Gut gespielt und trotzdem verloren

SpVg Brakel – RSV Barntrup 3:2

Erneut musste der RSV gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf der Landesliga antreten, erneut unterlag der RSV. Diesen Sonntag verlor denkbar knapp und unglücklich 2:3 in Brakel.
Nach einer guten Trainingswoche, in der es mitunter laut zuging, formte Coach Freitag die Mannschaft gut für die anstehende Aufgabe. Nach den wenig beeindruckenden Leistungen gegen Verl und Bad Salzuflen wollte der RSV in Brakel „Big Points“ für den Klassenerhalt sammeln.

Zum Spiel:
Für den RSV begann dieselbe Formation, die am letzten Wochenende gegen Salzuflen mit 0:3 unterlag. Allein Funk wurde auf links außen von Lindemeyer in der Startelf ersetzt. Nach einer emotionalen Ansprache in der Kabine ging der RSV hochmotiviert in die Partie, musste die Anfangsphase aber klar an die Gastgeber abtreten. Bereits nach 5 Minuten konnte Brakel drei Schusschancen für sich verbuchen. Die beste ließ Brakel-Stürmer Puhl aus, als er im eins-gegen-eins gegen Keeper Ehlert nur das Außennetz anvisierte. Nach noch nicht einmal zehn Minuten dann das leider in den letzten Spielen zur Gewohnheit gewordene Bild. Rückstand für den RSV. Brakel schaltete nach einem RSV-Angriff blitzschnell um, setzte sich über die halblinke Seite durch und drang in den Strafraum ein. Der SpVg-Stürmer spielte den Ball vor dem Tor gekonnt auf den völlig freistehenden Kücüker, und der ehemalige RSV-Akteur schob das Leder ungestört in die Maschen. 1:0 für Brakel nach 9 Spielminuten.
Der RSV steckte jedoch keineswegs auf und kam nur wenige Minuten später zum Ausgleich. Linksverteidiger Kryker schickte einen langen Diagonalball auf die Reise. Schönfelder, als Passempfänger, schob sich in den gegnerischen Strafraum und wurde dort regelwidrig zu Fall gebracht. Elfmeter für den RSV nach einer Viertelstunde. Daniel Schlingmann ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und glich zum 1:1 aus. Die Partie begann von vorn.
In der Folge entwickelte sich ein munteres Spiel auf beiden Seiten, wobei Brakel nach dem Ausgleich zunächst erneut Vorteile für sich verbuchen konnte. Keeper Ehlert konnte einen Schuss von Puhl sehenswert parieren und so einen erneuten Rückstand verhindern. Eine Kopfballchance von Brakel strich in der Folge doch deutlich am Tor vorbei. Nach knapp einer halben Stunde war der RSV jedoch erneut geschlagen. Die RSV-Defensive konnte den Ball aus einem Gewühl mit Brakel-Offensiven nicht aus der Gefahrenzone katapultieren. Puhl spitzelte den Ball mit der Picke unhaltbar in die Maschen. 2:1 für die Spielvereinigung.
Auch nach diesem erneuten Rückstand steckte der RSV nicht auf und zeigte Moral. Bis zur Pause spielte nur der RSV. Rethmeier und Hagemann hatten mit ihren Schussversuchen jedoch kein Glück im Abschluss. Kurz vor der Pause hätte Rethmeier per Kopf den Ausgleich erzielen können. Nach einer Flanke von „Hannes“ Lindemeyer strich sein Kopfball jedoch knapp am Pfosten vorbei ins Toraus.
Pause. 2:1 für Brakel.
Im zweiten Durchgang setzte der RSV sofort nach und wurde bereits kurz nach dem Seitenwechsel belohnt. Nach einer schönen Kombination über Haase und Daniel Schlingmann gelangte der Ball zu Rethmeier, der im Strafraum Maß nehmen konnte und aus 13 Metern überlegt ins kurze Eck abschloss. 2:2, wieder war der RSV zurück in der Partie.
Das Spiel wurde zusehends emotionaler. Man merkte, für beide Mannschaften geht es hier um extrem wichtige Zähler im Abstiegskampf. Mehr und mehr entwickelte sich das Duell zu einem offenen Schlagabtausch, in dem beide Mannschaften ihre Chancen hatten. Nach einem Eckball hatte Kryker die große Chance, den RSV in Führung zu bringen. Sein Kopfball am zweiten Pfosten geriet leider völlig aus der Richtung und brachte keine Gefahr.
So kam es wie es kommen musste. Brakel ging in der 83. Minute erneut in Führung. Nach einem Ballverlust an der Mittellinie brach Stürmer Puhl über die rechte Abwehrseite durch, stieß zur Grundlinie vor und legte den Ball in den Rückraum zurück, wo der passende Abnehmer bereits dankbar wartete. 3:2 für Brakel.
In der von beiden Mannschaften mit offenem Visier geführten Schlussphase konnte der RSV nicht mehr zurückschlagen. In der Nachspielzeit brachte Haase noch eine Flanke in den Strafraum. Der Schuss des eingewechselten Gelhaus strich jedoch leider über die Querlatte.
So rissen am Ende die Jungs aus Brakel jubelnd die Hände in den Himmel, während der RSV erneut mit leer ausgeht. Trotz der Niederlage stecken wir keinesfalls die Köpfe in den Sand. Wenn wir immer die Moral und Kampfbereitschaft zeigen, ist das letzte Wort im Abstiegskampf noch lange nicht gesprochen…

Aufstellung RSV:
Ehlert – Kryker – Maule (46. Neide) – D. Schlingmann – Meier – Lindemeyer (55. Funk) – Esau – Haase – Hagemann – Schönfelder – Rethmeier (65. Gelhaus)

