SG-Frauen Sieger im Topspiel

SG-Frauen Sieger im Topspiel

Am heutigen Samstag traf unser SG-Trio, aktuell Tabellenführer, auf die zweitplatzierten aus Pollhagen.

Direkt in den ersten Minuten machte Pollhagen klar, dass die lange Anreise nicht vergebens gewesen sein sollte. Durch eine Unsicherheit in der Abwehr gingen die Gäste früh in Führung – 0:1.

Im Anschluss fingen sich die Hausdamen und spielten nun einen starken offensiv Fußball. Ein gut gespielten Angriff vollendete Toptorschützin Stefanie S. zum 1:1.

Das 2:1 für die SG fiel im direkten Anschluss. Eine scharf geschlagene Flanke von Celina K. vollendete dann eine Abwehrspielerin ungewollt selbst.

Das Dauerpressing unserer Mädels sorgte immer wieder für Unsicherheit bei den Gästen. Wie auch nach 25 Minuten: Wieder eine scharfe Flanke geriet dieses mal an die Hand einer Abwehrdame, in der Folge Elfmeter für die Hausdamen. Diesen verwandelte Laurine J. ansatzlos zum 3:1.

Zusammen mit dem Halbzeitpfiff traf dann Celina K. dann endlich selber unhaltbar ins lange Eck – 4:1.

Genau so rasant ging es auch in der 2. Hälfte weiter. Die Gäste schafften es nicht den Ball aus dem 16er zu klären und Mandy P. setzte willensstark zum 5:1 nach. Alles schien in trockenen Tüchern zu sein…

Das SG-Trio schaltete jetzt einen Gang zurück und lies Pollhagen nochmal ins Spiel zurück kommen. Beim blocken eines Schusses kommt der Ball an die Hand einer SG-Abwehrdame. Der Schiedsrichter zeigt erneut auf den Punkt, diesmal für die Gäste. Auch hier ansatzlos zum 5:3.

Simone S. machte dann mit dem 6:3 in der 85. Minute endgültig „den Sack zu“.

„Auf Grund der deutlichen Überlegenheit in der ersten Hälfte geht der Sieg absolut in Ordnung“, waren sich beide Trainer nach dem Spiel einig. Der Vorsprung beträgt nun 6 Punkte auf den 2. mit einem Spiel weniger. Spitzenreiter!

Geschlossene Leistung – RSV siegreich im Spitzenspiel

Nach der Niederlage im Hinspiel hatte sich der RSV viel vorgenommen. Leider waren die Vorzeichen zum Spiel weniger günstig. Mit N. Haase, H. Gelhaus, C. Schulz, C. Rosemeier und A. Köller musste das Trainerteam gleich auf mehreren Positionen umdisponieren.
Trainer A. Köller fand in seiner Ansprache die richtigen worte und der RSV gib hoch konzentriert in das Spiel. Die Bälle wurden von hinten rausgespielt und in den eigenen Reihen gehalten. Bei Angriffen des Gegners zog sich das gesamte Team blitzschnell zurück, so das es kaum Räume für den Gegner gab. Nach einem Zuspiel von C. Philipps auf M. Dubbert war es dann erstmals soweit, mit voller Wucht knallte der Ball ins Netz… Das verdiente 1:0 für den RSV, der in der Folgezeit weitere gute Chance verbuchen konnte. Leider wurden diese nicht genutzt. Nach einem Foul an Betke am 16er nutzte wiederum M. Dubbert die Gelegenheit und nagelte das Runde ins Eckige… ein Traum von Freistoß. Der RSV dominierte die erste Halbzeit auf ganzer Linie. Genauso sollte es weiter gehen…

Leider startete der Gegner voll durch und kam nach nicht einmal 3 Minuten zum Anschlusstreffer. Der RSV sichtlich geschockt fand nicht mehr zu seinem Spiel der ersten Halbzeit zurück. Fehlpässe und Unachtsamkeit im Spielaufbau brachten den Gegner mehr und mehr ins Spiel. Nach guten 15 Minuten kam der RSV allerdings zurück ins Spiel und konnte fast an die Leistung der ersten Halbzeit anknüpfen. Bälle wurden wieder gewonnen und Chancen erspielt. In der 61 Minute dann das erlösende 3:1 durch Betke, danach war der Drops gelutscht. Das Spiel bleib allerdings ein wenig hitzig. Sicherlich hätte man noch auf 4:1 erhöhen können, dennoch hat die Mannschaft den Tabellenführer, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, geschlagen. 3 Punkte in Richtung Endrunde, das ist alles was zählt.

Aufstellung: Fricke, Dubbert, Neide, Pape, Götzel, Betke, Hilker, Ullrich, Reese U., Sensu, C. Philipps, Sommer (für Pape 67.), Müther (40. für Götzel), Schlingmann (für Dubbert 56.)

Tore: Dubbert (12.; 34.), Thrope (39.) Betke (61.)

