Renaissance des RSVII – Der Teamgeist ist zurück….

Nach der harten und berechtigten Kritik aus der Hinserie präsentiert sich der RSV II in der Rückserie von einer ganz anderen Seite. Waren Teamgeist und Wille in der Hinserie zu vermisen, so ist dieser aktuell auf höchstem Niveau. Man hat sich einfach zu sehr hinter den Namen Hoffmann, Altrogge und Spielern aus der Ersten versteckt, aufgrund der Personalnot kann sich aktuell niemand mehr verstecken. Jetzt heißt es kämpfen und Spaß haben an der Seite von Danlowski, Dauer und Schnüll. So war es auch wieder an diesem Wochenende. War man am Samstag noch zu neunt, so konnten bis Sonntag alle halbwegs gesunden mobilisiert werden. Termine wurden verschoben, so dass gegen den Topfavoriten Almena letztendlich mit B. Sievert als Feldspieler und N. Peeters 13 Mann an Bord waren. Alle 13 hochmotiviert Almena so gut es geht zu ärgern und dabei Spaß zu haben.

In der ersten Halbzeit musste sich das Team um das neu formiert Mittelfeld Özen, Rausch und Betke erst finden und so kam Almena schnell zu Möglichkeiten, welche allerdings von M. Felde vereitelt werden konnten. Nach ca. 15 Minuten hatten Rausch und Betke die Defensive dann im Griff und die Chancen von Almena wurde weniger, ohne dass Allerdings der Druck nachließ. Immer wieder waren es die Abwehrrecken um Schnüll, Dümpe, Dan the Man und Lukas Schmidt, die die Almenaer Offensive wie eine Wand abprallen ließ. Nach ca. 35 Minuten dann der erste schnelle Angriff es RSV, vorgetragen über den bienenfließigen Rausch und Dauer. Leider verpasste letzterer den Ball in die Mitte zu flanken, dann wäre es ganz gefährlich geworden. Diese Chance war wie ein Weckruf, danach bekam der RSV das Geschehen besser in den Griff. In der 43 Minute dann fast der Paukenschlag P. Dauer konnte die Kugel frei stehend vorm Heimtorwart nicht versenken, was für eine Chance.

R. Motzkun war zur Halbzeit sehr zufrieden, wie diszipliniert die Mannschaft aufgetreten war. R. v. Einem hatte sich zudem gemeldet, um in den letzten 25 Minuten noch auszuhelfen. Das nennt man Einsatz und genau das ist es, was wir jetzt brauchen, Zusammenhalt.

Almena ging sofort nach Wiederanpfiff voll in die Offensive und mit Glück konnte ein Tor verhindert werden. Leider konnte der RSV diesem Druck nur bis zur 65 Minute stand halten, durch einen individullen Fehler konnte der TUS das 1:0 erzielen. Nach dieser Führung war die Moral leicht geknickt, so dass man beim 2:0 in der 67. Minute noch mit dem 1:0 beschäftigt war. Die kurze Phase der Verwirrung dauerte allerdings nicht lange an und jeder kniete sich wieder richtig rein. Mit Rafael kam dann nochmals frischer Wind in die offensive, was Almena veranlasste einen weiteren Abwehrspieler zu bringen. Der Respekt war während des Spieles enorm gewachsen, vor allem der Einsatz und Wille von jedem einzelnen Spieler. B. Sievert hätte noch beinahe auf 1:2 verkürzt, leider legte sich dieser den Ball zu weit vor. Almena beschränkte sich zum Ende auf Ergebnis halten und der RSV versuchte nochmals alles, was die Kräfte zuließen.

Fazit:

Trotz Niederlage hat sich gestern wieder jeder als Sieger gefühlt. Es mach einfach Spaß mit der Truppe aufzulaufen, da jeder für jeden kämpft und alles gibt. Vor allem M. Rausch muss hier genannt werden, der zu einem der wichtigsten Spieler der vergangenen Wochen geworden ist.

Die Niederlage gegen Almena geht in Ordnung, da die Feldüberlegenheit über 90 Minuten einfach nicht weg diskutiert werden kann. Am Ende waren die Spieler von Almena froh, dass die 90 Minuten vorbei waren.

Aufstellung: Felde, Dümpe (Peeters 85.), Dan the Man, Schmidt, Schnüll, Dauer (Sievert 70.), Arning (von Einem 68.), Betke, Rausch, Özen, Danlowski

Wie gewonnen, so zerronnen

VfB Beverungen – RSV Barntrup 3:0

 

Im Nachholspiel in Beverungen wollte der RSV an die gute Leistung vom Sonntag anknüpfen und weiter punkten. „Man dürfe nach dem Sieg am Sonntag nicht wieder zufrieden sein und hoffen, dass alles von allein laufe“, mahnte Coach Freitag seine dezimierten Mannen vor dem Spiel. Vor allem das Fehlen von Haase und Lesemann tat dem RSV weh.
Doch kaum war die Ansprache des Trainers verklungen, stand es auch bereits 1:0 für die Heimmannschaft. Lindemeyer wurde bei einem Rückpassversuch zu Keeper Ehlert grenzwertig attackiert, sodass die geplante Rückgabe zu einem strammen Torschuss wurde. Ehlert, seines Zeichens kein Edeltechniker vor dem Herren, konnte den Ball nicht entsprechend verarbeiten. VfB-Topstürmer Dittmer bedankte sich artig. Kaltstart für den RSV.

Nach dem frühen Rückstand entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, in der Beverungen optisch etwas überlegen agierte. Der Spielaufbau des RSV funktionierte nur sporadisch.

Nach etwas mehr als 20 Minuten dann der nächste Nackenschlag für Rot-Schwarz. Nach einem eigenen Einwurf, der wie so häufig direkt beim Gegner landete, wurde der Ball über die linke Angriffsseite ins Zentrum gespielt, wo Dittmer erneut zur Stelle war und aus der Drehung zur 2:0 Führung für den VfB vollstreckte. Erschreckend bei diesem Gegentreffer allerdings, wie viel Zeit dem Torschützen zugestanden wurde, um die gesamte RSV-Defensive zu narren.
Der RSV hatte vor dem Seitenwechsel noch die große Möglichkeit durch Funk zum Anschlusstreffer zu kommen, doch dieser scheiterte zuerst am gegnerischen Keeper und im Nachschuss an seinen Nerven. Da war mehr drin.

