Felde – Schalofsky – D. Schlingmann – Seifert – Meier – Funk (Lesemann) – Haase – Sölter – Hagemann (Esau) – Schönfelder (S. Schlingmann) – Altrogge

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RSV gewinnt 3-0 in Luerdissen ! ! !

Bezirksliga Staffel 3
15. Spieltag
VfL Luerdissen – RSV Barntrup 0:3

RSV Barntrup gelingt ganz wichtiger Auswärtssieg in Luerdissen. Rückstand auf Nieheim ist auf einen Punkt verkürzt.

Spielbericht:
Der RSV Barntrup musste am heutigen Donnerstag zum Nachholspiel des 15. Spieltags beim VfL Luerdissen antreten. Die Mannschaft von Trainer Johannfunke tat sich bisher nach der Winterpause äußert schwer und konnte kaum Erfolge verbuchen.
Auf der anderen Seite sah der RSV in Luerdissen in den letzten Jahren auch nie gut aus, und konnte in den seltensten Fällen mit vollen Händen zurück in heimische Gefilde fahren.
Das heutige Nachholspiel stand unter einem besonderen Stern. Würde der RSV gewinnen, wäre man auf nur einen Punkt an den FC Nieheim herangerückt.

Zum Spiel:
Auch in Luerdissen erwartete den RSV ein schweres Geläuf. Durch den Regen des Tages war das Grün am Luerdisser Holz aufgeweicht und nicht gut bespielbar. Nachdem alle Stollen ausgepackt wurden, konnte Schiedsrichter Grandt die Partie um 18:30 Uhr anpfeifen.

Der RSV tauschte im Gegensatz zum Nieheim-Spiel zweimal aus. Kryker und Schalofsky begannen für Seifert und Meier in der Viererkette.
In der ersten Viertelstunde kam der RSV schwer ins Spiel und musste anerkennen, dass der VfL aus Luerdissen mehr vom selbigen hatte. Der VfL war präsenter in den Zweikämpfen und fast immer einen Schritt schneller am Ball. Gefährliche Chancen konnte sich die Heimmannschaft allerdings nicht herausarbeiten.
Nach und nach nahm auch der RSV besser am Spiel teil. Die Zweikämpfe wurden verbissener geführt, die Laufbereitschaft auch ohne Ball wuchs. So kamen die Rot-Schwarzen auch zu ihren Chancen.
Kapitän Nico Haase zwang den VfL-Keeper Siebert mit einem schönen Freistoß aus 20 Metern zu einer Großtat. Der Keeper fischte den Ball sehenswert aus dem Winkel.
Nach gut einer halben Stunde konnte der RSV den ersten Treffer bejubeln. Manuel Altrogge nutzte eine Hereingabe von links und netzte den Ball trocken aus kurzer Distanz ein. Das 1-0 für den RSV.
Kurz vor der Pause tankte sich Olli Sölter nach einem Ballgewinn durch das komplette VfL Mittelfeld und stand plötzlich ganz alleine vor dem gegnerischen Keeper. Dieser konnte die Eins-gegen-Eins Situation zum Leidwesen des RSV für sich entscheiden und verhinderte so zunächst einen zweiten Treffer für den RSV.

Nach der wegen der eintretenden Dunkelheit recht kurzen Pause machte der RSV dort weiter, wo er vor dem Halbzeitpfiff aufgehört hatte. Nach kurzer Eingewöhnungsphase übernahm der RSV wieder das Zepter und versuchte, trotz schwieriger Platzverhältnisse, Fußball zu spielen. Dieses gelang deutlich besser als noch in Nieheim.
Folgerichtig konnte der RSV nur zehn Minuten nach der Halbzeit den zweiten Treffer durch Linksverteidiger Esau bejubeln. Eine von Altrogge flach herein gegebene Flanke von der rechten Seite rauschte im Zentrum an Freund und Feind vorbei bis zum linken Eck des Fünfmeter-Raums. Dort stand Esau goldrichtig und versenkte eiskalt zum 2-0 für den RSV.
Glück hatte der VfL nach circa einer Stunde. Olli Sölter brach erneut durch die schwache Zentrale des VfL und wurde von Libero Thospann gefoult. Eine klare Notbremse, die vom Unparteiischen jedoch lediglich mit „gelb“ geahndet wurde.
Der VfL versuchte nach dem 0-2 Rückstand noch einmal alles, fand aber zumeist in der Barntruper Defensive seinen Meister. Keeper Ehlert verlebte einen sehr ruhigen Abend und musste sein Können lediglich bei einem Schuss von Thospann unter Beweis stellen, der nach einer Ecke im Strafraum zum Abschluss kam.
Ansonsten fiel dem VfL außer langen Bällen auf die wenig durchsetzungsstarken Spitzen Binder, Zirn, Pampel und Klocke wenig ein.
Eine Viertelstunde vor Abpfiff konnte der stark aufspielende Sölter mit einem satten Schuss von der rechten Strafraumkante das Ergebnis noch auf 3-0 für den RSV erhöhen.
Mit dem schwindenden Tageslicht schwand gleichzeitig auch der Mut der Heimmannschaft. Gefährliche Aktionen gab es auf Seiten des VfL kaum noch. Barntrup hingegen ließ einige Konterchancen ungenutzt und hätte durchaus sogar noch höher gewinnen können. Speziell Bene Hagemann und Jakob Funk fehlte es heute jedoch an der nötigen Präzision und am Fortune.

Schlussendlich gewann der RSV diese wichtige Partie mit 3-0. Das Ergebnis ist mit Sicherheit um ein Tor zu hoch ausgefallen, verdient ist es jedoch allemal.
Mit dem „Dreier“ rückt der RSV bis auf einen Punkt an Nieheim heran. Am kommenden Sonntag spielt der RSV auch mal wieder im heimischen Waldstadion. Zu Gast ist der abstiegsbedrohte Club aus Menne, der auf Punkte dringend angewiesen ist.
Anstoß der Partie ist wie immer um 15:00 Uhr.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Esau – Kryker – D. Schlingmann – Schalofsky – Funk – Sölter – Haase (Seifert) – Hagemann – Schönfelder – Altrogge (S. Schlingmann)

RSV verpasst beim 0:0 in Nieheim einen Bigpoint im Aufstiegsrennen

RSV verpasst beim 0:0 in Nieheim einen Bigpoint im Aufstiegsrennen

Bezirksliga Staffel 3
23. Spieltag
FC Nieheim – RSV Barntrup 0:0

Barntrup verpasst Bigpoint in Nieheim. Nach dem 0:0 in der Käsestadt bleibt im Aufstiegsrennen alles beim Alten.

