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Offensiv-Feuerwerk gegen Stahle

RSV Barntrup – FC Stahle 6:2

Der RSV-Express rollt weiter. Auch der Aufsteiger aus Stahle konnte dem RSV im Waldstadion kein Paroli bieten. Nach 90 Minuten hieß es 6:2 für die roten Teufel, die damit den vierten Sieg in Serie einfuhren.
Bei bestem Spätsommerwetter zeigte Barntrup gleich von Beginn an wieder das von Coach Freitag propagierte Pressing. Der Gegner wurde sofort unter Druck gesetzt, sodass sich ein Spielaufbau erst gar nicht entwickeln konnte. Folgerichtig dominierte Barntrup die ersten zwanzig Minuten. Das Plus an Zweikämpfen und Ballbesitz konnte zunächst aber nicht in zwingende Tormöglichkeiten umgesetzt werden.

Dieses änderte sich erst nach 22 Minuten, als der Ball über Simon Schlingmann und Bene Hagemann mustergültig zu Schönfelder gelangte. Schöni behielt in der eins-gegen-eins Situation mit dem Gästekeeper die Nerven und erzielte die Führung frü Rot-Schwarz.

Der RSV-Express rollte an und überrollte Stahle in den folgenden zehn Minuten buchstäblich. Nur drei Minuten später erzielte Daniel Schlingmann mit einem satten Schuss von der Strafraumkante die 2:0 Führung für Barntrup. Stahle konnte zuvor einen Einwurf von Haase nicht entscheidend aus der Gefahrenzone bringen.

Der heute von Beginn an als Sturmspitze aufgebotene Esau traf wiederum nur drei Minuten später sogar zur 3:0 Führung. Nach einem schönen Dribbing traf er mit einem schönen Schuss aus 16 Metern ins kurze Eck und ließ den RSV zum dritten Mal jubeln.

Der Gast aus Stahle fand in der ersten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel und konnte das von Micha Felde gehütete RSV-Tor nicht in Gefahr bringen. Die Gäste hatten sogar noch Glück, dass ein einwandfreier Kopfballtreffer von Neide aus unerfindlichen Gründen vom Schiedsrichter aberkannte wurde.

Kurz vor dem Pausentee erzielte Esau mit seinem zweiten Treffer die vollkommmen verdiente 4:0 Führung für Rot-Schwarz.
Nach dem Seitenwechsel dominierte der RSV zunächste erneut das Geschehen und hatte durch Simon Schlingmann und den eingewechselten Funk weitere gute Möglichkeiten, die Führung auszubauen.

Nach einer Stunde kehrte ein wenig der Schlendrian ein und Barntrup schaltete zwei Gänge zurück, was der Gast aus Stahle prompt zu nutzen wusste. Einen Moment der Desorientierung nutzte Yozgat mit einem Schuss aus kurzer Distanz zum 1:4.

Erst kurz vor Spielende kam durch die Einwechslungen von Rethmeier und Kryker noch einmal Biss in die Partie. Rethmeier markierte mit einem halbhohen Schuss ins lange Eck zunächst die 5:1 Führung für den RSV und erhöhte seine Torausbeute in der Schlussminute zum Endstand von 6:2. Stahles zwischenzeitliches 2:5 blieb lediglich Ergebniskosmetik.

Fazit:
Nach einer sehr ordentlichen ersten Halbzeit, in der der RSV sogar höher als 4:0 hätte führen können / müssen, ließ Barntrup im zweiten Durchgang die Zügel schleifen. Diese Nachlässigkeiten müssen wir für die kommende Aufgabe in Menne abstellen. Das Spiel in Menne findet übrigens bereits am Samstag um 16:00 Uhr statt.

Aufstellung RSV:
Felde – S. Schlingmann – Neide (Kryker) – Bobe – D. Schlingmann – Lindemeyer – Sölter – Haase – Hagemann – Schönfelder (Funk) – Esau (Rethmeier)

Der RSV hält die Weste weiß

TSV HORN – RSV BARNTRUP             0:3

Drittes Spiel, dritter Sieg. So etwas nennt man wohl einen gelungenen Start in die neue Saison.

Bei herrlichem Spätsommerwetter trat der RSV an diesem Sonntag im altehrwürdigen Eggestadion gegen den TSV Horn an. Vor prächtiger Kulisse hatte der RSV mit erbittertem Widerstand der Hornschen zu kämpfen, bevor schlussendlich doch die Punkte einkassiert werden konnten.
Zum Spiel:
Das von Coach Freitag ausgegebene frühe Pressing zahlte sich beinahe in der ersten Spielminute bereits aus. Nach einer schönen Passkombination über Hagemann und Haase, kam Lindemeyer über links durch, verdaddelte aber leider den Ball auf Strafraumhöhe, ehe es wirklich gefährlich wurde. Ein verheißungsvoller Suftakt für den RSV, der in der ersten Viertelstunde die Vorgaben des Trainers gut umsetzte. Kaum war der TSV in Ballbesitz schoben sich gleich mindestens zwei Barntruper auf den Ballführenden und gewannen so ein ums andere Mal den Ball zurück.
Torchancen blieben jedoch zunächst Mangelware für den RSV, da der Ball auch in den eigenen Reihen nicht lange genug gehalten werden konnte.

Mitte der ersten Halbzeit kam die Heimmannschaft besser ins Spiel und hatte ihrerseits zwei gute Einschussmöglichkeiten durch Marhosevic. Dieser schob jedoch erst die Hereingabe von der linken Horner Angriffsseite über den Querbalken und drosch danach einen Distanzschuss von der Strafraumkante über den kurzen Giebel.

Nach diesen beiden Chancen verflachte das Spiel und wurde erst kurz vor Halbzeit wieder interessant. Zunächst parierte RSV-Keeper Ehlert einen Schuss aus 14 Metern, den Daniel Schlingmann schließlich aus der Gefahrenzone drosch. Kurz darauf rettete dann die Latte für die Heimmannschaft. Ein Kopfball von Alex Neide krachte nach Hagemann-Flanke zum Leidwesen des RSV nur an den Querbalken.

So gingen beide Teams ohne eigene Treffer in die Pause. 0-0 zum Seitenwechsel.

Nach der Pause wurde das Spiel intensiver. Beide Mannschaften wollten unbedingt gewinnen. Dementsprechend wurden viele Zweikämpfe am Rande der Legalität geführt.

Nach einer Stunde fiel dann der erlösende Führungstreffer für den RSV. Nach einer zunächst abgewehrten Ecke brachte Hagemann den Ball erneut vorher. Neide schob das Leder zu Haase und dieser traf aus kurzer Distanz zur RSV-Führung.

Als Horn kurz darauf nur noch zu zehnt agieren durfte, verfiel der RSV zurück in alte Muster. Torerfolg und Überzahl hätten normalerwiese für eine breite Brust und Selbstvertrauen sorgen sollen. Stattdessen fand Horn besser ins Spiel und hätte nach wenige Minuten nach dem Platzverweis den Ausgleich erzielt. Keeper Ehlert war jedoch mit einer guten Parade auf dem Posten und entschärfte den Ball zur Ecke.