Ebenfalls noch vor dem Seitenwechsel trat der (Un)parteiische in Erscheinung, als er dem RSV, in Person von Olli Sölter, einen klaren Strafstoß verweigerte.

Nach dem Pausentee war der RSV erneut um den Anschlusstreffer bemüht, konnte sich jedoch wenig Torchancen herausarbeiten. Die Präzision beim letzten Pass ließ erneut zu Wünschen übrig. Besser machte es die Heimmannschaft, die bei ihren Konterangriffen stets gefährlich blieb, jedoch auch häufig an sich selbst oder an RSV-Keeper Ehlert scheiterte.

Den Deckel auf das Spiel setzte erneut Dittmer, der einen zunächst parierten Kopfstoß im Abpraller zum 3:0 in die Maschen drückte.

Warum der Referee auch Hagemann im zweiten Durchgang keinen Strafstoß zusprach, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Zeitweise hatte der RSV allerdings das Gefühl, sich gegen 12 Gegner behaupten zu müssen.

Am Ende blieb es beim deprimierenden 3:0. Sonntag gegen Brakel will sich die Mannschaft wieder von der guten Seite präsentieren und zeigen, dass man gegen Spitzenteams noch etwas reißen kann.

Aufstellung RSV:
Ehlert – Schalofsky – Bobe – Neide – Kryker (Beck) – Funk – Sölter – S. Schlingmann – Lindemeyer – Hagemann – Esau

Damen spielen 1:1 gegen Spitzenreiter Bökendorf – PINK-Devils nun Tabellenzweiter!

Tore: SV Bökendorf 1 –  RSV Barntrup 2

Doch leider wollte der Schiedsrichter selbst zwei Punkte mit nach Hause nehmen, sodass den PINK-Devils nur noch einer übrig blieb. Schade…. Es blieb somit beim Endergebnis von 1:1.

 

Die Voraussetzungen waren vor dem Spiel gegeben. Gutes Wetter, zahlreiche Zuschauer und ein Gegner, der das Maß aller Dinge in dieser Saison ist. Gespickt mit ehemaligen Bundesliga- und Westfalenligaspielerinnen führen sie die Tabelle der Bezirksliga Staffel I souverän an. Dass es ein schweres Match werden sollte, war allen Beteiligten klar.

Zum Spiel:

Zu Beginn des Spiels merkte man beiden Mannschaften an, dass es kein normales Match war. Die Nervosität war bei allen Anwesenden in der Anfangsphase deutlich spürbar.

Das Spiel war über die gesamten 90 Minuten hart umkämpft und  das schöne daran – es war absolut fair!

Bökendorf hatte in den ersten 30 Spielminuten mehr Spielanteile, jedoch kamen sie nicht zwingend vor das RSV-Gehäuse. So konnte bis dato keine einzige Möglichkeit auf beiden Seiten verzeichnet werden.

In der 31. Minute wollten die PINK-Devils jedoch Geschenke verteilen. Eine Unachtsamkeit in der RSV-Defensive brachte die Führung für die Gäste. Sarah Moennekes spitzelte den Ball durch die RSV-Abwehr und legte ihn quer auf die dorthin stürmende Rike Tolckmitt. Diese schob den Ball locker ins Tor ein, 1:0 für Bökendorf.

Ein sichtlicher Schock für die Devils, ließ man doch bis zu diesem Zeitpunkt absolut nichts zu. Doch das Gegentor tat den Gastgebern fortan gut und so drängten sie kurz vor der Halbzeit auf den Ausgleich. Nach einer Ecke von Swantje Bockelmann brannte es lichterloh im Strafraum der Gäste. Aus fünf Metern schoss Renee Schünemann den Ball in Richtung Tor. Daraufhin brach großer Jubel aus – und zugleich auch großes Unverständnis. Der Ball war eindeutig (ca. ein halber Meter) hinter der Torlinie. Bei allen dort stehenden (auch unparteiischen Zuschauern) war klar – das muss der Ausgleich sein! Doch der Schiedsrichter hatte wohl nicht den Mut dieses zu pfeifen. Tor geklaut – weiterhin 0:1.

Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause.

Der zweite Durchgang war ebenfalls sehr umkämpft und beide Teams taktisch sehr gut eingestellt. Vereinzelte Fernschüsse von beiden Teams fanden keine richtige Gefährlichkeit.

Eine Schrecksekunde musste der RSV in der 65. Minute überstehen. Dort stand eine Gegenspielerin plötzlich frei vor Jasmin Eder, die allerdings mit einer Glanzparade die Situation klären konnte.

In der 76. Minute hatten die zahlreichen Barntruper Zuschauer erneut den Jubelschrei auf den Lippen. Sina Nispel ballerte aus 25. Metern Richtung gegnerisches Tor. Der brandgefährliche Schuss konnte jedoch von der Gästekeeperin gerade noch so gehalten werden. Somit verging die Zeit, doch die Devils wollten sich nicht geschlagen geben…

Nachdem Trainer Andy Hoffmann des Feldes verwiesen wurde (warum weiß wohl nur der Schiedsrichter mit den zwei Punkten im Gepäck) 🙂 und zusätzliche Stürmer eingewechselt wurden, konnten die PINK-Devils nochmals Druck auf den Gegner ausüben.

Und endlich wurden sie in der 85. Minute belohnt. Sandra Günther köpfte den Ball nach einer Ecke von Swantje Bockelmann unhaltbar ins Tor der Bökendorfer, 1:1. Riesenjubel im Barntruper Waldstadion!

Die letzten Spielminuten spielten beide Teams nochmal auf Sieg, doch Chancen konnte nicht mehr herausgespielt werden.

Es blieb beim 1:1 unentschieden und aufgrund des späten Ausgleichs fühlte es sich wie ein Sieg der Barntruperinnen an.

Fazit:

Es war ein spannendes und hart umkämpftes Match. Schade, dass ein Tor geklaut wurde – doch war das Unentschieden letztendlich absolut gerecht. Beide Teams spielten fair, was bei aller vorhandener Rivalität auch wichtig war. Auch nach dem Spiel klatschten sich die Damen beider Teams ab – dies war in der Vergangenheit ja leider nicht immer der Fall.

