RSV unterliegt Brakel mit 1:3

RSV Barntrup – SpVg Brakel 1:3

Der RSV tritt weiterhin auf der Stelle. Gegen den Tabellenführer aus Brakel unterlagen die Rot-Schwarzen am Ende mit 1:3. Anfangs sahen die Zuschauer ein wenig attraktives Spiel. Dem RSV gelang es gegen die gut gestaffelten Gäste nicht, die gefürchteten Diagonalbälle auf die  Außenspieler P. Sölter und Sompare zu schlagen. Brakel hatte derweil Probleme das eigene Kombinationsspiel auf der Asche umzusetzen.

So dauerte es bis zur 32. Spielminute, als die erste wirklich gelungene Kombination der Gäste auch den ersten Treffer bedeutete. Lüddecke fand eine Lücke in der RSV-Defensive und schob den Ball mit Glück und Geschick an Ehlert vorbei ins Tor.

0:1 auch der Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie Fahrt auf. Brakel erwischte zunächst den besseren Start und erhöhte durch Fähnrich auf 0:2. Ein krummes Ding. Fähnrich brachte (aus voriger Abseitsposition) den Ball von der Strafraumkante vors Tor. Seltrecht ließ den Ball passieren und Keeper Ehlert konnte nur noch hinterherschauen, wie das Leder im Netz eintrudelte.

Der RSV durch den doppelten Rückstand aber keineswegs geschockt. Nur 120 Sekunden später brachte ein Missverständnis in der Gäste-Defensive Mo Sompare in Szene. Der Offensiv-Akteur schob den Ball frei aus 12 Metern zum Anschlusstreffer ein.

Der Anschlusstreffer weckte frische Kräfte beim RSV, der fortan auf den Ausgleich drängte. Haase scheiterte zunächst mit einem Freistoß aus knapp 25 Metern am Gästekeeper Siks. Nach etwas mehr als einer Stunde hatte P. Sölter Pech mit einem Kopfball. Seinem Versuch fehlte der nötige Druck und die Präzision.

Nur ein paar Minuten später klärte Gästefänger Siks eine Direktabnahme von P. Sölter zur Ecke. Chancen boten sich dem RSV nun reichlich, die Verwertung ließ allerdings zu Wünschen übrig.

Auch Brakel blieb bei den sich bietenden Konterchancen gefährlich. Ehlert konnte zunächst gegen Fähnrich klären und entschärfte dann einen Kopfball aus dem Eck.

In der turbulenten Schlussphase verpasste P. Sölter mit einem weiteren Versuch den möglichen Ausgleichstreffer. Sein Abschluss verfehlte das Tor nur knapp. Quasi im Gegenzug brachte das Gast den Deckel auf die Partie. Nach einer schönen Aktion von Wetzler brauchte Kling aus 5 Metern nur noch zum 1:3 einzuschieben.

Am Ende steht der RSV erneut mit leeren Händen dar. Brakel war eine Nummer zu clever und konsequenter im Nutzen der sich bietenden Möglichkeiten. Der RSV mit trotzdem die positiven Aspekte des Spiel mitnehmen und im Auswärtsspiel in Upsrunge endlich mal wieder dreifach punkten.

Aufstellung RSV:

Ehlert – O. Sölter – Schmidt – D. Schlingmann – Samake – P. Sölter – Meier – Haase – Lindemeyer – Sompare – Baumeister (Weis)

 

Blomberg entscheidet hitziges Derby für sich

Blomberger SV – RSV Barntrup   3:1

Ganz langsam muss sich der RSV wieder mit den unteren Tabellenregionen anfreunden. Das Lippe-Derby gegen die Nelkenstädter aus Blomberg entschied die Heimmannschaft verdient für sich.

Der RSV erwischte den besseren Start in die Partie und führte durch einen Treffer von P. Sölter bereits nach drei Spielminuten mit 1:0 . Nach einem schönen Diagonalpass von Nico Haase tauchte P. Sölter frei vorm Blomberger Tor auf und schob überlegt ein.

Nach der frühen Führung übernahm der BSV schnell die Kontrolle über die Partie und versuchte die Lücke in der RSV-Defensive zu finden. Es entwickelte sich ein intensives aber wenig ansehnliches Spiel. Große Chancen ergaben sich auf beiden Seiten zunächst nicht.

Erst nach einer halben Stunde wurde der RSV mit einem der wenigen Konter gefährlich. Erneut eingeleitet über Haase und P. Sölter wurde Baumeister in Szene gesetzt, der jedoch bei seinem Abschluss zu weit nach außen abgedrängt wurde, sodass Keeper Pieper zur Ecke klären konnte.

Blomberg wachte erst kurz vor der Pause auf, nutzte die sich bietenden Möglichkeiten jedoch eiskalt. Nach einem Eckball klatschte ein Hannibal-Kopfball zunächst an die Latte. Der Abpraller fiel Bozkurt vor die Füße, der den Ball zum Ausgleich über die Linie stocherte. 1:1

In der letzten Minute vor dem Pausentee kam es noch schlimmer für den RSV. Altintas, der erst kurz zuvor für den angeschlagenen S. Schlingmann eingewechselt wurde, verursachte einen Strafstoß an Maruch. Jakob Funk, früher selbst in Diensten des RSV, trat im Duell gegen Ehlert an und scheiterte zunächst. Auch hier aber wieder Pech für den RSV. Auch dieser Abpraller fiel Funk wieder vor die Füße und er rutschte den Ball zur Führung in die Maschen. 2:1 für den BSV.

Der RSV ging benommen in die Kabine. 40 Minuten clever verteidigt und doch im Rückstand.

Im zweiten Durchgang wirkte die Heimmannschaft erneut überlegen. Spielerisch konnten vor allem die schnellen Außenstürmer immer wieder gekonnt in Szene gesetzt werden. Der RSV hielt kämpferisch dagegen, konnte aber wenig eigene Akzente nach vorne setzen.

