RSV legt Heide Paderborn zwei Eier ins Nest

RSV Barntrup – SV Heide Paderborn   2:1

Der RSV hat eine erfolgreiche Osterwoche mit dem heutigen Heimsieg gegen Heide Paderborn gekrönt und wittert wieder Morgenluft. Punktgleich mit dem Team aus Brenkhausen / Bosseborn steht der RSV nun bei 29 Zählern.

In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer einen wenig begeisternden Kick beider Mannschaften. Heide agierte feldüberlegen, konnte sich jedoch keine nennenswerten Chancen gegen die gut sortierte Barntruper Defensive erarbeiten. Da auch der RSV im Spiel nach vorne kaum in Erscheinung trat, endete die erste Halbzeit mit einem torlosen Remis.

Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie dann endlich Schwung auf. Zunächst senste Innenverteidiger Bobe über einen weiten Abschlag von SV-Keeper Höber, sodass sich eine gute Möglichkeit für Domingues ergab. Sein Heber landete jedoch deutlich neben dem Barntruper Gehäuse.

Auch die nächste Aktion gehörte den Gästen. Als der RSV in der Vorwärtsbewegung der Ball verlor, konterte Heide zügig über die rechte Angriffsseite. Nach einer flachen Hereingabe ins Zentrum kam Sijecic zum Abschluss. Seine Direktabnahme konnte Ehlert gedankenschnell noch an den Pfosten lenken.

Kurz darauf dann auch Barntrup mit der ersten, zwingenden Chance und der Führung. Eine Lindemeyer-Ecke wurde zunächst noch abgewehrt, der Ball gelangte zu Bobe, der das Spielgerät erneut ins Zentrum flankte. Dort drückte Philipp Sölter den Ball aus 8 Metern über die Linie. 1:0 für den RSV nach 65 Spielminuten.

Danach ging es Schlag auf Schlag im Waldstadion. Keine fünf Minuten später glich Heide nach einer zu kurzen Kopfball-Abwehr aus. Gegen Domingues verdeckten Schuss aus 12 Metern hatte Ehlert keine Chance zur Abwehr.

Die Erleichterung der Gäste über den Ausgleich währte allerdings nur Sekunden, denn der RSV erzielte den zweiten Treffer direkt nach Wiederanpfiff. Der Gästekeeper verlor im Strafraum den Ball an den heraneilenden P. Sölter. Im anschließenden Getummel der Ball zu Lindemeyer, der erst einen Gegenspieler stehen ließ und den Ball danach im Tor versenkte. 2:1 für den RSV.

So blieb es auch bis zum Ende der Partie. Heide hatte in der Schlussphase noch einige gute Möglichkeiten, konnte diese aber nicht zu einem weiteren Treffer nutzen. Der RSV freut sich damit über weitere wichtige Punkte im Abstiegskampf und geht gestärkt in die kommenden Aufgaben.

Frohe Ostern ! ! !

Aufstellung RSV:

Ehlert – O. Sölter – D. Schlingmann – Bobe – S. Schlingmann – P. Sölter (Ritter) – Haase – Schalofsky – Meier (Altrogge) – Schönfelder – Lindemeyer (Klocke)

Frauen wieder im Rennen um die Meisterschaft !!!!

Am Wochenende hat der FC Germania Hovestadt/Nordwald sein erstes Meisterschaftsspiel gegen den  Delbrücker SC verloren. Somit liegt die Meisterschaft wieder in der Hand der Devils. Das vermeidliche Entscheidungsspiel findet am 18.05 in Hovestadt/Nordwald statt. Eine Woche später kommt der Delbrücker SC ins Waldstadion. Also Andy, noch vier Wochen mit den Mädels konzentriert arbeiten.

RSV kassiert herbe Packung in Brakel

SpVg Brakel – RSV Barntrup 5:1

 

Nichts zu melden hatte der RSV im heutigen Auswärtsspiel bei der Spielvereinigung Brakel. Ohne den gesperrten Schalofsky und den Kurzurlauber Lindemeyer kam die Truppe von Coach Freitag mit 1:5 unter die Räder.

Von Beginn an übernahm die Heimmannschaft das Zepter und zeigte gepflegten Fußball. Der RSV konzentrierte sich auf die Defensive und ließ wenige Möglichkeiten zu. Eigene Akzente nach vorne konnte Barntrup in der ersten halben Stunde nicht setzen.