Mit Leidenschaft und Kampf zum ersten Dreier

Nachdem das erste Saisonspiel in der vergangenen Woche, witterungsbedingt ausgefallen war, waren die Spieler heiß auf das erste Spiel der Saison. Mit Klein Berkel kam gleich eine harte Nuss auf die Mannen um Trainer A. Köller zu.
Das Spiel entwickelte sich von Beginn an nicht so, wie es sich alle vorgestellt hatte. Man wollte den Ball kontrollieren und aus dieser Kontrolle offensive Akzente in Richtung Gegner setzen. Leider hatten die Jungs, um Kapitän Betke, mehr mit sich und dem Schiri zu tun, als mit dem Spiel. Bei wirklich jeder Aktion des RSV Pfiff der Mann in Schwarz und verteilte gelbe Karten am Fließband… So kam es immer wieder dazu, das der ein oder andere Vulkan, ausbrach. Auf der anderen Seite wurden Fouls und Meckereien großzügig übersehen.
Nun zum Spiel, die SG agierte aus einer gut gestaffelten Abwehr heraus und dominierte das Mittelfeld in den erste 20 Minuten. Der RSV konnte sich kaum einmal Entlastung verschaffen. Positiv daran, die SG konnte aus dieser Überlegenheit keine Chancen generieren, denn meist war am 16er Ende. Erst nach einem Foul am 16er musste Fricke hinter sich greifen, ein unhaltbarer Freistoß direkt in den Winkel, unhaltbar. Das Tor zu diesem Zeitpunkt, aufgrund der Überlegenheit, vollkommen in Ordnung. Danach kam der RSV besser ins Spiel und konnte sich allmählich aus der Defensivhaltung befreien. Die Ordnung und Abstimmungen passten besser und es wurde nun hart aber fair dagegen gehalten. Nach einem Zuspiel von Mark Dubbert auf Nico Haase setzte dieser eine butterweiche Flanke in die Mitte ab und traf direkt den hereinfliegenden Uli Reese, der unhaltbar versenkte. Nun war der RSV im Spiel und es ging mit 1:1 in die Halbzeit. In der Halbzeit dann große Taktikschule und beherzte Worte des Trainers… So mancher konnte kaum noch folgen…Aber, die Worte kamen an.
Der RSV kam wie verändert aus der Halbzeit, das Spiel wurde breit gemacht, die Pässe kamen an und jeder war nun hellwach. Die SG dagegen war das Abbild des RSVs aus der ersten Halbzeit. Vielleicht machten sich auch der eine oder andere Konditionsmangel bemerkbar, wo der RSV ja keinerlei Probleme hat. Hinzu kam, dass Köller mit Andres „Heintje“ Pape alias Eftern einen mit großer Erfahrung und Auge brachte, um die Defensive zu festigen. Auch unser neuer Mann, Ulli Reese, konnte sich auf der neuen Position als Staubsauger vor der Abwehr mehrfach auszeichnen. Der RSV konnte in der Vorwärtsbewegung meist nur noch durch Fouls oder den Starkregen gestoppt werden. Eines dieser Fouls führte dann zu einen Freistoß aus günstiger Position und dieses ließ sich Köller, mit der Erfahrung von fast 5 Jahrzehnten Fußball versenkte dieser die Kugel im Torwarteck… Klasse!!! Doch die Freude währte nicht lange, denn 2 Minuten später konnte die SG wieder ausgleichen. Ein Angriff durch die Mitte und ein platzierte Schuss, welcher unserem Keeper durch die Hände an den Pfosten und dann ins Tor glitt, was ein Pech. Trotzdem hatte man nicht das Gefühl, dass ein Sieg gefährdet war. Der RSV drängte weiter und kontrollierte das Geschehen ruhig. Dieses zahlte sich dann nach einem Angriff über Mark Dubbert und Maik Reese aus, letzterer knallte die Kugel voll auf die Mitte und den Torwart gleich mit in die Bude…Wieder vorn! Danach weiter der RSV, immer wieder über den aufgetauten Mark Dubbert, der endlich seine aggressive und offensive Ader der vergangenen Tage zeigte. Ein ums andere Mal umkurvte er die Gegner, bei einer dieser Aktionen legte dieser herrlich auf den zweiten Jugendspieler Nico Haase ab, welcher die Kugel leider aus 16 Metern nicht versenken konnte. Weiter Chancen durch Köller und Dubbert konnten ebenfalls nicht verwertet werden. Der Gegner zeigte kaum noch Gegenwehr oder wurde durch die Defensive gestoppt. Dennoch, der Respekt aus der ersten Hälfte blieb bestehen. Mit höchster Konzentration bis zur letzten Minute konnte der dann gerechte Sieg nach Hause gefahren werden. Kurz vor Schluss nochmals Verwunderung beim RSV Sturm und der gegnerischen Abwehr… Ein Blitz aus dem Nichts sorgte nochmals für Aufregung…

Man muss sagen, die SG war ein hartes Stück Arbeit am ersten Spieltag. Man muss sicherlich mit dem Team in dieser Saison rechnen. Die Mannschaft des RSV hat große Moral und Kampfgeist bewiesen und somit verdient gewonnen. Wenn nun noch die verletzten und urlaubsbedingten Spieler zurück kommen, kann man auch in dieser Saison wieder auf großen Fußball im Waldstadion und im fernen Niedersachsen gespannt sein. Die Mannschaft freut sich auf jeden Unterstützer am Spielfeldrand.

Aufstellung:
Fricke, Rosemeier (Pape 36.), Neide, Betke, Reeese U., Köller, Haase, Müther (Seidel 36.), Reese M., Ullrich (Bienmüller 55.)

Tore:
0:1 (20 min); 1:1 Reese U. (29 min); 2:1 Köller (49 min); 2:2 (52 min); 3:2 Reese M. (61 min)

Classic Cup und Neujahrscup in Barntrup

Classic Cup

Am vergangenen Wochenende fanden erneut die beiden allseits bekannten und beliebten Hallenturniere des RSV v. 1911 Barntrup e.V. statt. Bereits am Samstag konnten sich die A- bzw. Bezirksligisten in dem gut besetzten Teilnehmerfeld messen. Am darauffolgenden Sonntag fand das Turnier für die Kreisliga B und C Mannschaften statt, was ebenfalls spannende Momente und ansehnlichen Hallenfußball bot.

Der Classic Cup wurde diesmal in einem neuen Modus ausgespielt, in diesem Jahr gab es zwei Gruppen à sechs Mannschaften In Gruppe A traten die Mannschaften aus Blomberg, vom TBV Lemgo, SV Diestelbruch und der SG Bentorf/Hohenhausen und des RSV Barntrup gegeneinander an. Leider fehlte in dieser Gruppe ein Team, da die Mannen des FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen aufgrund von Personalsorgen kurzfristig absagen mussten. Folglich waren hier nur 5 Temas in einer Gruppe. Die Gruppe B bestand aus den Teams des TuS Sonneborn, des Post TSv Detmold, SuS Pivitsheide, SV Werl-Asspe, TSV Kirchheide und TSV Schötmar. Somit hätten beide Gruppe aus je drei A-Ligisten und drei Bezirksligisten bestanden.