Spielbericht:
Bestes Fußballwetter empfing die zahlreichen Zuschauer im Friedrich-Wilhelm-Weber-Stadion, wo an diesem Wochenende das Spitzenspiel zwischen dem FC Nieheim und dem RSV aus Barntrup über die Bühne ging.
Nieheim, die mit Abstand beste Defensive der Liga, fiel bei den letzten beiden Auftritten auf lippischem Boden durch teils unangebrachte Aggressivität auf. Weder das Spiel in Jerxen noch das in Diestelbruch konnten die Mannen von Coach Wolfgang Wächter vollzählig beenden. Der RSV war somit gewarnt und zog die Schienbeinschoner stramm.

Zum Spiel:
Nachdem die Platzwahl wieder einmal verloren war und der Ball und endlich genug Luft hatte, pfiff der junge, dennoch gute Schiedsrichter Kevin Gniosdorz aus Wünnenberg das Spitzenspiel des Spieltags an.
Schon in den ersten Minuten zeigte sich, dass Nieheim keinesfalls weniger hart als in den Partien zuvor agieren würde. So lag Hagemann nach gefühlten zehn Sekunden das erste Mal unfreiwillig auf der grünen Wiese.
Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit war das Spiel von Kampf und vielen hohen Bällen geprägt. Das Spielgerät hatte so bereits in den ersten 15 Minuten jegliche Schichten der Nieheimer Atmosphäre genauestens inspiziert. Chancen blieben bei dem gegenseitigen Austausch der Luftpostsendungen leider lange Fehlanzeige.
An ein vernünftiges Fußballspiel war durch den mehr als mäßigen Acker in Nieheim eh nicht zu denken. Jede Ballannahme, die nicht mehr als einen halben Meter versprang, konnte der Passempfänger als persönlichen Erfolg verbuchen. Bestes Beispiel hierfür war ein Rückpass eines Nieheimer Defensiven zu seinem Keeper Schnatmann. Dieser prügelte den Ball nicht wie sonst üblich 70 Meter in die Ferne, sondern trat über das Spielgerät und verursachte so einen Eckball für den RSV.
Trotz signifikanter physischer Unterlegenheit in Körpergröße und Gewicht kam der RSV nach Standards zu den besten Torgelegenheiten. So hatte der kleinste Spieler auf dem Platz, Jakob Funk, zwei gute Kopfballchancen, die er leider nicht im Nieheimer Tor unterbringen konnte.
Erwähnenswert außerdem eine Schusschance von Bene Hagemann, der den Ball aus 16 Metern leider über das Tor der Heimmannschaft setzte. Kurz vor dem Pausentee hatte Olli Sölter noch eine gute Gelegenheit, Barntrup in Führung zu bringen. Seine Direktabnahme nach einem Eckball konnte jedoch zwei Meter vor der Linie von einem Nieheimer Defensiven geblockt werden.
Nieheim ließ, wenn überhaupt, durch Freistöße aufhorchen. Nennenswerte Chancen ergaben sich hieraus vorerst jedoch nicht. Ein von Nieheim erzieltes Tor pfiff der Schiedsrichter berechtigterweise ab. Keeper Ehlert ließ einen Freistoß zunächst fallen, hatte den Ball aber im Nachfassen eindeutig unter Kontrolle, als FCN Stürmer Backhaus ihm das Leder wieder aus den Pranken trat und zurück ins Spiel brachte.

Beide Mannschaften gingen torlos in die Pause. Barntrup versuchte zu Anfang Fußball zu spielen, musste jedoch erkennen, dass es damit auf diesem Acker nicht viel zu ernten gab. Nieheim verließ sich von Beginn an auf die Devise „Kick and Rush“.

Wäre schön, wenn Sebastian und seine Freundin in Barntrup nun feste Wurzeln entwickeln

Auch die zweiten 45 Minuten boten den Zuschauern kein attraktiveres Spiel. Beide Mannschaften versuchten ihr Glück weiterhin mit hohen Bällen. Nieheim egalisierte mit zunehmender Spieldauer die leichte optische Überlegenheit des RSV, sodass Barntrup in Durchgang zwei zu nur noch einer nennenswerten Torchance gelangte. Jakob Funk verpasste eine präzise Hereingabe von Sebastian Schönfelder allerdings knapp.
Kurz vor Schluss musste der RSV den unzähligen Kopfballduellen und Zweikämpfen Tribut zollen. Die Konzentration und Kraft ließen nach, sodass Nieheim noch zwei gute Gelegenheiten hatte, das Spiel für sich zu entscheiden. Keeper Ehlert konnte jedoch zuerst einen Schlenzer von Ibrahim und dann einen Kopfball von Backhaus sehenswert entschärfen.

Am Ende blieb es beim durchaus leistungsgerechten 0:0 zwischen den beiden Topteams der Liga. Nieheim behält somit den 4-Punkte Vorsprung auf den RSV, hat aber weiterhin eine Partie mehr bestritten.
Für den RSV steht am kommenden Donnerstag schon die nächste Aufgabe auf dem Programm. Es wartet ein schweres Auswärtsspiel in Luerdissen. Will man im Rennen um den Aufstieg in die Landesliga weiterhin mitmischen, muss man in Luerdissen auch gewinnen. Eines steht auf jeden Fall fest. Der Platz am Luerdisser Holz wird wohl kaum besser sein, als der im Friedrich-Wilhelm-Weber-Stadion zu Nieheim…

Aufstellung RSV:
Ehlert – Esau – Seifert – D. Schlingmann – Meier – Funk – Sölter – Haase – Hagemann – Schönfelder – Altrogge

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RSV setzt wichtiges Ausrufezeichen im Aufstiegsrennen und gewinnt in Erkeln mit 2:1

Bezirksliga Staffel 3
21. Spieltag
TuS Erkeln – RSV Barntrup 1:2

Der RSV feiert einen ganz wichtigen Auswärtssieg beim Rivalen aus Erkeln und bleibt Nieheim auf den Fersen

Spielbericht:
Und der RSV jubelt weiter…
Auf Grund einer kämpferisch überzeugenden Mannschaftsleistung kehrt der RSV mit voller Punktausbeute vom Auswärtsspiel in Erkeln heim und bleibt dem Primus der Liga auf den Fersen.
Im Nethetal-Stadion stand das Spitzenspiel der Bezirksliga Staffel 3 an. Der TuS aus Erkeln empfing die Roten Teufel aus Barntrup, die im letzten Spiel, dem Remis gegen Bad Driburg, wichtige Punkte im Aufstiegsrennen liegen ließen.
Nach einer starken Trainingswoche fuhren die Freitag-Mannen mit viel Selbstbewusstsein in Höxteraner Hinterland und erhofften sich einen Sieg gegen den ungeliebten Aufstiegsrivalen. Coach Freitag hatte im Vorfeld der Partie von den Wochen der Wahrheit gesprochen, da für den RSV neben dem schweren Auswärtsspiel gegen Erkeln, mit dem TuS Horn Bad Meinberg und dem FC Nieheim zwei ganz harte Auswärtsspiele anstehen.