Es dauerte bis zur 80. Spielminute, ehe der RSV einen der sich nun bietenden Konter zur 2-0 Führung abschließen konnte. Lindemeyer scheiterte zunächst mit einem schönen Schlenzer am gegnerischen Keeper. Der Ball prallte danach jedoch von der Latte zurück ins Feld, wo Hagemann freistehend auf 2-0 erhöhte.

In der 86. Spielminute erhöhte Hagemann sogar noch auf 3-0, als er nach schönem Pass von Lindemeyer zunächst den Torwart aussteigen ließ und danach überlegt vollendete.

Am Ende gewinnt der RSV mit 3-0, wobei das Ergebnis mit Sicherheit ein oder vielleicht auch zwei Tore zu hoch ausgefallen. Da der RSV mit Kampfkraft und einem Schuss höherer Cleverness überzeugte, geht der Sieg aber dennoch in Ordnung.

Aufstellung RSV:
Ehlert – S. Schlingmann (Kryker) – Neide – Bobe – D. Schlingmann – Lindemeyer – Haase (Esau) – Sölter – Hagemann – Schönfelder – Lesemann (Gelhaus)

RSV gewinnt Hitzeschlacht in Erkeln

TuS Erkeln – RSV Barnrup 2:3

Der RSV Barntrup ist mit einem Auswärtssieg in die neue Bezirksliga-Saison 2012/13 gestartet. Ein Erfolg, der den Freitag-Mannen die gesamte, vergangene Landesliga-Serie verwehrt blieb. Trotz Hitze, einer mäßigen Vorbereitung und einiger verletzter Stammkräfte hieß es am Ende 3:2 für den RSV.
Zum Spiel:
Pünktlich um 15:00h startete der RSV bei gefühlten 267° Celsius in die neue Serie. Auf Grund der Hitze tasteten sich beide Mannschaften zunächst ab und ließen den Gegner in der eigenen Spielhälfte agieren. Forsches Pressing war auf Grund der Sahara-Hitze unmöglich. Dem RSV kam dies durchaus gelegen, hatte man doch in der Vergangenheit oftmals Probleme, wenn der Gegner früh den eigenen Ballbesitz attackierte.

Nach etwas mehr als 20 Minuten Spielzeit konnte der RSV-Anhang zum ersten mal jubeln. Ein Freistoß von Haase segelte in den TuS-Strafraum und konnte von Erkelns Defensive nicht entscheidend geklärt werden. Über den in vorderster Front stark spielenden Lesemann gelangte das Leder zu Esau, der sich die Chance aus kurzer Distanz nicht entgehen ließ und zur Führung traf.

Nur 10 Minuten später gelang Hagemann sogar die 2:0-Führung (wieder auf Vorarbeit Lesemann), mit der beiden Mannschaften in die Pause gingen.

Erkeln fand mehr oder weniger gar nicht statt und hatte lediglich eine nennenswerte Möglichkeit im ersten Durchgang. D. Schlingmann und Alex Neide träumten bei einem eigenen Einwurf, sodass ein TuS-Offensiver dazwischen laufen konnte. RSV-Keeper Ehlert konnte die Situation schließlich klären.

Wie gefährlich es ist, bei solch hohen Temperaturen und Ozonwerten Fußball zu spielen, zeigte sich Mitte der ersten Halbzeit. Der Schiedsrichter wollte gerade zur vereinbarten Trinkpause laden, als einem TuS-Akteur die Hitze zu Kopf stieg. Er musste mit akuten Kreislauf-Beschwerden ausgewechselt werden.

Im zweiten Durchgang drückte Erkeln früh auf den Anschlusstreffer und agierte feldüberlegen. Einige Halbchancen konnte der RSV durch die vielbeinige Defensive oder Keeper Ehlert klären, bevor es am Ende doch klingelte. Hajdarevic traf aus dem Gewühl mit einem sehenswerten Schuss genau unter die Latte des RSV-Gehäuses ins Schwarze. Nur noch 2:1 für den RSV.

Für einen Sturmlauf auf den Ausgleichstreffer schien der Heimmannschaft bei unverändert hohen Temperaturen jedoch die Kraft zu fehlen, sodass auch der RSV wieder besser in die Partie kam. Haase ließ beispielsweise eine schöne Schusschance liegen und verzog aus spitzem Winkel knapp.

Zehn Minuten vor dem Ende stellte dann Steffen Lesemann den ursprünglichen Abstand wieder her und vollstreckte nach schöner Vorarbeit von Esau zum 3:1. Erkelns erneuter Anschlusstreffer zum 3:2 in der 85. Spielminute änderte am Barntruper Auswärtserfolg nichts mehr.

Erschöpft, von der Sonne verbrannt und völlig erleichtert fand der Siegerkreis nach dem Abpfiff dieses Mal im Sitzen statt. Coach Freitag, der bereits bei der Ansprache vor dem Spiel ordentlich ins Schwitzen kam, war mächtig stolz auf seine Truppe.
Nun gilt es, den positiven Schwung des Spiels zu konservieren und im Heimspiel gegen Beverungen am nächsten Sonntag möglichst gleich den zweiten Erfolg einzufahren.

Aufstellung RSV:
Ehlert – D. Schlingmann (Schmidt) – Neide – Bobe – S. Schlingmann (Sölter) – Funk – Haase – Esau – Hagemann – Schönfelder – Lesemann (Lindemeyer)

Frühes Pokalaus in Bentorf

SV Bentorf – RSV Barntrup 7:6 nach Elfmeterschießen

 
Der RSV Barntrup startet mit einer Niederlage in die Pflichtspielserie 2012/13. Bereits in der zweiten Runde des Kreispokals unterlag das favorisierte Team des RSV beim A-Ligisten aus Bentorf nach Elfmeterschießen.

Zum Spiel:
In einer wenig anspruchsvollen ersten Halbzeit agierte der klassenhöhere RSV feldüberlegen, vermisste es aber, sich konkrete Möglichkeiten zu erarbeiten. Die beste Chance hatte Kapitän Nico Haase mit einer feinen Einzelleistung. Nach einem Sololauf durch das Mittelfeld der Kalletaler tauchte Haase ganz allein vor dem gegnerischen Keeper auf. Dieser verhinderte mit einem tollen Reflex die Führung für den RSV.

Bentorf schien die Taktik des neuen Coach Ivan Maros bereits voll verinnerlicht zu haben. Bentorf spielte aggressiv gegen den Mann und machte es den Barntrupern über die gesamte Spielzeit schwer ins Spiel zu finden.

Eine der wenigen Chancen nutzte Neuzugang Steffen Lesemann kurz nach dem Seitenwechsel zur Führung für den RSV. Nach einem schönen Pass von Hagemann spielte Lesemann gekonnt den Keeper aus und schob den Ball aus kurzer Distanz in die Maschen.