In den spannenden Spielen der Vorrunde konnten sich in Gruppe A die beiden Teams der SG Bentorf/Hohenhausen und die Mannschaft des Blomberger SV durchsetzen. Dritter in dieser Gruppe und somit nicht mehr für die Finalspiele qualifiziert war die Mannschaft des TBV Lemgo. Auf dem vierten Platz und damit ebenfalls nicht qualifiziert konnte sich die erste Mannschaft des RSV Barntrup anschließen. Die Gruppenspiele wurden ohne einen Sieg durch die Mannschaft des  SV Diestelbruch/Mosebeck beendet.

In Gruppe B konnte sich die Mannen des SV Werl-Aspe auf Platz 1 der Tabelle behaupten und verwiesen damit das Team des Post TSV Detmold auf den zweiten Platz. Die Mannschaften aus Schötmar, Pivitsheide, Sonneborn und Kirchheide belegten die Plätze drei bis sechs und konnten sich somit nicht für die Finalspiele qualifizieren.

In den Halbfinalspielen trafen somit die Teams Der SG Bentorf/Hohenhausen und Post TSV Detmold aufeinander. In einem mit Spannung geladenen Spiel konnte sich Post mit 5:4 knapp durchsetzen.

Im Zweiten Halbfinale errang Blomberg den Sieg über die Mannschaft des sehr gut parierenden Torhüters und Spielertrainers Carsten Schulze einen Sieg, so dass es zum Finale Post TSV Detmold gegen Blomberger SV kam. Um Platz drei schossen die beiden Mannschaften aus Bentorf/Hohenhausen und Werl-Aspe, wobei durch einen klasse agierenden Schlussmann Carsten Schulze die Asper die Nase vorne hatten und das Neunmeterschießen mit 2:1 gewinnen konnten.

Im Finale wurde es dann nochmal spannend, so dachte der ein oder andere Zuschauer in der Barntuper Holstenkamphalle, nach wenigen Sekunden wurde er jedoch eines besseren belehrt. Blomberg ging zwar mit 1:0 in Front, konnte aber im weiteren Spielverlauf dem Druck der Detmolder Kicker nicht mehr standhalten, so dass ein regelrechtes Scheibenschießen stattfand. Post TSV Detmold gewann das Finale verdient mit 11:2 und stellt damit erneut den Classic Cup Sieger.

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Classic Cup Sieger 2017 der Post TSV Detnold

Auch in diesem Jahr wurden wieder der beste Torschütze sowie der beste Torhüter mit einem Sonderpreis bedacht. Bester Torhüter war an diesem Tag, der alte Fuchs, Carsten Schulze, der diverse Paraden bot. Der Preis des besten Torschützen ging ebenfalls nach Detmold. Alexander Felker traf insgesamt neun Mal.

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Zweiter Vorsitzender, Andreas Pape, mit dem Torschützenkönig Alexander Felker, Post TSV Detmold

 

 

Neujahrscup

Wie bereits erwähnt, fand auch der Neujahrscup an diesem Wochenende statt. Das Turnier stellt ebenfalls seit Jahren eine wunderbare Ergänzung zum Classic Cup dar und bietet Mannschaften aus den unteren Gefilden der Kreisligen ebenfalls die Möglichkeit sich an einem Hallenturnier zu messen. Insgesamt traten hier in zwei Gruppen zehn Mannschaften gegeneinander an. Neben den beiden Reserveteams aus Barntrup, wurde das Teilnehmerfeld in Gruppe A durch TuS Sonneborn II, FC Fortuna Schlangen II, SG Bega/Humfeldd I und TuS Brake II ergänzt. In Gruppe B nahmen neben RSV Barntrup II, Blomberger SV II, SSV Diestelbruch II, Yunus Lemgo i und FC Laßbruch/Silixen an den Gruppenspielen teil. Auch dieses Turnier wurde selbstverständlich mit Vollbande gespielt, was durch die Akteure nach Ansicht vieler Beobachter nicht ausreichend genutzt wurde. In der Gruppenphase konnte sich in Gruppe A die Mannschaft der SG Bega/Humfeld und das Team vom TuS Brake II durchsetzen. Die Teams RSV Barntrup III, FC Fortuna Schlangen II und TuS Sonneborn schieden bereits nach der Vorrunde aus. In Gruppe B entschieden die Gruppenspiele die Teams von Yunus Lemgo I und die Reserve des Blomberger SV für sich. In den Halbfinalspielen kam es damit zu folgenden Partien SG Bega/Humfeld I gegen Blomberger SV II sowie Yunus Lemgo I gegen TuS Brake II. IN beiden Partien setzte sich jeweils der Erstgenannte durch. Im ersten Spiel glang dder SG Bega/Humfeld ein 3:1 über die Blomberger. Im zweiten Spiel setzte sich Yunus gg. TuS Brake in einem spannenden Neunmeterschießen mit 6:5 durch.

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Neujahrs Cup Sieger 2017 die SG Bega/Humfeld

Der Sieger im Spiel um Platz drei zwischen Blomberg und Brake wurde durch Neumeterschießen ermittelt. Hier hatte die Truppe aus Brake die Nase vorn, so dass Blomberg II am Ende den vierten Platz belegte und Brake Platz drei. Im Finale konnte sich das Team der SG Bega/Humfeld mit 5:3 nach Neunmeterschießen gegen die Mannen von Yunus Lemgo durchsetzen. Bester Torschütze mit acht Treffern war  Jeroen Veenstra. Zum besten Torhüter des Turniers wurde Muhammed Eyigün erwählt. Beide wurden mit einem Sonderpreis des Sporthauses Babion bedacht.