Nach 33 Spielminuten gab es den ersten Aufreger der Partie. Im Duell mit RSV Keeper Ehlert verlor SpVg-Akteur Wetzler die Bodenhaftung im Strafraum. Eine astreine Schwalbe, die der Unparteiische trotzdem mit einem Strafstoß belohnte. Kling verwandelte den anschließenden Elfmeter sicher zum 1:0 für die Heimmannschaft.

Der RSV reagierte gut und hatte die Zügel bis zur Pause in der Hand. Nach einer schönen Kombination über die linke Seite flankte O. Sölter ins Zentrum, wo Schönfelder das Luftduell mit dem Brakeler Keeper für sich entschied und per Kopf den Ausgleich erzielte.

Nach der Pause hatte sich der RSV viel vorgenommen und wurde kalt erwischt. Bereits in der 47. Spielminute ging Brakel erneut in Führung. Kling erzielte nach einer Freistoß-Flanke per Kopf das 2:1 für die Heimmannschaft. Nur 5 Minuten später war die Messe gelesen. Wetzler erhöhte nach einem schönen Flügelwechsel das 3:1.

Keles und erneut Kling stockten das Ergebnis bis zur 80. Spielminute auf 5:1 auf. Der RSV hätte durch P. Sölter noch einen weiteren Treffer erzielen können, doch im Duell mit dem Heimkeeper behielt dieser die Oberhand.

Am Ende blieb es bei der deutlichen 5:1 Niederlage für den RSV, die auf Grund der konsequenten Chancenverwertung der Spielvereinigung in Ordnung geht. Für den RSV geht es bereits am Gründonnerstag gegen den SV Blomberg in der nächste Runde im Kampf um den Klassenerhalt. Um die Minimalchance am Leben zu halten, muss der RSV in der Nelkenstadt dreifach punkten.

Aufstellung RSV:

Ehlert – O. Sölter – Bobe (Beck) – S. Schlingmann – Meier – Altrogge (Klocke) – Haase – Schönfelder – P. Sölter – Diemert (Sompare) – Baumeister  

RSV ringt Atteln nieder !

RSV  Barntrup – SV Atteln 2:1

Es geht doch ! ! ! Riesengroß war die Erleichterung der Barntruper Spieler nach dem Schlusspfiff des Unparteiischen im heimischen Waldstadion. In einer engen Partie bezwang der RSV den Gegner aus Atteln mit 2:1 und wehrt sich somit weiter gegen den Abstieg aus der Bezirksliga.

Nach einer guten Trainingswoche setzte der RSV von Beginn an Akzente. Lindemeyer und Altrogge hatten bereits in den ersten zehn Minuten Möglichkeiten zum Torerfolg. Nach einer knappen Viertelstunde durfte der ganz in rot auflaufende RSV dann jubeln. Nach einer guten Kombination tauchte Haase halblinks vor dem Gehäuse des Gastes auf und erzielte mit einem schönen Schlenzer die Führung für den RSV.

Nach etwa zwanzig Minuten verlor der RSV die Kontrolle über die Begegnung. Der Gast fand besser in die Partie ohne sich zunächst nennenswerte Chancen erarbeiten zu können. Wie schon so häufig in der letzten Zeit genügte dem Gast aber wenig eine einzige Möglichkeit um den Ausgleich zu erzielen. Atteln setzte sich über die rechte Angriffsseite durch, flankte von der Grundlinie zurück ins Zentrum, wo Plewa keinerlei Probleme hatte, per Kopf das 1:1 zu markieren.

Noch vor der Pause hatte der RSV die Riesenmöglichkeit erneut in Führung zu gehen. Lindemeyer wurde auf halblinks gut freigespielt und lief allein aufs gegnerische Tor zu. Anstatt den Abschluss selbst zu suchen, versuchte Lindemeyer auf den mitgelaufenen Altrogge abzulegen, doch ein Abwehrbein verhinderte die erneute RSV-Führung. Da wäre mehr drin gewesen.

Pause, 1:1 in der Staubwüste des Barntruper Waldstadions.

