RSV trotzt Marienloh einen Punkt ab

SV Marienloh – RSV Barntrup 2:2

Mühsam aber stetig ernährt sich der RSV-Eichhörnchen. Beim 2:2 in Marienloh gab nach den Punkteteilungen in Peckelsheim und gegen Blomberg bereits das dritte Remis der letzten Wochen.

Auf der sehr schönen Anlage im Paderborner Norden entwickelte sich von Beginn an ein munteres Spiel. Die Heimmannschaft agierte zunächst feldüberlegen und ließ den RSV laufen. Große Torchancen gab es zunächst nicht.

Nach knapp 25 Spielminuten fand auch der RSV in die Begegnung. Zunächst scheiterte Funk, danach P. Sölter (nach schönem Solo) am stark reagierenden Heimkeeper.

In den 10 Minuten vor der Pause wurde es turbulent. Nach einem Eckball von Marienloh erzielte Ngoro die 1-0 Führung für den SV. Quasi im direkten Gegenzug egalisierte Baumeister für den RSV. Nach starker Einzelleistung netzte das RSV-Eigengewächs aus 16 Metern ins lange Eck ein.

Nur wenige Minuten später erzielte Baumeister sogar fast die Führung für den RSV. Sein Schuss an den Pfosten prallte jedoch so unglücklich ab, dass der ebenfalls mitgelaufene Funk den Ball aus unmöglichem Winkel nicht mehr einschieben konnte.

Auch die Heimmannschaft schlug noch einmal zu. Über die starke rechte Angriffsseite konnte Ngoro die erste Hereingabe noch nicht nutzten. Sein Kopfball schlug nur an die Latte.

Zwei Minuten später musste sich der RSV dann aber geschlagen geben. Erneut eine Flanke von der rechten Angriffsseite, erneut Ngoro im Zentrum, 2-1 für Marienloh. Da sah die RSV-Defensive nicht gut aus…

Pause, 2-1 für die Heimtruppe.

Coach Freitag fand motivierte seine Mannen in der Halbzeit und hatte die erste Chance des zweiten Durchgangs. Nach einem Freistoß scheiterte Baumeister an der Marienloher Defensive.

Nach gut einer Stunde Spielzeit wurde dann auch die Heimmannschaft wieder gefährlich. Speziell bei Standardsituationen entwickelte der SV immer wieder Gefahr. Die zahlreichen Kopfballchancen fanden jedoch zielsicher den Weg in Ehlert’s fangbereite Arme.

In der 75. Spielminute tat der ansonsten sichere SV-Keeper dem RSV einen großen Gefallen, in dem er den Ball deutlich länger als die erlaubten sechs Sekunden in den Händen hielt. Den fälligen indirekten Freistoß aus 15 Metern schob Lindemeyer überlegt in den Torwinkel. 2-2.

Marienloh hatte in der Schlussphase weitere gefährliche Standardsituationen und hätte in der letzten Minute beinahe den Siegtreffer erzielt. Funke rettete jedoch auf der Linie und hielt so den RSV-Punkt buchstäblich fest.

Barntrup rangiert nun mit 25 Punkten weiter auf dem 14. Rang und hat derzeit fünf Zähler Vorsprung auf den VfL Thüle, der den ersten Abstiegsrang bekleidet.

Aufstellung RSV:

Ehlert – O. Sölter – Schmidt – D. Schlingmann – S. Schlingmann (Schlathaus) – P. Sölter – Haase (Sompare), Meier – Lindemeyer – Funk – Baumeister (Beck)

Lippe-Derby gegen Blomberg endet 2:2

RSV Barntrup – Blomberger SV 2:2

Das Lippe-Derby gegen die Nachbarn aus der Nelkenstadt endet in einer Punkteteilung. In einer verbissen geführten Partie schossen beide Mannschaften 2 Tore.

Bei herrlichem Osterwetter entwickelte sich ein gefällige Partie ohne nennenswerte Torchancen auf beiden Seiten. Erst nach knapp 20 Minuten machten beide Mannschaften offensiv auf sich aufmerksam. Lindemeyer für den RSV (Distanzschuss) und Blomberg mit einem Freistoß sorgten für erste Gefahr in den Strafräumen.

Wirklich Fahrt nahm die Begegnung erst kurz vor dem Seitenwechsel auf, als der RSV die Lücken in der BSV-Defensive besser nutzen konnte. Lucas Schmidt scheiterte zunächst mit einem Kopfball am Blomberger Schlussmann, Funk setzte den folgenden Abpraller dann neben das Tor.

Kurz darauf hatte Rückkehrer Funk erneut die Führung auf dem Fuß. Nach einer gelungenen Kombination durch das Zentrum tauchte Funk frei vorm gegnerischen Gehäuse auf, schoss dem Blomberger Keeper jedoch genau auf die Flossen. Schade !

Konsequenz zur Pause, keine Tore, 0:0.

Nach dem Seitenwechsel wurde der RSV kalt erwischt. Ein Eckball der Gäste, ein starker Kopfball von Pieper, die Führung für Blomberg. 0:1 nach 50 Minuten.

In der Folgezeit tat sich der RSV wieder schwerer in Gang nach vorne. Erst mit der Einwechslung von Baumeister nach gut einer Stunde kam frischer Wind in die Offensiv-Aktionen.

Nach 71 Minuten legte Baumeister mustergültig für Funk auf, der aus kurzer Entfernung zum 1-1 Ausgleich einschob.

Haase machte nur zwei Minuten später den Doppelpack für den RSV perfekt. Eine Direktabnahme von der Strafraumkante landete oben im linken Torwinkel. Groß war der Jubel und die Hoffnung auf drei Punkte gegen den Club aus der Nachbarstadt.

