Spielverlegung RSV II – TuS Brake II

Das Spiel der Zwoten ist von Sonntag auf Freitagabend, 19.00 Uhr vorverlegt worden. Grund ist eine Anfrage der Braker; das gesamte Team wäre Sonntag nicht in der Lage anzureisen. Diverse Ausfälle drohen, da der Verantwortliche Gottschalk am Samstagabend seinen 40ten feiert. Der RSV wünscht alles Gute zum Geburtstag aber die Punkte bleiben hier.

Aus diesem Grund beginnt das Abschlusstraining der Ersten am Freitag bereits um 18.00 Uhr.

 

 

Großen Team- und Mannschaftsgeist bewiesen

Unter der Woche wurde im Training, zumindest am Dienstag gut gearbeitet. Mit 12 Spielern konnte sich die Einheit sehr gut sehen lassen, was man vom Freitag nicht ganz behaupten konnte. Trotzdem waren die Verantwortlichen am Samstagmorgen noch frohen Mutes. Doch wie schon so oft ging dann das großes Bangen los, ob man überhaupt 11 fitte Spieler aufbieten kann. Man kam dann kurz vor Tore Schluss auf 12, mehr oder weniger einsatzfähige Männer. Hinzu kam noch A. Schnüll von der Dritten, dem wir an dieser Stelle nochmals einen großen Dank aussprechen wollen. Alex du bist immer zur Stelle wenn mal Not am Mann ist.

Nach dem gewonnenen Spiel der Vorwoche gg. SSW ging es nun gegen eine ganz andere Hausnummer der Liga. UK unter den ersten 4 der Liga mit drei Siegen in Folge im Nacken. Trotzdem machte S. Betke schon im Vorfeld darauf aufmerksam, dass die Heimauftritte des Teams von Trainer M. Krügel eher dürftig waren. Gewarnt werden musste vor Stürmerstar Jobst, der vor dieser Partie bereits 17 Treffer erzielt hatte.

Tief drinnen stehen, die Null halten und dann auf die eigene Konterstärke setzen lautete die Devise vor dem Spiel.

Genau dieses wurde, trotz dezimierten und teilweise angeschlagenen Kaders, klasse umgesetzt. Vor allem die Offensive um Altrogge, Kluge und Lübeck setzte dem Gegner von Beginn an zu. M. Altrogge, der zu alter Stärke zurückgefunden hat, setzte gleich den Rückkehrer Kluge toll in Szene, doch dieser blieb in der Defensive hängen. Ein erstes Warnsignal an das Heimteam. Der RSV verteidigte in der Folgezeit mit großem Herz und den beiden 6ern Gelhaus und Köller gelang es fast jeden Angriff schon im Keim zu ersticken. Im Spiel nach vorne immer wieder Altrogge und Lübeck. Nach einem Pass von Dan the man auf Altrogge steckte dieser den Ball gekonnt durch die Abwehr hindurch auf Gelhaus und dieser versenkte die Kugel in altgewohnter Manier zum 0:1. Ein perfekter Start für den RSV, der nun den Gegner kontrollierte. Von UK war in der Folgezeit nur wenig zu sehen, bis auf einen Schuss durch Jobst, welchen Sievert brillant parieren konnte, kam fast nichts. Der RSV machte sich durch teilweise unnötige Fouls das Leben selber schwer, wobei allerdings keiner der Freistöße gefährlich wurde. Es war einfach nicht der Tag von UK und der RSV zeigte seinerseits keine Schwächen. So hätte man vor der Halbzeit noch mindestens 1 Tor höher führen können, doch Kluge verpasste die Chance ein zweites Mal. Auf der anderen Seite hatten die Mannen des RSV Glück, dass Ronschke den perfekt getimten Ball total am Tor vorbei zog. Wieder einmal war die rechte Abwehrseite um Özen und Dümpe durchbrochen worden.

In der Halbzeit wurden die wenigen Schwachpunkte von Coach Motzkun kurz angesprochen, ansonsten war dieser allerdings voll des Lobes über die gezeigte Leistung.

