Übergabe Altliga-Shirts

Die bestellten Trainingstops für die Altliga sind inzwischen eingetroffen. Die Übergabe erfolgt beim nächsten AH-Training am kommenden Donnerstag um 20.00 Uhr in der Sporthalle sowie bei der Copa Seniores am kommenden Samstag.

Die „schwarzen Schafe“, die ihren Eigenanteil immer noch nicht bezahlt haben, bekommen ihre Shirts logischerweise noch nicht und sollten ihre Zahlung nun umgehend vornehmen.

Bei der Copa Seniores (14.12.2013 ab 11.30 Uhr) soll dann auch ein aktuelles AH-Foto geschossen werden, zu dem bitte alle AH-Mitglieder die neuen Shirts anziehen.

Die bestellten T-Shirts treffen leider erst im Januar ein.

Dringend Helfer für Hallenturniere der Jugendmannschaften gesucht

Die Hallensaison startet voll durch. Für die an den kommenden beiden Sonntagen in der Sporthalle am Holstenkamp stattfindenden Jugendturniere werden dringend noch freiwillige Helfer gesucht.
Bitte meldet euch dazu bei Frank Baumeister. Die Telefonnummer findet ihr unter Allgmeines – Vorstand. An der Getränketheke gilt es jeweils folgende Schichten zu besetzen:
08.30 – 12.00 Uhr
12.00 – 15.30 Uhr
15.30 – 19.00 Uhr
Außerdem 2 Schichten für die Regie von 09.00 – 18.00 Uhr.

Copa Seniores II, am 14.12.

Copa Seniores II, am 14.12.

Die Copa Seniores wird nun zum zweiten mal ausgerichtet. Auch im diesem Jahr werden 12 Mannschaften mit fairen Mitteln um den Cup kämpfen. Allerdings wurde der Modus auf zwei sechser Gruppen verändert, schließlich muss sich der weite Weg für unsere Freunde aus Osterwalde ja lohnen. Wieder im Starterfeld sind die beiden Finalisten, der Überraschungssieger aus Almena und die Edeltechniker von Post Detmold.

Noch ein eine Bemerkung, in diesem Jahr können wir keine Rücksicht nehmen ! 

Spielplan Copa 2013

Bestellbericht nur vom Sonntag 01.12, weiter so !!!

Am Ende des Monats folgt der komplette Bericht mit den Provisionen.

Kellerduell endet ohne Sieger

TuS Horn Bad Meinberg – RSV Barntrup 1:1
Im lippischen Kellerduell trat der RSV an diesem Sonntag beim ebenfalls arg gebeutelten Rivalen aus Horn Bad Meinberg an. Im dortigen Waldstadion wollte der RSV mit einem Sieg einen wichtigen Dreier im Abstiegskampf sammeln und den direkten Konkurrenten auf Distanz halten. Entsprechend emotional stellte Coach Freitag bereits beim Training unter der Woche seine Mannen auf diese immens wichtige Partie ein.
Doch seine Worte schienen mit dem Anpfiff wie vergessen. Auf dem sehr mäßig bespielbaren Platz übernahm die Heimmannschaft sofort das Zepter und zeigte die Tugenden, die den Abstiegskampf auszeichnen. Zweikampf-Präsenz, Laufbereitschaft und geistige Frische. Der RSV befand sich in einer kollektiven Winterstarre und agierte gehemmt. Bezeichnend eine Kontersituation nach einer Viertelstunde. Lindemeyer drang von halblinks kaum bedrängt in den Strafraum ein, verzettelte sich aber kläglich im Duell mit dem Heimtorwart. Auf der Gegenseite kombinierte Horn, sofern der Platz es zuließ, gefällig, war aber vor allem nach Standardsituationen gefährlich. Ein Eckball war es dann auch, der die Führung der Heimmannschaft einläutete. Defensiv-Akteur Stork kam frei zum Kopfball und netzte den Ball am langen Pfosten in die Maschen. Der RSV lag nach etwas mehr als einer halben Stunde mit 0-1 zurück. Wer nun dachte, der Gegentreffer rüttelt Rot-Schwarz wach, sah sich getäuscht. Bis zum Pausenpfiff musste sich Keeper Ehlert noch zwei Mal auszeichnen, um weitere Gegentreffer und einen möglichen, vorzeitegen Knock-Out zu verhindern.

