RSV fährt mit leeren Händen heim

Der RSV verliert seinen ersten Lippe-Vergleich in der Landesliga gegen die Badestädter aus Salzuflen mit 0:3. Das Spiel war allerdings keineswegs so klar, wie es das Ergebnis ausdrücken mag.
Zahlreiche Zuschauer sahen an der Waldstraße der Kurstadt ein zunächst ausgeglichenes Landesligaduell, in dem weder der hochtitulierte SC noch der Gast aus Barntrup nennenswerte Torchancen besaßen. Die individuell stark besetzten Salzufler fanden in der ersten Halbzeit gegen die gut sortierte Defensive des RSV kein Mittel. Der RSV überzeugte durch eine hohe Laufbereitschaft und Zweikampfstärke. Auch das Spiel nach vorne zeigt langsam die von Coach Freitag gewünschten Züge. So konnten sich die Flügelflitzer Schönfelder und Funk ein ums andere Mal nach schönen Diagonalbällen in Szene setzen. Nach 26. Spielminuten sahen die RSV-Fans die erste und einzige große Chance der Rot-Schwarzen in Durchgang eins. Funk setzte sich schön auf seiner Seite durch und spielte den Ball von der Grundlinie zentral in den Strafraum. Altrogge, heute wieder von Beginn an als Stoßstürmer aufgeboten, konnte den in den Rücken gespielten Ball leider nicht kontrollieren, sodass der Ball über das Gehäuse der Badestädter flog. Salzuflen kam erst kurz vor dem Pausentee zu einer ersten guten Gelegenheit. Nach einem Eckball tauchte ein SC-Spieler vollkommen frei am langen Pfosten auf, köpfte das Leder aber zu zentral auf den Kasten, sodass Micha Felde parieren konnte.
Bis zur Pause sahen die Zuschauer ein Duell auf Augenhöhe, bei dem weder der RSV noch der SC Bad Salzuflen Vorteile für sich verbuchen konnte.
Der zweite Durchgang begann ebenfalls ausgeglichen. Einer Kopfballchance des SC stand einer schöner Sololauf von Daniel Seifert auf Seiten des RSV gegenüber. Nach einer Stunde erarbeitete sich der SC Bad Salzuflen ein leichtes optisches Übergewicht. Die Führung des SC in der 63. Spielminute fiel dennoch überraschend. Bei einer von links geschlagenen Flanke kommt der Salzufler Stürmer vor dem aus seinem Kasten geeilten Felde an den Ball und nickt das Spielgerät ins Tor. Das 1-0. Mit der Führung im Rücken wirkte der SC deutlich abgeklärter, während der RSV versuchte den Ausgleichstreffer zu markieren. Die größte Chance hierzu ergab sich eine Viertelstunde vor Spielschluss. Der eingewechselte Kryker schickte einen langen Ball auf die Reise in Richtung SC-Strafraum, wo der aufgerückte Innenverteidiger Schlingmann den Ball leider nicht kontrollieren konnte. Da die Salzufler den Ball nicht rechtzeitig aus der Gefahrenzone bringen konnte, ergab sich für Rethmeier noch eine Nachschusschance, die allerdings leider ebenfalls knapp den Kasten der Badestädter verfehlte.
In den letzten zehn Spielminuten nutzte der SC die sich bietenden Räume geschickt zu zwei weiteren Treffern aus und schraubte damit das Ergebnis auf 3-0 hoch. Neide’s Kopfballchance kurz vor Schluss hätte zu diesem Zeitpunkt nur noch Ergebniskosmetik bedeutet.

Fazit: Der RSV hat sich durchaus teuer verkauft und hat sein starkes Kollektiv mehr als eine Stunde unter Beweis gestellt. Die Partie spiegelte keinesfalls die doch recht eindeutige Aussage des Ergebnisses wider.

Aufstellung RSV:
Felde – Seifert (Neide) – D. Schlingmann – Maule – Meier – Funk – Schalofsky – Sölter – Hagemann – Schönfelder (Kryker) – Altrogge (Rethmeier)

