Auf Blitzstart folgt Frustration

Auf Blitzstart folgt Frustration

Union Minden – RSV Barntrup 4:2

Und wieder jubelt der Gegner, während der RSV mit leeren Händen nach Hause geht. Nach der Pleite gegen Minden schwindet die Hoffnung auf den Klassenerhalt mehr und mehr.

 

Zum Spiel:
Auch der Griff in die Trickkiste hat nichts gebracht. Weder das Abschlusstraining in Sonneborn noch das Verteilen von Glücks-Cents an die Spieler vor der Partie konnten dem RSV zum ersten Auswärtserfolg verhelfen.
Dabei sah es nach nur zwei gespielten Minuten gut für den RSV aus. Nach einem Eckball von Hagemann auf den zweiten Pfosten köpfte Innenverteidiger Neide zur frühen Führung für die Rot-Schwarzen ein. Jubel und Erleichterung aller Orten. Endlich mal in Führung.

Der gelebte Kampfgeist und der Einsatzwille hielten allerdings nicht lange vor. Union Minden kam besser in die Begegnung und ließ sich durch den Rückstand nicht verunsichern. Klare Torchancen für die Heimmannschaft sprangen in den ersten zwanzig Minuten aber nicht heraus.

Anders beim RSV. Erneut nach einem Hagemann-Freistoß prüfte ein Union-Spieler seinen eigenen Keeper, der das Eigentor und so ein mögliches 0:2 verhinderte.
Nach einer halben Stunde trat Union dann auf den Plan. RSV-Keeper Ehlert unterschätzte, durch die Sonne geblendet, einen Flankenball, sodass Rusteberg am zweiten Pfosten zum Abschluss kam. Gestört von Kryker, traf der Union-Akteur jedoch nur die Oberkante der Latte. Glück gehabt.

Bis zur Pause blieb die Partie zerfahren und lebte vielfach von der Spannung. Beide Mannschaften bezogen in den letzten Spielen Prügel und agierten dementsprechend oft zu hektisch im eigenen Aufbauspiel. Zum Seitenwechsel stand es daher 0:1 für den RSV.

Nach der Pause zeigte der RSV dann einen Rückfall in alte Schwächen und kassierte prompt den Ausgleich nach nur 47 Spielminuten. Nachdem der RSV den Ball auf der rechten Defensivseite nicht klären konnte, wurde der Ball auf die andere Seite verlagert und von dort aus erneut ins Zentrum gespielt. Dort stand Kevin Necker als dankbarer Abnehmer und verwertete trocken ins obere Eck. 1:1.

Der RSV zeigte nach dem Ausgleich noch einmal eine Reaktion und hatte zwei gute Möglichkeiten erneut in Führung zu gehen. Doch Hagemanns abgefälschter Schuss aus 20 Metern verfehlte das Mindener Gehäuse knapp und auch ein erneuter Kopfball von Neide wurde zum RSV-Leidwesen in letzter Sekunde geklärt.

Danach wurde Union Minden wieder stärker und hatte durch einen Schuss von Necker aus 16 Metern eine gute Gelegenheit seinerseits in Führung zu gehen. Der Schuss verfehlte das RSV-Tor jedoch knapp.

Besser aus Sicht der Heimmannschaft machte es Tobias Versick nur einige Minuten später bei einem Konter. Er gewann das entscheidende Laufduell gegen Daniel Schlingmann und vollendete zur 2:1 Führung für Minden.

Der RSV setzte nun alles auf eine Karte, um wenigstens einen Punkt aus Minden zu entführen. Altrogge und Funk kamen als zusätzliche Offensivkräfte. Hinten wurde Mann gegen Mann verteidigt. Alles in allem bleib aber vieles Stückwerk. Die wütend nach vorne geschlagenen langen Bälle des RSV fanden zu selten einen eigenen Abnehmer. Nennenswerte Torchancen aus dem Spiel blieben Mangelware.

So kam es, wie es kommen musste. Nach 85 Minuten agierte Union nach einem Freistoßpfiff gedankenschneller als der RSV, der noch mit der Schiedsrichterentscheidung haderte. Der kurz zuvor eingewechselte Südmersen vollendete überlegt zum 3:1.