Auch nach dem Seitenwechsel erwischte Horn zunächst den besseren Start. Stork scheiterte mit einem weiteren Kopfball-Versuch dieses Mal jedoch an Ehlert, der das Leder noch über die Latte lenken konnte. Nach dieser Aktion nahm auch der RSV endlich am Spiel teil. Horn musste der intensiven Arbeit aus dem ersten Durchgang Tribut zollen und der RSV konnte eigene Aktionen setzen. Zunächst wurde Hoffmann , der sich nach einem schönen Zuspielt gekonnt seines Gegenspielers entledigte, beim Versuch in den Strafraum einzudringen unfair attackiert. Der ganze RSV forderte die rote Karte. Eine eindeutige Notbremse, die der Referee jedoch nur mit einer gelben Karte bedachte. Der anschließende Freistoß aus guter Position fand seinen Weg ins Tor leider nicht. Bereits kurz darauf dann aber kollektiver Jubel beim RSV. Kryker wurde im Strafraum von Bovino gelegt, den fälligen Strafstoß versenkte D. Schlingmann sicher im Gehäuse. 1-1 nach etwas als einer Stunde Spielzeit. Der RSV wollte nun die drei Punkte und wechselte Baumeister für Hoffmann als echten Stürmer ein. Der Jungspund hatte nur Minuten nach seiner Einwechslung der Führung für Barntrup auf dem Fuß, schloss seinen Schussversuch jedoch etwas überhastet ab, sodass TuS-Keeper Zimmer parieren konnte. In den Schlussminuten der Partie spielten beide Teams mit offenem Visier. Ein Remis würde keiner Mannschaft beim Kampf um den Klassenerhalt helfen. Tore wollten jedoch keiner der beiden Mannschaften mehr gelingen. Bereits in der Nachspielzeit wurde der TuS-Akteur Bazakour wegen Beleidigung eines Mitspielers des Feldes verwiesen.

Am Ende blieb es daher beim 1:1, welches auf Grund der zwei völlig verschiedenen Halbzeiten in Ordnung geht. Der TuS muss sich vorwerfen aus seinen Möglichkeiten bis zur 50. Minuten nicht genügend Tore erzielt zu haben, der RSV muss sich fragen, warum ein solches 6-Punkte-Spiel erst in der zweiten Halbzeit begonnen wird. Am kommenden Wochenende gastiert das Schlusslicht aus Stahle im Barntruper Waldstadion. Ein Sieg hier ist den Unentschieden gegen Brenkhausen und Horn fast schon Pflicht.

 

Aufstellung RSV:
Ehlert – P. Sölter – Bobe – D. Schlingmann – Schalofsky – Lindemeyer – S. Schlingmann (Diemert) – Haase – Meier – Hoffmann (Baumeister) – Kryker

Online Shopping und Spenden, gleichzeitig ohne Mehrkosten

Diese Möglichkeit haben SIE, wenn Sie über unseren link auf der Homepage, bei Amazon einkaufen. Es werden 6℅ der Bestellsumme für das Projekt „Kunstrasen für die Stadt Barntrup“ von Amazon auf unser Konto überwiesen. Dieser Anteil ist Amazon die Vermittlung eines Kunden wert. Für Sie entstehen keine Mehrkosten.

Innerhalb des letzten Jahres, konnten auf diese Weise schon über 1000 € gesammelt werden.

PINK-Devils hautnah – „Einfach mal nachgefragt bei……“

PINK-Devils hautnah – „Einfach mal nachgefragt bei……“

In der heutigen Ausgabe der Reihe PINK-Devils hautnah beantwortet Defensivkünstlerin Kim Elsner (20) sportliche und private Fragen zu Ihrer Person. Kim spielte zunächst bei den RSV-Mädchen und seit 2009 für die RSV-Damenmannschaft (sozusagen Gründungsmitglied ). Sie ist eine wichtige Stütze im Team der Devils und gilt nicht nur bei Insidern als das „Feierbiest…“

 