 

Nach dem Unentschieden sind die Barntruper PINK-Devils weiterhin ungeschlagen im Jahr 2013 und konnten mit dem Punkt sogar den zweiten Platz in der Tabelle erreichen – großes Kompliment!

Weiter geht’s bereits am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den VFL Schildesche (Hinspiel 2:2). Anstoß ist um 13 Uhr im Barntruper Waldstadion.

Öffentliche Infoveranstaltung am kommenden Montag, 22.04.2013 um 19.00 Uhr

Wie alle Mitglieder wissen findet am Montag, dem 22.04.2013 um 19 Uhr eine öffentliche Infoveranstaltung zum Thema Kunstrasenplatz in Barntrup in der Aula der Hauptschule statt. Sicher ist es kein Geheimnis mehr, dass wir uns einen derartigen Platz wünschen. Um eben diesem Wunsch gewissen Nachdruck zu verleihen und um unseren Plan transparent zu machen, findet nun diese Veranstaltung statt.

An dieser Stelle sei nochmals darauf hingewiesen, dass es kaum eine Veranstaltung des RSV in den letzten Jahren gegeben hat, die wichtiger sein wird als eben diese. Wir vom Vorstand des RSV und dem dazugehörigem Förderverein hoffen, dass wir auf die Hilfe und Unterstützung aller Mitglieder zählen können. Unserer Meinung nach ist der RSV noch nie zuvor so in den Blickpunkt der Barntruper Bewohner und der Geschäftswelt gerückt, wie am kommenden Montag. In Barntrup ist der Bau des Platzes bereits ein offenes Thema und man unterhält sich bereits ausgiebig über unsere Pläne. Seit einiger Zeit finden schon Gespräche mit potentiellen Sponsoren statt.

Es ist mit Recht davon auszugehen, dass diverse Lokalpolitiker aller Parteien und Unternehmer aus Barntrup an der Veranstaltung teilnehmen werden, so dass ein Verein wie der RSV es sich nicht leisten kann, dass dieser Vortrag von den eigenen Mitgliedern  nicht angenommen wird.

Ihr als Mitglieder habt euren Wunsch nach einem Kunstrasenplatz auf der Jahreshauptversammlung kund getan. Mit eurem offiziellen Auftrag haben sich die Vorstände des Fördervereins sowie des RSV an die Arbeit gemacht und ein Konzept zum Bau des Platzes erarbeitet, so dass wir hoffen, euch in Zukunft angenehmeren Fußballsport bieten zu können.

Das gemeinsame Ziel, der Bau eines Kunstrasenplatz soll nun verstärkt angegangen werden, so dass wir auch nach außen hin unseren Wunsch nach einem Kunstrasenplatz zeigen müssen. Eben aus diesem Grund bitten wir alle Mitglieder am Montag zu erscheinen. Hier könnt ihr zeigen, dass ihr diesen Platz wirklich unbedingt wollt und das Knirschen zwischen den Zähnen, die stark blutenden Verletzungen sowie die Sichtbeeinträchtigungen durch den aufgewirbelten Staub satt habt.

Bitte tragt Kleidung, die nach außen hin eure RSV Zugehörigkeit zeigt.

RSV 3 kämpft ums Überleben

Personell durchlebt der RSV momentan schwere Zeiten. In allen drei Seniorenmannschaften und z.T. auch im Jugendbereich sind die Spielerdecken so dünn geworden, dass ein Aufrechterhalten des Spielbetriebs nur mit enormen Kraftanstrengungen zu gewährleisten ist.

So geschehen gestern, als Volker Funke, der alte und neue Coach der 3. Mannschaft, um 14.30 Uhr einen Notruf verschickte, weil er für das auf 18.30 Uhr angesetzte Spiel bei SG Bega / Humfeld II ganze 4 Spieler zur Verfügng hatte. Nach Gesprächen mit der sportlichen Vereinsführung standen die Zeichen also ganz klar auf Nichtantreten beim Nachbarverein. Nicht so beim 2. Vorsitzenden, der auf derartige Drohungen immer sehr empfindlich reagiert. Also wurde statt Absage eine einmalige Telefon- und Chataktion (Hammertechnik) gestartet, um die Mannschaft zusammen zu trommeln. Da wurde mit harten Bandagen verhandelt und z.T. an persönliche Freundschaften appelliert.

Das Ergebnis war eine Mannschaft, die es in dieser Zusammensetzung noch nie gegeben hat und wohl auch nie wieder geben wird. Folgende Personen waren im gestrigen Kader von RSV Barntrup 3:
1 Dennis Möller
2 Andre Köller
3 Andreas Pape
4 Sebastian Stege
5 Stefan Hill
6 Torsten Kopecki
8 Hans Jürgen-Lübeck
9 Alexander Stykov
10 Andreas Hoffmann
13 Florian Seidel
14 Andre Seidler
Ersatzbank: 12 Volker Funke, 2. Halbzeit 15 Richard Motzkuhn

Wie in alten (guten) Zeiten, als RSV 1 auch einmal auf die Ankunft von Spielmacher Tri Nguyen warten musste und mit nur 10 Spielern das Spiel begann, standen auch gestern nur 10 Helden zum Anstoß bereit. Andre Seidler wurde von einem polnischen Trucker auf der A2 behindert (war der von Bumsfeld?) und kam erst nach ca. 25 Minuten in Humfeld an. Edeljoker Volker Funke wurde trotzdem anfangs geschont. Dementsprechend war auf dem wie gewohnt sehr maulwurfhaltigen Sportfeld kein großer Spielfluss zu erwarten. Der Gastgeber machte viel Druck, WTT Dennis Möller konnte sich mehrere Male auszeichnen. In der 18. Minute gelang dies nicht mehr, als ein Torschuss von Angreifer Schröder vom Altinternationalen Pape unglücklich ins eigene Tor abgefälscht wurde. Vom RSV war in dieser Phase offensiv fast nichts zu sehen.

Als der RSV dann nach 25 Minuten vollzählig war, entstand ein anderes Bild. Der durch Runtastic gestählte Andre Seidler machte auf der Sechserposition Meter und entlastete so die wackelige Defensive. Nun konnten auch Entlastungsangriffe inszeniert werden. Zwei davon nutzte Pink-Devils-Coach Hoffi eiskalt zur 2:1-Pausenführung.