Der Ansturm an der Verkaufsbude zur Halbzeit war noch nicht ganz verklungen, da durfte der Rot-Schwarze Anhang bereits wieder jubeln. Nach nicht einmal einer Minute Spielzeit passte Schönfelder auf den auf rechts startenden P. Sölter. Dieser setzte sich gekonnt durch und erzielte das wichtige 2:1 für den RSV. Super Illip !

In der Folgezeit entwickelte sich ein munteres Hoch und Runter, in dem beide Mannschaften dicke Chancen hatten, weitere Treffer zu erzielten. Kurz nach der Barntruper Führung brachte SV Stürmer Wöhning eine Hereingabe nicht unter Kontrolle, sodass Bobe im letzten Moment zur Ecke klären konnte. Auf der anderen Seite hatte Altrogge, nach Vorarbeit von P. Sölter, per Drehschuss die Chance für den RSV auf 3:1 zu erhöhen.

Nach etwas über einer Stunde erarbeitete sich Atteln ein optisches Übergewicht und hatte durch Wöhning und Plewa gute Chancen, den erneuten Ausgleich zu erzielen. Das Torerfolg blieb jedoch aus.

In der Schlussphase drängte der Gast weiter auf den Ausgleichstreffer und es ergaben sich mehrere gute Kontergelegenheiten für die roten Teufel. Zunächst vergab Australien-Rückkehrer Niklas Ritter eine 100%-ige Chance, als er allein gegen den Keeper Nerven zeigte und den Ball unbedrängt am Tor vorbei legte.

In der Nachspielzeit ereilte Schönfelder ein ähnliches Schicksal, als er eine Vorlage von Schalofsky etwa vom Elfmeterpunkt in den Barntruper Himmel drosch.

Als der Schiedsrichter nach 94 Spielminuten beide Teams zurück in die Kabinen schickte, konnte der RSV endlich wieder jubeln. Es blieb beim 2:1 Heimsieg gegen den SV Atteln und wichtigen drei Punkten auf der Habenseite. Wie viel der heutige Sieg wirklich wert ist, erfährt der RSV am kommenden Donnerstag in Erkeln, wenn erneut eine Partie gegen einen direkten Konkurrenten ansteht. Mit der heutigen Einstellung und dem an den Tag gelegten Engagement darf sich der RSV aber durchaus Hoffnung auf einen Auswärtserfolg machen.

Aufstellung RSV:

Ehlert – O. Sölter – Bobe – S. Schlingmann – Meier – P. Sölter (Diemert) – Haase – Schalofsky – Schönfelder – Lindemeyer (Baumeister) – Altrogge (Ritter)

Und wieder jubelt der Gegner…

TSV Horn – RSV Barntrup 2:1

Nicht schlecht gespielt und trotzdem unterlegen. Der RSV taumelt weiter dem Abstieg aus der Bezirksliga entgegen. Im Eggestadion in Horn kassierte der RSV einen klassischen Last-Minute Knock-Out.

Dabei fing doch alles so gut an. Mit der ersten Chance des Spiels brachte Johannes Lindemeyer den RSV in Führung. Sein Schlenzer aus halblinker Position schlug wunderbar im langen Eck ein. 1-0 für Rot-Schwarz nach nicht einmal 10 Minuten.

In der Folgezeit neutralisierten sich beiden Teams weitestgehend. Ehlert klärte einmal gegen den hereinstartenden Isik, Olli Sölter scheiterte für Barntrup mit einem Schuss am langen Pfosten.

Nach dem Seitenwechsel wurde der RSV zum ersten Mal kalt erwischt. Kemal Akman erzielte per Volley-Bogenlampe bereits 2 Minuten nach Wiederanpfiff den zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften Ausgleich für den TSV.

Kurz darauf wurde es hektisch und unschön. Winterneuzugang Sekouba Samake wurde an der eigenen Toraußenlinie grob gefoult und ließ sich im Eifer des Gefechts zu einer Tätlichkeit hinreißen, die vom Schiedsrichter mit der roten Karte bestraft wurde. Bei den anschließenden Tumulten und Schubsereien mischten neben den Spielern auch die Trainer, Betreuer und Zuschauer munter mit. Ob das Ganze vor der Vielzahl der anwesenden Kinder zur Schau getragen werden muss, bleibt zweifelhaft…

Kurz darauf wurde wieder Fußball gespielt, auch wenn jede Entscheidung des Schiedsrichters weiterhin lautstark kommentiert wurde. Akman scheiterte zunächst mit einem weiteren Schuss an Ehlert.