1. Wie zufrieden bist du mit dem bisherigen Hinrundenverlauf? Persönlich und Mannschaftlich?

Kim: „Im Großen und Ganzen bin ich ziemlich zufrieden mit der Hinrunde. Zweiter Platz in einer neuen Staffel für uns. Wir wussten nicht was auf uns zukommt und wie stark die Gegner sein würden. Wir haben gemerkt, dass in dieser Staffel alles möglich ist und es keine sicheren drei Punkte gibt. Zum Ende der Hinrunde auf dem zweiten Platz zu sein, in einer starken Staffel finde ich ziemlich positiv.“

 

2. Was hast du noch für sportliche Ziele?

Kim: „Ich möchte auf jeden fall gucken was noch so mit uns geht. Ein Aufstieg in die Landesliga gehört zum Beispiel dazu. Wir haben das Potenzial, müssen es nur noch öfter abrufen. Und da unser Trainer jetzt auch bis zur Regionalliga Frauen trainieren darf, können wir ordentlich zeigen was wir können!“

 

3. Was hat sich in den letzten Jahren im Frauenfussball generell und speziell beim RSV geändert?

Kim: „Generell ist Frauenfußball immer mehr im kommen – auch werden manchmal schon Spiele im TV gezeigt. Gerade im RSV haben wir eine Umstellung innerhalb des Teams vorgenommen, vom alten Spiel mit Libero zum modernen Spiel mit Viererkette, was mich natürlich suuuper gefreut hat (als früherer Libero). Auch werden wir innerhalb des Vereins immer „größer“. Man wird nicht mehr belächelt, wir haben uns in den Jahren schon ein Namen beim RSV gemacht.“

 

4. Nun wollen wir dich auch mal privat kennenlernen. Was studierst du und was ist deine Planung für die Zukunft?

Kim: „Ich hab gerade angefangen Soziale Arbeit in Paderborn zu studieren. Da fängt der Alltag wieder an, nach der langen Freizeit nach dem ABI. Meine Pläne sind in nächster Zeit mit meinem Freund zusammen zu ziehen, dann natürlich mein Studium erfolgreich zu beenden und eine gute Arbeitsstelle zu bekommen. In etwas fernerer Zukunft natürlich auch eine Familie gründen.“

 

5. Was war deine peinlichste Aktion in deinem Leben?

Kim: „Da gibt es bestimmt viele, da ich ab und zu auch gerne mal in ein Fettnäpfchen trete. Eine lustige oder auch peinliche Aktion, bei der ich auch etwas Schuld bin: Lara und ich haben überlegt Muffins zu Backen und sind in den früheren Netto gegangen um Zutaten dafür zu kaufen, als der Verkäufer uns gefragt hat was wir damit wollen. Wir darauf mit „Muffins Backen“ geantwortet haben und er auch einen haben wollte. Dann sind wir nach dem Backen noch einmal in den Netto gegangen um ihm einen zu schenken. Zu unserm Bedauern war er leider nicht mehr da. Unser Fazit: mit einem Muffin für den Verkäufer in den Netto zu gehen und dann auch ohne etwas zu kaufen, ABER mit Muffin wieder raus zu gehen ist schon ziemlich peinlich.“

 

6. Wohin möchtest du gern einmal verreisen und welches Urlaubsziel kannst du den Lesern empfehlen?

Kim: „Ich möchte gerne noch einmal nach Amerika! Ich war schon einmal vor ein paar Jahren dort, aber das Land ist einfach viel zu groß für nur einen Besuch. Ich kann gar nicht sagen welche Stadt jetzt am aller besten war, ob Las Vegas, L.A oder San Francisco. Aber empfehlen kann ich es auf jeden fall!“

 

7. Du bist ja ein absolutes Feierbiest in der Mannschaft. Welche Musik hörst du denn privat am liebsten?

Kim: „Ich hab jetzt keine absolute Lieblingsmusikrichtung. Ich höre eigentlich ziemlich viel, von Pop bis Schlager ist alles drinne. Zum Feiern aber natürlich am liebsten Schlager!!!“

 

8. Jetzt kann ich es ja zugeben. Als Kind war ich Fan von…?

Kim: „Yvonne Catterfeld. Meine allererste CD war ihr Album.“

 

9. Nenne uns drei Dinge auf die du nie verzichten könntest.

Kim: „Essen – Auto (sonst komme ich nicht zum Fußball) -Familie/Freunde/Freund.“

 

10. Die PINK-Devils sind für mich………?

Kim: „…….wie eine große Familie!“

 

Vielen Dank Kim und viel Erfolg in den nächsten Spielen!