Schade nur, dass Hoffi in der Halbzeit aus beruflichen Gründen ausgewechselt werden musste. Für ihn kam nun das Highlight des Abends: Volker „Trommelstöcke“ Funke in vorderster Front als Stoßstürmer! Hut ab, wie seine Ellenbogenchecks immer wieder von Schiri Sascha Kreye abgepfiffen wurden. Andre Köller hatte in der Halbzeitpause seine Geschäfte vergessen und war fortan nicht mehr so laufstark wie zuvor. Dementsprechend wurde der Druck der Gastgeber wieder größer. Sie scheiterten einige Male an ihrem eigenen Unvermögen. Oberwinter mit einem sehenswerten Freistoß und Kopania drehten das Spiel aber bis zur 82. Spielminute erneut. Wer nun den RSV auf der Verliererstraße sah, wurde an diesem historischen Abend aber getäuscht. Reserve-Coach Richard Motzkuhn kam als letzte Option ins Spiel und verzweifelt wurde alles nach vorne geworfen. Kurz darauf war das Glück auf unserer Seite, indem Schiri Kreye berechtigt auf Foulelfmeter für Barntrup entschied. Dirk Fricke, RSV-Neuzugang in der kommenden Saison und Andre Köller beschlossen kurzfristig, den Ball einfach reinzulassen. Also stand es am Ende 3:3 und alle waren glücklich.

Im Nachhinein gab es also einen versöhnlichen Abschluss und einen schönen Abend. Dass eine Mannschaft aber nicht zu jedem Spiel so kurzfristig zusammengestellt werden kann, sollte jedem klar sein. Wem also am Fortbestand dieser Mannschaft liegt, sollte versuchen, in den kommenden Wochen seinen Terminplan so zu gestalten, dass Meisterschaftsspiele Priorität haben. Vielen Dank auf jeden Fall noch einmal an alle Protagonisten des gestrigen Abends.

PINK-Devils mit Arbeitssieg in Blasheim – Mittwoch gegen Tabellenführer Bökendorf

Die PINK-Devils gewannen auch ihr fünftes Spiel in diesem Jahr in Blasheim mit 3:1. Es war  jedoch auf schwerem Geläuf ein hart erkämpfter, aber verdienter Sieg.

Bei sonnigen Temperaturen erwischten die Devils einen perfekten Start. Mit der ersten Chance im Spiel gelang ihnen bereits nach drei Spielminuten der Führungstreffer durch Stürmerin Renee Schünemann. Eine präzise Flanke vollendete sie gekonnt volley ins gegnerische Tor, 1:0.

Im weiteren Verlauf des Spiel taten sich die Damen vom RSV sehr schwer und fanden selten zum gewohnten Kombinationsspiel. Nicht ganz unverdient kam Blasheim in der 18. Spielminute zum Ausgleich. Ein Freistoß konnte nicht gänzlich abgewehrt werden, so dass die gegnerische Stürmerin den Ball nur noch locker ins RSV-Tor einschieben musste, 1:1.

Dies war ein kleiner Schock, doch blieb noch genug Zeit für das Team um wieder auf die Siegerstraße zu gelangen. Gute Möglichkeiten durch Nina Pielsticker und Lara Schröder blieben ungenutzt. Der erneute Führungstreffer gelang erst in der 43. Minute durch Sina Nispel, die einen Freistoß unhaltbar verwandelte, 2:1.

Mit dieser Führung ging es in die Halbzeitpause. Für den zweiten Durchgang sollte eine Steigerung her und so sollte es auch kommen…

Schon zu Beginn wurde das Spiel in die Hälfte der Blasheimer verlagert und 100 prozentige Chancen herausgespielt. Doch die Fortune meinte es heute mit Nina Pielsticker und der eingewechselten Jenny Becker nicht gut. Immer wieder scheiterten sie an der starken Torhüterin der Gäste.

Besser macht es nur noch Swantje Bockelmann, die in der 80. Minute das Spiel durch einen starken Schuss in die linke Ecke entscheiden konnte, 3:1.

Blasheim kam in der zweiten Spielhälfte nicht mehr gefährlich vor das RSV-Tor, sodass der Sieg letztendlich mehr als verdient war.

Trainer Andy Hoffmann war mit dem Ergebnis zufrieden: „Es war heute ein wichtiger Arbeitssieg. Wir schauen momentan gerne auf die Tabelle und wollen so lange wie möglich oben dabei bleiben. Allerdings haben wir als Aufsteiger keinerlei Druck!“

Am kommenden Mittwoch kommt es zum Nachholspiel gegen Tabellenführer SV Bökendorf.  Los geht’s um 19:30 Uhr im heimischen Waldstadion.

Es geht doch. RSV fährt ersten Sieg in 2013 ein

TuS Bad Driburg – RSV Barntrup 1:2
Balsam auf die Seelen des RSV. Die Truppe um Coach Freitag feierte den ersten Sieg im Jahr 2013 und damit einen ganz wichtigen Erfolg für die Moral und die kommenden Aufgaben.