Doch bereits kurze Zeit später schlug die Heimmannschaft zurück. Nachdem Lindemeyer bei einem Eckball zunächst noch auf der Linie retten konnte, fälschte er den darauf folgenden Schuss von der Strafraumkante für RSV-Keeper Felde unhaltbar ab. 1:1 nach 63 Minuten.

Nur wenige Zeigerumdrehungen später ging Bentorf sogar in Führung. Ein Freistoß von Kappel aus knapp über 20 Metern schlug im RSV-Gehäuse ein. 2:1 für Bentorf.

Doch auch der RSV konnte noch einmal kontern. Nach einer Standardsituation schraubte sich Alex Neide in die Luft und köpfte zum 2:2 Ausgleich ein.

Da nach 90 Spielminuten kein Sieger feststand und auch die Verlängerung keine weiteren Treffer brachte, musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Während bei Bentorf alle Schützen ins Schwarze trafen, versagten Lesemann die Nerven. Sein Elfmeter wurde vom Gästekeeper entschärft, sodass der RSV zum ersten Mal seit Jahren früh aus dem Pokalwettbewerb ausscheidet.

Klar ist, dass diese Niederlage in der Vorbereitung auf die neue Saison nicht zu hoch bewertet werden darf. Klar ist aber auch, dass sich der RSV vor allem im Spiel nach vorne noch steigern muss. Kompakte Defensivreihen und enge Deckungsarbeit stellen die Mannschaft derzeit noch vor einige Probleme, die in den nächsten Wochen bis zum Serienstart zu lösen gilt.

Aufstellung RSV:
Felde – S.Schlingmann – Bobe (Neide) – D. Schlingmann – Meier – Funk (Schönfelder) – Haase – Esau – Hagemann – Lindemeyer – Rethmeier (Lesemann)

RSV unterliegt Preußen Espelkamp zum Serienabschluss mit 3:4

Preußen Espelkamp – RSV Barntrup 4:3

Tapfer und mutig gespielt und am Ende doch unterlegen. Mit erhobenem Haupt verabschiedet sich der RSV aus der Landesliga. Auch im letzten Auswärtsspiel der Saison gelang der ersehnte Auswärtssieg nicht. Da jedoch viele Stammkräfte aus verschiedensten Gründen nicht mit von der Partie waren, zeigte sich Coach mit der Leistung seiner Truppe zufrieden.

Zum Spiel.

Der Anpfiff war kaum verklungen, da brannte es RSV-Strafraum lichterloh. RSV-Keeper Ehlert konnte nach einer Spielminute gegen den Preußen-Angreifer aus kurzer Distanz noch klären.

Der RSV benötigte knapp zehn Minuten für seine erste Offensivaktion. Ein langen Diagonalball von Bock leitete Haase auf Hagemann weiter. Sein Schuss von der Strafraumkante konnte allerdings von der Preußen-Defensive geblockt werden.

Kurz darauf ging die Heimmannschaft mit 1:0 in Fühtung. Erneut brachen die Preußen über die Flügel durch. Die folgende Hereingabe erreichte Philippi an der Strafraumgrenze, der den Ball sehenswert im Winkel des RSV-Gehäuses versenkte. 1:0 für Espelkamp.

Nach dem Treffer gönnte sich beide Mannschaften eine komplette Auszeit. Espelkamp agierte feldüberlegen, konnte aber kaum nennenswerte Chancen verbuchen. Ebenso blieben die wenigen Angriffe des RSV zumeist Stückwerk.

Dieses änderte sich in der zweiten Halbzeit, die mit 6 Treffern beste Unterhaltung bot.

Zunächst konnte Ehlert einen ersten Warnschuss der Preußen noch parieren. Beim 2:0 nach einer Stunde geriet ein Abwehrversuch von Bock zu kurz, sodass Preußen-Akteur Rogalsky der Ball auf 18 Metern vor die Füße rollte. Dieser ließ sich die bietende Chance nicht nehmen und vollstreckte trocken zum 2:0 ins lange Eck.

Der RSV steckte jedoch nicht auf und kam durch Bock, in seinem letzten Spiel für den RSV, zum Anschlusstreffer. Zunächst brach Sölter über seine linke Seite durch und legte den Ball zu Hagemann ab. Dessen Schuss wurde vom Espelkamp-Fänger zur Ecke abgewehrt. Der Eckstoß, von Hagemann getreten, fand zielsicher den Kopf von Bock, der den Ball aus kurzer Distanz einnickte. Nur noch 1:2 nach 65 Minuten.

Hoffmann, schön bedient durch einen Sololauf von Hagemann, hatte kurz darauf eine weitere gute Möglichkeit für den RSV. Sein Schuss wurde zum Leidwesen des RSV allerdings geblockt. Chance vertan.

Als Preußen zehn Minuten vor Spielende auf 3:1 davon zog, schien der Käse gegessen. Erneut drang die Heimmannschaft über außen in den Strafraum ein, spielte flach in die Mitte und vollstreckte kaltschnäuzig. Torschütze dieses Mal: Mario Grano.

Doch Andreas Hoffmann nutzte bereits kurz darauf seine zweite Möglichkeit zum erneuten Anschlusstreffer. Nach Vorarbeit des stark spielenden Hagemann traf Hoffmann dieses Mal sicher zum 2:3.

In der 90. Minute hatte Olli Sölter sogar den Ausgleichstreffer für den RSV auf dem Schlappen. Nach einem Freistoß verpasste er allerdings das Leder und somit die sich bietende Möglichkeit.

Diese ausgelassene Möglichkeit rächte sich prompt. Espelkamp erzielte in der Nachspielzeit gegen aufgerückte Barntruper das 4:2 ehe Hagemann mit dem Schlussakkord der Treffer des Tages gelang. Direkt nach dem Anstoß traf er aus 50 Metern über den verdutzten Torwart zum 3:4 Endstand.

Die erste Mannschaft möchte sich noch einmal bei den Herren Schmidt, Weber und Hoffmann fürs Aushelfen bedanken. Alle drei spielten einen guten Ball und trugen zum versöhnlich Abschluss der Serie bei.

Ebenso bedanken möchte sich der RSV natürlich auch bei den treuen Fans, die uns die ganze Serie über toll unterstützt haben und auch trotz manch herber Schlappen immer wieder den Weg zu den Sportplätzen der Region gefunden haben. Hoffen wir gemeinsam auf eine erfolgreiche Saison 2012/13 im Bezirk.

Aufstellung RSV:

Ehlert – Sölter – Bock – D. Schlingmann – Schmidt (Freitag) – Lindemeyer (Hoffmann) – Haase – Schönfelder – Hagemann – S. Schlingmann (Weber) – Esau

Versöhnlicher Abschluss der Heimserie

RSV Barntrup – TuS Tengern 1:1
Vor der letzten Partie vor heimischen Publikum wurden die beiden feststehenden Abgänge Oliver Bock und Thomas Maule mit Blumen und guten Wünschen verabschiedet. Auf der roten Asche wollte sich der RSV vernünftig von seinen treuen Anhängern verabschieden und die Lust auf die kommende Bezirksligasaison wecken.

