A-Jugend mit Kantersieg

A-Jugend wieder stark. Nach dem 9-0 Gegen LaSi kommt der Spitzenreiter Sonntag nach Sonneborn.Die Mannschaft ist nach vielen Unstimmigkeiten wieder super drauf. Die Trainer Drawe und Lücke dind mit dem Team sehr zufrieden. Platz 3 der Tabelle ist Saisonziel.

Noch nichts ist verloren !

Hier der Ticker zum Heimspiel gegen Herford, mit Trainer Guido Freitag unter der Dusche und was macht Stephanie Poole ?

oder als FlipPage !!!

F-Jugend zeigt eine super Moral

F-Jugend zeigt eine super Moral
Mit 4 Spielern aus der F-II ging es in das Nachholspiel gegen den Tabellenführer die JSG Unteres Kalletal. Nach nur 10 min lag die Mannschaft mit 5:1 hinten und so ging es auch in die Halbzeitpause. Nach einer motivierenden Ansprache von  Trainer Viktor Landgraf, ging ein Ruck durch die Mannschaft. Zwar kassierte man nach 2 min das 6:1, aber was nun folgte verdient ein dickes Lob.  In den letzten 15 min. spielte nur noch eine Mannschaft, Druck bis zum Schluss.  Am Ende hieß  es nur 6:5 für die JSG Unteres Kalletal, aber die Jungs haben richtig hart gekämpft. Sie ließen die Köpfe nicht hängen. 
Unsere Tore schossen:
Julian Schell,Tobias Landgraf, Felix Plän, Laurin Urbschaft.
Am Samstag spielt  die Mannschaft gegen Lemgo II. Anstoß 12:30 Uhr Waldstadion.

Ungefährdeter Derbysieg gg. unsere Nachbarn aus Humfeld

RSVII – SG Humfeld-Bega: 5-0

Aufgrund des Ergebnisses aus der Hinserie waren die Mannen um Trainer Motzkun gewarnt. Man muss mit vollster Konzentration zu Werke gehen und jede Aktion des Gegners frühzeitig und energisch unterbinden. Dies war die herausgegebene Marschrute.

Gesagt, getan. Die Worte des Trainers wurden von der ersten Minute an beherzigt und der Gegner unter Druck gesetzt, wo man nur konnte. die SG geriet so von der ersten Minute an unter Druck. Leider wurden die guten Aktionen immer wieder durch teilweise leichtfertige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung zu Nichte gemacht. Trotzdem dauerte es gerade einmal 10 minuten, bis P. Kluge den RSV zum ersten mal jubeln ließ. In der Folgezeit kam der RSV durch Kluge, Weber undPhilipps zu guten Chancen, welcher allerdings nicht verwertet werden konnten. So war es wieder einmal H. Gelhaus, welcher das längst überfällige Tor zum 2:0 machte. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Halbzeit. Trotz des guten Ergebnisses mahnte Motzkun weiter zur höchsten Aufmerksamkeit im Deckungsbereich. Für Reese kam Dümpe ins Spiel.

Nach der Pause gleiches Spiel, der RSV rannte auf die SG mit offenem Visier zu, konnte allerdings die Buden nicht machen. Die SG hatte ihrerseits nur wenig entgegen zu setzen. In der 50. Minute war es wiederum Gelhaus, der gekonnt das 3:0 markiert und somit für die Vorentscheidung sorgte. Nachdem S. Schlingmann mit einem Klasse Schuss auf 4:0 erhöhte war es M. Dümper der den Ball aus 20 Metern in den Winkel nagelte. Vom Genger kann man leider nichts schreiben, denn dieser ließ alles über sich ergehen. Man vermisste an diesem Tag alles, was den TUS Humfeld normalerweise auszeichnet. Mit der hohen Führung im Rücken schaltete der RSV gleich 3 Gänge zurück. Die eingewechselten Danlowski und D. Philipps hätten das Ergebnis in der Schlussphase noch aufstocken können, doch es blieb beim hochverdienten 5:0.

