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RSV siegt zum Schützenfest

RSV Barntrup – TuS Erkeln 1:0

Der RSV hat es geschafft. Saisonübergreifend wurde am Schützenfest-Sonntag der erste Heimsieg im Jahr 2013 eingefahren. So kann es weitergehen.
In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit agierte der Gast aus Erkeln zunächst feldüberlegen und arbeitete sich ein leichtes spielerisches Übergewicht heraus. Viele Chancen konnte der Gast dabei aber nicht verbuchen. Barntrup brauchte einige Zeit um ins Spiel zu kommen und agierte im Spiel nach vorne oftmals zu inkonsequent. Dafür wurden die defensiv-taktischen Vorgaben von Coach Freitag gut umgesetzt. Kurz vor der Pause fiel dann der Treffer des Tages für den RSV. Ein langer Ball von Bobe erreichte Geburtstagskind Lesemann, der das Spielgerät hoch ins lange Eck versenkte.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel offener, da Erkeln auf den Ausgleich drängte. So ergaben sich für die Gäste einige Gelegenheiten, die jedoch von den guten Barntruper Defensivketten bzw. von Keeper Ehlert entschärft wurden. Rot-Schwarz hingegen hatte vor allem in der etwas hektischen Schlussphase noch Möglichkeiten, den zweiten Treffer zu erzielen. Meier, Hoffmann, Gelhaus und D. Schlingmann hatten allerdings Pech mit ihren Möglichkeiten.

Am Ende blieb es beim 1:0 für Rot-Schwarz, welches den ersten Heimsieg am morgigen Schützenfest-Montag noch etwas feiern wird. Am kommenden Wochenende wartet mit Bad Lippspringe eine ganz harte Nuss auf den RSV.

 

Aufstellung:
Ehlert – Ritter (P. Sölter) – Bobe – D. Schlingmann – Beck – Lindemeyer – Sölter – S. Schlingmann (Gelhaus) – Meier – Lesemann (Haase) – Hoffmann

RSV verliert zum Start in Marienloh

SV Marienloh – RSV Barntrup 4:1

Der Saisonauftakt der Spielzeit 2013/14 ging daneben. Der RSV unterlag in der ersten Partie beim SV Marienloh mit 4:1. Nach einem nervösen Beginn beider Mannschaften konnte der RSV nach etwa zehn Minuten die Kontrolle über das Spielgeschehen gewinnen. So dauerte es auch nicht lange bis der RSV in Führung ging. Nach guter Balleroberung im Mittelfeld startete Bobe über die rechte Bahn, flankte punktgenau auf den zweiten Pfosten, wo Lesemann den Ball per genialer Direktabnahme unter die Latte und ins Tor donnerte. Ein sehenswerter Treffer nach 13 Minuten.

Auch danach zeigte der RSV guten Einsatz und kam durch Lesemann erneut gut in Szene. Nach dem Steffen sich gegen drei Gegenspieler durchsetzte, war er kurz vor dem Strafraum nur per Foul zu stoppen. Der anschließende Freistoß brachte leider nichts ein.
Nach knapp einer halben Stunde fand auch Marienloh besser ins Spiel und kam nach 33 Spieminuten zum Ausgleich. Ein Konter brachte Innenverteidiger Beck in Verlegenheit. Von seinem zu kurz geratenen Rückpass zu Ehlert profitierte ein SV-Offensiver, der den Ball ohne Probleme ins leere Tor einschob.

1:1, auch der Spielstand zur Halbzeit.

Nach der Pause wurde der RSV auf dem falschen Fuß erwischt. Nur zwei Minuten nach Wiederbeginn rappelte es erneut im RSV-Gehäuse. Ein zu spät attackierte Distanzschuss fand seinen Weg in die Maschen. Der RSV kalt erwischt. 2:1 für die Gastgeber, die nur wenig später sogar den dritten Treffer folgen ließen. Nach einer Flanke von der rechten Seite erzielte Haupt per Kopf die 3:1 Führung. Die komplette RSV-Defensive, inklusive Torwart Ehlert sahen hierbei unglücklich aus.
Nach den beiden Nackenschlägen versuchte der RSV verbissen, den Anschlusstreffer zu erzielen, blieb aber in den Angriffsversuchen zu unpräzise und hinten anfällig für Konter. Genau so ein Konter schloss Marienloh 15 Minuten vor Spielende zum Endstand von 4:1 ab.

 

Nach der Auftaktniederlage erwartet der RSV am kommenden Schützenfest-Wochenende den TuS Erkeln zum Heimspiel im Waldstadion. Erkeln konnte sein erstes Spiel mit 2:1 gegen Heide Paderborn gewinnen. Für Spannung ist also gesorgt.