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Achterbahnfahrt der Gefühle

So unsicher und unbeständig wie das Wetter zeigte sich das Spiel des RSV gegen die Reserve des SC Verl. Nach der Klatsche gegen Clarholz zeigte sich RSV von Beginn an deutlich verbessert. Der RSV suchte sein Heil in der Offensive und setzte nicht auf die fehlgeschlagene Mauertaktik. Die Gegenspieler wurden früh attackiert und gut gedoppelt. Bereits in der Anfangsphase hatten die Rot-Schwarzen zwei gute Torchancen, die jedoch noch nicht zum gewünschten Erfolg führten. So kam es wie es kommen musste. Verl, das bis dato noch nicht einen vernünftigen Angriff vorgetragen hatte, ging nach einem Abstimmungsfehler in der RSV-Defensive in der 17. Minute in Führung. Die Führung für die Verler währte aber nicht lange. Bereits 5 Minuten später konnte der RSV aus der optimischen Überlegenheit Profit schlagen. Nach einem abgeblockten Freistoß kam Hagemann aus 20 Metern an den Ball. Sein Schuss schlug (zum Glück) fehl und landete beim völlig freistehenden Daniel Schlingmann, der den Ball samt Keeper über die Linie wuchtete. Nach noch nicht einmal einer halben Stunde erzielte der RSV einen weiteren Treffer und ging mit 2-1 in Führung. Schönfelder legte den Ball auf der halbrechten Seite auf Rethmeier ab, der von der Strafraumkante trocken vollendete.
Nach der Führung verließ den RSV der Mut. Verl wurde stärker und drängte auf den Ausgleich. Barntrup zog sich in die eigene Hälfte zurück und überließ Verl die Spielgestaltung. Bis zur Pause ergaben sich jedoch keine Chancen für den Gast, sodass sich der RSV mit einer 2-1 Führung in die Pause verabschiedete.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel körperbetonter und deutlich intensiver. Ein Revanchefoul an ‚Paule‘ Funk sahen weder der Schiedsrichter noch seine beiden Assistenten. Nach knapp einer Stunde wurden die Verler Angriffsversuche belohnt. Ein Distanzschuss schlug unhaltbar für den gerade aus den Flitterwochen zurückgekehrten Felde im Gehäuse ein. Die Barntruper Defensive hatte dem Torschützen auf seinem Weg durch die eigene Hälfte lediglich brav Geleitschutz gegeben. Eine Viertelstunde vor Schluss dann der Schock für alle RSV-Fans. Ein Freistoß der Verler von der Strafraumkante schlug zum Entsetzen aller im RSV-Tor ein. Nach einer 2-1 Führung lag der RSV nun mit 2-3 zurück und niemand wusste warum???
Wer dachte, dass sich der RSV in sein Schicksal ergab, der irrte sich gewaltig. Bereits fünf Minuten später konnte das Kopfballungeheuer Schönfelder nach einem Hagemann-Freistoß den erneuten Ausgleich erzielen. Dieses gab dem RSV neuen Schwung für die Schlussphase, in der sich die Ereignisse überschlugen. Der eingewechselte Altrogge lief zunächst gemeinsam mit Hagemann allein auf den Verler Keeper zu. Anstatt den völlig blanken Hagemann anzuspielen, der das Leder nur über die Linie drücken musste, entschied sich der Schwatte, sein Glück selbst zu versuchen. Der Keeper parierte zur Ecke. Wer eine mögliche Führung zu leichtfertig und egoistisch vergibt, darf doch nicht belohnt werden. DOCH, er darf. Bei der anschließenden Ecke war es ausgerechnet Altrogge, der den Ball am langen Pfosten in den Verler Kasten köpfte. Grenzenloser Jubel machte sich breit.
Nach schier endloser Nachspielzeit hatte der RSV die ersten 3 Punkte in der neuen Saison auf dem Konto. Am nächsten Wochenende steht für den RSV das Lippe-Derby gegen den SC Bad Salzuflen auf dem Programm. Auch hier möchte der RSV eine gute Rolle spielen und vielleicht einen Punkt aus der Kurstadt entführen.

Aufstellung RSV:
Felde (C) – Kryker (Neide) – D. Schlingmann – Maule – Meier – Funk – Sölter – Schalofsky – Hagemann – Schönfelder – Rethmeier (Altrogge)

Bittere Pille zum Auftakt

Ein ganz bitteres Ding musste der RSV zum Landesliga-Auftakt beim Mitstreiter aus Clarholz schlucken. Im ersten Auswärtsspiel der Saison kamen die Rot-Schwarzen mit 2:6 unter die Räder. Dabei rechneten sich die Freitag-Mannen nach dem tollen Pokalfight gegen Hövelhof durchaus etwas aus.
Doch daraus sollte nichts werden. Bei schwül-warmen Temperaturen war der RSV von Beginn an unter Dauerdruck. Clarholz stellte die Räume früh zu und machte ein Aufbauspiel des RSV quasi unmöglich. Bereits nach zehn Minuten war die Viererkette um Neuzugang Maule und Daniel Schlingmann geknackt. Nach einem Ballverlust im Spielaufbau eroberte Clarholz das Leder und spielte schnell in die Spitze. Der Kapitän der Hausherren hatte keine Mühe diese Steilvorlage zur 1:0 Führung zu nutzen. Nach dem Führungstreffer nahm Clarholz den Druck aus wenig heraus, sodass Barntrup zu ersten Aktionen kam. Nach 18 Minuten zahlten sich die Bemühungen des RSV aus. Hagemann schlenzte einen Freistoß aus halblinker Position in den Torwinkel. 1:1, der Ausgleich. In den folgenden zehn Minuten hatte der RSV seine beste Phase, nahm aktiv am Spiel teil und konnte dem Gegner gut Paroli bieten. Nach knapp einer halben Stunde folgte jedoch der nächster Aussetzer in der Barntruper Defensive. Clarholz nutzte diesen Bock eiskalt aus und ging erneut in Führung. 2:1 hieß es auch zur Pause.
In der ersten Viertelstunde nach der Pause war Clarholz erneut deutlich feldüberlegen, konnte aber keine nennenswerten Chancen für sich verbuchen. Was danach allerdings geschah, ist nur mit einem kollektiven Stromausfall im RSV-Getriebe zu erklären. Von der 63. bis zur 75. Spielminute spielte sich Clarholz in einen Rausch und erhöhte auf sage und schreibe 6:1! Jegliche Gegenwehr des RSV erlahmte zu dieser Zeit. In der Schlussviertelstunde nahm die Heimmannschaft etwas Dampf heraus. Barntrup spielte wieder mit und brachte das Spiel vernünftig zu Ende. Neuzugang Rethmeier erzielte kurz vor dem Ende sein erstes Landesligator und sorgte für ein wenig Ergebniskosmetik.
Alles in allem muss man konstatieren, dass der RSV längst nicht an die Leistung des Pokalspiels herankam und so deutlich und vollkommen verdient mit leeren Händen heimfuhr. Vor allem der Komplettausfall von der 63. bis zur 75. Spielminute darf sich in dieser Klasse nicht wiederholen.
Am nächsten Wochenende spielt der RSV bereits am Freitag Abend gegen die Reserve aus Verl. Grund ist das Barntruper Schützenfest, welches eine Austragung des Spiels am Sonntag unmöglich macht.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Kryker (Seifert) – Maule – D. Schlingmann – Meier (C) – Funk – Sölter – Schalofsky – Hagemann – Schönfelder – Altrogge (Rethmeier)