Drittes Duell, dritte Niederlage mit 0:3

RSV Barntrup – SC Bad Salzuflen 0:3

Viel hatte sich der RSV für die richtungsweisende Partie gegen den SC Bad Salzuflen vorgenommen. Allein bei den guten Vorsätzen bleib es. Nach einem frühen zwei Tore Rückstand musste sich der RSV am Ende erneut geschlagen geben. Die Luft im Abstiegskampf wird somit dünner.
Zum Spiel:
Nach der Lehrstunde gegen Verl wollte der RSV an diesem Wochenende im Lippederby gegen die Badestädter an alte Tugenden anknüpfen und die Asche umgraben. Zahlreiche Fans aus beiden Lagern ließen sich die beim besten Fußballwetter stattfindende Partie auf dem Barntruper roten Rasen nicht entgehen.
Nach einem müden Start in die Partie führte gleich die erste Salzufler Chance in der 11. Spielminute zur Führung für die Badestädter. Der SC setzte sich über die linke RSV-Defensivseite gut durch und brachte den Ball flach und präzise an den zweiten Pfosten, wo SC-Akteur Jansen das Leder souverän zur Führung einschob. Dass der Schütze dabei für jedermann klar erkennbar deutlich im Abseits stand, ignorierte das Schiedsrichtergespann hierbei leider. Wieder lief der RSV also früh einem Rückstand hinterher. Der zweite Nackenschlag ließ nicht lange auf sich warten. Nur drei Minuten später traf Gehle zum 0:2. Eine Abwehraktion vom kurz danach angeschlagen ausgewechselten Sölter geriet hierbei im Vorfeld zu kurz. Auch bei diesem Treffer waren sich viele Zuschauer einig, dass in der Entstehung eine klare Abseitsposition vorlag. Die Pfeife blieb stumm.
Durch den frühen 0:2 Rückstand heizte sich die Stimmung im weiten Rund merklich auf. Der RSV haderte mit den Entscheidungen der Unparteiischen und auch die SC-Spieler konnten so manchen Pfiff nicht nachvollziehen. Spielerisch boten beide Mannschaften im Anschluss Magerkost. Dem RSV fehlte es an kreativen Ideen im Spiel nach vorne, sodass keine nennenswerten Tormöglichkeiten erspielt werden konnten. Salzuflen hätte nach 20 Minuten per Freistoß noch auf 3:0 erhöhen können. Der Ball segelte allerdings knapp am langen Pfosten vorbei ins Aus.
Kurz vor der Halbzeit hatte dann der RSV die Chance zum Anschlusstreffer. Nach einer Hagemann-Ecke kam Rethmeier aus 8 Metern ungehindert zum Kopfball. Sein Versuch stellte den SC-Keeper leider vor eine lösbare Aufgabe.
Pause.

In der zweiten Halbzeit stellte Coach Freitag auf zwei Spitzen um. Kryker musste hinten links in der Viererkette weichen, Altrogge kam ins Sturmzentrum. Mit der Einwechslung gelang es dem RSV mehr Druck auf den SC auszuüben. Ein Freistoß von Hagemann verfehlte in der 51. Spielminute sein Ziel nur knapp. Nur zwei Minuten später entschärfte der SC-Keeper einen Drehschuss von Rethmeier im kurzen Eck. Der RSV agierte in der Folgezeit weiter überlegen, konnte sich aber nur wenige Torchancen herausarbeiten und den Gegner nicht wirklich unter Druck setzen. Der letzte Pass, die letzte Flanke, sie fehlten.
So kam es wie es kommen musste. In der 70. Spielminute konterte Salzuflen überlegt und markierte den dritten Treffer der Partie. Die Kirsche war gegessen. In der Schlussphase regten sich beide Mannschaften mehr über das Schiedsrichtergespann auf, als dass tatsächlich Fußball gespielt wurde.
So blieb es am Ende beim 0:3 und der RSV steht erneut mit leeren Händen im Abstiegskampf dar. Um realistische Chance auf den Klassenerhalt zu wahren, muss der RSV am kommenden Wochenende gegen Brakel besser auftreten. Null Punkte aus diesen beiden richtungsweisenden Spielen wären eindeutig zu wenig.
Ganz nebenbei sollte hier jedoch auch ein Wort zum Schiedsrichtergespann geäußert werden dürfen. Dass ein Gespann eine (klare) Abseitsstellung vor einem Treffer übersieht kommt auch in der Bundesliga vor. Schade für uns, aber nicht zu ändern. Dass das Gespann mit teils kuriosen Entscheidungen den Unmut beider Lager und der Zuschauer auf sich zieht, darf in so einem Duell um wichtige Punkte allerdings durchaus auch von den Unparteiischen verstanden werden. Wie das Gespann mit der Situation auf dem Platz mit den Spielern umging, war auf jeden Fall nicht landesligareif.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Kryker (46. Altrogge) – D. Schlingmann – Maule – Meier – Funk (62. Lindemeyer) – Haase – Sölter (17. Esau) – Hagemann – Schönfelder – Rethmeier