 

Aufstellung RSV:
Ehlert – O. Sölter – Beck – D. Schlingmann – Meier (Baumeister) – Diemert – Bobe (Lindemeyer) – S. Schlingmann – Ritter – Lesemann (P. Sölter) – Gelhaus

RSV macht das Dutzend voll

Spvg Bavenhausen – RSV Barntrup 0:12

Der RSV hat das erste Pflichtspiel der Saison gegen eine in allen Belangen unterlegende Mannschaft aus Bavenhausen mit 12:0 gewonnen. Bereits nach wenigen Minuten netzte S. Schlingmann zur Führung für Rot-Schwarz ein. Nach einer Viertelstunde dann der Aufreger des Spiels. Ein bereits verwarnter Bavenhausener Spieler trat Meier im Strafraum das Bein zur Sichel und dann gegen den noch am Boden liegenden Spieler nach. Diesen Arschtritt wird man so schnell nicht vergessen. Sich seiner eigenen Dummheit bewusst, flüchtete der Spieler in die eigene Kabine. Den zurecht ausgesprochenen Platzverweis sah er bereits nicht mehr. Als sich die Gemüter beruhigt hatten, verpasste es Hoffmann, diese selten dämliche Aktion mit einem weiteren Treffer zu bestrafen. Er scheiterte mit dem Strafstoß am Heimkeeper. Nur wenige Minuten später traf Hoffmann dann doch zum 2:0. Für den Pausenstand von 3:0 sorgte erneut Simon Schlingmann.
Nach dem Seitenwechsel bleib das Spiel, wie bereits im ersten Durchgang, komplett einseitig. Bavenhausens Kräfte ließen mehr und mehr nach, der RSV spielte nach Belieben Katz und Maus. Für den RSV trafen noch Meier, Ritter, 2xHoffmann, D. Schlingmann, Klocke, Seidel (mit einem Zucker-Freistoß) und Sölter. Für den Schlusspunkt sorgte der kurz zuvor als Feldspieler eingewechselte Torwart Niere, der einen weiteren Strafstoß zum 12:0 nutzte.
In der nächsten Pokalrunde trifft der RSV auf Almena, die sich in Entrup knapp durchsetzten. Das Spiel findet am kommenden Donnerstag statt.

 

Für den RSV liefen auf:
Ehlert – Lübeck – D. Schlingmann – Schmidt – Rausch – Klocke – Seidel – Diemert – S. Schlingmann – Sölter – Meier – Ritter – Hoffmann – Niere

Ein Trainingslager, das ist lustig…

Es ist Samstag, 10:00h Morgens. Coach Freitag freut sich (wie immer eigentlich) seine Truppe in Preußisch Oldendorf begrüßen zu dürfen, um sich dort, fernab vom Barntruper Medienrummel auf die neue Serie vorbereiten zu können. Opa Schaberniak, wie wir unseren Herbergsvater der Sportpension liebevoll tauften, führte die Truppe sofort zum Einsatz auf den nahegelegenen Platz. Unter den wachsamen und durchaus skeptischen Augen unseres Herbergsvaters durfte Coach Freitag dann das erste Training starten. Glücklicherweise nahm uns Opa Schaberniak während der Einheit schon einige wichtige Entscheidungen ab. So entschied er, dass sich Trainer Freitag und Co-Trainer Haase natürlich ein Zimmer teilen müssten und dass Daniel Schlingmann auf Grund seines vertrauenswürdigen Äußeren die Suite im Erdgeschoss nebst frei wählbarer Kameraden beziehen durfte. Der Mann hat eben Menschenkenntnis.
Nach dem natürlich exakt getimten Mittagsmahl machte sich die Meute auf, um die Zimmer und vor allem die Betten im preußischen Landhausstil zu beziehen. Anschließend fuhr man in die Stadt, um „Cash zu zocken“ oder lebenswichtige Nahrungsmittel, wie z.B. isotonische Getränke zu kaufen. So belief sich der Herreneinkauf dreier hier nicht namentlich erwähnter Personen dann auch auf folgende Positionen:
–  3 Kisten Wasser gegen den Durst während der Einheiten
–  5 Kisten Bier gegen den Durst nach den Einheiten
–  1,5 kg Chips und Flips
–  2 Packungen Magnesium-Brausedrops
–  3 Nussini und
–  Nicht zu vergessen: eine Bravo für Hannes

Nach der zweiten Trainingseinheit am Nachmittag (das Thermometer zeigte locker über 30°C) vertrieb man sich die spärliche Freizeit mit Tischtennis. Hierbei muss noch erwähnt werden, dass der Coach ganz passabel mit dem Schläger umgehen konnte. Andere versuchten Schafe einer nahen Weide anzulocken oder mit ihren auf Hochglanz polierten Körpern die örtliche Dorfjugend im Freibad zu beeindrucken.
Kurz darauf bat Opa Schaberniak erneut zu Tisch und beeindruckte mit beachtlicher Kompetenz am Grill. Bei der abschließenden Einheit am Abend gab es die ersten Ausfälle zu verzeichnen. Nico Haase, Florian Bobe, Philipp Sölter und Hannes Lindemeyer hatte der Coach vor bzw. während der Einheit zur Strecke gebracht. Hannes schulte spontan auf Regie-Assistent um und hielt einige Passagen der Einheit, darunter einige haarsträubende Torschüsse, auf Video fest, welche man nachher gemeinschaftlich analysierte.
Der Abend endete entweder beim Poker und /oder beim örtlichen Kneipenbummel, wo Meier sich als ehrenamtlicher Integrationsminister Fleißpunkte verdiente. Den morgendlichen Waldlauf und die folgende Trainingseinheit absolvierten nicht alle Beteiligten im Vollbesitz ihrer geistigen und vor allem körperlichen Kräfte.
Umso erstaunlicher ist allerdings zu bewerten, dass das erste Testspiel der Saison gegen Leopoldshöhe mit 3-1 gewonnen ging. Auf Grund der hochsommerlichen Wetterlage wurde das Spiel auf 3×30 Minuten aufgeteilt, von denen die Heimmannschaft aus Leopoldshöhe jedoch nur die ersten 15 Minuten bestimmte. Danach griff das taktische Konzept, die müden Beine erlebten ihren zweiten Frühling. Lesemann traf im zweiten Drittel zur 1:0 Führung für Rot-Schwarz. Daniel Schlingmann hatte ihn zuvor mit einem lässigen Pass gut in Szene gesetzt. Neuzugang Fredo umkurvte wenig später Leo-Urgestein Schulze im Tor und erhöhte auf 2:0. Erneut nach Vorarbeit von Daniel Schlingmann, dem das frisch übertragene Kapitänsamt Flügel verlieh und übrigens noch mindestens eine Kiste Kaltgetränke kosten wird. Zehn Minuten vor Schluss hatten zunächst Fredo und Simon Schlingmann beste Möglichkeiten das 3:0 zu erzielen. Fredo scheiterte am Pfosten, Simon im ersten Nachschuss an Schulze. Maurice Lübeck nutzte die Situation und vollendete per Drehschuss zum 3:0. Der Anschlusstreffer kurz vor Schluss brachte den RSV nicht mehr in Gefahr.

