Joker Arning versetzt SSW den Todesstich

Nach turbulenten und erfolgslosen Wochen hat sich die Mannschaft am Dienstag dem Vorstand gestellt. Viele Themen musste einfach einmal an- und ausgesprochen werden. Ergebnis: Es liegt einfach an der Mannschaft selbst, sich aus dieser Situtaion wieder zu „befreien“. Trotzdem muss auch einmal erwähnt werden, dass die ständigen und notgedrungenen Rotationen, nicht gerade förderlich sind. M. Altrogge und S. Betke werden zudem Trainerfuchs Motzkun noch mehr unterstützen.

R. Motzkun machte schon vor dem Spiel in einer Brandrede deutlich, was wir verbessern müssen, um wieder gemeinsam erfolgreich zu sein. Jeder muss bereit sein, sich für den anderen den Allerwetesten aufzureißen. Zu Hause müssen wir eine Macht sein und keinen Punkt abgeben.

Das Team hatte sich alles zu Herzen genommen und nahm das Heft von Beginn an in die Hand. Gleich in der ersten Minute war es C. Philipps der die Kugel gefährlich Richtung Tor brachte. Es wurde um jeden Ball gekämpft und der Gegner angegangen, SSW konnte sich kaum aus der Umklammerung befreien. So waren es lediglich lange Bälle auf den Sturm, welche für Gefahr sorgten. Doch der RSV hielt das Tempo hoch und kam durch Lübeck, Altrogge und Özen zu guten Möglichkeiten. Nach einem tollen Pass von Lübeck war es dann Altrogge, der die roten Teufel zum Jubeln brachte. Aus 11 Metern netzte dieser in altgewohnter Manier ein. Überhaupt war der Schwatte heute nicht wieder zu erkennen, beweglich, immer anspielbar und brandgefährlich am und im Strafraum. So brachte er 2 Mal Lübeck in Szene, welcher etwas Pech im Abschluss hatte. Mit zunehmender Spielzeit verflachte das Spiel, Barntrups 6er Gelhaus und Seidel kontrollierten das Geschehen und und verteilten die Bälle in der Zentrale. SSW kam in dieser Phase etwas besser ins Spiel, ohne allerdings Gefahr auszustrahlen. So ging es mit einem verdienten 1:0 in die Halbzeit.

Alles bis dahin richtig gemacht, die Zweikämpfe angenommen und um jeden Ball gekämpft. Auch die Angriffe wurden ordentlich und zielstrebig zu Ende gefahren. Die Fehler wurden sofort angesprochen und abgehakt.

In der Zweiten Halbzeit erwartete der RSV nochmals ein Aufbäumen, doch diese blieb aus. Der RSV nun mit Angriffen im Minutentakt. So waren es Altrogge und C. Philipps, die beste Chancen liegen ließen. Auch Gelhaus und Betke, beide vollkommen frei vor der Hütte konnten die Kugel nicht über die Linie drücken. So war es dann ein Joker, der den RSV zum zweiten Mal jubeln ließ. Erst drei Minuten im Spiel tankte sich Arning auf links durch und netzte die Kugel gekonnt ein. Danach war SSW entgültig geschlagen. Diese versuchten es nur noch über lange Bälle und der RSV spielte sein Spiel geduldig weiter und wartete auf seine Möglichkeiten. Diese nutzte wiederum Arning am besten, dieser kam im 16er am Ball und schob die Kugel aus 5 Metern am SSW Torwart vorbei. Doppelpack! Nach einem Konter über Betke und Danlowski setzte C. Philipps seine Mitspieler in Szene, doch Betke und Arning rutschten nur Zentimeter vorbei. Auch S. Danlowksi hatte noch einmal die riesige Möglichkeit sein Torkonto zu erhöhen, doch die Nerven versagten. So wurde das Spiel sicher heruntergespielt und die Null gehalten. Wieder einmal eine Bank des RSV waren Dan the man, Schmidt, Betke und Siemens. So wichtig nach 10 Gegentoren und den letzten 2 Spielen.

Fazit:

Jungs, toll gekämpft, toll gefightet…. So macht es Spaß und darauf können wir alle gemeinsam aufbauen. Am Dienstag im Training geht es wieder um die Stammplätze! Erwähnt werden müssen M. Lübeck und F. Arning, die beide eine klasse Leistung zeigten. Vor allem M. Lübeck, der in den vergangenen Wochen die ein oder andere Kritik einstecken musste hat heute gezeigt, was in ihm steckt.

Sievert, Betke, Dan the Man, Siemens, Özen (Arning 62.), Gelhaus, Seidel, C.Philipps, Lübeck, Altrogge (Danlowski 77.)

1:0 Altrogge (18.), 2:0 u 3:0 Arning (65.,77.)

Am Ende geht die Luft aus

Ehlert, Betke, Dan (Seidel 68.), Schmidt, Siemens, Danlowski (Lübeck 54.), Köller, Gelhaus, C. Philipps, Özen (D. Philipps 73.), Arning

Tore:1:0 1. , 1:1 Köller 43. , 1:2 C. Philipps 47. , 1:3 Gelhaus 57. , 2:3 62. , 2:4 Philipps 80. , 3:4 85. , 4:4 88.

Nachdem Coach R. Motzkun an diesem Sonntag nicht zur Verfügung stand, wurden mit Altrogge, Gelhaus und Betke gleich drei Interimstrainer benannt. Vor dem Spiel kam es so zu angeregten Diskussionen, wie aufgelaufen werden sollte. H. Gelhaus machte dem Team klar, dass eine derat blamable Leistung wie in Lüdenhausen, nicht nochmals passieren dürfte. Jeder muss sich voll reinhauen und für den anderen mitlaufen damit wir wieder gemeinsam Erfolg haben. Jeder ging mit dieser Vorgabe und den Gedanken daran ins Spiel.