Wenige Minuten vor dem ersehnten Schlusspfiff gab es ein folgenschweres Duell zweier Einwechselspieler. Der für Blomberg in die Partie gekommene Behler wurde von RSV-Defensivspezialist Samake im Strafraum zu Fall gebracht. Ein Pfiff, Elfmeter für die Gäste. Karaduman ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte den späten 2-2 Ausgleich.

Der RSV verpasst (mit der am Ende gerechten Punkteteilung) ein weiteren wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt. Dennoch ist das Unentschieden durchaus auch als Punktgewinn zu werten, da die direkten Konkurrenten ebenfalls nicht dreifach punkten konnten.

Aufstellung RSV:

Weber – O. Sölter – D. Schlingmann – Schmidt – S. Schlingmann (Samake) – P. Sölter – Haase – Meier – Funk – Schönfelder – Lindemeyer (Baumeister)

RSV mit zweitem Sieg im Abstiegskampf

TSV Rischenau – RSV Barntrup 1:2

Mit Geschick, guter Moral und etwas Glück hat der RSV das Lippe-Derby für sich entscheiden können. Das 2:1 in Rischenau ist ein eminent wichtiger Dreier im Kampf um die Klasse.

Auf dem tiefen und nicht gut bespielbaren Geläuf im lippischen Südosten wurde die Partie von Beginn an über den Kampf entschieden. Fußball-Ästheten hatten hier nichts zu suchen.

Der RSV erwischte den besseren Auftakt und hatte bereits in der ersten Spielminute durch Lindemeyer einen Torabschluss zu verbuchen. Zwingende Torszenen blieben zunächst Mangelware, da beide Mannschaften sich an den Untergrund gewöhnen mussten.

Wie aus dem Nichts dann die Führung für die Heimmannschaft. Die RSV-Defensive wähnte einen langen Ball in die Spitze (wohl zurecht) im Toraus und stellte das Arbeiten in Person von O. Sölter, Schmidt und Keeper Ehlert ein. Die anschließende Hereingabe nutzte Kombeiz zur völlig überraschenden 1-0 Führung nach 13 Spielminuten.

Alle Proteste des RSV nutzten nichts, der Treffer wurde anerkannt und RSV lag zurück.

In der Folgezeit prallten die Angriffsbemühungen des RSV häufig an der dicht gestaffelten Defensive der Hausherren ab. Der Weg über die schnellen Außenbahnen wurde von Seiten der Rot-Schwarzen zu wenig gesucht. Die beste Chance für den RSV folgte daher im Anschluss an einen Freistoß. Haases gefühlvolle Hereingabe köpfte P. Sölter am kurzen Pfosten in die Maschen. Der Referee erkannte den Treffer auf Grund eines vermeintlichen Foulspiels nicht an. Erneut konnte der RSV die Entscheidung nicht ganz nachvollziehen.

Nach einer halben Stunde hätte Rischenau die Führung um ein Haar auf erhöht, doch am zweiten Pfosten konnte Tölle den Ball nicht mehr im Tor unterbringen.

So hatte der RSV in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs die Riesen-Möglichkeit, den Spielstand zu egalisieren. Wie schon in den vergangenen beiden Partien erhielt der RSV einen Strafstoß (Funk war zu Fall gebracht worden). Und wie bereits in den vorigen Spielen, wurde die Chance vergeben. In diesem Fall scheiterte Lindemeyer am gut reagierenden TSV-Fänger. Elfmeter-Schießen kann doch nicht so einfach sein, wie alle immer behaupten…

Pause, 1-0 für Rischenau.

Nach dem Seitenwechsel agierte der RSV feldüberlegen. Nach 50 Minuten prüfte P. Sölter den Heimkeeper mit einem Schuss aus 12 Metern. Der Ausgleich wollte jedoch noch nicht fallen.

Jubeln durfte der RSV erst nach einer Stunde Spielzeit als sich Funk im Strafraum durchsetzte, die Übersichte behielt und Lindemeyer in der Mitte verwertete. 1-1 nach 60 Minuten.

Zehn Minuten vor Spielende war es dann der eingewechselte Baumeister, der die wichtige 2-1 Führung für den RSV erzielen konnte. Einen Pass von Samake nahm Baumeister elegant mit und ließ so der TSV-Defensive samt Keeper keine Chance zur Abwehr.

In der turbulenten Schlussphase hatten sowohl die Heimmannschaft als auch der RSV noch Möglichkeiten, weitere Treffer zu erzielen. D. Schlingmann rettete für Barntrup auf der Linie, ein Freistoß von Rischenau strich knapp über den Querbalken. Der RSV hingegen spielte die sich bietenden Konterchancen nicht konsequent zu Ende und verpasste somit eine mögliche Vorentscheidung.

Trotzdem durfte der RSV am Ende jubeln. Nach dem Schlusspfiff war der zweite Sieg in Serie sicher und der RSV steht nun bei immerhin 19 Punkten. Ob sich die Ausbeute weiter steigern lässt, wird das nächste Wochenende beantworten.

Aufstellung RSV:

Ehlert – O. Sölter – Schmidt – D. Schlingmann – Samake – P. Sölter – Meier (S. Schlingmann) – Haase – Funk (Baumeister) – Schönfelder (Sompare) – Lindemeyer

 

 

RSV feiert Heimsieg gegen Borchen

RSV Barntrup – SC Borchen 3:0

Ein ganz wichtiger Dreier im Kampf um den Klassenerhalt. Kollektives Durchatmen beim RSV. Ein letztlich ungefährdeter Sieg gegen den SC Borchen gibt dem RSV Rückenwind für die kommenden Aufgaben.