Fazit des Wochenendes:
Eine gelungene und lustige Fahrt zurück in die Zeit des preußischen Königreichs, bei der sich sowohl Trainer als auch die Spieler über einige gelungene Einheiten freuen konnten.
Übrigens: wenn es nach Opa Schaberniak geht, steigen wir in der nächsten Saison zu 80% auf ! ! ! Wenn das mal nichts ist…

RSV gratuliert zum Aufstieg

FC Augustdorf – RSV Barntrup 2:2

Der RSV gratuliert dem FC Augustdorf zum Aufstieg in die Landesliga. Bereits vor Beginn der Partie sangen und feierten die Augustdorfer in ihrer Kabine.

Auf dem Platz tat sich dann zunächst wenig. Beide Mannschaften kamen in der ersten halben Stunde kaum zu nennenswerten Tormöglichkeiten. Glück hatte Augustdorfs Keeper, der bei einem ungestümen Auftritt den durchgebrochenen Hagemann abräumte und so einer klaren Torchance beraubte. Unverständlicherweise zeigte der Unparteiische nur gelb. Nach circa 35 Minuten ging die Heimmannschaft durch Jansen in Führung. Sölter, der den aufs kurze Eck gezogenen Freistoß klären wollte, schlug ein Luftloch und fälschte den Ball ins eigene Tor ab.

Nach dem Seitenwechsel stieg das Niveau der Partie deutlich. Zunächst kam der RSV durch Kryker zum Ausgleich. Er verlängerte einen Hagemann-Freistoß mit dem Hinterkopf in die Maschen. Danach ging der RSV sogar in Führung. Winterneuzugang Ritter erzielte nach seiner Einwechslung seinen ersten Treffer für Rot-Schwarz. Lesemann dribbelte sich im gegnerischen Strafraum fest, konnte jedoch noch auf Ritter ablegen, der den Ball aus kurzer Distanz einschob.
Bereits kurz nach dem Führungstreffer schlug Augustdorf zurück. Rogalsky kam bei einer Ecke unbedrängt zum Kopfball und köpfte zum erneuten Ausgleich ein. Beide Mannschaften zeigten im zweiten Durchgang guten Fußball und hatten noch mehrere gute Möglichkeiten zu weiteren Treffern zu kommen. Am Ende blieb es in diesem bedeutungslosen Spiel beim 2:2.
Direkt nach dem Abpfiff gingen die Augustdorfer Feierlichkeiten weiter. Der RSV wünscht auf diesem Weg viel Erfolg in der Landesliga.

Aufstellung RSV:
Felde – Schalofsky – Bobe – Neide – Aschti (Schmidt) – Sölter – Kryker (Haase) – S. Schlingmann (Ritter) – Hagemann – Esau – Lesemann

Es ist wie verhext. RSV kann daheim nicht mehr gewinnen !

RSV Barntrup – FC Nieheim 1:4

 
Es bleibt dabei. Der RSV kann im Jahr 2013 im heimischen Waldstadion nicht gewinnen. Auch gegen die abstiegsbedrohte Mannschaft aus Nieheim jubelten am Ende verdient die Gäste.

Dabei begann das Spiel für den RSV nicht schlecht. Vor allem in der Anfangsphase kontrollierte Barntrup Ball und Gegner und hatte vor allem durch Hagemann einige vielversprechende Aktionen. Besonders gefährlich hierbei in Schuss des Ballkünstlers nach einer Viertelstunde. Als Direktabnahme aus halblinker Position strich Hagemann’s Geschoss nur Zentimeter am Gehäuse vorbei. Wäre dieser Ball aufs Tor gekommen, hätte es die Führung bedeutet.
Da wir aber alle wissen, dass Hättiche keine Habichte sind, kam es wie so häufig anders. Nach 35 Spielminuten verlor Alex Neide in der Vorwärtsbewegung den Ball an den Nieheimer Akman, der den Ball aus 25 Metern direkt in den Winkel des Barntruper Tores nagelte. Ein Sonntagsschuss aller erste Güte.

Defensivspieler Neide war es aber auch, der seinen Ballverlust vor dem Rückstand nur zwei Minuten später wieder ausbügelte. Im Anschluss an einen Freistoß wurde der Ball von der Gästedefensive zunächst geklärt, gelangte dann aber auf rechts außen zu Sölter, dessen knallhart vorhergebrachte Flanke Neide aus 5 Metern mit dem Kopf ins Tor nickte. 1:1 nach 37 Spielminuten.