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Christian Götzel mit dem bester Torschützen Jeroen Veenstra vom Blomberger SV II

 

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Bester Torhüter des Neujahrscups Muhammed Eyigün von TuS Brake II.

 

3:3 in letzter Sekunde, RSV verspielt 2:0 Führung

In Sabbenhausen war es in den vergangenen Jahren nie leicht für den RSV, zudem fehlten dem RSV einige Akteure und andere stießen erst kurz vor Anpfiff zum Kader.

Trotzdem konnte der RSV das Spiel von Anfang an an sich reißen und bestimmte vom Anstoß das Geschehen. Gute Kombinationen und sicheres Passspiel im Spielaufbau ließen den Gegner nur zuschauen. Trotzdem kam man nicht so recht vor des Gegners Tor und so war es ein Eckball den Stürmer Emri mit einem herrlichen Kopfball zum 0:1 versenkte. Nun kam der RSV noch besser ins Spiel und erspielte sich Chancen, welche leider nicht genutzt werden konnten. Sabbenhausen agierte lediglich und kam lediglich einmal gefährlich vors Barnntruper Tor, doch wie schon sooft in den letzten Wochen war Keeper D. Möller nicht zu überwinden und parierte den Schuss zur Ecke. Im Gegenzug wurde dann wieder Emri in die Gasse geschickt und dieser konnte frei auf das gegnerische Tor zulaufen. Den Torwart überwand er in herrlicher Aubameyang Manier, mit einem Lupfer. Kurz vor der Halbzeit war es dann wieder Möller, der eine Bogenlampe gekonnt über die Latte lenkte. Ansonsten hatte der RSV das Spiel voll im Griff. In der zweiten Hälfte sollte genauso weitergespielt werden, für Köller und Götzel kamen Ulrich und Betke.

Leider konnte der RSV  an die tolle erste Hälfte nicht anknöpfen und ließ den Gegner mehr Raum zum Spielen und dieser nutze den unerwarteten Freiraum. Nach einem Freistoß und einer klaren Abseitsposition kam Sabbenhausen zum Anschlusstreffer. Der Ärger über die Abseitsstellung brachte den RSV dann vollkommen aus dem Konzept und Sabbenhausen wurde zur dominierende Mannschaft. Trainerfuchs Köller wechselte dann Götzel und sich selbst wieder ein, um das Spiel wieder zu stabilisieren, doch kurz darauf folgte das 2:2 nach einem Stellungsfehler im Abwehrverbund. Sabbenhausen nun mit Oberwasser, kaum noch Entlastung für den RSV, meist war am 16er Schluss. Gelhaus und Hilker mühten und mühte sich, wie schon in den vergangenen Wochen, doch es reichte nicht. Vier Minuten vor dem Abpfiff fälsche A. Neide eine Flanke unhaltbar zum 3:2 ab und das Spiel war gedreht. Wieder wurde eine Abseitsstellung in den Raum geworfen, doch der Pfiff blieb aus. Der RSV bedient, trotzdem wollte man nicht aufgeben, denn immerhin waren es noch 4 Minuten. Neide wurde in die Spitze beordert und hinten Mann gegen Mann gespielt. Die Sabbenhausener verteidigten den Vorsprung nun mit allen Mitteln und so wurde Gelhaus 2 Minuten vor Schluss von hinten von den Beinen geholt, ein klar rotwürdiges Foul! Der folgende Freistoß landete exakt auf dem Kopf von A. Neide, doch dieser bekam nicht genug Druck hinter den Ball und  das Leder ging knapp über das Gehäuse. Dennoch gab es kein Aufgeben, nach einem langen Ball von Hilker auf Neide legte dieser den Ball dem heranstürmenden Gelhaus perfekt vor. Was folgte war ein unhaltbarer Volleyschuss und das verdiente 3:3. Wieder einmal Gelhaus, der sich seit Wochen dermaßen reinkniet und sich in jedem Spiel für das Team 120% aufreibt. Die Erkenntnis nach dem Spiel, man hatte 3:3 gewonnen, da der Zweite am Vortag verloren hatte.  Trotz dem glücklichen Ende muss man als Tabellenführer einen 2:0 Vorsprung klar nach Hause fahren. Nun gilt es den Kopf frei zu bekommen für das Duell Erster gegen Zweiter in der kommenden Woche. Perfekt dafür der heutige Abend bei unserem Sportkameraden Chris!!!

Leider stellte sich die Verletzung von Gelhaus als schwerer heraus als zuerst gedacht, dieser musste heute zur Untersuchung ins Krankenhaus.

Tore: 0:1,0:2 Emri, 3:3 Gelhaus

Aufstellung: Möller, Neide, Pape, Götzel (Betke), Köller (Ulrich), Schünemann, Röhr, Hilker, Gelhaus, Sensu, Emri

Großer Kampf wird belohnt, AH-Team setzt Siegesserie fort

Nach dem gewonnen Spiel gegen den Topfavoriten auf die Meisterschaft musste das Trainergespann klare Worte finden, damit man genauso konzentriert wie in der vergangenen Woche die Sache angeht. Trainer Köller forderte, dass bis zur Halbzeit alles klar sein sollte.