Zum Spiel:
Das Spiel begann mit einem Dämpfer für den RSV. Bereits drei Minuten nach dem Anpfiff rannten die Rot-Schwarzen einem Rückstand hinterher. Nach einem Zweikampf zwischen Innenverteidiger Schalofsky und dem TuS Stürmer Puhl entschied der Unparteiische auf Strafstoß für Erkeln. Für den zahlreich vertretenen Barntruper Anhang, für die Spieler und den Trainer war die Entscheidung nicht nachzuvollziehen. Sei es drum.
Erkeln Mittelfeldmotor Acar behielt die Nerven und schickte Keeper Ehlert in die falsche Ecke. Nach nur drei Minuten führte Erkeln mit 1-0. Der RSV reagierte keineswegs geschockt, sondern nahm in der Folgezeit sehr rege am Spielgeschehen teil. Schon nach einer Viertelstunde hatte Erkeln genug von ihrem gefürchteten Kurzpassspiel. Zu oft konnte der RSV gegnerische Angriffe bereits im Keim ersticken und selbst den Weg zum Tor suchen. Es entwickelte sich ein Kampfspiel, welches den Zuschauern auf beiden Seiten wenig Torchancen bieten konnte. Beim RSV fehlte die Konzentration und Präzision beim letzten Pass, sodass Torchancen meist in letztem Moment verhindert wurden oder gar nicht erst gefährlich wurden. Erwähnenswert waren ein Freistoß von Haase aus der Anfangsphase, der knapp am rechten Torpfosten vorbei segelte.
Kurz vor der Halbzeit dann eine strittige Szene, die für den weiteren Spielverlauf noch Bedeutung haben sollte. Nach einer Flanke von Esau von der linken Seite kam Hagemann aus 12 Metern zum Schuss. Sein Geschoss wurde einem TuS-Defensiven eindeutig mit der Hand abgewehrt, was normalerweise Strafstoß für den RSV nach sich gezogen hätte. Auch vehemente Proteste der Rot-Schwarzen halfen nicht weiter. Der Elfer-Pfiff kam und kam nicht. Einzig Hagemann sah wegen Meckern die gelbe Karte.

Pause. Zwischenstand 1-0 für die Heimmannschaft. Der RSV aber definitiv gleichwertig, eher sogar etwas feldüberlegen.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit knüpfte der RSV nahtlos an die gute kämpferische Leistung aus dem ersten Durchgang an. Nach einer schönen Ballstafette im Mittelfeld setzte sich Steffen Lesemann gegen die TuS-Defensive durch und war im Strafraum nur noch mir unfairen Mitteln zu Fall zu bringen. Dieses Mal zeigte der Schiedsrichter auf den ominösen Punkt. Elfmeter für den RSV. Daniel Schlingmann ließ sich die Chance zum Ausgleich nicht nehmen und verwandelte sicher zum 1:1 Zwischenstand. Gespielt waren 53 Minuten.
Nach dem Ausgleichstreffer agierte der RSV spürbar selbstsicherer und diktierte die Partie, auch wenn Erkeln phasenweise noch Akzente setzen konnte. Die größeren Chancen konnte aber eindeutig der RSV für sich verbuchen. Der eingewechselte Altrogge sowie Hagemann scheiterten zunächst jedoch noch mit ihren Versuchen.
In der 72. Spielminute war es dann soweit. Der ganze RSV jubelt über den, mittlerweile verdienten, Führungstreffer. Voran gegangen war ein Missverständnis zwischen dem Erkeln-Keeper und seinem Verteidiger, welches einen Eckball für den RSV zur Folge hatte. Altrogge schnippelte die „Torfabrik“ mustergültig auf den ersten Pfosten, von wo Captain „Air Haase“ höchstpersönlich aus sechs Metern einköpfte.
Doch nur kurz nach dem Führungstreffer kam die Ernüchterung. Bene Hagemann wurde wegen Nichteinhaltens des Mauerabstandes mit der gelb-roten Karte des Feldes verwiesen. Eine mehr als harte Entscheidung des Schiedsrichters, der Hagemann nicht einmal auf den zu knappen hinwies, sondern ihn gleich zum Duschen schickte. Eine ganz klare Schwächung für den RSV, die sich fortan mit 10 Spielern gegen die Angriffsbemühungen der Erkelner zur Wehr setzen mussten. Erkeln fiel jedoch auch in der Schlussphase erschreckend wenig ein, und konnte das RSV- Tor nur unzureichend in Gefahr bringen. Fast hätte Sebastian Schönfelder nach einem guten Konter über die linke Seite sogar noch auf 3-1 erhöht.

So blieb es am Ende beim 2-1 Auswärtserfolg des RSV. Die Freitag-Mannen jubelten über drei ganz wichtige Auswärtspunkte, während sich Erkeln das Titelrennen vorerst auf einer Entfernung anschauen muss.
Das nächste Spiel des RSV findet am Donnerstag, dem 24.03. in Horn statt. Es handelt sich hierbei um einen Nachholspieltag für die komplette Staffel. Auch hier muss der RSV dreifach punkten, um Nieheim weiterhin Paroli bieten zu können.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Esau – Schalofsky – D. Schlingmann – Meier – Funk (Kryker) – Sölter – Haase (Seifert) – Schönfelder – Lesemann (Altrogge)

Hier geht es zum Spielbericht der Neuen Westfälischen!