PINK-Devils ziehen ins Halbfinale ein!

Die PINK-Devils des RSV Barntrup ziehen ins POKAL-Halbfinale ein. Mit einem nie gefährdeten 4:0 Auswärtssieg beim Kreisliga-Tabellenführer TuS Asemissen zeigten die Devils, dass mit ihnen zu rechnen ist.

Anders als zuletzt, brauchten die Devils ungefähr 10 Minuten um ins Spiel zu kommen. Der Ball nahm bei dem nassen Kunstrasenplatz eine solche Geschwindigkeit an, dass man doch lieber den Ball in den Fuß spielen sollte…

Und so konnten erste Tormöglichkeiten herausgespielt werden. Mit einer sehenswerten Kombination landete der Ball vor die Füße von Lara Schröder, die den Ball gekonnt ins Tor unterbringen konnte – 1:0. Mit dieser Führung im Rücken spielte es sich sichtlich ruhiger und beruhigter. Man hatte schon gehörigen Respekt vor der starken Offensive der Asemisser. Doch am heutigen Tage konnte diese den Devils keine Kopfzerbrechen bereiten. Die Defensive stand geordnet und ließ keinen Zweifel aufkommen, dass etwas anbrennen könnte.

Das 2:0 fiel in der 37. Minute durch ein Eigentor. Eine starke Hereingabe von der linken Seite konnte die Spielerin der Asemisser nicht klären, sondern brachte den Ball ins eigene Tor unter. Allerdings stand Lara Schröder bereits parat und hätte nur noch den Fuß hinhalten müssen.

Mit der 2:0 Führung ging es in die Halbzeitpause.

Die Devils hatten auch in der zweiten Halbzeit das Spiel jederzeit unter Kontrolle. Einziges Manko war, dass die sich ergebenden Tormöglichkeiten nicht konsequent ausgespielt wurden. So dauerte es bis zur 70. Minute bis erneut Lara Schröder den dritten Treffer des RSV erzielte. Glänzend wurde sie auf 16 Meter angespielt, schnelle Ballannahme – satter Schuss – 3:0!

Zwischendurch hatte Asemissen die einzig richtige Torchance auf ihren Seiten. Die hatte es allerdings in sich… Ein schöner Schuss vom Strafraumeck knallte an den linken Innenpfosten – der Nachuss konnte gerade noch so geklärt werden.

Weitere Chancen wurden nicht zugelassen. Der RSV hatte jedoch noch Lust auf einen weiteren Treffer und so schoss Stürmerin Renee Schünemann den Ball trocken in den linken Winkel – 4:0.  Weitere Treffer fielen nicht mehr, der Schiedsrichter beendet nach exakt 90. Minuten die Partie.

„Wir haben unser Ziel erreicht uns sind im Halbfinale. Es war ein verdienter Sieg von uns!“, so Coach Hoffmann, der unter der Woche seinen Trainerschein für C-Lizenz Leistungsfussball (alte B-Lizenz) an der Sportschule Barsinghausen erfolgreich bestanden hatte.