Als Sebastian Schönfelder im direkten Gegenzug nach einem Freistoß von Hagemann den Ball aus 5 Metern noch zum 2:3 über die Linie drückte, keimte noch einmal Hoffnung beim RSV auf.

Diese hielt allerdings nur 2 Minuten an. Andre Fuchs nutzte eine weiter Kontermöglichkeit der Heimmannschaft zum Endstand von 4:2.

Durch die Niederlage rutscht der RSV nun ans Tabellenende und muss sich mehr und mehr mit dem Gedanken anfreunden, im nächsten Jahr gegen altbekannte Freunde aus Horn, Lemgo und Nieheim zu spielen. Die Leistung speziell in der zweiten Halbzeit konnte leider zu keiner Zeit an die zuletzt besseren Partien gegen Brakel und Maaslingen anknüpfen, weshalb der Sieg für Union in Ordnung geht.

 

Aufstellung RSV:
Ehlert – Kryker (Altrogge) – Neide – D. Schlingmann – Meier (Funk) – Sölter (Lindemeyer) – Haase – Esau – Hagemann – Schönfelder – Rethmeier

 

Pflichtsieg der PINK-Devils – Am Dienstag Pokal-KNALLER im Waldstadion

An diesem Spieltag waren die PINK-Devils zu Gast bei der Reserve von Donop/Voßheide. Ein Sieg musste her, wolle man die Tabellenführung verteidigen. Und so nahmen die Devils das Spiel wie gewohnt ernst und erspielten sich von Beginn an gute Möglichkeiten.

Lediglich sieben Minuten dauerte es bis Renée Schünemann das Leder in die Maschen knallte – Klasse Tor aus 22 Metern.

 

Donop stand sehr tief und beschränkte sich auf das Verteidigen. Die RSV-Girls kombinierten den Ball sicher in den eigenen Reihen, ohne dabei jedoch zählbares zu erlangen.

Viele Ecken, viele Flanken……doch der Ball wollte nicht ins Tor.

Erst kurz vor der Halbzeit sorgte Mittelfeldmotor Lara Schröder durch einen Lupfer in den linken Winkel für das zweite Tor. So konnte man beruhig Durchatmen.

 

In der zweiten Hälfte hatten die Devils das Spiel jederzeit im Griff, doch wurden weniger Chancen erspielt als in Hälfte eins. Die Konzentration ließ deutlich nach und die Mädels schienen mit ihren Gedanken schon beim Pokalspiel am Dienstag zu sein.
Sehenswert war allein noch der letzte Treffer im Spiel durch Renee Schünemann. Dieses wurde hervorragend durch schnelles Kombinationspiel im Mittelfeld erarbeitet und letztlich eiskalt genutzt, 3:0.

Das Spiel war in den letzten 15 Minuten geprägt von vielen Fehlpässen, kein Genuss für Feinschmecker. Aber warum immer Brillieren? Wichtig sind die 3 Punkte um im oberen Drittel der Tabelle zu verweilen.

Am kommenden Wochenende steht dann ein Knaller auf dem Programm. Die in der Qualifikationsrunde überragend spielende Mannschaft aus Pömbsen (ohne Punktverlust) sind zu Gast bei den PINK-Devils. Ein richtiger Brocken für den RSV…

Und am Freitag, 20.April, greift unsere zweite Mannschaft wieder ins Geschehen ein. Es gilt die Tabellenführung zu behaupten und den Vorsprung womöglich auszubauen. Zu Gast ist das Team vom VFL Lieme II.

 

Doch vorher…..POKAL-KNALLER im Waldstadion.

 

Dienstag – 19 Uhr!!!

 

An diesem Dienstag geht es im Viertelfinale des Krombacher-Pokals gegen den TUS Eichholz/Remmighausen. Diese spielen wie die PINK-Devils in der Kreisliga A und sind ebenfalls ungeschlagen an der Tabellenspitze. In diesem Jahr haben sie ihr 100-jähriges Jubiläum und so setzten sie sich die Meisterschaft und den Pokal als Saisonziel.

Eine große Herausforderung für die PINK-Devils, die am Dienstag wieder auf die wiedergenesenen Kim Elsner und Jenny Senftleben zurückgreifen können.