 

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Es hat nicht sollen sein

Es hat nicht sollen sein

Am gestrigen Mittwoch Abend trat der RSV erstmals im Verbandspokal Westfalen an und bekam mit dem Hövelhofer SV einen Gegner aus der Westfalenliga vor die Nase gesetzt.
Alle Spieler, ob auf oder neben dem Platz, freuten sich auf dieses Ereignis, wäre doch im Falle eines Erfolges in der nächsten Runde Arminia Bielefeld der mögliche Gegner gewesen.
Vor einer fantastischen Kulisse im heimischen Waldstadion präsentierte sich der Gast auf Hövelhof spielbestimmend. Die Spieler des HSV ließen den Ball gepflegt laufen und brachten den Ball ein ums andere Mal gefährlich vor das Barntruper Tor. Der RSV hingegen konnte nach vorne kaum Akzente setzen, bestach aber durch eine bis dahin selten gesehene taktische Disziplin. So endete die erste Halbzeit dieses für alle Barntruper spannenden Spiels torlos.
Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich an diesem Bild nicht viel. Hövelhof spielte überlegen, kam aber kaum zu klaren Chancen. Nach einer Stunde dann der Schock für den RSV. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte machte sich Kapitän Haase auf den Weg in Richtung Gästetor und wurde hierbei rüde zu Fall gebracht. Die niederschmetternde Diagnose: Schlüsselbeinfraktur! El Capitano, auf diesem Weg noch einmal gute Besserung. Werd bald wieder fit.
Kurz vor Ende kam der RSV noch einmal ordentlich unter Druck. Hövelhof wollte das Spiel in der regulären Spielzeit beenden, fand aber wieder keine Lücke in der engmaschigen Verteidigung.
Nachdem auch die Verlängerung ohne Torerfolg für beide Mannschaften blieb, musste das Duell vom Punkt entschieden werden. Passend zum gesamten Spielverlauf gab es nach fünf Schützen immer noch keine Entscheidung. Erst beim siebten Anlauf wendete sich das Blatt zu Gunsten des HSV, die das ‚Ausschießen‘ schlussendlich mit 6:5 gewannen und folgerichtig in die nächste Runde einzogen.
Man muss der Mannschaft trotz alledem ein Kompliment machen. Die junge Truppe hat 120 Minuten gekämpft und gerackert und hat bewiesen, dass sie einem höherklassigen Gegner Paroli bieten kann. Am nächsten Sonntag beginnt dann der zweite Anlauf in der Landesliga. Im ersten Spiel tritt der RSV in Clarholz an und hofft, die gute Leistung von Mittwoch wiederholen zu können.

Bedanken möchte sich der RSV noch bei allen Zuschauern, die die Mannschaft über die gesamte Spielzeit hin perfekt unterstützten.

 