Mit dem Anstoß erfolgte ein langes Zuspiel durch Köller auf C. Philipps, welcher zu einer Mustergültigen Flanke ansetzte. Diese verpasste die barntruper Offensive nur um Haaresbreite… doch dann der Gegenzug vom TSV, welcher schnell ausgeführt wurde und die Abwehr des RSV wirklich dumm aussehen ließ. Betkes Stellungsfehler lud den Kirchheider Spieler geradezu ein und dieser schloss sicher zum 1:0 ab. Wieder einmal ein unerwünschter Start. Nach der Führung machte Kirchheide weiter Druck und kam immer wieder gefährlich vors Tor, Pfosten und Latte retteten den RSV einen höheren Rückstand. Die neuformierte Abwehr fand einfach nicht die benötigte Ordnung. In der Folgezeit versuchten die 6er Köller und Gelhaus Ruhe ins Spiel zu bekommen. Der RSV kämpfte sich Mitte der Halbzeit zurück ins Spiel und setzte einige gute Offensivaktionen, wobei die klaren Chancen, teilweise kläglich, vergeben wurden… Vor allem Dan the Man zeigte offensiv und defensiv seine Klasse. Der RSV näherte sich von Minute zu Minute dem Tor der Heimmannschaft, immer wieder über Gelhaus, Philipps und Köller ging es nach vorne. Nach einer Kombination über Arning und Köller verpasste dieser nur knapp das Gehäuse, machte es allerdings in der 43 Minute besser und versenkte die Kugel aus 16 Metern. Vielleicht etwas glücklich, doch nicht unverdient.

Die Einstellung zur Halbzeit passte und mit gleicher Truppe ging es in Halbzeit zwei.

Hier hatte der RSV klar den besseren Start, denn in der 47 Minute nutzte C. Philipps seine erste Chance und brachte die roten Teufel in Führung. Der RSV hatte den Gegner nun im Griff und setzte gute Offensivaktionen. Nach einer mustergültigen Flanke von Siemens legte Arning per Brust gekonnt auf Gelhaus ab und dieser versenkte die Kugel in altgewohnter Torjägermanier. Mit der 3:1 Führung sollte nun noch mehr Ruhe ins Spiel kommen, doch genau das Gegenteil trat ein. Der TSV wurde wieder stärker und drückte den RSV in die Defensive und ließ kaum noch Aktionen zu. Viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung und eine Unachtsamkeit führten zum 2:3 des TSV. Wieder begann das große Zittern, wie schon so oft in dieser Saison. Nach einer Balleroberung auf der linken Abwehrseite ging es dann ratz fatz, Gelhaus spielte den Ball in die Gasse und C. Philipps setzte seinen zweiten Treffer an diesem Tag. Alter Abstand wieder hergestellt, doch Kirchheide drückte weiter mächtig gegen den RSV, welcher die Bälle nur noch versuchte vom eigenen 16er abzuhalten. Man sah es so einigen Spielern förmlich an, dass diese platt waren und einfach die Wege nicht mehr mitgehen konnten. Nach einer Unstimmigkeit zwischen Lübbeck und Gehlhaus kam der Ball in die Gasse zwischen Siemens und Ehlert, wobei der Gegenspieler im 16er zu Fall gebracht wurde. Der fällige Strafstoß wurde sicher verwandelt und verleite der Heimmannschaft Flügel. Trotzdem kämpfte der RSV nach Kräften weiter, allerdings musste Ehlert nochmals hinter sich greifen. Bei einem Eckball wurde der TSV Akteur am 5er kollektiv nicht beachtet und dieser bedankte sich mit einem strammen Kopfball genau in den Knick! Wieder einmal alles verschenkt.

Fazit:

Einen Punkt gegen den dritten der Liga zu holen sollte eigentlich als Erfolg gesehen werden. Dennoch nach dem Verlauf der Tore und der Führungen ist dies mehr als unglücklich, hier war einfach mehr drin. Die Schwächen des RSV mehr als offensichtlich, in der Defensive und der Rückwärtsbewegung passt es nicht und zum Ende fehlt einfach die Kondition um dagegenhalten zu können. Somit findet sich das Team im irgendwo Mittelfeld der Liga wieder. Der TSV hat gezeigt, was man mit mannschaftlicher Geschlossenheit und dem absoluten Willen gemeinsam erreichen kann.

Absoluter Tiefpunkt erreicht

Mit dem gestrigen 3:6 beim TuS Lüdenhausen hat der RSVII seine Negativserie der letzten Spiele fortgesetzt, lediglich ein Punkt aus drei Spielen konnte eingefahren werden. Das Spiel ist einfach an der kompletten Mannschaft vorbeigelaufen. Abspielfehler, leichte Ballverluste, Chancenauswertung, fehlende Körpersprache, schlechtes Stellungsspiel sind die passenden Bezeichnungen für das Spiel.

Vor allem die Defensive zeigte ungewohnte Schwächen, so dass es schon zur Pause 1:4 stand. Einzig C. Götzel stach heraus.

Trotz eine Aufbäumens in Halbzeit zwei und dem 3:4 Anschlusstreffer waren es wieder Unachtsamkeiten in der Vorwärtsbewegung und Stellungsfehler die den Gegner zum Toreschießen einluden. Trotz der Tatsache,  dass sieben  Stammkräfte fehlten, hatte der RSV eine so schlagkräftige Mannschaft auf dem Platz, die diesen Gegener locker hätte besiegen müssen.

Fazit:

Nich möglich!

Bedanken möchten wir uns nochmals bei allen RSV’ern, die kurzfristig zur Verfügung standen, bzw. in den Kader zurückkehrten.

Aufstellung:

Sievert, Götzel, Dan (Dubbert 25.), Betke, Seidel (Schnüll 81.), Hoffmann, Köller, Altrogge, Gelhaus, Lübbeck, D. Philipps (S. Danlowski 70.)

Tore: 1 x Hoffmann, 2 x Gelhaus

Verdienter Tabellenführer

RSV II – TUS Almena: 0-2

Aufstellung:

Sievert, Betke, Schmidt, Reese, Seidel, Altrogge, Hoffmann, Köller, Meier, C. Philipps (75. Lübbeck), Gelhaus

 

Geht man nach dem alten lippischen Spruch, Meisterschaften werden in Barntrup entschieden, dass liegt Almena nun verdient an der Spitze. Dieses wollten die Mannen von R. Motzkun eigentlich verhindern und die Liga wieder spannend gestalten.