Zum Spiel:
Die Aufstellung des RSV fiel auf Grund der kurzfristigen Ausfälle von Haase und Kryker etwas ungewohnt aus. Sölter wurde als Linksverteidiger engagiert, Schönfelder gab sein Debüt im defensiven Mittelfeld. Lucas Schmidt und Sandro Betke, die im Spielverlauf zu Ihren Landesliga-Premiere kamen, halfen dankenswerterweise aus.

Auf der knüppelharten und staubigen Asche kam zunächst kein Spielfluss zu Stande. Nach acht Spielminuten hatte Neide eine Kopfballmöglichkeit für den RSV, wurde jedoch auf Grund einer Abseitsposition zurückgepfiffen.

Auf der Gegenseite hatte Tengern im Anschluss an einen abgewehrten Freistoß eine gute Schussmöglichkeit durch Gorr. Keeper Ehlert konnte den Einschlag jedoch verhindern.

Nach etwas mehr als einer Viertelstunde hatte Rethmeier die größte Chance für den RSV. Hagemann gab den Ball flach in den Strafraum, von wo Rethmeier aus 14 Metern direkt abzog. Sein Versuch verfehlte das Gästegehäuse nur knapp. Weiterhin 0:0

Im Anschluss an diese Möglichkeit herrschte lange Leerlauf, sodass sich die Zuschauer auf die kalten Getränke konzentrieren konnte. Nach einer halben Stunde verlor der RSV den Ball (wie schon so häufig) unnötig in der Vorwärtsbewegung und wurde prompt bestraft. Can Akbas erkämpfte sich das Leder, zog an der lediglich Begleitschutz gebenden RSV-Defensive mühelos vorbei und netzte zur Führung für Tengern ein.
Das 0:1 bedeutete gleichzeitig den Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel kam der RSV deutlich aggressiver aus der Kabine und konnte nach 48. Spielminuten ausgleichen. Nach schöner Vorbereitung von Lindemeyer kam Hagemann im Strafraum zum Abschluss und markierte den 1:1 Ausgleich.

Bereits kurz nach dem Treffer hatte Hagemann eine weitere gute Möglichkeit. Sein Versuch aus der Distanz konnte allerdings vom Gästefänger entschärft werden.

Der RSV war in der ersten Viertelstunde nach Wiederbeginn deutlich feldüberlegen und hatte durch Rethmeier noch eine Doppelchance, in Führung zu gehen. Zunächst konnte Gästekeeper Langer Rethmeiers Schuss zur Ecke klären. Im Anschluss daran konnte Sharky einen Kopfball aus kurzer Distanz nicht nutzen.

In der verbleibenden Spielzeit ließ die Qualität des Spiels wieder deutlich nach. Tengern blieb in der zweiten Halbzeit komplett ungefährlich und auch der RSV konnte keine zwingenden Akzente mehr setzen.

So blieb es am Schluss beim 1:1 Unentschieden. Der RSV verabschiedet sich damit versöhnlich vom eigenen Publikum und hofft, dass die Unterstützung für die Mannschaft auch in der kommenden Bezirksligaserie so gut bleibt.
Am kommenden Sonntag steht jedoch erst einmal noch das letzten Landesligaspiel bei Preußen Espelkamp an…

Aufstellung RSV:
Ehlert – Sölter – D. Schlingmann – Neide (Betke) – Meier – Lindemeyer – Esau – Schönfelder – Hagemann – Funk (S. Schlingmann) – Rethmeier (Schmidt)

Und wieder zieht der RSV den Kürzeren

Und wieder zieht der RSV den Kürzeren


Spvg. Steinhagen – RSV Barntrup 3:1

 

Hätte der RSV in dieser Saison alle Spiele im heimischen Waldstadion ausrichten dürfen, hätte es wahrscheinlich zum Klassenerhalt gereicht. Da die Freitag-Truppe aber leider jedes zweite Spiel auf fremden Platz antreten muss, spielt der RSV in der nächsten Saison wieder im Bezirk. Auch bei der Spvg. Steinhagen gab es für den RSV nichts zu holen.

Zum Spiel:
Bei Sauwetter und magerer Kulisse entwickelte sich in Steinhagen zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Beide Mannschaften hatten in der ersten Viertelstunde jeweils eine Möglichkeit zu verbuchen. Hagemann verfehlte mit einem Distanzschuss genau wie ein Angreifer der Spvg jedoch das Tor.
Nach 20 Minuten dann eine typische Situation für den RSV. Ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung resultierte in einem Konter der Heimmannschaft. Daniel Schlingmann warf sich als letzte verbliebene Defensivkraft in den Schuss des Steinhagener Stürmers Dietrich. Seine Rettungstat ging jedoch grandios nach hinten los. Abgefälscht durch Schlingmann’s Wade flog der Ball im hohen Bogen über den hinausgeeilten Keeper Ehlert hinweg ins Tor. 1:0 für die Heimtruppe nach 20 Spielminuten.
Der RSV blieb nach dem Rückstand weiterhin bemüht, konnte aber wenig spielerische Akzente setzen. Steinhagen hatte jedoch bis zum Pausentee auch keine weiteren nennenswerten Möglichkeiten. Kapitän Haase musste zudem noch vor der Pause mit Wadenproblemen vom Feld. Sein Einsatz gegen Tengern am Wochenende ist fraglich.

Den Auftakt der zweiten Halbzeit verschlief der RSV total. Nach eigenem Anstoß verlor der RSV den Ball bereits nach wenigen Sekunden an den Gegner. Steinhagen spielte einen einzigen Steilpass in die Spitze und vollendete durch Schremmer eiskalt zum 2:0. Alle guten Vorsätze für die zweite Halbzeit waren für die Katz…
Nach einer Stunde kam es noch bitterer. Nach einem Angriff über die linke Seite spielte Steinhagen in die Mitte. Stürmer Schremmer traf den Ball nicht einmal richtig, doch die Pill fand über den Innenpfosten den Weg ins Tor. 3:0 für Steinhagen.
Positiv ist, dass der RSV trotz des Ergebnisses nicht aufgab. Hagemanns Schuss konnte der Heimkeeper in der 65. Minute gerade noch parieren. Als Funk nur Minuten später eine weitere Schusschance hatte, wehrte der Keeper den Ball zur Ecke ab. Diese fand den Kopf von Alex Neide, der zum 1:3 verkürzte.
Eine Viertelstunde vor Ende hätte das Spiel noch einmal spannend werden können. Funk’s Kopfball nach Flanke von Lindemeyer traf jedoch nur das Lattenkreuz. Hast Du kein Glück, kommt auch noch Pech dazu…
So blieb es am Ende beim 3:1 für Steinhagen und für den RSV endet eine weitere Auswärtsfahrt ohne Punkte.