RSV besiegt Union Entrup und fährt im nächsten Jahr erneut nach Krombach

Im Viertelfinale des Kreispokals bekam es der RSV Barntrup mit dem FC Union Entrup zu tun. Auf der erstaunlich gut bespielbaren Ilse-Kampfbahn im Lemgoer Norden mussten sich die Schützlinge um Coach Freitag zunächst knapp eine Stunde intensiv warmmachen, bevor das Spiel endlich begann. Für den verhinderten Altrogge und den angeschlagenen Rethmeier spielte zunächst Neide in vorderster Front. Er machte seine Sache gut und erzielte nach knapp einer Viertelstunde den Führungstreffer für unsere Mannschaft. Der RSV dominierte das Spiel in allen Belangen und hatte gefühlt 80% Ballbesitz. Dass diese optische Überlegenheit noch nicht immer ganz vorteilhaft eingesetzt wird, blieb für alle Zuschauer klar zu sehen. Dennoch spielte der RSV weitaus ansehnlicheren Fußball als noch gegen Donop oder in der zweiten Halbzeit auf der Westalm. Für das 2:0 kurz vor der Pause sorgte Hagemann mit einem tollen Distanzschuss.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig. Der RSV dominierte Ball und Gegner, vermisste es aber oftmals sich klare Torchancen heraus zu arbeiten. Die dennoch vorhandenen Chancen wurden zum Teil nachlässig liegen gelassen. Diesen Vorwurf muss sich Union Entrup gefallen lassen, die die durchaus noch vorhandenen Aussetzer der Barntruper Defensive nicht zu nutzen wussten. Bezeichnenderweise fiel das 3:0 durch einen Konter. Haase legte im Strafraum quer auf Hagemann, der keine Probleme hatte, den Ball über die Linie zu spitzeln.
Mit dem Sieg gegen Union Entrup erreicht der RSV Barntrup das Halbfinale des Kreispokals und darf wie im vergangenen Jahr wieder nach Krombach reisen, um das ein oder andere Bier zu testen. Dabei wird Denis Meier mit Sicherheit allen Anwesenden auch gerne wieder das hochkomplexe Verfahren der Filtration anschaulich erklären. Um den Kreispokal verteidigen zu können, muss der RSV im Landesligaduell gegen den SC BAd Salzuflen eine hohe Hürde meistern. Der Termin für dieses Spiel steht noch aus, da der RSV in der nächsten Woche zunächst im Westfalen-Pokal aktiv wird.
Bedanken möchte sich der RSV noch einmal bei Union Entrup, die sich als hervoragender Gastgeber präsentierten und für eine optimale Versorgung mit Hopfenkaltschalen nach dem Spiel sorgten.
Jungs, viel Erfolg in der Saison ! ! !

4:1 Sieg gegen Yunus Lemgo

Der RSV zieht nach dem klaren Sieg gegen Yunus Lemgo verdientermaßen in die vierte Pokalrunde ein und trifft dort auf Union Entrup, die den TBV Lemgo aus dem Wettbewerb warfen.
Auf der Lemgoer Westalm zeigte der RSV von Beginn an den zuletzt oft vermissten schönen Fußball. So dauerte es auch nur wenige Minuten bis Neuzugang Rethmeier sein erstes Pflichtspieltor erzielte. Sehenswert versenkte Rethe einen Fallrückzieher in den gegnerischen Maschen. Klasse ! ! ! Noch in der ersten Viertelstunde erhöhte der RSV die Führung auf 2:0. Wieder war es Rethmeier, der dieses Mal ein Zuspiel von Seifert per Kopf verwertete. In der Folge entwickelten sich zahlreiche weitere Chancen für den RSV, die aber teils leichtsinnig vergeben wurden. Yunus fand im ersten Durchgang gar nicht statt, und fiel nur durch teils unsportliche, aggressive Spielweise auf.
Kurz vor dem Pausentee erhöhte D. Schlingmann die Führung auf 3:0. Er netzte einen Hagemann-Freistoß per Kopf ein.

Nach der Pause dezimierte sich Yunus durch einen Platzverweis, sodass der RSV fortan in Überzahl spielte. Doch anstatt diese nun auch numerische Überlegenheit zu nutzen und den Gegner auseinander zu nehmen, fiel der RSV zurück in bisher gezeigte Muster. So gut die erste Halbzeit auch war, so schlecht war der zweite Durchgang. Die Laufbereitschaft und Konzentration ließen deutlich nach, sodass Yunus besser ins kam. Nach einer Stunde verkürzte Yunus durch einen schönen Volleyschuss auf 1:3. In der Folge fiel Jakob Funk dem harten Einsatz eines Yunus-Spielers zum Opfers und musste verletzungsbedingt den Platz verlassen. Da der RSV bereits dreimal gewechselt hatte, hieß es von dort an, zehn gegnen zehn. Kurz vor dem Abpfiff erzielte Hagemann ebenfalls per Kopf den Endstand zum 4:1.
Fazit: Auf der Leistung der ersten Halbzeit kann der RSV aufbauen. Es fehlt jedoch noch die Konstanz über 90 Spielminuten.

Jetzt wartet Yunus

Am heutigen Abend stand für den RSV Barntrup die Zweitrunden-Partie im Krombacher-Pokal gegen Donop/Voßheide auf dem Programm. Gegen den frischgebackenen A-Ligisten stand es am Ende 3:0 für den RSV.
In den ersten 20 Spielminuten sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, in dem Don/Voß sogar leichte Feldvorteile für sich verbuchen konnte. Donop zeigte die stärkere Laufbereitschaft und war auch in den Zweikämpfen präsenter. Folgerichtig ergaben sich einige Chancen, die der Gastgeber jedoch nicht zu nutzen wusste.
Besser machte es Hagemann, der nach einer halben Stunde die Führung für Rot-Schwarz erzielte. Noch vor der Pause konnte Altrogge, die Führung für den RSV auf 2:0 erhöhen. Vorausgegangen war eine schöne Aktion auf der linken Seite über Schalofsky, Funk und Haase.
Nach der Pause entwickelte sich das Spiel mehr zu Gunsten des RSV, auch wenn Don/Voß nach Ballverlusten des RSV stets gefährlich blieb. Dem 3:0 ging wieder eine schöne Kombination auf der linken Seite voraus. Der aufgerückte Schalofsky wurde kurz vor Grundlinie im Strafraum elfmeterwürdig gefoult. Jakob Funk verwandelte den fälligen Strafstoß souverän.
Bis zum Schlusspfiff ergaben sich für beiden Mannschaft noch Torgelegenheiten, die jedoch von keiner der beiden Truppen in Tore umgemünzt werden konnten.
Insgesamt konnten die Zuschauer eine Steigerung gegenüber den bis dato gezeigten Leistungen erkennen. Jedoch fehlt dem RSV noch einiges bis zur Form der letztjährigen Vorrunde. Vor allem das Spiel ohne Ball und das Umschalten bereiten Coach Freitag noch kopfzerbrechen.
Bereits am Donnerstag steht für den RSV die dritte Pokalrunde ins Haus. Gegner auf der Westalm ist Yunus Lemgo. Anstoß 19:00h.