Fazit:

Mit geschlossener Mannschaftsleistung und der Beherzigung der taktischen Marschrute kommt man ans Ziel. Der Gegner leiß an diesem Tag  allerdings auch fast alles mit sich machen….Gerade einmal kam ein Schuss auf die Hütte des RSV…

Aufstellung: Lasotta, Schmidt, Betke, Reese (45. Dümpe), Weber, Schlingmann, Rausch, C. Philipps, Gelhaus ( 80. Danlowski), Kluge (75. D. Philipps)

Tore: 1:0 (10. Kluge), 2:0 u 3:0 (30 u. 50. Gelhaus), 4:0 Schlingmann, 5:0 (75. Dümpe)

 

 

Souveräner Pokalsieg – Sonntag erwarten die PINK-Devils Meisterschaftsfavorit Pömbsen

Am gestrigen Pokalabend war das Team aus Eichholz/Remmighausen zu Gast. Die PINK-Devils stellten sich auf ein enges Match ein, indem es bis zur letzten Minute um den Einzug ins Halbfinale gehen sollte.

Aber weit gefehlt..

Eichholz Remmighausen, ohne etatmäßigen Torhüter angereist, konnten keinerlei Druck auf die RSV-Defensive ausüben. Anders die Devils…

Mit schnellem Passspiel und hoher Laufbereitschaft stürmten die RSV-Girls in Richtung Gästetor und wurden mit einem Traumtor in den Winkel belohnt – Renee Schünemann aus 20 Metern.

Weitere Angriffe folgten, doch konnte dies nicht in Tor verwertet werden. Halbzeitstand 1:0.

Wer gedacht hätte, die Devils können das hohe Anfangstempo in der zweiten Hälfte nicht mehr halten, der sah sich getäuscht. Nina Pielsticker und co. drehten noch einmal richtig auf…

Weitere Tore bis zum 6:0 folgten…

Torschützen: 2x Renee Schünemann, Sandra Hübner, Lara Schröder, Swantje Bockelmann

Für den Endstand sorgte Sandra Günther, die ihren Fluch beendete und ihre tolle Leistung mit einem sehenswerten Treffer krönen konnte.

Eine tolle Mannschaftsleistung, indem spielerische Klasse mit hohem Einsatz vereint werden konnte.

Nun wartet in der nächsten Pokalrunde das Team vom SC Lemgo/West.

 

Am kommenden Freitag spielte unsere zweite Mannschaft um 19:30 Uhr  im Waldstadion gegen den VFL Lieme II.

Des Weiteren spielen die PINK-Devils am Sonntag gegen den Meisterschaftsfavoriten Tus Pömbsen. Los geht’s um 11 Uhr im Waldstadion.

Auf Blitzstart folgt Frustration

Auf Blitzstart folgt Frustration

Union Minden – RSV Barntrup 4:2

Und wieder jubelt der Gegner, während der RSV mit leeren Händen nach Hause geht. Nach der Pleite gegen Minden schwindet die Hoffnung auf den Klassenerhalt mehr und mehr.

 

Zum Spiel:
Auch der Griff in die Trickkiste hat nichts gebracht. Weder das Abschlusstraining in Sonneborn noch das Verteilen von Glücks-Cents an die Spieler vor der Partie konnten dem RSV zum ersten Auswärtserfolg verhelfen.
Dabei sah es nach nur zwei gespielten Minuten gut für den RSV aus. Nach einem Eckball von Hagemann auf den zweiten Pfosten köpfte Innenverteidiger Neide zur frühen Führung für die Rot-Schwarzen ein. Jubel und Erleichterung aller Orten. Endlich mal in Führung.

Der gelebte Kampfgeist und der Einsatzwille hielten allerdings nicht lange vor. Union Minden kam besser in die Begegnung und ließ sich durch den Rückstand nicht verunsichern. Klare Torchancen für die Heimmannschaft sprangen in den ersten zwanzig Minuten aber nicht heraus.