Die Partie wurde mit zunehmender Dauer hitziger. Spieler und auch Verantwortliche beider Vereine waren sich nicht wirklich grün. Nickeligkeiten und viele Fouls brachten den Spielfluss endgültig zum Erliegen.

In der Schlussminute, als der RSV zum letzten Sturmlauf rief, platzte ein Blomberger Konter dazwischen, der die Entscheidung brachte. Bozkurt nutzte die sich bietende Überzahl und überwand Ehlert im Kasten des RSV zur 3:1 Entscheidung.

Während der RSV nicht von der Stelle kommt, bleibt Blomberg im oberen Tabellendrittel zugegen. Am kommenden Wochenende gastiert der SV Marienloh im Waldstadion. Ein Sieg nach nunmehr 5 erfolglosen Spielen in Folge würde den Roten Teufeln sicher gut tun.

Aufstellung RSV:

Ehlert – O. Sölter – Schmidt – D. Schlingmann – S. Schlingmann (Altintas) – P. Sölter (Klocke) – Haase – Meier – Lindemeyer – Sompare (Weiß) – Baumeister

Konzentriert zum Sieg

Mit Tündern kam ein Team ins Waldstadion, dass keiner so recht einschätzen konnte. Mit 2 Niederlagen, einem Unentschieden und einem Sieg. Coach Roger ermahnte das Team, dass erst einmal abwartend gespielt werden sollte. Der Hurra Fussball der letzten Wochen hatte gezeigt, dass dem RSV nach starken Anfangsphasen, nach hinten raus die Kraft fehlte.

Gesagt getan, der RSV konzentrierte sich von Beginn darauf den Ball und Gegner zu kontrollieren. Die sich bietenden Chancen konnten zunächst allerdings nicht genutzt werden. Tündern in der Anfangsphase druckvoll, allerdings ohne dass sie Dirk Fricke im Tor ernsthaft gefährlich wurden. Immer wieder versuchte der RSV, aus einer kontrollierten Offensive, den Gegner heraus zu locken, was allerdings nur teilweise gelang. Nach einem verunglückten Abstoß legte Gelhaus direkt auf Röhr vor und dieser konnte den Gästetorwart aus 16 Metern überwinden, das verdiente 1:0. Überhaupt neues Bild in der Offensive, Gelhaus dieses Mal als echter 10er auf dem Platz, verteilte gekonnt die Bälle. Danach gleiches Bild, der RSV bemühte sich darum den Ball und Gegner zu kontrollieren. Nach einem Zuspiel von Sensu traf Gelhaus die Latte und auch Sensu hätte auf 2:0 erhöhen können. Kurz vor der Halbzeit erlöste Gelhaus dann die roten Teufel. Nach einer Ecke traf dieser aus dem Gewühl heraus zum wichtigen 2:0.

Dieses Ergebnis sollte dem RSV weitere Ruhe geben und gab es auch. Denn die zweite Hälfte wurde exakt gleich begonnen, wie die Erste aufgehört hatte. Diszipliniert, konzentriert und hart am Mann. Vor allem Gabriel ging Tündern auf die Nerven, kein Ball ging durchs Mittelfeld an ihm vorbei.  Der RSV konzentrierte sich in Halbzeit 2 allerdings mehr darauf, den Gegner auszukontern, was auch gut gelang. Von Tündern war nur noch wenig zu sehen, man hatte das Gefühl, dass sich diese dem Tabellenführer mehr oder weniger ergaben. Es mag allerdings auch daran gelegen haben, dass der RSV einfach keine Schwächen zeigte und nicht nachließ. Wieder nach einem Eckball konnte Gelhaus zum beruhigenden 3:0 einnetzen und die Sache war erledigt. Nach einem Konter über Reese war dann alles klar, dieser verwandelte, per Blattshuß, zum gerechten 4:0 Endstand. Torhüter Fricke erwachte in Halbzeit 2 nur einmal aus seiner Starre und parierte einen gefährlichen Freistoß und sicherte das zu 0 Spiel.

Fazit: Das Team hat die Vorgaben des Trainerteams wieder einmal voll umgesetzt und gezeigt, dass auch andere Taktiken umgehend umgesetzt werden können. Ohne „Hurra Fußball“ aber mit disziplin und Konzentration, wurde Tündern der Zahn gezogen. In dieser Form muss es weiter gehen, auch nach 23 Spielen bleibt der RSV, hoch verdient, ungeschlagen.

Aufstellung: Fricke, Betke, Pape, Götzel, Gabriel, Reese, Müther (Danloski 65.), Danlowski (Ullrich 55.), Gelhaus, Sensu, Röhr

Tore: 1:0 Röhr (27.), 2:0 Gelhaus (35.), 3:0 Gelhaus (60.), 4:0 Reese (65.)

Klarer Sieg im Ortsderby, Alverdissen wir mit 6:0 Heim geschickt

Nachdem der RSV wieder einmal Personalsorgen hatte konnte das Team auf gleich 4 Altliga Spieler zählen, die das Fehlen einiger Akteure kompensierten.