RSV zieht in Runde 2 des Krombacher-Pokals ein

Am gestrigen Abend musste sich der RSV in der ersten Runde des Krombacher-Pokals mit dem drei Klassen tiefer spielenden Club aus Kirchheide messen. Auf dem Papier eine eindeutige Sache. Auf dem Platz leider nicht. Ohne den verreisten Coach Freitag wirkte die Mannschaft unorganisiert und konnte selten Akzente setzen. Bezeichnenderweise fiel die RSV-Führung nach knapp 20 Spielminuten durch eine abgerutschte Bananenflanke von Manuel Altrogge. Nach einer halben Stunde wurde Kirchheide, welches teilweise etwas überhart in die Zweikämpfe ging, durch einen Platzverweis weiter geschwächt. Dennoch fand der RSV selten spielerische Mittel, um sich gegen die tief stehenden Gastgeber durchzusetzten.

Nach der Pause setzte sich die fußballerische Magerkost fort. Die Bälle wurden zu lange gehalten, Positionen dagegen nicht. So passte es auch ins Bild, dass das 2:0 durch eine feine Einzelleistung vom Türkei-Urlauber Sölter fiel.

Um das Spiel kurz und knapp zusammenzufassen: Kirchheide konnte nicht, der RSV wollte nicht. Hoffnung macht allerdings, dass sich auch der SC Bad Salzuflen, als zweiter Landesligist, beim 18:1 in Helpup schwer tat, die nächste Runde zu erreichen.
In Runde 2 wartet auf den RSV die Mannschaft aus Donop/Voßheide. Wann das Spiel stattfindet, ist noch nicht klar. Der RSV hat auf Grund des Junggesellenabschiedes von Micha Felde um eine Verlegung des Spiels gebeten. Klar ist allerdings, dass in diesem Spiel eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt werden muss, um sich die Chancen auf eine erneute Brauereibesichtigung nicht zu verspielen.

2:1 Sieg im Derby gegen Reher-West

Im Halbfinale des Begatal-Pokal konnte der RSV am gestrigen Abend den ersten Sieg der Vorbereitung einfahren. Am Ende hieß es 2:1 für den RSV. Beide Tore erzielte Neuzugang Martin Rethmeier bereits im ersten Spielabschnitt. Einige weitere gute Chancen bleiben in Halbzeit 1 ungenutzt. Sonneborn fand in diesem Spielabschnitt kein Mittel gegen die sicher stehende Defensive um Neide und Maule.
In der zweiten Halbzeit verflachte das Niveau der Partie deutlich. Es gab kaum Chancen auf beiden Seiten. Sonneborn erzielte nach einer Ecke den Anschluss, hatte aber nie eine Chance sich ins Elfmeterschießen zu retten.
Das Finale um den Begatal-Pokal findet am Samstag statt. Gegner und genaue Uhrzeit werden noch bekannt gegeben.

Morgen geht es für die Freitag-Mannen zunächst nach Kirchheide, wo mit der ersten Kreispokalrunde die Pflichtspielpremiere der Saison ansteht.

Testspielauftakt geht daneben

Die Mannschaft um Coach Freitag traf im Rahmen des Begatal-Pokals in ihrem ersten Testspiel auf den FCO aus Extertal.
Bei sensationellen 13°C Außentemperatur auf dem Humfelder Rasen wurden beide Mannschaften zunächst nicht richtig warm. Dass beim RSV die komplette Mittelfeld-Achse umHaase und Hagemann fehlte, war dem Spiel der Rot-Schwarzen deutlich anzumerken. In der ersten Halbzeit entwickelten sich kaum gelungene Aktionen. Zu viele Fehlpässe und das Fehlen einer ordnenden Hand waren der Auslöser. Extertal hingegen konnte für sich auch nur wenige Halbchancen verbuchen, sodass die erste Halbzeit niveauarm endete.
In der zweiten Halbzeit durften sich alle RSV-Neuzugänge präsentieren. Rethmeier und Lindemeyer wurden eingewechselt, Maule und Hanke spielten bereits von Beginn an. In der ersten Viertelstunde nach der Pause kam der RSV besser ins Spiel und ging verdient durch einen, von Daniel Schlingmann verwandelten Strafstoß in Führung. Danach verflachte das Spiel leider wieder und bot den bibbernden Zuschauern ein Fehlpassfestival erster Güte. Zehn Minuten vor dem Ende musste der RSV nach einem Fehler im Aufbauspiel dann den verdienten Ausgleichstreffer hinnehmen.
Da es bis zum Ende der regulären Spielzeit bei diesem Remis blieb, musste das Elfemterschießen eine Entscheidung bringen. Hierbei versagten Neuzugang Maule und Schalofsky die Nerven, sodass Extertal mit 4:2 als Sieger vom Platz ging.
Da der FCO jedoch am Dienstag keine Zeit hat um das Halbfinale zu spielen, darf der RSV kampflos eine Runde weiterziehen und trifft auf den Lokalrivalen aus Sonneborn, der den FC LaSi klar in die Schranken wies.
Anstoß zum Spiel gegen Sonneborn ist am Dienstag um 19:00h, ebenfalls in Humfeld.