Das Team konnte diese Forderung allerdings nicht ganz umsetzen. Großenwieden tat von Anfang an das, wofür diese bekannt sind, erst den Gegner und dann den Ball. Schon früh war klar, dass dieses kein leichter Gang auf heimischem Rasen sein wird. Kaum waren 5 Minuten gespielt nahm das Drama seinen Lauf, nach einem Eckball geriet man in Rückstand. Die RSV Abwehr hatte sich, mit den Gedanken, wohl noch in der Kabine befunden. Danach verflachte die Partie spielerisch, der RSV kam nicht ins Spiel und Großenwieden beschränkte sich aufs Verteidigen. Dafür ging es verbal und körperlich aufs Ganze. Schon nach der ersten Halbzeit waren 7 Spieler mit gelb bedacht worden, selbst Trainer Köller an der Seitenlinie durfte am gelben Karton schnuppern. Neben einer guten Chance durch Alex Neide hätte auch Gelhaus treffen können. Die meisten Bälle aber gingen reihenweise im Aufbau verloren, oder wurden lang gespielt. Keine Sicherheit in den Aktionen und immer wieder die aggressive Spielweise des Gegners machten dem RSV zu schaffen. Großenwieden kam nach dem Tor nur noch durch Eckbälle zu Chancen, aus dem Spiel heraus kam eher weniger. So ging es mit 0:1 und großer Ernüchterung in die Kabine.

Trainer Köller und Sieksmeier stellten in der Halbzeit um, mit Köller sollte das Spiel nach vorne angekurbelt werden. Sofort nach Wiederanpfiff konnte man spüren, nun war der RSV voll da, die Zweikämpfe wurden angegangen, um jeden Meter gekämpft und Großewieden keine Luft mehr gelassen. Die Bälle wurden mehr über die Außen gebracht und so konnten sofort Chancen generiert werden. Nach einem Foul und einer noch dümmeren Diskussion mit dem Schiedsrichter dezimierte sich Großenwieden selbst und der nette 8er durfte vorzeitig duschen. Danach der RSV mit noch mehr Druck und nach einer gut getimten Flanke von Flügelläufer uns Andi Pape konnte Joker Köller zum 1:1 versenken. Der Knoten war gebrochen und nun wurden sich die Chancen endlich erspielt, während Fricke fast schon fror, konnte sich der generische Torwart ein ums andere Mal beweisen. Durch eine Reihe klasse Paraden bewahrte er die Seinen vor dem Rückstand. Selbst ein sehenswerter und platzierter Schuss von Schünemann fand den Weg ins Netz nicht, sondern endete an den Fingerspitzen des Torwarts. So musste ein Eckball her, den Alex Neide im Stil einer Dampfmaschine in die Maschen wuchtete. Damit war der Kampfgeist von Großenwieden endgültig gebrochen und der RSV ließ den Ball und Gegner laufen. Nichts mehr zu spüren von der Hektik der ersten Halbzeit und der Unsicherheit im Spielaufbau. Den Schlusspunkt setzte Ersan Sensu, der nach einem Angriff über Betke und Gelhaus von letzterem mustergültig bedient worden war. Danach war Schluss und ein hartes Stück Arbeit erfolgreich vollbracht.

Aufstellung: Fricke, Betke, Neide, Rosemeier (Sieksmeier), Hilker, Reese, Pape, Gelhaus (Emri), Müther (Köller), Schünemann, Sensu

Tore: 1:1 Köller, 2:1 Neide, 3:1 Sensu

Vorbei mit „Eierschaukelei“. Arbeitseinsätze werden wieder aufgenommen.

Vorbei mit der Eierschaukelei. Es muss wieder geschafft werden. Bereits an diesem Wochenende finden wieder Arbeitseinsätze im Waldstadion statt. Die lange Auszeit,  die wir uns zweifelsohne verdient haben, ist nun beendet. Diverse Dinge sind zu erledigen, um den Platz herbst- bzw. winterfest zu bekommen.

Daher bitten wir zum Tanz, am kommenden Freitag, ab 15.00 Uhr und Samstag ab 09.00 Uhr. Um Unterstützung wird dringend gebeten. Es wäre schön, wenn von jeder Mannschaft vier bis sechs Leute erscheinen würden. Gerne dürfen auch Eltern oder Angehörige der Jugendmannschaften bzw. der Jugendspieler mit anfassen.

Werkzeuge für Gartenarbeiten sowie Akkuschrauber usw. sind wieder mitzubringen.

Zusagen bitte an mich unter 0170-2753989. Danke

 

 

Es wird wieder in die Hände gespuckt….

Getreu dem o.g. Motto geht s auch an diesem Wochenende wieder am Platz zur Sache. Auch diesmal werden wieder Helfer gebraucht,  die mit anpacken. Nachdem die linken hinteren Tribünenreihen fertig gepflastert wurden, geht es nun weiter mit UNSEREM Projekt. Es gibt reichlich zu tun bevor die Maschinen in der kommenden Woche eintreffen, also noch mal ran und die bisher geleisteten 247 Arbeitsstunden weiter steigern. Nach oben ist noch Luft, es soll ja schließlich unser Areal werden, auf dem wir uns wohl fühlen wollen. Ich denke es ist alles gesagt. Los geht’s wie immer Freitag um 15.00 Uhr mit einer weiteren Einheit ist am Samstag ab neun Uhr zu rechnen. Bei den letzten Einsätzen fehlte es uns an Schubkarren und anderen Gartenwerkzeugen; bitte bringt eure Sachen mit.

In diesem Sinne

Der Vorstand

Leute, es geht los!!! Aus roter Schlacke machen wir frühlingshaftes Grün!!! ;-)

Wie sicher bereits alle Barntruper wissen, wird in diesem Jahr die rote Schlacke endlich abgeschafft. Nachdem die Entscheidung durch den Rat gefällt wurde, geht es nun endlich los mit den Bauarbeiten. Eine lange Zeit der Vorbereitung liegt hinter uns. Einige Veranstaltungen wurden durchgeführt, die Satzung geändert, Mitgliedsbeiträge erhöht, Klinken wurden geputzt, Sponsoren wurden akquiriert. Nun ist es soweit! Am 10.03.2016 rücken die ersten Bagger sowie Kipper sogar noch eine Woche eher an als ursprünglich geplant. Entsprechend ist es jetzt an der Zeit endlich selber Hand an zu legen, und am Umbau mit zu wirken. Schluss jetzt mit dem Gerede!!!