RSV III – TUS Sonneborn II 1:8, ein Derby ohne Siegchance

Am 17.11.2013 war es soweit, es kam endlich zum Derby: Reher West II war zu Gast auf heimischer Asche. Die Mannschaften begrüßten sich am Mittelkreis, die Platzwahl gewann Sonneborn. Dann ging es los! In der ersten Minute feuerte Brian Biehl einen ersten Warnschuss ab, der leider nicht zum Erfolg führte. Man merkte prompt die Körperspannung der beiden Teams, leider brachte der TUS diese besser zur Geltung und ging in der 5. Minute mit 0:1 in Führung. Der Ball konnte nicht aus dem 16er geklärt werden und landete unhaltbar im Netz. Vorab wurde er abgefälscht von Christian Prüßner. In der 15. Minute zeichnete sich Barntrups Nummer 1 aus und wehrte einen guten Schuss zur Ecke ab. Daraus entstand nichts! 0:2 in der 20. Minute: durch einen langen Ball wurde der Sonneborner in die Gasse geschickt und vollstreckte sehenswert und unhaltbar. Ein böser Schnitzer von Ralf Hilker konnte fortan nicht zum Führungsausbau beitragen. Aber die Gastmannschaft ließ nicht locker, in der 28. Spielminute fiel das 0.3 gegen unsere Jungs. Der RSV kann bis jetzt nicht mithalten und ist nur mit verteidigen beschäftigt. In der 29. Minute fiel das 0:4 durch einen Kopfballtreffer nach einem Standard. In der 40. Minute wurde der RSV klassisch ausgekontert und das im eigenen Stadion…. 0:5 der neue Spielstand. Erneut hatte Torsten Kopecki keine Chance. Kurz vor Ende der Halbzeit wechselte der Trainer Alex Stykov für Motte Reese ein, vielleicht könnte er für neuen Schwung sorgen. Doch nur 1 Minute später fängt sich die Barntruper 11 das 0:6 zur Halbzeit. Die Mannschaft zerbricht und lässt die Köpfe hängen. Wütende Fans pöbeln auf den Rängen. Aber der Trainer scheint die richtigen Worte gefunden zu haben. Zwar wusste man, dass hier nichts mehr zu holen war, aber man wollte sich nicht zweistellig abschießen lassen. Bis zur 56. Minute passierte nix außer Mittelfeldgeplänkel, dann kam Dennis Phillips für Steven Kuhr. Vielleicht hatte er eine zündende Idee im gegnerischen Strafraum. In der 60. Minute markierten die Sonneborner das O:7, obwohl Barntrups Dritte nun energischer und intensiver verteidigte. In der 67. Spielminute ein erneuter Wechsel: Steven Kuhr kam erneut rein für Kevin Grogan, der eine Pause nötig hatte. Nur einige Minuten später holte sich der RSV den verdienten Ehrentreffer: Ritvan Ayik spielte einen exzellenten Pass in den Lauf von Lars Fischer, der von links in den Strafraum drang und zum 1:7 ebenfalls sehenswert vollendete. Es wurde gefeiert wie der Ausgleich, aber das war nicht mehr wichtig. Kurz vor Ende kassierten die Jungs noch das 1:8, Nebensache! Jetzt heißt es für den Trainer das Team wieder aufzubauen und zum Rückrundenstart wieder zu einer Mannschaft zu formen, die es jedem Gegner schwer macht. Der RSV 3 bedankt sich bei allen, die die Spiele fleißig verfolgt haben und verabschiedet sich in die Winterpause. Bis nächstes Jahr, da werden WIR wieder angreifen.

Erstellt: Christian Prüßner

Kantersieg gegen Mitfavorit

 

Eine Woche nach dem befreienden Sieg gegen Angstgegner
Höxter machten sich die PINK-Devils nun auf den Weg ins weit entfernte Stirpe
(Für alle, die sich fragen, wo zum Devil das liegt und die ihre geographischen
Kenntnisse etwas auffrischen wollen: Stirpe befindet sich etwa 100 km entfernt
von Barntrup und ist der zweitgrößte Stadtteil der Stadt Erwitte im Kreis
Soest). Ziel war natürlich, dass sich die lange Fahrt lohnt und die 3 Punkte
mit nach Hause genommen werden, damit weiterhin Anschluss an die Tabellenführer
aus Hovestadt gehalten werden kann. Doch mit Blick auf die
Tabellenkonstellation und vor allem auf die Anzahl der bereits geschossenen
Tore des Gegners war allen von Anfang an klar, dass Stirpe ein hart zu
knackender Gegner werden würde. Trainer Andy Hoffmann nahm im Vergleich zum
letzten Spiel keine Änderung in der Anfangsformation vor und vertraute darauf,
dass die Barntruper Devils an die Leidenschaft und den Einsatzwillen des
Höxters-Spiels anknüpfen würden.