Nur Minuten später musste TSV-Akteur Oetterer ebenfalls früher als geplant das Feld verlassen. Er hielt den durchstartenden Lindemeyer davon ab, sich seinem zweiten Treffer zu nähern. Notbremse und Platzverweis, hart aber vertretbar.

Der RSV kam nun in Gleichzahl wieder deutlich besser ins Spiel und hatte mehrere Großchancen, erneut in Führung zu gehen. Die größte dieser Möglichkeiten vergab der eingewechselte, der eine Hereingabe von Bobe aus 5 Metern am leeren Tor vorbeischob.

Und so kam es wie es kommen musste. Anstatt die Heimreise mit einem 2-1 Auswärtssieg antreten zu können, schoss Akman den RSV in der Nachspielzeit mitten in die Rot-Schwarze Seele. Sein Knaller aus gut 20 Metern schlug am Innenpfosten ein. Während der Jubel beim TSV kaum Grenzen kannte, blickte der RSV enttäuscht zu Boden.

Weitere wichtige Punkte leichtfertig abgegeben. Um den sich nähernden Abstieg noch zu verhindern, sollte der Fußball-Gott möglichst schnell ein RSV-Fan werden. Bis dahin aber bleibt die Devise: „Es wird so lange weitergemacht, bis auch rechnerisch aber mal so gar nichts mehr geht.“

Am kommenden Wochenende hat der RSV im Heimspiel gegen Atteln die Chance, zumindest ein wenig des verlorenen Bodens wieder gut zu machen.

 

Aufstellung RSV:

Ehlert – O. Sölter – Bobe – S. Schlingmann – Samake – P. Sölter (Baumeister) – Haase – Schalofsky – Meier (Altrogge) – Schönfelder – Lindemeyer

RSV lässt das Silbertablett fallen

RSV Barntrup – SC Borchen 0:2

 

 

Der RSV hat einen herben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt erlitten. Auch wenn der Gast aus Borchen, derzeit auf Platz der Tabelle stehend, die Favoritenrolle inne hatte, hätte der RSV diese Partie nicht verlieren müssen. Eine unglückliche Kombination aus individuellen Fehlern in der Defensive und erneut mangelnder Effektivität im Abschluss verhinderten Barntruper Punkte.

In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer lange eine ausgeglichene Begegnung, die häufig durch kleinere Fouls unterbrochen wurde. Eine unschöne Szene ereignete sich nach knapp 20 Spielminuten, als RSV Schönfelder und Borchen Kapitän Wübbeke in einem Kopfballduell unglücklich aneinander gerieten. Während Schönfelder nach kurzer Behandlung weitermachen konnte, endete der Tag für den SC-Kapitän mit einer Platzwunde im Krankenwagen. Gute Besserung auf diesem Wege.

Eine der wenigen Chancen der ersten Halbzeit hatte Borchen bereits in der Anfangsphase. Winter zog einen scharfen Freistoß aus 25 Metern nur ganz knapp über den Winkel.

Auf der Gegenseite scheiterte Sturmspitze Lindemeyer mit seinem Versuch am Gästekeeper.

Die entscheidenden Szenen der Partie ereigneten sich kurz vor dem Pausentee. Meier und Bobe klärten in der Defensive zu lax, sodass der Ball per Flankenball auf die rechte Angriffsseite zu Wedegärtner gelangte, der den Ball über Keeper Ehlert ins lange Eck legte. 0-1 nach 39 Spielminuten.

Während sich Barntrup noch sortierte, nahm das nächste Unheil seinen Lauf. Nach einem langen Pass (Befreiungsschlag auch genannt) zögerte Ehlert beim Verlassen seines Kastens und Schalofsky verlor das Laufduell gegen SC-Akteur Janczyk. Beide stolperten dem Ball entgegen und bekamen je eine Fußspitze an den Ball, welcher dann an Freund und Feind vorbei ins lange Eck trudelte.

Borchen führte so zur Pause mit 0-2 ohne sich auch nur eine eigene Torchance erarbeitet zu haben.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der RSV den Druck und drang nach schöner Kombination über die rechte Angriffsseite mit P. Sölter in den Strafraum ein. Winter wusste Sölter nur unfair zu stoppen und handelte sich damit einen Platzweis von Schiri Wegener ein. Passend zum bisherigen Spielverlauf scheiterte Schalofsky mit dem fälligen Strafstoß an Gästekeeper Rischer. Weiter 0-2.