Zum Spiel:
Bei bestem Fußballwetter im Iburgstadion zu Driburg trat der RSV defensiver als in den vergangenen Partien auf. Lesemann, sonst gerne als Sturmspitze aufgeboten, agierte neben Haase im defensiven Mittelfeld. Sölter wich auf außen aus, die etatmäßigen Außenstürmer Funk und Lindemeyer fielen der defensiven Grundordnung zunächst zum Opfer.
In einer ausgeglichenen Anfangsphase hatte der RSV die erste Torchance, doch Haase’s Distanzschuss verfehlte das Ziel noch deutlich.
Nach einer Viertelstunde dann der erste schön vorgetragene Angriff des RSV. Über Schalofsky auf der linken Seite gelangte der Ball zu Lesemann ins Zentrum. Seinem Abschluss fehlte jedoch auch die Präzision, der Ball flog in den Driburger Himmel.
Nur wenige Minuten später dann die Erlösung für den RSV. Haase schloss eine perfekte Kombination über Schalofsky, Schlingmann und Esau ab. Freistehend vor dem Keeper behielt der Kapitän die Nerven und erzielte die wichtige 1:0 Führung für Rot-Schwarz.
Driburg reagierte keineswegs geschockt und blieb über die gesamte Spielzeit vor allem bei Standardsituationen brandgefährlich. Eine erste Kostprobe wehrte Keeper Ehlert kurz nach der Führung zur Ecke ab.
Danach agierte wieder der RSV. Hagemann hatte nach einer halben Stunde die große Chance die Führung für den RSV auszubauen. Nach toller Kombination, erneut waren Schalofsky und Haase beteiligt, scheiterte Hagemann mit seinem Versuch aus kurzer Distanz am Keeper der Driburger.
Die Heimmannschaft blieb weiterhin durch Standards gefährlich, konnte jedoch in der ersten Halbzeit keine Treffer erzielen. So ging der RSV mit der 1:0 Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel zeigte auch der RSV seine Stärke bei Freistößen. Nachdem Haase in der ersten Halbzeit mit seinem Versuch noch knapp scheiterte, machte es Bobe nach 55 Minuten besser. Er schlenzte seinen Versuch exakt neben den Pfosten der Torwartecke. 2:0 für den RSV.
Driburg spielte weiter nach vorne und wollte sich nicht mit einer Halbpleite abfinden. Ein weiterer Freistoß wurde von Bobe zum eigenen Tor hin verlängert. Ehlert lenkte den Ball über die Latte.
Kurz darauf wieder Gefahr durch einen Freistoß. Johle’s Versuch aus 22 Metern kratzte Ehlert aus dem Winkel und verhinderte zunächst den Anschlusstreffer. Dieser fiel nur 120 Sekunden später. Barntrup bekam nach der anschließenden Ecke den Ball nicht raus. Dennis Hartmann profitierte von einer punktgenauen Flanke und köpfte zum 1:2 ein.
Bad Driburg hatte nun noch 20 Minuten Zeit einen möglichen Ausgleich zu erzielen. Die RSV-Defensive hielt dem Druck jedoch mit Glück und Geschick stand und hatte in der Nachspielzeit noch die große Chance auf 3:1 zu erhöhen. Nach einem Freistoß von Haase kam Neide unbedrängt an den Ball. Seine Brustannahme sprang jedoch zu weit weg und die große Möglichkeit, alles klar zu machen, verpuffte. Ein Kopfball wäre womöglich die bessere Alternative gewesen.
Kurz darauf ertönte der erlösende Abpfiff. Der RSV feiert so den ersten Sieg im Jahr 2013 und blickt nun wieder optimistischer in die kommenden Aufgaben.
Aufstellung RSV:
Ehlert – S. Schlingmann – Bobe – Neide- Kryker – Schalofsky (Funk) – Haase (Ritter) – Lesemann – Sölter – Hagemann – Esau (Lindemeyer)

Die Seuche bleibt

RSV Barntrup – TuS Erkeln 2:4

Es scheint unglaublich. Die einstige Festung Waldstadion entwickelt mehr und mehr zum Angstgegner der eigenen Mannschaft. Mit der Niederlage gegen Erkeln steht nun bereits die vierte Heimpleite in Folge zu Buche. Das hat es auch in der Landesliga lange nicht gegeben. Zum Glück steht am Sonntag in Bad Driburg ein Auswärtsspiel an…

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt.
In der ersten Halbzeit agierte der RSV feldüberlegen, vermisste es jedoch, die durchaus vorhandenen Möglichkeiten in Zählbares umzumünzen. Lesemann, Funk per Kopf, erneut Lesemann und Lindemeyer scheiterten an den eigenen Nerven oder am gegnerischen Keeper. Eine Führung wäre wohl verdient gewesen und hätte für die dringend notwendige Sicherheit gesorgt.

Stattdessen erwischte der Gast aus Erkeln den besseren Start in die zweite Hälfte. Kunkel erzielte nach 50 Spielminuten per Abstauber den Führungstreffer für Erkeln. Hagemann konnte den Rückstand zwar kurz daruf mit einer tollen Einzelaktion ausgleichen, doch das Ergebnis hielt nicht lange. Nach einer zu kurz geratenen Faustabwehr von Ehlert im Anschluss an einen Eckball war es erneut Kunkel, dessen Schuss aus 18 Metern der RSV-Seele den zweiten Nackenschlag versetzte. Nach einem Foulspiel von S. Schlingmann im Strafraum zeigte der Unparteiische in der 75. Spielminute auf den ominösen Punkt. Sener erhöhte mühelos auf 3:1 für den Gast. Der RSV ließ nun die Köpfe hängen und kassierte kurz darauf sogar noch den vierten Gegentreffer, welcher sypthomatisch für die derzeitige Situation war. Sener’s an und für sich ungefährlichen Abschluss fälschte Kryker unglücklich ab, sodass der Ball unhaltbar in die Maschen flog. „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß…“
Kurz vor dem Abpfiff erzielte Hagemann per Elfmeter (Foul an Neide) noch das 2:4, welches aber nicht mehr als Ergebniskosmetik blieb.

So bleibt der RSV in 2013 ohne Punktgewinn und möchte das Blatt am Sonntag in Bad Driburg endlich wieder wenden…

PINK-Devils festigen 3. Tabellenplatz – 6:1 Sieg über Langenheide

Der Wahnsinn geht weiter… die PINK-Devils gewinnen ihr Nachholspiel gegen Langenheide und festigen als Aufsteiger den dritten Tabellenplatz!

An diesem Mittwochabend stand das Nachholspiel gegen TuS Langenheide an. Schon vor dem Spiel schien klar, dass es eine schwierige und intensive Partie werden könnte. Und so kam es vor allem im ersten Durchgang…

Zwar waren die Devils vom RSV Barntrup sofort spielbestimmend, doch wusste Langenheide zu verteidigen. Es dauerte einige Minuten bis der RSV zu ersten Chancen kam. Diese hatten es jedoch sofort in sich… Lara Schröder lief freistehend auf das gegnerische Tor zu, ohne den Ball im Gehäuse unterbringen zu können – klare Tormöglichkeit vergeben.

Besser macht es Antreiberin Sina Nispel, die einen Feuerball aus 20 Metern im Tor unterbringen konnte, 1:0.  Die Führung tat dem RSV-Spiel gut und einige herrliche Kombinationen über die Defensive bis hin zur Offensive fanden ihren Torabschluss. Langenheide zwar nur durch Konter gefährlich, mussten diese jedoch sehr ernst genommen werden.