Kurz vor der Pause dann aber der nächste Nackenschlag für den RSV. Ehlert konnte zunächst einen Schuss von Ibrahim zur Ecke abwehren, die der mit aufgerückte Martens dann jedoch per Kopf in die Maschen des RSV-Gehäuses wuchtete.

Halbzeitstand 1:2 für den Gast.

Nach dem Seitenwechsel tat sich zunächst nicht viel. Barntrup mühte sich in der Offensive oftmals vergebens und konnte gegen die gut stehenden Nieheimer wenig Akzente setzen. Nieheim hingegen setzte eben aus dieser gut gestaffelten Defensive immer wieder Nadelstiche. So auch nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit, als Kezer sich in einem hart geführten Zweikampf mit Schalofsky durchsetzte und trocken zum 3:1 vollendete.

Die Barntruper Hoffnungen auf eine erfolgreiche Aufholjagd zerschlugen sich dann nur wenige Minuten später, als Nassery den Ball gegen zwei Barntruper Defensivspieler behauptete und von der Strafraumkante zum 4:1 traf.
In der Schlussphase trat der RSV weiterhin bemüht auf, konnte sich jedoch kaum zwingende Aktionen erspielen. So endete die Partie mit einer weiteren Heimniederlage, die vor allem auf Grund des schwachen Durchgangs auch verdient war.

Weiter geht es für den RSV bereits am kommenden Donnerstag, wenn der SV Menne zum Nachholspiel im Waldstadion gastiert.

Aufstellung RSV:
Ehlert – S. Schlingmann – Kryker – Neide (Beck) – Schalofsky – Funk – Esau (Hoffmann) – Hagemann – Sölter – Gelhaus – Lesemann

Na bitte, es geht doch ! ! !

FC Stahle – RSV Barntrup 1:3
Wann hat es das zuletzt gegeben? Der RSV gewinnt zwei Spiele am Stück, und dann auch noch beide auswärts. Nach dem Sieg in Dahl folgte nun ein Erfolg gegen die abstiegsbedrohte Mannschaft aus Stahle.

Auf dem gut präparierten Rasenplatz am Weserufer entwickelte sich sofort ein munteres Spiel. Der RSV hatte gleich in der Anfangsphase durch einen Freistoß von Hagemann eine gute Möglichkeit. Sein Versuch wurde zunächst vom Torwart vor die Füße von Neide geklärt, der den Ball im Fallen jedoch nicht ins Tor bugsieren konnte. Doch auch die Heimmannschaft ließ nicht lange bitten. Ein erster Warnschuss von Borgolte landete sicher in den Armen von RSV-Fänger Ehlert.

Quasi im direkten Gegenzug dann wieder Barntrup. Nach einer Flanke von Kryker kam Lesemann frei zum Abschluss, schob den Ball aber leider zu unpräzise aufs Gehäuse, sodass der Keeper keine Probleme hatte.

Nach der munteren Anfangsphase verflachte die Partie etwas. Stahle stand besser und konnte die Barntruper Angriffe gut verhindern. Barntrup ließ ebenfalls nicht viel zu. Konsequenz, kaum Torchancen.

Dieses änderte sich in der 27. Spielminute, als Barntrup einmal wieder nach vorne spielte. Ehlert fand mit seinem Abschlag Lesemann, der den Ball auf die rechte Seite zu Lindemeyer leitete. Dieser gab den Ball wieder in die Mitte, wo Hagemann ins kurze Eck vollendete. 1:0 für Rot-Schwarz.
Nur eine Minute nach dem ersten Treffer erhöhte der RSV auf 2:0. Lindemeyer spielte den Ball auf Lesemann, der aus 20 Metern sehenswert ins rechte obere Eck traf. Ein schönes Tor.

Nach der sicheren Führung für den RSV wachte Stahle auf und nahm den Kampf bedingungslos an. Der RSV zog sich zurück und spielte auf Ergebnisverwaltung. Diese Strategie ging jedoch nur mäßig auf. Zunächst warf sich Schalofsky in höchster Not in einen Schuss von Borgolte, dann traf Stahle kurz vor dem Seitenwechsel zum Anschlusstreffer. Ein erneut unnötiger Ballverlust in der Barntruper Vorwärtsbewegung landete bei Heine, der in den Strafraum eindrang und den Ball in den Winkel schlenzte.

Zur Pause stand es somit 1:2 für den RSV.

Nach dem Seitenwechsel musste Lindemeyer früh verletzungsbedingt aufgeben. Gelhaus kam für ihn in die Partie. Trotzdem gehörten die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel erneut dem RSV. Erst scheiterte Esau mit einem Distanzschuss am gegnerischen Keeper, bei der anschließende Ecke wurde Krykers Kopfball von der Linie gekratzt. Doppeltes Pech für den RSV.

Nach einer Stunde hatten alle Barntrup bereits die Hände zum Jubeln erhoben. Esau lief bei einem Konter allein auf den Stahler Fänger zu, umkurvte diesen, und legte den Ball dann auf den mitgelaufenen Funk ab. Warum dieser Konter nicht die 3:1 Führung bedeutete, weiß wohl niemand so genau. Da war deutlich mehr drin.

Der erlösende dritte Treffer für Barntrup fiel dann eine Viertelstunde vor Spielende. Nachdem ein Hoffmann-Schuss zur Ecke geklärt wurde, köpfte Neide zum 3:1 ein.