Es folgte eine 30-minütige Überzahl des RSV, in der Barntrup alles versuchte, jedoch keinen Treffer erzielen konnte. Ob O. Sölter, P. Sölter, Schönfelder oder die eingewechselten Baumeister und Sompare, keiner der genannten konnte den Ball für die Roten Teufel im Netz unterbringen. Borchen konzentrierte sich komplett auf die Verteidigung, die dem Druck der RSV auch bis zum Schlusspfiff nach 93 Spielminuten standhielt.

Auch wenn es komisch klingen mag, aber speziell im zweiten Durchgang zeigte der RSV, im Rahmen der Möglichkeiten, die der Ascheplatz erlaubt, ansprechenden Fußball. Das Silbertablett, die so wichtigen Punkte im Abstiegskampf, ließen die Kicker um Coach Freitag allerdings sausen.

Am nächsten Wochenende kommt es zu einem Duell gegen einen ebenfalls noch vom Abstieg bedrohten Club. Der RSV gastiert in Horn beim TSV, die sich in den Spielen durch 2 Last-Minute-Siege etwas Luft verschaffen konnten.

Aufstellung RSV:

Ehlert – S. Schlingmann – Bobe – Schalofsky – Samake – P. Sölter – Haase – Meier – O. Sölter (Sompare) – Schönfelder –  Lindemeyer (Baumeister)

Devils suchen Verstärkung !!!

Devils suchen Verstärkung !!!

Sei auch DU ein Teil von unserem Team und komm vorbei..

RSV erleidet K.O. in letzter Minute

RSV Barntrup – FC Dahl / Dörenhagen 0:1

 

Mit gesenkten Häuptern verließen die RSV-Kicker nach dem Schlusspfiff den Platz. Im wichtigen Heimspiel gegen den FC Dahl / Dörenhagen kassierte der RSV erst in der Schlussminute den einzigen Treffer der Partie. Der RSV verpasste es somit, weitere Zähler im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln.

Bei herrlichstem Frühlingswetter entwickelte sich zunächst kaum Spielfluss. Einen großen Anteil hatte wohl auch die Staubwüste des Ascheplatzes, der kaum gelungene Kombinationen ermöglichte. Der Ball befand sich demnach häufig in den oberen Schichten der Frühlingsluft. Für Zuschauer und Spieler gleichsam kein schönes Spiel.

Erst kurz vor der Pause hatten beide Mannschaften die ersten guten Möglichkeiten. Zunächst tankte sich Geburtstagskind P. Sölter für den RSV gut auf der rechten Seiten durch. Über Schönfelder gelangte der Ball dann zu Lindemeyer, dessen Schuss allerdings knapp über das Tor strich.

Sekunden vor dem Pausenpfiff hatte der Gast dann eine gute Freistoßchance aus knapp 20 Metern. Dem Versuch der Gäste fehlte es allerdings sowohl an Geschwindigkeit als auch an Präzision, sodass Keeper Ehlert keine Probleme hatte.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zerfahren. Der RSV mühte sich, kam aber kaum zu nennenswerten Tormöglichkeiten. Auch der Gast brachte wenig Konstruktives zu Stande. Erst mit der Einwechslung von Manuel Altrogge kam frischer Wind in die Barntruper Offensive. Der Schwatte scheiterte jedoch mit seinem Versuch aus knapp 11 Metern aus spitzem Winkel am Gästekeeper, welcher das Geschoss zur Ecke klärte.

Als bereits niemand mehr mit einem Treffer rechnete, schlug der Gast kurz vor Schluss eiskalt zu. Haases Freistoß wurde abgewehrt, Dahl konterte den aufgerückten RSV geschickt aus. Lühtje setzte sich gegen Schalofsky durch und legte den Ball auf den ebenfalls gestarteten Jaksties zurück. Sein perfekt gesetzter Schuss aus 20 Metern schlug unhaltbar im linken unteren Toreck ein.

Während der Gast jubelnd vom Platz ging, schlichen die Rot-Schwarzen Mannen des RSV mit gesenkten Köpfen in Richtung Kabine. Der RSV muss nun versuchen, sich die verloren Punkte am kommenden Wochenende beim Auswärtsspiel in Blomberg zurück zu erkämpfen.