 

 

 

Ticker

Endstand 4:2 für Minden. Bericht folgt.

Ticker

47. Minute Ausgleich für Minden

Ticker

Führung in der 2. Minute durch einen Kopfball von Alex Neide nach einer Ecke

Knackpunkt Platzverweis

RSV Barntrup – RW Maaslingen 0:3

Der Aufwärtstrend ist zu erkennen, er trägt nur leider keine Früchte. Genau nach diesem Motto verlief auch das Spiel gegen die favorisierten Gäste aus Maaslingen.
Den Start aus der Winterpause hatte sich der RSV ganz anders vorgestellt. Vier Spiele, null Punkte. Nach der deutlichen Niederlage in Verl und der schwachen Vorstellung gegen Salzuflen, war gegen Brakel am vergangenen Wochenende bereits eine Aufwärtstrend zu beobachten. Dieser sollte sich nach einer guten Trainingswoche auch heute zeigen. Leider hat es gegen das Spitzenteam aus Maaslingen wieder nicht zu einem Punktgewinn im Abstiegskampf gereicht.

Zum Spiel:
Trotz miesen Osterwetters verirrten sich zahlreiche RSV-Anhänger und Gästefans ins Barntruper Waldstadion. Diese sahen eine von Beginn an von beiden Mannschaften flott geführte Partie. Maaslingen versuchte mit spielerischer Finesse und kurzen Pässen durch die aggressive RSV-Deckungreihe zukommen. Der RSV setzte mit Kampfkraft, Laufbereitschaft und frühem Pressing dagegen.
Die erste Chance des Spiels hatten die Gäste aus Maaslingen. Nach 7 Spielminuten konnte RSV Schlussmann Ehlert einen Schuss der Gäste zunächst parieren. Beim anschließenden Nachschuss des RWM-Bombers Schumann erkannte das Schiedsrichtergespann auf Abseits, sodass dem Treffer die Anerkennung verweigert bleib.
Auch der RSV versteckte sich nicht und konnte seinerseits Offensiv-Akzente setzen. Nach einem Hagemann-Freistoß aus dem Mittelfeld legte der mit aufgerückte Innenverteidiger Schlingmann den Ball zu Altrogge ab. Sein Schuss in der 11. Spielminute wurde allerdings von der vielbeinigen Defensive des RWM geblockt.

Nach knapp einer Viertelstunde dann wieder Maaslingen. Schumann konnte sich über die rechte Defensivseite des RSV-Defensive durchsetzen, scheiterte aber an Keeper Ehlert.

In der Folge hatte der RSV zunächst die etwas besseren Möglichkeiten. Nach zwei schönen Zuspielen von Hagemann auf Rethmeier hatte „Sharky“ kein Glück ab Abschluss. Der erste Versuch aus dem Strafraum blieb ungefährlich, beim zweiten Versuch bekam Rethmeier das Zuspiel nicht recht unter Kontrolle. Schade.

Nach einer halben Stunde dann wieder Aufregung im RSV-Strafraum. Nach einem Freistoß des RWM gerät die Abwehr von Keeper Ehlert zu kurz. Die anschließende Kopfballmöglichkeit für Maaslingen entschärft D. Schlingmann auf der Linie.
In der letzten Viertelstunde vor der Pause hatte der RSV dann seine beste Phase. Hagemanns Schussversuch nach 37 Spielminuten wurde abgefälscht und so leider entschärft.

Kurz vor dem Pausenpfiff hatte der RSV dann Pech im Abschluss. Nach einer Ecke kam Linksverteidiger Kryker frei zum Kopfball. Seinen Versuch konnte der RWM-Keeper jedoch sehenswert parieren.

 

Pause. 0:0, keine Tore, aber eine packende Partie.

 

Auch nach dem Seitenwechsel hatte zunächst der RSV mehr vom Spiel. Kurz nach Wiederbeginn gab es eine erneute Chance nach einem Eckball. Doch auch der in dieser Spielzeit erstmals von Beginn an agierende Neide hatte mit seinem Versuch kein Glück. Der Kopfball strich knapp am langen vorbei ins Aus.