Ein Auftakt für die Katz

SC Verl II – RSV Barntrup: 7:0

Was für ein Abschluss einer beschissenen Woche auf Kunstrasen??? Nach der Testspielniederlage gegen Detmold am Dienstag folgte im Ligaspiel gegen Verl die nächste „Reise“.
Ganze drei eigene Ballkontakte, Anstoß Hagemann und Altrogge sowie ein langer Ball von Haase, hatte der RSV, bevor es zum ersten Mal klingelte. Verl eroberte den langen Ball, spielte geduldig immer hinten herum und fand schließlich die Lücke auf der linken RSV-Defensivseite. Die knallharte, flachte Hereingabe verwertete der Stürmer sicher zur Führung für die Heimmannschaft.
Der RSV zeigte sich durch den frühen Rückstand sichtlich beeindruckt und fand kaum statt. Verl dominierte das Spiel nach Belieben und erhöhte nur zehn Minuten später auf 2:0. Wieder brachen die Verler auf der linken Defensivseite durch. Flanke, Kopfball, Tor. Es kann so einfach sein.
Weitere Chancen der Heimmannschaft blieben in der Folgezeit zunächst ungenutzt. In der 25. Spielminute dann aber doch die 3:0 Führung. Nach einem Freistoß war die Defensive des RSV nicht präsent, sodass der SC-Stürmer ungehindert einnicken konnte. Ein Debakel zeichnete sich ab. Verl überzeugte vor allem durch eine hohe Pass-Sicherheit, sicheres Kombinationsspiel, Schnelligkeit und gutes Zweikampfverhalten. Attribute, die dem RSV bis dato fehlten.
Zu allem Überfluss musste der bis dato gut spielende Olli Bock noch vor der Pause verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Maule kam für ihn in die Partie. Bis zur Halbzeit kam der RSV etwas besser ins Spiel und ließ wenig gegnerische Chancen zu.
Nachdem Coach Freitag in der Kabine deutliche Worte fand, versuchte der RSV in Durchgang zwei besser ins Spiel zu kommen. Dieses Vorhaben hatte sich aber relativ schnell erledigt. Nach 52 Spielminuten war es wieder ein hoher Ball, der den Weg ins Netz fand. Nach einem Eckball stimmte die Abstimmung zwischen Keeper Ehlert und Verteidiger Maule nicht. Das 4:0…
Nachdem Ehlert einen weiteren Torschuss der Verler zur Ecke klären konnte, kam es wie es kommen musste. Erneut rappelte es im RSV-Kasten. Die lang auf den zweiten Pfosten gezogene Ecke verwertete der kurz zuvor eingewechselte Stürmer sehenswert per Seitfallschuss zum 5:0.
In der letzten Viertelstunde erhöhte Verl noch auf 6 und später auf 7:0. Der RSV kam vereinzelt noch zu Halbchancen. Die Distanzschüsse von Hagemann und Rethmeier brachten den Kasten der SC Verl aber nicht ernsthaft in Gefahr.
Am Ende muss man konstatieren, dass der RSV heute nicht den Hauch einer Chance hatte. Verl dominierte das Spiel nach Belieben und steht nicht zu Unrecht mit an der Tabellenspitze. Nun gilt es: Mund abputzen und weiter machen. Am nächsten Wochenende kommt es im Waldstadion zu Barntrup zum Lippe-Derby gegen den SC Bad Salzuflen. Hier gibt es noch offene Rechnungen vom Hinspiel und aus dem Pokalhalbfinale…
Aufstellung RSV:
Ehlert – Kryker – Bock (Maule) – D.Schlingmann – Meier – Funk (Lindemeyer) – Haase – Sölter – Hagemann – Schönfelder – Altrogge (Rethmeier)

Generalprobe in den Detmolder Sand gesetzt

Post SV Detmold – RSV Barntrup 5:0

Um für den Jahresauftakt gegen Verl am Freitag optimal vorbereitet zu sein, wurde das am Sonntag ausgefallene Testpiel gegen Post SV Detmold heute nachgeholt. Allerdings verlief das Spiel nicht so, wie sich das die RSV-Beteiligten vorstellten. Auf dem Kunstrasenplatz in Detmold setzte es eine herbe 0:5 Niederlage.
Nach den bis dato eindeutigen Testspielerfolgen gegen Lohe, Hörste und Dringenberg nahmen die RSV-Akteure das Spiel gegen Detmold eindeutig zu leicht. Detmold hingegen zeigte sich von Beginn an motiviert und arbeitete gut gegen Ball und Gegner. Folgerichtig ergab sich ein Chancenplus für die Heimmannschaft. Beim RSV hingegen mangelte es an allem. Laufbereitschaft, Zweikampfverhalten und Aggressivität fehlten komplett. Nach knapp einer halben Stunde ging Detmold durch den stark aufspielenden Rüschenpöhler mit 1:0 in Führung. Bis zur Pause erhöhte Detmold durch individuelle Fehler des RSV im Spielaufbau locker auf 3:0. Der RSV agierte in den wenigen guten Szenen nicht glücklich. Rethmeier, Hagemann und Funk konnten die sich bietenden Schusschancen nicht nutzen und agierten teilweise übereilt im Abschluss. Pech hatte Jogi Lindemeyer mit einem Fernschuss aus über 30 Metern. Der Ball fand nur den Weg an die Querlatte.
Nach dem Seitenwechsel verteidigte der RSV tiefer und ließ Post weniger Raum zum kombinieren. Post kam so zu deutlich weniger Chancen. Auf der anderen Seite konnte der RSV offensiv kaum Akzente setzen. Einzig Schönfelder hatte kurz dem Seitenwechsel die Chance einen RSV-Treffer zu erzielen. Sein Schuss aus spitzen Winkel verfehlte das Ziel jedoch knapp. Das Spiel danach verflachte zusehens. Erst in der Schlussphase dreht Post noch einmal auf und ließ die Treffer 4 und 5 folgen. Wieder hielt sich die Gegenwehr des RSV in Grenzen.
Bis zum Spiel am Freitag in Verl gilt es nun, die Köpfe frei zu bekommen und sich auf die altbewährten RSV-Tugenden zu besinnen. Laufen, ackern, laufen und ackern müssen wieder gelebt werden. Nur so kann gegen die starke Verler Reserve gepunktet werden.