Von Beginn an wollte man den Tabellenführer auf der roten Erde unter Druck setzen und sich Respekt verschaffen. Dies gelang in den ersten 15 Minuten der ersten Hälfte sehr gut. Die Männer wurden eng genommen und somit konnte Almena das gefürchtete Offensivspiel nicht entfalten. Die erste dicke Möglichkeit konnte auf seiten des RSV verbucht werden. Nach toller Kombination über aussen verpassten allerdings gleich mehrere Akteure den Ball in die Maschen zu dreschen. Diese ersten Schrecksekunden für almena schien das Team um Trainer Oberländer aufzurütteln. Den Der tabellenführer kam besser und beser ins Spiel und kam seinerseits zu ausgezeichneten Chancen durch Stumpenhagen und Löwen. Dennoch konnte Tormann Sievert die Führung für Almena verhindern. Der RSV in dieser Phase zu weit von den Männern weg und die Offensive konnte kaum noch für Entlastung sorgen. Als alle schon an die Halbzeit dachten, war es wieder ein Fehlpass in der Vorwärtsbewegung, der für die 1:0 Führung für Almena sorgte. Der aufgerückte Reese konnte seinem Gegner nicht mehr folgen und dieser schon die Kugel ins kurze Eck ein. Wieder einmal ein Tor kurz vor dem Ende der Halbzeit. Es muss hier einfach bis zum Abfiff die Konzentration bei allen gehalten werden!!!

Trotz der Führung war noch nichts verloren und der RSV versuchte gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit das Spiel wieder unter Kontrolle zu bekommen. Dies gelang allerdings nur 4 Minuten, nach einem Foul an der Aussenlinie flog die Flanke durch den 16er, tippte noch kurze auf und trudelte direkt neben dem langen Pfosten ins Tor… Pech für den RSV. Ein Treffer der Kategorie ManCity nur um einiges langsamer. Nach der Führung schaltete Almena einen Gang zurück, ohne allerdings das Heft aus der Hand zu geben. Der RSV kämpfte seinerseits um jeden Ball, doch wie schon in der ersten Halbzeit gab es zu viele Ballverluste vor allem in der Offensive. Mitte der zweiten Hälfte konnte sich der RSV etwas aus der Umklammerung des Gegeners lösen und H. Gelhaus hatte die RIESEN Möglichkeit die Partie wieder spannend zu machen, doch wie schon gegen Humfeld fehlt im derzeit das nötige Zielwasser. Kopf hoch Henning, auch Klinsi, Gomez und Co. hatten schon solche Phasen…. Almena war immer dann gefährlich, wenn es schnell nach vorne ging. Oftmals sah sich die RSV Defensive gleich mehrfach in der Unterzahl. Hier hatte man großes Glück, dass Löwen und Stumpenhagen an ihren Nerven oder der RSV Defensive scheiterten. Weitere Chancen des RSV eher Zufallsprodukte, es ging einfach zu wenig über Aussen und die Mitte war kompakt zugestellt.

Fazit:

Aufgrund der Offensivleistung geht der Sieg für Almena in Ordnung. Trotzdem ist Almena, vor allem im Defensivbereich nicht die Übermannschaft und verwundbar. Hier gilt es für die nächsten Genger anzupacken, will man die Liga offen gestalten.

Der RSV stellte mal wieder ein Team mit vielen großen Namen auf, kämpfte gut und haute sich rein, spielte allerdings zu wenig oder zu eigensinnig. Die sich bietenden Möglichkeiten werden einfach zu leichtfertig nicht zu Ende gespielt, die  gefühlte Fehlpassquote lag bei 50%. Jeder Mannschaftsteil funktioniert irgentwie in sich, allerdings nicht flüssig über das gesamte Team. Wünschenswert wäre es, wenn alle Spieler zumindest 1 x pro Woche mit dem Kader trainieren könnten, so dass das „WIR-GEFÜHL“ endlich einmal, nachdem man sich jetzt Jahre kennt, aufkommt und gefestigt wird. Als Team kann man auch technische defizite einmal ausgleichen, indem sich jeder auf den anderen 100% verlassen kann.

Bitterer Punktgewinn für den RSVII

TUS Humfeld – RSVII 0:0

Aufstellung:

Sievert, Dan Se Man, Seidel, Dümpe, Betke, Köller, C. Philipps (Özmen 60.), Rausch (Lübeck 64.) Meier, Altrogge (Hofmann 45.), Gelhaus

Bei sommerlichen Wetter ging es zum Lokalderby gegen den TUS Humfeld nach Bega. Coach Motzkun erinnerte bei seiner Ansprache nochmals an die 1:3 Niederlage in der vergangenen Saison, wo der RSV nach klarer Überlegenheit sich auskontern und im späteren Verlauf vorführen ließ. Man muss gegen dieses Team körperlich voll dagegen halten, um gegen dieses Team und auch seine Fans zu bestehen.

Dem RSV gelang dieses zwar von Anfang an, dennoch kam der TUS Humfeld zu Beginn besser ins Spiel. Erst nach 15 Minuten tauchte der RSV brandgefährlich durch C. Philipps vorm Tor von Opitz auf, leider konnte die sich bitenden Chance leider nicht verwertet werden. Auch Altrogge und Gelhaus konnte die nachfolgenden Chancen nicht verwerten. Der TUS spielte zwar mit, allerdings ohne das Barntruper Abwehrbollwerk um Tower Dan Se Man ins wanken zu bringen. Der RSV wurde immer wieder durch den starken Meier und Köller im Mittelfeld angetrieben, leider fehlte der letzte Pass ein ums andere Mal. Schrecksekunde kurz vor der Halbzeit, wo L. Hüsemann den hereifliegenden Freistoß unterschätzte und freihstehend am Ball vorbei flog.