Nur wenige Minuten später kontert der RSV im eigenen Stadion. Rethmeier konnte sich im Laufduell über halblinks durchsetzen. Sein Abschluss blieb letztendlich aber ungefährlich und konnte vom Torwart pariert werden. Hier war mehr drin.

Es folgte die Schlüsselszene des Spiels. Nach einer Stunde legte sich Kryker den Ball nach einem gewonnenen Zweikampf zu weit vor und setzte verbissen nach. Das folgende rüde Foul am gegnerischen Spieler zog den gelben Karton nach sich. Da Kryker bereits in der ersten Spielhälfte nach einem Foul verwarnt worden war, musste der RSV in der letzten halben Stunde mit einem Mann weniger auskommen. Gelb/Rot für Kryker.

Die nach dem Platzverweis kurzzeitig vorhandene Unordnung nutzte Maaslingen in Stile einer Spitzenmannschaft aus und ging bereits kurz darauf in Führung. Nach einem Eckball gelangte RWM-Akteur Horstmann frei am Elfmeterpunkt zum Kopfball. Drin das Ding, 0:1 nach 63 Minuten, und wieder lag der RSV zurück.

Der RSV steckte trotz Unterzahl nicht auf und hatte durch einen Freistoß von Hagemann die Chance zum schnellen Ausgleich. Bene’s Schuss wurde von einem RWM-Akteur unfreiwillig per Kopf abgefälscht und strich nur knapp über das Gehäuse.

Wie eng Glück und Pech zusammen hängen durfte der RSV dann nur zwei Minuten später erfahren. Schumann nutze einen Patzer in der RSV-Defensive zu einem Schlenzer von der Strafraumkante. Ehlert konnte den Ball zunächst zumindest noch an die Oberkante der Latte lenken. Nachdem der Ball ein zweites Mal an den Querbalken sprang, gelangte das Leder erneut zu Schumann, der den Ball per Kopf über die Linie drückte. 0:2 nach 75 Spielminuten.

In der Schlussphase hatte der RSV durch Meier noch eine weitere gute Gelegenheit. Doch auch sein Versuch fand den Weg ins Tor nicht. Maaslingen boten sich einige Konterchancen, die jedoch auch nicht konsequent zu Ende gespielt wurden.

Als alle bereits an den Schlusspfiff dachten, gab es den zweiten Treffer aus dem Kuriositäten-Kabinett. RWM-Spieler Möller hatte viel Platz auf der linken Offensivbahn und wollte aus dem Halbfeld flanken. Dank eines Platzfehlers rutschte der Ball jedoch über den Schlappen und nahm eine komplett andere Richtung. Keeper Ehlert, der sich bereits auf den Flankenball eingestellt hatte, musste wie die komplette RSV-Truppe zusehen, wie der Ball im kurzen Winkel einschlug. Das 0:3 war gleichzeitig auch die letzte Aktion des Spiels.

Fazit:
Der RSV hat eine Stunde lang guten Fußball gespielt, defensiv besser gestanden und sich vorne endlich wieder gute Chancen gegen eine starke Defensive erarbeitet. Es fehlt aber weiterhin aber der nötigen Konzentration und vielleicht auch ein wenig am Glück im Abschluss. Auf Grund der letzten halben Stunde geht der Sieg für Maaslingen in Ordnung, auch wenn dieser mit 3:0 deutlich zu hoch ausfällt.

 

Aufstellung RSV:
Ehlert – Kryker – D. Schlingmann – Neide – Meier (85. Gelhaus) – Altrogge (54. Sölter) – Esau – Haase – Hagemann – Schönfelder – Rethmeier

Engel oder Teufel…

hier der  Ticker mit Rundumsicht !

Gut gespielt und trotzdem verloren

SpVg Brakel – RSV Barntrup 3:2

Erneut musste der RSV gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf der Landesliga antreten, erneut unterlag der RSV. Diesen Sonntag verlor denkbar knapp und unglücklich 2:3 in Brakel.
Nach einer guten Trainingswoche, in der es mitunter laut zuging, formte Coach Freitag die Mannschaft gut für die anstehende Aufgabe. Nach den wenig beeindruckenden Leistungen gegen Verl und Bad Salzuflen wollte der RSV in Brakel „Big Points“ für den Klassenerhalt sammeln.