RSV geht mit Heimniederlage gegen Clarholz in die Winterpause

„Endlich ist Winterpause“, mögen manche sagen. Nach den zuletzt mäßigen Auftritten des RSV in Tengern und gegen Espelkamp gab es auch im letzten Heimspiel des Jahres gegen Clarholz für den RSV nichts zu ernten.
Coach Freitag forderte von seinen Spielern mehr Aggressivität und Laufbereitschaft. Diese lieferten die Jungs zunächst auch ab und boten dem Gast paroli. Nach zehn Spielminuten kam es aber wie so häufig in den letzten Spielen. Der Gegner machte es aus der ersten Torchance das erste Tor. Nach einer gegnerischen Standardsituation köpfte die RSV-Defensive das Leder aus dem eigenen Strafraum. Dort stand, sträflich alleine, der Clarholzer Deitert, der den Ball sehenswert aus etwas über 20 Metern ins RSV-Gehäuse prügelte. Dennoch spielte der RSV zunächst weiter gut mit und hatte durch einen Schuss von Rethmeier nach knapp einer Viertelstunde die erste eigene Möglichkeit. Nach einem einfachen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung des RSV kam Clarholz in der 20. Spielminute zu einer weiteren Chance und zu einem weiteren Tor. Nach einer feinen Hereingabe von der linken Seite hatte der Clarholzer Biegel keine Mühe das Leder aus sieben Metern über die Linie zu bugsieren. 0-2, und das nach nur 20 Spielminuten. Auch nach dem zweiten Gegentreffer versuchte der RSV weiterhin mitzuspielen, konnte sich aber nur selten Chancen herausarbeiten. Nach einem Eckball für den RSV in der 36. Spielminute herrschte Konfusion im Gästestrafraum, doch der RSV brachte es nicht fertig, aus dem Gewühl den Anschlusstreffer zu erzielen. Glück hatte der RSV noch in einer Szene, als der Schiedsrichter nach einem Tackling von Daniel Schlingmann nicht auf Strafraum sondern lediglich auf Eckball entschied.
So gingen die Teams mit einem 0-2 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel agierte Kapitön Nico Haase für Olli Sölter im Mittelfeld und sollte dem Spiel des RSV mehr Sicherheit geben. Das funktionierte zunächst leider nicht, denn Clarholz nutzte die sich bietenden Chancen weiterhin gnadenlos. Als Jannik Schalofsky zu Beginn der zweiten Halbzeit unglücklich umknickte und ausgewechselt werden musste, verzögerte sich der Einsatz von Edwin Esau. Aus der kurzfristigen numerischen Überlegenheit schlug Clarholz brutal Profit und legte binnen zwei Minuten die Treffer drei und vier nach. Doppeltorschütze für Clarholz erneut Biegel, der die RSV-Defensive ein ums andere Mal narrte. Die Messe war gelesen, das Spiel verloren. Viele Zuschauer verließen enttäuscht den Platz und verpassten eine dennoch interessante Schlussphase. Während Clarholz die Zügel etwas lockerer ließ, kam der RSV besser ins Spiel und hätte seinerseits in der 70. Minute einen Strafstoß verdient gehabt. Der Gästekeeper stieß Meier beim Kopfballversuch in der Luft eindeutig um. Die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm, da halfen auch die vehementen Prostete nichts. Kurz vor dem Ende erzielte Nico Haase mit einer feinen rechts-links-Kombination die beiden Treffer für den RSV, die leider aber nur noch zur Ergebniskosmetik tauchten.
So blieb es an Ende beim 4-2 für Clarholz, die durch den Sieg weiterhin im oberen Drittel der Tabelle stehen. Der RSV hingegen muss den Blick endgültig wieder in Richtung Abstiegszone richten. Es gibt also genug zu tun, um den Kader bis zum 18.03.2012 wieder in Schuss zu bringen. Bis dahin wünscht den allen Zuschauern und Gönnern eine schöne Weihnacht und einen guten Rutsch ins Jahr 2012.

Aufstellung RSV:
Felde – Kryker – Maule – D. Schlingmann – Meier – Funk (Lindemeyer) – Sölter (Haase) – Schalofsky (Esau) – Hagemann – Altrogge – Rethmeier

Eklatante Standardschwäche bringt den RSV früh auf die Verliererstraße

Viel vorgenommen hatten sich Coach Freitag und seine Mannen für das wichtige Auswärtsspiel beim TuS Tengern. Doch daraus wurde nichts. Schon bei der Hinfahrt waren einige RSV-Akteure nicht bei der Sache und gerieten folgerichtig vom rechten Weg ab.
Bei miesem November-Wetter zeigte sich der TuS Tengern nach dem erfolgten Trainerwechsel sofort bissiger und heißer. Der RSV wurde von Beginn an in die Defensive gedrängt und konnte auf dem tiefen Geläuf wenig Konstruktives anbieten. Bereits nach 8 Spielminuten offenbarte sich die größte Schwäche des RSV im heutigen Spiel. Alle Standardsituationen des Gegners wurden grottenschlecht verteidigt. In dieser Szene herrschte nach einem Eckstoß des Gegners Konfusion im RSV-Strafraum. Meier und Schönfelder konnten die Situation letztlich bereinigen. Nach einer Viertelstunde schlug der TuS Tengern Profit aus der Barntruper Schwäche. Erneut segelte ein Eckball in den RSV-Strafraum. Erneut kam ein TuS-Akteur unbedrängt zum Kopfstoß. Funk konnte zunächst noch auf der Linie klären, doch der Nachschuss zappelte im Netz. 1-0 für Tengern und das völlig verdient. In der Folgezeit tat sich dann wenig. Tengern agierte feldüberlegen und ließ den Ball und den RSV laufen. Auch wenn Barntrup jetzt besser im Spiel war, echte Torchancen ließen weiterhin auf sich warten. In der 30. Spielminute gab es eine strittige Situation im RSV-Strafraum, die der Schiedsrichter nach Rücksprache mit seinem Assistenten an der Linie als Elfmeter für Tengern bewertete. Was war passiert??? Defensiv-Spieler Maule rutschte auf dem seifigen Untergrund im Strafraum aus und fiel mit der Hand auf den Ball. Erst als der Ball im Toraus war, trat dann der Assistent in Erscheinung und machte den Referee auf das vermeintlich absichtliche Handspiel aufmerksam. Eine unglückliche Entscheidung gegen den RSV, die Tengern per Elfmeter zur 2-0 Führung nutzte.
Erst nach 36 Spielminuten entwickelte der RSV so etwas wie Torgefahr. Ein Hagemann-Freistoß verfehlte jedoch noch das Ziel. Nur drei Minuten später hatte der RSV dann aber Glück. Nach einem Eckstoß auf den zweiten Pfosten köpfte Sölter den Ball wieder vor das Gehäuse. Ein Defensiv-Spieler von Tengern bugsierte das Leder dann über die eigene Linie. Klassisches Eigentor. Nur noch 2-1.
In der Pause wechselte Coach Freitag den angeschlagenen Funk aus und brachte Altrogge. Dieser sollte als zweite Spitze für mehr Torgefahr sorgen und helfen, zumindest noch ein Remis zu erreichen. Doch diese Pläne waren bereits nach zwei gespielten Minuten hinüber. Und wieder fiel der Treffer nach einem gegnerischen Standard. Erneut kam ein TuS-Akteur vollkommen unbedrängt ans Leder. Hagemann’s Rettungstat auf der Linie wurde durch den Nachschuss zunichte gemacht. 3-1 für Tengern. In der Folge versuchte der RSV nach vorne zu spielen, blieb aber in allen Aktionen harm- und teilweise kopflos. Auf der Gegenseite entwickelten sich für Tengern immer wieder gute Konterchancen, die aber erst kurz vor Schluss zu einem weiteren Treffer für die Heimmannschaft führten. RSV-Keeper parierte zunächst gegen den TuS-Akteur. Der Ball prallte jedoch zu Stürmer zurück und wurde von ihm anschließend verwertet. Viele RSV-Akteure sahen in dieser Aktion ein Handspiel des gegnerischen Stürmers, der Schiedsrichter war anderer Meinung und ließ den Treffer zählen.
Am Ende verlor der RSV auch in der Höhe verdient mit 1-4 in Tengern und blieb damit weit hinter den selbst gesteckten Zielen zurück. An diesem Spieltag lief für den RSV einfach mal nichts zusammen ! ! !