Gerechte Punkteteilung im Waldstadion. RSV spielt nur 1:1 gegen den Gast aus Bad Driburg

Gerechte Punkteteilung im Waldstadion. RSV spielt nur 1:1 gegen den Gast aus Bad Driburg

Bezirksliga Staffel 3
20. Spieltag
RSV Barntrup – TuS Bad Driburg 1:1

Gerechte Punkteteilung im Barntruper Waldstadion. Der RSV kommt nach schwacher Mannschaftsleistung nicht über ein 1:1 gegen Bad Driburg hinaus.

Spielbericht:
Der RSV erlitt am heutigen Sonntag einen Dämpfer im Kampf um den begehrten Platz an der Sonne in der Bezirksliga. Zu Gast im heimischen Waldstadion war der Aufsteiger aus Bad Driburg, der am letzten Wochenende furios 5:2 gegen Jerxen gewann.
Die Freitag-Mannen waren also gewarnt, wollten aber dennoch mit einem Sieg den Abstand auf die Konkurrenten aus Nieheim und Erkeln ausbauen bzw. konstant halten. Daraus wurde leider nichts.
In einer mehr als mäßigen Partie übernahmen die Gäste von Beginn an das Zepter und diktierten die ersten zehn Minuten. Klare Torchancen konnte der TuS aus Bad Driburg jedoch nicht für sich verbuchen. Nach der ersten Druckphase der Gastmannschaft nahm der RSV in der Folge auch am Spiel teil und erzielte mit der ersten richtigen Torchance des Spiels die 1-0 Führung durch Bene Hagemann. Der Treffer, ein „Must Have“ für jeden Saisonrückblick. Hagegoal nahm einen halbhoch geschlagenen Flankenball mit dem Rücken zum Tor an, drehte sich, und drosch das Leder aus 20 Metern in die Maschen. Der Ball berührte bei der ganzen Aktion nicht ein einziges Mal die rote Asche, die nach dem strengen Frost Mitte der Woche in einem erstaunlich guten Zustand war.
Nach der, zu diesem Zeitpunkt, eher glücklichen Führung für unsere Mannen fiel das Spiel in seinen alten Trott zurück. Beide Mannschaften kämpften verbissen um jeden Meter Boden. Ein konstruktiver Spielaufbau kam jedoch weder beim RSV noch beim Gast aus Bad Driburg zu Stande.
So sahen die zahlreichen Zuschauer erst kurz vor dem Pausenpfiff wieder spektakuläre Aktionen. Bad Driburgs Stürmer Middeke, der nach einer klaren Tätlichkeit gegen D. Schlingmann Mitte der ersten Halbzeit schon längst vom Platz gehört hätte, kam nach einer Flanke von der rechten Angriffseite frei aus 5 Metern zum Schuss. Der „Publikumsliebling“ schob das Leder jedoch über die Querlatte des RSV-Tores.
Im Gegenzug rutschte Esau eine Flanke von den linken Seite über den Spann und rauschte auf den kurzen Torpfosten zu. Der schon geschlagene Gästekeeper konnte sich beim Außenpfosten für die tatkräftige Mithilfe bedanken.

Pause. 1-0 für den RSV.

Auch in den zweiten 45 Minuten erwischte Bad Driburg den besseren Start, konnte die Defensive des RSV aber nicht wirklich unter Druck setzen. Die Badestädter blieben jedoch stets bei hoch hereingeschlagenen Standards gefährlich. Hier hatte die deutlich kleiner gewachsene RSV-Defensive so ihre liebe Müh und Not.
Der RSV fand auch in Halbzeit 2 nicht wirklich ins Spiel. Wenig erinnerte an die schönen Kombinationen aus dem letzten Heimspiel gegen Detmold. So hatten nur Hagemann und der für Lesemann eingewechselte Altrogge halbherzige Chancen für die Roten Teufel.
Kurz vor Schluss wurde der RSV für die mäßige Leistung bestraft. Wie konnte es anders sein, fiel der Ausgleich durch eine Standardsituation der Badestädter. Aus unerfindlichen Gründen ließ die RSV-Defensive Middeke bei diesem Freistoß unbewacht. Dieser verwertete den, von halbrechts geschlagenen Freistoß per Direktabnahme aus kurzer Distanz zum Ausgleich. Das 1-1 in der 89. Minute. Grenzenloser Jubel beim TuS aus Bad Driburg, die den Punktgewinn nach dem Abpfiff wie einen Sieg feierten.
Der RSV dagegen schlich mit hängenden Köpfen zurück in die Kabine. Jeder einzelne war enttäuscht über die gezeigte Leistung und zwei verlorene Zähler im Kampf um das große Ziel.
Am nächsten Samstag muss der RSV zum Lippederby nach Luerdissen. In wie weit die beim Kreispokal gewonnene Brauereibesichtigung bei Krombacher durch das Spiel beeinträchtigt wird, zeigt sich im Laufe der Woche. Zumindest an diesem Wochenende war der Spielbetrieb auf dem Luerdisser Rasenplatz noch nicht möglich.

Aufstellung RSV:
Felde – Schalofsky – Seifert – D. Schlingmann – Meier – Funk (Kryker) – Sölter – Esau – Hagemann – Schönfelder (Neide) – Lesemann (Altrogge)

nur wenige Bilder zum Spiel

Der RSV grüßt wieder von oben und revanchiert sich bei Post für die Hinspielniederlage

Bezirksliga Staffel 3
18. Spieltag
RSV Barntrup – Post SV Detmold   3:2

RSV zeigt einen guten Start ins Jahr 2011. Den Roten Teufeln gelingt mit dem 3:2 Sieg gegen Post die Revanche für die Hinspielniederlage.