Der RSV startete gleich wie eine Rakete und so musste Alverdissens Torwart nach nicht einmal einer Minute in Spielgeschehen eingreifen. In der Folgezeit spielte nur der RSV, was allerdings fehlte war eine Konsequente Auswertung der sich bietenden Großchancen. So waren es Gelhaus, Gabriel, Andy und Maurice, die für den RSV hätten treffen können. So kam es, dass Alverdissen ein wenig besser ins spiel kam, ohne allerdings, für Torwart Motte, ernsthaft gefährlich zu werden. Trainerfuchs Landgraf erkannte dieses sofort und stellte mit Fabi Seidel einen weiteren erfahrenen Spieler in die Viererkette, für ihn musste uns Siggi weichen. Der RSV nun mit noch mehr Dampf von hinten und nach einer tollen Kombination konnte Gelhaus zum verdienten 1:0 einschieben, die Moral von Alverdissen damit gebrochen. Nicht einmal 3 Minuten später wurde wieder Gelhaus im 16er zu Fall gebracht und dieser verwandelte den fälligen Elfmeter gekonnt zum 2:0. Nach einem Zuspiel von Fischer tankte sich dann Maurice unnachahmlich durch die Alverdisser Abwehr und markierte das hoch verdiente 3:0. Nach einem Eckball war es dann Andy, der frei stehend zu 4:0 Halbzeitstand einschob.

Trainer Landgraf ermahnte die seinen in der Halbzeit, dass der Gegner nochmals kommen würde und es zur 2ten Halbzeit 0:0 stehe. Man müsse mit gleichem Elan und Willen auch die zweite Halbzeit gestalten und vor allem sich nicht im 16er festnageln lassen….

Gesagt getan, der RSV spulte mit gleicher Leidenschaft auch die zweite Halbzeit herunter und hätte durchaus schon früher das Ergebnis höher gestalten können. Wieder waren es Henning, Maurice und Andy, die beste Chancen nicht verwerten konnten. So musste ein Freistoß her, welchen Tobias, im Stile eines Ronaldos an der Mauer vorbei zum 5:0 einschob. Den Schlusspunkt setzte dann Fabi, der nach einer Ecke von Gabriel vom 16er Eck zum 6:0 einschieben konnte. Alverdissen wurde auch in der zweiten Halbzeit kaum gefährlich vor dem Barntruper Tor gesehen, denn die Abwehr um Steven, Fabi, Lars und Sandro ließ dem Gegner kaum Luft zum Atmen. Die letzte Aktion wurde von Matze Bräunlein im Stile eines echten Fighters 30 cm über der roten Asche gelöscht…

Nach dem Schlusspfiff pure Freude über den zweiten Derbysieg in Folge.

Tore: 1:0 Henning (28.), 2:0 Henning (31.), Maurice (36.), Andy (42.), Tobias (78.), Fabi (82.)

Fazit:

Wieder einmal hat die Dritte gezeigt, dass durch Wille, Spaß und Zusammenhalt alles möglich ist. Auch wenn Top Torjäger, Stammtorhüter usw. fehlen, durch Improvisation und ein wenig Hilfe der Altliga geht immer was. Jungs, macht einfach weiter so!

RSV mit Punkteteilung gegen Peckelsheim

RSV Barntrup – FC Peckelsheim 1:1

Der RSV hat mit der Punkteteilung einen wichtigen Sieg verpasst. Gegen die schwach in die Serie gestarteten Gäste hatte sich der RSV nach der starken kämpferischen Vorstellung des vergangenen Wochenendes einen Heimsieg erhofft. Einen Sieger, egal ob Heim- oder Gastmannschaft, hatte die Partie jedoch nicht verdient.

Gut bedient waren all diejenigen, die rechtzeitig zum Anpfiff Platz im Waldstadion Platz genommen hatten. Direkt nach dem Anpfiff kehrte ein langer Ball in die zu zögerlich herausrückende RSV-Defensivreihe zurück. Gästestürmer Rex nutzte die kurzfristige Konfusion und netzte bereits in der ersten Spielminute zur Führung für Peckelsheim ein.

Der RSV zeigte sich vom Rückstand unbeeindruckt und konnte prompt reagieren. Leon Baumeister setzte sich nur drei Minuten später am Strafraum gekonnt durch. Sein platzierter Linksschuss landete zum Ausgleich im langen Eck. 1:1 nach nur vier Spielminuten.

Wer nun glaubte, dass sich auf der roten Asche ein packendes und spannendes Spiels entwickelt, der sah sich bitter enttäuscht. Beiden Mannschaften gelang es nicht Struktur in ihr eigenes Spiel zu bringen. Viele kleine Fouls und häufige lange Bälle machten einen konzentrierten Spielaufbau zudem sehr schwierig.

Da sich auch nach dem Seitenwechsel keine Mannschaft entscheidende Vorteile, geschweige denn hochkarätige Torchancen herausarbeiten konnte, blieb nach dem Schlusspfiff eine gerechte Punkteteilung, die keiner der beiden Mannschaften hilft. Der RSV hat es verpasst, den Abstand zum Tabellenkeller zu vergrößern, Peckelsheim verharrt auf Rang 15.

Besser machen möchte es der RSV am kommenden Stadtfest-Wochenende, wo die roten Teufel beim Nachbarn aus Blomberg gastieren. Die sehr gut gestarteten Nelkenstädter kassierten am letzten Wochenende die erste Niederlage der laufenden Serie. Eine schwere und anspruchsvolle Aufgabe für den RSV, die es mit Moral und Einsatz zu lösen gilt.

Aufstellung RSV:

Weber – O. Sölter – D. Schlingmann – Schmidt – Samake – P. Sölter – Haase – S. Schlingmann – Lindemeyer (Sompare) – Meier – Baumeister

Gabriel rettet die Serie der Altliga in letzter Sekunde

Nachdem schon im Vorfeld einige Spieler durch Kegelausflug verhindert waren, kamen unter der Woche mehr und mehr Spieler hinzu, welche sich krank oder verletzt melden mussten. Am Freitagmorgen waren es noch ganze 10 Spieler. Mit David Philipps konnte ein neuer Spieler begrüßt werden und C. Schulz lief trotz Rippenprellung auf. Dennoch fehlten insgesamt 9 Spieler, was die Aufstellung nicht ganz leicht machte.