Aufstellung RSV:
Ehlert – Esau – Maule (Kryker) – Bock – Meier – Funk (Altrogge) – Sölter – Schalofsky – Hagemann – Schönfelder – Rethmeier

RSV macht durch Last-Minute-Sieg gegen Steinhagen einen Sprung in der Tabelle

RSV macht durch Last-Minute-Sieg gegen Steinhagen einen Sprung in der Tabelle

Thomas Maule ist aus der Abwehr nicht mehr weg denkbar

Nach dem zuletzt spielfreien Wochenende musste der RSV im Heimspiel gegen die SpVg Steinhagen antreten. Speziell in der ersten Halbzeit musste man allerdings befürchten, dass die Freitag-Schützlinge während der spielfreien Woche in eine Art vorzeitigen Winterschlaf gefallen waren. Nach nur 5 Spielminuten sahen die zahlreichen Zuschauer den Führungstreffer für Steinhagen. Sebastian Herrmann, von Marco Schremmer schön freigespielt, ließ Micha Felde im RSV-Tor aus 10 Metern keine Chance zur Abwehr. Auch durch diesen frühen Nackenschlag wachte der RSV nicht auf. Steinhagen ging aggressiv in die Zweikämpfe und kaufte dem RSV so den Schneid frühzeitig ab. Diese teils sehr harte Herangehensweise der Steinhagener hätte vom für beiden Seiten schlecht pfeifenden Schiedsrichtergespann durchaus früher unterbunden werden müssen. Allein Jannik Schalofsky lag während der ersten 45 Minuten ein halbes Dutzend mal auf der Asche. So dauerte eine halbe Stunde lang bis auch Barntrup die erste nennenswerte Offensivaktion vermelden konnte. Im Anschluss an einen Eckball von Hagemann kam Edu „Egon“ Krkyer frei zum Kopfball. Der Gästekeeper konnte jedoch parieren und hielt die Führung vorerst fest. Ansonsten ging bei beiden Teams nicht viel nach vorne, sodass Steinhagen durchaus verdient mit 1-0 in die Pause.
Nach der niveauarmen ersten Hälfte zeigte der RSV im zweiten Durchgang dann die gewünschte Reaktion. Nach etwa einer Stunde bekommt Sturmtank Martin Rethmeier den Ball in den Lauf gespielt und wird von seinem Gegenspieler im Strafraum zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß, was die Gäste aus Steinhagen und auch einige RSV-Anhänger nicht unbedingt nachvollziehen konnten. Thomas Maule ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte den Elfmeter zum Ausgleich. Von da an war der RSV besser im Spiel und eindeutig feldüberlegen. Steinhagens einzige Möglichkeiten in Halbzeit, direkt im Anschluss an den Ausgleich, konnte die RSV-Defensive mit vereinten Kräften klären. Der RSV erarbeitete sich mehr Tormöglichkeiten, Rethmeier, Altrogge und Hagemann hatten jedoch vorerst kein Glück im Abschluss. Doch dann kam die Schlussminute. Nach einem erneuten Foul der Steinhagener gab es noch einmal einen der vielen Freistöße der Partie. Der RSV brachten seine Kopfballrecken in Position. Der Schiedsrichter gab den Ball frei und Hagemann lief an. Der Ball, knapp 30 Meter halbrechts vom Tor gelegen, flog in den Strafraum und an Freund und Feind vorbei ins lange Eck. TOR, TOR, TOR in letzter Sekunde. Während der RSV noch über die 2-1 Führung jubelte, pfiff das Schiedsrichtergespann die Partie gar nicht erst wieder an.
Mit dem vierten Heimsieg dieser Saison verbessert sich der RSV in der Tabelle auf den achten Rang und genießt diese schöne Momentaufnahme. Dass das Spiel kein Leckerbissen und der Sieg nicht 100% verdient waren, interessiert beim RSV heute keinen mehr.

LIPPES NUMMER 1 KOMMT AUS BARNTRUP ! ! !

Aufstellung RSV:

Felde – Kryker – Maule – D. Schlingmann (Altrogge) – Meier (Esau) – Funk – Sölter – Schalofsky – Hagemann – Schönfelder – Rethmeier