Trainer Motzkun forderte für die zweite Halbzeit mit gleichem Engagemant in die Zweikämpfe zu gehen und voll dagegen zu halten. Die Mannschaft setzte dieses voll um und das Spiel wurde allgemein härter. Nach gutem Zuspiel war es Gelhaus, welcher das 1:0 für die roten Teufel auf dem Fuss hatte, leider verfehlte sein Schuss nur um Zentimeter den Pfosten. In den folgenden zehn Minuten hatte Gelhaus gleich noch 3 weitere ähnlicher Chancen. Es war zum verzweifeln, als dann noch Hoffmann, nach Zuspiel von Köller, völlig frei den Treffer nicht setzen konnte. Vom TUS war nur wenig zu sehen, lediglich nach Unstimmigkeit zwischen Köller und Betke tauchte Besch vor Sievert auf, konnte allerdings seinerseits die Chance nicht nutzen. Unrühmlich dann die 64 Minute, wo M. Rausch durch ein Nachtreten zu Fall kam und ausgewechselt werden musste. Dieser wird wohl 2-4 Wochen mit einer Bäderverletzung im Knie ausfallen. Der 72 Jahre alte Schiedrichter, der sein erstes Spiel nach 2 Jahren bestritt, entschied hier nicht einmal auf Foul. Auch als Hoffmann im 16er zu Fall gebracht wurde, blieb die Karte und auch der Strafstoß aus. Hier muss man schon sagen, dass dieser Schiedsrichter für beide Teams sehr umstrittene Enscheidungen getroffen hat. Der Höhepunkt dann in der 70 Minute, wo M. Dümpe, nach einem nachhaken aus der Bewegung die Rote Karte sah. Trotz der Dezimierung zeigte sich der RSV nicht geschockt und machte weiter das Spiel, auch die Dreierkette um Fifa Fabi, Tower Dan Se Man und Kettenhund Betke funktionierte einwandfrei.

Fazit:

Trotz optischer Überlegenheit und klareren Chancen nimmt man nur einen Punkt mit nach Hause. Die Chancen sind da, werden allerdings nicht genutzt. Der teilweise zu hektische Spielaufbau dervergangenen Wochen war besser, es wurde ruhiger von hinten raus gespielt. Bitter sind die Ausfälle von Dümpe und Rausch in den nächsten Wochen. Am Donnerstag geht es gegen den überlegenen Tabellenführer aus Almena, auf unserem roten Rasen wollen wir den Fans ein tolles Spiel bereiten.

 

Der 10 – fache Hoffmann, RSV 2 – RSV 3 13:1

Nach der ersten Trainingseinheit vom Freitag wollten sowohl R. Motzkun und der Trainerstab der Dritten testen, wie weit die Teams in Bezug auf Form und Kondition sind.

Fachmännisch geleitet wurde die Partie von keinem geringeren als Volker Funke, welcher mit seine Platzwahlmethode für den ersten Brüller des Tages sorgte…

Zum Spiel gibt es nur soviel zu sagen, dass beide Teams sich in der ersten 15 Minuten abtasteten und gleichwertig unterwegs waren. Disziplin und Ordnung wurde gehalten. Die ersten Chancen vergaben Altrogge und Hoffmann zwar noch, doch dann ging das muntere Toreschießen los. Jede Kombination kann hier nicht beschrieben werden, daher nur der Halbzeitstand: 7:0 (Tore: Hoffmann 6 x, C. Philipps 1 x).

In der Halbzeitpause wurde nochmals volle Konzentration von den Trainern gefordert und dieses fruchtete vor allem bei der Dritten. Es wurden weniger Chancen zugelassen und einige selbst erspielt. Hier war entweder die Abwehr oder aber B. Sievert immer zur Stelle. Nach der 65 brachen dann allerdings wieder die Dämme und die Hoffmann Show ging weiter….Zwischenzeitlich konnte Jimmy- Floyd alias Bodo- Hesselbaink zum 1-9 verkürzen, doch die erwartete Aufholjagt blieb aus. Für den größten Lacher der zweiten Hälfte sorgte Altrogge, der, schon vorbei an Torwart Eikermann, aus unergründlichen Gründen taumelnd zu Fall kam und den sicher gegelaubten Treffer nicht einnetzen konnte…. Selbst verwundert blieb dieser regungslos am Boden liegen, während das Spiel unterbrochen werden musste, da sich eininge Spieler fast in die Hose machten vor lachen.

Endstand: 13-1 (Tore: Hoffmann 10 x, C. Philipps 1 x, Seidel 1 x, Köller 1 x )

Fazit:

Alle Trainer können sich nach diesem Spiel ein Bild machen, wo ihre Teams stehen und woran noch gearbeitet werden muss. Eine Klasse und faire Trainingseinheit für beide Seiten. Es hat, wie auch schon im Winter, Spass gemacht gegen unsere Kameraden der Dritten anzutreten.

Chancen für 2 Spiele und doch nur einen Punkt

Nach dem verkorksten Spiel gegen Alverdissen gab R. Motzkun die Marschrichtung, sich wieder auf die Tugenden der vergangenen Spiele zu konzentrieren. Kampfgeist, Teamwork und schnelles Umschalten, denn nur so kann man gegen Mannschaften wie Talle bestehen.

Gesagt, getan. Der RSV ließ dem Gegner von Beginn an wenig Raum und konnte sich nach ca. 15 Minuten ein leichtes Übergewicht erspielen. N. Weber und D. Philipps hätte allerdings zu diesem Zeitpunkt den RSV schon in Führung schießen können. So war es wieder einmal H. Gelhaus der die seinen Jubeln ließ, nach einer tollen Kombination über Hoffmann und Weber netzte er eiskalt ein. Danach drückte der RSV auf den zweiten Treffer, leider konnten die Chancen nicht verwertet werden. Nach einem Zuspiel von Hoffmann, welcher den Ball auf den 16er zurücklegte, donnerte dann S. Schlingmann den Ball in die Maschen. Eine zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung für den RSV. Nach der Führung kam es allerdings zum Bruch im Spiel und Talle wurde stärker und setzte den RSV unter Druck, doch Tormann Lasotta hielt die Führung fest.