 

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Es kommt zum Herzschlagfinale! Barntrup und Nieheim kämpfen auf Augenhöhe um den Aufstieg

Bezirksliga Staffel 3
29. Spieltag
VfB Beverungen – RSV Barntrup 1:1

Titelkampf entscheidet sich zwischen dem FC Nieheim und dem RSV. Nach dem Remis in Beverungen gehen beide Teams punktgleich ins letzte Spiel.


Um kurz vor 5 am Sonntag Nachmittag steht für den RSV fest, dass aus dem Dreikampf um die Spitze der Bezirksliga ein Duell mit den Mannen aus der Käsestadt Nieheim geworden ist. Der TuS Vauth-Sagel, auch bekannt als TuS Erkeln, verpasste mit der Niederlage in Diestelbruch zu 99,9% den Aufstieg und wird dem Bezirk weiterhin erhalten bleiben. Um es mit den Worten der TuS-Offiziellen zusammenzufassen
„Sorry Jungens, das war heute wie der berühmte Satz mit X, nix ! “
Ein großes Dankeschön geht noch einmal von dieser Stelle an die Diestelbrucher Mannschaft, die, trotz eines eigentlich schon sicheren Klassenerhaltes, noch einmal Vollgas gab und sich versöhnlich in die Sommerpause verabschiedete.

Zum Spiel des RSV:
Dass Beverungen als zweitbestes Rückrundenteam ein harter Gegner für den RSV wird, stand bereits vor dem Spiel fest. Dementsprechend schwierig gestaltete sich die Anfangsphase. Der RSV versuchte nach vorne zu spielen, hatte aber nicht die nötige Durchschlagskraft. Beverungen zeigte immer wieder, dass sie nach eigenen Ballgewinnen schnell und gefährlich nach vorn spielen können.
So gab es erst nach 13 Spielminuten der ersten Aufreger, als die starke Beverunger Offensive, um Toptorjäger Dittmer, den ersten Warnschuss auf das RSV-Gehäuse abgab.
Nur zwei Minuten später konnten auch die Roten Teufel ihre erste Chance für sich verbuchen. Hagemann erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball und setzte Altrogge auf der linken Angriffsseite in Szene. Dieser flankte den Ball zu Funk, der den Ball zwar am Torwart aber nicht an dem auf der Linie stehenden Defensivspieler vorbei schieben konnte.
Danach verflachte das Spiel wieder. Der RSV konnte die leichte optische Überlegenheit nicht nutzen und brachte die in der Hinserie so schwache Beverunger Defensive kaum in Verlegenheit.
Besser machte es der VfB-Stürmer Dittmer, der in der 38. Spielminute das 1:0 für die Heimmannschaft erzielte. Nach einem Konter setzte sich Dittmer, der zuvor vor allem durch teils überhartes Zweikampfverhalten auffiel, gegen die komplette Innenverteidigung des RSV durch und markierte seinen 27. Saisontreffer. Respekt! Bene, da musst Du noch ein wenig aufholen…

Bis zur Pause blieb es beim 1:0 für die Gastgeber. Bei Barntrup fehlten die zündenden Ideen im Angriff. Zudem gingen wie in den letzten Wochen viele Bälle schon im Mittelfeld unnötig verloren.

Nach der Halbzeit hatte der Sommerkick ein Ende. Aus einer guten Freistoßchance für den RSV entwickelte sich ein Beverunger Konter. Dittmer setzte sich unfair gegen Seifert durch (die Pfeife des Schiris blieb stumm) und stand letztendlich frei vor Keeper Felde. Diese schnappte Dittmer den Ball jedoch im letzten Moment vom Fuß und hielt den RSV so im Spiel.
In der Folgezeit ist Barntrup aktiver, kann sich aber auch hier keine klaren Chancen herausarbeiten. Einige Fernschüsse, die vor allem von Hagemann abgefeuert wurden, verfehlten ihr Ziel teils deutlich.
Nach einer Stunde wieder ein Standard für den RSV. Daniel Seifert wird beim Kopfballversuch zu Boden gerissen und so einer klaren Chance beraubt. Wieder blieb die Pfeife stumm. So manch ein Referee hätte hier wohl auf den Punkt gezeigt. Sei’s drum.
Nach 65 Spielminuten hätte Beverungen beinahe auf 2:0 erhöht, doch Dittmer schob das Leder aus 8 Metern kläglich am RSV-Tor vorbei. Glück für Rot-Schwarz.
In der 72. Minute konnte der RSV dann endlich jubeln. Auf Vorlage von Schönfelder kam Hagemann im Strafraum des VfB an den Ball und versetzte den Keeper mit einem trockenen Schuss aus 12 Metern. Das ersehnte 1:1.
Der RSV zeigte eine engagierte Schlussphase, musste aber bis zur Nachspielzeit auf die nächste gute Chance warten. Kurz vor dem Abpfiff scheiterte Jakob Funk mit einem Kopfball am VfB-Keeper, sodass die Partie mit einem gerechten Remis abgepfiffen wurde.