Weitere Chancen von Bobe und Funk blieben in der Folge ohne zählbaren Erfolg für den RSV. Stahle versuchte in der Schlussphase noch einmal alles, scheiterte aber auch immer entweder an Keeper Ehlert oder an Funk, der einen Kopfball auf der Linie klärte.

Am Ende blieb es beim verdienten 3:1 Sieg für den RSV, der heute vor allem spielerisch zu überzeugen wusste. Ob sich der Aufwärtstrend fortsetzt, wird man am kommenden Montag sehen können. Dann erwartet der RSV den FC Nieheim auf dem heimischen roten Rasen.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Kryker – Bobe – Neide – Schalofsky – Funk – Hagemann – Esau – Hoffmann (Beck) – Lindemeyer (Gelhaus) – Lesemann

Barntruper Offenbarungseid gegen Horn

RSV Barntrup – TuS Horn Bad Meinberg 3:5

Was war das denn bitte? Der RSV hat einen sicher geglaubten Sieg auf Grund einer desolaten zweiten Halbzeit noch leichtfertig aus der Hand gegeben. Der erste Heimerfolg 2013 lässt somit weiterhin auf sich warten. Ließen sich die vergangenen Ergebnisse noch immer mit der arg dezimierten Personaldecke (Verletzte, Arbeit…) erklären, mangelte es heute eindeutig an grundlegenden Tugenden wie Einsatzbereitschaft und Siegeswillen.
Der Gast aus Horn erwischte auf dem staubigen Geläuf in der ehemaligen Festung „Waldstadion“ zunächst auch den besseren Start und ging durch Dombrowski bereits nach sieben Spielminuten in Führung. Gegen die schöne Direktabnahme aus halblinker Position hatte RSV-Keeper Felde keine Abwehrchance.

Barntrups Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Nur drei Minuten später egalisierte Hagemann den Spielstand wieder. Lesemann scheiterte zuerst mit seinem Versuch an Gästekeeper Zimmer. Hagemann, als Nutznießer, hatte keine Probleme, den Abpraller in den Maschen zu versenken. 1:1 nach zehn Spielminuten.
Kurz darauf jedoch wieder Horn und wieder Dombrowski. Es war fast eine Kopie des Führungstreffers, doch dieses Mal verzog der Hornsche seinen Abschluss und der Ball strich knapp am RSV-Gehäuse vorbei.

Nach dieser Chance für Horn bekam der RSV die Partie zunehmend unter Kontrolle und agierte überlegen. Zwingende Aktionen sprangen zunächst jedoch noch nicht heraus. Das änderte sich dann nach 40 Spielminuten, als erneut Hagemann traf. Sein gefühlvoll getretener Freistoß von der Strafraumkante segelte direkt ins Tor. 2:1 für den RSV.

Jakob Funk erhöhte noch vor der Pause sogar auf 3:1 für Rot-Schwarz, nachdem er von Sölter wunderbar in Szene gesetzt wurde.

Jeder im Stadion dachte jetzt wohl, dass die Partie gelaufen sei. Der RSV hatte alles im Griff und von den ebenfalls arg ersatzgeschwächten Gästen, die bereits die vierte Partie innerhalb von acht Tagen bestritten, kam nicht viel. Der zweite Durchgang zeigte dann jedoch ganz deutlich, was eine Mannschaft mit Moral und Willen zu leisten im Stande ist.

Nach einer mäßigen Anfangsphase beider Teams im zweiten Spielabschnitt war es erneut Dombrowski, der nach 63 Spielminuten zum Anschluss für den TuS traf. Nur noch 3:2 für den RSV.

Horn übernahm nun das Zepter und drückte auf den Ausgleich. Der RSV reagierte nur noch und kam kaum noch zu Entlastungsangriffen. Spielkultur und Siegeswille waren irgendwo zwischen Kabinentrakt und Hartplatz liegen geblieben.
Nach 73 Minuten wurde Barntrups betteln um den Ausgleich erhört. Schalofsky ließ sich zu einem Foul im Strafraum verleiten und Stork verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 3:3 Ausgleich.

Wer nun noch auf eine Trotzreaktion des RSV hoffte, sah sich leider getäuscht. In der Schlussphase machten Stanco und Anoumou die Treffer numero vier und fünf für Horn und besiegelten die Niederlage des RSV.

Coach Freitag zeigte sich nach dem Abpfiff geschockt vom Leistungsabfall seiner Mannen nach der Pause. Ob sich die Mannschaft seine Worte zu Herzen nimmt, wird man am kommenden Mittwoch im Auswärtsspiel in Dahl / Dörenhagen sehen können. Hier gastiert der RSV zu einem der noch ausstehenden Nachholspiele.

Aufstellung RSV:
Felde – Schalofsky – Bobe – Neide – Kryker (Meier) – Funk (Ritter) – Sölter – S. Schlingmann – Lindemeyer – Hagemann – Lesemann

Ein ganz bitteres Ding ! ! !

SVE Jerxen Orbke – RSV Barntrup 2:1

 
Wenn man bis in die Nachspielzeit mit 1:0 führt, sollte man meinen, dass man auch gewinnt oder zumindest noch einen Punkt entführen kann. Dass dies nicht immer der Fall ist, hat jüngst die Champions League Partie Dortmund gegen Malaga bewiesen. Auch der RSV bekam diese schmerzliche Erfahrung beim Auswärtsspiel in Jerxen zu spüren. Ein Elfmeter und ein schöner Schlenzer bedeuteten den technischen K.O. für Rot-Schwarz.