Anders beim RSV. Erneut nach einem Hagemann-Freistoß prüfte ein Union-Spieler seinen eigenen Keeper, der das Eigentor und so ein mögliches 0:2 verhinderte.
Nach einer halben Stunde trat Union dann auf den Plan. RSV-Keeper Ehlert unterschätzte, durch die Sonne geblendet, einen Flankenball, sodass Rusteberg am zweiten Pfosten zum Abschluss kam. Gestört von Kryker, traf der Union-Akteur jedoch nur die Oberkante der Latte. Glück gehabt.

Bis zur Pause blieb die Partie zerfahren und lebte vielfach von der Spannung. Beide Mannschaften bezogen in den letzten Spielen Prügel und agierten dementsprechend oft zu hektisch im eigenen Aufbauspiel. Zum Seitenwechsel stand es daher 0:1 für den RSV.

Nach der Pause zeigte der RSV dann einen Rückfall in alte Schwächen und kassierte prompt den Ausgleich nach nur 47 Spielminuten. Nachdem der RSV den Ball auf der rechten Defensivseite nicht klären konnte, wurde der Ball auf die andere Seite verlagert und von dort aus erneut ins Zentrum gespielt. Dort stand Kevin Necker als dankbarer Abnehmer und verwertete trocken ins obere Eck. 1:1.

Der RSV zeigte nach dem Ausgleich noch einmal eine Reaktion und hatte zwei gute Möglichkeiten erneut in Führung zu gehen. Doch Hagemanns abgefälschter Schuss aus 20 Metern verfehlte das Mindener Gehäuse knapp und auch ein erneuter Kopfball von Neide wurde zum RSV-Leidwesen in letzter Sekunde geklärt.

Danach wurde Union Minden wieder stärker und hatte durch einen Schuss von Necker aus 16 Metern eine gute Gelegenheit seinerseits in Führung zu gehen. Der Schuss verfehlte das RSV-Tor jedoch knapp.

Besser aus Sicht der Heimmannschaft machte es Tobias Versick nur einige Minuten später bei einem Konter. Er gewann das entscheidende Laufduell gegen Daniel Schlingmann und vollendete zur 2:1 Führung für Minden.

Der RSV setzte nun alles auf eine Karte, um wenigstens einen Punkt aus Minden zu entführen. Altrogge und Funk kamen als zusätzliche Offensivkräfte. Hinten wurde Mann gegen Mann verteidigt. Alles in allem bleib aber vieles Stückwerk. Die wütend nach vorne geschlagenen langen Bälle des RSV fanden zu selten einen eigenen Abnehmer. Nennenswerte Torchancen aus dem Spiel blieben Mangelware.

So kam es, wie es kommen musste. Nach 85 Minuten agierte Union nach einem Freistoßpfiff gedankenschneller als der RSV, der noch mit der Schiedsrichterentscheidung haderte. Der kurz zuvor eingewechselte Südmersen vollendete überlegt zum 3:1.

Als Sebastian Schönfelder im direkten Gegenzug nach einem Freistoß von Hagemann den Ball aus 5 Metern noch zum 2:3 über die Linie drückte, keimte noch einmal Hoffnung beim RSV auf.

Diese hielt allerdings nur 2 Minuten an. Andre Fuchs nutzte eine weiter Kontermöglichkeit der Heimmannschaft zum Endstand von 4:2.

Durch die Niederlage rutscht der RSV nun ans Tabellenende und muss sich mehr und mehr mit dem Gedanken anfreunden, im nächsten Jahr gegen altbekannte Freunde aus Horn, Lemgo und Nieheim zu spielen. Die Leistung speziell in der zweiten Halbzeit konnte leider zu keiner Zeit an die zuletzt besseren Partien gegen Brakel und Maaslingen anknüpfen, weshalb der Sieg für Union in Ordnung geht.

 

Aufstellung RSV:
Ehlert – Kryker (Altrogge) – Neide – D. Schlingmann – Meier (Funk) – Sölter (Lindemeyer) – Haase – Esau – Hagemann – Schönfelder – Rethmeier

 

Pflichtsieg der PINK-Devils – Am Dienstag Pokal-KNALLER im Waldstadion

An diesem Spieltag waren die PINK-Devils zu Gast bei der Reserve von Donop/Voßheide. Ein Sieg musste her, wolle man die Tabellenführung verteidigen. Und so nahmen die Devils das Spiel wie gewohnt ernst und erspielten sich von Beginn an gute Möglichkeiten.