Zum Spiel:
Für den RSV begann dieselbe Formation, die am letzten Wochenende gegen Salzuflen mit 0:3 unterlag. Allein Funk wurde auf links außen von Lindemeyer in der Startelf ersetzt. Nach einer emotionalen Ansprache in der Kabine ging der RSV hochmotiviert in die Partie, musste die Anfangsphase aber klar an die Gastgeber abtreten. Bereits nach 5 Minuten konnte Brakel drei Schusschancen für sich verbuchen. Die beste ließ Brakel-Stürmer Puhl aus, als er im eins-gegen-eins gegen Keeper Ehlert nur das Außennetz anvisierte. Nach noch nicht einmal zehn Minuten dann das leider in den letzten Spielen zur Gewohnheit gewordene Bild. Rückstand für den RSV. Brakel schaltete nach einem RSV-Angriff blitzschnell um, setzte sich über die halblinke Seite durch und drang in den Strafraum ein. Der SpVg-Stürmer spielte den Ball vor dem Tor gekonnt auf den völlig freistehenden Kücüker, und der ehemalige RSV-Akteur schob das Leder ungestört in die Maschen. 1:0 für Brakel nach 9 Spielminuten.
Der RSV steckte jedoch keineswegs auf und kam nur wenige Minuten später zum Ausgleich. Linksverteidiger Kryker schickte einen langen Diagonalball auf die Reise. Schönfelder, als Passempfänger, schob sich in den gegnerischen Strafraum und wurde dort regelwidrig zu Fall gebracht. Elfmeter für den RSV nach einer Viertelstunde. Daniel Schlingmann ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und glich zum 1:1 aus. Die Partie begann von vorn.
In der Folge entwickelte sich ein munteres Spiel auf beiden Seiten, wobei Brakel nach dem Ausgleich zunächst erneut Vorteile für sich verbuchen konnte. Keeper Ehlert konnte einen Schuss von Puhl sehenswert parieren und so einen erneuten Rückstand verhindern. Eine Kopfballchance von Brakel strich in der Folge doch deutlich am Tor vorbei. Nach knapp einer halben Stunde war der RSV jedoch erneut geschlagen. Die RSV-Defensive konnte den Ball aus einem Gewühl mit Brakel-Offensiven nicht aus der Gefahrenzone katapultieren. Puhl spitzelte den Ball mit der Picke unhaltbar in die Maschen. 2:1 für die Spielvereinigung.
Auch nach diesem erneuten Rückstand steckte der RSV nicht auf und zeigte Moral. Bis zur Pause spielte nur der RSV. Rethmeier und Hagemann hatten mit ihren Schussversuchen jedoch kein Glück im Abschluss. Kurz vor der Pause hätte Rethmeier per Kopf den Ausgleich erzielen können. Nach einer Flanke von „Hannes“ Lindemeyer strich sein Kopfball jedoch knapp am Pfosten vorbei ins Toraus.
Pause. 2:1 für Brakel.
Im zweiten Durchgang setzte der RSV sofort nach und wurde bereits kurz nach dem Seitenwechsel belohnt. Nach einer schönen Kombination über Haase und Daniel Schlingmann gelangte der Ball zu Rethmeier, der im Strafraum Maß nehmen konnte und aus 13 Metern überlegt ins kurze Eck abschloss. 2:2, wieder war der RSV zurück in der Partie.
Das Spiel wurde zusehends emotionaler. Man merkte, für beide Mannschaften geht es hier um extrem wichtige Zähler im Abstiegskampf. Mehr und mehr entwickelte sich das Duell zu einem offenen Schlagabtausch, in dem beide Mannschaften ihre Chancen hatten. Nach einem Eckball hatte Kryker die große Chance, den RSV in Führung zu bringen. Sein Kopfball am zweiten Pfosten geriet leider völlig aus der Richtung und brachte keine Gefahr.
So kam es wie es kommen musste. Brakel ging in der 83. Minute erneut in Führung. Nach einem Ballverlust an der Mittellinie brach Stürmer Puhl über die rechte Abwehrseite durch, stieß zur Grundlinie vor und legte den Ball in den Rückraum zurück, wo der passende Abnehmer bereits dankbar wartete. 3:2 für Brakel.
In der von beiden Mannschaften mit offenem Visier geführten Schlussphase konnte der RSV nicht mehr zurückschlagen. In der Nachspielzeit brachte Haase noch eine Flanke in den Strafraum. Der Schuss des eingewechselten Gelhaus strich jedoch leider über die Querlatte.
So rissen am Ende die Jungs aus Brakel jubelnd die Hände in den Himmel, während der RSV erneut mit leer ausgeht. Trotz der Niederlage stecken wir keinesfalls die Köpfe in den Sand. Wenn wir immer die Moral und Kampfbereitschaft zeigen, ist das letzte Wort im Abstiegskampf noch lange nicht gesprochen…