Trotz Problemen bei Köller und Dümpe ging es unverändert in Halbzeit 2. Der RSV erwartete nun den Ansturm von UK, doch dieser blieb aus. Der RSV konnte weiter sein Spiel runterspulen. Leider war es eine Einzelaktion durch Jobst, die UK zurück ins Spiel brachte. Dieser tankte sich in der Mitte durch, wurde nur zaghaft angegangen und zu allem Überfluss wurde sein Schuss noch abgefälscht. Ein bitteres 1:1, was einen schnell mal von der Rolle bringt. Doch wer nun eine Zitterpartie für den RSV erwartet hatte, der täuschte. Es weiter wurde munter nach vorne gespielt und auch nach den Auswechselungen von Köller und Özen blieb die Defensive dicht. Immer wieder waren es Angriffe über Kluge, Gelhaus, Altrogge und Lübeck, die bei UK für Angst und Schrecken sorgten. Durch diese Nadelstiche und eine tolle Kampf und Laufbereitschaft im Mittelfeld gelang UK in der Folgezeit nur noch wenig. Dann der große Auftritt des RSV, nach einer Balleroberung von Kluge ging es blitzschnell über Lübeck und dieser bediente mustergültig Gelhaus am langen Pfosten, 1:2 für den RSV, der nackte Wahnsinn! Aber es waren immerhin noch mehr als 20 Minuten zu spielen und schon zu oft hat der RSV in dieser Saison sicher geglaubte Punkte in den letzten Minuten verschenkt. Coach Motzkun trieb sein Team immer wieder zur Wachsamkeit und zum Kampf in der eigenen Hälfte an. Nachdem bei UK dann Jobst das Feld verließ spürte man einen Ruck in beiden Teams, negativ für UK, positiv für den RSV. Die letzten 15 Minuten waren erbitterter Kampf auf beiden Seiten, wobei gesagt werden muss, dass beide Teams äußerst fair zur Sache gingen. Eine Schrecksekunde hatte der RSV noch zu überstehen, als Alex Schnüll im Strafraum mit seinem Gegner zu Boden ging. Doch vollkommen zu Recht entschied der Schiedsrichter auf Abstoß. Die Minuten tickerten runter und der RSV hätte, bei konsequenter Ausnutzung durch Lübeck, Altrogge und Kluge noch einen draufsetzen können. Doch der große Kampf zollte seinen Tribut. Nach dem Abpfiff dann kollektives Niedersinken, alle waren vollkommen platt und brauchten kurz Zeit zum Luftholen, ehe der RSV Schlachtenruf durchs Kalletal und Weserbergland schallte.

Fazit:

Man frag sich wirklich, wo eigentlich das Problem der letzten Wochen lag. Nach dieser Leistung hat der RSV wieder Anschluss an die obere Tabellenregion. Endlich einmal einen knappen Sieg nach Hause gefahren.

Über das ganze Spiel gesehen ist der RSV als verdienter Sieger vom Platz gegangen. Mehr Engagement, mehr Einsatz und der absolute Wille waren der Grundstein für diesen Sieg. Die Mannschaft war eine geschlossene Einheit und zeigte einfachen und effektiven Fußball. Alle angeschlagenen Spieler holen das Letzte und noch mehr aus sich heraus. So muss es weitergehen neben dem Platz, beim Training und am nächsten Sonntag.

Jungs:                                                                                         ICH BIN STOLZ AUF EUCH

Aufstellung: Sievert, Dümpe, Schmidt, Jazz, Betke, Köller (Danlowski 55.), Gelhaus, Özmen (Schnüll 67.), Kluge, Lübeck, Altrogge

Tore 0:1 Gelhaus 14., 1:1 Jobst 53., 1:2 Gelhaus 67.

3:0 gegen SC Bielefeld! PINK-Devils wieder erfolgreich

Die PINK-Devils des RSV Barntrup siegten an diesem Sonntag bei sommerlichen Temperaturen verdient mit 3:0.  An diesem Spieltag musste unbedingt ein Dreier her um den Mittelfeldplatz in der Tabelle zu festigen. Und so nahmen sich die Devils einiges vor und wollten dem Gegner schon früh die Grenzen aufzeigen.

Nach hektischer Anfangsphase verbesserte sich das Spiel kurzzeitigl, doch konkrete Torchancen waren vorerst Mangelware. Der Gegner war durch Standortsituationen und Fernschüssen ein wenig gefährlich, ohne jedoch ernsthaft zwingend zu sein. In der 15. Spielminute war die Fortune aber mit den RSV-Mädels. Ein Handspiel von Kim Elsner wurde nicht geahndet – Glück gehabt.

Dies sollte als Weckruf dienen und so übernahmen die Devils mehr und mehr das Kommando über die Partie.  Die schnellen Barntruperinnen wachten nun auf und erspielten sich die ersten Möglichkeiten. Bei Swantje Bockelmann und Stephi Poole fehlte jedoch noch die Präzision. 

Kurz vor der Halbzeit, 42. Minute, großer Jubel im Waldstadion. Ein sehenswerter Konter wurde perfekt durch Nina Pielsticker vollstreckt. Sie umkurvte ihre Gegenspielerin und schob ins untere linke Eck ein, 1:0. Und so pfiff der Schiedsrichter die erste Hälfte ab.

Im zweiten Durchgang präsentierten sich die PINK-Devils um einiges stabiler und konzentrierter als zu Beginn des Spiels. Der Gegner aus Bielefeld hatte zwar in der 55. Minute noch eine gute Gelegenheit den Ausgleich zu erzielen, doch danach stand die Defensive um Julia Funke hervorragend.

Fünf Minuten später war das Spiel entschieden. Nach tollem Kombinationsfussball schoss die stark aufspielende Lara Schröder den Ball in die Maschen, 2:0. Mit Renée Schünemann wurde eine weitere Stürmerin auf den Platz geschickt. Der RSV wollte das Spiel nicht verwalten, sondern sich Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben holen. Und so fiel eine Viertelstunde vor Abpfiff das 3:0 durch Sabrina Hoffmann. Diese wurde glänzend in Szene gesetzt und behielt freistehend vor dem Tor der Gäste die Nerven.  Nun war das Spiel beendet und das erwartet schwere Kampfspiel erfolgreich absolviert.