Der RSV kam von Beginn an gut ins Spiel und dominierte den Gegner durch sichere Kombinationen über das Mittelfeld. Eine um die andere Chance wurde gut herausgespielt, was wieder einmal fehlte war, dass sich die Mannschaft für die Mühen und das Kämpfen belohnte. So waren es Röhr, Philipps und Gelhaus welche den RSV in front hätten schießen können. Nach 25 Minuten schaltete der RSV einen Gang zurück und der Gegner kam somit besser ins Spiel, was eigentlich vermieden werden sollte. Bis dahin war Großenwieden nur durch teilweise überharte Fouls aufgefallen, gleich mehrere Male holten diese die Spieler des RSV von Hinten von den Beinen, der Schiedsrichter beließ es bei gelb und mündlichen Verwarnungen.

Unser Coach Roger ermahnte nochmals nicht nachzulassen, denn nur ein Tor könnte den Knoten lösen und mehr Ruhe ins Spiel bringen. Doch der RSV kam weiterhin nicht richtig ins Spiel, kämpfte allerdings weiter um die Führung. Nache einem Eckball war es dann Gabriel, der den Ball per Hinterkopft, der unhaltbar ins lange Eck einnickte. Der erlösende Führungstreffer wie man meinen sollte, doch leider währte die Freude nicht lange, denn nicht einmal 2 Minuten später konnte Großenwieden nach abgefälschten Freistoß, zum 1:1 ausgleichen. Ein stich ins Herz der RSV Seele und ein Ereignis, dass vermieden werden sollte. Doch es kam noch schlimmer, den der RSV war nun vollkommen von der Rolle und der Gegner wurde immer stärker. Nach einem Eckball für den RSV und dem darauffolgendem Konter ging der Gegner aus stark Abseits verdächtiger Position in Führung. Fortan beschränkte sich der Gengner aufs verteidigen und der RSV hatte mit nachlassenden Kräften nicht mehr viel dagegen zu setzen, trotzdem versuchte und kämpfte das Team weiter, leider glücklos. Mit dem letzten Angriff war es dann wieder Tobsen Gabriel, der zum erlösenden und verdienten 2:2 ausglich. Ein später aber dennoch hoch verdienter Punktgewinn für den RSV.

Fazit:

Man muss einfach die Hütte treffen und die Chancen verwerten, ansonsten wird es in der Liga schwer für den Tabellenführer. Das Niveau ist kein Vergleich zur vergangenen Spielzeit, mehr Tempo, mehr Biss, mehr von Allem….

Aufstellung: Fricke, Schulz, Betke, Götzel, Müther (Pettenpohl 55.), Röhr, Gabriel, Hilker (Müther 68.), Gelhaus, Berges, Philipps

Tore: 0:1 (Gabriel 52.), 1:1 (54.), 2:1 (62.), 2:2 (Gabriel 70+2.)

„Black Pearl“ Bodo Danlowski fischt sicher den Sieg – RSV Altliga seit nunmehr 21 Spielen ungeschlagen

Nachdem der Trainer des TSC schon im Vorfeld mächtig getrommelt hatte, waren alle Spieler bestens auf das Spiel eingestellt und auch ohne Ansprache hellwach. Leider musste der RSV im Vorfeld Absagen von gleich 6 Spielern verkraften, so fehlten von Einem, Gabriel, Möller, Pape, Ulrich, Fricke uvm.  Während die Feldspieler adäquat ersetzt werden konnten musste ein Torwart her. Die Trainerfüchse Dirk und Roger schauten kurz in die Wundertüte und zauberten die Springmaus Danlowski heraus. Schon beim Ankleiden bekam dieser erste Schweißausbrüche, nachdem dieser seine kurze Hose wieder abgeben musste.  Torschüsse sollten zumindest in der Anfangsphase verhindert werden.

Der RSV kam mit viel Druck aus der Kabine und nahm das Heft von Beginn an in die Hand. Im Mittelfeld wurde jeder Ball gewonnen und die Abwehr hielt hinten dicht. Ersan und Henning beschäftigten die gegnerische Abwehr und somit hatte Fischbeck kaum etwas dagegen zu setzen. Es entwickelte sich so ein klasse Partie vom RSV, leider konnten beste Chance durch Gelhaus, Köller und Sensu nicht genutzt werden. Nach einem Eckball klatschte ein Kopfball  von Röhr ans Lattenkreutz, was die letzte Chance der ersten Halbzeit blieb. Denn ab dieser Chance verlor der RSV den Faden, die Männer wurden vernachlässigt und es kam zu einfachen Verlusten in der Vorwärtsbewegung. So wurde der Gegner unnötig stark gemacht und dieser kam seinerseits zu Chancen. Erst jetzt bemerkte der Gegner dass wir die „Black Pearl“ im Tor hatten und wollte nun öfters aufs Tor schießen.