Harter Kampf wird mit erstem Auswärtspunkt belohnt

Nach dem Punktgewinn gegen Fichte Bielefeld am letzten Wochenende hat es nun auch endlich mal auswärts etwas Zählbares für den RSV gegeben. Gegen den SV Höxter, die in den Vorberichten zum Spiel sehr siegessicher auftraten, gelang dem RSV ein verdientes 1:1 Unentschieden. Mit diesem ersten Auswärtspunkt hat der RSV nun bereits 11 Zähler auf der Habenseite und damit einen Punkt mehr als beim ersten Versuch in der Landesliga.
Zum Spiel:
Das Spiel auf dem Rasenplatz am Sportzentrum in Höxter begann für den RSV verheißungsvoll. Bereits nach 5 Spielminuten hatte Martin Rethmeier die erste Torchance für Rot-Schwarz. Sein Schuss von der rechten Strafraumkante strich allerdings knapp am langen Eck vorbei ins Toraus. In der Folge entwickelte sich ein intensives, kampfbetontes Spiel, bei dem sich beide Mannschaften zunächste keine klaren Torchancen mehr erarbeiten konnten. Höxter agierte leicht feldüberlegen, der RSV verteidigte geschickt und setzte immer wieder kleine Nadelstiche. Nach 20 gespielten Minuten war es erneut Rethmeier, der für Gefahr im Strafraum des SV Höxter sorgte. Seine scharfe, flache Hereingabe konnte der Keeper des SV vor dem einschussbereiten Funk entschärfen. Auf der Gegenseite kam dann auch Höxter zur ersten Möglichkeit. Nach einem der vielen Freistöße herrschte kurzfristig Konfusion im RSV-Strafraum. Keeper Ehlert war letztendlich jedoch vor dem Höxteraner Tewes am Ball und konnte die Situation bereinigen. Nach 36 Spielminuten ging die Heimmannschaft in Führung. Nach einem Foul von Maule ließ die RSV Defensive beim anschließenden Freistoß Tewes mutterseelelallein ziehen. Dieser köpfte den Ball wuchtig an RSV Keeper Ehlert vorbei in die Maschen. 1-0 für Höxter.
Nach dem Seitenwechsel kam der RSV besser ins Spiel und erzielte bereits in der 52. Spielminute den Ausgleich. Auch diesem Treffer ging ein ruhender Ball voraus. Kryker gewann das Duell gegen seinen Gegenspieler und brachten den diagonal durch den Strafraum zu Funk. Dieser flankte das Spielgerät punktgenau auf den Kopf von Rethmeier, der dem Keeper des SV Höxter keine Chance zur Abwehr ließ. Die Torflaute aus fünf Partien ohne eigenen Treffer war beendet. In dieser Phase des Spiels war der RSV eindeutig überlegen und hatte durch Rethmeier, der in der Folgezeit durch Altrogge ersetzt wurde, und Funk zwei weitere gute Kopballmöglilchkeiten. Höxter drehte erst in der Schlussviertelstunde auf und setzte den RSV unter Druck. Die Aktionen blieben bis auf eine Ausnahme kurz vor Schluss jedoch harmlos. Und wieder war es ein Eckball, der den ersten Auswärtspunkt des RSV bedrohte. Die RSV-Defensive bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone, sodass ein Akteur des SV aus kurzer Distanz zum Schuss kam. Schalofsky warf sich in den Schuss und verhinderte Schlimmeres.
Als das nicht immer souveräne Schiedsrichtergespann (Rote Karte für Ersatzspieler S. Schlingmann nach Beleidigung eines Gegenspielers; Keine Ahndung einer klaren Tätlichkeit an Schalofsky…) das Spiel nach 93 Minuten abpfiff, freute sich Coach Freitag über den ersten Zähler auf fremdem Platz. Das Remis geht sicherlich in Ordnung, da beide Mannschaften verbissen um den Punkt gekämpft haben.
Nach den letzten beiden Unentschieden gönnt der RSV sich und den Fans am nächsten Wochenende eine Pause. Durch den Rückzug von Ahlen hat der RSV spielfrei und greift erst in zwei Wochen wieder ins Geschehen ein.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Kryker – Maule – Bock – D. Schlingmann – Funk – Sölter – Schalofsky – Hagemann (Esau) – Schönfelder – Rethmeier (Altrogge)

Gerechte Punkteteilung im Waldstadion

Nach den herben Niederlagen in den letzten 3 Spielen konnte der RSV im Heimspiel gegen den VfB Fichte Bielefeld wieder einen Teilerfolg verbuchen. Mit dem 0:0 gegen den VfB erntete der RSV den zehnten Saisonzähler.
Das Spiel begann mit einer leichten Verspätung, da die Gastmannschaft aus Bielefeld die Trikots vergessen hatte. In einer zähen ersten Halbzeit egalisierten sich beide Teams. Torchancen gab es auf beiden Seiten wenig. Fichte konnte lediglich durch einen Distanzschuss in der Anfangsphase auf sich aufmerksam machen. Der Schuss strich allerdings am RSV-Tor vorbei und blieb letztlich ungefährlich. Die beste Szene aus dem ersten Durchgang hatte aber der RSV. Nach 20 Spielminuten tauchte Martin Rethmeier nach Pass von Schalofsky frei vorm gegnerischen Keeper auf. Der Lupfer konnte allerdings vom Gästekeeper entschärft werden. Weitere Schüsse von Schlingmann und Altrogge brachten das Tor von Fichte kurz vor der Halbzeit aber nicht wirklich in Gefahr.
Folgerichtig gingen beide Teams ohne eigene Treffer in die Pause.
Nach der Halbzeit erwischte der RSV den etwas besseren Start. Ein Kopfball von Rethmeier ging allerdings rechts am Tor vorbei. Nach dieser kurzen Drangphase kam Fichte besser in die Partie und hatte in kurzer Zeit 2 gute Gelegenheiten in Führung gehen. Jedoch trafen die Versuche lediglich nur den Pfosten und die Latte des RSV-Gehäuses. Glück für den RSV. Kurz vor Schluss hatte Fichte noch einmal die Chance das Spiel für sich zu entscheiden, vergab die Einschussmöglichkeit jedoch kläglich. In der Nachspielzeit hatte Daniel Schlingmann noch eine Schusschance für den RSV. Jedoch fand auch dieser Versuch nicht den Weg ins Tor.
Am Ende blieb es bei einem leistungsgerechten Remis ohne Tore. Da das Niveau der Partie auch eher überschaubar war, geht das 0:0 für beide Mannschaften in Ordnung. Für den RSV bedeutet der Punktgewinn einen klaren Aufwärtstrend, der jetzt im nächsten Spiel gegen Höxter bestätigt werden muss. Coach Freitag hofft, dass er nächsten Sonntag wieder auf die derzeit verletzten Hagemann und Sölter zurückgreifen kann.

Aufstellung RSV:
Felde – Kryker – Maule – Bock – D. Schlingmann – Funk – Meier – Schalofsky – Schönfelder – Altrogge – Rethmeier (Esau)