Torschützin Sabrina Hoffmann war nach dem Spiel mit der Leistung ihres Teams zufrieden: „Wir haben heute keine Glanzleistung abgeliefert, doch verdient gegen die kampfstarke Truppe vom SC gewonnen.  Es hätte letztendlich ja sogar noch höher ausfallen können.“

Am kommenden Sonntag um 15 Uhr treten die PINK-Devils im Derby bei Holzhausen/Sylbach an.

RSV entzaubert die Eintracht

RSV Barntrup – SVE Jerxen Orbke 6:1

Der RSV hat gegen Jerxen-Orbke gnadenlos an die gute Leistung des Brakel-Spiels angeknüpft und Jerxen mit 6:1 nach Hause geschickt. Vor allem in der ersten Halbzeit spielte der RSV streckenweise Traumfußball.
Nach einer zunächst zerfahrenen Anfangsphase übernahm der RSV schnell die Kontrolle über Ball und Gegner. Durch geschicktes Pressing nahm Barntrup dem Gegner schnell die Lust aufs Spiel. Nach einer Viertelstunde konnte der RSV zum ersten Mal jubeln. Funk scheiterte zunächst mit einem schönen Schuss aus 14 Metern am Gästekeeper, Lesemann konnte den Nachschuss jedoch verwerten und netzte zur Führung für Rot-Schwarz ein. Nur zwei Minuten später ließ Funk seine Klasse aufblitzen und erhöhte nach einem schönen Pass in die Mitte schnörkellos auf 2:0. Jerxen war von diesem Doppelschlag paralysiert und fand überhaupt nicht statt. Barntrup kombinierte sich weiter wiederstandslos durch die Jerxer Defensive und hätte durch Schönfelder nach 22 Minuten bereits 3:0 führen können. Leider konnte Schöni die Vorarbeit von Lesemann nicht nutzen und setzte den Ball neben das Tor. Besser machte es Daniel Schlingmann in der 26. Minute. Der aufgerückte Innenverteidiger nutzte eine Hereingabe von Funk zum 3:0. Eine Traumkombination über Sölter, Lesemann und Schönfelder schloss Hagemann mit einem sehenswerten Schlenzer aus 22 Metern zum 4:0 ab. Ohne das kürzlich erfolgte Länderspiel der deutschen Auswahl gegen Schweden, hätte wohl jeder gedacht, dass Barntrup die Partie eindeutig nach Hause bringt.
So mussten die Zuschauer bis nach dem Seitenwechsel warten, bis ein Eigentor kurz nach Wiederbeginn das 5:0 bedeutete. Einen langen Einwurf von Haase endete im Kopfball-Billard im SVE-Strafraum. Der eine köpft den anderen an und von dessen HInterkopf landet der Ball im Netz. Ein kurioser Treffer. Nach dem fünften Treffer nahm der RSV das Tempo aus der Partie. Die Chancen für Rot-Schwarz wurder rar, Jerxen konnte seinerseits ebenfalls keine klaren Aktionen setzen. In der 79. Minute markierte Hagemann seinen zweiten Treffer der Partie und erhöhte auf 6:0. Vorangegangen war eine gute Vorarbeit von Schönfelder. Der einzige Wehrmutstropfen dieses fast perfekten Spiels ergab sich in der 83. Minute. Die RSV Defensive ließ SVE-Akteur ohne Gegenwehr ziehen und dieser erzielte den Ehrentreffer für die Eintracht.
Am Ende blieb ein sehr überzeugender 6:1 Erfolg für den RSV, der auch die zweiter Partie gegen einen Mitkonkurrenten um die ersten Plätze gewinnt. Am kommenden Wochenende gastiert der RSV in Horn Bad Meinberg, wo das nächste Lippederby auf dem Plan steht.

 

Aufstellung RSV:
Felde – S. Schlingmann – Bobe – D. Schlingmann (Neide) – Kryker – Funk (Lindemeyer) – Haase – Sölter – Hagemann – Lesemann (Meier)

von Lust bis Frust und der Freude auf eine Cup-Serie

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PINK-Devils verlieren in Höxter

Nach der gefühlten Niederlage gegen Bünde (1:1) sollte gegen die Höxteraner – vor dem Spieltag ein Tabellenplatz unter den Pink Devils angesiedelt – endlich wieder ein Dreier her!  Da schon in den vergangenen Saisonvorbereitungen Testspiele gegen Phönix Höxter absolviert wurden, wusste man vor allem um deren Kombinationsstärke und Gefährlichkeit nach Standards Bescheid.