Viele Spieler, Zuschauer und Mitglieder, ob passiv oder aktiv haben über den „alten“ Platz geschimpft, knirschten doch im Sommer die Zähne aufgrund plötzlich aufkommender Wüstenstimmung im Barntruper Rund. Im Winter lag es nicht am umherwehenden Sand, sondern am brutal, durch Frost verhärteten Boden. Die Zeit der aufgeschürften Knie und der blutenden Beine neigt sicch dem Ende. Dies alles wird in Kürze Geschichte sein und jeder RSV’er kann mit anpacken und sich bei den Bauarbeiten austoben. Genug zu tun gibt es allemal! Seitens der Vorstände, Förderverein und RSV, wollen wir die Gelegenheit auch dazu nutzen im Waldstadion mal ordentlich „klar Schiff“ zu machen.

Damit die Profis am 10.03.2016 jedoch mit dem richtigen Umbau beginnen können, müssen wir die, mit der Stadt und deren Verantwortlichen ausgehandelten, Eigenleistungen erbringen. Getreu dem Motto „Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden“, finden auch bei uns einige Arbeitseinsätze statt.

Jetzt ist Zeit zu zeigen, dass wir den neuen Platz haben wollen und das wir unser Versprechen einhalten. Packt also mit an, wenn es darum geht, aus rot grün zu machen. Wer von den Aktiven noch nichts von der Schlacke in den Beinen hat, kann sich auch gerne etwas mit nach Hause nehmen.

Kurzum, jetzt gilt es!! Die ersten beiden Malochertage finden am kommenden Freitag, den 26.02.2016, ab 15.00 Uhr statt. Sollte es die angestrebte Tagesleistung nicht erreicht werden, wird Samstag, ab 09.00 Uhr erneut gehämmert, getackert, gebohrt und geschraubt.

Bitte bringt Spitzhacken, Spaten, Schaufeln, Handschuhe(!!!!) und natürlich gute Laune mit. Zuerst sollen die Randsteine um den Platz aufgenommen werden, die nach dem Platzumbau wieder Verwendung finden sollen.

Sicher braucht niemand daran zu erinnern, dass jetzt ein Ruck durch die Mannschaften, Bertreuer, Trainer und durch alle Mitglieder gehen muss. Denkt auch immer daran, Arbeitseinsätze mit fünf Leuten können wir uns nun nicht mehr erlauben.

Aus sicherer Quelle erfuhren wir, dass natürlich für kühle Getränke und warme Würste gesorgt wird, oder Harry?

Wie sagten schon sehr wichtige Leute „Wir schaffen das!!!!!“

"Ja, wir schaffen das!"

„Ja, wir schaffen das!“

Wie zugenagelt – 20 Torschüsse und kein Tor

Wie zugenagelt – 20 Torschüsse und kein Tor

Nachdem der RSV in der letzten Woche ersatzgeschwächt gegen Einbeckhausen mit 1:3 verloren hatte, konnte man an diesem Freitag wieder fast aus dem Vollen schöpfen. Dementsprechend hoch war die Motivation vor dem Anpfiff. Gleich von Beginn an nahm der RSV das Spiel in die Hand und kam nach 4 Minuten zur ersten guten Chance durch Gelhaus, dieser verpasste nur knapp das Tor. Insgesamt kam die SG kaum ins Spiel, da der RSV schon früh im Mittelfeld störte und die Bälle für sich gewinnen konnte. Lediglich bei weiten Schlägen auf die beiden Stürmer kam Gefahr aus, doch die Verteidigung um T. Gabriel hatte die Aktionen meistens schnell geklärt. Der RSV mit schnellem Kombinationsspiel und mit weiter guten Chancen durch E. Sensu, A. Hoffmann, und Gelhaus.. Nach einem Flankenball von Aussen verpasste Köller den Ball beinahe freistehend vorm Tor. Es blieb weiterhin beim 0:0. Mit laufendem Spiel schlichen sich der ein oder andere Fehler ein, so dass die Defensive oft 1 gegen 1 Stand, da zu langsam zurückgekommen wurde. Nach vielen Chancen hatte dann die SG auch einmal einen Eckstoß und genau hier passierte das, was passiert wenn du die Dinger nicht setzt, vorne kein Glück und hinten kommt Pech dazu. Der kleinste Spieler des Gegners konnte sich im Kopfballduell gegen den Größten RSVer durchsetzen und unhaltbar das Ding ind die Maschen jagen… Ungläubige Mienen bei den Spielern des RSV. Trotz des Gegentreffers machte der RSV weiter Druck, doch wieder konnte Gelhaus frei am 11 den Ball nicht im Tor unterbringen, es war wie zugenagelt, immer war ein Bein, Kopf oder der glänzend aufgelegte Torwart im Weg. So ging es trotz klarem Vorteil des RSV mit 0:1 in die Kabine, die Gäste hätten sich hier über ein 3:1 nicht beschweren können.