In der Halbzeit ermahnte Roger das Team, wenn man nicht mit der gleichen Einstellung wie zu Beginn der ersten Halbzeit zu Werke gehen würde, verliert man das Spiel. Leider wurde der RSV kalt erwischt, nach einem Eckball kurz nach der Halbzeit konnte das Gästeteam zum 0:1 einnetzen. Der heranstürmende Spieler wuchtete das Ding unhaltbar in die Maschen. Keine Chance für Köller und Bodo Danlowski. Doch dieses Tor weckte den RSV auf und nach lediglich 2 Minuten konnte Gelhaus, nach Vorarbeit von Betke, den Ausgleich markieren. Der RSV nun wieder auf der Höhe, aggressiv, nah am Mann und es wurde um jeden Meter gekämpft. Durch einen erkämpften Ball im Mittelfeld ging es schnell über Sensu, welcher Mustergültig für Gelhaus auflegte und dieser köpfte den bis dahin verdienten Führungstreffer. Danach kam der Gegner allerdings wieder besser ins Spiel und es begann die große Zeit der „Black Pearl, warum eigentlich Black Pearl?? Egal….Wieder gab es Probleme im Spielaufbau und die Kondition ließ lies langsam nach. Fischbeck spielte nun einen guten Ball und gewann mehr und mehr Spielanteile. Der RSV setzte mit Kampf und Leidenschaft dagegen und hinten rettete Bodo Danlowski mit Glanzparaden und gekonnten Flugeinlagen, den Rest hämmerte die Abwehr  soweit es ging vom Tor. Selbst der frei heran stürmenden top Scorer des TSC konnte unsere „Black Pearl“ nicht überwinden. Mit gekonnter Körpertäuschung verwirrte er diesen so sehr, dass er  kaum noch wusste was er tun sollte und die Krake fischte das Ding in Handballtorwart Manier aus dem unteren Eck. Einen weiteren Schuss aus der zweiten Reihe klatschte er an den Pfosten. Doch auch der RSV hatte noch seine Chancen, konnte diese allerdings durch Sensu und Betke nicht nutzen.  Die letzte Möglichkeit durch Köller klatschte an den Innenpfosten und wieder heraus. Nach dem Schlußpfiff große erleichterung und stolz, durch großen Einsatz konnten die drei Punkte eingefahren werden und durch  . . . . . .  ..  .“ THE BLACK PEARL “ der seine Kondition heut voll ausspielen konnte.

Aufstellung: Rene Higuita, Matze Haase, Christian Götzel, Sandro Betke, Karsten Schulz, Dirk Hilker, Heiko Röhr (52. Andre Seidler), Larsis Mutta, Andreromario Köller, Ersan Sensu, Henning Gelhaus

Tore: 0:1 Gerull (41.), 1:1 Gelhaus (42.), 2:1 Gelhaus (50.)

Fazit:

Der RSV ist in der neuen Liga angekommen  mit der Erkenntnis, dass dieses Jahr, in den 70 Minuten Spielzeit, höchste Konzentration herrschen  muss. Auch im konditionellen Bereich muss man voll auf der Höhe sein um Spaß zu haben. Wieder einmal haben die alten Böcke gezeigt, dass durch Teamgeist und vollen kämpferischen Einsatz fehlende Spieler kompensiert werden können und selbst ein Torwartproblem uns nicht umhaut….Man hatte das Gefühl der junge Bodo Ilgner ist auferstanden, Danny the „Black Pearl“ Danlowski!!!

Jungs, es war wie immer eine Ehre mit euch aufzulauf….

Kein Sieger im Lippe-Krimi

RSV Barntrup – TSV Rischenau    3:3

Eine interessante und rassige Partie fand im Barntruper Waldstadion nach dem Schlusspfiff keinen Sieger. Während der Gästeanhang den Punkt dankbar bejubelte, herrschte beim RSV Uneinigkeit über die Beurteilung des Remis. Zunächst sah der RSV wie der sichere Sieger der Partie aus, musste am Ende aber noch um den erneuten Ausgleich kämpfen. Zu den Details:

Der RSV, von Coach Freitag gut eingestimmt, begann wie die Feuerwehr. Nach nur 10 Sekunden hatte Leon Baumeister die erste Großchance auf dem Fuß. Das frühe Gegentor für Rischenau verhinderte Gästekeeper Meise.

Auch der Aufsteiger machte bereits früh auf sich aufmerksam. Kombeiz versuchte es nach fünf Minuten mit einem Kracher aus der Distanz.

Nach neun Spielminuten bejubelte der RSV-Anhang die 1-0 Führung durch Philipp Sölter, der sich schön gegen die gesamte TSV-Defensive durchsetzte und überlegt ins kurze Eck einschob.

Mit der Führung im Rücken nahm der RSV-Express Fahrt auf. Freigespielt von S. Schlingmann und P. Sölter bot sich Baumeister gleich im Anschluss an den Treffer die nächste Möglichkeit. Sein Schuss klatschte allerdings nur an die hintere Torstange.

Mehr Erfolg hatte Lindemeyer in der 17. Spielminute, als er sich einen zunächst verloren Ball im Strafraum zurück erkämpfte und dann allein vor dem Tor die Nerven behielt. 2-0 für den RSV.

In der Folgezeit verpasste es der RSV die Führung auszubauen und die Kräfteverhältnisse nachhaltig zu klären. Baumeister, Samake und auch P. Sölter mit einem Freistoß hatten nicht das nötige Glück und die Konzentration im Abschluss.

Anstatt also höher zu führen, folgte die Einladung an den Gast, doch bitte auch aktiv am Spielgeschehen teilzunehmen. Den 1-2 Anschlusstreffer durch Schäfer in der 30. Spielminute begünstigte RSV-Keeper Ehlert durch sein inkonsequentes Herauskommen.

Beim 2-2 Ausgleich, der nur fünf Minuten später fallen sollte, handelte sich Referee Wirwich den Unmut des RSV ein. Nachdem der TSV-Angriff eigentlich durch einen Pfiff unterbunden war, stellte die RSV-Defensive um Simon Schlingmann das Arbeiten ein. Kombeiz nutzte die Verwirrung und netzte aus halblinker Position von der Strafraumkante ein. An einen Pfiff wollte sich der Unparteiische im Nachhinein leider nicht erinnern…….

Zur Pause damit ein unnötiges Unentschieden für den RSV, der bei etwas konsequenterer Chancenauswertung schon nach einer halben Stunde als sicherer Sieger der Partie hätte feststehen können.

Auch nach dem Seitenwechsel agierte zunächst die Gastmannschaft aus dem lippischen Südosten aktiver. Konsequenz, die 3-2 Führung für Rischenau nach knapp einer Stunde. Nach einer schönen Kombination, der die RSV-Defensive nicht folgen konnte, tauchte Kombeiz frei vor Ehlert auf und erzielte seinen zweiten Treffer der Partie.