So versuchten die Mädels das Spiel auch gleich in die Hand
zu nehmen und attackierten den Gegner bei Ballannahme sofort. Besonders wenn
die beiden Außen in Szene gesetzt wurden, konnten gefährliche Situationen
herausgespielt werden. Ein Tor fiel jedoch wegen mangelnder Präzision im
Abschluss oder zu spätem Vorrücken in den Strafraum noch nicht. Auf der anderen
Seite durfte man die schnellen und technisch versierten Angreiferinnen Stirpes
aber auch nicht aus den Augen lassen, da diese wussten, wie sie etwas Freiraum
zu ihrem Vorteil nutzen konnten. So gelang es einer Spielerin sich nach einem
Schnitzer im Mittelfeld durchzusetzen, sodass sie frei vor Jasmin Eder auftauchte.
Diese parierte in der 1 gegen 1 Situation jedoch großartig und bewahrte die
Devils so vor einem Rückstand. Mit einem 0:0 ging es nach 45 Minuten in die
Halbzeit. In seiner Ansprache verdeutlichte der Trainer, dass die 3 Punkte
definitiv drin waren und mit etwas mehr Willen auch erreicht werden würden. Die
leichte Feldüberlegenheit sollte besser genutzt und noch mehr Chancen herausgespielt
werden.

Schon zu Wiederanpfiff wurde klar, dass die Devils die
Halbzeitansprache ernst nahmen und den neuen Schwung schnell mit einem Tor
belohnen wollten. Vor allem Sina Nispel setzte sich immer wieder stark durch
und verfehlte das Tor zweimal hintereinander nur um Haaresbreite. Wie Coach
Hoffmann in der Kabine schon ankündigte traf Sina Nispel zum erlösenden 1:0 mit
ihrem dritten Torschuss in der zweiten Halbzeit- das hätte selbst ihr Vorbild Toni
Kroos nicht besser machen können. Von nun an spielten die Devils befreit auf
und ließen dem Gegner keine Chance ihre eigene Hälfte zu verlassen. So dauerte
es trotzdem noch circa 20 Minuten bis zum 2:0: Nina Pielsticker setzte sich auf
der rechten Seite gut durch und spielte den Ball scharf auf den zweiten
Pfosten, wo Sandra Hübner schon bereit stand. Man musste aber noch zittern,
weil ihr Fuß jegliche Anspannung vermissen ließ. 2 Minuten später zeigte sie
dann aber, dass sie auch mit angespanntem Fuß ein schönes Tor schießen kann.
Ihr Ball aus 18m senkte sich über den Torwart hinweg ins Netz – großer Jubel
und 3:0 für die Barntruperinnen. Durch die Einwechslungen in der 80. Minuten
kam nochmal neuer Schwung ins Spiel und es konnten weitere Chancen
herausgespielt werden. Franziska Schulz traf leider nur den Pfosten, doch Jenny
Becker vollendete eine Minute vor Schluss eine weitere Pielsticker-Vorlage zum
4:0 Endstand – Klasse!

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Devils ihre
Leistung aus dem Höxter Spiel sogar noch verbessern konnten und zeigten, dass
sie in der Rückrunde auf jeden Fall noch ein Wörtchen im Aufstiegskampf mit zu
reden haben. Nicht nur die Offensive konnte in den letzten Spielen ihr
wirkliches Potential abrufen, sondern auch die Defensive stand immer sicherer
und ließ kaum noch Torchancen zu.

„Ich bin heute sehr zufrieden mit unserem Spiel – endlich zeigen
die Mädels wieder wie gut sie sind“, so der Coach.

Bereits am kommenden Mittwoch geht es zum Pokalspiel nach
Asemissen. Die PINK-Devils wollen auch dieses Jahr wieder ins Finale!  Doch sie sind gewarnt… Mit einer Tordifferenz
von plus 101 (!!!)  führt Asemissen die
Kreisliga A als Tabellenführer an. Los geht´s um 19:30 Uhr. Beruflich bedingt
wird Sandra Günther den Devils leider fehlen.

RSV tritt auf der Stelle

RSV Barntrup – Brenkhausen / Bosseborn 1:1

 