Lediglich sieben Minuten dauerte es bis Renée Schünemann das Leder in die Maschen knallte – Klasse Tor aus 22 Metern.

 

Donop stand sehr tief und beschränkte sich auf das Verteidigen. Die RSV-Girls kombinierten den Ball sicher in den eigenen Reihen, ohne dabei jedoch zählbares zu erlangen.

Viele Ecken, viele Flanken……doch der Ball wollte nicht ins Tor.

Erst kurz vor der Halbzeit sorgte Mittelfeldmotor Lara Schröder durch einen Lupfer in den linken Winkel für das zweite Tor. So konnte man beruhig Durchatmen.

 

In der zweiten Hälfte hatten die Devils das Spiel jederzeit im Griff, doch wurden weniger Chancen erspielt als in Hälfte eins. Die Konzentration ließ deutlich nach und die Mädels schienen mit ihren Gedanken schon beim Pokalspiel am Dienstag zu sein.
Sehenswert war allein noch der letzte Treffer im Spiel durch Renee Schünemann. Dieses wurde hervorragend durch schnelles Kombinationspiel im Mittelfeld erarbeitet und letztlich eiskalt genutzt, 3:0.

Das Spiel war in den letzten 15 Minuten geprägt von vielen Fehlpässen, kein Genuss für Feinschmecker. Aber warum immer Brillieren? Wichtig sind die 3 Punkte um im oberen Drittel der Tabelle zu verweilen.

Am kommenden Wochenende steht dann ein Knaller auf dem Programm. Die in der Qualifikationsrunde überragend spielende Mannschaft aus Pömbsen (ohne Punktverlust) sind zu Gast bei den PINK-Devils. Ein richtiger Brocken für den RSV…

Und am Freitag, 20.April, greift unsere zweite Mannschaft wieder ins Geschehen ein. Es gilt die Tabellenführung zu behaupten und den Vorsprung womöglich auszubauen. Zu Gast ist das Team vom VFL Lieme II.

 

Doch vorher…..POKAL-KNALLER im Waldstadion.

 

Dienstag – 19 Uhr!!!

 

An diesem Dienstag geht es im Viertelfinale des Krombacher-Pokals gegen den TUS Eichholz/Remmighausen. Diese spielen wie die PINK-Devils in der Kreisliga A und sind ebenfalls ungeschlagen an der Tabellenspitze. In diesem Jahr haben sie ihr 100-jähriges Jubiläum und so setzten sie sich die Meisterschaft und den Pokal als Saisonziel.

Eine große Herausforderung für die PINK-Devils, die am Dienstag wieder auf die wiedergenesenen Kim Elsner und Jenny Senftleben zurückgreifen können.

 

 

 

Ticker

Endstand 4:2 für Minden. Bericht folgt.

Ticker

47. Minute Ausgleich für Minden

Ticker

Führung in der 2. Minute durch einen Kopfball von Alex Neide nach einer Ecke

Knackpunkt Platzverweis

RSV Barntrup – RW Maaslingen 0:3

Der Aufwärtstrend ist zu erkennen, er trägt nur leider keine Früchte. Genau nach diesem Motto verlief auch das Spiel gegen die favorisierten Gäste aus Maaslingen.
Den Start aus der Winterpause hatte sich der RSV ganz anders vorgestellt. Vier Spiele, null Punkte. Nach der deutlichen Niederlage in Verl und der schwachen Vorstellung gegen Salzuflen, war gegen Brakel am vergangenen Wochenende bereits eine Aufwärtstrend zu beobachten. Dieser sollte sich nach einer guten Trainingswoche auch heute zeigen. Leider hat es gegen das Spitzenteam aus Maaslingen wieder nicht zu einem Punktgewinn im Abstiegskampf gereicht.