Das Spiel fiel durch viele Fouls auf, bei dem die Gäste oftmals mit den schnellen Devils überfordert erschienen. Doch davon unbeirrt stachen die Mädels vom RSV kurz nach Wiederanpfiff des zweiten Durchgangs doppelt zu.  In der 48. Minute erhöhte Swantje Bockelmann mit einem schönen Schuss in die untere linke Torecke auf 2:0.

Wenige Zeigerumdrehungen trat Sina Nispel einen Freitstoß von der halblinken Position in den Strafraum. Dort war erneut Swantje Bockelmann zu finden, die einen Kopfball in „Horst-Hrubesch Manier“ ins Tor köpfte – Wahnsinn – 3:0!!!

Anders wie in den Spielen zuvor, schalteten die PINK-Devils an diesem Abend kein Gang zurück, sondern hatten Lust auf mehr. Die immer wieder agiele Nina Pielsticker erhöhte nach tollem Sololauf auf 4:0.

Die Defensive um Tina Sperling war im zweiten Durchgang nur noch selten gefordert und so konnten sie sich ständig am Spielaufbau beteiligen.

Durch schnelles Spiel im Mittelfeld konnte erneut Nina Pielsticker blendend in Szene gesetzt werden, die mit ihrem Doppelpack auf 5:0 erhöhte. Die Zuschauer zeigten sich begeistert vom Spiel der Devils.

In der 82. Minute platzte dann der Knoten bei Stürmerin und Neuzugang Jenny Becker, die für das 6:0 sorgte. Ein saubere Vorarbeit von der rechten Außenbahn vollendete sie gekonnt ins gegnerische Tor. Glückwunsch zum ersten Treffer!

Einen kleinen Schönheitsfleck musste in der Nachspielzeit eingesteckt werden. Dort schoss Langenheide zum Anschlusstreffer und gleichzeitig 6:1 Endstand ein.

Kurz gefasst kann man sagen, dass es ein sehr gutes Spiel der PINK-Devils war und es auch in der Höhe verdient war. In einem intensiv geführten Spiel haben die Devils dagegen gehalten und kamen immer wieder über spielerische Akzente zum Torabschluss. Der dritte Tabellenplatz konnte mit dem Sieg vorerst gefestigt werden und soll in den kommenden Wochen behauptet werden.

Am Sonntag geht es um 15 Uhr in Blasheim weiter. Dort treffen die Devils auf einen abstiegsgefährdeten Gegner, der sicherlich seine letzte Chance nutzen will und den Devils alles Abverlangen wird.

 

Doch inzwischen ist auch über die lippischen Grenzen hinaus bekannt: „Der Teufel schläft nie!“

PINK-Devils setzen Siegesserie fort – Nachholspiel am Mittwoch gegen Langenheide

Die Siegesserie konnte fortgesetzt werden… Die PINK-Devils schlugen vor heimischer Kulisse den SC Vlotho verdient mit 4:1.

Nach dem vergangenen Pflichtsieg gegen Masslingen war an diesem sonnigen Wochenende das Team vom SC Vlotho zu Gast. Das Hinspiel konnte knapp mit 1:0 gewonnen werden, was jedoch einen Kraftakt benötigte. Die RSV-Mädels laufen derzeit mit viel Selbstvertrauen auf und das spürte auch diesmal der Gegner im Waldstadion.

Von Beginn an setzte der RSV die Vlothoer Mannschaft unter Druck, so dass diese nicht zur Entfaltung kamen. Es konnten so Chancen im Minutentakt herausgespielt werden, die jedoch unter anderem vom Swantje Bockelmann, Nina Pielsticker und Sandra Günther durch Unkonzentriertheiten vergeben wurden.

In der 18. Spielminute macht es Mittelfeldspielerin Swantje Bockelmann besser und brachte die PINK-Devils mit 1:0 in Front. Eine tolle Kombination durch das starke Mittelfeld konnte sie per Direktabnahme aus 8 Metern vollenden.

Für das 2:0 sorgte Stürmerin Renée Schünemann, die eine Bogenlampe mit Links in den Innenpfosten setzte. Ein Raunen ging durch die Zuschauerreihen….

Nach zuvor drei guten Möglichkeiten erhöhte Offensivkünstlerin Nina Pielsticker ihr Torkonto und schoss die Devils zum mehr als verdienten 3:0. Dies war auch der Halbzeitstand. Es hätte jedoch mindestens 6 oder 7:0 stehen können oder sogar müssen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit lagen die Spielanteile erneut bei den Devils, doch auch hier war der Torabschluss das einzige und gewohnte Manko. Alleine Sandra Hübner sorgte im zweiten Durchgang für den vierten Treffer im Spiel. Mit einem tollen Lupfer über die Gästekeeperin vollendete sie einen tollen Spielzug der Devils.

Ab der 65. Minute nahmen sich die Devils eine Auszeit und ließen das nötige Tempo im Spiel vermissen. Vlotho kam in der gesamten Spielzeit nur zu zwei Torschüssen. Einer davon ging zwei Minuten vor Spielende ins Tor des RSV.

Wie im Spiel zuvor war die Defensive des RSV kaum gefordert und fiel am Ende erneut durch eine Unachtsamkeit auf. Dies muss in Zukunft verbessert werden.

Letztendlich kann der RSV mit seiner Damenmannschaft mehr als zufrieden sein. In diesem Jahr konnten bisher alle drei Meisterschaftsspiele souverän gewonnen werden.

So zeigte sich auch Mittelfeldmotor Lara Schröder äußerst zufrieden mit dem Spiel: „Wir haben das Spiel klar dominiert und uns eine Vielzahl an Möglichkeiten herausgespielt. Bei der Verwertung müssen wir allerdings konzentrierter werden. Am Mittwoch wollen wir unseren guten Lauf fortführen…“

Am kommenden Mittwoch ist das Team aus Langenheide zu Gast. Das Hinspiel haben die Devils dort mit 1:2 verloren. Die PINK-Devils sind jedoch auf Wiedergutmachung aus uns brennen auf das Nachholspiel…

Anstoß ist um 19:30 Uhr in Barntrup.

 

 

 

Kein Fußballleckerbissen…

Mit genau 10 Spielern und einem Trainer musste die RSV-Reserve Heute nach Matorf reisen, mit im Gepäck auch die zwei A-Jugendlichen Robin Beck und Kenneth Klocke, die am Morgen schon 90 Minuten im Einsatz waren (Hier schon mal vielen Dank für euren Einsatz!!!).