Auch in der zweiten Halbzeit ließ der RSV die anfängliche Überlegenheit vermissen… Trotzdem kämpfte jeder um jeden Zentimeter und versuchte den Gegner vom Tor abzuwenden. Lasotta konnte sich gleich mehrere Male klasse auszeichnen. In den letzten 20 Minute machte Talle dann auf, warf alles nach vorne und so boten sich beste Kontermöglichkeiten für den RSV… und diese wurde in Reihe vergeben. Wie es manchmal so ist im Fußball kann sich dieses rächen und das tat es gnadenlos. Nach einem Eckball konnten sich gleich 2 Taller Spieler aussuchen wer das Ding macht und das große Zittern beginn. Alles nur noch nach vorne war die Devise und noch einmal war es C. Philipps, der den RSV wieder auf den alten Abstand hätte bringen können. Die Katastrophe dann in letzter Sekunde, ein Taller wurde am 16er nicht richtig angegriffen, den abgefälschten Schuss konnte Lasotta noch hervorragend parieren doch der am 2ten Pfosten freistehende Gegner hämmerte das Ding aus 2 Metern in die Maschen….

Fazit

Machst du die Dinger nicht, musst du dich am Ende nicht beschweren. An diesem Tag war eindeutig mehr für die Mannen von R. Motzkun drin. Kämpferisch haben alle Ihr Bestes gegeben und überzeugt… Vielleicht fehlte zum Ende hin, bei den warmen Temperaturen, auch die nötige Frische und somit die 100prozentige Konzentration.

Kader: Lasotta, Betke, Dan the Man (69. Danlowksi), Dubbert, Rausch, Weber, Phlipps C., Hoffmann, Schlingmann S., Philipps D.(75. Lübbeck), Gelhaus

Nicht schön aber effektiv – Serie hält an

Kreisliga B-Lemgo Gruppe 1

Nach den relativ einfachen Gegnern, zumindest auf dem Papier, der letzten Wochen ging es am Sonntag gegen einen der Hochkaräter der Liga ran. Ohne jegliche Spieler aus der ersten musste nun die Mannschaft beweisen, was man auch ohne diese leisten kann und wo man hingehört. Dieses machten Trainer Motzkun und S. Betke dem Team deutlich. Nur durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und Kampf kann man in dieses Spitzenspielen bestehen.

Der RSV setzte diese Marschrichtung von der ersten Minute an um und stellte sich dem Gegner. Es wurde früh gestört und schon nach zwei Minuten hätte C. Philipps zum ersten Mal treffen können. Danach spielte ausschließlich der RSV, von den sonstigen Tugenden das VFB Matorf war nur wenig zu sehen. Nur durch lange Bälle auf die Stürmer konnte diese Akzente setzten, welche allerdings keine Gefahr für unseren Torwart Lasotta darstellten. Nach einigen guten Aktionen von Weber, Dümpe und Lübeck war es dann C. Philipps der den RSV jubeln ließ. Das verdiente 1:0 und die Hoffnung auf mehr waren geweckt. Doch nach dem 1:0 kam der VFB besser ins Spiel und der RSV agierte nur noch, anstatt zu reagieren. Das zuvor gut gestaltete Flügelspiel wurde vernachlässigt und die Bälle gingen leichtsinnig verloren. Die kämpferische Leistung blieb allerdings auf einem hohen Niveau, ein jeder kämpfte für das Team und den gemeinsamen Erfolg.

Zu Beginn der Zweiten Halbzeit hätte Dümpe gleich 2 x erhöhen müssen, doch leider konnte dieser aus aussichtsreicher Position, die Bälle nicht verwerten. Nach diesen Aktionen kam der VFB wieder mehr in Schwung und setzte den RSV unter starken Druck, doch mit viel Herz stemmte sich die Mannschaft gegen die anrennenden Matorfer Spieler. Das Spiel war zwar nicht mehr schön, aber trotzdem konnte der Vorsprung gehalten werden, ehe der RSV seinerseits wieder Akzente setzen konnte. So war es Dan the Man, der nach einem Konter über Weber und Betke eine Beule in den Pfosten drosch und mit seiner Granate das Tor leider nur knapp verfehlte. Auch Weber und Lübeck konnte Ihre besten Chancen nicht verwerten und so hieß es zittern bis zum Schluss und es sollte reichen. Vielleicht ein wenig Glücklich, aber nicht unverdient konnte der RSV den VFB an diesem Tag schlagen. Vor allem im kämpferischen und mannschaftlichen Bereich hat der RSV in diesem Spiel überzeugt.

Fazit:

Die Serie hält weiter, schon jetzt hat der RSV mehr Tore geschossen als in der kompletten vergangenen Saison. Das System von R. Motzkun haben mittlerweile alle Spieler verinnerlicht. Vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit ist mittlerweile der Schlüssel zum Erfolg, jeder kann sich auf den Anderen verlassen. Nun heisst es nicht nachlassen und im Saisonfinale nochmals alles geben!

Aufstellung:

Lasotta, Betke, Schmidt, Dubbert, Seidel, Rausch, Schlingmann S., Dümpe, Weber, Lübeck (Dan the Man 70.), C. Philipps

23:1 Tore in 3 Spielen….Torhungriger RSVII

Nach den traurigen letzten 2 Wochen ging es für den RSVII gegen die Reserve des TBV Lemgos ran. Vor Spielbeginn überreichten die Spieler des TBV einen Rosenstrauß und drückten Ihr Beilid aus. Eine tolle Geste der gesamten Mannschaft, was allerdings  die Spieler des RSV sofort wieder an die Bilder und Gedanken der letzten Wochen erinnerte.

Zum Spiel kann man eigentlich nicht sehr viel sagen, der RSV spielte in den ersten 10 Minuten noch mit Respekt, legte diesen allerdings relativ schnell ab und erspielte sich eine nach der anderen Möglichkeit. Leider hatten unser Stürmer Hoffmann und C. Philipps nicht ihre besten Tag erwischt und so mussten die Mannen von Trainer R. Motzkuhn bis zur 32 Minute warten, bis N. Weber, nach einer Klasse hereingabe von C. Philipps, die Kugel versenken konnte. Doch auch nach der Führung wollte kein zweiter Treffer gelingen, obwohl man nur auf ein Tor stürmte und so ging es, mit einer nicht  ganz so komfortablen Führung in die Pause, ähnlich wie im Spiel gegen Lürdissen.