Der RSV nun auf einmal im Hintertreffen und unter Zugzwang. Doch der RSV reagierte gut und bekam nach einem Foul an Lindemeyer im Strafraum einen berechtigten Elfmeter zugesprochen. Daniel Schlingmann trat im Duell gegen TSV-Keeper Meise an und entschied dieses für sich. 3-3 nach 70 Spielminuten.

In der Schlussphase hatten sowohl der TSV Rischenau als auch der RSV Barntrup noch eine große Möglichkeit um die Partie für die eigene Seite zu entscheiden. Zunächst scheiterte Ritter mit seinem Versuch an Ehlert.

Kurz vor dem Ende verpasste Sompare dann die letzte Möglichkeit eines Last-Minute Treffers für Rot-Schwarz.

So bleib es schlussendlich bei einem unnötigen, aber auf Grund des Spielverlaufs verdienten Unentschieden der beiden lippischen Clubs, die sich damit weiterhin im Mittelfeld der Tabelle einfinden. Der RSV reist am kommenden Willbasen-Wochenende zum SV Heide-Paderborn und möchte dort weitere Punkte einfahren.

 

Aufstellung RSV:

Ehlert – O. Sölter – Haase – D. Schlingmann – Samake – P. Sölter – S. Schlingmann – Meier – Lindemeyer – Sompare – Baumeister (Schalthaus -> Schmidt)

Mit geschlossener Mannschaftsleistung zum verdienten Derbysieg

Aufgrund einiger Ausfälle, u.A. des top Torjägers D. Philipps erklärten sich ein paar alte Haudegen bereit, bei der Dritten im Derby gegen Alverdorf die Hüften zu schwingen.

Die Mannschaft war hoch motiviert und ein gewisses kribbeln war schon vor dem Anpfiff zu spüren. Sofort ging es von 0 auf 100, denn nach nicht einmal 60 Sekunden zappelte der Ball erstmals im Netz der Alverdorfer, Andreas „Andy“ Heizenreider hatte dem völlig überforderten Abwehspieler des TBV den Ball geschickt abgenommen und eiskalt verwandelt. Nach diesem „hallo wach“ kam Alverdorf besser ins Spiel und konnte mit Glück zum 1:1 Ausgleichen, danach machte die Abwehr dicht und die Angriffe versiegten im Keim. Der RSV erspielte sich seinerseits gute Möglichkeiten und eine von diesen konnte Brian Biehl zur errneuten Führung nutzen. Danach versuchte der TBV wieder das Heft in die Hand zu nehmen, konnte allerdings von Glück sprechen, dass der nächste Konter über bieln nur am Lattenkreutz endete. Nach einem Zuspiel von „uns Bodo“, welcher zuvor vom gut aufgelegten Müther bedient wurde, konnte Andy das zweite Mal an diesem Tag jubeln und auf 3:1 erhöhen. Der RSV ging somit mit einer ordentlichen Führung in die Pause.

Nach der Pause wurde vorerst noch wieter in der Formatin der ersten hälfte  gespielt, Alverdorf dagegen packte noch die letzten hoffnungen aus und kam wacher aus der Halbzeit. trainerfuchs V. Landgraf reagiert promt und stellte das Mittelfeld und die Abwehr um , um auf diesen Schachzug zu reagieren. Leider konnte diese Maßnahme allerdings den nächsten Treffer der Alverdorfer nicht verhindern, nach einer scharfen Hereingabe versenkte S. Betke den Ball, unhaltbar, im eigenen Winkel und machte das Spiel nochmals spannend. Ein Aufbäumen der Alverdorfer blieb allerdings aus und so plätscherte das Spiel dahin… Schulz und Stykov zogen die Fäden im Mittelfeld und setzen immer wieder die Nebenmänner wie Bräunlein und Biehl in Szene. Erst gegen Ende der Partie warf Alverdorf nochmals alles nach vorne, doch Schulz, Kröker, Kuhr und Betke warfen sich in jeden Ball. Für große Entlastung sorgte immer wieder Lars Fischer,  der durch seine Vorstöße und Sprints die Alverdorfer mächtig nervte.  Aber auch das Mittelfeld um Grogan und Stykov bekämpften Ihre Gegner Zentimeter für Zentimeter. Wieder war es ein gekonntes Zuspiel von „uns Bodo“ welches Andy nutzen konnte, um seinen dritten Treffer an diesem Tag zu markieren. Damit war das Spiel gelaufen und der erste Dreier der Saison im Sack und…. Derbysiege zählen doppelt.

Fazit:

Trotz aller Widrigkeiten und fehlendem Personal passt bei der Dritten eines, die Einstellung eines jeden Spielers, jeder kämpft und rackert für den anderen und die „Opas“ wurden herzlich in die Gemeinschaft aufgenommen. Egal wie stark der Einzelne ist, egal wie viel Puste man hat, jeder hat hier das Gefühl gebraucht zu werden. so macht es Spaß, so soll es sein und soll es bleiben. Macht weiter so Jungs!!!

Aufstellung: Kröker, Fischer, Betke, Kuhr, Biehl, Schulz, Larsis und seine Muther, Stykow, Heizenrieder, Grogan, Bodo Philipps

Eingewechselt: Bräunlein

Nachbericht vom Revival Spiel der Bez.-Liga Aufsteiger von damals

In den ersten zehn Minuten spielten beide Mannschaften sofort mit viel Zug zum Tor und es ergaben sich für beide Mannschaften erste Tormöglichkeiten. In der 11. Minute dann die Führung für die Barntruper. 
Nach einem Eckball wurde der Ball von der Abwehr zu kurz abgewehrt und Henning Gelhaus hatte keine Mühe, den Ball aus 7 Metern flach ins linke Eck zur Führung einzunetzen. In der Folge gewannen die Barntruper immer
 mehr die Oberhand in der Partie. Die logische Konsequenz waren die Tore zum 2:0 und 3:0.
Die Kicker von einst konnten es noch immer