Da war mehr drin! Trotz deutlicher optischer Überlegenheit und einer Vielzahl an Tormöglichkeiten reichte es gegen die Mannschaft aus Brenkhausen / Bosseborn nur zu einem 1:1.
Von Beginn an agierte der RSV druckvoll und hatte bereits nach 7 Minuten die erste Chance. Nach Vorlage von Lindemeyer kam Haase zum Schuss, den der Gästekeeper zur Ecke abwehren konnte. Auch in der Folgezeit hatte der RSV mehr vom Spiel, große Chancen ließen aber zunächst noch auf sich warten. Bei den Gästen brachten vor allem die Eckstöße Gefahr. Nach einer halben Stunde fand Barntrup zurück in die Partie und hatte durch Haase die Führung auf dem Fuß. Eine Lindemeyer-Flanke konnte der Gästekeeper nicht festhalten, sodass der Abpraller Haase vor die Füße fiel. Sein Versuch, den Ball mit einem langen Schritt ins Tor zu bugsieren, schlug allerdings fehl. Der Ball stieg steil in den grauen Barntruper Himmel und flog deutlich über den Querbalken. Kurz vor der Pause war dann auch der RSV nach einer Ecke gefährlich. Baumeisters Kopfball-Versuch verfehlte das Tor allerdings ebenso, wie wenige Minuten später der Versuch von Lindemeyer, der nach feiner Einzelleistung den Ball am kurzen Pfosten vorbeischob.

 

Zur Pause stand es somit 0-0 und ganz Barntrup fragte sich, warum der RSV nicht längst in Front lag.

 

Nach dem Seitenwechsel tat sich zunächst wenig. Bereits eine Viertelstunde war gespielt, als der RSV das nächste Signal setzte. Zunächst scheiterte S. Schlingmann mit seinem Versuch am Keeper der BreBos, den Nachschuss drosch Lindemeyer Sturmkollege Baumeister in die Hacken. Der RSV stand sich selbst im Weg.
Die kalte Dusche ließ nicht lange auf sich warten. Der kurz zuvor für Brenkhausen eingewechselte Wilms traf mit seinem Schuss von der Strafaumkante den Innenpfosten der RSV-Gehäuses, von wo aus der Ball in die Maschen trudelte. Die glückliche Führung für den Gast nach 66 Minuten.

Nur zehn Minuten später wurde dann auch der RSV für seinen Einsatz belohnt. Kryker verarbeitete einen Freistoß von Bobe sehenswert mit der Brust und erzielte per Direktabnahme den wichtigen Ausgleich für Rot-Schwarz. In einer zunehmend hektischen Schlussphase versuchte der RSV noch einmal alles, um dreifach zu punkten. Ein weiterer Treffer wollte jedoch nicht gelingen.
So blieb es am Ende beim 1:1 und dem RSV gingen zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf flöten. Nun heißt es, Mund abputzen und weiter kämpfen. Am kommenden Wochenende fällt der Fußball auf Grund des Totensonntags allerdings aus. Weiter geht es erst am ersten Advent mit dem Auswärtsspiel gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten TuS Horn – Bad Meinberg.

 

Aufstellung RSV:
Ehlert – P. Sölter – Bobe – D. Schlingmann – Schalofsky – Lindemeyer – S. Schlingmann – Haase – Meier – Kryker – Baumeister

ARNO HAT EINEN SPENDER GEFUNDEN!

ARNO HAT EINEN SPENDER GEFUNDEN!

Deutsche Knochenmarkspenderdatei (Quelle,Facebook):

Wir freuen uns, zurzeit so viele schöne Nachrichten für Euch zu haben! Auch Arno hat einen Spender gefunden und soll in Kürze transplantiert werden!

Danke an alle, die an Arno gedacht und die Suche unterstützt haben! Und danke auch an Cro, der seine Fans mobilisiert hat, damit sich möglichst viele in der #DKMS als Stammzellspender registrieren!

Wenn das mal keine tollen Nachrichten vor dem Wochenende sind!

Arno, wir wünschen Dir alles Gute und drücken die Daumen!

 

Spektakel im Waldstadion! PINK-Devils siegen 4:2

Die PINK-Devils des RSV Barntrup können es wieder!!! Nach einem grandiosen Spiel setzen sie sich mit 4:2 gegen den starken Gast aus Höxter durch. Die Tore erzielten jeweils mit einem Doppelpack Lara Schröder und Kasia Maszke.

 

Nach den eher enttäuschenden Ergebnissen der letzten zwei Wochen
wollten die Pink Devils nun gegen Angstgegner Phönix Höxter ein positives
Signal setzen und die Negativreihe stoppen. Schon vor dem Spiel sorgte Trainer
Andy Hoffmann mit Bekanntgabe der Aufstellung für Überraschung: Mit dem Ziel
neuen Schwung in die Mannschaft zu bringen, probierte er viele Spielerinnen auf
neuen Positionen aus und sollte damit Recht behalten.