Aufstellung RSV:
Ehlert – Kryker – Maule (46. Neide) – D. Schlingmann – Meier – Lindemeyer (55. Funk) – Esau – Haase – Hagemann – Schönfelder – Rethmeier (65. Gelhaus)

Komplett neu formierte Mannschaft findet den Rhytmus leider nicht

Im Gegensatz zum letzten Sonntag musste Trainer Richard Motzkun gleich auf mehrer Spiele, urlaubs- und verletzungsbedingt verzichten. Zudem wurden H. Gelhaus und A. Neide zur Ersten beordert. Insgesamt musste Motzkun gleich auf 6 Positionen umstellen. So fehlten in der Defensive Dubbert, Reese und Betke, sowie im Mittelfeld Neide, C. Philipps und im Sturm ersetzte Altrogge Gelhaus.

Also keine guten Vorzeichen vor dem Spiel, trotzdem stellte der RSV eine schlagkräftige Truppe, die durchaus auf dem gleichen Niveau oder besser als LaSi ist. Der Gastgeber allerdings nahm das Heft von Beginn an in die Hand und der RSV konnte dem nichts entgegen setzen. Leider gingen immer wieder Bälle im Spielaufbau verloren und so hatte LaSi leichtes Spiel und konterte vor heimischen Publikum den RSV aus. Einer dieser konter führte dann zum 1:0, wobei gesagt werden muss, dass man es dem Gegner in der Defenisve viel zu leicht machte. Auch in der Folgezeit standen die Mannen in rot-schwarz einfach zu oft zu weit von den Gegnern weg und ließen Platz zum Kombinieren. Nur wenige Angriffe wurden ordentlich abgeschlossen, wobei das Glück leider fehlte. Mit zunehmenden Spielverlauf egalisierten sich beide Teams mehr und mehr und so ging es mit 1:0 in die Pause. R. Motzkun motivierte sein Team nochmals, dass einfach mit mehr Leidenschaft und Laufbereitschaft zur Sachen gegangen werden muss.

Diese Worte hatte sich das Team zu Herzen genommen. Nach der Halbzeit war man da und konnte nun den Gegner mehr und mehr unter Druck setzen und setzte einige Nadelstiche setzen, ohne dass allerdings etwas zählbares dabei heraussprang. LaSi blieb vor allem durch seine Konter immer wieder gefährlich. In der Drangphase des RSV dann eine unnötige und übereilige Aktion durch M. Dümpe, welche folgerichtig die gelb-rote Karte zur Folge hatte. Der RSV nun minimiert unter erneut unter Druck. Nach kurzem Schock konnte sich das Team allerdings wieder  fangen und sich Chancen erspielen, diese konnte leider wiederum durch Danlowski, Kluge und Altrogge nicht genutzt werden. Lasi konnte sich nicht mehr wirklich spielerisch befreien und benötigte einen Freistoß aus ca. 25 Metern, welcher eigentlich schon sicher geglaubt war. Doch leider hatte sich der ansonsten super aufgelegte B. Sievert total verschätzt und so segelte das Ding unglücklich in die Maschen. Der zweite Tiefschlag für den RSV und trotzdem gab man nicht auf und warf nochmals alles nach vorne. Durch einen Konter wurde dann der Sack von LaSi endgültig zu gemacht.