Die Spielberichtsbogen zeigte in der Folge also 10 Leute, die in den 80er bzw. 90er Jahren geboren wurden, sowie einen Geburtsjahrgang 1959. „Richie“ Motzkuhn fungierte ob der argen Personalnot als Spielertrainer.

Bis zur Halbzeit durchhalten war angesagt, aber es wurde mehr. Der RSV bestimmte eigentlich die Partie, Matorfs Angriffe wurden oft spätestens direkt vor dem 16er abgefangen und es wurde gekontert. Starke Bälle von Rausch und Beck wurden auf die einzige Spitze Fabi Arning geschlagen, der leider noch Pech haben sollte.

Der letzte Pass oder das Selbstbewusstsein selbst zu schießen fehlte dem RSV in dieser Phase.

Besser machte es Matorf in der 35. Spielminute. Nach einem Einwurf und Gewühl in der RSV Defensive landete der Ball plötzlich beim Matorfer Spielmacher, der nicht lang überlegte und am Herauseilenden Keeper Sievert in die lange Ecke vorbeischob. 1-0 Martorf.

Dies war dann auch der Pausenstand, nachdem Barntrups Schlussmann kurz vor dem Pausentee noch einmal retten konnte. Nachdem von der Dritten noch Stege und „Bodo“ Phillips hinzukamen konnte Comebacker Motzkuhn seine Fußballschuhe wieder an den Nagel hängen. Stege kam für ihn und Özen nahm den Platz in der Viererkette für ihn ein.

Weiter kämpfen und versuchen Fußball zu spielen war nun die Devise. Das war einfacher als gesagt, schließlich war der Platz mehr als mäßig zu bespielen. Nahezu jeder Ball versprang.Die Matorfer wollten und die Barntruper konnten in dieser Phase wohl nicht mehr nach Vorne bringen. Jeder RSV Angriff verpuffte circa 20 Meter vorm gegnerischen Tor. Der Gastgeber wurde erst wieder wach, als ein Querpass von Dümpe beim gegner landete, der plötzlich frei vor der RSV Kiste auftauchte. Dieses mal konnte Sievert parieren und sein Team im Spiel halten.

Matorf wurde dadurch aber wach und konterte zielstrebiger. Die Angriffe brachten aber auch nicht das, was sie versprachen, entweder wurden diese zu einfachen Aufgaben für den RSV Schlussmann oder Schüsse gingen weit drüber bzw. vorbei. Nach eben so einem Schuss spielte der RSV seinen schönsten Spielzug an diesem Tage. Kurz ausgeführter Abstoß von Sievert, langer Ball von Beck, durchgesteckt von Stege und eiskalt abgeschlossen von Arning (1-1, 80. Spielminute).In den letzten 10 Minuten hielt die RSV Abwehr dicht. Mehr noch, nach einer verunglückten Flanke von Stege wären die drei Punkte fast in Barntrup gelandet…Schade!!!

Alles in allem war es ein gerechtes Unentschieden. Der RSV hat gerackert was das Zeug hält und stand mannschaftlich geschlossen zusammen. Vielleicht war es fußballerisch nicht schön anzusehen, aber am Ende steht ein verdienter Punkt, damit hat man zu Beginn sicherlich nicht rechnen können.

Am kommenden Dienstag (09.04.2013) kommt das Team von Lüerdissen II ins Waldstadion. Mit mehr Personal dürfte auch mehr drin sein, am Einsatz darf es natürlich auch nicht fehlen, nur so kann man erfolgreich sein, wie sich Heute herausstellte.

Das Ziel ist der erste Dreier in der Rückrunde am Dienstag!!

Aufstellung: Sievert, Motzkuhn (45., Stege), Schmidt, D’Andrea, Dümpe, Özen, Rausch, Beck, Klocke (70., Phillips), Lübeck, Arning

Björn Sievert

Der Wurm ist drin…

RSV Barntrup – SV Atteln 21 0:1

 
Den Jahresauftakt hatten wir uns definitiv anders vorgestellt. Viertes Spiel im Jahr 2013, vierte Niederlage, 1:9 Tore, Resultat: 0 Punkte. Es läuft derzeit einfach nicht rund. Trotz herrlichstem Wetter und eines zum ersten Mal halbwegs bespielbaren roten Rasens sprang wieder nichts Zählbares für die roten Teufel heraus.
Dabei war der Auftakt durchaus vielversprechend. In der Anfangsphase der Partie hatte der RSV optische Vorteile und erarbeitete sich einige Tormöglichkeiten. Hagemann scheiterte zunächst mit einem Schuss am Gästekeeper ehe Sölter wenige Minuten später nur den Innenpfosten traf. Den Nachschuss setzte Hagemann über das Gebälk.

Mit zunehmender Spieldauer fand der Gast besser in die Partie und hatte nach 22 Spielminuten ebenfalls eine gute Möglichkeit. Wöhning zog aus der linken Seite in den Strafraum, scheiterte jedoch am gut parierenden RSV-Keeper Felde.
Danach war wieder der RSV am Drücker. Nach einem Hagemann-Freistoß prüfte Lindemeyer den Gästekeeper. Dieser konnte den in Horst Hrubesch Manier abgegeben Kopfball jedoch zur Ecke klären.
Nach einem Eckball gab es auch die nächste Möglichkeit für den RSV. Der Ball gelangte per Abpraller zum mit aufgerückten Innenverteidiger Bobe. Auch ihm fehlte jedoch das Schussglück, der Ball strich über den Querbalken.
Zur Pause blieb es beim 0:0. Der RSV zeigte im Vergleich zum schwachen Auftritt gegen Blomberg eine deutliche Leistungssteigerung, vermisste es aber, sich für die Mühen mit einem Treffer zu belohnen.

Nach dem Seitenwechsel erwischte wieder der RSV den besseren Start. Lesemann kam im Strafraum an den Ball, scheiterte jedoch aus kurzer Distanz erneut am Gästekeeper.

Danach erstarkte Atteln erneut und hatte zunächst durch Hesse eine Schussmöglichkeit, die RSV-Fänger Felde parierte. Nur zwei Minuten später dann aber der Nackenschlag für Rot-Schwarz. Nach einem individuellen Blackout in der RSV-Defensive kam erneut Hesse an den Ball und traf aus 16 Metern unbedrängt ins Schwarze. 0:1 nach 56 Spielminuten.