So gehörten die ersten Minuten auch eindeutig dem Gastgeber, der sofort auf das erste Tor drängte, dennoch aber zu keinen guten Möglichkeiten zum Abschluss kam.  Allein die zahlreichen Freistöße, die von den Devils durch unnötige Fouls und einem relativ kleinlich pfeifenden Schiedsrichter verursacht wurden, sorgten wie erwartet für Gefahr im Strafraum.  Nach einer guten Viertelstunde gelang es unseren Spielerinnen jedoch immer besser, durch schnelle Konter, Lücken in der Höxteraner aufzuzeigen. Flügelspielerin Swantje Bockelmann hatte die große Möglichkeit in der 32. Minute zur Führung, doch sie verzog freistehend vor dem Tor. So entwickelte sich ein relativ offener Schlagabtausch, der aber ohne Tore in die Halbzeitpause ging. Coach Andy Hoffmann forderte mehr Selbstbewusstsein, konsequentere Zweikampfführung und TORE, weil der Spielverlauf zeigte, dass das Team durchaus Chancen auf einen Sieg hatte.

In der zweiten Halbzeit konnte diesen Aufforderungen jedoch nicht nachgegangen werden. Während die ersten Minuten noch den Verhältnissen der ersten Halbzeit ähnelten, zeigte Höxter im weiteren Verlauf deutlich mehr Engagement, Siegeswillen und Dominanz. Werte, die die Devils völlig vermissen ließen. Nicht unerwartet fiel somit auch das 1-0 für die Gastgeber: ein Freistoß 20m vor dem Tor, den Jasmin Eder noch halten konnte; dem Abpraller ging allerdings niemand nach – bis auf gegnerische Stürmerin. Wer jetzt ein Aufbäumen der pinken Teufel erwartete, wurde jedoch enttäuscht. Viel eher folgte das zweite Gegentor, da sich der Gegner den Ball über mehrere Stationen ungehindert zuspielen konnte und auch nicht am Torschuss gehindert wurde. Ein drittes Gegentor verhinderte Eder stark, als die Gegenspielerin im 16er frei vor ihr auftauchte.

Fazit: Kein gutes Spiel der Devils, die sich im nächsten Spiel auf ihre alten Stärken wie Laufbereitschaft und Kampfgeist besinnen müssen um endlich mal wieder 3 Punkte zu holen!

RSV geht im Spitzenspiel als Sieger vom Platz

SpVg Brakel – RSV Barntrup 1:3

Der RSV hat im heutigen Spiel gegen die bisherigen Tabellenführer aus Brakel ein Ausrufezeichen gesetzt. Die roten Teufel zeigten eine überzeugende Leistung und gingen verdient als Sieger vom Platz.
Nach einer durchwachsenen Trainingswoche und den zuletzt schwächeren Partien gegen Atteln und Bad Driburg zeigte sich der RSV heute allerdings erneut von seiner guten Seite.

In einer zunächst durchwachsenen Anfangsphase hatte Brakel nach einer Viertelstunde die erste zwingende Chance des Spiel. Nach einem Missverständnis zwischen Bobe und Keeper Ehlert kam der Brakel-Akteur Lüddecke frei zum Abschluss. Sein Abschluss aus spitzem Winkel verfehlte das RSV-Tor dann jedoch recht deutlich. Im direkten Gegenzug erzielte Barntrup die Führung. Ein gute, schnörkelloser Angriff, eröffnet von Ehlert per Abstoß gelangte über Daniel Schlingmann zu Steffen Lesemann auf die rechte Angriffsseite. Dessen mustergültige Hereingabe verwertete Hagemann im Zentrum sicher zum 1:0 für den RSV. Die zahlreichen Zuschauer sahen nun eine gute Phase des RSV, in der bereits kurz nach der Führung Kryker und Esau weitere Schusschancen für die Roten Teufel hatten.
Nach knapp einer halben Stunde dann jedoch der Rückschlag für den RSV. Schönfelders etwas unglücklicher Rückpass setzte Daniel Schlingmann an der eigenen Toraußenlinie unter Druck. Dieser verlor den Ball an einen Gegenspieler, der alsdann aus spitzem Winkel aufs Tor zog. In die folgende Hereingabe rauschten sowohl Simon Schlingmann als auch Brakel-Akteur Lüddecke, der den Ball letztlich über die Linie bugsierte. Ausgleich, 1:1.
Es folgte eine turbulente Schlussphase der ersten Halbzeit. Zunächst fehlte Schönfelder bei einem schönen Schuss von der Strafraumkante ein wenig die Präzision (knapp am langen Pfosten vorbei), kurz darauf entschärfte Ehlert einen Freistoß der Heimmannschaft. Wiederum nur kurze Zeit später entschied der, vor allem in der zweiten Halbzeit zeitweise unglücklich agierende Schiedsrichter auf Strafstoß für den RSV. Schönfelder erlief einen zu kurz geratenen Rückpass der Brakel-Defensive und wurde von Keeper Schnatmann von den Beinen geholt. Beim folgenden Elfmeter zeigte Daniel Schlingmann Nerven und vergab. Keeper Schnatmann parierte, sodass beide Mannschaften mit dem 1:1 in die Pause gingen.
Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie. Die ersten dreißig Minuten vergingen ohne dass sich eine Mannschaft zwingende Möglichkeiten erarbeiten konnte. Der Spielfluss wurde hierbei allerdings oft und teilweise unnötig vom Schiedsrichter unterbrochen bzw. teilweise sogar unterbunden. Beide Mannschaften zeigten sich wenig zufrieden mit der Leistung des Referees.