R. Motzkuhn warnte seine Spieler, nicht leichtsinnig die zweite Halbzeit anzugehen, sondern dort anzuknüpfen, wo man aufgehört hatte. Leider konnte das Team diese Vorgabe in den ersten 10 minuten nach dem Wechsel nicht umsetzen und der TBV kam besser ins Spiel und seinerseits zu Chancen. Doch E. Kryker versetzte den Angriffsbemühungen des TBV mit seinem Treffer zum 2:0 ein Ende. Nach dem Treffer reagierte Trainerfuchs Motzkuhn und brachten mit D. Philipps und M. Lübeck gleich zwei neue Stürmer. D. Philipps setzte sich gleich in Szene und legte S. Schlingmann das 3:0 auf. Der Drops war mit diesem Treffer gelutscht und wie schon beim 10:1 gg. Lürdissen beherrschte der RSV den Gegner ab diesem Zeitpunk nach Belieben. Beim 4:0 durfte D. Philipps dann selbst jubeln, ehe er wieder, am 5:0 durch L. Schmidt, beteiligt war. L. Schmidt hatte kurz zuvor einen Foulelfmeter, nach Foul an Weber, Richtung Parkpalette gesetzt und machte mit seinem Treffer diesen Fehlschuss wieder gut. Zwischendurch hätte M. Rausch das Ergebnis noch aufstocken können, doch dieser traf gleich 2x unglücklich Aluminium. Das 6:0 besorgte dann wiederum Schlingman, nachdem ein Lemgoer Spieler gleich 3x den eigenen Torwart anschoss… ein kurioses Ding, was den Einen oder Anderen etwas schmunzeln ließ . Nach dem 7:0 durch Lübeck, krönte N. Weber seine Leistung am heutigen Tag mit dem 8:0…..

Fazit:

Die Mannschaft zeigt derzeit vor allem in der zweiten Halbzeit überraschende Fitness und „Torgeilheit“. Nachdem die Rückserie erst schleppend begonnen hat, scheint sich das Team nun gefunden zu haben und es macht Spaß zu sehen, dass man trotz einer komfortablen Führung nicht aufhört zu fighten.

Ungefährdeter Derbysieg gg. unsere Nachbarn aus Humfeld

RSVII – SG Humfeld-Bega: 5-0

Aufgrund des Ergebnisses aus der Hinserie waren die Mannen um Trainer Motzkun gewarnt. Man muss mit vollster Konzentration zu Werke gehen und jede Aktion des Gegners frühzeitig und energisch unterbinden. Dies war die herausgegebene Marschrute.

Gesagt, getan. Die Worte des Trainers wurden von der ersten Minute an beherzigt und der Gegner unter Druck gesetzt, wo man nur konnte. die SG geriet so von der ersten Minute an unter Druck. Leider wurden die guten Aktionen immer wieder durch teilweise leichtfertige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung zu Nichte gemacht. Trotzdem dauerte es gerade einmal 10 minuten, bis P. Kluge den RSV zum ersten mal jubeln ließ. In der Folgezeit kam der RSV durch Kluge, Weber undPhilipps zu guten Chancen, welcher allerdings nicht verwertet werden konnten. So war es wieder einmal H. Gelhaus, welcher das längst überfällige Tor zum 2:0 machte. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Halbzeit. Trotz des guten Ergebnisses mahnte Motzkun weiter zur höchsten Aufmerksamkeit im Deckungsbereich. Für Reese kam Dümpe ins Spiel.

Nach der Pause gleiches Spiel, der RSV rannte auf die SG mit offenem Visier zu, konnte allerdings die Buden nicht machen. Die SG hatte ihrerseits nur wenig entgegen zu setzen. In der 50. Minute war es wiederum Gelhaus, der gekonnt das 3:0 markiert und somit für die Vorentscheidung sorgte. Nachdem S. Schlingmann mit einem Klasse Schuss auf 4:0 erhöhte war es M. Dümper der den Ball aus 20 Metern in den Winkel nagelte. Vom Genger kann man leider nichts schreiben, denn dieser ließ alles über sich ergehen. Man vermisste an diesem Tag alles, was den TUS Humfeld normalerweise auszeichnet. Mit der hohen Führung im Rücken schaltete der RSV gleich 3 Gänge zurück. Die eingewechselten Danlowski und D. Philipps hätten das Ergebnis in der Schlussphase noch aufstocken können, doch es blieb beim hochverdienten 5:0.

Fazit:

Mit geschlossener Mannschaftsleistung und der Beherzigung der taktischen Marschrute kommt man ans Ziel. Der Gegner leiß an diesem Tag  allerdings auch fast alles mit sich machen….Gerade einmal kam ein Schuss auf die Hütte des RSV…

Aufstellung: Lasotta, Schmidt, Betke, Reese (45. Dümpe), Weber, Schlingmann, Rausch, C. Philipps, Gelhaus ( 80. Danlowski), Kluge (75. D. Philipps)

Tore: 1:0 (10. Kluge), 2:0 u 3:0 (30 u. 50. Gelhaus), 4:0 Schlingmann, 5:0 (75. Dümpe)

 

 

Komplett neu formierte Mannschaft findet den Rhytmus leider nicht

Im Gegensatz zum letzten Sonntag musste Trainer Richard Motzkun gleich auf mehrer Spiele, urlaubs- und verletzungsbedingt verzichten. Zudem wurden H. Gelhaus und A. Neide zur Ersten beordert. Insgesamt musste Motzkun gleich auf 6 Positionen umstellen. So fehlten in der Defensive Dubbert, Reese und Betke, sowie im Mittelfeld Neide, C. Philipps und im Sturm ersetzte Altrogge Gelhaus.