Zum Spiel:
Trotz miesen Osterwetters verirrten sich zahlreiche RSV-Anhänger und Gästefans ins Barntruper Waldstadion. Diese sahen eine von Beginn an von beiden Mannschaften flott geführte Partie. Maaslingen versuchte mit spielerischer Finesse und kurzen Pässen durch die aggressive RSV-Deckungreihe zukommen. Der RSV setzte mit Kampfkraft, Laufbereitschaft und frühem Pressing dagegen.
Die erste Chance des Spiels hatten die Gäste aus Maaslingen. Nach 7 Spielminuten konnte RSV Schlussmann Ehlert einen Schuss der Gäste zunächst parieren. Beim anschließenden Nachschuss des RWM-Bombers Schumann erkannte das Schiedsrichtergespann auf Abseits, sodass dem Treffer die Anerkennung verweigert bleib.
Auch der RSV versteckte sich nicht und konnte seinerseits Offensiv-Akzente setzen. Nach einem Hagemann-Freistoß aus dem Mittelfeld legte der mit aufgerückte Innenverteidiger Schlingmann den Ball zu Altrogge ab. Sein Schuss in der 11. Spielminute wurde allerdings von der vielbeinigen Defensive des RWM geblockt.

Nach knapp einer Viertelstunde dann wieder Maaslingen. Schumann konnte sich über die rechte Defensivseite des RSV-Defensive durchsetzen, scheiterte aber an Keeper Ehlert.

In der Folge hatte der RSV zunächst die etwas besseren Möglichkeiten. Nach zwei schönen Zuspielen von Hagemann auf Rethmeier hatte „Sharky“ kein Glück ab Abschluss. Der erste Versuch aus dem Strafraum blieb ungefährlich, beim zweiten Versuch bekam Rethmeier das Zuspiel nicht recht unter Kontrolle. Schade.

Nach einer halben Stunde dann wieder Aufregung im RSV-Strafraum. Nach einem Freistoß des RWM gerät die Abwehr von Keeper Ehlert zu kurz. Die anschließende Kopfballmöglichkeit für Maaslingen entschärft D. Schlingmann auf der Linie.
In der letzten Viertelstunde vor der Pause hatte der RSV dann seine beste Phase. Hagemanns Schussversuch nach 37 Spielminuten wurde abgefälscht und so leider entschärft.

Kurz vor dem Pausenpfiff hatte der RSV dann Pech im Abschluss. Nach einer Ecke kam Linksverteidiger Kryker frei zum Kopfball. Seinen Versuch konnte der RWM-Keeper jedoch sehenswert parieren.

 

Pause. 0:0, keine Tore, aber eine packende Partie.

 

Auch nach dem Seitenwechsel hatte zunächst der RSV mehr vom Spiel. Kurz nach Wiederbeginn gab es eine erneute Chance nach einem Eckball. Doch auch der in dieser Spielzeit erstmals von Beginn an agierende Neide hatte mit seinem Versuch kein Glück. Der Kopfball strich knapp am langen vorbei ins Aus.

Nur wenige Minuten später kontert der RSV im eigenen Stadion. Rethmeier konnte sich im Laufduell über halblinks durchsetzen. Sein Abschluss blieb letztendlich aber ungefährlich und konnte vom Torwart pariert werden. Hier war mehr drin.

Es folgte die Schlüsselszene des Spiels. Nach einer Stunde legte sich Kryker den Ball nach einem gewonnenen Zweikampf zu weit vor und setzte verbissen nach. Das folgende rüde Foul am gegnerischen Spieler zog den gelben Karton nach sich. Da Kryker bereits in der ersten Spielhälfte nach einem Foul verwarnt worden war, musste der RSV in der letzten halben Stunde mit einem Mann weniger auskommen. Gelb/Rot für Kryker.

Die nach dem Platzverweis kurzzeitig vorhandene Unordnung nutzte Maaslingen in Stile einer Spitzenmannschaft aus und ging bereits kurz darauf in Führung. Nach einem Eckball gelangte RWM-Akteur Horstmann frei am Elfmeterpunkt zum Kopfball. Drin das Ding, 0:1 nach 63 Minuten, und wieder lag der RSV zurück.