Zehn Minuten vor dem Ende rissen die RSV-Anhänger ihre Hände wieder jubelnd gen Himmel. Nach einem erneut schönen Schuss von Schönfelder klatschte der Ball an die Latte des Brakeler Gehäuses und fiel dem aufgerückten Daniel Schlingmann förmlich vor die Füße. Dieser hatte keine Probleme, den Ball zur erneuten Führung für den RSV einzunetzen.

Brakel musste nun gezwungermaßen aufmachen und agierte offensiver, fand jedoch gegen die gut stehende RSV-Defensive kaum spielerische Mittel. Anders der RSV, der in Person von Schönfelder kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit bereits alles klar hätten machen können / müssen. Sein Heber nach Kopfballvorlage des eingewechselten Neide strich jedoch über das Tor. Besser machte es Hagemann bei einem erneuten Konter in der Nachspielzeit. Nach einem langen Zuspiel nahm Hagemann den Ball in der gegnerischen Hälfte auf, umkurvte den, sich auf „Schnatgang“ befindenden Brakel-Keeper und schob überlegt zum 3:1 für den RSV ein.
Der RSV gewinnt somit das erste Spiel gegen einen direkten Konkurrenten aus der Spitzengruppe und scheint gut gewappnet in das kommende Spiel gegen Jerxen-Orbke zu gehen. Ob es auch da zu einem Sieg reicht, wird vor allem von Lothar Rethmeier ganz genau beobachtet werden.

 

Aufstellung RSV:
Ehlert – S. Schlingmann – Bobe – D. Schlingmann – Krkyer – Funk (Neide) – Haase – Esau (Meier) – Hagemann – Schönfelder – Lesemann (Sölter)

Joker Arning versetzt SSW den Todesstich

Nach turbulenten und erfolgslosen Wochen hat sich die Mannschaft am Dienstag dem Vorstand gestellt. Viele Themen musste einfach einmal an- und ausgesprochen werden. Ergebnis: Es liegt einfach an der Mannschaft selbst, sich aus dieser Situtaion wieder zu „befreien“. Trotzdem muss auch einmal erwähnt werden, dass die ständigen und notgedrungenen Rotationen, nicht gerade förderlich sind. M. Altrogge und S. Betke werden zudem Trainerfuchs Motzkun noch mehr unterstützen.

R. Motzkun machte schon vor dem Spiel in einer Brandrede deutlich, was wir verbessern müssen, um wieder gemeinsam erfolgreich zu sein. Jeder muss bereit sein, sich für den anderen den Allerwetesten aufzureißen. Zu Hause müssen wir eine Macht sein und keinen Punkt abgeben.

Das Team hatte sich alles zu Herzen genommen und nahm das Heft von Beginn an in die Hand. Gleich in der ersten Minute war es C. Philipps der die Kugel gefährlich Richtung Tor brachte. Es wurde um jeden Ball gekämpft und der Gegner angegangen, SSW konnte sich kaum aus der Umklammerung befreien. So waren es lediglich lange Bälle auf den Sturm, welche für Gefahr sorgten. Doch der RSV hielt das Tempo hoch und kam durch Lübeck, Altrogge und Özen zu guten Möglichkeiten. Nach einem tollen Pass von Lübeck war es dann Altrogge, der die roten Teufel zum Jubeln brachte. Aus 11 Metern netzte dieser in altgewohnter Manier ein. Überhaupt war der Schwatte heute nicht wieder zu erkennen, beweglich, immer anspielbar und brandgefährlich am und im Strafraum. So brachte er 2 Mal Lübeck in Szene, welcher etwas Pech im Abschluss hatte. Mit zunehmender Spielzeit verflachte das Spiel, Barntrups 6er Gelhaus und Seidel kontrollierten das Geschehen und und verteilten die Bälle in der Zentrale. SSW kam in dieser Phase etwas besser ins Spiel, ohne allerdings Gefahr auszustrahlen. So ging es mit einem verdienten 1:0 in die Halbzeit.

Alles bis dahin richtig gemacht, die Zweikämpfe angenommen und um jeden Ball gekämpft. Auch die Angriffe wurden ordentlich und zielstrebig zu Ende gefahren. Die Fehler wurden sofort angesprochen und abgehakt.

In der Zweiten Halbzeit erwartete der RSV nochmals ein Aufbäumen, doch diese blieb aus. Der RSV nun mit Angriffen im Minutentakt. So waren es Altrogge und C. Philipps, die beste Chancen liegen ließen. Auch Gelhaus und Betke, beide vollkommen frei vor der Hütte konnten die Kugel nicht über die Linie drücken. So war es dann ein Joker, der den RSV zum zweiten Mal jubeln ließ. Erst drei Minuten im Spiel tankte sich Arning auf links durch und netzte die Kugel gekonnt ein. Danach war SSW entgültig geschlagen. Diese versuchten es nur noch über lange Bälle und der RSV spielte sein Spiel geduldig weiter und wartete auf seine Möglichkeiten. Diese nutzte wiederum Arning am besten, dieser kam im 16er am Ball und schob die Kugel aus 5 Metern am SSW Torwart vorbei. Doppelpack! Nach einem Konter über Betke und Danlowski setzte C. Philipps seine Mitspieler in Szene, doch Betke und Arning rutschten nur Zentimeter vorbei. Auch S. Danlowksi hatte noch einmal die riesige Möglichkeit sein Torkonto zu erhöhen, doch die Nerven versagten. So wurde das Spiel sicher heruntergespielt und die Null gehalten. Wieder einmal eine Bank des RSV waren Dan the man, Schmidt, Betke und Siemens. So wichtig nach 10 Gegentoren und den letzten 2 Spielen.