Bei wunderschönem Bolzplatzwetter empfing der RSV die Gastmannschaft aus Borchen, die aus dem Paderborner Süden angereist waren. Nach einem mäßigen und abwartenden Beginn beider Mannschaften gab es in der 13. Spielminute einen Strafstoß für die Roten Teufel. Gästekeeper Lagers legte den schön frei gespielten und einschussbreiten Funk und sah dafür die gelben Karton. Nach dem vergebenen Elfer von Baumeister (in der Partie gegen Thüle) übernahm Daniel Schlingmann dieses Mal die Verantwortung und wurde dieser auch gerecht. Platziert und halbhoch schlug der Ball in der rechten Ecke zur Führung ein.

In den folgenden 20 Spielminuten kontrollierte der RSV weitestgehend das Geschehen ohne sich jedoch weitere Großchancen herauszuarbeiten. Borchen gab die Zurückhalten zunehmend auf und kam besser mit dem ungewohnten Geläuf zurecht. RSV-Keeper Ehlert blieb jedoch im ersten Durchgang komplett beschäftigungslos. Die RSV-Defensive verteidigte geschickt und ließ keine Möglichkeiten zu.

Kurz vor dem Seitenwechsel dann noch eine Schusschance für Barntrup. Eine Flanke von Lindemeyer wurde von der Borchener Defensive unzureichend geklärt, sodass P. Sölter in Ballbesitz kam. Seine Direktabnahme konnte Gästekeeper Lagers mit Mühe klären, er verletzte sich jedoch beim Aufkommen auf dem roten Rasen an der Schulter. Auch von Seiten des RSV: Gute Genesung !

– Pause: 1-0 für den RSV –

Nach dem Seitenwechsel brauchte der RSV einige Zeit, um zurück ins Spiel zu finden. Borchen war optisch überlegen, ohne das Barntruper Gehäuse in Gefahr zu bringen. Knackpunkte der Partie war dann das 2:0 in der 66. Spielminute. Der erneut mit aufgerückte D. Schlingmann staubte im Anschluss an eine schöne Kombination aus knapp 10 Metern ab und schob den Ball in die Maschen.

Nur zwei Minuten später dezimierte sich der Gast durch ein dummes Foul im Mittelfeld selbst. Winter sah nach einem Einsteigen gegen Baumeister die Ampelkarte. Zehn Minuten vor dem Ende kam es dann noch schlimmer für den Gast. Ein eindeutiges Handspiel im Strafraum zog den zweiten Elfmeter für Barntrup nach sich. Diese Entscheidung des Referees gefiel einigen Borchenern gar nicht, sodass eine weitere rote Karte verteilt werden musste. Der SC nun nur noch zu neunt.

Dass D. Schlingmann den zweiten Strafstoß nicht im Tor unterbringen konnte, war nur noch eine Randnotiz. Kurz vor dem Ende erzielte der eingewechselte Sompare per Kopf den 3:0 Endstand.

Barntrup feiert somit einen ganz wichtigen Sieg im Keller und steht nun bei 16 Zählen. Am kommenden Wochenende geht es in Rischenau gegen einen direkten Konkurrenten. Hier will der RSV erneut punkten um für die kommenden, schweren Partien gerüstet zu sein.

Aufstellung:

Ehlert – O. Sölter – Schmidt – D. Schlingmann – Samake – P. Sölter – Meier (S. Schlingmann) – Haase – Funk – Lindemeyer (Klocke) – Baumeister (Sompare)

RSV vergeigt den Start in die Rückrunde

RSV Barntrup – VfL Thüle 1:2

Das hatte sich der RSV anders vorgestellt. Gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten Club aus Thüle wollte man unbedingt punkten und mit einem Erfolgserlebnis die Mission Klassenerhalt angehen. Es kam allerdings ganz anders…

Auf dem mäßig bespielbaren Tennenplatz startete die Heimmannschaft deutlich besser in die Partie und ging früh in Führung. Baumeister verarbeitete einen langen Ehlert-Abstoß gekonnt und spielte Rückkehrer Schönfelder frei. Schöni umkurvte den Gästekeeper und schob zum 1:0 ein.

Wenige Minuten später machte auch der Gast auf sich aufmerksam. Nach einem Konter tauchte Votsmeier frei vor dem RSV-Tor auf. Ehlert konnte die Situation zunächst noch bereinigen.

Danach wieder Barntrup. Lindemeyer, Schönfelder, Haase (per Kopf) und Baumeister scheiterten jedoch bei ihren Versuchen die Führung für den RSV auszubauen.

Kurz vor dem Seitenwechsel dann noch einmal der Gast. Zunächst klärte Schönfelder einen Kopfball der Gastmannschaft im Anschluss an eine Ecke auf der Linie. Zwei Minuten später dann eine ähnliche Situation und der Ausgleich für Thüle. Pechvogel Haase verlängerte eine erneute Ecke ins eigene Tor. Wie schon im Hinspiel als P. Sölter ein Eigentor unterlief, half der RSV dem Gast beim Tore schießen.

Pause im Waldstadion, 1-1.

Auch im zweiten Durchgang erwischte der RSV den besseren Start. Gleich nach Wiederanpfiff hatte Funk eine gute Möglichkeit, sein Schuss ging allerdings am Tor vorbei.

Danach herrschte viel Leerlauf. Beide Mannschaften litten unter den schlechten Platzverhältnissen, der Ball flog häufig und lange durch die Luft. Erst nach knapp 70 Minuten wurden die Zuschauer wieder wachgerüttelt. Baumeister setzte den Gästekeeper bei einem Rückpass unter Druck, sodass Schönfelder in aussichtsreicher Position an den Ball kam. Bei seinem Abschluss traf Schöni jedoch nur einen zurückgeeilten Defensiv-Spieler und nicht das Tor.