Ob das Spiel einen gewonnenen oder zwei verlorene Punkte für den RSV darstellt, liegt im Auge des Betrachters und wird sich erst am nächsten Wochenende zeigen. Mit dem Remis muss der RSV auf jeden gegen Luerdissen dreifach punkten. Nieheim, welches das um 3 Tore schlechtere Torverhältnis hat, spielt gegen den schon abgestiegenen Club aus Oesterholz. Sollten beide Mannschaften gewinnen, bräuchte Nieheim einen um vier Tore höheren Sieg als Barntrup um den Aufstieg feiern zu können. Spielen beide Mannschafen Remis, ist der RSV am Ziel. Verlieren beide Mannschaften, darf auch der TuS aus Erkeln noch einmal mitreden.
Es kommt also zu einem nicht zwingend notwendigen, aber für alle Spieler, Zuschauer, Trainer und sonstigen Beteiligten aufregenden Herzschlagfinale mit ungewissem Ausgang.

Fest steht auf jeden Fall, dass der RSV im Anschluss an das Spiel zum traditionellen Saisonabschied einlädt. Bier und Würstchen sind in rauen Mengen vorhanden. Wer kann, sollte sich für Montag vielleicht besser Urlaub nehmen.

Aufstellung RSV:
Felde – Schalofsky – Seifert – D. Schlingmann – Meier (Lesemann) – Funk – Haase – Sölter (Neide) – Hagemann – Schönfelder – Altrogge

RSV verteidigt die Tabellenspitze. Souveräner 3:1 Sieg gegen Warburg

RSV verteidigt die Tabellenspitze. Souveräner 3:1 Sieg gegen Warburg

Bezirksliga Staffel 3
28. Spieltag
RSV Barntrup – SF Warburg 08 3:1

RSV gewinnt souverän 3:1 gegen Warburg und bleibt Tabellenführer

Spielbericht:
Dem RSV Barntrup gelingt mit dem ungefährdeten Sieg gegen die Sportfreunde aus Warburg die Wiedergutmachung für die Niederlage in Lemgo.
Coach Freitag erinnerte vor dem Spiel noch einmal eindringlich an die Stärken der jungen Barntruper Mannschaft. Auf einem Plakat waren die erfolgreichen RSV-Tugenden anschaulich dargestellt.

Zum Spiel:
Der RSV begann das Spiel hoch motiviert und zeigte in der ersten Halbzeit den besten Fußball seit Wochen.
Immer wieder erarbeitete sich die Mannschaft von Coach Freitag Torchancen. Funk, Hagemann und Altrogge konnte diese leider vorerst nicht in Tore ummünzen.
Nach 27 Minuten durften die zahlreichen Zuschauer im Waldstadion endlich die vollkommen verdiente Führung der Rot-Schwarzen bejubeln. Der sich immer mehr zum Kopfballungeheuer entwickelnde Kapitän Haase köpfte einen Hagemann-Freistoß in Uwe Seeler Manier mit dem Hinterkopf in die Maschen der Sportfreunde.
Nur zehn Minuten später baute der RSV die Führung auf 2:0 aus. Jakob Funk erzielte nach schönem Zuspiel von Altrogge aus halblinker Position den zweiten Treffer der Partie und feierte dieses Tor mit seiner am Spielfeldrand Freundin.
Bis zur Pause blieb der RSV klar dominierend und hatte weitere Chancen, die Führung noch auszubauen. Hagemanns Fernschüssen fehlte allerdings die nötige Präzision zum Erfolg.

Nach dem Pausentee hatte auch Warburg die erste Chance im Spiel, doch Schirbels Schuss brachte das RSV-Tor nicht wirklich in Gefahr.
Danach nahm der RSV wieder das Heft in die Hand, war aber nicht so dominierend wie noch im ersten Spielabschnitt.
In der 64. Minute durfte Bene Hagemann seinen 20. Saisontreffer bejubeln. Nach schöner Vorarbeit von Meier drang Hagemann über rechts in den gegnerischen Strafraum ein, und lupfte das Leder über den Warburger Keeper hinweg ins Tor.
Nach dem 3:0 schaltete der RSV einige Gänge zurück und verlegte sich auf das Verwalten der Führung. Warburg fiel nicht viel ein, der RSV schien mehr und mehr zufrieden mit der komfortablen Führung.
Kurz vor Ende der Partie wurde der RSV für die Passivität in den letzten Minuten bestraft. Top-Stürmer Alex Iltner erzielte in der 89. Minute den Ehrentreffer für Warburg. Der Torschütze stand nach einem Freistoß mutterseelenallein am zweiten Pfosten und hatte keine Probleme den Ball aus 7 Metern im Kasten zu versenken.