RSV geht in Herford baden

Eine deutliche und auch in dieser Höhe verdiente 0:5 Niederlage setzte es für den RSV Barntrup beim SC Herford. Die Herforder, die vom ehemaligen Bundesliga-Profi Georg Koch trainiert werden, gelten als Mitanwärter auf den Aufstieg und untermauerten diesen Anspruch eindrucksvoll. Der SC setzte die Barntruper von Beginn an unter Druck. Vor allem die messerscharf geschlagenen Bälle auf die Flügelspieler machten dem RSV über die gesamte Spielzeit Probleme. Bis zur 37. Spielminute hielt sich die RSV-Defensive mit Glück und Geschick schadlos. Dann erzielte Herford nach einer kurz ausgeführten Eckballvariante den 1:0 Führungstreffer. Eine kurz geschlagene Flanke wurde per Kopf verlängert und senkte sich ins lange Eck des RSV-Gehäuses. Noch vor der Halbzeit klingelte es erneut. Eine schöne Direktabnahme landete unhaltbar im rechten unteren Toreck. Ebenfalls noch vor der Halbzeit kam der RSV zu seiner einzig nennenswerten Offensiv-Aktion. Rethmeiers Schuss konnte aber vom SC-Keeper entschärft werden.
In der Halbzeit musste Coach Freitag zweimal wechseln. Hagemann und Esau mussten angeschlagen weichen. Bock und Altrogge ersetzten die beiden fortan.
Den endgültigen K.O. gab es bereits zwei Minuten nach der Halbzeit. Wieder einmal war eine Standardsituation des SC Herford Auslöser des Gegentreffers. Der RSV konnte den Ball nicht aus der Gefahrenzone bringen, sodass ein Distanzschuss die 3:0 Führung für Herford herstellte. Das Spiel war endgültig gelaufen und diese Tatsache merkte man den RSV-Akteuren leider auch an. Die Gegenwehr ließ mehr und mehr nach, sodass Herford wie im Training die Treffer zum 4:0 und 5:0 nachlegen konnte.
Fazit: Natürlich muss sich der RSV nicht mit Herford messen und die Punkte gegen den Abstieg gegen andere Mannschaften sammeln. Der Auftritt in der zweiten Halbzeit darf sich allerdings in der Form nicht wiederholen. Das erinnerte stark an längst vergessen geglaubte Landesliga-Pleiten von vor drei Jahren.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Esau (Bock) – Maule – D. Schlingmann (Neide) – Kryker – Funk – Sölter – Schalofsky – Hagemann (Altrogge) – Schönfelder – Rethmeier

Die Heimweste bleibt sauber. RSV siegt 3-1 gegen Minden

Was auf fremden Plätzen noch nicht gelingen wollte, funktioniert im heimischen Waldstadion umso besser. Drittes Heimspiel, dritter Sieg für den RSV.
Am Stadtfestwochenende stand mit Union Minden das bisher punktlose Tabellenschlusslicht als Gegner auf dem Programm. Bei bestem Sommerwetter begann der RSV die Partie pomadig und lag nach nur 8 Spielminuten mit 1-0 zurück. Union-Angreifer Versick wurde auf dem linken Flügel freigespielt, durfte nahezu unbedrängt ins Zentrum ziehen und schloss von der Strafraumkante sehenswert in lange Eck ab. Ehlert im RSV-Kasten war geschlagen. Die zahlreichen Zuschauer sahen in der ersten halben Stunde ein mäßiges Spiel, in dem weder der RSV noch Union Minden weitere klare Torchancen herausspielen konnten. Beim RSV fehlte die Bissigkeit und Laufbereitschaft. Minden zog sich zurück und störte den RSV gekonnt beim Spielaufbau. So musste in der 34. Spielminute ein Freistoß zum Ausgleich führen. Eine gefühlvoll getretene Hagemann-Flanke köpfte Jakob Funk aus Nahdistanz in Mindener Gehäuse. 1-1, der Ausgleich. Kurz nach dem Ausgleichstreffer musste Kapitän Meier verletzungsbedingt von Bord. Eine Zerrung zwang ihn, den Arbeitstag frühzeitig zu beenden. Altrogge kam als zweite Spitze und wirbelte von nun an zusammen mit Rethmeier im Sturmzentrum. Bis zur Halbzeit geschah nicht mehr viel. Das Spiel fiel eindeutig unter die Kategorie Sommerfußball.
Nach dem Weckruf durch Coach Freitag in der Kabine ging der RSV die zweiten 45 Minuten engagierter an. Nach einer ersten Mindener Chance direkt nach Wiederanpfiff kam der RSV zu einer großen Möglichkeit, in Führung zu gehen. Altrogge scheiterte per Drehschuss aus 10 Metern am Mindener Keeper, der in dieser Situation prächtig parierte. Nachdem Rethmeiers Schüsse den Kasten der Mindener noch verfehlten, ging der RSV nach einer Stunde verdient in Führung. Eine schöne Flanke von Daniel Seifert nickte Manuel Altrogge gegen die Laufrichtung des Gästefängers ins Tor. 2-1 für den RSV. Nur zwei Minuten später hätte der Schwatte alles klar machen können. Nach einer Flanke von Funk schob Altrogge den Ball aus 5 Metern jedoch leider knapp am rechten Pfosten vorbei. Das Spiel blieb offen, die Entscheidung vertagt. Während Union Minden zunehmend weiter unter Druck geriet und kaum konstruktive Aktionen vermelden konnte, drängte der RSV auf den dritten Treffer. Ein Kopfball von Seifert flog ebenfalls am Tor vorbei, wie ein Schuss von Hagemann. Eine Viertelstunde vor Schluss war die Messe dann gelesen. Hagemann tauchte nach schönem Zuspiel von Schönfelder völlig frei vor dem Mindener Keeper auf und ließ sich die Chance nicht nehmen. Das 3-1. Nach dem Treffer nahm der RSV das Tempo aus der Partie und gewann am Ende verdient mit 3-1.
Am nächsten Wochenende wartet ein ganz schweres Auswärtsspiel auf den RSV. In Herfold geht es gegen ein Schwergewicht der Liga. Diese Truppe zu ärgern wird schwer, aber vielleicht nicht unmöglich. Der RSV würde sich über tatkräftige Unterstützung auf jeden Fall freuen. Zunächst steht am Donnerstag aber noch das Halbfinale im Kreispokal an. Hier gastiert der SC Bad Salzuflen um 19:00h im Waldstadion. Nach der Niederlage in der Liga, möchte der RSV nun Revanche.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Kryker – Maule – Bock – Seifert – Funk – Meier (Altrogge) – Schalofsky – Hagemann – Schönfelder – Rethmeier (Neide)

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RSV nach 0:1 Niederlage in Maaslingen weiter ohne Auswärtspunkte

„Gut gespielt und trotzdem unterlegen“ lautet das Motto des Auswärtsspiels in Maaslingen.
Nach einer durchwachsenen Trainingswoche ging es für den RSV an diesem Sonntag auf große Fahrt. Maaslingen (laut Henning: „Kurz hinter Spork und dann links ab….“) startete mäßig in die Saison, hatte es aber auch bereits mit den Schwergewichten der Liga, wie zum Beispiel Rödinghausen zu tun. Der RSV kam mit breiter Brust und wollte dem souveränen Erfolg gegen Brakel nun den ersten Auswärtspunkt folgen lassen.
In der Anfangsphase kontrollierte Rot-Weiß Maaslingen Ball und Gegner. Der RSV hatte kaum etwas dagegen zu setzen. Gefährlich wurde es für das RSV-Tor aber zunächst nur nach Standardsituationen, wo RWM deutlich überlegen war. Nach einer Viertelstunde kam auch der RSV in die Partie und spielte fortan eine gute Rolle. Nach einer halben Stunde kam der RSV auch zu ersten nennenswerten Torchancen. Hagemann’s Gewaltschüsse aus der zweiten Reihe trafen aber leider jeweils nur den Querbalken des RWM-Gehäuses. Auf der anderen Seite musste sich RSV-Keeper Ehlert, der nach seiner Kapselverletzung erstmal wieder einhütete, strecken, um den Rückstand kurz vor dem Pausentee zu verhindern.