Kurz darauf zeigte der Referee auf den ominösen Punkt. Nach einem Handspiel im Strafraum wurde dem RSV ein Strafstoß zugesprochen. Da mit D. Schlingmann der etatmäßige Schütze wegen einer Gelbsperre passen musste, übernahm Baumeister die Verantwortung und scheiterte am Gästekeeper. Die große Chance zur Führung vertan.

Als sich alle bereits mit einem Remis abgefunden hatten, schlug Thüle in der Nachspielzeit zu. Ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung leitete den Konter ein, in dessen Folge Nordloff das Duell gegen den eingewechselten Beck und Keeper Ehlert für sich entschied.

Unter großem Jubel der Gastmannschaft wurde das Spiel wenig später mit einem 1-2 Auswärtserfolg abgepfiffen. Der RSV – bedient. Ein unglücklicher Auftakt ins Jahr 2015 für Rot-Schwarz.

Aufstellung RSV:

Ehlert – O. Sölter – Schmidt – S. Schlingmann (Beck) – Samake – P. Sölter (Sompare) – Haase – Lindemeyer – Schönfelder – Funk – Baumeister (Klocke)

RSV unterliegt Erkeln

RSV Barntrup – TuS Erkeln 0:2

So schnell kehrt die Ernüchterung ein. Nach dem sehr guten Spiel in Beverungen wollte der RSV gegen Erkeln nachlegen und Kontakt zum Mittelfeld aufnehmen. Dieser Versuch misslang.

Zunächst erwischte der RSV den deutlich besseren Start. In der Anfangsphase vergaben P. Sölter, D. Schlingmann und Sompare gute Einschussmöglichkeiten. Am nächsten dran am Torerfolg war Daniel Schlingmann, dessen Kopfball an die Latte klatschte.

Nach der teils furiosen Anfangsphase kehrte Ruhe ins Spiel ein. Erkeln fand besser in die Partie und verteidigte geschickt. Nach vorne ging bei den Gästen aber auch weiterhin nicht viel.

Als sich alle bereits mit einer torlosen Halbzeit angefreundet hatten, verteilte der RSV ein vorweihnachtliches Präsent. Keeper Weber konnte eine Hereingabe von der rechten Seite nicht festhalten, sodass Erkeln’s Offensivakteur Bobbert den Ball über die Linie drücken konnte. 0-1 kurz der Pause. Ein unnötiger Rückstand.

Auch im zweiten Durchgang hatte der RSV die Mehrzahl und auch die besseren Chancen. Es mangelte jedoch, wie schon so oft, an der Kaltschnäuzigkeit. So zielten erst Baumeister, dann P. Sölter, dann Arning und schließlich auch Lindemeyer knapp am Gehäuse vorbei.

Mitten in die RSV-Schlussoffensive fiel dann der zweite Treffer für Erkeln. Nach einem lang geschlagenen Freistoß köpfte Hajdarevic den Ball in die Maschen. Tore schießen kann so einfach sein…

Am Ende verliert der RSV ein Spiel, dass man nie hätte verlieren müssen. Unnötige Gegentreffer und 0% Chancenverwertung, so kann man nicht gewinnen.

Aufstellung RSV:

Weber – S. Schlingmann (Beck) – Schmidt – D. Schlingmann – Samake – Meier (Arning) – Haase – P. Sölter – Lindemeyer – Sompare – Baumeister (Weis)

Nikolaus beschenkt RSV mit Auswärtserfolg

Blau-Weiß Weser – RSV Barntrup 1:2

Wer hätte das vor dem Spiel gedacht? Da reist der derzeit arg gebeutelte RSV zum Spitzenteam aus Beverungen, dessen Stürmer Schmidt allein mehr Tore als der gesamte RSV auf dem Konto hat. Am Ende jubelte dennoch der RSV und freute sich über ein unverhofftes Nikolaus-Geschenk.

Die Partie begann mit einer Schrecksekunde für den RSV. Kapitän Meier rasselte bereits nach wenigen Minuten mit einem Gegenspieler im Kopfballduell aneinander und musste mit einer klaffenden Platzwunde an der Augenbraue behandelt werden. Der Kapitän verließ das Schiff jedoch nicht, sondern lieferte eines seiner besten Spiele ab.

Auf dem Platz herrschte auch abseits dieser Szene ein munteres Treiben. Beverungen war bemüht Ballkontrolle herzustellen und dann schnell über die Außen zuzuschlagen. Der RSV verließ sich zunächst auf die Defensive und versuchte über schnelle Gegenzüge zum Erfolg zu kommen.

Beide Mannschaften konnten ihre Chancen jedoch zunächst nicht nutzen. Lindemeyers Lattentreffer war noch eine der bessere Möglichkeiten.

Als die Partie gegen Ende der ersten Halbzeit eigentlich nur noch dahinplätscherte, schlug die Heimmannschaft eiskalt zu. Mit der ersten gelungenen Kombination tauchte Viktor Schmidt frei vor dem RSV-Tor auf und netzte zum 1-0 ein.

Pause auf dem tiefen und schmierigen Geläuf.

Nach dem Seitenwechsel startete der RSV durch. Beverungen, noch benebelt vom Führungstreffer kurz vor der Pause, wurde überrumpelt. Baumeister ließ dem Gästekeeper mit einem Schuss ins lange Eck keine Chance zur Abwehr. 1:1 nach 49 Spielminuten.

Nach knapp 70 Spielminuten startete dann der kollektive Jubel beim RSV. Erneut war es Baumeister, der sich gegen einen Gegenspieler durchsetzte, den Torwart ausspielte und flach in die Mitte passte, wo der gerade zuvor eingewechselte Arning den Ball über die Linie schob. 2:1 für den RSV.