Zum Saisonabschluss am kommenden Wochenende im Waldstadion erwartet der RSV den TuS Tengern. Hier möchte der RSV seinen treuen Fans auf jeden Fall noch einmal einen heißen Tanz und möglichst einen Sieg bescheren.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Kryker – Neide – D. Schlingmann – Meier – Funk – Haase (Esau) – Sölter (S. Schlingmann) – Hagemann – Schönfelder – Rethmeier (Lindemeyer)

 

Hurra, wir leben noch ! ! !

RSV Barntrup – SV Höxter 1-0

Der RSV Barntrup zeigt mit dem 1:0 Heimsieg gegen Höxter eine gute Moral und gibt die rote Laterne an Minden zurück. Angetrieben von den feiernden Spielerinnen der Damenmannschaft beendet der RSV seine Negativserie und fährt nach einer gefühlten Ewigkeit wieder drei Punkte ein.

Zum Spiel:
Bei allerbestem Fußballwetter entwickelte sich auf der staubigen Asche in der Anfangsphase kein Spielfluss. Weder der hochdotierte Gast aus Höxter noch der RSV kamen zu gefährlichen Abschlüssen. Beide Mannschaften agierten mit langen Bällen, die von den jeweiligen Defensivreihen gut geklärt werden konnten. So gab es in der ersten Hälfte nur eine wirkliche Torchance. Diese aber brachte die Anhänger des RSV zur Verzweiflung. Haase’s Schuss von der Strafraumgrenze wurde vom Gästekeeper vor die Füße von Rethmeier geklärt. Dessen Schuss aus kurzer Distanz wurde ebenso wie der erneute Nachschuss von Schönfelder geblockt. Unbegreiflich, dass aus dieser Situation kein Tor resultierte.

So gingen beide Teams mit einem torlosen Unentschieden in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel herrschte viel Leerlauf auf beiden Seiten. Ein Sommerkick, ganz dem Wetter entsprechend. Erst nach einer Stunde Spielzeit gab es wieder einen Aufreger. Haase setzte einen Freistoß an den Querbalken des Gästegehäuses, von wo aus der Ball zu Hagemann abprallte. Bene’s Direktabnahme landete zum Jubel der RSV-Fans in linken Toreck. 1-0 für den RSV.
Von Höxter kam auch nach dem Rückstand erschreckend wenig. Da auch der RSV wenig konstruktives zu Stande brachte, plätscherte das Spiel bis in die Schlussphase dahin. Als auch Höxters einzige nennenswerte Möglichkeiten in der Schlussphase (ein Freistoß und ein Kopfball nach einem Eckstoß) ergebnislos verpufften, konnte sich der RSV über den 5. Heimsieg der Saison freuen.

Ob es letztendlich noch reicht, um im Klassenerhalt ein Wörtchen mitzureden, wird das kommende Spiel gegen Herford zeigen. Punktet man auch hier dreifach, sind es auf einmal wieder nur noch drei Punkte bis zum SC Bad Salzuflen, der derzeit den Relegationsplatz innehat. In der ersten Landesligasaison hat der RSV das Heimspiel gegen Herford übrigens gewonnen…

 

Aufstellung RSV:
Felde – Kryker (Maule) – D. Schlingmann – Neide – Meier – Funk (Lindemeyer) – Sölter – Haase – Hagemann – Schönfelder – Rethmeier (Esau)

Wie das Kaninchen vor der Schlange

Wie das Kaninchen vor der Schlange

SV Rödinghausen – RSV Barntrup 8:0

Zum Spiel gibt es nicht viel zu sagen. Der Klassenprimus gewann auch in der Höhe vollkommen verdient und feierte zu Recht den Aufstieg in die Westfalenliga. Vier Tore in Halbzeit eins und vier Tore nach dem Seitenwechsel besiegelten das Debakel für den RSV.
Der RSV zeigte sich tief beeindruckt vom Stadion, der Mannschaft und den Möglichkeiten des SVR.
Fazit:
RSV = Kaninchen
SVR = Schlange
Ergebnis: Schlange verspeist Kaninchen mit Haut und Haar.

Bedanken möchte sich der RSV aber dennoch beim gastgebenden SVR. Die Verköstigung nach dem Spiel war klasse !

 


Wieder kein Auswärtspunkt für den RSV

VfB Fichte Bielefeld – RSV Barntrup    2:1

Die Situation ist ernst und sie ist nach dem heutigen Spiel bei Fichte Bielefeld nicht besser geworden. Coach Freitag und die Truppe hatten sich nach der guten Partie gegen Avenwedde endlich auch den ersten Auswärtserfolg vorgenommen, um auch weiterhin ein Wörtchen im Abstiegskampf mitreden zu können. Am Ende kam es (leider einmal wieder) anders.

Zum Spiel:

An der Rußheide taten sich beiden Mannschaften in der Anfangsphase schwer. Fichte hatte ein optisches Übergewicht, konnte mit dem Plus an Ballbesitz wenig anfangen. Der RSV agierte in der Offensive harmlos, hielt den Laden in der Defensive aber zunächst sauber. Beide Mannschaften neutralisierten sich in der ersten Viertelstunde also weitestgehend.

Die erste nennenswerte Torchance hatte die Heimmannschaft. Nach einem langen Ball in die Spitze konnte die VfB-Offensive ungehindert kombinieren. Die folgende Direktabnahme aus 12 Metern konnte Keeper Ehlert zur Ecke klären. Der folgende Eckstoß brachte ebenfalls Gefahr für das RSV-Gehäuse, doch die sich bietende Kopfballchance strich knapp am Tor vorbei.

Der RSV blieb weiterhin blass. Die Mannen um Coach Freitag konnten kaum vernünftige Angriffe vortragen. Viel zu oft mussten lange Bälle gespielt werden. Martin Rethmeier in der Spitze und die Außen Schönfelder und Funk konnten kaum spielerisch in Szene gesetzt werden. In der Defensive waren die Abstände zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen zu groß, sodass Fichte zunehmend gefälliger kombinieren und sich Chancen herausarbeiten konnte. Die daraus resultierenden Schusschancen verfehlten das RSV-Gehäuse jedoch knapp bzw. wurden von der vielbeinigen RSV-Abwehr geblockt.

Nach einer halben Stunde wurden die zunehmenden Fehler des RSV jedoch bestraft. Ein erneut gut geschlagener langer Ball von Fichte fand seinen Abnehmer. Dieser legte den Ball kurz vor dem Strafraum mustergültig auf seinen Angriffskollegen Buba vor, der trocken aus 18 Metern abschloss und ins Schwarze traf. 1:0 für die Heimtruppe.

Erst kurz vor der Halbzeit wachte der RSV auf und setzte Fichte unter Druck. Nach einer Hagemann-Flanke wurde Funks Kopfball zur Ecke geblockt. Auch ein Freistoß von Hagemann nach 40 Minuten verfehlte sein Ziel.