Fazit:

Jungs, toll gekämpft, toll gefightet…. So macht es Spaß und darauf können wir alle gemeinsam aufbauen. Am Dienstag im Training geht es wieder um die Stammplätze! Erwähnt werden müssen M. Lübeck und F. Arning, die beide eine klasse Leistung zeigten. Vor allem M. Lübeck, der in den vergangenen Wochen die ein oder andere Kritik einstecken musste hat heute gezeigt, was in ihm steckt.

Sievert, Betke, Dan the Man, Siemens, Özen (Arning 62.), Gelhaus, Seidel, C.Philipps, Lübeck, Altrogge (Danlowski 77.)

1:0 Altrogge (18.), 2:0 u 3:0 Arning (65.,77.)

Unverdientes Unentschieden, PINK-Devils nur 1:1

Endlich wieder ein Heimspiel!! Am heutigen Fußballsonntag im Waldstadion sollte gegen die Mitaufsteiger aus Bünde ein Dreier eingefahren werden. So lautete die klare Vorgabe des Trainers, der aufgrund von beruflichen Verpflichtungen leider nicht anwesend sein konnte. Das Team wurde aber trotzdem von Co-Trainerin Jasmin Funke und Co-Co-Trainer Detlef Hübner sehr gut auf die anstehende Aufgabe vorbereitet: Siegeswillen, Laufbereitschaft, Kampfgeist und Zusammenhalt hießen die Schlagwörter, die es zu verinnerlichen galt.

Dass das Team konzentriert und engagiert in das Spiel heranging, zeigte sich bereits in den ersten Minuten: Die Gastmannschaft konnte in die eigene Hälfte gedrängt werden und erspielte sich kaum Ballbesitz. Anders die Pink Devils: Das Tor der Bünderinnen wurde belagert, echte Chancen gab es jedoch vorerst nicht, da der letzte Pass entweder zu ungenau gespielt wurde oder von den zahlreichen Abwehrspielerinnen abgefangen wurde. In der 30. Minute lag der Torjubel dann aber den Zuschauern und Mitspielern bereits auf den Lippen. Nach schöner Flanke von rechts durch Nina Pielsticker kam Sandra Hübner im Strafraum frei zum Abschluss, traf aber unglücklicherweise nur den Pfosten. Auch das darauf folgende Gewusel im 16er konnte nicht gewinnbringend genutzt werden. So gingen die Devils enttäuscht in die Kabine.

Nach motivierenden Worten von Detlef und Jasmin begann die zweite Hälfte genauso wie die erste aufgehört hatte: Pausenloses Anrennen auf das gegnerische Tor, aber mit altem Manko die Chancen werden einfach nicht konsequent genutzt. In der 68.Minute machte es Swantje Bockelmann aber besser. Nach Flanke von Lara Schröder traf sie den Ball perfekt volley mit dem linken Fuß und ließ der Torhüterin keine Chance! Das verdiente 1:0-großer Jubel!! Wer jetzt dachte, dass mit diesem Tor die Punkte zuhause bleiben würden, hatte sich jedoch getäuscht…Das Unfassbare in der 75.Minute: Nach einem Zweikampf an der Außenlinie landet der Ball deutlich (er lag schon auf den Steinen) im Aus…Wer jetzt aber dachte, dass das Spiel mit einem Einwurf fortgeführt wurde, lag leider falsch! Der Schiedsrichter machte keinerlei Anstalten das Spiel zu unterbrechen und so fand der Ball plötzlich seinen Weg ins Tor von Jasmin Eder, die vollkommen überrascht war. Auch Proteste beim Linienrichter halfen nichts. Dieser gab zwar zu, dass der Ball im Aus war, die Fahne hob er aber nicht. Durch diese Aktion aufgebracht warf der RSV nochmal alles nach vorne und kam auch zu weiteren Chancen. Leider konnte aber weder Swantje Bockelmann einen wunderbaren Solo-Lauf mit einem Tor krönen, da sie nur den Torwart traf, noch konnte Sabrina Hoffmann eine gute Chance nutzen. Die letzte Möglichkeit des Spiels hatte Lara Schröder, die freistehend auf Strafraumhöhe aber leider verzog.