Spielbericht:
Es ist der 11.02.2011, 19:02 Uhr. Endlich rollt der Ball wieder. Trotz miesen Wetters erwarteten zahlreiche Zuschauer den Anpfiff zwischen den Kontrahenten RSV Barntrup und Post SV Detmold.
Trainer Freitag, der die Detmolder selbst trainierte, erinnerte seine Mannen vor dem Spiel an die verdiente Hinspielniederlage, die gleichzeitig die letzte Niederlage des RSV in dieser Saison darstellte. Trotz der nicht immer optimalen Vorbereitung (Krankheit, Verletzungen, Platzverhältnisse) legte der RSV von Beginn an hohes Tempo vor und diktierte die erste Viertelstunde des Spiels.
Schon nach 2 Spielminuten gab es die erste Möglichkeit für die Roten Teufel. Nach einem schönen Diagonalpass aus dem Mittelfeld tauchte Jakob Funk frei vor dem Detmolder Tor auf. Er wurde jedoch wegen vermeintlicher Abseitsstellung von Schiedsrichter Wendt aus Schieder zurückgepfiffen.
Kurz darauf hatte Olli Sölter die nächste Möglichkeit für den RSV. Hagemanns Freistoß von der rechten Außenbahn wurde von der Detmolder Defensive nur unzureichend geklärt. Der Ball landete genau vor Olli Füßen, dessen Schuss aus 20 Metern aber genau in die Arme von Post-Keeper Kessel flog.
Bereits nach zehn Minuten musste der RSV das erste Mal auswechseln. Keeper Ehlert klärte einen Steilpass vor dem heranstürmenden Basokur. Der Detmolder Offensive versetzte Ehlert beim anschließenden Zusammenprall einen schmerzhaften Pferdekuss am linken Oberschenkel, der ein Weiterspielen unmöglich machte. Felde übernahm nach nur 12 Minuten den Platz zwischen den Pfosten.
Nach 18 Spielminuten erzielte Steffen Lesemann, alias La Panthera, fast die Führung für den RSV. Einen schönen Diagonalpass von Seifert nutzte Lesemann zu einem Heber über den gegnerischen Keeper. Der Ball strich leider knapp am Pfosten vorbei und endete im Toraus. Weiter 0:0.
In der Folge kam Post besser ins Spiel, sodass der Spielfluss des RSV verebbte. Es entwickelte sich ein intensives Spiel im Mittelfeld, bei dem beide Mannschaften kaum nennenswerte Aktionen vorweisen konnten.
Erst nach einer halben Stunde fand der RSV wieder besser ins Spiel und zeigte bis zur Pause begeisternden Fußball. Es ergaben sich Chancen im Minutentakt. Zunächst scheiterten jedoch Hagemann und Funk mehrmals an der Detmolder Defensive. 5 Minuten vor der Pause fiel der erlösende Führungstreffer für den RSV. Eine Kopfballvorlage von Hagemann aus dem Mittelfeld fiel Lesemann vor die Füße, der dem Post Keeper aus 14 Metern keine Chance zur Abwehr ließ. La Panthera hatte zugestochen. 1:0 für den RSV. Mit diesem Ergebnis gingen beiden Mannschaften in die Pause.

Gleich nach dem Seitenwechsel konnte der RSV die Führung auf 2:0 ausbauen. Schönfelder wurde aus dem Mittelfeld mustergültig durch die Schnittstelle der Post-Defensive angespielt und schob flach aus 12 Metern zur 2:0 Führung ein.
Der erhöhte Rückstand schien die Detmolder noch einmal wachzurütteln. In der Folge hatte Post mehr Spielanteile und erspielte sich mehrere Chancen, doch sowohl Smithen (nach einer Ecke) als auch Trockel (traf nur den Pfosten) scheiterten mit ihren Versuchen. Glück für den RSV in dieser Phase.
Nach einer Stunde traf Post zum 2:1 Anschluss. Schiedsrichter Wendt zeigte auf den ominösen Punkt, nachdem Seifert seinen Gegenspieler im Strafraum gesperrt hatte. Hengstler lief an und ließ Micha Felde im RSV-Tor keine Chance. Sein Strafstoß, hart und halbhoch in die Mitte geschossen, zappelte im Netz des RSV-Tores.
Nach dem Anschlusstreffer wurde der RSV wacher und nahm wieder aktiv am Spielgeschehen teil. Die Zweikämpfe wurden wieder angenommen und die junge RSV-Truppe zeigte den Fans, wer auf dem Roten Rasen zu Hause ist.
Nach 70 Minuten fiel der schönste Treffer des Tages. Lesemann setzte bei einem Konter Jakob Funk mustergültig in Szene. Dieser flankte von der linken Seite punktgenau ins Zentrum, wo Hagemann den Ball über die Linie drückte. Während Barntrup das 3:1 bejubelte, versagten Post-Keeper Kessel zum wiederholten Mal (Maik Reese wird sich erinnern) die Nerven. Hagemann, zum Jubellauf ansetzend, wurde von Kessel höchst unsportlich zu Fall gebracht. Ein glasklarer Platzverweis, doch Schiedsrichter Wendt hatte sich wie viele andere bereits vom Spielgeschehen abgewandt.
Nachdem sich die Gemüter der Spieler, Betreuer und Zuschauer wieder beruhigt hatten, entschied sich Schiri Wendt für einen Kompromiss und zeigte dem Post-Keeper die gelbe Karte. Dieser kann sich beim Schiedsrichter bedanken, da er so von einer mehrwöchigen Sperre bewahrt wurde.
Zurück zum Spiel. Nach 78 Minuten wurde der gut spielende Hagemann ausgewechselt und konnte seine lädierte Leiste schonen. Kryker kam für ihn in die Partie. In der 82. Spielminute machte Post das Spiel noch einmal spannend. Nach einer Flanke von der rechten Seite kam Rüschenpöhler frei zum Kopfball und versenkte das Leder unhaltbar im linken Toreck.
In der Schlussphase war Post bemüht den Ausgleich zu erzielen. Es mangelte jedoch an der nötigen Zielstrebigkeit und Präzision. Diese fehlte auch dem RSV, der die sich bietenden Kontermöglichkeiten nicht gut zu Ende spiele.

Nach 95 Minuten stand der Sieg des RSV fest. Barntrup übernimmt nach dem 12. ungeschlagenen Spiel in Folge zumindest bis zum Sonntag die Tabellenführung in der Staffel 3 und setzt den Konkurrenten aus Nieheim gleich zu Beginn unter Zugzwang.
Ob das nächste Spiel in Dringenberg am kommenden Sonntag stattfindet, hängt wohl vor allem vom Wetter ab. Sollte jedoch gespielt werden, wird der RSV auch in der Fremde alles versuchen, die nächsten drei Punkte einzufahren.