 

Aufstellung:

Ehlert – P .Sölter – Haase – Schalofsky – O. Sölter – Diemert (Altrogge) – Meier – S. Schlingmann – Lindemeyer – Schönfelder – Baumeister (Sompare)     

RSV feiert Heimsieg gegen Marienloh

RSV Barntrup – SV Marienloh  1:0

 

 

Grenzenlose Freude und zentnerschwere Erleichterung erfüllten das Barntruper Waldstadion nach dem Schlusspfiff des Unparteiischen Waldemar Stor. Dem RSV gelang mit dem 1:0 Sieg gegen Marienloh ein eminent wichtiger Dreier im Kampf um den Verbleib im Bezirk.

Auf dem gut bespielbaren Ascheplatz übernahm der RSV von Beginn an das Kommando und hatte bereits nach wenigen Minuten Pech im Abschluss. P.Sölter setzte sich auf der linken Außenbahn gegen mehrere Gegenspieler durch und passte den Ball zum mitgelaufenen Diemert. Dieser tauchte frei vorm Marienloher Tor auf. Seine Direktabnahme klatschte, noch vom Torwart berührt, an den Innenpfosten und tänzelte dann kurz vor der Linie, bevor Gästekeeper Robrecht das Leder aufnehmen und klären konnte.

Auch in der Folgezeit blieb der RSV zunächst überlegen. Baumeister, der für den beim Aufwärmen verletzten Gelhaus in die Startelf rückte, hatte mit einem auf der Linie geklärten Kopfball Pech, Simon Schlingmanns Distanzschuss auf aussichtsreicher Position fand des Weg ins Ziel ebenso wenig.

Nach einer halben Stunde arrangierte sich der Gast besser mit dem ungewohnten Geläuf. Hinzu kamen einige unnötige Fouls des RSV im Mittelfeld, sodass Marienloh zu einigen gefährlichen Freistößen kam. Hier hatte der RSV Glück, dass einem Kopfball der Pfosten im Wege stand.

Pause, 0-0 im Waldstadion.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem sich beide Mannschaften eine Vielzahl an guten Torchancen erarbeiteten. RSV Keeper Ehlert konnte zunächst einen Schuss gerade noch über die Latte bugsieren. Die nächste Chance des Gastes hätte allerdings die Führung für Marienloh bedeuten müssen. Nach einem Angriff über die rechte Seite kam der Ball als flache Hereingabe zum völlig frei stehenden Kara im Zentrum, der jedoch das Kunststück fertig brachte, den Ball am Außennetz und nicht im RSV-Tor unterzubringen.

Danach schlug der RSV in Person von Nico Haase zurück. Sein Freistoß aus halbrechter Position schlug maßgenau im linken Torwinkel ein. 1:0 für Rot-Schwarz nach knapp über einer Stunde Spielzeit.

Im Anschluss begann das große Zittern. In der Offensive vergab der RSV mehrere Möglichkeiten die Führung auszubauen, in der Defensive musste die eine oder andere brenzlige Situation überstanden werden. So klärte Lindemeyer in der Schlussphase für den geschlagenen Keeper Ehlert einen Kopfball auf der Torlinie.

Am Ende konnte der RSV dann jedoch jubeln. Es blieb beim 1:0 für Barntrup und dem oben bereits erwähnten ganz wichtigen Sieg um den Klassenerhalt. Spieler und Trainer konnten so gelöst die Puppen auf den diversen Karnevalsveranstaltungen tanzen lassen…

Am kommenden Wochenende hat der RSV erneut ein Heimspiel im Waldstadion. Gast ist die Mannschaft aus Dahl / Dörenhagen.

 

Aufstellung RSV:

Ehlert – P. Sölter – Haase – Schalofsky – Samake – Diemert (O. Sölter) – Meier – S. Schlingmann – Lindemeyer – Schönfelder – Baumeister (Altrogge)

RSV fühlt sich verschaukelt

BV Bad Lippspringe – RSV Barntrup 4:1

So hatte sich der RSV den Start aus der Winterpause nicht vorgestellt. Gegen die favorisierte Heimmannschaft aus Lippspringe geriet man, trotz guter und intensiver Vorbereitung, früh auf die Verliererstraße.