Also keine guten Vorzeichen vor dem Spiel, trotzdem stellte der RSV eine schlagkräftige Truppe, die durchaus auf dem gleichen Niveau oder besser als LaSi ist. Der Gastgeber allerdings nahm das Heft von Beginn an in die Hand und der RSV konnte dem nichts entgegen setzen. Leider gingen immer wieder Bälle im Spielaufbau verloren und so hatte LaSi leichtes Spiel und konterte vor heimischen Publikum den RSV aus. Einer dieser konter führte dann zum 1:0, wobei gesagt werden muss, dass man es dem Gegner in der Defenisve viel zu leicht machte. Auch in der Folgezeit standen die Mannen in rot-schwarz einfach zu oft zu weit von den Gegnern weg und ließen Platz zum Kombinieren. Nur wenige Angriffe wurden ordentlich abgeschlossen, wobei das Glück leider fehlte. Mit zunehmenden Spielverlauf egalisierten sich beide Teams mehr und mehr und so ging es mit 1:0 in die Pause. R. Motzkun motivierte sein Team nochmals, dass einfach mit mehr Leidenschaft und Laufbereitschaft zur Sachen gegangen werden muss.

Diese Worte hatte sich das Team zu Herzen genommen. Nach der Halbzeit war man da und konnte nun den Gegner mehr und mehr unter Druck setzen und setzte einige Nadelstiche setzen, ohne dass allerdings etwas zählbares dabei heraussprang. LaSi blieb vor allem durch seine Konter immer wieder gefährlich. In der Drangphase des RSV dann eine unnötige und übereilige Aktion durch M. Dümpe, welche folgerichtig die gelb-rote Karte zur Folge hatte. Der RSV nun minimiert unter erneut unter Druck. Nach kurzem Schock konnte sich das Team allerdings wieder  fangen und sich Chancen erspielen, diese konnte leider wiederum durch Danlowski, Kluge und Altrogge nicht genutzt werden. Lasi konnte sich nicht mehr wirklich spielerisch befreien und benötigte einen Freistoß aus ca. 25 Metern, welcher eigentlich schon sicher geglaubt war. Doch leider hatte sich der ansonsten super aufgelegte B. Sievert total verschätzt und so segelte das Ding unglücklich in die Maschen. Der zweite Tiefschlag für den RSV und trotzdem gab man nicht auf und warf nochmals alles nach vorne. Durch einen Konter wurde dann der Sack von LaSi endgültig zu gemacht.

Fazit:

Der Sieg für LaSi geht soweit in Ordnung, der RSV ist leider zu spät in Fahrt gekommen. Man muss es einfach sagen, das Team hat sich heute selbst geschlagen, vor allem in der Defensive und im Mittelfeld wurden die angesprochenen Spieler vermisst. Man hat ganz klar gesehen, dass die Laufwege und die Routine im Zusammenspiel nicht auf Knopfdruck funktioniert.

Kampf angenommen, Kampf belohnt

Nach dem Punktgewinn der vergangenen Woche ging es nun, zum dritten Mal infolge, gegen einen der großen in der Liga. Der TUS Almena, unter Spielertrainer Rellensmann, gereift, zu einer spiel- und kampfstarken Mannschaft. Trainer Motzkun schwor dementsprechend sein Team ein: „Hier kann man nur über den Kampf gewinnen.“

Beide Mannschaften begannen verhalten, wobei zu Beginn leichte Vorteile bei Almena zu erkennen waren. Aber diese anfängliche Überlegenheit zerstörte H. Gelhaus mit seinem Abstauber nach einer Ecke, 1:0 nach 12. Minuten, welch ein Auftakt für den RSV. Das Spiel nun ausgeglichener und von beiden Seiten mit guten Kombinationen. Der RSV ließ bis auf eine Großchance durch Löwen, wobei man ein Riesenglück hatte, nur wenig zu. Vor allem im Mittelfeld hatte man wieder mit Alex „Air“ Neide die Lufthoheit inne. Das Pärchen Neide und Rausch räumten im Mittelfeld alles ab was ging. Durch C. Philipps, P. Kluge und H. Gelhaus hätte man durchaus einen noch komfortableren Vorsprung herausspielen können. Der TUS Almena ließ vor allem im kämpferischen Bereich viele Erwartungen offen und gab sich ein ums andere Mal dem RSV geschlagen. Zum Ende der Halbzeit und mit steigender Temperatur schien es, als ginge dem RSV die Puste ein wenig aus, denn Almena konnte nochmal zu einer Schlussoffensive ansetzen und den RSV gefährlich unter Druck setzen. Die Jungs hielten allerdings voll dagegen und verteidigten die knappe Führung. Eine gute erste Halbzeit vom RSV, einziger Wehrmutstropfen war die frühe Verletzung von S. Betke, welcher von M. Dümpe allerdings klasse ersetzt wurde.

Nochmals die Kräfte mobilisieren und sich nicht hinten rein drücken lassen, das war die Devise der zweiten Halbzeit. Alles rechnete mit einem Sturmlauf des TUS, doch dieser ließ auf sich warten. Vielmehr egalisierten sich beide Teams im Mittelfeld, so dass nur wenig zählbares dabei rum kam. Der RSV blieb vor allem im kämpferischen Bereich weiter top, auch wenn dieses teilweise einen Spielfluss nicht aufkommen ließ. So war es dann der Torwart des TUS, der den RSV ein weiteres Mal jubeln ließ, denn dieser unterschätzte einen aufspringenden Ball und faustete sich diesen selbst ins Tor. Mit diesem 2:0 im Rücken schaltete der RSV leider einen Gang zurück und so kam der Gegner besser ins Spiel und Torwart Sievert ungewollt mehr zu tun. B. Sievert musste sich ein ums andere Mal auszeichnen und tat dieses, indem er den seinen die Hütte sauber hielt. Der RSV seinerseits hätte wiederum durch Kluge und Gelhaus die Führung durch zwei blitzsaubere Konter ausbauen können. So war es dann eine Standartsituation, die den RSV in der 80. Minuten zum Zittern brachte, völlig ungedeckt konnte P. Stumpenhagen per Kopf den Anschlusstreffer markieren und ein fühlbarer Ruck ging durch die Mannschaft. Trainer, Betreuer und Fans konnten dann allerdings miterleben, wie der RSV eiskalt zurückschlug und mit dem 3:1 durch C. Philipps den Sack endgültig zu machte. Die Vorarbeit zu diesem Treffer leistete, der zuvor eingewechselte, S. Danlowski mit einem „no look“ – Pass in die Spitze. S. Danlowski und P. Kluge hätte danach das Ergebnis noch weiter erhöhen können. Almena tauchte in der 88. Minute nochmals gefährlich vor B. Sievert auf, doch dieser konnte mit einem klasse Reflex den Vorsprung verteidigen.