Nach der Pause hatte Hagemann die große Chance, den RSV in Führung zu bringen. Nachdem Hagemann wunderschön von Kapitän Meier freigespielt wurde, legte er sich den Ball leider etwas zu weit vor, sodass der RWM-Keeper die sich bietenden Möglichkeit vereiteln konnte. Ab der 56. Minute musste der RSV einem Rückstand hinterherlaufen. Nach einer Flanke von links herrschte Chaos und Konfusion im RSV-Strafraum. Daniel Horstmann durchblickte die Situation als erster und markierte aus kurzer Distanz die 1:0 Führung für den Gastgeber. Der RSV zeigte sich davon aber nicht beeindruckt und spielte munter weiter mit. Ein Schuss von Schönfelder und ein Kopfball von Maule fielen zwar eher unter die Kategorie Halbchance, dennoch witterte der RSV weiter seine Chance auf den ersten Auswärtspunkt. Da dem RSV die Zeit davonlief, ergaben sich zwangsläufig Kontermöglichkeiten für RWM. Eine Viertelstunde vor Spielende konnte Keeper Ehlert einen höheren Rückstand für den RSV verhindern. Kurz vor dem Schlusspfiff gab es dann doch noch einmal eine 1a-Möglichkeit für den RSV, einen durchaus verdienten Punkt aus Maaslingen zu entführen. Jakob Funk scheiterte jedoch beim Versuch am gegnerischen Torwart.
Am Ende blieb es bei der 0:1 Niederlage des RSV. Die Leistung der Mannschaft lässt allerdings für das kommende Wochenende hoffen. Auch wenn einige Akteure beim Spiel gegen Union Minden fehlen werden (Oktoberfest in München), so muss gegen die noch punktlosen Mindener der nächste Heimerfolg her.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Seifert (Neide) – D. Schlingmann – Maule – Meier (C) – Funk – Sölter – Schalofsky – Hagemann – Schönfelder – Altrogge (Rethmeier)

RSV ringt Brakel in einer Regenschlacht nieder

Der zweite Dreier ist eingetütet. Der RSV Barntrup ist in der Liga angekommen und konnte heute gegen Brakel einen ganz wichtigen Sieg einfahren. Mit nun 6 Punkten auf der Habenseite kann die Erste entspannt dem nächsten Duell in Maaslingen entgegenfiebern.
Pünktlich zum Anpfiff im Barntruper Waldstadion öffnete der Himmel seine Schleusen und verwandelte die rote Asche bis zum Spielende zusehends in eine Seenlandschaft.
Die Mannen um Coach Freitag ließen sich hiervon jedoch nicht beeindrucken und begannen das Spiel druckvoll. Bereits in der Anfangsphase hatte „Sharky“ Rethmeier eine Großchance den RSV in Führung zu bringen. Doch Rethe zeigte Nerven und vergab freistehend vor dem Brakeler Keeper. In der Folgezeit blieben die ganz großen Möglichkeiten für den RSV aus. Barntrup blieb jedoch die ganze Zeit über spielbestimmend. Kurz vor dem Seitenwechsel konnte Rethmeier die Fans des RSV zum Jublen bringen. Eine Flanke von rechten Seite verwandelte „Sharky“ zum vollkommen verdienten 1-0 für den RSV.
Nach dem Seitenwechsel dauerte es nicht lange, bis der RSV die Führung auf 2-0 ausbauen konnte. In der 51. Spielminute erzielte Innenverteidiger Maule per Kopf den zweiten Treffer für den RSV. Rethmeiers vorangegangener Kopfball prallte noch von der Latte zurück ins Spielfeld. Der RSV war jetzt wie im Rausch. Bereits fünf Minuten später gab es vollkommen zurecht einen Strafstoß für Rot-Schwarz. Nach einem Konter lief Sturmtank Rethmeier mutterseelenallein auf den Schlussmann der Gäste zu. Dieser brachte Rethmeier unsanft zu Fall und war mit der gelben Karte des Schiedsrichters gut bedient. Daniel Schlingmann ließ sich die Chance auf das 3-0 nicht entgehen und verwandelte den Elfmeter souverän. In der 63. Spielminute machte der RSV den höchsten Sieg der bisherigen Landesliga-Karriere perfekt. Nach einem Eckball von Hagemann vollstreckte erneut Daniel Schlingmann und schraubte das Ergebnis auf 4-0 in die Höhe. Bis in die Schlussphase hinein hatte der RSV noch mehrere gute Einschussmöglichkeiten, aber Rethmeier, Altrogge und Hagemann wollte kein weitere Treffer gelingen. Auch der erstmals für die erste Mannschaft auflaufende Neuzugang Olli Bock hatte mit seinen beiden Kopfballversuchen in der Schlussphase keinen Erfolg. Am Ende blieb es beim vollkommen verdienten 4-0 Erfolg des RSV. Brakel hatte im zweiten Spielabschnitt nicht eine einzige Torchance, sodass Keeper Felde als einziger Spieler den roten Rasen sauber verlassen konnte.

Fazit: Der RSV findet immer mehr zusammen und präsentiert sich als starkes Kollektiv. Die Fahrt nach Maaslingen tritt der RSV somit mit breiter Brust an und hofft, dort etwas zählbares zu entführen.

Aufstellung RSV:
Felde – Kryker – Maule (Bock) – D. Schlingmann – Meier (Seifert) – Funk – Sölter – Schalofsky – Hagemann – Schönfelder – Rethmeier (Altrogge)


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