Auf dem perfekt präparierten Naturrasen im Kurstadion übernahm die Heimmannschaft sofort das Kommando und drängte den RSV zurück in die Defensive. Vor allem die vielen, gut getimten Flankenwechsel und das flüssige Kombinationsspiel stellten den RSV vor Probleme. So entstand der frühe Rückstand auch aus einem eben solchen Flankenwechsel auf die rechte Angriffsseite. Die anschließende Hereingabe ins Zentrum verwertete Mittelstürmer „Pfeiler“ Strate souverän zur Führung für den BV. Schon hier vermutete die komplette Defensiv-Reihe des RSV eine Abseitsstellung des Passgebers. Die Pfeife blieb stumm. 1-0 nach zehn Minuten.

Auch in der Folgezeit schwang der BV Bad Lippspringe das Zepter, der RSV stand jedoch defensiv wacker und ließ kaum nennenswerte Möglichkeiten zu. Einzige Ausnahme erneut ein Flankenwechsel über die rechte Seite, die im Zentrum dieses Mal allerdings leichtfertig vergeben wurde.

Der RSV wusste in Halbzeit eins nur mit einem Distanzschuss von S. Schlingmann auf sich aufmerksam zu machen.

Nach dem Pausentee trat dann der Schiedsrichter auf den Plan und brachte den RSV früh und endgültig auf die Verliererstraße. In der 52. Spielminute zeigte der Referee zum Entsetzen von Keeper Ehlert auf den ominösen Punkt. In einem Eins-gegen-Eins Duell gegen Dobrott sollte der Keeper den Stürmer unfair zu Fall gebracht haben. Dass der Barntruper Fänger seine Hände vor dem Offensiv-Mann am Ball hatte, spielte keine Rolle. Elfmeter, Schuss, Tor, 2-0 durch Rönnike. Laune und Moral näherten sich dem Nullpunkt, welcher wenige Minuten später erreicht wurde.

Nach einem Zweikampf im Mittelfeld war der Referee gedanklich noch abwesend und übersah den Pass in die Spitze, wo Lang deutlich im Abseits stand. Sein Abschluss aus 20 Metern klatsche sehenswert vom Innenpfosten ins Tor und ins Mark des RSV. 3-0 nach einer Stunde.

Lippspring verlegte sich nun aufs Kontern und verwaltete die Führung. Der RSV kam hierdurch zu einigen guten Aktionen, zählbares sprang aber erst kurz vor Schluss dabei heraus, als Meier entschlossen in einen Zweikampf in der gegnerischen Hälfte ging und den Ball eroberte. Nach einem doppelten Doppelpass mit Schönfelder schloss dieser den Angriff zum 3-1 ab.

Den Schlusspunkt setzte Dobrott in der Schlussminute mit einem perfekt getretenen Freistoß von der Strafraumkante, der exakt im kurzen Torwinkel einschlug.

Trotz des deutlichen Ergebnisses ist der RSV ob der taktischen Leistung hoffnungsvoll für das kommende Spiel gegen Marienloh, welches bereits am kommenden Samstag im heimischen Waldstadion ausgetragen wird.

Aufstellung:

Ehlert – P. Sölter (Beck) – Bobe – Haase – Samake (Sompare) – Diemert (Altrogge) – S. Schlingmann – Meier – Schalofsky – Schönfelder – Lindemeyer

Erste Impressionen vom LZ-Cup Sieger 2014

RSV überzeugt erneut in seinem „Wohnzimmer“

Was für Boris Becker Wimbledon war – ist für den RSV Barntrup der LZ Cup. Unsere 1. Mannschaft konnte sich zum 6. !!! mal in Folge für die Finalrunde des Zeitungs-Cup qualifizieren. Man setzte sich als Tabellenführer in einer schweren Gruppe, mit dem SC Bad Salzuflen, SV Bentorf und der TSG Hohenhausen, durch.