Weitermachen wie in Halbzeit eins war die Devise von Coach Hilker, doch gerade mal 2 Minuten nach Wiederanpfiff markierte die SG den zweiten Treffer, nachdem der Ball im Mittelfeld verloren gegangen war ging es für  einige zu schnell, vor allem Betke war in dieser Situation nicht auf der Höhe, erst zu spät und dann zu einfach den Gegner ziehen lassen. Der daraus resultierende Torschuss setzte zudem unglücklich vor Fricke auf und ging in die Maschen. Nach diesem Gegentreffer merkte man den Aktionen des RSV eine gewisse Lähmung an, der Gegner wurde seinerseits stärker und vor allem beweglicher als in Halbzeit eins. Im weiteren Verlauf hatte wieder Gelhaus die Chance für den Anschlusstreffer, doch frei aus 16m ging der Ball über das Tor. Die SG erhöhte immer weiter den Druck und der RSV agierte nur noch. Zu viele Bälle gingen in der Vorwärtsbewegung verloren, vor allem durch zu kompliziertes, bzw. eigensinniges Spiel. Trotzdem konnten weitere Chancen erspielt, doch das gleiche Bild wie in Halbzeit eins. Es kann kaum noch beschrieben werden, weil immer wieder das gleiche gesagt werden muss, es war wie verhext. Man konnte dem RSV eigentlich nur nachsagen, Chancen nicht genutzt und deshalb verloren. Mit der dritten Chance des Abends markierte die SG den dritten Treffer, diesmal fälschte Betke den Kopfball unhaltbar für Fricke ab. So ist eben Fußball, machst du die Dinger vorne nicht rein rächt sich das meistens, vor allem wenn es gegen einen so starken Gegner geht, der wirklich jede Chance nutzt.

Fazit:

Wenn man nur 50% der Chancen nutzen würde, hätte man trotz der Fehler in der Abwehr, locker gewonnen. So einfach ist das!

Vorschau

In der nächsten Woche geht es gegen die SG Grossenwieden/Rhoden, wo endlich wieder Punkte eingefahren werden sollen. Aktuell liegen Anspruch und Wirklichkeit meilenweit auseinander. Personell sollte der RSV gut aufgestellt sein, so dass man mit breiter Brust zum Auswärtsspiel fahren kann. Vor allem die verletzten Spieler kehren langsam in das Training zurück, so dass man wieder mehr und mehr Alternativen hat. Dieses hat den RSV in den vergangenen Wochen schon Probleme bereitet.

Aufstellung:

Fricke, Gabriel, Betke, Götzel(Schulz), Hilker, Gelhaus, Müther(Seidler), Köller, Hoffmann, Sensu, Reese

Frühes 0:2 bricht dem RSV das Genick

Wieder einmal hatte der RSV mit großer Personalsorge zu kämpfen, neben den Verletzten und Kegelbrüdern, gab es zudem noch kurzfristige Absagen. Wenn man alle fehlenden Spieler zusammen nimmt fehlten insgesamt 12. Somit waren es eben wieder nur elf Spieler, die sich auf den langen Weg nach Einbeckhausen machten. Die Stimmung war dementsprechend…

Nach einer kurzen Aufwärmphase war der RSV in den ersten 5 Minuten buchstäblich im Tiefschlaf und Einbeckhhausen konnte dieses effektiv nutzen, 2 Chancen, 2 Tore… Die Spieler des RSV wussten gar nicht wie ihnen geschah, der Schock über diesen Start war in den Gesichtern von allen sichtbar. Vor allem wie einfach der RSV den Gegner agieren ließ, war unglaublich.. Einbeckhausen glaubte nun an einen sicheren Sieg und an einen lockeren Abend, doch der RSV konnte nach 10 Minuten den Tiefschlaf lösen und die Spieler rüttelten sich gegenseitig wach und motivierten einander. Der VFB Einbeckhausen kam von da an kaum noch zum Spielaufbau. Sturmtank Sensu war der erste der ein Lebenzeichen sendete, leider ging, sein sehenswerter Schuß aus 18 Metern, ans Lattenkreuz. Danach war der Gegner völlig von der Rolle und wurde nur durch lange Bälle auf den Sturm gefährlich. Es wurde hier kurzerhand umgestellt, L. Müther ins Mittelfeld beordert und „Uns Raven Hilker“ in die Abwehr beordert. Dieser brilliante Schachzug brachte Entlastung auf dem Flügel und mehr Sicherheit im Zentrum. Nach einem Eckball von Hilker war es wieder Sensu, der völlig frei zum Kopfball kam, leider ging der Ball wieder nur knapp am Tor vorbei. Der RSV war nun voll im Spiel, konnte weitere Chancen durch Sensu, Götzel und Hilker allerdings nicht nutzen. Der VFB kam nur noch durch wenige Einzelaktionen vors Barntruper Tor, welche allerdings nichts zählbares brachten. So ging es mit 0:2 in die Halbzeit.

Nach dem Wechsel musste T. Gabriel auf die Liberoposition, da dieser krankheitsbedingt Probleme hatte. C. Götzel übernahm seinen Part im Mittelfeld. Die Partie begann auch in der zweiten Hälfte wie sie in der ersten geendet hatte, der RSV drückte auf das Tor des VFB…. Dieser versuchte nun jeden Angriff des RSV mit übertriebener Härte zu stoppen, doch die Spieler des RSV ließen sich davon nicht beeindrucken und teilten selber gleichermaßen aus. Seidler war es, der den Anschlusstreffer auf dem Fuß hatte, leider allerdings in letzter Minute gestoppt werden konnte, weitere Chancen durch Sensu und Götzel gingen nur knapp am Tor vorbei. Es war einfach wie verhext, das runde Ding wollte nicht ins Eckige. Der VFB kam in der zweiten Hälfte, bis zu diesem Zeitpunkt zu lediglich einer Chancen, durch eine Direktabnahme des starken 11ers. Im Mittelfeld machten Götzel, Sensu und Pettenpohl die Räume geschickt dicht und ließen kaum Bälle durch. Der VFB seinerseits spielte auch nach dem Wechsel vollkommen unkonzentriert. Man hatte einfach das Gefühl, dass die Frühe Führung und die Gedanken an einen leichten sieg, die Mannschaft gelähmt hatte. Der RSV kam immer wieder, bei den gefühlt 30 Ecken und Freistößen, zu starken Aktionen, doch es änderte sich nichts am Pech im Abschluss. Auch Seidler konnte frei vorm Tor, nach einem Stolperer, die Kugel nicht versenken. Ein Hilker Freistoß wurde unglücklich zur Ecke abgefälscht…Den Anschlusstreffer hätte der RSV längst verdient gehabt, so war es allerdings der VFB der wieder jubeln durfte und mit der 4ten echten Chance, seinen 3ten Treffer markieren konnte. Das Spiel war zwar gelaufen, doch der RSV spielte weiter nach vorne und kam durch einen berechtigten Elfmeter zumindest noch zum 1:3, Ullrich wurde im 16ern unschön zu Fall gebracht, Gabriel eiskalt.