Die Kicker von einst konnten es noch immer


Zunächst verwandelte Nico Haase eine Sensu-Flanke in der 23. Minute per Kopf und nur drei Minuten später legte Andreas Hoffmann, nach überragendem Pass von Nico Haase, aus 12 Metern den Ball am herauseilenden Torwart Ingo
 Begemann vorbei ins Tor. Weitere Chancen blieben ungenutzt (Altrogge (2x), Hoffmann). Aus dem Nichts dann der Anschlußtreffer für Schw/Sp/Wend. In der 39. Minute nutze Mike Winkler eine Unachtsamkeit in der Barntruper Abwehr und vollstreckte
 in seiner ruhigen Art zum 1:3 flach ins Tor. Vorher deutete sich schon an, dass die Gastgeber die Partie nicht so einfach abschenken wollten. So musste Oli Krüger das ein und andere Mal seine Klasse zeigen oder hatte Glück, dass Christoph Vieregge
 nur den Pfosten traf.Es ging alle mit nach 45 Minuten mit 1:3 in die Kabinen. Matze Hellmig schien dei richtigen Worte gefunden zu haben. Schwelentrup kam mit viel Dampf aus der Kabine und rollte einen Angriff nach dem anderen auf das Barntruper Tor,
 dass nun von Markus Gärtner, der extra für dieses Spiel aus Frankfurt angereist war, zu. In der 48. Minute dann schon der Anschlußtreffer zum 2:3. Eine angeschnittene Ecke von Michael Nolte drehte sich gefährlich auf das Tor, sodass Gärtner im Tor 
sich das Leder nur selbst reinboxen konnte. Schwelentrup legte nun gefährlich nach. immer tauchten die Stürmer gefährlich vor dem Barntruper Tor auf. Mit etwas Glück und guten Paraden von Gärtner überstanden die Barntruper die Drangphase der
 Schwelentruper. In der 66. Minute dann die Erlösung. Sajoscha Danlowski konnte Ingo Begemann zum 2:4 aus kurzer Entfernung überwinden, nachdem mehrere Versuche vorher vom Torwart abgewehrt werden konnte. In der Folgezeit verlegten
 sich die Barntruper dann auf ein gepflegtes Konterspiel mit einigen guten Möglichkeiten. Letzlich fiel aber kein Treffer mehr und somit ging das Spiel mit 2:4 an den RSV Barntrup. Das Ergebnis war sicherlich zweitrangig. Schön zu sehen aber,
 dass sich die Spieler beider Mannschaften seit vielen Jahren auch privat verstehen und den Zuschauern ein schönes Fußballspiel geliefert haben. Nach dem Spiel wurden noch einige Szenen aus diesem und aus dem Spiel vor 10 Jahren zwischen
 den Spielern besprochen - natürlich beim Bierchen.

RSV startet mit Heimsieg in die Saison

RSV Barntrup – SV Atteln            1:0

Die Barntruper Minimalisten haben es einmal wieder gerichtet. Gegen den SV Atteln genügte den Rot-Schwarzen ein Last-Minute Treffer von D. Schlingmann zum etwas glücklichen 1-0 Sieg.

In einer ausgeglichenen Halbzeit erwischte der RSV den deutlichen besseren Start. Bereits nach vier Spielminuten war P. Sölter auf seiner linken Offensivbahn frei durch. Doch wie bereits in Thüle fehlte es an der Konzentration und dem nötigen Glück im Abschluss. Der Gästekeeper entschied die Situation für sich.

Nach einer Viertelstunde setzte der wieder genesene Lindemeyer mit einem Gewaltschuss aus 25 Metern ein Zeichen. Das Geschoss knallte jedoch nur an die Latte.

Atteln fing sich erst nach knapp einer halben Stunde und nahm aktiv am Spiel teil. Das erste Lebenszeichen von Wöhning konnte Keeper Ehlert entschärfen. Die anschließende Serie von Eckbällen überstand die Heimmannschaft unbeschadet.

Kurz vor dem Seitenwechsel dann noch einmal Alarm im RSV-Strafraum. Eine scharf getretene Freistoß-Flanke strich über Freund und Feind hinweg. Ehlert konnte gerade noch parieren.

Halbzeit, 0-0 im Waldstadion.

Auch nach dem Pausentee erwischte Rot-Schwarz den besseren Auftakt. P. Sölter zielte bei seinem Versuch zu genau und der Ball verfehlte das lange Eck.

Im Anschluss an diese Möglichkeit verflachte die Partie etwas. Vielen Aktionen mangelte es an Genauigkeit und Konzentration.

Atteln hatte nach einer Stunde Spielzeit in Person von M. Köhler eine weitere gute Möglichkeit, die Keeper Ehlert jedoch vereiteln konnte.

In der wenig ansehnlichen Schlussphase verpassten es beide Mannschaften sich klare Torchancen herauszuspielen. Ein torlosen Unentschieden schien das logische Resultat. Doch Meier brachte einen abgewehrten Freistoß von Haase als Bogenlampe wieder ins Zentrum, wo Daniel Schlingmann den Fuß hinhielt und das Leder doch noch im Gästetor versenkte.

Ein zugegeben etwas glücklicher, aber dennoch nicht minder wichtiger Sieg zum Start in die neue Saison. Am kommenden Wochenende geht es für die Mannen von Coach Freitag gegen den Aufsteiger und Nachbarn aus Rischenau.