Doch der Reihe nach:
Für den privat verhinderten Coach Freitag stellten Haase und der verletzte Daniel Schlingmann das Team auf die Aufgabe ein. Wie bereits in den letzten Spielen wollte man aus einer geordneten Defensive Nadelstiche nach vorne setzen.
Den ersten dieser Stiche setzte Olli Sölter bereits in der Anfangsphase, als er mutterseelenallein auf Jerxen’s Keeper zuging, den Abschluss dann jedoch verpatzte. In der Folge zeigte sich die Heimmannschaft offensiver und hatte einige gute Schussmöglichkeiten, die jedoch von der RSV-Defensive geblockt oder von Keeper Ehlert entschärft wurden.
Nach knapp einer halben Stunde meldete sich dann der RSV zurück. Erneut ging es über den im rechten Mittelfeld aufgebotenen Sölter, der sich schön auf außen durchsetzte. Seine Hereingabe erreichte den eingerückten Funk, der jedoch nicht sofort den Abschluss suchte, sondern den Ball schließlich in der kompakten Eintracht-Defensive verlor. Da war mehr drin.
Bis zur Pause blieb die Partie ohne weitere nennenswerte Chancen auf beiden Seiten. Ein gerechtes, aber nicht unansehnliches 0:0 im Lippederby.

Mit dem Anpfiff zum zweiten Durchgang nahm die Partie dann Fahrt auf. Zunächst vergab Jerxen aus aussichtsreicher Position die Führung, im Anschluss hatte Hoffmann auf Seiten des RSV Pech im Abschluss. Seine Direktabnahme strich nur Zentimeter am gegnerischen Gehäuse vorbei.
Wenig später durfte der RSV-Anhang dann jubeln. Nach einem erneut schönen Angriff über die rechte Seite wurde Hoffmann’s Schuss zunächst geblockt. Den Abpraller versenkte Hagemann sehenswert zur Führung in die Maschen.
Danach ging es Schlag auf Schlag. Jerxen scheiterte zunächst mit einem Freistoß am wachsamen Ehlert, kurz darauf parierte Jerxen’s Schlussmann gegen Lesemann ebenso überzeugend.
In der Schlussphase setzte Jerxen alles auf eine Karte und brachte den angeschlagenen Schönwälder in die Partie. Sein Kopfball, im Anschluss an einen Eckstoß, landete zunächst noch neben dem RSV-Tor, doch dann folgte die Nachspielzeit, in der das Spiel auf den Kopf gestellt wurde.
Bei einer Flanke von Jerxen reklamierte der RSV Abseits. Die Pfeife des Schiris blieb stumm. Der Ball landete schließlich bei Sölter, der den heranstürmenden Will zu spät sah und ihm, beim Versuch den Ball zu klären, das Bein zur Sichel trat. Keine Frage, Strafstoß. 1:1 nach 92 Spielminuten.
Wer nun dachte „OK, dann retten wir wenigstens den Punkt über die Zeit“, sah sich getäuscht. Jerxen hatte noch einen Trumpf im Ärmel. Nach einem langen Ball wurde Neide beim Versuch den Ball wegzuköpfen, deutlichst unsauber attackiert. Die Pfeife des Unparteiischen blieb erneut stumm. Der Ball gelangte so zu Will, der mit einem perfekten Schlenzer von der Strafraumecke das Glück für Jerxen perfekt machte.

Zurück blieb eine jubelnde Heimmannschaft und ein zutiefst enttäuschter RSV, der sich in der Nachspielzeit noch die Butter vom Brot nehmen ließ. Warum der Schiedsrichter sowohl die klare Abseitssituation vor dem Ausgleich, aber vor allem das eindeutige Foul an Neide vor dem Führungstreffer nicht unterband, bleibt wohl leider ein Rätsel.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Kryker – Bobe – Neide – Schalofsky – Funk (Aschti) – S. Schlingmann (Meier) – Hagemann – Sölter – Hoffmann – Lesemann (Lindemeyer)

RSV teilt die Punkte gegen Brakel

RSV Barntrup – Spvg Brakel 0:0

Nun ist es also doch passiert. Der RSV teilt gegen Brakel zum ersten Mal in dieser Serie die Punkte. Ob diese torlose Punkteteilung als Erfolg oder Misserfolg zu bewerten ist, muss jeder für sich selbst beurteilen.
In einer von Taktik geprägten Partie blieben Torchancen größtenteils Mangelware. Die Verunsicherung des RSV, bedingt durch die negativen Ergebnisse nach der Winterpause, wollte Coach Freitag erneut durch eine defensive Grundordnung lösen. Der Fokus lag eindeutig auf der Vermeidung von Gegentoren.

Hagemann wurde hierdurch ins defensive Mittelfeld zurückbeordert, Lesemann und Esau teilten sich die Spitze bzw. die Kreativarbeit. Die beste Torchance des Spiels hatte der RSV bereits in der Anfangsphase. Nachdem Barntrup einen Angriff der Gäste abfangen konnte, wurde Hagemann freigespielt, der jedoch an Gästekeeper Schnatmann scheiterte.

Während der gesamten restlichen Spieldauer ergaben sich keine bzw. kaum weitere Torchancen für beide Mannschaften. Zwei weitere Aufreger gab es dennoch. Zu Beginn des zweiten Durchgangs gab es einen Zweikampf zwischen Esau und Gästekeeper Schnatmann. Die Barntruper Anhänger forderten Strafstoß, die Pfeife des Schiedsrichters blieb, wahrscheinlich zurecht, stumm.