Es begann eine leidenschaftliche Verteidigung der knappen Führung. Zunächst rettete D. Schlingmann auf der Linie, anschließend klärte Ehlert die letzten Möglichkeiten der Hausherren.

Als der Schlusspfiff nach 93 Minuten endlich ertönte, jubelten Spieler, Trainer und Anhang in einem Zug. Dieser Erfolg tat sehr, sehr gut und gibt hoffentlich Rückenwind für die letzte Aufgabe am dritten Advent. Zu Gast im heimischen Waldstadion ist dann der Club aus Erkeln.

Aufstellung RSV:

Ehlert – S. Schingmann (Beck) – D. Schlingmann – Haase – Samake – P. Sölter – Meier – Lindemeyer – Sompare (Schmidt) – Baumeister – Weis (Arning)

RSV unterliegt Brakel mit 1:3

RSV Barntrup – SpVg Brakel 1:3

Der RSV tritt weiterhin auf der Stelle. Gegen den Tabellenführer aus Brakel unterlagen die Rot-Schwarzen am Ende mit 1:3. Anfangs sahen die Zuschauer ein wenig attraktives Spiel. Dem RSV gelang es gegen die gut gestaffelten Gäste nicht, die gefürchteten Diagonalbälle auf die  Außenspieler P. Sölter und Sompare zu schlagen. Brakel hatte derweil Probleme das eigene Kombinationsspiel auf der Asche umzusetzen.

So dauerte es bis zur 32. Spielminute, als die erste wirklich gelungene Kombination der Gäste auch den ersten Treffer bedeutete. Lüddecke fand eine Lücke in der RSV-Defensive und schob den Ball mit Glück und Geschick an Ehlert vorbei ins Tor.

0:1 auch der Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie Fahrt auf. Brakel erwischte zunächst den besseren Start und erhöhte durch Fähnrich auf 0:2. Ein krummes Ding. Fähnrich brachte (aus voriger Abseitsposition) den Ball von der Strafraumkante vors Tor. Seltrecht ließ den Ball passieren und Keeper Ehlert konnte nur noch hinterherschauen, wie das Leder im Netz eintrudelte.

Der RSV durch den doppelten Rückstand aber keineswegs geschockt. Nur 120 Sekunden später brachte ein Missverständnis in der Gäste-Defensive Mo Sompare in Szene. Der Offensiv-Akteur schob den Ball frei aus 12 Metern zum Anschlusstreffer ein.

Der Anschlusstreffer weckte frische Kräfte beim RSV, der fortan auf den Ausgleich drängte. Haase scheiterte zunächst mit einem Freistoß aus knapp 25 Metern am Gästekeeper Siks. Nach etwas mehr als einer Stunde hatte P. Sölter Pech mit einem Kopfball. Seinem Versuch fehlte der nötige Druck und die Präzision.

Nur ein paar Minuten später klärte Gästefänger Siks eine Direktabnahme von P. Sölter zur Ecke. Chancen boten sich dem RSV nun reichlich, die Verwertung ließ allerdings zu Wünschen übrig.

Auch Brakel blieb bei den sich bietenden Konterchancen gefährlich. Ehlert konnte zunächst gegen Fähnrich klären und entschärfte dann einen Kopfball aus dem Eck.

In der turbulenten Schlussphase verpasste P. Sölter mit einem weiteren Versuch den möglichen Ausgleichstreffer. Sein Abschluss verfehlte das Tor nur knapp. Quasi im Gegenzug brachte das Gast den Deckel auf die Partie. Nach einer schönen Aktion von Wetzler brauchte Kling aus 5 Metern nur noch zum 1:3 einzuschieben.

Am Ende steht der RSV erneut mit leeren Händen dar. Brakel war eine Nummer zu clever und konsequenter im Nutzen der sich bietenden Möglichkeiten. Der RSV mit trotzdem die positiven Aspekte des Spiel mitnehmen und im Auswärtsspiel in Upsrunge endlich mal wieder dreifach punkten.

Aufstellung RSV:

Ehlert – O. Sölter – Schmidt – D. Schlingmann – Samake – P. Sölter – Meier – Haase – Lindemeyer – Sompare – Baumeister (Weis)

 

Blomberg entscheidet hitziges Derby für sich

Blomberger SV – RSV Barntrup   3:1

Ganz langsam muss sich der RSV wieder mit den unteren Tabellenregionen anfreunden. Das Lippe-Derby gegen die Nelkenstädter aus Blomberg entschied die Heimmannschaft verdient für sich.

Der RSV erwischte den besseren Start in die Partie und führte durch einen Treffer von P. Sölter bereits nach drei Spielminuten mit 1:0 . Nach einem schönen Diagonalpass von Nico Haase tauchte P. Sölter frei vorm Blomberger Tor auf und schob überlegt ein.

Nach der frühen Führung übernahm der BSV schnell die Kontrolle über die Partie und versuchte die Lücke in der RSV-Defensive zu finden. Es entwickelte sich ein intensives aber wenig ansehnliches Spiel. Große Chancen ergaben sich auf beiden Seiten zunächst nicht.

Erst nach einer halben Stunde wurde der RSV mit einem der wenigen Konter gefährlich. Erneut eingeleitet über Haase und P. Sölter wurde Baumeister in Szene gesetzt, der jedoch bei seinem Abschluss zu weit nach außen abgedrängt wurde, sodass Keeper Pieper zur Ecke klären konnte.