Der RSV steckte trotz Unterzahl nicht auf und hatte durch einen Freistoß von Hagemann die Chance zum schnellen Ausgleich. Bene’s Schuss wurde von einem RWM-Akteur unfreiwillig per Kopf abgefälscht und strich nur knapp über das Gehäuse.

Wie eng Glück und Pech zusammen hängen durfte der RSV dann nur zwei Minuten später erfahren. Schumann nutze einen Patzer in der RSV-Defensive zu einem Schlenzer von der Strafraumkante. Ehlert konnte den Ball zunächst zumindest noch an die Oberkante der Latte lenken. Nachdem der Ball ein zweites Mal an den Querbalken sprang, gelangte das Leder erneut zu Schumann, der den Ball per Kopf über die Linie drückte. 0:2 nach 75 Spielminuten.

In der Schlussphase hatte der RSV durch Meier noch eine weitere gute Gelegenheit. Doch auch sein Versuch fand den Weg ins Tor nicht. Maaslingen boten sich einige Konterchancen, die jedoch auch nicht konsequent zu Ende gespielt wurden.

Als alle bereits an den Schlusspfiff dachten, gab es den zweiten Treffer aus dem Kuriositäten-Kabinett. RWM-Spieler Möller hatte viel Platz auf der linken Offensivbahn und wollte aus dem Halbfeld flanken. Dank eines Platzfehlers rutschte der Ball jedoch über den Schlappen und nahm eine komplett andere Richtung. Keeper Ehlert, der sich bereits auf den Flankenball eingestellt hatte, musste wie die komplette RSV-Truppe zusehen, wie der Ball im kurzen Winkel einschlug. Das 0:3 war gleichzeitig auch die letzte Aktion des Spiels.

Fazit:
Der RSV hat eine Stunde lang guten Fußball gespielt, defensiv besser gestanden und sich vorne endlich wieder gute Chancen gegen eine starke Defensive erarbeitet. Es fehlt aber weiterhin aber der nötigen Konzentration und vielleicht auch ein wenig am Glück im Abschluss. Auf Grund der letzten halben Stunde geht der Sieg für Maaslingen in Ordnung, auch wenn dieser mit 3:0 deutlich zu hoch ausfällt.

 

Aufstellung RSV:
Ehlert – Kryker – D. Schlingmann – Neide – Meier (85. Gelhaus) – Altrogge (54. Sölter) – Esau – Haase – Hagemann – Schönfelder – Rethmeier

Engel oder Teufel…

hier der  Ticker mit Rundumsicht !

Gut gespielt und trotzdem verloren

SpVg Brakel – RSV Barntrup 3:2

Erneut musste der RSV gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf der Landesliga antreten, erneut unterlag der RSV. Diesen Sonntag verlor denkbar knapp und unglücklich 2:3 in Brakel.
Nach einer guten Trainingswoche, in der es mitunter laut zuging, formte Coach Freitag die Mannschaft gut für die anstehende Aufgabe. Nach den wenig beeindruckenden Leistungen gegen Verl und Bad Salzuflen wollte der RSV in Brakel „Big Points“ für den Klassenerhalt sammeln.