Aufstellung RSV:

P. Ehlert – O. Sölter – N. Haase – L. Schmidt – S. Samake – P. Sölter (A. Altintas) – S. Schlingmann – D. Meier – J. Lindemeyer – M. Sompare (K. Weis) – L. Baumeister (D. Schlingmann)

RSV startet mit 1:1 gegen Aufsteiger Thüle in die Saison

VfL Thüle – RSV Barntrup  1:1

Der Ball rollt wieder. Auf geht es in die Bezirksligasaison 2014/15. Nach dem denkbar knapp erreichten Klassenerhalt möchte die Mannschaft um Coach Freitag in dieser Saison die eigenen Nerven aber auch die des Anhangs schonen und einen Krimi wie im Vorjahr vermeiden.

Der Auftaktbegegnung führte den RSV zum Aufsteiger VfL Thüle (kurz hinter Salzkotten rechts ab). Durch die Ausfälle von Lindemeyer, D. Schlingmann und Langzeitpatient Schalofsky war gleich in der ersten Partie ein wenig Improvisation gefordert.

Der RSV begann jedoch ordentlich und gestaltete das Spiel zunächst offen. Mit zunehmender Spieldauer übernahm der Gastgeber aber die Regie und gelangte zu ersten Chancen. Die Freistöße und Distanzschüsse vom stark aufspielenden Thüler Kapitän Böddeker waren aber eine sichere Beute für RSV-Keeper Ehlert.

Auch der RSV versteckte sich nicht und fand nach der ersten Drangphase des Gastgeber zurück ins Match. Kurz vor der Pause erzielte Sturmspitze Leon Baumeister aus dem Gewühl nach einer Standardsituation den Führungstreffer für Rot-Schwarz. 1-0 für den RSV.

In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs vergab P. Sölter sogar noch die Möglichkeit die Führung auf 2:0 auszubauen. Sein Versuch, den Ball ins lange Eck zu zirkeln, schlug fehl und die Kugel strich am Pfosten vorbei ins Toraus.

Nach dem Seitenwechsel begann die Heimmannschaft druckvoller ohne jedoch große Chancen für sich verbuchen zu können. Diese hatte der RSV im Konterspiel. Doch das alte Manko der Vorsaison macht auch in dieser Spielzeit wieder von sich reden. Sompare, Baumeister und P. Sölter ließen reihenweise gute Einschussmöglichkeiten liegen und verpassten es so eine mögliche Vorentscheidung zu erzielen.

Nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit sollte sich der laxe Umgang mit den Torchancen dann rächen. Auch hier war eine Standardsituation Ausgangspunkt des Treffers. Nachdem der Ball knapp über die Köpfe der erste Verteidigungsreihe hinwegflog, landete das Leder unglücklich auf dem Standbein von P. Sölter, der den Ausgleichstreffer per Eigentor markierte.

In der Folgezeit geriet der RSV immer mehr unter Druck. Die Verschnaufpausen wurden kürzer, Thüle drängte auf den Heimsieg. Da die RSV-Defensive jedoch keinen weiteren Treffer zuließ und sich auch in der Offensive nichts Zählbares mehr ergeben wollte, trennte man sich Ende 1:1 unentschieden.

Der RSV startet also mit einem Zähler in die neue Serie und empfängt am kommenden Wochenende zum ersten Heimspiel den altbekannten SV Atteln.

Aufstellung RSV:

Ehlert – O. Sölter – Schmidt – Haase – Samake (Klocke) – P. Sölter (Weis) – S. Schlingmann – Meier – Schlathaus – Sompare (Amadou) – Baumeister

Neue Trainer in der Zweiten und Dritten Mannschaft !!!!

Die Vorbereitungen für die kommeden Serie laufen und so ist es nicht verwunderlich, dass alle Herrenmannschaften in dieser Woche mit der Vorbereitung beginnen. Während in der Ersten weiter Guido mit seinem Assi Nico die Zepter schwingen hat sich in den untergeordneten Mannschaften einiges geändert.

In der zweiten Mannschaft wollte nach langer Amtszeit Richard Motzkuhn die Kommandobrücke räumen und einem anderen Trainer die Möglichkeit bieten sich in die Aufgaben eines Trainers einzuarbeiten. So war es nicht wirklich verwunderlich, dass Manuel „der Schwatte“ Altrogge die Möglichkeit nutze und sich um diesen Posten bewarb. Natürlich bekam er den Zuschlag, wenngleich dieser Posten mit besonderen Anforderungen verbunden ist. Die Trainerstelle in der Zweiten ist Manus erste Trainerposition kickte er doch in der letzten Serie noch in der Ersten. Wir Wünschen Manuel auch auf diesem Posten viel Erfolg, Kraft und Durchhaltevermögen. Der Vorstand freut sich auf die kommende Zusammenarbeit und ist froh, dass ein Eigengewächs die Position übernommen hat. Viel Glück!!!

In der Dritten freuen wir uns über den Heimkehrer David Phillips, der ja bereits in der Vergangenheit in der Zweiten Mannschaft gespielt hat. In der vergangenen Spielzeit schnürrte er für die SG Bega/Humfeld die Schuhe und erzielte dort diverse Tore. Auch David möchte, ähnlich wie Manu, den Einstieg in das Traineramt suchen und hat sich dazu das Amt des Trainers der dritten Mannschaft ausgesucht. David wird diesen Posten mit dem bisherigen Trainer Viktor Landgraf auskleiden. Beide sind gleichberechtigte Partner auf der Trainerbank, wobei sich der Vorstand auch gut vorstellen kann, dass David das Zepter auf dem Feld schwingt während Viktor seine Zügel und die der Mannschaft  von der Seite aus in den Händen hält.

Wir, von Seiten des Vorstandes, wünschen beiden „Neutrainern“ viel Glück und Erfolg auf ihren Posten.
An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei Richard „Feierbiest“ Motzkuhn für die zurückliegenden Jahre bedanken. Richard war immer zur Stelle, wenn der RSV seine Hilfe brauchte. und war sich wirklich für keinen Auftrag bzw. Job zu schade. Richard, ich hoffe, du wirst dem Verein noch weiter erhalten bleiben. Danke!!


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