Fazit:

Alles in Allem ein verdienter Sieg für den RSV. Vor allem Spieler wie Alex Neide  und H. Gelhaus machen dem Team Mut auf mehr. Wie diese beiden sich reinhauen und sich innerhalb von kurzer Zeit in das Team integriert haben ist grandios. Wenn R. Motzkun jeden Sonntag auf diese 13-15 Mann zurückgreifen könnte, so würde man den gesetzten Zielen ein ganzes Stück näher sein. Es ist die Kontinuität, die eine Mannschaft und ein Team formt und fördert.

Der doppelte Sasch….. Schade RSV 2

Kreisliga B Lemgo Gruppe 1

RSVII – UK: 2 – 2

Tore: 0:1 (13.), 1:1 (25. Danlowski), 2:1(39. Danlowski), 2:2 (86.)

Aufstellung: Sievert, Betke, Schmidt, Dubbert, Seidel (31. Dümpe), Rausch, Neide, C. Philipps, Kluge (82. Dan the Man dAndrea), Hoffmann, Danlowski (60. Schnüll)

Vorab muss hier ein historisches Ereignis genannt werden, denn nach gefühlten 30 Jahren hat „Uns Sasch Ailton Danlowski“ endlich mal wieder in einem Pflichtspiel getroffen. Die Mannschaft hat sich wahnsinnig für unseren Kugelblitz gefreut. Schon am Freitag hat Sajoscha mit seinem Traumtor gegen die Dritte seine aufsteigende Form unter Beweis gestellt.

Zu Beginn des Spiels kam die neu formierte Mannschaft zuerst nicht recht in Tritt und kassierte nach 13. Minuten den ersten Gegentreffer. Doch wer geglaubt hat, dass der RSV sich hängen lässt und wie schon so oft nach Rückstand den Kopf in den Sand steckt, der hatte weit gefehlt. Denn der RSV dominierte, seit dem Gegentreffer, das Geschehen. Im Mittelfeld räumte der Tower „Air“ Neide alle Kopfbälle ab und mit S. Danlowski hatte der RSV immer eine Anspielstation in der Offensive. Neide, Rausch und Hoffmann harmonierten wunderbar und spielten ihre Mitspieler ein ums andere Mal klasse frei. So waren es C. Philipps und P. Kluge, welche den Ausgleich hätten markieren können. Doch leider konnten die besten Chancen nicht genutzt werden. Nach einer tollen Hereingabe war es dann S. Danlowski der das Runde ins Eckige feuerte und den lang herbeigesehnten Ausgleich erzielte. Der RSV hatte von nun an das Spiel im Griff, vorne wurde der Gegner unter Druck gesetzt und die Hintermannschaft ließ nicht den Hauch einer Chance zu. Immer wieder war es M. Dubbert, der seine Gegenspieler zur Verzweiflung brachte… „den roten Rasen umwühlen“. Aufgrund des starken Druckes des RSV war es nur noch eine Frage der Zeit, bis das zweite Tor fiel. Nach einem tollen Zuspiel über Neide und C. Philipps war es A. Hoffmann der seine Gegenspieler wie Slalomstangen austanzte und wieder war es S. Danlowski der mit einem Flugkopfball die Führung erzielen Konnte. Klasse Sasch! Somit ging es hochverdient, wenn auch etwas glücklich, nach einem elfmeterwürdigen Foul von Betke, in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit war bei beiden Teams der Kampf der ersten Halbzeit anzumerken. So kamen hüben wie drübern nur noch wenige Chancen zu Stande. UK konnte nicht, der RSV wollte nicht, so hatte man das Gefühl. Erst zu Mitte der zweiten Hälfte kam wieder mehr Fahrt ins Spiel und der RSV hatte gleich drei glasklare Chancen, welche allerdings wieder einmal nicht genutzt werden können. Der nächste Aufreger dann nach einem Zuspiel auf A. Hoffmann, welcher zum 3:1 einschob, allerdings zurückgepfiffen wurde. Aus 50 Meter Entfernung hatte der Schiedsrichter dieses erkannt, ein Witz! Nach einem Eckball war es dann A. Neide, der das 3:1 auf dem Kopf hatte, doch der Ball klatschte volles Pfund an die Latte und wurde abgewehrt. Zum Ende des Spiels kam dann nochmals UK besser ins Spiel, ohne zwingende Chancen zu erspielen. Der Höhepunkt der Schiedsrichterleistung dann in der 85. Minute. Der heranstürmende Jobs nahm den Ball erst mit der Hand mit und fädelte sich dann geschickt bei Ballack ein… und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt, ein Witz! Den Strafstoß konnte B. Sievert zwar klasse abwehren aber im Nachschuss war er chancenlos. Letzter Höhepunkt des Spiels war dann ein Zweikampf zwischen M. Dümpe und einem Abwehrspieler von UK, welcher schwer verletzt das Spielfeld verlassen musste. Auf diesem Weg wünsche wir dem Sportkameraden „Gute Besserung“.

Fazit:

Hätte, wenn und aber… Die Tore muss man setzen und Basta. Trotzdem war es eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung und der Punktgewinn mehr als verdient. Wenn diese Mannschaft jeden Sonntag auf dem Platz stünde, so würde man garantiert ganz anders dar stehen. Jeder hat für Jeden gekämpft und gefightet und alles gegeben. Jungs, das war spitze, so macht Fußball spaß.

Nicht unerwähnt sollte an dieser Stelle bleiben, dass der angesetzte Schiedsrichter für beide Mannschaft und für ein solch brisantes Spiel ein Witz war……


1 2 3 4 5 6