Aufstellung RSV:
Ehlert (Felde) – Schalofsky – D.Schlingmann – Seifert – Meier – Funk – Sölter – Esau – Hagemann (Kryker) – Schönfelder – Lesemann (Weber)

RSV siegt auch gegen Beverungen und ist nun seit 11 Spielen ungeschlagen

RSV siegt auch gegen Beverungen und ist nun seit 11 Spielen ungeschlagen

Bezirksliga Staffel 3
14. Spieltag
RSV Barntrup – VfB Beverungen 2:1

Der RSV marschiert weiter. Verdienter Heimsieg gegen eine schwache Mannschaft aus Beverungen

Spielbericht:
Nach dem souveränen Sieg in Warburg am letzten Wochenende stand heute erneut ein Gegner aus dem Kreis Höxter auf dem Programm. Zu Gast im Barntruper Waldstadion war der VfB Beverungen, der bis dato weit unter seinen Möglichkeiten spielt.
Coach Freitag machte seine Truppe vor dem Spiel richtig heiß und forderte einen maximalen Abruf der individuellen Leistungen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase übernahm der RSV schnell die Kontrolle und diktierte das Spielgeschehen. Beverungen kam mit dem Pressing des RSV überhaupt nicht zurecht und verlor viele Bälle bereits im Spielaufbau.
Schon in der 7. Spielminute ergab sich somit die erste Chance für Hagemann. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld kam Bene Hagemann am Strafraumeck frei zum Schuss. Sein harter Abschluss strich allerdings knapp am Gästetor vorbei.
In der Folge ergaben sich zahlreiche weitere Möglichkeiten für den RSV. Doch sowohl Hagemann, als auch Altrogge und Funk scheiterten mit ihren Versuchen. Teils strichen die Schüsse knapp vorbei, teils wurden sie in letzter Sekunde geblockt, teils fehlte aber auch einfach der letzte Wille.
Beverungen fand in der ersten Halbzeit überhaupt nicht statt und brachte das von Keeper Ehlert gehütete RSV-Tor nicht ein einziges Mal zwingend in Gefahr. Nach einer halben Stunde hatte der RSV die große Möglichkeit zur Führung. Esau wehrte einen VfB-Freistoß per Kopf ab und leitete damit einen mustergültigen Konter ein. Haase ließ die halbe Beverunger Defensive hinter sich, kam dann aber im Mittelfeld zu Fall. Im Liegen brachte er jedoch noch den Pass zu Hagemann, der frei auf den Beverunger Keeper zulief. Ihm versagten allerdings die Nerven und er verzog den Abschluss aus 18 Metern.
Der RSV hatte in der Viertelstunde vor der Pause seine stärkste Phase und beherrschte Spiel und Gegner nach Belieben. Immer wieder spielte sich der RSV Möglichkeiten heraus. Belohnen konnten sich die Rot-Schwarzen allerdings erst kurz der Pause. In der 43. Spielminute erzielte Hagemann die hochverdiente Führung für den RSV. Altrogge brachte einen Ball von der linken Seite in den Strafraum, wo der Schuss von Schönfelder zunächst geblockt wurde. Über Haase landete der Ball schließlich bei Hagemann, der die sich bietende Chance dieses Mal nutzte. Er schlenzte den Ball aus 18 Metern unhaltbar für den Keeper ins lange Eck.

Mit dieser hochverdienten 1:0 Führung für den RSV gingen beide Teams in die Kabinen. Coach Freitag hatte in der Pause nicht viel zu kritisieren. Zu deutlich war die Überlegenheit der Barntruper im ersten Spielabschnitt.

Nach der Pause sahen die Zuschauer ein ähnliches Bild. Barntrup kam unverändert motiviert aus der Kabine und setzte Beverungen gleich wieder unter Druck. Erste Schusschancen von Altrogge und Haase wurden allerdings von der VfB-Defensive geklärt. In der Folge hatte auch Beverungen zwei zaghafte Chancen. Die abgegebenen Schüsse brachten das RSV-Tor jedoch nicht ernsthaft in Gefahr. Mitten in die Beverunger Angriffsbemühungen platzte das 2:0 für den RSV. Erneut konnte sich Hagemann als Torschütze im Barntruper Regen feiern lassen. Der Gästekeeper konnte einen Schuss von Haase nicht entscheidend klären und ließ den Ball nach vorne prallen. Wie schon in Warburg reagierte Hagemann am schnellsten und knallte den Ball in die Maschen. Das Spiel schien entschieden. Beverungen ließ die Köpfe hängen und der RSV spielte weiter munter nach vorne. Nur zwei Minuten später hätte Schlingmann die Führung fast auf 3:0 erhöht. Erneut konnte der Keeper einen Schuss von Haase nicht festhalten und ließ den Ball zur Seite prallen. Schlingmann traf aus sehr spitzem Winkel allerdings nur die Querlatte.
Der einzig vernünftig vorgetragene Angriff des VfB resultierte in der 64. Spielminute im Anschlusstreffer. Der RSV agierte bei diesem Beverunger Angriff bei jeder Station immer einen Tick zu spät. Am Ende schloss Sven Redeker im Eins-gegen-Eins gegen Ehlert überlegt ab. Sein Schuss tropfte vom Innenpfosten ins RSV-Tor. Nur noch 2:1 für den RSV.
In der Folge verlor der RSV zunehmend die Kontrolle über das Spielgeschehen. Coach Freitag reagierte und brachte mit Lesemann frischen Wind auf der rechten Außenbahn. Schönfelder musste für ihn weichen. Zehn Minuten später durfte auch der an der Leiste lädierte Hagemann das Spielfeld verlassen. Meier kam für ihn in die Partie und sollte von da an Beverungens Spielertrainer Hustadt aus dem Spiel nehmen. Beverungen mühte sich in der Schlussviertelstunde zum Ausgleich zu kommen, brachte aber kaum gefährliche Aktionen zu Stande. Da auch der RSV keine zwingenden Aktionen mehr setzen konnte, plätscherte das Spiel bis zum Schlusspfiff dahin.
Am Ende rissen die RSV-Akteure jubelnd die Arme in die Höhe. Mit dem verdienten 2:1 Sieg über Beverungen baute der RSV die Serie der ungeschlagenen Spiele auf 11 aus. Da der Konkurrent aus Nieheim an diesem Wochenende nicht spielte, übernahm der RSV mit dem Sieg zumindest zeitweilig die Tabellenführung. Am kommenden Wochenende hat der RSV spielfrei. Ob die beiden kommenden Spiele in Luerdissen und Horn noch stattfinden, ist einzig und allein von Petrus abhängig. Sollte das Wetter allerdings nicht deutlich trockener werden, kann der RSV höchstens noch sein Heimspiel gegen Jerxen-Orbke am 12.12. austragen.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Esau – Kryker – D.Schlingmann – Schalofsky – Funk – Sölter – Haase – Hagemann (Meier) – Schönfelder (Lesemann) – Altrogge