Fazit:

Trotz vieler fehlender Spieler und 5 Minuten Tiefschlaf ist diese Niederlage wie ein Gefühlter Sieg, ein Sieg für das Team. Jeder hat sich für den anderen gequält und es wurde kein Meter verloren gegeben. Uns Harry Hoeneß nach dem Spiel: “ Ein tolles Spiel, mir ist nicht langweilig geworden“. Alle 11 können stolz auf Ihre Leistung sein. Der Abschluss sollte demnächst im Training allerdings nochmals geübt werden. Denn Effektivität hat heute nur der VFB gezeigt…

In der nächsten Woche geht es gegen den Spitzenreiter und Vorjahresmeister. Dieses sollte Motivation genug sein für eine rege Trainingsbeteiligung und mehr als 11 Spieler.

Aufstellung:

Fricke, Gabriel, Betke, R. Hilker, Müther, D. Hilker, Ullrich, Pettenpohl, Götzel, Sensu, Seidler

 

Auftakt geglückt

Nach der langen Sommerpause sind die Kicker des RSV wieder gierig auf Punkte. Leider musste gleich im ersten Spiel auf einige Spieler verzichtet werden, welche urlaubs-, krankheits- oder verletzungsbedingt passen mussten. Mit Rückkehrer Rave Hard Hilker wurde allerdings ein altes Gesicht reaktiviert, dieser stand, nach starkem Trainingsdebut am Mittwoch, sofort in der Startelf.

Das Spiel begann, wie so oft, in dieser Phase der Saison zerfahren. In den ersten zehn Minuten musste sich der RSV erst mal ein wenig sammeln und Sabbenhausen hatte optische Vorteile. Während der RSV versuchte den Ball in den Reihen zu halten versuchte es Sabbenhausen meistens mit langen Bällen in die Spitze und hoffte auf die Schnelligkeit seiner Stürmer. Nachdem sich der RSV gefangen hatte, wurde das Spiel mehr und mehr kontrolliert, Chancen konnten allerdings nur wenige herausgespielt werden. Das Spiel spielte sich vor allem im Mittelfeld ab und so war es Reese, der den Unterschied ausmachte. Dieser erkämpfte sich hinten den Ball, legte diesen auf links zu Sensu und stürmte sofort mit nach vorne. Sensu legte sich den Ball auf die Grundlinie und seine Hereingabe fand wiederum Reese, welcher aus 11 Metern die Kugel über die Linie hämmerte. Das lang ersehnte und wichtige Tor… Kurze Zeit war es Mittelfeldmotor Gabriel, welcher aus 25 Metern das Tor nur knapp verfehlte. In der Folgezeit wurde Sabbenhausen wieder stärker und konnte den ein oder anderen Konter über seinen Stürmer Turbo fahren, diese wurden allerdings zu schlecht zu Ende gespielt, Glück für den RSV.

Soweit war das Team um Hilker und Pettenpohl zur Halbzeit zufrieden mit der gezeigten Leistung, die Einstellung und das Ergebnis passten.

Auch in der zweiten Halzeit zeigte sich ein ähnliches Bild zu Beginn, der RSV kontrollierte das Spiel und Sabbenhausen versuchte es weiterhin mit langen Bällen, was allerdings nur noch wenig Wirkung zeigte. Denn die Umstellung in der Offensive machte dem Defensivverbund des RSV nun noch mehr Spaß… Vor allem Turbo! Dieser wurde mit allen Mitteln zu Luft und vor allem zu Boden bekämpft, so dass dieser die Lust mehr oder weniger verlor und versuchte sich mit Schwalben über Wasser zu halten. Mit laufender Zeit verlor der RSV mehr und mehr den Faden, das gut aufgelegte Mittelfeld um Köller und Gabriel hatte kaum noch Zugriff auf das Spiel und Sabbenhausen änderte seine Taktik der langen Bälle. Trotz langer und brillanter Vorbereitung schwanden beim RSV die Kräfte, nun gab es nur noch eine Devise, kämpfen bis zum Umfallen und den Ball vom Tor weg halten, komme was da wolle. Auch der Schiedsrichter war bestens aufgelegt und hatte eine Schwalbe 10 Minuten vor dem Ende im Barntruper Strafraum gut erkannt.  Am Ende wurde es vorm Tor von Fricke nochmal höchst gefährlich, doch dieser untermauerte seine souveräne Leistung indem er den, Ball des komplett frei stehenden Spielers, glänzend parierte. Nach den Abpfiff Freude und Erleichterung pur.

Der Auftakt ist geglückt, auch wenn es am Ende nicht mehr schön anzusehen war. Was zählt sind die 3 Punkte und alles andere muss im Training analysiert und besprochen werden. Eines hat der Abend wieder gezeigt, die Gemeinschaft funktioniert, trotz vieler Ausfälle hat jeder für jeden gekämpft, geackert und alles gegeben. In der nächsten Woche kommt Börry ins Waldstadion,  das Team fiebert dem ersten Heimspiel schon jetzt entgegen. Wir hoffen, dass dann auch die verletzten und kranken Spieler wieder genesen sind.

Auszeichnung für die Pink Devils

Auszeichnung für die Pink Devils

Neues von den Pink Devils!

Als Meister durfte der RSV Barntrup am Samstag den Staffeltag der Bezirksliga ausrichten. Dabei wurden die Pink Devils für ihren sportlichen Erfolg vom Staffelleiter ausgezeichnet.


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