Nach einer guten Aktion von Schönfelder über rechts, gab es kurz vor dem Seitenwechsel noch einmal Eckball für die Rot-Schwarzen. Dieser Eckstoß sprang einem VfB-Akteur unglücklich an die Hand. Das Schiedsrichtergespann entschied folgerichtig auf Strafstoß. Daniel Schlingmann ließ sich die sich bietenden Chance nicht nehmen und glich für den RSV aus. 1:1

Barntrup hatte Sekunden vor dem Pausenpfiff sogar die Möglichkeit in Führung zu gehen. Der mit aufgerückte Meier kam am zweiten Pfosten zum Kopfball, den er jedoch nicht richtig setzen konnte. Ein VfB-Akteur konnte zum Leidwesen des RSV auf der Torlinie klären.

Nach dem Seitenwechsel kam der RSV wieder schwer in die Partie. Fichte konnte nach einem erneuten Fehler der RSV-Defensive nach 52 Minuten in Führung gehen. Der VfB-Stürmer netzte unbedrängt aus 8 Meter ein. 2:1 für Fichte.

Der RSV konnte nach dem erneuten Rückschlag zunächst keine nennenswerten Akzente setzen. Fichte blieb am Drücker und hatte durch einen Freistoß eine weitere gute Möglichkeit.

Erst eine Viertelstunde vor dem Ende und nach offensiven Wechseln (Lindemeyer und Sölter kamen für Meier und Esau) wurde der RSV wieder gefährlich. Funk kam im VfB-Strafraum zum Schuss, scheiterte aber am Fichte-Schlussmann. Kurz darauf flankte Rethmeier ins Zentrum, wo Schönfelder bei seinem Kopfballversuch klar gestoßen wurde. Für einen weiteren Strafstoß reichte es nach Meinung des Schiedsrichtergespanns nicht.

In der Schlussphase versuchte Barntrup weiterhin die sich anbahnende Niederlage noch zu verhindern. Klare Tormöglichkeiten konnte sich der RSV jedoch nicht mehr erarbeiten.

Es blieb somit bei dem für Fichte wichtigen 2:1 Heimerfolg. Barntrup muss im Kampf um den Klassenerhalt einen weiteren Rückschlag einstecken und hat nach dem Erfolg des SC Bad Salzuflen gegen Brakel nun 8 Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.
Am Mittwoch steht für den RSV das Nachholspiel beim Klassenprimus in Rödinghausen an. Eine ganz harte Nuss…

Aufstellung RSV:
Ehlert – D. Schlingmann – Maule (Neide) – Bock – Meier (Sölter) – Funk – Haase – Esau (Lindemeyer) – Hagemann – Schönfelder – Rethmeier

Furioses Spiel endet 4:4

RSV Barntrup – SV Avenwedde 4:4

 
Nach einer guten Trainingswoche, in der Coach Freitag an die Einstellung der Mannschaft appellierte, zeigte die Truppe um Kapitän Nico Haase in der Partie gegen Avenwedde Moral und bot einen erbitterten Kampf, der letztendlich mit einem Zähler belohnt. Dies ist nicht der erhoffte Dreier im Abstiegskampf, aber dennoch ist der Negativtrend der letzten Wochen zumindest erst einmal gestoppt.
Zum Spiel:
Der Anpfiff des Schiedsrichters Karl Wiatrek schrillte vielen Zuschauern noch in den Ohren, da setzen die Barntruper Anhänger bereits zum Jubeln an. Gerade einmal 11 Sekunden dauerte es bis zur RSV-Führung. Nach dem selbst ausgeführten Anstoß wurde der Ball zu Haase zurückgespielte. Dieser spielte einen langen Pass auf Schönfelder, welcher per Lupfer über den herauseilenden Keeper das 1:0 erzielte. Blitzstart für den RSV.

Martin Rethmeier kam in den folgenden Minuten der Anfangsphase zu einigen weiteren Schusschancen aus der Distanz. Die Schüsse gingen jedoch allesamt über den Gästekasten.

Avenwedde ließ sich durch den Sturmlauf des RSV nicht beeindrucken und erzielte nach einer Viertelstunde den 1:1 Ausgleichstreffer. Özcan traf mit einem trockenen Schuss aus 18 Metern ins Schwarze.

Doch auch der RSV ließ sich durch den Gegentreffer nicht aus dem Konzept bringen und spielte weiter munter nach vorn. Erneut war es Rethmeier, der mit einem Schuss aus kurzer Distanz zunächst am Gästefänger scheiterte. Der Nachschuss von Hagemann wurde zur Ecke geblockt, die jedoch auch noch einmal für Gefahr sorgte. Rethmeiers Kopfstoß wurde zum Leidwesen des RSV auf der Linie geklärt.

Bereits kurz darauf erneut eine Chance für den RSV. Nach einem Konter über die rechte Seite konnte die Hereingabe des stark aufspielenden Rethmeiers gerade noch vom Gästekeeper geklärt werden. Haase wäre einschussbereit gewesen.

Danach war es zunächst vorbei mit der RSV-Herrlichkeit. Ein erneuter individueller Fehler in der RSV-Defensive resultierte in einem fatalen Ballverlust, der Avenwedde den Führungstreffer ermöglichte. SV-Akteur Özcan profitierte und hob den Ball über den RSV-Keeper Ehlert ins Tor. 1:2 für den Gast nach 24 Minuten.

Nach 34 Minuten kam es noch schlimmer für den RSV. Avenwedde erhöhte die Führung auf 1:3. Erneut ging ein individuellen Fehler in der RSV-Defensive voraus. SV-Akteur Zalman profitierte und netzte aus kurzer Distanz ein.

Kurz vor dem Seitenwechsel hatte D. Schlingamnn noch einmal die Chance für den RSV zu verkürzen. Sein Schuss aus kurzer Distanz fehlte allerdings die Präzision und konnte so zur Ecke geklärt werden.

Wieder einmal sah es zur Pause nach einer deutlichen Niederlage für den RSV aus. Man erspielte sich zwar eigene Chancen und zeigte eine starke Leistung, hatte im Abschluss aber wenig Fortune und beging in der Defensive zu viele Fehler, die der Gegner konsequent bestrafte.

Nach dem Pausentee erwischte erneut der RSV den besseren Start. Der ebenfalls stark spielende Lindemeyer konnte nach einer schönen Kombination über links einen schönen Schlenzer ins lange Eck des Gästetors setzen. Das 2:3 nach nur 47 Minuten. Hoffnung für die roten Teufel.

In der Folge entwickelte sich ein heißer Tanz auf dem roten Rasen. Barntrup spielte weiter nach vorn und drängte auf den Ausgleich. Avenwedde wackelte, blieb aber nach Konterchancen gefährlich. Beide Mannschaften agierten mit offenem Visier. Die Zuschauer, egal ob RSV-Anhänger oder Avenwedde-Fan, wurden von der Partie mitgerissen.

Nach 70 Spielminuten konnte der RSV erneut jubeln. Hagemann erzielte mit einem schönen Schuss aus 20 Metern den 3:3 Ausgleichstreffer für die Barntruper Jungs.

Doch auch Avenwedde konnte noch nachlegen. Nur 6 Minuten später war es erneut Zalman, der ein Zuspiel von Siebert trocken zur erneuten Führung für Avenwedde nutzte. 3:4 nach 76 Spielminuten.