Edu Kryker köpft RSV zum 5. Auswärtssieg in Folge. 3:0 – Erfolg über SF Warburg

Bezirksliga Staffel 3
13. Spieltag
SF Warburg 08 – RSV Barntrup 0:3

RSV siegt ohne Coach Freitag in Warburg und feiert den fünften Auswärtserfolg in Serie. Kryker bringt den RSV auf die Siegerstraße

Spielbericht:
Der RSV Barntrup belohnte sich für die weite Auswärtsfahrt und kehrte mit der vollen Punktausbeute aus Warburg zurück. Für den verhinderten Coach Freitag (Taufe seiner jüngsten Tochter) stimmten Veteran Reese und Kapitän Haase das Team auf das schwere Auswärtsspiel ein.
In der ersten Halbzeit knüpfe der RSV allerdings gnadenlos an die mäßige Leistung aus dem Spiel gegen Lemgo an. Wie schon am letzten Wochenende schien der RSV nur körperlich auf dem Platz anwesend zu sein. Neben dem Biss in den Zweikämpfen fehlte vor allem die Laufbereitschaft ohne Ball. Folgerichtig konnte sich die Heimmannschaft ein optisches Übergewicht erarbeiten. Warburg spielte den gefälligeren Fußball und kam eindeutig besser mit dem Kunstrasen zurecht. Klare Chancen gab es für die Zuschauer allerdings nur wenige. Warburg versuchte es mit zwei Fernschüssen, die Keeper Ehlert allerdings nicht vor Probleme stellten. Gefährlich wurde es für das RSV-Tor nur ein einziges Mal. Nach einer Standardsituation kam ein aufgerückter Warburger Defensivmann im Strafraum frei zum Schuss, doch Jakob „Paule“ Funk klärte den Versuch auf der Linie und verhinderte somit einen Rückstand. Auf der Gegenseite hatte Manuel Altrogge die große Chance zur RSV-Führung. Seinen Drehschuss von der linken Strafraumkante konnte der Warburger Keeper allerdings zur Ecke klären.

Nach mäßigen 45 Minuten gingen beide Teams mit einem 0:0 in die Pause. In der Kabine zeigte sich Aushilfscoach Reese unzufrieden mit der Truppe und appellierte an den Kampfgeist jedes einzelnen Akteurs. Die Ansprache schien zu fruchten.

Der RSV gestaltete die zweite Halbzeit deutlich schwungvoller und mit sichtlich mehr Elan. Es schien als hätte das, zur zweiten Halbzeit eingeschaltete Flutlicht den Barntrupern ein Licht aufgehen lassen. Nach 53. Minuten bewies Coach Reese außerdem ein glückliches Händchen beim Wechsel. Er brachte Edu Kryker für Meier. Schalofsky rückte fortan für Meier auf die rechte Seite, Edu ins Defensivzentrum. Nur 2 Minuten später machte sich der Wechsel für den RSV bezahlt. Nach einer Ecke von der linken Seite stand Edu in der Luft und köpfte den Ball zur 1:0 Führung ein. Die Führung wirkte befreiend für den RSV. Warburg versetzte das Tor hingegen einen Nackenschlag. Ab diesem Zeitpunkt dominierte der RSV das Spiel und ließ Ball und Gegner laufen. Nur zehn Minuten später konnte der RSV die Führung auf 2:0 erhöhen. Der Warburger Keeper konnte einen Distanzschuss von Esau nur nach vorne prallen lassen. Hagemann erkannte die Situation am schnellsten und drückte das Leder über die Linie. Die Vorentscheidung des Spiels.
Warburg mühte sich zwar, die Offensivbemühungen wirkten jedoch zunehmend plan- und ziellos. Der RSV hingegen nutzte die sich bietenden Räume und schloss in der 74. Minute eine Konter zum 3:0 ab. Haase konnte sich auf dem rechten Flügel schön durchsetzen und gab den Ball flach in die Mitte. Dort lauerte Flügelflitzer Funk und drückte den Ball ins Tor. Der RSV zeigte sich eiskalt in der Chancenverwertung ließ seinerseits in der Defensive nicht viel zu. Einzig kurz vor Schlusspfiff ergab sich noch eine Möglichkeit für Warburg. Schönfelder spielte von der eigenen Eckfahne einen strammen Rückpass auf seinen Keeper. Ehlert war mit diesem „Geschoss“ überfordert und konnte den Ball nicht vernünftig klären. Die Warburger Offensive konnte ihrerseits kein Profit aus dem Fehler schlagen. Erst konnte Iltner Ehlert nicht überwinden, den Nachschuss schoss er über den RSV-Kasten. Wenige Sekunden später ertönte der Schlusspfiff.

Die Roten Teufel feiern mit dem 3:0 in Warburg den fünften Auswärtssieg in Folge und behalten ihre weiße Weste. Seit nunmehr 10 Spieltagen ist die Elf von Coach Freitag ungeschlagen und holte dabei 8 Siege und 2 Remis. Die zu Saisonbeginn noch unsichere Defensivreihe um Daniel Schlingmann findet immer besser zueinander und spielt mittlerweile auf höchstem Niveau. Auch die Offensive um Toptorjäger Hagemann kann sich sehen lassen. Mit 36 erzielten Toren ist man Primus der Liga.
Dennoch ist die Leistungsgrenze des jungen Kaders noch nicht erreicht. Coach Freitag wird ab Dienstag wieder intensiv trainieren lassen, um das selbst gesteckte Ziel „Keine Niederlage bis zur Winterpause“ zu erreichen.
Am nächsten Wochenende gastiert der VfB aus Beverungen im Barntruper Waldstadion. Die vor der Saison aufgerüstete Truppe verfügt über große individuelle Klasse, kann ihr Potential derzeit aber noch nicht recht abrufen. Auch hier wird der RSV wieder 100% Kampfgeist an den Tag legen müssen, um das Spiel siegreich gestalten zu können.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Esau – Schalofsky – D.Schlingmann – Meier (Kryker) – Funk – Sölter – Haase (Johnson) – Hagemann – Schönfelder – Altrogge (Lesemann)

Ein Spiel mit harten Bandagen endet torlos. RSV büßt mit 0:0 gegen Lemgo die Tabellenführung ein