Fazit:

Der Sieg für LaSi geht soweit in Ordnung, der RSV ist leider zu spät in Fahrt gekommen. Man muss es einfach sagen, das Team hat sich heute selbst geschlagen, vor allem in der Defensive und im Mittelfeld wurden die angesprochenen Spieler vermisst. Man hat ganz klar gesehen, dass die Laufwege und die Routine im Zusammenspiel nicht auf Knopfdruck funktioniert.

PINK-Devils gewinnen 3:0

An diesem Sonntag war das Team aus Oesterholz/Kohlstädt bei den PINK-Devils zu Gast. Ein ernst zunehmender Gegner, haben diese doch auch die ersten beiden Begegnungen für sich entscheiden können.

In der Startaufstellung gabe es zwei Veränderungen. Jasmin Funke kam nach langer Verletztungspause zu ihrem Startelfcomeback und Nina Pielsticker hatte ihre Zerrung überstanden.

Von Beginn an hatten die PINK-Devils das Spiel im Griff. Sicheres Kombinationsspiel zeichnete erneut das Spiel der Devils aus. Bereits in der 8. Minute fiel der erste Treffer durch Lara Schöder. Durch einen tollen Sololauf von Swantje Bockelmann, die ihre Gegnenspielerinnen wie Slalomstangen aussehen ließ, schob unsere Nummer 7 in die linke Ecke ein, 1:0.

Weitere Chancen konnten herausgespielt, aber nicht genutzt werden. Die Defensive stand gut, Oesterholz hatte zu keinem Zeitpunkt des Spiel eine klare Tormöglichkeit. Doch das Team aus Oesterholz ließ sich nicht hängen und hofften auf ihre Möglichkeiten.

In der zweiten Halbzeit wollten die Devils das 2:0 schießen um Ruhe ins Spiel zu bekommen. Dies gelang dann erst in der 68. Minute durch die bärenstarke Swantje Bockelmann. Stephi Poole, die sich im zweiten Durchgang steigern konnte, spielte einen Zuckerpass in den Strafraum…..Swantje brauchte diesen nur noch gekonnt verwerten, 2:0.

Dann machte der Schiedsrichter auf sich aufmerksam. Es gibt Elfmeter, die man geben kann….aber nicht unbedingt muss.

Aber es gibt auch Elfmeter, bei denen es keinerlei Diskussion gibt….Wenn man es nicht sieht, kann man den Kontakt hören. Jeder sah es, jeder hörte es….. Nur der Schiri nicht – Eine Lachnummer!

Aber egal…. die PINK-Devils machten weiter Druck und die eingwechselte Marina Pook sorgte mit einem Abstauber für den 3:0 Endstand.

Erneut eine klasse Leistung der PINK-Devils, die erst am 15. April ihr nächstes Spiel in Donop/Voßheide bestreiten werden.

 

Kader: Eder, Sperling, Funke, Günther, Funke, Poole, Schröder, Hübner, Bockelmann, Pielsticker, Schünemann, Rottmann, Grote, Pook, Ruddigkeit, Fröbrich

 

Das letzte Hallenturnier liegt hinter uns

Das letzte Hallenturnier liegt hinter uns

und gewonnen hat es der SV Laßbruch, die einzige Mannschaft die uns schlagen konnte. Hier alle Ergebnisse der Ü40 :


Team: Kopecki, Götzel, Pape, Lübeck, Sieksmeier, Erichsmeier, Sensu

PINK-Devils bereits um 11 Uhr!

Das Spiel der PINK-Devils gegen Oesterholz/Kohlstädt findet etwas früher statt…

Anstoß ist am Sonntag bereits um 11 Uhr im heimischen Waldstadion.

 

Eine harte Nuss – Oesterholz gewann ebenfalls beide Spiele und sind wie die Devils ungeschlagen.