Aber noch hatte das Wechselbad der Gefühle noch kein Ende. Nur eine Minute später konnte der RSV erneut ausgleichen. Rethmeier erzielte nach einer Haase-Hereingabe, die an Freund und Feind zuvor vorbeilief, das 4:4. Ein verrücktes Spiel.

In der Schlussphase hatte der RSV sogar noch die Möglichkeit das Spiel zu gewinnen. Doch sowohl Hagemanns Schuss und auch Rethmeiers Hereingabe ins Zentrum trugen keine weiteren Treffer nach sich.

Am Ende blieb es bei dem torreichen Remis, welches beiden Mannschaften nicht wirklich weiterhilft. Der RSV kann sich mit dem einen Punkt nicht wirksam an das rettende Ufer heranrobben, hat aber die Gewissheit, dass die Moral und Einstellung in der Truppe weiterhin passt. Vielleicht kann man ja am nächsten Wochenende gegen Fichte Bielefeld mal auswärts einen Überraschungserfolg verbuchen und so die Liga daran erinnern, dass ich das kleine, lippische Dorf noch nicht aufgegeben hat.

Aufstellung RSV:
Ehlert – D. Schlingmann – Neide (46. Maule) – Bock – Meier – Lindemeyer (73. Funk) – Haase – Esau (64. Sölter) – Hagemann – Schönfelder – Rethmeier

Auf Blitzstart folgt Frustration

Auf Blitzstart folgt Frustration

Union Minden – RSV Barntrup 4:2

Und wieder jubelt der Gegner, während der RSV mit leeren Händen nach Hause geht. Nach der Pleite gegen Minden schwindet die Hoffnung auf den Klassenerhalt mehr und mehr.

 

Zum Spiel:
Auch der Griff in die Trickkiste hat nichts gebracht. Weder das Abschlusstraining in Sonneborn noch das Verteilen von Glücks-Cents an die Spieler vor der Partie konnten dem RSV zum ersten Auswärtserfolg verhelfen.
Dabei sah es nach nur zwei gespielten Minuten gut für den RSV aus. Nach einem Eckball von Hagemann auf den zweiten Pfosten köpfte Innenverteidiger Neide zur frühen Führung für die Rot-Schwarzen ein. Jubel und Erleichterung aller Orten. Endlich mal in Führung.

Der gelebte Kampfgeist und der Einsatzwille hielten allerdings nicht lange vor. Union Minden kam besser in die Begegnung und ließ sich durch den Rückstand nicht verunsichern. Klare Torchancen für die Heimmannschaft sprangen in den ersten zwanzig Minuten aber nicht heraus.

Anders beim RSV. Erneut nach einem Hagemann-Freistoß prüfte ein Union-Spieler seinen eigenen Keeper, der das Eigentor und so ein mögliches 0:2 verhinderte.
Nach einer halben Stunde trat Union dann auf den Plan. RSV-Keeper Ehlert unterschätzte, durch die Sonne geblendet, einen Flankenball, sodass Rusteberg am zweiten Pfosten zum Abschluss kam. Gestört von Kryker, traf der Union-Akteur jedoch nur die Oberkante der Latte. Glück gehabt.

Bis zur Pause blieb die Partie zerfahren und lebte vielfach von der Spannung. Beide Mannschaften bezogen in den letzten Spielen Prügel und agierten dementsprechend oft zu hektisch im eigenen Aufbauspiel. Zum Seitenwechsel stand es daher 0:1 für den RSV.

Nach der Pause zeigte der RSV dann einen Rückfall in alte Schwächen und kassierte prompt den Ausgleich nach nur 47 Spielminuten. Nachdem der RSV den Ball auf der rechten Defensivseite nicht klären konnte, wurde der Ball auf die andere Seite verlagert und von dort aus erneut ins Zentrum gespielt. Dort stand Kevin Necker als dankbarer Abnehmer und verwertete trocken ins obere Eck. 1:1.

Der RSV zeigte nach dem Ausgleich noch einmal eine Reaktion und hatte zwei gute Möglichkeiten erneut in Führung zu gehen. Doch Hagemanns abgefälschter Schuss aus 20 Metern verfehlte das Mindener Gehäuse knapp und auch ein erneuter Kopfball von Neide wurde zum RSV-Leidwesen in letzter Sekunde geklärt.

Danach wurde Union Minden wieder stärker und hatte durch einen Schuss von Necker aus 16 Metern eine gute Gelegenheit seinerseits in Führung zu gehen. Der Schuss verfehlte das RSV-Tor jedoch knapp.

Besser aus Sicht der Heimmannschaft machte es Tobias Versick nur einige Minuten später bei einem Konter. Er gewann das entscheidende Laufduell gegen Daniel Schlingmann und vollendete zur 2:1 Führung für Minden.

Der RSV setzte nun alles auf eine Karte, um wenigstens einen Punkt aus Minden zu entführen. Altrogge und Funk kamen als zusätzliche Offensivkräfte. Hinten wurde Mann gegen Mann verteidigt. Alles in allem bleib aber vieles Stückwerk. Die wütend nach vorne geschlagenen langen Bälle des RSV fanden zu selten einen eigenen Abnehmer. Nennenswerte Torchancen aus dem Spiel blieben Mangelware.

So kam es, wie es kommen musste. Nach 85 Minuten agierte Union nach einem Freistoßpfiff gedankenschneller als der RSV, der noch mit der Schiedsrichterentscheidung haderte. Der kurz zuvor eingewechselte Südmersen vollendete überlegt zum 3:1.

Als Sebastian Schönfelder im direkten Gegenzug nach einem Freistoß von Hagemann den Ball aus 5 Metern noch zum 2:3 über die Linie drückte, keimte noch einmal Hoffnung beim RSV auf.

Diese hielt allerdings nur 2 Minuten an. Andre Fuchs nutzte eine weiter Kontermöglichkeit der Heimmannschaft zum Endstand von 4:2.

Durch die Niederlage rutscht der RSV nun ans Tabellenende und muss sich mehr und mehr mit dem Gedanken anfreunden, im nächsten Jahr gegen altbekannte Freunde aus Horn, Lemgo und Nieheim zu spielen. Die Leistung speziell in der zweiten Halbzeit konnte leider zu keiner Zeit an die zuletzt besseren Partien gegen Brakel und Maaslingen anknüpfen, weshalb der Sieg für Union in Ordnung geht.

 

Aufstellung RSV:
Ehlert – Kryker (Altrogge) – Neide – D. Schlingmann – Meier (Funk) – Sölter (Lindemeyer) – Haase – Esau – Hagemann – Schönfelder – Rethmeier

 

Knackpunkt Platzverweis

RSV Barntrup – RW Maaslingen 0:3

Der Aufwärtstrend ist zu erkennen, er trägt nur leider keine Früchte. Genau nach diesem Motto verlief auch das Spiel gegen die favorisierten Gäste aus Maaslingen.
Den Start aus der Winterpause hatte sich der RSV ganz anders vorgestellt. Vier Spiele, null Punkte. Nach der deutlichen Niederlage in Verl und der schwachen Vorstellung gegen Salzuflen, war gegen Brakel am vergangenen Wochenende bereits eine Aufwärtstrend zu beobachten. Dieser sollte sich nach einer guten Trainingswoche auch heute zeigen. Leider hat es gegen das Spitzenteam aus Maaslingen wieder nicht zu einem Punktgewinn im Abstiegskampf gereicht.