Blomberg wachte erst kurz vor der Pause auf, nutzte die sich bietenden Möglichkeiten jedoch eiskalt. Nach einem Eckball klatschte ein Hannibal-Kopfball zunächst an die Latte. Der Abpraller fiel Bozkurt vor die Füße, der den Ball zum Ausgleich über die Linie stocherte. 1:1

In der letzten Minute vor dem Pausentee kam es noch schlimmer für den RSV. Altintas, der erst kurz zuvor für den angeschlagenen S. Schlingmann eingewechselt wurde, verursachte einen Strafstoß an Maruch. Jakob Funk, früher selbst in Diensten des RSV, trat im Duell gegen Ehlert an und scheiterte zunächst. Auch hier aber wieder Pech für den RSV. Auch dieser Abpraller fiel Funk wieder vor die Füße und er rutschte den Ball zur Führung in die Maschen. 2:1 für den BSV.

Der RSV ging benommen in die Kabine. 40 Minuten clever verteidigt und doch im Rückstand.

Im zweiten Durchgang wirkte die Heimmannschaft erneut überlegen. Spielerisch konnten vor allem die schnellen Außenstürmer immer wieder gekonnt in Szene gesetzt werden. Der RSV hielt kämpferisch dagegen, konnte aber wenig eigene Akzente nach vorne setzen.

Die Partie wurde mit zunehmender Dauer hitziger. Spieler und auch Verantwortliche beider Vereine waren sich nicht wirklich grün. Nickeligkeiten und viele Fouls brachten den Spielfluss endgültig zum Erliegen.

In der Schlussminute, als der RSV zum letzten Sturmlauf rief, platzte ein Blomberger Konter dazwischen, der die Entscheidung brachte. Bozkurt nutzte die sich bietende Überzahl und überwand Ehlert im Kasten des RSV zur 3:1 Entscheidung.

Während der RSV nicht von der Stelle kommt, bleibt Blomberg im oberen Tabellendrittel zugegen. Am kommenden Wochenende gastiert der SV Marienloh im Waldstadion. Ein Sieg nach nunmehr 5 erfolglosen Spielen in Folge würde den Roten Teufeln sicher gut tun.

Aufstellung RSV:

Ehlert – O. Sölter – Schmidt – D. Schlingmann – S. Schlingmann (Altintas) – P. Sölter (Klocke) – Haase – Meier – Lindemeyer – Sompare (Weiß) – Baumeister

Klarer Sieg im Ortsderby, Alverdissen wir mit 6:0 Heim geschickt

Nachdem der RSV wieder einmal Personalsorgen hatte konnte das Team auf gleich 4 Altliga Spieler zählen, die das Fehlen einiger Akteure kompensierten.

Der RSV startete gleich wie eine Rakete und so musste Alverdissens Torwart nach nicht einmal einer Minute in Spielgeschehen eingreifen. In der Folgezeit spielte nur der RSV, was allerdings fehlte war eine Konsequente Auswertung der sich bietenden Großchancen. So waren es Gelhaus, Gabriel, Andy und Maurice, die für den RSV hätten treffen können. So kam es, dass Alverdissen ein wenig besser ins spiel kam, ohne allerdings, für Torwart Motte, ernsthaft gefährlich zu werden. Trainerfuchs Landgraf erkannte dieses sofort und stellte mit Fabi Seidel einen weiteren erfahrenen Spieler in die Viererkette, für ihn musste uns Siggi weichen. Der RSV nun mit noch mehr Dampf von hinten und nach einer tollen Kombination konnte Gelhaus zum verdienten 1:0 einschieben, die Moral von Alverdissen damit gebrochen. Nicht einmal 3 Minuten später wurde wieder Gelhaus im 16er zu Fall gebracht und dieser verwandelte den fälligen Elfmeter gekonnt zum 2:0. Nach einem Zuspiel von Fischer tankte sich dann Maurice unnachahmlich durch die Alverdisser Abwehr und markierte das hoch verdiente 3:0. Nach einem Eckball war es dann Andy, der frei stehend zu 4:0 Halbzeitstand einschob.

Trainer Landgraf ermahnte die seinen in der Halbzeit, dass der Gegner nochmals kommen würde und es zur 2ten Halbzeit 0:0 stehe. Man müsse mit gleichem Elan und Willen auch die zweite Halbzeit gestalten und vor allem sich nicht im 16er festnageln lassen….

Gesagt getan, der RSV spulte mit gleicher Leidenschaft auch die zweite Halbzeit herunter und hätte durchaus schon früher das Ergebnis höher gestalten können. Wieder waren es Henning, Maurice und Andy, die beste Chancen nicht verwerten konnten. So musste ein Freistoß her, welchen Tobias, im Stile eines Ronaldos an der Mauer vorbei zum 5:0 einschob. Den Schlusspunkt setzte dann Fabi, der nach einer Ecke von Gabriel vom 16er Eck zum 6:0 einschieben konnte. Alverdissen wurde auch in der zweiten Halbzeit kaum gefährlich vor dem Barntruper Tor gesehen, denn die Abwehr um Steven, Fabi, Lars und Sandro ließ dem Gegner kaum Luft zum Atmen. Die letzte Aktion wurde von Matze Bräunlein im Stile eines echten Fighters 30 cm über der roten Asche gelöscht…

Nach dem Schlusspfiff pure Freude über den zweiten Derbysieg in Folge.

Tore: 1:0 Henning (28.), 2:0 Henning (31.), Maurice (36.), Andy (42.), Tobias (78.), Fabi (82.)

Fazit:

Wieder einmal hat die Dritte gezeigt, dass durch Wille, Spaß und Zusammenhalt alles möglich ist. Auch wenn Top Torjäger, Stammtorhüter usw. fehlen, durch Improvisation und ein wenig Hilfe der Altliga geht immer was. Jungs, macht einfach weiter so!