Im ersten Spiel, gegen den mit übertriebenen Körpereinsatz spielenden SV Bentorf, hatte man Anfangs leichte Probleme den Spielfluss aufrecht zu erhalten. Einen schnell ausgeführten Standard nutzte Sölter zur 1:0 Führung. Außer versteckten Foulspielen fiel Bentorf nicht wirklich etwas ein, so dass der RSV das Spiel nach Lindemeyers 2:0 locker runterspielte. Danach ging es im Topspiel gegen den Favoriten – dem Landesligisten Salzuflen. Das Spiel war am Anfang sehr kontrolliert und sehr taktisch geführt, da keine Mannschaft in Rückstand gehen wollte. Leider kannte Salzuflen Illip noch nicht, der einen Gewaltschuß mit links antäuschte, den Ball aber geschickt nicht richtig traf und damit den Torwart eiskalt verladen hat. 3 Minuten vor Schluß dann der Ausgleich vom SC. So endete die Partie zwischen den beiden mit 1:1 und es wurde zum Fernduell bei den letzten Begegnungen beider Mannschaften geladen.

Der RSV musste vorlegen gegen die bereits ausgeschiedene TSG Hohenhausen. Sölter, Schlingmann, Sölter & Diemert hießen die Torschützen beim 4:1 Sieg, damit hatte man +4 Tore Vorsprung vor Salzuflen. Die wiederum ihr Endspiel gegen Bentorf hatten, welcher unbedingt gewinnen musste um den 2.Platz zu holen. 1:0 hieß es am Ende für die Kurstädter, die damit das Qualifikationsspiel gegen NewRoz Bad Salzuflen erreichten, wo sie allerdings mit 1:3 unterlagen.

Damit hat sich unsere Mannschaft absolut verdient durch die beiden Runden gespielt und wird im Finale alles dafür geben, im LZ Cup 13/14 so lange wie möglich ungeschlagen zu bleiben.

Wir laden wieder alle Fans recht herzlich zum Finale ein, um erneut ein stimmungsvolles Endrunde zu erleben und das „Wohnzimmer“ unserer Ersten mit Heimspielatmosphäre zu füllen.

 

Schön gespielt, viel gelaufen und aufopferungsvoll gekämpft haben in den schwarz-roten Trikots:

D.Schlingmann – S.Schlingmann – N.Haase – I.Sölter – J.Lindemeyer – S.Schönfelder – D.Meier – F.Diemert

Ticket für die Zwischenrunde gebucht

 

RSV erreicht souverän die Zwischenrunde im LZ-Cup

Am 22.12 war für unsere erste Mannschaft frühes Aufstehen angesagt, man wurde in die Vormittagsgruppe in Leopoldshöhe gelost. Trotz der unchristlichen Zeit war man von der ersten Sekunde hellwach, spielbestimmend auf dem Parkett und setzte sich mit 5:1 gegen den späteren  Gruppenzweiten VfB Matorf mit 5:1 durch.Auch das zweite Spiel, gegen das Untere Kalletal, seineszeichens Spitzenreiter der Kreisliga B, wurde deutlich und unaufgeregt 5:2 gewonnen. Damit standen unsere Kicker mit einem Bein schon in der nächsten Runde, so dass das vorletzte Spiel gegen die SG Bega/Humfeld zwar 3:0 gewonnen wurde,  ohne aber wirklich jemand aus den Socken zu heben. Das unsere Jungs aber noch Lust hatten, zeigten sie im letzten Spiel gegen die SpVg Bavenhausen bis zur letzten Sekunde – am Ende wurde die SpVg mit 9:0 aus der Halle geschossen. 

Alles in allem eine dankbare Gruppe zum Auftakt, in der leider kein Gegner den RSV auch nur ansatzweise forderte. So konnte unsere erste Mannschaft wenigstensSelbstvertrauen tanken nach dem semioptimalen Spielen unter freiem Himmel. Herauszuheben war, dass der Ball in den eigenen Reihen gut lief, sich jeder – inklusive des Torhüters Daniel Schlingmann in die Torjägerliste eingetragen hat und Youngster Illip Sölter von den Statistikern Lukas Schlingmann & Olli Sölter als `MVP` herausgestellt hat.

Die Zwischenrunde findet am 29.12. in Bad Salzuflen statt, wo der RSV in der Vormittagsgruppe auf Landesligist Bad Salzuflen und die A-Ligisten  SV Bentorf und TSG Hohenhausen trifft.

Die erste Mannschaft wünscht allen Mitgliedern, Fans und Sympathisanten ein besinnliches Weihnachtsfest!

Team:  D. Schlingmann – S.Schlingmann – Haase – P. Sölter – Schalofsky – Meier – Schönfelder – Lindemeyer – Diemert


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