Zum Spiel:
Trotz miesen Osterwetters verirrten sich zahlreiche RSV-Anhänger und Gästefans ins Barntruper Waldstadion. Diese sahen eine von Beginn an von beiden Mannschaften flott geführte Partie. Maaslingen versuchte mit spielerischer Finesse und kurzen Pässen durch die aggressive RSV-Deckungreihe zukommen. Der RSV setzte mit Kampfkraft, Laufbereitschaft und frühem Pressing dagegen.
Die erste Chance des Spiels hatten die Gäste aus Maaslingen. Nach 7 Spielminuten konnte RSV Schlussmann Ehlert einen Schuss der Gäste zunächst parieren. Beim anschließenden Nachschuss des RWM-Bombers Schumann erkannte das Schiedsrichtergespann auf Abseits, sodass dem Treffer die Anerkennung verweigert bleib.
Auch der RSV versteckte sich nicht und konnte seinerseits Offensiv-Akzente setzen. Nach einem Hagemann-Freistoß aus dem Mittelfeld legte der mit aufgerückte Innenverteidiger Schlingmann den Ball zu Altrogge ab. Sein Schuss in der 11. Spielminute wurde allerdings von der vielbeinigen Defensive des RWM geblockt.

Nach knapp einer Viertelstunde dann wieder Maaslingen. Schumann konnte sich über die rechte Defensivseite des RSV-Defensive durchsetzen, scheiterte aber an Keeper Ehlert.

In der Folge hatte der RSV zunächst die etwas besseren Möglichkeiten. Nach zwei schönen Zuspielen von Hagemann auf Rethmeier hatte „Sharky“ kein Glück ab Abschluss. Der erste Versuch aus dem Strafraum blieb ungefährlich, beim zweiten Versuch bekam Rethmeier das Zuspiel nicht recht unter Kontrolle. Schade.

Nach einer halben Stunde dann wieder Aufregung im RSV-Strafraum. Nach einem Freistoß des RWM gerät die Abwehr von Keeper Ehlert zu kurz. Die anschließende Kopfballmöglichkeit für Maaslingen entschärft D. Schlingmann auf der Linie.
In der letzten Viertelstunde vor der Pause hatte der RSV dann seine beste Phase. Hagemanns Schussversuch nach 37 Spielminuten wurde abgefälscht und so leider entschärft.

Kurz vor dem Pausenpfiff hatte der RSV dann Pech im Abschluss. Nach einer Ecke kam Linksverteidiger Kryker frei zum Kopfball. Seinen Versuch konnte der RWM-Keeper jedoch sehenswert parieren.

 

Pause. 0:0, keine Tore, aber eine packende Partie.

 

Auch nach dem Seitenwechsel hatte zunächst der RSV mehr vom Spiel. Kurz nach Wiederbeginn gab es eine erneute Chance nach einem Eckball. Doch auch der in dieser Spielzeit erstmals von Beginn an agierende Neide hatte mit seinem Versuch kein Glück. Der Kopfball strich knapp am langen vorbei ins Aus.

Nur wenige Minuten später kontert der RSV im eigenen Stadion. Rethmeier konnte sich im Laufduell über halblinks durchsetzen. Sein Abschluss blieb letztendlich aber ungefährlich und konnte vom Torwart pariert werden. Hier war mehr drin.

Es folgte die Schlüsselszene des Spiels. Nach einer Stunde legte sich Kryker den Ball nach einem gewonnenen Zweikampf zu weit vor und setzte verbissen nach. Das folgende rüde Foul am gegnerischen Spieler zog den gelben Karton nach sich. Da Kryker bereits in der ersten Spielhälfte nach einem Foul verwarnt worden war, musste der RSV in der letzten halben Stunde mit einem Mann weniger auskommen. Gelb/Rot für Kryker.

Die nach dem Platzverweis kurzzeitig vorhandene Unordnung nutzte Maaslingen in Stile einer Spitzenmannschaft aus und ging bereits kurz darauf in Führung. Nach einem Eckball gelangte RWM-Akteur Horstmann frei am Elfmeterpunkt zum Kopfball. Drin das Ding, 0:1 nach 63 Minuten, und wieder lag der RSV zurück.

Der RSV steckte trotz Unterzahl nicht auf und hatte durch einen Freistoß von Hagemann die Chance zum schnellen Ausgleich. Bene’s Schuss wurde von einem RWM-Akteur unfreiwillig per Kopf abgefälscht und strich nur knapp über das Gehäuse.

Wie eng Glück und Pech zusammen hängen durfte der RSV dann nur zwei Minuten später erfahren. Schumann nutze einen Patzer in der RSV-Defensive zu einem Schlenzer von der Strafraumkante. Ehlert konnte den Ball zunächst zumindest noch an die Oberkante der Latte lenken. Nachdem der Ball ein zweites Mal an den Querbalken sprang, gelangte das Leder erneut zu Schumann, der den Ball per Kopf über die Linie drückte. 0:2 nach 75 Spielminuten.

In der Schlussphase hatte der RSV durch Meier noch eine weitere gute Gelegenheit. Doch auch sein Versuch fand den Weg ins Tor nicht. Maaslingen boten sich einige Konterchancen, die jedoch auch nicht konsequent zu Ende gespielt wurden.

Als alle bereits an den Schlusspfiff dachten, gab es den zweiten Treffer aus dem Kuriositäten-Kabinett. RWM-Spieler Möller hatte viel Platz auf der linken Offensivbahn und wollte aus dem Halbfeld flanken. Dank eines Platzfehlers rutschte der Ball jedoch über den Schlappen und nahm eine komplett andere Richtung. Keeper Ehlert, der sich bereits auf den Flankenball eingestellt hatte, musste wie die komplette RSV-Truppe zusehen, wie der Ball im kurzen Winkel einschlug. Das 0:3 war gleichzeitig auch die letzte Aktion des Spiels.

Fazit:
Der RSV hat eine Stunde lang guten Fußball gespielt, defensiv besser gestanden und sich vorne endlich wieder gute Chancen gegen eine starke Defensive erarbeitet. Es fehlt aber weiterhin aber der nötigen Konzentration und vielleicht auch ein wenig am Glück im Abschluss. Auf Grund der letzten halben Stunde geht der Sieg für Maaslingen in Ordnung, auch wenn dieser mit 3:0 deutlich zu hoch ausfällt.

 

Aufstellung RSV:
Ehlert – Kryker – D. Schlingmann – Neide – Meier (85. Gelhaus) – Altrogge (54. Sölter) – Esau – Haase – Hagemann – Schönfelder – Rethmeier


1 2 3 4 5 6 7 8 9 10