RSV mit Punkteteilung gegen Peckelsheim

RSV Barntrup – FC Peckelsheim 1:1

Der RSV hat mit der Punkteteilung einen wichtigen Sieg verpasst. Gegen die schwach in die Serie gestarteten Gäste hatte sich der RSV nach der starken kämpferischen Vorstellung des vergangenen Wochenendes einen Heimsieg erhofft. Einen Sieger, egal ob Heim- oder Gastmannschaft, hatte die Partie jedoch nicht verdient.

Gut bedient waren all diejenigen, die rechtzeitig zum Anpfiff Platz im Waldstadion Platz genommen hatten. Direkt nach dem Anpfiff kehrte ein langer Ball in die zu zögerlich herausrückende RSV-Defensivreihe zurück. Gästestürmer Rex nutzte die kurzfristige Konfusion und netzte bereits in der ersten Spielminute zur Führung für Peckelsheim ein.

Der RSV zeigte sich vom Rückstand unbeeindruckt und konnte prompt reagieren. Leon Baumeister setzte sich nur drei Minuten später am Strafraum gekonnt durch. Sein platzierter Linksschuss landete zum Ausgleich im langen Eck. 1:1 nach nur vier Spielminuten.

Wer nun glaubte, dass sich auf der roten Asche ein packendes und spannendes Spiels entwickelt, der sah sich bitter enttäuscht. Beiden Mannschaften gelang es nicht Struktur in ihr eigenes Spiel zu bringen. Viele kleine Fouls und häufige lange Bälle machten einen konzentrierten Spielaufbau zudem sehr schwierig.

Da sich auch nach dem Seitenwechsel keine Mannschaft entscheidende Vorteile, geschweige denn hochkarätige Torchancen herausarbeiten konnte, blieb nach dem Schlusspfiff eine gerechte Punkteteilung, die keiner der beiden Mannschaften hilft. Der RSV hat es verpasst, den Abstand zum Tabellenkeller zu vergrößern, Peckelsheim verharrt auf Rang 15.

Besser machen möchte es der RSV am kommenden Stadtfest-Wochenende, wo die roten Teufel beim Nachbarn aus Blomberg gastieren. Die sehr gut gestarteten Nelkenstädter kassierten am letzten Wochenende die erste Niederlage der laufenden Serie. Eine schwere und anspruchsvolle Aufgabe für den RSV, die es mit Moral und Einsatz zu lösen gilt.

Aufstellung RSV:

Weber – O. Sölter – D. Schlingmann – Schmidt – Samake – P. Sölter – Haase – S. Schlingmann – Lindemeyer (Sompare) – Meier – Baumeister

Gabriel rettet die Serie der Altliga in letzter Sekunde

Nachdem schon im Vorfeld einige Spieler durch Kegelausflug verhindert waren, kamen unter der Woche mehr und mehr Spieler hinzu, welche sich krank oder verletzt melden mussten. Am Freitagmorgen waren es noch ganze 10 Spieler. Mit David Philipps konnte ein neuer Spieler begrüßt werden und C. Schulz lief trotz Rippenprellung auf. Dennoch fehlten insgesamt 9 Spieler, was die Aufstellung nicht ganz leicht machte.

Der RSV kam von Beginn an gut ins Spiel und dominierte den Gegner durch sichere Kombinationen über das Mittelfeld. Eine um die andere Chance wurde gut herausgespielt, was wieder einmal fehlte war, dass sich die Mannschaft für die Mühen und das Kämpfen belohnte. So waren es Röhr, Philipps und Gelhaus welche den RSV in front hätten schießen können. Nach 25 Minuten schaltete der RSV einen Gang zurück und der Gegner kam somit besser ins Spiel, was eigentlich vermieden werden sollte. Bis dahin war Großenwieden nur durch teilweise überharte Fouls aufgefallen, gleich mehrere Male holten diese die Spieler des RSV von Hinten von den Beinen, der Schiedsrichter beließ es bei gelb und mündlichen Verwarnungen.

Unser Coach Roger ermahnte nochmals nicht nachzulassen, denn nur ein Tor könnte den Knoten lösen und mehr Ruhe ins Spiel bringen. Doch der RSV kam weiterhin nicht richtig ins Spiel, kämpfte allerdings weiter um die Führung. Nache einem Eckball war es dann Gabriel, der den Ball per Hinterkopft, der unhaltbar ins lange Eck einnickte. Der erlösende Führungstreffer wie man meinen sollte, doch leider währte die Freude nicht lange, denn nicht einmal 2 Minuten später konnte Großenwieden nach abgefälschten Freistoß, zum 1:1 ausgleichen. Ein stich ins Herz der RSV Seele und ein Ereignis, dass vermieden werden sollte. Doch es kam noch schlimmer, den der RSV war nun vollkommen von der Rolle und der Gegner wurde immer stärker. Nach einem Eckball für den RSV und dem darauffolgendem Konter ging der Gegner aus stark Abseits verdächtiger Position in Führung. Fortan beschränkte sich der Gengner aufs verteidigen und der RSV hatte mit nachlassenden Kräften nicht mehr viel dagegen zu setzen, trotzdem versuchte und kämpfte das Team weiter, leider glücklos. Mit dem letzten Angriff war es dann wieder Tobsen Gabriel, der zum erlösenden und verdienten 2:2 ausglich. Ein später aber dennoch hoch verdienter Punktgewinn für den RSV.

Fazit:

Man muss einfach die Hütte treffen und die Chancen verwerten, ansonsten wird es in der Liga schwer für den Tabellenführer. Das Niveau ist kein Vergleich zur vergangenen Spielzeit, mehr Tempo, mehr Biss, mehr von Allem….