Der zweite Aufreger wird den RSV in den weiteren Wochen noch verfolgen. Esau wurde im Mittelfeld gefoult und wollte den folgenden Freistoß schnell in die Spitze spielen. Dabei schoss er jedoch einen im Weg stehenden Gästespieler an. Dieses „Vergehen“ bewertete der Unparteiische als Tätlichkeit und schickte Esau nach einer Stunde mit „glatt rot“ zum Duschen. Eine mehrwöchige Sperre bei der angespannten Personalsituation kommt dem RSV hierbei natürlich gar nicht gelegen.
Da der RSV auch in Unterzahl kaum Torchancen für Brakel zuließ, blieb es am Ende beim 0:0. Am kommenden Donnerstag gastiert der TSV Horn im Waldstadion. Ob der RSV hier mal wieder dreifach Punkten kann, wird wohl von der Tagesform beider Teams abhängen.

Wie gewonnen, so zerronnen

VfB Beverungen – RSV Barntrup 3:0

 

Im Nachholspiel in Beverungen wollte der RSV an die gute Leistung vom Sonntag anknüpfen und weiter punkten. „Man dürfe nach dem Sieg am Sonntag nicht wieder zufrieden sein und hoffen, dass alles von allein laufe“, mahnte Coach Freitag seine dezimierten Mannen vor dem Spiel. Vor allem das Fehlen von Haase und Lesemann tat dem RSV weh.
Doch kaum war die Ansprache des Trainers verklungen, stand es auch bereits 1:0 für die Heimmannschaft. Lindemeyer wurde bei einem Rückpassversuch zu Keeper Ehlert grenzwertig attackiert, sodass die geplante Rückgabe zu einem strammen Torschuss wurde. Ehlert, seines Zeichens kein Edeltechniker vor dem Herren, konnte den Ball nicht entsprechend verarbeiten. VfB-Topstürmer Dittmer bedankte sich artig. Kaltstart für den RSV.

Nach dem frühen Rückstand entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, in der Beverungen optisch etwas überlegen agierte. Der Spielaufbau des RSV funktionierte nur sporadisch.

Nach etwas mehr als 20 Minuten dann der nächste Nackenschlag für Rot-Schwarz. Nach einem eigenen Einwurf, der wie so häufig direkt beim Gegner landete, wurde der Ball über die linke Angriffsseite ins Zentrum gespielt, wo Dittmer erneut zur Stelle war und aus der Drehung zur 2:0 Führung für den VfB vollstreckte. Erschreckend bei diesem Gegentreffer allerdings, wie viel Zeit dem Torschützen zugestanden wurde, um die gesamte RSV-Defensive zu narren.
Der RSV hatte vor dem Seitenwechsel noch die große Möglichkeit durch Funk zum Anschlusstreffer zu kommen, doch dieser scheiterte zuerst am gegnerischen Keeper und im Nachschuss an seinen Nerven. Da war mehr drin.

Ebenfalls noch vor dem Seitenwechsel trat der (Un)parteiische in Erscheinung, als er dem RSV, in Person von Olli Sölter, einen klaren Strafstoß verweigerte.

Nach dem Pausentee war der RSV erneut um den Anschlusstreffer bemüht, konnte sich jedoch wenig Torchancen herausarbeiten. Die Präzision beim letzten Pass ließ erneut zu Wünschen übrig. Besser machte es die Heimmannschaft, die bei ihren Konterangriffen stets gefährlich blieb, jedoch auch häufig an sich selbst oder an RSV-Keeper Ehlert scheiterte.

Den Deckel auf das Spiel setzte erneut Dittmer, der einen zunächst parierten Kopfstoß im Abpraller zum 3:0 in die Maschen drückte.

Warum der Referee auch Hagemann im zweiten Durchgang keinen Strafstoß zusprach, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Zeitweise hatte der RSV allerdings das Gefühl, sich gegen 12 Gegner behaupten zu müssen.

Am Ende blieb es beim deprimierenden 3:0. Sonntag gegen Brakel will sich die Mannschaft wieder von der guten Seite präsentieren und zeigen, dass man gegen Spitzenteams noch etwas reißen kann.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Schalofsky – Bobe – Neide – Kryker (Beck) – Funk – Sölter – S. Schlingmann – Lindemeyer – Hagemann – Esau

Es geht doch. RSV fährt ersten Sieg in 2013 ein

TuS Bad Driburg – RSV Barntrup 1:2
Balsam auf die Seelen des RSV. Die Truppe um Coach Freitag feierte den ersten Sieg im Jahr 2013 und damit einen ganz wichtigen Erfolg für die Moral und die kommenden Aufgaben.