Ein Spiel mit harten Bandagen endet torlos. RSV büßt mit 0:0 gegen Lemgo die Tabellenführung ein

Bezirksliga Staffel 3
12. Spieltag
RSV Barntrup – TBV Lemgo 0:0

RSV trennt sich nach hartem Kampf 0:0 vom TBV Lemgo und büßt die Tabellenführung ein

Spielbericht:
Auf schwerem, matschigem Geläuf musste der RSV am gestrigen Sonntag gegen den TBV Lemgo antreten. Die Trainer, denen die Wichtigkeit des Prestige-Derbys bewusst war, gaben ihr bestes, ihre Mannschaften optimal auf das Spiel einzustellen. TBV-Trainer Wirsching ließ Altrogge und Hagemann dabei quasi in Manndeckung nehmen, und erhoffte sich dadurch ein Schwächung des gefürchteten Barntruper Offensiv-Spiels. Beim RSV rückte Altrogge ins Sturmzentrum, Seifert verteidigte für Schalofsky in der Defensivzentrale.
Zum Spiel:
Mit dem Anpfiff sahen die Zuschauer ein enorm intensives Spiel beider Mannschaften, welches der Gast aus Lemgo in der ersten Viertelstunde optisch dominierte. Der RSV war in den Zweikämpfen wenig präsent und fast immer einen Schritt zu spät an Ball und Gegner. Das Spielgeschehen spielte sich fast ausschließlich im Mittelfeld ab, wo um jeden Zentimeter Asche gefightet wurde. Dies bekam auch Freddy Weege zu spüren. Der Lemgoer ging in seinem ersten Zweikampf der Partie zu Boden und bremste akkurat mit dem Gesicht. Sein Gesicht zierte von da an eine tiefe Schramme. In den ersten 15 Spielminuten gab es nur eine nennenswerte Torchance, die aber auch mehr als Zufall entstand. Nach einem Barntruper Angriffsversuch, schaltete Lemgo schnell über die rechte Angriffsseite um. Die abgerutschte Flanke konnte Ehlert mit den Fingerspitzen noch an den Querbalken lenken, von wo aus das Leder wieder ins Feld zurücksprang und von D. Schlingmann geklärt wurde. Erinnerungen an das Spiel in Menne wurden wach…
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit egalisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld. Torszenen waren Mangelware, sodass beide Mannschaften nur jeweils eine zwingende Aktion verbuchen konnten. Nach einem langen Einwurf von Haase gab es ein Gestochere im TBV-Strafraum. Altrogge und Paule Funk kamen an den Ball, konnten die Pille aber nicht ins Netz bugsieren. Die anschließende Ecke brachte nichts ein.
Auf der Gegenseite hatte Güler per Distanzschuss die Möglichkeit seine Farben in Führung zu bringen. Doch sein Pfund aus 25 Metern strich am RSV-Kasten vorbei.

So ging es für beide Mannschaften torlos in die Kabine. Die Zuschauer hofften auf ein bisschen mehr Fußball in Halbzeit 2.

Nach dem Seitenwechsel kam Schalofsky für den angeschlagenen Esau in die Partie und übernahm dessen Part auf der linken Defensivseite. Bis zur 60. Spielminute änderte sich jedoch nichts am Geschehen auf dem Platz. Beide Mannschaften kämpften verbissen, konnten sich aber nicht entscheidend durchsetzen. Nach einer Stunde dann der Weckruf für den RSV.
Daniel Schlingmann stand bei einem Kopfballversuch aus aussichtsreicher Position knapp im Abseits. Von diesem Moment an, schienen sich die Freitag-Mannen auf ihre Stärken zu besinnen und begannen Fußball zu spielen. So hatte Hagemann nur ein paar Minuten später die große Chance zur RSV Führung. Hagemann, toll frei gespielt, verpasste es jedoch, den Ball an der Strafraumgrenze im Tor unterzubringen. Der Schuss ging hauchdünn am Kasten vorbei. Schade. Nur einige Minuten später die nächste gute Szene für den RSV. Altrogge serviert Hagemann den Ball, der Volley aus knapp 20 Metern abzieht. Dem TBV-Keeper gelang es allerdings, das Geschoss über den Querbalken zu lenken. Bei der anschließenden Ecke kam Paule Funk zum Kopfball. Doch auch er scheiterte am Keeper der Lemgoer, der auf der Linie starke Reflexe zeigte.
Zwei Minuten später durfte sich auch RSV-Keeper Ehlert beweisen. Bei einem der vielen (unnötigen) Freistöße aus dem Halbfeld kam Güler freistehend zum Kopfball. Ehlert fischte den Ball aus der unteren Torecke. Nach dieser Aktion fand allerdings nur noch Barntrup statt. Der TBV musste in der Schlussphase dem hohen Aufwand der Partie Tribut zollen und verlor verletzungsbedingt zudem auch noch Kapitän Yeldan, der das TBV-Spiel bis dahin gut steuerte. In der Schlussphase war der RSV optisch klar überlegen, konnte sich aber nur eine klare Chance erarbeiten. Diese erfolgte quasi mit dem Schlusspfiff der Partie. Eine schöne Kombination zwischen Sölter und Funk konnte Sölter per Kopf abschließen. Doch auch bei der letzten Aktion des Spiels war wieder ein TBV-Defensiver im Weg, der die Führung für den RSV verhinderte.

Am Ende muss sich der RSV mit einem 0:0 gegen den TBV aus Lemgo zufrieden geben. Der TBV trat mit enormem Kampfgeist auf und wollte die 0:4 Niederlage des vergangenen Wochenendes vergessen machen. Hagemann und Altrogge wurden durch ihre Bewacher weitestgehend ausgeschalten, sodass das Barntruper nicht wirklich in Schwung kam. Sieht man von der letzten halben Stunde ab, in der der RSV klar überlegen war, ist das Remis gerechtfertigt. Der RSV bleibt damit seit neun Spieltagen ungeschlagen und will diese Serie am kommenden Wochenende mit der Pilgerfahrt nach Warburg fortsetzen.

An alle Fans: Achtung, es ist November und damit gelten neue Anstoßzeiten. Das Spiel in Warburg findet schon um 14:30 Uhr statt ! ! !

Aufstellung RSV:
Ehlert – Esau (Schalofsky) – Seifert – D.Schlingmann – Meier – Funk – Sölter – Haase – Hagemann – Schönfelder (Lesemann) – Altrogge (Johnson)

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