Aufstellung: Fricke, Schulz, Betke, Götzel, Müther (Pettenpohl 55.), Röhr, Gabriel, Hilker (Müther 68.), Gelhaus, Berges, Philipps

Tore: 0:1 (Gabriel 52.), 1:1 (54.), 2:1 (62.), 2:2 (Gabriel 70+2.)

„Black Pearl“ Bodo Danlowski fischt sicher den Sieg – RSV Altliga seit nunmehr 21 Spielen ungeschlagen

Nachdem der Trainer des TSC schon im Vorfeld mächtig getrommelt hatte, waren alle Spieler bestens auf das Spiel eingestellt und auch ohne Ansprache hellwach. Leider musste der RSV im Vorfeld Absagen von gleich 6 Spielern verkraften, so fehlten von Einem, Gabriel, Möller, Pape, Ulrich, Fricke uvm.  Während die Feldspieler adäquat ersetzt werden konnten musste ein Torwart her. Die Trainerfüchse Dirk und Roger schauten kurz in die Wundertüte und zauberten die Springmaus Danlowski heraus. Schon beim Ankleiden bekam dieser erste Schweißausbrüche, nachdem dieser seine kurze Hose wieder abgeben musste.  Torschüsse sollten zumindest in der Anfangsphase verhindert werden.

Der RSV kam mit viel Druck aus der Kabine und nahm das Heft von Beginn an in die Hand. Im Mittelfeld wurde jeder Ball gewonnen und die Abwehr hielt hinten dicht. Ersan und Henning beschäftigten die gegnerische Abwehr und somit hatte Fischbeck kaum etwas dagegen zu setzen. Es entwickelte sich so ein klasse Partie vom RSV, leider konnten beste Chance durch Gelhaus, Köller und Sensu nicht genutzt werden. Nach einem Eckball klatschte ein Kopfball  von Röhr ans Lattenkreutz, was die letzte Chance der ersten Halbzeit blieb. Denn ab dieser Chance verlor der RSV den Faden, die Männer wurden vernachlässigt und es kam zu einfachen Verlusten in der Vorwärtsbewegung. So wurde der Gegner unnötig stark gemacht und dieser kam seinerseits zu Chancen. Erst jetzt bemerkte der Gegner dass wir die „Black Pearl“ im Tor hatten und wollte nun öfters aufs Tor schießen.

In der Halbzeit ermahnte Roger das Team, wenn man nicht mit der gleichen Einstellung wie zu Beginn der ersten Halbzeit zu Werke gehen würde, verliert man das Spiel. Leider wurde der RSV kalt erwischt, nach einem Eckball kurz nach der Halbzeit konnte das Gästeteam zum 0:1 einnetzen. Der heranstürmende Spieler wuchtete das Ding unhaltbar in die Maschen. Keine Chance für Köller und Bodo Danlowski. Doch dieses Tor weckte den RSV auf und nach lediglich 2 Minuten konnte Gelhaus, nach Vorarbeit von Betke, den Ausgleich markieren. Der RSV nun wieder auf der Höhe, aggressiv, nah am Mann und es wurde um jeden Meter gekämpft. Durch einen erkämpften Ball im Mittelfeld ging es schnell über Sensu, welcher Mustergültig für Gelhaus auflegte und dieser köpfte den bis dahin verdienten Führungstreffer. Danach kam der Gegner allerdings wieder besser ins Spiel und es begann die große Zeit der „Black Pearl, warum eigentlich Black Pearl?? Egal….Wieder gab es Probleme im Spielaufbau und die Kondition ließ lies langsam nach. Fischbeck spielte nun einen guten Ball und gewann mehr und mehr Spielanteile. Der RSV setzte mit Kampf und Leidenschaft dagegen und hinten rettete Bodo Danlowski mit Glanzparaden und gekonnten Flugeinlagen, den Rest hämmerte die Abwehr  soweit es ging vom Tor. Selbst der frei heran stürmenden top Scorer des TSC konnte unsere „Black Pearl“ nicht überwinden. Mit gekonnter Körpertäuschung verwirrte er diesen so sehr, dass er  kaum noch wusste was er tun sollte und die Krake fischte das Ding in Handballtorwart Manier aus dem unteren Eck. Einen weiteren Schuss aus der zweiten Reihe klatschte er an den Pfosten. Doch auch der RSV hatte noch seine Chancen, konnte diese allerdings durch Sensu und Betke nicht nutzen.  Die letzte Möglichkeit durch Köller klatschte an den Innenpfosten und wieder heraus. Nach dem Schlußpfiff große erleichterung und stolz, durch großen Einsatz konnten die drei Punkte eingefahren werden und durch  . . . . . .  ..  .“ THE BLACK PEARL “ der seine Kondition heut voll ausspielen konnte.

Aufstellung: Rene Higuita, Matze Haase, Christian Götzel, Sandro Betke, Karsten Schulz, Dirk Hilker, Heiko Röhr (52. Andre Seidler), Larsis Mutta, Andreromario Köller, Ersan Sensu, Henning Gelhaus

Tore: 0:1 Gerull (41.), 1:1 Gelhaus (42.), 2:1 Gelhaus (50.)

Fazit:

Der RSV ist in der neuen Liga angekommen  mit der Erkenntnis, dass dieses Jahr, in den 70 Minuten Spielzeit, höchste Konzentration herrschen  muss. Auch im konditionellen Bereich muss man voll auf der Höhe sein um Spaß zu haben. Wieder einmal haben die alten Böcke gezeigt, dass durch Teamgeist und vollen kämpferischen Einsatz fehlende Spieler kompensiert werden können und selbst ein Torwartproblem uns nicht umhaut….Man hatte das Gefühl der junge Bodo Ilgner ist auferstanden, Danny the „Black Pearl“ Danlowski!!!

Jungs, es war wie immer eine Ehre mit euch aufzulauf….


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