Fazit des Spiels ist, dass die Pink Devils heute um die Punkte betrogen wurden. Trotzdem muss man klar sagen, dass es vor und auch nach der Fehlentscheidung mehr als genug Chancen gab, das Spiel für uns zu entscheiden. Wer in der Bezirksliga erfolgreich sein will, der muss einfach konsequenter mit seinen Tormöglichkeiten umgehen! Eine gute Nachricht gab es jedoch auch zu vermelden: Nach langer Verletzungspause konnte Stephi Poole ihr Comeback feiern

Am Ende geht die Luft aus

Ehlert, Betke, Dan (Seidel 68.), Schmidt, Siemens, Danlowski (Lübeck 54.), Köller, Gelhaus, C. Philipps, Özen (D. Philipps 73.), Arning

Tore:1:0 1. , 1:1 Köller 43. , 1:2 C. Philipps 47. , 1:3 Gelhaus 57. , 2:3 62. , 2:4 Philipps 80. , 3:4 85. , 4:4 88.

Nachdem Coach R. Motzkun an diesem Sonntag nicht zur Verfügung stand, wurden mit Altrogge, Gelhaus und Betke gleich drei Interimstrainer benannt. Vor dem Spiel kam es so zu angeregten Diskussionen, wie aufgelaufen werden sollte. H. Gelhaus machte dem Team klar, dass eine derat blamable Leistung wie in Lüdenhausen, nicht nochmals passieren dürfte. Jeder muss sich voll reinhauen und für den anderen mitlaufen damit wir wieder gemeinsam Erfolg haben. Jeder ging mit dieser Vorgabe und den Gedanken daran ins Spiel.

Mit dem Anstoß erfolgte ein langes Zuspiel durch Köller auf C. Philipps, welcher zu einer Mustergültigen Flanke ansetzte. Diese verpasste die barntruper Offensive nur um Haaresbreite… doch dann der Gegenzug vom TSV, welcher schnell ausgeführt wurde und die Abwehr des RSV wirklich dumm aussehen ließ. Betkes Stellungsfehler lud den Kirchheider Spieler geradezu ein und dieser schloss sicher zum 1:0 ab. Wieder einmal ein unerwünschter Start. Nach der Führung machte Kirchheide weiter Druck und kam immer wieder gefährlich vors Tor, Pfosten und Latte retteten den RSV einen höheren Rückstand. Die neuformierte Abwehr fand einfach nicht die benötigte Ordnung. In der Folgezeit versuchten die 6er Köller und Gelhaus Ruhe ins Spiel zu bekommen. Der RSV kämpfte sich Mitte der Halbzeit zurück ins Spiel und setzte einige gute Offensivaktionen, wobei die klaren Chancen, teilweise kläglich, vergeben wurden… Vor allem Dan the Man zeigte offensiv und defensiv seine Klasse. Der RSV näherte sich von Minute zu Minute dem Tor der Heimmannschaft, immer wieder über Gelhaus, Philipps und Köller ging es nach vorne. Nach einer Kombination über Arning und Köller verpasste dieser nur knapp das Gehäuse, machte es allerdings in der 43 Minute besser und versenkte die Kugel aus 16 Metern. Vielleicht etwas glücklich, doch nicht unverdient.

Die Einstellung zur Halbzeit passte und mit gleicher Truppe ging es in Halbzeit zwei.

Hier hatte der RSV klar den besseren Start, denn in der 47 Minute nutzte C. Philipps seine erste Chance und brachte die roten Teufel in Führung. Der RSV hatte den Gegner nun im Griff und setzte gute Offensivaktionen. Nach einer mustergültigen Flanke von Siemens legte Arning per Brust gekonnt auf Gelhaus ab und dieser versenkte die Kugel in altgewohnter Torjägermanier. Mit der 3:1 Führung sollte nun noch mehr Ruhe ins Spiel kommen, doch genau das Gegenteil trat ein. Der TSV wurde wieder stärker und drückte den RSV in die Defensive und ließ kaum noch Aktionen zu. Viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung und eine Unachtsamkeit führten zum 2:3 des TSV. Wieder begann das große Zittern, wie schon so oft in dieser Saison. Nach einer Balleroberung auf der linken Abwehrseite ging es dann ratz fatz, Gelhaus spielte den Ball in die Gasse und C. Philipps setzte seinen zweiten Treffer an diesem Tag. Alter Abstand wieder hergestellt, doch Kirchheide drückte weiter mächtig gegen den RSV, welcher die Bälle nur noch versuchte vom eigenen 16er abzuhalten. Man sah es so einigen Spielern förmlich an, dass diese platt waren und einfach die Wege nicht mehr mitgehen konnten. Nach einer Unstimmigkeit zwischen Lübbeck und Gehlhaus kam der Ball in die Gasse zwischen Siemens und Ehlert, wobei der Gegenspieler im 16er zu Fall gebracht wurde. Der fällige Strafstoß wurde sicher verwandelt und verleite der Heimmannschaft Flügel. Trotzdem kämpfte der RSV nach Kräften weiter, allerdings musste Ehlert nochmals hinter sich greifen. Bei einem Eckball wurde der TSV Akteur am 5er kollektiv nicht beachtet und dieser bedankte sich mit einem strammen Kopfball genau in den Knick! Wieder einmal alles verschenkt.