Zum Spiel:
Bei bestem Fußballwetter im Iburgstadion zu Driburg trat der RSV defensiver als in den vergangenen Partien auf. Lesemann, sonst gerne als Sturmspitze aufgeboten, agierte neben Haase im defensiven Mittelfeld. Sölter wich auf außen aus, die etatmäßigen Außenstürmer Funk und Lindemeyer fielen der defensiven Grundordnung zunächst zum Opfer.
In einer ausgeglichenen Anfangsphase hatte der RSV die erste Torchance, doch Haase’s Distanzschuss verfehlte das Ziel noch deutlich.
Nach einer Viertelstunde dann der erste schön vorgetragene Angriff des RSV. Über Schalofsky auf der linken Seite gelangte der Ball zu Lesemann ins Zentrum. Seinem Abschluss fehlte jedoch auch die Präzision, der Ball flog in den Driburger Himmel.
Nur wenige Minuten später dann die Erlösung für den RSV. Haase schloss eine perfekte Kombination über Schalofsky, Schlingmann und Esau ab. Freistehend vor dem Keeper behielt der Kapitän die Nerven und erzielte die wichtige 1:0 Führung für Rot-Schwarz.
Driburg reagierte keineswegs geschockt und blieb über die gesamte Spielzeit vor allem bei Standardsituationen brandgefährlich. Eine erste Kostprobe wehrte Keeper Ehlert kurz nach der Führung zur Ecke ab.
Danach agierte wieder der RSV. Hagemann hatte nach einer halben Stunde die große Chance die Führung für den RSV auszubauen. Nach toller Kombination, erneut waren Schalofsky und Haase beteiligt, scheiterte Hagemann mit seinem Versuch aus kurzer Distanz am Keeper der Driburger.
Die Heimmannschaft blieb weiterhin durch Standards gefährlich, konnte jedoch in der ersten Halbzeit keine Treffer erzielen. So ging der RSV mit der 1:0 Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel zeigte auch der RSV seine Stärke bei Freistößen. Nachdem Haase in der ersten Halbzeit mit seinem Versuch noch knapp scheiterte, machte es Bobe nach 55 Minuten besser. Er schlenzte seinen Versuch exakt neben den Pfosten der Torwartecke. 2:0 für den RSV.
Driburg spielte weiter nach vorne und wollte sich nicht mit einer Halbpleite abfinden. Ein weiterer Freistoß wurde von Bobe zum eigenen Tor hin verlängert. Ehlert lenkte den Ball über die Latte.
Kurz darauf wieder Gefahr durch einen Freistoß. Johle’s Versuch aus 22 Metern kratzte Ehlert aus dem Winkel und verhinderte zunächst den Anschlusstreffer. Dieser fiel nur 120 Sekunden später. Barntrup bekam nach der anschließenden Ecke den Ball nicht raus. Dennis Hartmann profitierte von einer punktgenauen Flanke und köpfte zum 1:2 ein.
Bad Driburg hatte nun noch 20 Minuten Zeit einen möglichen Ausgleich zu erzielen. Die RSV-Defensive hielt dem Druck jedoch mit Glück und Geschick stand und hatte in der Nachspielzeit noch die große Chance auf 3:1 zu erhöhen. Nach einem Freistoß von Haase kam Neide unbedrängt an den Ball. Seine Brustannahme sprang jedoch zu weit weg und die große Möglichkeit, alles klar zu machen, verpuffte. Ein Kopfball wäre womöglich die bessere Alternative gewesen.
Kurz darauf ertönte der erlösende Abpfiff. Der RSV feiert so den ersten Sieg im Jahr 2013 und blickt nun wieder optimistischer in die kommenden Aufgaben.
Aufstellung RSV:
Ehlert – S. Schlingmann – Bobe – Neide- Kryker – Schalofsky (Funk) – Haase (Ritter) – Lesemann – Sölter – Hagemann – Esau (Lindemeyer)

Die Seuche bleibt

RSV Barntrup – TuS Erkeln 2:4

Es scheint unglaublich. Die einstige Festung Waldstadion entwickelt mehr und mehr zum Angstgegner der eigenen Mannschaft. Mit der Niederlage gegen Erkeln steht nun bereits die vierte Heimpleite in Folge zu Buche. Das hat es auch in der Landesliga lange nicht gegeben. Zum Glück steht am Sonntag in Bad Driburg ein Auswärtsspiel an…

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt.
In der ersten Halbzeit agierte der RSV feldüberlegen, vermisste es jedoch, die durchaus vorhandenen Möglichkeiten in Zählbares umzumünzen. Lesemann, Funk per Kopf, erneut Lesemann und Lindemeyer scheiterten an den eigenen Nerven oder am gegnerischen Keeper. Eine Führung wäre wohl verdient gewesen und hätte für die dringend notwendige Sicherheit gesorgt.

Stattdessen erwischte der Gast aus Erkeln den besseren Start in die zweite Hälfte. Kunkel erzielte nach 50 Spielminuten per Abstauber den Führungstreffer für Erkeln. Hagemann konnte den Rückstand zwar kurz daruf mit einer tollen Einzelaktion ausgleichen, doch das Ergebnis hielt nicht lange. Nach einer zu kurz geratenen Faustabwehr von Ehlert im Anschluss an einen Eckball war es erneut Kunkel, dessen Schuss aus 18 Metern der RSV-Seele den zweiten Nackenschlag versetzte. Nach einem Foulspiel von S. Schlingmann im Strafraum zeigte der Unparteiische in der 75. Spielminute auf den ominösen Punkt. Sener erhöhte mühelos auf 3:1 für den Gast. Der RSV ließ nun die Köpfe hängen und kassierte kurz darauf sogar noch den vierten Gegentreffer, welcher sypthomatisch für die derzeitige Situation war. Sener’s an und für sich ungefährlichen Abschluss fälschte Kryker unglücklich ab, sodass der Ball unhaltbar in die Maschen flog. „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß…“
Kurz vor dem Abpfiff erzielte Hagemann per Elfmeter (Foul an Neide) noch das 2:4, welches aber nicht mehr als Ergebniskosmetik blieb.

So bleibt der RSV in 2013 ohne Punktgewinn und möchte das Blatt am Sonntag in Bad Driburg endlich wieder wenden…


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