Am Ende blieb es bei einem verdienten 3:1 Sieg für den RSV, welcher durch den Erfolg die 2 Punkte Führung auf Erkeln und Nieheim verteidigen kann. Am nächsten Sonntag kommt in es Beverungen zum ersten von zwei Endspielen im Kampf um den Aufstieg in die Landesliga.
Um den Erfolg aus dem Hinspiel gegen Beverungen wiederholen zu können, braucht die Truppe auf jeden Fall die Unterstützung der treuen RSV-Fans.

Aufstellung RSV:
Felde – Schalofsky – Seifert (Kryker) – D. Schlingmann – Meier – Funk – Haase (Lesemann) – Sölter – Hagemann – Schönfelder – Altrogge (S. Schlingmann)

Der Alptraum ab Minute 85…

Bezirksliga Staffel 3
27. Spieltag
TBV Lemgo – RSV Barntrup 4:2

Traumatische Schlussminuten in Lemgo. RSV verspielt wichtige Punkte in allerletzter Minute

Spielbericht:
Es klingt wie ein schlechter Scherz. Der RSV führt bis zur 85. Spielminute mit 2:1 gegen den TBV Lemgo und hat alle Trümpfe in der Hand, den Vorsprung auf Nieheim auf 5 Zähler auszubauen.
Was ab der 85. Minute passiert, kann sich noch immer niemand erklären.

Zu den grausigen Details:
Der RSV kommt gut in die Partie und dominiert das Spiel am Jahnplatz. Lemgo hat in der Halbzeit nicht eine nennenswerte Torgelegenheit. Anders der RSV. Schönfelder muss nach einer Viertelstunde die Führung für Rot-Schwarz erzielen, agiert im Abschluss aber zu hektisch und jagt die Pille aus elf Metern deutlich am Tor vorbei.
Der RSV schafft es in der Folge allerdings kaum, sich gegen defensiv gut stehende Lemgoer Torchancen zu erarbeiten. Erst in Minute 38 darf der RSV-Anhang jubeln. Nachdem Funk eine Kopfballvorlage von Lesemann noch an die Latte drosch, beendete Bene Hagemann seine Torflaute und erzielte im Nachschuss die wichtige 1:0 Führung für den RSV.
Mit diesem Zwischenstand gingen beide Teams in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel hätte Lesemann gleich zweimal alles klar machen können. In der 53. Spielminute scheiterte Steffen noch am Pfosten. Wenige Minuten später zeigte er im Eins-gegen-Eins gegen den TBV-Keeper Nerven.
Nach den Großchancen verebbte das Spiel des RSV wie schon so häufig und Lemgo nahm aktiv am Spiel teil. So dauerte es auch nur eine Viertelstunde bis Lemgo zum Ausgleichstreffer kam. Nach einer Flanke mit anschließender Kopfballverlängerung kam der Ball zu Güler, der sich im entscheidenen Zweikampf durchsetzte und den Ausgleich markierte.
Wie schon so häufig in den letzten Wochen wirkte die gesamte RSV-Defensive nicht sattelfest. Der RSV verstand den Weckruf jedoch und konnte nach 73 Spielminuten erneut in Führung gehen. Oli Sölter traf per Sonntagsschuss aus 20 Metern genau in den Giebel. Spieler, Fans und auch Trainer Freitag sahen eine verdiente Führung für den RSV.
Was dann allerdings in den letzten Minuten des Spiels geschah, ist auch heute noch ein Buch mit sieben Siegeln. Der RSV wurde von der letzten Luft des TBV überrannt und musste zusehen, wie sich schon eingebuchte 3 Punkte in eine deftige Niederlage verwandelten.
Der Ausgleich in Minute 85 fiel im Anschluss an eine gut getretene Ecke des TBV. Die RSV-Defensive war nicht in der Lage den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen, sodass ein Lemgoer unbedrängt aus 8 Metern zum Schuss kam. Zu allem Überfluss trat Schalofsky bei seinem Klärungsversuch am Ball vorbei, der anschließend den Weg durch Keeper Ehlert’s Beine ins Tor fand. Barntrup verfiel in eine Schockstarre. Lemgo witterte Morgenluft.
Nur zwei Minuten später erzielte Klaas per Flachschuss aus 16 Metern die Führung für den TBV. Auch hier stand der RSV nur passiv daneben und vermochte die entscheidenden Pässe nicht zu verhindern.
In der Schlussminute erhöhte Lemgo sogar noch auf 4:2.

Nach dem Abpfiff blieb ein konsternierter RSV in Lemgo zurück. Trainer Freitag versuchte seine Mannen aufzurichten, wusste aber selbst nicht wirklich, was mit seiner Truppe in den letzten Spielminuten los war.
Durch die Niederlage bleibt der Vorsprung auf Nieheim und Erkeln bei 2 Punkten. Am nächsten Wochenende empfängt der RSV im heimischen Waldstadion Warburg und will dort einiges wieder gut machen.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Esau – D. Schlingmann – Schalofsky – Meier (Seifert) – Funk – Haase – Sölter – Hagemann – Schönfelder – Lesemann (Altrogge)

Als der Akku der Kamera leer war, war auch der RSV-Akku leer.


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