Fazit:

Einen Punkt gegen den dritten der Liga zu holen sollte eigentlich als Erfolg gesehen werden. Dennoch nach dem Verlauf der Tore und der Führungen ist dies mehr als unglücklich, hier war einfach mehr drin. Die Schwächen des RSV mehr als offensichtlich, in der Defensive und der Rückwärtsbewegung passt es nicht und zum Ende fehlt einfach die Kondition um dagegenhalten zu können. Somit findet sich das Team im irgendwo Mittelfeld der Liga wieder. Der TSV hat gezeigt, was man mit mannschaftlicher Geschlossenheit und dem absoluten Willen gemeinsam erreichen kann.

RSV bezwingt Bad Driburg mit 1:0

RSV Barntrup – TuS Bad Driburg 1:0

 

Nach der Niederlage in Atteln forderte Coach Freitag von seiner Truppe die Rückbesinnung auf alte Tugenden. Nur wenn Einsatz und Wille zu 100% stimmen, kann man Spiele gewinnen.
Dass diese These der Wahrheit entspricht, bewies der RSV heute gegen Bad Driburg. In einer zunächst zerfahrenen Partie kamen beide Mannschaften anfangs nicht zu gefährlichen Möglichkeiten. Bei windigem Wetter waren daher vor allem Standardsituationen gefährlich. Bad Driburg brachte nach einer halben Stunde das Kunststück fertig, zwei Eckstöße an die Latte des RSV-Gehäuses zu schießen. Da war Rot-Schwarz mit Fortuna im Bunde. Auch der RSV hatte in einer insgesamt mauen ersten Halbzeit die beste Möglichkeit im Anschluss an einen Hagemann-Eckstoß. Nach einer Kopfballgelegenheit konnte Driburg den Ball nicht aus der Gefahrenzone bringen, sodass Lesemann aus kurzer Distanz in Schussposition kam. Er scheiterte jedoch am Gästekeeper, der den Schuss zur Ecke klärte.
Kurz vor dem Pausentee jubelte der RSV und freute sich über einen vermeintlichen Handelfmeter. Der Schiedsrichter korrigierte seinen Pfiff jedoch nach Rücksprache mit einigen Spielern und entschied dann „nur“ auf Eckball. Eine undurchsitige Szene, die die Gemüter beider Teams hochkochen ließ.
Pause 0:0

In der zweiten Halbzeit agierte der RSV dominanter und hatte durch Lesemann bereits kurz nach Wiederbeginn eine gute Möglichkeit. Steffen setzte seinen Versuch aus der Nahdistanz jedoch leider neben den Kasten, sodass es beim torlosen Remis blieb.
Nach einer Stunde Spielzeit gab es erneut Gefahr nach einer Ecke. Daniel Schlingmann traf per Kopf jedoch nur das Lattenkreuz. Nur fünf Minuten später hatte erneut Lesemann eine gute Möglichkeit für Rot-Schwarz. Seinen Schuss aus 16 Metern lenkte der Gästekeeper zur Ecke ab, bei der Jakob Funk am zweiten Pfosten völlig blank über den Ball trat. Schade.
In der Folge ebbte das Spiel wieder ein wenig ab. Barntrup war nicht mehr in der Lage, sich große Torchancen herauszuarbeiten. Bad Driburg blieb jedoch auch blass und brachte das RSV-Tor nur nach einem Freistoß in Gefahr. Keeper Felde verhinderte per Faustabwehr den Gegentreffer.
So musste der RSV bis zur 87. Minute warten, ehe endlich gejubelt werden durfte. Wie nicht anders zu erwarten, folgte der Treffer auf einen Eckball. Daniel Schlingmann köpfte am zweiten Pfosten freistehend ein und brachte den RSV in Führung, die bis zum Schlusspfiff hielt.
Der RSV bleibt mit diesem wichtigen Dreier in der Spitzengruppe vertreten und trifft am kommenden Wochenende in Brakel auf den aktuellen Tabellenführer. Hier erwartet die Freitag-Truppe ein ganz heißer Tanz…

 

 

 

 

 

 

 

Aufstellung RSV:
Felde – Sölter – Neide (Kryker) – D. Schlingmann – Esau – Funk – Haase – Schönfelder – Hagemann – Lindemeyer (Gelhaus) – Lesemann (Meier)

Amazon Kontostand verzeichnete einen „rasanten“ Anstieg in den letzten Tagen

WTT beim RSV

Der RSV freut sich, für unsere Torhüter einen neuen Trainer begrüßen zu dürfen. Am gestrigen Dienstag hat Dennis Möller sein neues Amt angetreten und ist ab sofort für das Torwarttraining der Seniorentorhüter zuständig.

Dennis hat seine Fußballerkarriere größtenteils beim benachbarten TUS Bega verbracht und ist erst vor ein paar Jahren in die AH-Abteilung des RSV gewechselt. Dennoch fließt in ihm inzwischen echtes RSV-Blut. Auch in unserer D-Jugend trainiert er die Torhüter mit Erfolg. Somit dürfte es in Zukunft fast unmöglich sein, überhaupt ein Tor gegen den RSV zu erzielen.