Der RSV reagierte trotzdem mutig und versuchte weiter nach vorne zu spielen. Erneut war es ein Eckball, der die nächste Chance für den RSV einleitete, doch auch Funk’s Versuch ging neben das Gehäuse.
In der Folgezeit war der RSV weiterhin bemüht, man merkte jedoch auch deutlich die Verunsicherung der vergangenen Ergebnisse. Das Spiel nach vorne war wütend, jedoch oftmals zu unpräzise. Die zwingenden Möglichkeiten blieben so (erneut) auf der Strecke.

In der Schlussphase hatte der aufgerückte Kryker noch eine Möglichkeit per Distanzschuss, doch auch ihm fehlte die nötige Präzision im Abschluss.

Schlussendlich unterlag der RSV dem Gast aus Atteln mit 0:1 und steht erneut mit leeren Händen dar. Der Wurm steckt drin und nun ist es an uns, diesen wieder aus unserem Spiel herauszuquetschen. Gelegenheiten wird es in den kommenden englischen Wochen genügend geben…

Aufstellung RSV:
Felde – S. Schlingmann (Gelhaus) – Bobe – Kryker – Meier (Neide) – Ritter (Funk) – Sölter – Haase – Hagemann – Lindemeyer – Lesemann

RSV immer noch nicht in der Spur

RSV Barntrup – BSV Blomberg 1:3

 
Nach den beiden Niederlagen gegen die Spitzenteams aus Bad Lippspringe und Augustdorf, wollte sich der RSV im Nachbarschaftsduell gegen die Nelkenstädter aus Blomberg rehabilitieren. Dass dieses Vorhaben gründlich scheiterte, lag vor allem an einer unterirdischen ersten Hälfte, in der der RSV alle Tugenden eines gepflegten Fußballspiels vermissen.

Doch zur Sache. Nach ausgeglichenen Anfangsminuten hatte Alex Neide für den RSV nach acht Spielminuten die einzige Chance für den RSV. Nach einem Eckball von Hagemann jagte Alex Neide den Kopfball jedoch deutlich über und neben das BSV-Tor und vergab somit eine mögliche Führung.

In der Folge übernahm Blomberg Schritt für Schritt das Kommando über die Partie. Der RSV hatte, auch bedingt durch den Ausfall von Haase, massive Probleme im gesamten Mittelfeld. Sowohl der Spielaufbau als auch der Zugriff in der Defensive waren enttäuschend. Blomberg erarbeitete sich immer wieder Halbchancen, wurde aber erst nach knapp einer halben Stunde wirklich gefährlich, als sich Polomka sich durch die Defensivzentrale des RSV wühlte und aus kurzer Distanz trocken ins Eck vollendete. Die nicht unverdiente 1-0 Führung für Gäste.

Nach der Führung der Gäste plätscherte das Spiel bis zur Halbzeit ohne nennenswerte Chancen auf beiden Seiten dahin. Die bis dato schwächste Halbzeit des RSV neigte sich dem Ende.

Coach Freitag versuchte in der Halbzeit die Lebensgeister seiner Mannen zu wecken und wechselte mit Bekte (für Neide) einen echten Wühler ein. Tatsächliche zeigte sich Barntrup zu Beginn der ersten Halbzeit engagierter und versuchte den Rückstand auszugleichen. Den Bemühungen des RSV wurde jedoch bereits 5 Minuten später der Zahn gezogen. Nach einem Freistoß war es erneut Polomka, der das 2:0 für Blomberg erzielte. Nach einer schönen Annahme mit dem Rücken zum Tor reklamierte die RSV-Defensive ein Handspiel und vernachlässigte das Defensivverhalten, was Polomka mit einem schönen verdeckten Schuss bestrafte.

Der RSV zeigte sich weiter unbeeindruckt und versuchte weiterhin Treffer zu erzielen. Nach 56 Spielminuten wurde dem RSV vom, für beide Seiten gleichermaßen schwach pfeifenden Unparteiischen ein klarer Strafstoß verweigert. Lesemann wurde im Strafraum eine Schwalbe angedichtet, die zudem noch mit der gelben Karte bestraft wurde.

In der Folgezeit versuchte der RSV weiterhin sein Glück, hatte aber große Probleme damit, sich Chancen zu erarbeiten. Blomberg blieb bis auf gelegentliche Konter blass und ruhte sich ein Stückweit auf der Führung aus. Nach 73 Spielminuten prüfte Hagemann den bis dahin nahezu beschäftigungslosen BSV-Keeper Pieper, der den Schuss zur Ecke abwehrte.

Eine ganz starke Defensivaktion lieferte der zur Halbzeit eingewechselte Bekte nur wenige Minuten später ab. In einem Laufduell mit dem ebenfalls eingewechselten Mendes (er sah später die gelb-rote Karte) grätschte Bekte im letzten Moment den Ball zur Ecke.

Nur eine Minute später kam der endgültige K.O. für den RSV. Der ehemalige Barntruper Johnson spitzelte aus einem umstrittenen Zweikampf mit Simon Schlingmann den Ball in Barntruper Gehäuse. 0:3 !

Dem ebenfalls aushelfenden Gelhaus gelang in der 83. Spielminute nach schöner Ablage von Lesemann zwar noch der Ehrentreffer für den RSV, für viel mehr reichte es jedoch nicht.
Ein weiterer Schuss von Ritter nach 88 Minuten strich über den Kasten der Gäste, sodass diese nach 9 Minuten Nachspielzeit einen wichtige Auswärtssieg feiern konnten.

Der RSV muss nun ganz schnell wieder in die Spur finden, um im anstrengenden Rhythmus in den nächsten Wochen nicht eine böse Überraschung zu erleben. Am Sonntag steht bereits das nächste Heimspiel gegen den SV Atteln an. Hier muss der RSV eine Trotzreaktion zeigen und endlich wieder zeigen, wer der Herr der roten Asche ist.

Aufstellung RSV:
Ehlert – S. Schlingmann – Neide (Bekte) – Kryker – Schalofsky (Gelhaus) – Funk – Sölter – Ritter – Hagemann – Lindemeyer (Aschti) – Lesemann