Zum Spiel:
Für den RSV begann dieselbe Formation, die am letzten Wochenende gegen Salzuflen mit 0:3 unterlag. Allein Funk wurde auf links außen von Lindemeyer in der Startelf ersetzt. Nach einer emotionalen Ansprache in der Kabine ging der RSV hochmotiviert in die Partie, musste die Anfangsphase aber klar an die Gastgeber abtreten. Bereits nach 5 Minuten konnte Brakel drei Schusschancen für sich verbuchen. Die beste ließ Brakel-Stürmer Puhl aus, als er im eins-gegen-eins gegen Keeper Ehlert nur das Außennetz anvisierte. Nach noch nicht einmal zehn Minuten dann das leider in den letzten Spielen zur Gewohnheit gewordene Bild. Rückstand für den RSV. Brakel schaltete nach einem RSV-Angriff blitzschnell um, setzte sich über die halblinke Seite durch und drang in den Strafraum ein. Der SpVg-Stürmer spielte den Ball vor dem Tor gekonnt auf den völlig freistehenden Kücüker, und der ehemalige RSV-Akteur schob das Leder ungestört in die Maschen. 1:0 für Brakel nach 9 Spielminuten.
Der RSV steckte jedoch keineswegs auf und kam nur wenige Minuten später zum Ausgleich. Linksverteidiger Kryker schickte einen langen Diagonalball auf die Reise. Schönfelder, als Passempfänger, schob sich in den gegnerischen Strafraum und wurde dort regelwidrig zu Fall gebracht. Elfmeter für den RSV nach einer Viertelstunde. Daniel Schlingmann ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und glich zum 1:1 aus. Die Partie begann von vorn.
In der Folge entwickelte sich ein munteres Spiel auf beiden Seiten, wobei Brakel nach dem Ausgleich zunächst erneut Vorteile für sich verbuchen konnte. Keeper Ehlert konnte einen Schuss von Puhl sehenswert parieren und so einen erneuten Rückstand verhindern. Eine Kopfballchance von Brakel strich in der Folge doch deutlich am Tor vorbei. Nach knapp einer halben Stunde war der RSV jedoch erneut geschlagen. Die RSV-Defensive konnte den Ball aus einem Gewühl mit Brakel-Offensiven nicht aus der Gefahrenzone katapultieren. Puhl spitzelte den Ball mit der Picke unhaltbar in die Maschen. 2:1 für die Spielvereinigung.
Auch nach diesem erneuten Rückstand steckte der RSV nicht auf und zeigte Moral. Bis zur Pause spielte nur der RSV. Rethmeier und Hagemann hatten mit ihren Schussversuchen jedoch kein Glück im Abschluss. Kurz vor der Pause hätte Rethmeier per Kopf den Ausgleich erzielen können. Nach einer Flanke von „Hannes“ Lindemeyer strich sein Kopfball jedoch knapp am Pfosten vorbei ins Toraus.
Pause. 2:1 für Brakel.
Im zweiten Durchgang setzte der RSV sofort nach und wurde bereits kurz nach dem Seitenwechsel belohnt. Nach einer schönen Kombination über Haase und Daniel Schlingmann gelangte der Ball zu Rethmeier, der im Strafraum Maß nehmen konnte und aus 13 Metern überlegt ins kurze Eck abschloss. 2:2, wieder war der RSV zurück in der Partie.
Das Spiel wurde zusehends emotionaler. Man merkte, für beide Mannschaften geht es hier um extrem wichtige Zähler im Abstiegskampf. Mehr und mehr entwickelte sich das Duell zu einem offenen Schlagabtausch, in dem beide Mannschaften ihre Chancen hatten. Nach einem Eckball hatte Kryker die große Chance, den RSV in Führung zu bringen. Sein Kopfball am zweiten Pfosten geriet leider völlig aus der Richtung und brachte keine Gefahr.
So kam es wie es kommen musste. Brakel ging in der 83. Minute erneut in Führung. Nach einem Ballverlust an der Mittellinie brach Stürmer Puhl über die rechte Abwehrseite durch, stieß zur Grundlinie vor und legte den Ball in den Rückraum zurück, wo der passende Abnehmer bereits dankbar wartete. 3:2 für Brakel.
In der von beiden Mannschaften mit offenem Visier geführten Schlussphase konnte der RSV nicht mehr zurückschlagen. In der Nachspielzeit brachte Haase noch eine Flanke in den Strafraum. Der Schuss des eingewechselten Gelhaus strich jedoch leider über die Querlatte.
So rissen am Ende die Jungs aus Brakel jubelnd die Hände in den Himmel, während der RSV erneut mit leer ausgeht. Trotz der Niederlage stecken wir keinesfalls die Köpfe in den Sand. Wenn wir immer die Moral und Kampfbereitschaft zeigen, ist das letzte Wort im Abstiegskampf noch lange nicht gesprochen…

Aufstellung RSV:
Ehlert – Kryker – Maule (46. Neide) – D. Schlingmann – Meier – Lindemeyer (55. Funk) – Esau – Haase – Hagemann – Schönfelder – Rethmeier (65. Gelhaus)