Nach einem schönen Pass setzte sich Flügelflitzer Kasia Maszke
im gefühlt ersten Angriff des Spiels gekonnt durch und netzte sicher zum 1:0
ein. Ein schnelles Tor gleich zu Anfang des Spiels und die erste Führung
überhaupt gegen Höxter- das war ja schon fast zu viel für manchen Zuschauer.
Auch in den folgenden Minuten machten die Devils weiterhin Dampf, nichts erinnerte
mehr an die Lethargie der letzten Wochen. Doch auch Höxter erwies sich als ein
starker Gegner und wurde vor allem durch Standards gefährlich. So kam es wie es
kommen musste und ein gut getretener Eckball der Höxteraner auf den langen
Pfosten fand eine Abnehmerin, die nahezu unbedrängt zum 1:1 treffen konnte. Wer
dachte, dass die Devils aus diesem Fehler gelernt hatten, wurde jedoch
enttäuscht: Nur ein paar Augenblicke später war die gleiche Spielerin bei einem
weiteren Eckball erneut frei und plötzlich hatte Höxter das Spiel gedreht. Es
war die mit Abstand beste Leistung der letzten Spiele und trotzdem lag man
zurück. Das wollten und konnten die Devils nicht auf sich beruhen lassen und
drängten auf den Ausgleich. Und kurz vor der Pause zeigte sich, dass man auch
die Barntruper Mädels bei Standardsituationen nicht aus den Augen lassen
sollte: Ein Freistoß von Kim Elsner segelte in den 16ner und Toni Kroos alias
Sina Nispel verpasste den Ball mit dem Kopf nur um Haaresbreite. Das
verunsicherte die gegnerische Torhüterin aber, sodass sie den Ball nur nach
vorne abklatschen ließ. Direkt vor die Füße von Lara Schröder- 2:2. Mit diesem
Stand ging das bis dahin relativ ausgeglichene Match in die Pause. Hier
motivierte der Trainer die Mannschaft mit genauso viel Tempo weiterzuspielen,
da die ersten 3 Punkte gegen Phönix deutlich in Reichweite waren. Während in
den ersten 45 Minuten Chancen auf beiden Seiten vorhanden waren, gelang es den
Devils mit neuem Elan das Spielgeschehen in die Hälfte des Gegners zu
verlagern. Die Höxteraner wurden sofort attackiert und hatten sichtliche Schwierigkeiten
sich aus der Umklammerung der Devils zu befreien. So war es nur eine logische
Konsequenz, dass Chancen herausgespielt werden konnten und eine davon nutzte wiederum
Lara Schröder nach tollem Überblick von Sandra Hübner zur verdienten 3:2
Führung. Musste in den bisherigen Partien mit einer 1-Tor-Führung noch immer
gezittert werden, konnte das Team von Andy Hoffmann schon wenige Minuten später
auf 4:2 erhöhen. Nach einem Pass von außen stand Kasia Maszke frei vor dem Tor
und brauchte nur noch ihren Fuß beziehungsweise zur Abwechslung nun den Bauch
hinzuhalten, damit der Ball wieder im Netz zappelte. Es war eine Freude den
Devils zuzusehen, die endlich wieder Spaß am Fußball gefunden zu haben schienen
und weiterhin mit großer Lauffreude zu überzeugen wussten. In den letzten 20
Minuten behielt das Team dann auch die Oberhand, weitere Tore fielen jedoch
nicht.

Als Fazit lässt sich sagen, dass die Devils doch noch
Fußball spielen und vor allem sogar auch Tore machen können. Die
Positionswechsel innerhalb des Teams zeigten deutliche Wirkung und sprechen für
die besondere Vielseitigkeit der Mannschaft. Blickte man nach dem Spiel in die
Gesichter der Spielerinnen, so fand man das ein oder andere freudestrahlende
Grinsen und auch der Trainer war hoch zufrieden. So macht es viel mehr Spaß,
den Spieltag abends auf dem Sofa ausklingen zu lassen.

„Heute habe ich wieder das Feuer in den Augen der Devils
gesehen“, so der Coach nach dem Spiel. Am kommenden Sonntag folgt das nächste
Spitzenspiel. Dort werden die PINK-Devils bei Germania Stirpe zu Gast sein.
Anpfiff dort ist um 12:45 Uhr.