Kampf angenommen, Kampf belohnt

Nach dem Punktgewinn der vergangenen Woche ging es nun, zum dritten Mal infolge, gegen einen der großen in der Liga. Der TUS Almena, unter Spielertrainer Rellensmann, gereift, zu einer spiel- und kampfstarken Mannschaft. Trainer Motzkun schwor dementsprechend sein Team ein: „Hier kann man nur über den Kampf gewinnen.“

Beide Mannschaften begannen verhalten, wobei zu Beginn leichte Vorteile bei Almena zu erkennen waren. Aber diese anfängliche Überlegenheit zerstörte H. Gelhaus mit seinem Abstauber nach einer Ecke, 1:0 nach 12. Minuten, welch ein Auftakt für den RSV. Das Spiel nun ausgeglichener und von beiden Seiten mit guten Kombinationen. Der RSV ließ bis auf eine Großchance durch Löwen, wobei man ein Riesenglück hatte, nur wenig zu. Vor allem im Mittelfeld hatte man wieder mit Alex „Air“ Neide die Lufthoheit inne. Das Pärchen Neide und Rausch räumten im Mittelfeld alles ab was ging. Durch C. Philipps, P. Kluge und H. Gelhaus hätte man durchaus einen noch komfortableren Vorsprung herausspielen können. Der TUS Almena ließ vor allem im kämpferischen Bereich viele Erwartungen offen und gab sich ein ums andere Mal dem RSV geschlagen. Zum Ende der Halbzeit und mit steigender Temperatur schien es, als ginge dem RSV die Puste ein wenig aus, denn Almena konnte nochmal zu einer Schlussoffensive ansetzen und den RSV gefährlich unter Druck setzen. Die Jungs hielten allerdings voll dagegen und verteidigten die knappe Führung. Eine gute erste Halbzeit vom RSV, einziger Wehrmutstropfen war die frühe Verletzung von S. Betke, welcher von M. Dümpe allerdings klasse ersetzt wurde.

Nochmals die Kräfte mobilisieren und sich nicht hinten rein drücken lassen, das war die Devise der zweiten Halbzeit. Alles rechnete mit einem Sturmlauf des TUS, doch dieser ließ auf sich warten. Vielmehr egalisierten sich beide Teams im Mittelfeld, so dass nur wenig zählbares dabei rum kam. Der RSV blieb vor allem im kämpferischen Bereich weiter top, auch wenn dieses teilweise einen Spielfluss nicht aufkommen ließ. So war es dann der Torwart des TUS, der den RSV ein weiteres Mal jubeln ließ, denn dieser unterschätzte einen aufspringenden Ball und faustete sich diesen selbst ins Tor. Mit diesem 2:0 im Rücken schaltete der RSV leider einen Gang zurück und so kam der Gegner besser ins Spiel und Torwart Sievert ungewollt mehr zu tun. B. Sievert musste sich ein ums andere Mal auszeichnen und tat dieses, indem er den seinen die Hütte sauber hielt. Der RSV seinerseits hätte wiederum durch Kluge und Gelhaus die Führung durch zwei blitzsaubere Konter ausbauen können. So war es dann eine Standartsituation, die den RSV in der 80. Minuten zum Zittern brachte, völlig ungedeckt konnte P. Stumpenhagen per Kopf den Anschlusstreffer markieren und ein fühlbarer Ruck ging durch die Mannschaft. Trainer, Betreuer und Fans konnten dann allerdings miterleben, wie der RSV eiskalt zurückschlug und mit dem 3:1 durch C. Philipps den Sack endgültig zu machte. Die Vorarbeit zu diesem Treffer leistete, der zuvor eingewechselte, S. Danlowski mit einem „no look“ – Pass in die Spitze. S. Danlowski und P. Kluge hätte danach das Ergebnis noch weiter erhöhen können. Almena tauchte in der 88. Minute nochmals gefährlich vor B. Sievert auf, doch dieser konnte mit einem klasse Reflex den Vorsprung verteidigen.

Fazit:

Alles in Allem ein verdienter Sieg für den RSV. Vor allem Spieler wie Alex Neide  und H. Gelhaus machen dem Team Mut auf mehr. Wie diese beiden sich reinhauen und sich innerhalb von kurzer Zeit in das Team integriert haben ist grandios. Wenn R. Motzkun jeden Sonntag auf diese 13-15 Mann zurückgreifen könnte, so würde man den gesetzten Zielen ein ganzes Stück näher sein. Es ist die Kontinuität, die eine Mannschaft und ein Team formt und fördert.